Der Inselmann

Roman

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Erscheinungstermin 09.02.2023 | Archivierungsdatum 02.06.2023

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Zum Inhalt

Eine vergessene Insel, ihr stiller König und die Sehnsucht nach einem Leben abseits der Welt. »Der Inselmann« ist das ebenso berührende wie sprachmächtige Porträt eines Außenseiters und eine Hymne auf den Eigensinn.

Anfang der Sechziger in einem entlegenen Teil Deutschlands. Das Ehepaar Roleder zieht auf eine unbewohnte Insel inmitten eines großen Sees. Es ist eine Flucht nach innen, vor der Stadt und der Wirklichkeit. Mit dabei ist ihr Sohn Hans, der auf der Insel ein neues Zuhause findet. Und noch so viel mehr. Denn mit der Zeit scheint der schüchterne Junge geradezu mit der Insel, den Bäumen, dem Laub, dem Moos und dem Gestein zu verwachsen. Hans wird zum König der Insel. Bis, mit dem Bescheid der Schulbehörde, die Realität in seine kleine große Traumwelt einbricht und ihn von Insel und Eltern trennt. Es ist der Beginn einer beschwerlichen Odyssee, gelenkt zunächst von gnadenlosen Institutionen des Staates und schließlich dem einen großen, pochenden Wunsch: zurückzukehren auf seine Insel, in die ersehnte Einsamkeit im Schatten der Welt. Doch: Wie wird die Insel, wie werden die Eltern ihn empfangen?

Dirk Gieselmanns Debüt ist die faszinierende literarische Studie eines Insellebens und erzählt von der Sehnsucht nach Einsamkeit in einer Gesellschaft, die das Individuum niemals alleine lässt, im Guten wie im Schlechten. »Der Inselmann« ist ein Roman, der nachhallt, voller berückender Bilder, leuchtender Sätze und magischer Kulissen.


Stimmen zum Buch

»Dirk Gieselmann hat einen wunderbaren, melancholischen Roman geschrieben. Er errichtet mit Worten eine ganze Welt, einfach und stark und wahr. Mit welcher Neugier und Zärtlichkeit er die inneren Kämpfe seines heranwachsenden Protagonisten schildert, das ist das Gegenteil von Zynismus. Ich habe Der Inselmann geliebt.« Matthias Brandt

»Dirk Gieselmann erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen, der in seiner ganz eigenen Zeit gelebt hat. Immer verbunden mit seiner Insel. Ein Buch wie ein Schallverstärker. Man taucht ein in eine scheinbar leise Welt, hört dann aber jedes Geräusch, jeden Wellenschlag. Und alles stößt auf Resonanz in einem selbst. Ich empfehle, alle elektronischen Geräte auszuschalten und sich einzulassen auf diese Reise durch ein ganzes Leben.« Anna Brüggemann

Eine vergessene Insel, ihr stiller König und die Sehnsucht nach einem Leben abseits der Welt. »Der Inselmann« ist das ebenso berührende wie sprachmächtige Porträt eines Außenseiters und eine Hymne...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462000252
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 176

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

eine etwas andere "Aussteigergeschichte", Eintauchen in eine Welt weit weg von Allem, fesselnd, schöne Sprache- eine Entdeckung!

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Hans

Der Schriftsteller Dirk Gieselmann hat in seinem Roman, , Der Inselmann, einen poetischen Stil, mit einem
melancholisch Ton.

Hans ist ein schüchterner Junge. Als seine Eltern mit ihm auf eine Insel ziehen, gefällt ihm das. Aber in der Schule ist er ein Opfer, darum schwänzt er einfach.
Erschreckend das er gleich in ein Heim kommt.
Seine Eltern werden nur leicht erwähnt.
Als er wieder zurückkommt zieht er wieder auf die Insel.

Der Autor beschreibt Hans Emotionen sehr gut.
Der Schreibstil ist ruhig. Mir fehlt etwas Schwung, so wird es eine Geschichte über den Inselmann, der fast vergessen wird.
Der Roman liest sich gut.

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Eine melancholische Nacherzählung eines tristen Lebens in kraftvoller Sprache und Bildern, die lange nachklingen werden.
Hans geht als 10 jähriger Junge mit seinen Eltern auf eine einsame, abgelegene Insel. Aber er wird dort nicht vergessen und muss die Insel verlassen, um zur Schule zu gehen. Als Leser beobachtet man mitfühlend die einzelnen Stationen im Leben von Hans, die so vorbestimmt wirken. Wie wirkt das Schicksal auf unser Leben ein? Was haben wir selbst in der Hand?

