The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart

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Erscheinungstermin 28.09.2022 | Archivierungsdatum 28.11.2022

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Zum Inhalt

»The Boy Who Steals Houses« ist wie eine zärtliche Umarmung und ein unerwarteter Faustschlag ins Gesicht.

Sam ist erst fünfzehn, aber er muss selbst sehen, woher er etwas zu essen bekommt, wo er die Nacht verbringen und wie er seinen älteren autistischen Bruder beschützen kann. Sam steigt in verwaiste Häuser ein, lebt dort so lange wie möglich und macht, was er findet, zu Kleingeld, das er mit seinem Bruder teilt.  Eines Tages kommen Besitzer, eine Familie mit sieben Kindern, früher zurück.  Zu Sams Überraschung wird aber nicht die Polizei gerufen, sondern er zum Essen eingeladen. Jeder hält ihn für einen Freund eines anderen Geschwisters. Und er verliebt sich in die gleichaltrige Moxie. Aber Sam hat ein dunkles Geheimnis. Und seine Vergangenheit lauert schon darauf, ihn einzuholen …

Ein aufrüttelnder Roman über zwei Brüder, die sich nach einem Zuhause sehnen.

»The Boy Who Steals Houses« ist wie eine zärtliche Umarmung und ein unerwarteter Faustschlag ins Gesicht.

Sam ist erst fünfzehn, aber er muss selbst sehen, woher er etwas zu essen bekommt, wo er die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783737359436
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 368

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die beiden Jungs, Sam (15) und sein autistischer Bruder Avery(17), sind mir regelrecht ans Herz gewachsen.
Sie wachsen in präkeren Verhältnissen auf und schlagen sich mehr schlecht als recht durch.Als sie bei ihrer Tante rausfliegen, "stiehlt" Sam Häuser.Das heisst er bricht in leerstehende Häuser ein, um in erster Linie ein Dach über dem Kopf zu haben und er klaut Sachgegenstände, um nicht zu verhungern.Beide träumen davon,mal ein eigenes Haus zu besitzen.Sam versucht seinen autistischen Bruder vor den Gemeinheiten anderer Menschen zu beschützen.Das gelingt ihm nicht wirklich gut.Irgendwann geht Sam mit dem Beschützen zu weit und er wird von der Polizei gesucht.
Schliesslich begegnet er in einem "gestohlenen" Haus der Familie de Lainey,die mich persönlich sehr an die Weasleys erinnert haben, und die Sehnsucht auch zu solch einer Familie dazu zu gehören, wird zu einer sehr starken für Sam.In die gleichaltrige Moxie schocktverliebt sich Sam.
Der Autorin C.G.Drews, ist es gelungen ein klischeefreies Bild eines Menschen im Autismusspektrum zu zeichnen.Das hat mir sehr gefallen,da ich selber Mutter von zwei autistischen Kindern bin und es manchmal zum Weglaufen ist, was man über Autisten zu lesen oder zu sehen bekommt.Ausserdem ist die Geschichte absolut mitreissend und spannend erzählt.In Rückblenden erfährt man, wieso die beiden Brüder auf Abwege geraten sind.
Ich werde dieses Buch supergerne weiterempfehlen!

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Sammy Lou ist 15 Jahre alt. Sein großer Bruder Avery ist Autist. Die Mutter hat die Familie verlassen, der Vater die Kinder fast totgeprügelt, die Tante, zu der sie abgeschoben wurden, kennt weder das Wort „fürsorglich“ noch „liebend“ und von Kindern im Besonderen hält sie ohnehin nichts.
Darum stiehlt Sammy Lou Häuser für eine Nacht um darin zu schlafen. Dabei gerät er immer tiefer in eine furchtbare Spirale aus Gewalt. Bis er in das Haus der De-Laineys einbricht. Findet er hier das, wonach er schon so lange sucht?

Dieses Buch bereitet einem Gänsehaut beim Lesen. Die furchtbare Gewalt, körperlich wie psychisch, die Sammy Lou und Avery erfahren wird sehr detailraich beschrieben und ist nichts für zarte Gemüter. Jeder, der Gewalterfahrung in seinem Leben gemacht hat, wird sich sofort an diese Situation zurück erinnert fühlen. Doch auch die anderen Gefühle - Liebe, Herzklopfen, Freundschaft, Sehnsucht, Lachen, Familientrubel - saugen einen beim Lesen förmilch ein. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es gespürt beim Lesen.

Das HappyEnd ist natürlich für diese Geschichte nett, im wirklichen Leben leider nicht realistisch, was einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.

Das Thema Autismus spielt durch den betroffenen Avery natürlich eine Rolle, wird aber leider im Buch nicht näher beschrieben. Leser, die mit diesem Thema nicht vertraut sind, hätten einen kurzen Exkurs im Buch verdient, z.B. auf 2-3 Seiten im Anhang.