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ein sehr beruhrendes Buch - wunderbar erzählt - man kann sich alles sehr gut vorstellen, der Stil und die Sprache haben mir gut gefallen - passend zum Thema und zur Atmosphäre die hier vermittelt wird. Der Junge - seine Familie - die Insel - der Weg dorthin - und alles was sich zuträgt und in den Gedanken seine Bannen zieht wunderbar

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Mit ihrem gesamten Besitz wurden Hans Roleder und seine Eltern an einem bitterkalten Tag auf die Insel gebracht. Mitten in einem Binnensee hatte dort mit seinem Hütehund bis zu seinem Tod ein Schafhüter gelebt, dessen Aufgabe Vater Roleder übernehmen wird. Wer sich zuvor schon keine neuen Schuhe leisten konnte, muss bitterarm sein. In einer Epoche, in der Männer im Krieg „im Osten“ gefallen sind und viele Menschen ihr Land verlassen, scheint Schweigen über die Gründe der Umsiedlung eine kluge Haltung zu sein. Die Laika-Mission verortet die Ereignisse zeitlich in den 50ern des vorigen Jahrhunderts. Die Eltern wirken verloren in ihrem Exil, so schweigsam, dass die Mutter ihre Sprache völlig verliert, weil sie sie nicht nutzt. In poetischer Sprache folgt der Autor seinem 10jährigen Protagonisten, wie er das „endliche Nichts“ seiner Insel erobert, ihre Extreme aus Eiseskälte und Nachtschwärze. Hans rätselt über den Tod des verstorbenen Schäfers, von dem der Vater weiß, dass ihn eine Kriegsverletzung folterte. Seine Einschulung bringt dem Jungen die Vertreibung aus seinem Kindheitsparadies durch alltägliche Schikane des Einzelgängers. Hinter Stacheldraht und Dornenhecken eingesperrt, werden die USA zum geträumten, unerreichbaren Königreich für ihn. Ein halbes Jahrhundert vergeht; Hans weiteres Schicksal zerfasert in eine Zukunft, in der er als König der Insel zur Legende geworden ist. Die Menschen haben noch immer nicht gelernt, eigenwillige Zeitgenossen samt ihren Eigenheiten anzunehmen.

In Hans‘ Naturbeobachtungen bei der Eroberung seiner Insel sehr poetisch, verknüpft Dirk Gieselmann das Außenseitertum von Vater und Sohn zu einer berührenden Parabel über Ausgrenzung.

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Ich frage mich, was mich an Dirk Gieselmans Debütroman mehr fasziniert hat - die Sprache oder doch die Geschichte, die er erzählt. Hier kann nur eine Antwort geben. Es ist beides gleichermaßen.

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Ein Aussenseiter auf seiner abgeschiedenen, vergessenen Insel – ein trauriges Porträt.

Berührend in seiner aussagekräftigen, bildreichen Wortwahl, zart in seiner detaillierten Beschreibung von kindlichen Kleinigkeiten, die in ihrer Wiederholung als Erinnerung im Erwachsenenalter des Inselmannes subtil an passender Textstelle immer wieder auftauchen - so wird ein fein gewebter Strang gezogen durch das recht einsame, traurige Leben eines schwachen, verträumten, schüchternen, armen, jedoch fantasiereichen Jungen, der den täglichen Anforderungen gegenüber den Eltern, der Schule, als Erwachsener scheinbar nicht gerecht werden kann. Dieser Hans Rohleder findet auf dieser an sich unbewohnten Insel sein geliebtes Zuhause, beschrieben in einem zarten, fast liebevoll berührenden Sprachstil. Die klare Beschreibung der Eltern, des Fährmanns, der Burg und auch ihr Zusammenleben mit Freunden in der Stadt spiegelt ein authentisches Bild wider in Armut, Einsamkeit und Angst. Ein berührendes Leseerlebnis!

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Sehr sprachgewaltig zeichnet der Autor das Portrait eines Mannes, der als Kind, durch das mehrmalige Herausreißen aus dem gewohnten Leben zum Außenseiter wird. Es stimmt nachdenklich, was selbst kleine Entscheidungen anderer, im Leben eines Menschen anrichten können. Das Buch begleitet Hans von der Kindheit bis zum Tod, wobei der Fokus auf die Kindheit und Schulzeit des Protagonisten gelegt wird und das restliche Leben eher als Abspann dient. Durch den bildhaften Schreibstil konnte man sich die Szenen richtig gut vorstellen und nachvollziehen, was in Hans vorging. Dirk Gieselmann schafft es sehr gut, die verschiedenen Stimmung einzufangen und zu transportieren. Obwohl dies eigentlich eine eher traurige, melancholische Geschichte ist, fand ich die Handlung interessant und sehr gut dargestellt. Ich war begeistert von dem Mut und der Zuversicht, die Hans trotz der widrigen Umstände an den Tag gelegt hat. Er wurde dadurch getrieben, dass er nie die Hoffnung aufgab, irgendwann wieder auf seine Insel zurückzukehren. Ein sehr lesenswertes, nachdenklich stimmendes Werk!

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„Vater kann gut werfen, dachte der Junge, hoch und weit… Eines Tages werfe ich auch so hoch und so weit wie er. Dann sind wir glücklich, dann sind wir frei.“

Noch warten sie darauf, dass sie auf die Insel übersetzen können. Vater wird ungeduldig, Mutter sitzt da in der Kälte und rührt sich nicht und da ist noch er, der Junge von gerade mal zehn Jahren. Anfang der 60er Jahre zieht es die Roleders auf eine unbewohnte Insel, sie liegt inmitten eines großen Sees.

Dirk Gieselmann erzählt von Hans, dem Inselkönig, dem Unverwechselbaren, in einer sehr zarten, poetischen und doch bildgewaltigen Sprache. Von einer Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, von einem stillen Helden, der eher in sich selbst seinen Frieden findet. Auf seiner Insel ist er glücklich, das Schicksal lässt ihn dennoch nicht hierbleiben, die Schule fordert ihren Tribut und auch danach kehrt er lange nicht zurück. Die Insel jedoch vergisst er nie, er trägt sie in seinem Herzen und sieht sie in den herrlichsten Farben, hört seinen Hund bellen, die Schafe blöken. Die Sehnsucht treibt ihn irgendwann zurück, auf diese von ihm nie vergessene Insel.

Hans hat sein Paradies schon lange gefunden. Auf der Insel im See. In sich selbst. Allen Widrigkeiten zum Trotz war sie immer sein Zufluchtsort. „Ist diese Geschichte traurig? Ist sie schön?“ Ja, sie ist beides – traurig, melancholisch und doch wunderschön. Ein behutsam erzähltes Porträt um einen, der sich selbst genug ist, der ungestört und frei das Inselleben schon lange verinnerlicht, der nie ein anderes gewollt hat. Ein berührendes Debüt, das lange nachklingt.

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Wo hört die Suche auf, wo beginnt die Heimkehr?

"Bald, sehr bald würde er ein Inselkönig sein, gekrönt durch sich selbst."

Hans Roleder zieht mit seinen Eltern auf eine verlassene Insel in einem See, getrieben von Armut und Hoffnung durch Isolation. Er macht den Eindruck eines liebenswerten Jungen, der mit seiner kindlichen Naivität furchtlos durch die Welt geht. Man lernt Hans aber auch als älteren Jungen kennen, der in sich gekehrt ist und in sozialer Hinsicht abgestumpft. Dies ist seinen Erfahrungen geschuldet, die er als Heranwachsender macht.

"Es war der Refrain seines Schweigens."

Der Schreibstil Dirk Gieselmanns zeichnet sich durch Schlichtheit und Esprit aus. Er schafft es, dass kein Wort zu viel ist und es sich sehr flüssig liest. Die Sprache ist wunderbar gewählt und meiner Meinung nach fast das Schönste in diesem Buch.

Man fliegt dadurch nur so durch die Geschichte und wird mit Worten getragen.
Es gefiel mir außerordentlich gut!

Die Geschichte verwebt Themen wie Abschottung, Ausgrenzung und Anderssein miteinander und hinterfragt wie eine Person zum Mythos werden kann.

"So wie die Vernunft den Wahnsinn braucht, um bestehen zu können, der Trost die Traurigkeit, das Licht die Dunkelheit, die Freundschaft die Feindschaft und das Reh den Wolf, braucht die Gemeinschaft die Einsamkeit."

Ich fand es schade als das Buch zuende war hoffe noch mehr von Dirk Gieselmann lesen zu dürfen.

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Zum Inhalt:
Anfang der sechziger Jahre zieht das Ehepaar Roleder auf eine unbewohnte Insel auf einer Art Flucht vor der Stadt, der Wirklichkeit, zu sich selbst. Ihr Sohn Hans, blüht auf. Er wird förmlich eins mit der Natur auf der Insel, bis die Schulbehörde wieder die Realität bringt und Hans von den Eltern trennt. Aber Hans hat nur einen Wunsch: er will zurück.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass was besonderes hat ohne dass man ganz genau sagen kann, was das eigentlich ist. Wenn man bedenkt, dass das ein Erstlingswerk ist, finde ich das Buch noch bemerkenswerter, denn es hat was poetischesn, einen Schreibstil, der richtig gut ist und eine ungewöhnliche Story. Anfangs habe ich ein wenig mit der Geschichte gefremdelt doch irgendwann war ich nur noch fasziniert. Wer ein besonderes Buch lesen möchte, sollte hier zugreifen.
Fazit:
Eindrucksvoll

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Hans zieht mit seinen Eltern auf eine einsame Insel in einem See. Er streunt durch die Gegend, erkundet die Insel und gibt sich seinen Gedanken und Gefühlen hin und genießt die Zeit.

"Der Inselmann" ist ein dünnes Buch, was die Anzahl der Seiten angeht - man könnte es leicht in wenigen Stunden verschlingen, wenn man das denn wollen würde. Damit entginge einem aber sehr viel, denn sprachlich ist es ein absolutes Schwergewicht - Poesie in Romanform. Es ist ein großes Vergnügen, die Geschichte häppchenweise zu lesen und die einzelnen kurzen Kapitel jeweils nachwirken zu lassen.

Es gibt keine große Handlung, vielmehr bildet diese nur einen sachten Rahmen für Hans' Gedanken und Gefühle und umspielt diese leise und gekonnt. In bildhafter Sprache lässt Dirk Gieselmann uns Leser Hans' Eltern und seine ganze Welt durch seine Augen sehen.

"Der Inselmann" ist ein Buch zum Genießen und Nachspüren, eines das einen noch lange begleitet.

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Diese Geschichte erzählt von einer Familie, welche die Einsamkeit der Gesellschaft sucht. Doch auch da wird klar, dass die Gesellschaft keine Person alleine lässt. Wie kann man das verstehen. Die Familie macht eine Flucht, von der Stadt und der Wirklichkeit. Ihr Sohn blüht gerade zu auf. Hans ist der König der Insel. Wie man liest, geht alles sehr gut, bis die Schulbehörde ihn in die Realität zurückholt. Er wird von seinen Eltern und seiner Insel getrennt. Jetzt beginnt eine Odyssee, welche vom Staat unerbittlich gelenkt wird. Für Hans gibt es nur eines, er will zurück auf seine Insel. Man liest eine traurige Geschichte über einen Jungen, welcher den Anforderungen unserer Gesellschaft nicht gerecht werden kann. Die Beschreibung der Umgebung, der Eltern, seiner Sehnsucht nach seiner Insel liest sich sehr bewegend. Das Lesen dieser Geschichte berührt sehr und spiegelt unsere unerbittliche Gesellschaft wider. Empfehlenswertes Buch.

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Wir haben es hier mit einem ganz besonderen Roman zu tun.

Dirk Gieselmann hat eine wunderschöne und poetische Sprache und bringt uns eindrucksvoll und zuweilen düster den Jungen Hans und seine Geschichte näher. Besonders die Gedankenwelt von Hans in Bezug auf die Insel fand ich sehr schön beschrieben.

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Hans, der König der Insel

Dieser Debütroman von Dirk Gieselmann hat es in sich, ein richtig gutes Buch. Es ist ein Roman über einen Mann, der nicht das sein dürfte was er im Grunde war: ein Einsiedler und glücklich mit sich selbst in der Natur. Die Natur verortet auf einer einsamen Insel in einem Binnensee, sein persönliches Paradies. Es geht um Hans Roleder, der mit 10 Jahren mit seinen Eltern auf diese Insel zieht. Sein Vater übernimmt das Amt des Schafshüters auf dieser Insel nachdem der vorherige an Kriegswunden leidende Schäfer verstarb. Die Geschichte scheint Ende der 1950er Jahren/zu Beginn der 1960er angesiedelt zu sein.
Dirk Gieselmann schreibt sprachgewaltig. Nicht nur das Verschmelzen von Junge und Natur ist wunderbar beschrieben, auch wenn er dann die Insel verlassen muss auf Grund der Schulpflicht und „seiner“ Insel entrissen wird. Diese Ausgrenzung und das Aberkennen von Freude am Alleinsein ist prägnant und treffend portraitiert. Die Gesellschaft ein nromiertes Bild wie ein Kind, wie ein heranwachsender Mann zu sein hat und er, Hans, ist es nicht. Er, der König der Insel, möchte nur wieder an seinen Sehnsuchtsort.
Fazit: Ein wirklich starkes Debüt, dass sprachlich glänzt und eine einfühlsame Geschichte erzählt.

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