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Klappentext
Sam ist erst fünfzehn, aber er muss selbst sehen, woher er etwas zu essen bekommt, wo er die Nacht verbringen und wie er seinen älteren autistischen Bruder beschützen kann. Sam steigt in verwaiste Häuser ein, lebt dort so lange wie möglich und macht, was er findet, zu Kleingeld, das er mit seinem Bruder teilt. Eines Tages kommen Besitzer, eine Familie mit sieben Kindern, früher zurück. Zu Sams Überraschung wird aber nicht die Polizei gerufen, sondern er zum Essen eingeladen. Jeder hält ihn für einen Freund eines anderen Geschwisters. Und er verliebt sich in die gleichaltrige Moxie. Aber Sam hat ein dunkles Geheimnis. Und seine Vergangenheit lauert schon darauf, ihn einzuholen …

Ein aufrüttelnder Roman über zwei Brüder, die auf der Straße leben und sich nach einem Zuhause sehnen.

Cover und Schreibstil
Was für ein Cover, ich finde es passt sehr zu Sam und seiner Geschichte. Es spiegelt für mich einfach sehr viel von seinem Charakter und viel aus dem Buch wieder. Die farbliche Gestaltung ist perfekt dabei und macht es für mich dabei rund. Es mutet ja etwas melancholisch an und genauso ist es auch. Der Schreibstil ist echt angenehm wenn man einmal reingekommen ist, was allerdings keine Kritik ist.

Fazit und Inhalt
Ich fang ja gerne mit dem Fazit an und hier mach ich es auch, ich habe das Buch sehr geliebt. Es ist spannend, voller Emotionen und mit viel Humor aber auch mit so unfassbar viel Dramatik. Ich habe wirklich sehr viel mit Sam und Avery gelitten weil die beiden mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Die Kapitel sind alle aus der Sicht von Sam geschrieben und man taucht sehr gut in seine Gedanken ein. Man merkt ihm seine Schwere oft an, er macht sich viele Sorgen um seinen Bruder mit dem er sich auch häufiger streitet. Als er dann Moxie kennen lernt bzw in ihre Familie kommt. Hat man zum ersten Mal das Gefühl, er ist ein Kind und lässt etwas los. Obwohl er immer auf der Hut ist und er bei einigen Situationen nicht aus seiner Haut kann.
Ich finde die Familie Di Lainey so herzlich und ihr Familienleben ist einfach nur chaotisch und liebevoll aber auch super witzig. Obwohl man mit der Zeit merkt es ist nicht alles Gold ist was glänzt und es die Familie nicht immer leicht hat.
Ich finde den Vater mehr als stark weil er so viel Liebe ausstrahlt und trotzdem Erziehung an den Tag legt, die die Kinder brauchen.
Ich kann auf jeden Fall nur sagen, ich kann das Buch wirklich empfehlen.
Ich danke Netgallery für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.

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"The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart" von C. G. Drews, übersetzt von Britta Keil.
Erschienen im Fischer Verlag 09/2022
empfohlenes Alter: ab 13 Jahre

Sam ist fünfzehn, er kümmert sich um seinen 2 Jahre älterer Bruder, dieser ist Autist. Schon früh waren die Brüder auf sich gestellt. Jeder Tag ist eine Herausforderung für Sam. Er bricht in leerstehende Häuser ein und klaut Essen.
In einem Haus kommt die Familie früher aus dem Urlaub zurück. Doch keiner merkt, das Sam nicht dazu gehört. Die Kinder denken, Sam gehört zu einem Geschwisterkind und dieses denkt, er gehört zum anderen.

Eine lustige Geschichte beginnt mit bitterem Beigeschmack. Sam sehnt sich so sehr nach einer Familie und Geborgenheit, dass er vorerst bei den De Laneys bleibt. Er ist geschickt darin sich unsichtbar zu machen.
Bis er sich in Moxie verliebt, als wären seine Probleme nicht bereits kompliziert genug.
Seine dunkle Vergangenheit kämpft sich an die Oberfläche und droht, alles kaputt zu machen. Die zarte Freundschaft zu Moxie, seine Beziehung zu seinem Bruder und seine eigene Zukunft stehen auf der Kippe.

Dieses Buch hat mich zum weinen gebracht. Gleichzeitig ist eine Wut entstanden, auf die Menschen, die Kindern Böses antun. Es ist aber auch eine Geschichte zum Lachen. Viele schöne Szenen ließen mein Herz aufgehen.
Diese Gratwanderung zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt ist der Autorin phänomenal gelungen.
Sam ist sehr sympathisch, ich habe ihm seine Fehler verziehen. Während des Lesens habe ich ihm so viel Glück gewünscht.
Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren. So ein tolles Buch mit facettenreichen Bildern, es wird von allem etwas geboten. Es ist ein Buch, was ich nicht wollte, das es endet. Die Seiten erzählen eine bewegende Geschichte, die ich gerne weiterverfolgen würde.

"The Boy Who Steals Houses" verdient ganz viel Liebe, die er von "The Girl Who Steals His Heart" unbedingt bekommen muss.

Dieses Buch gehört zu meinen Highlights.

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Inhalt: Der 15-jährige Sam lebt auf der Straße und muss sehen, wie er über die Runden kommt. Seine einzige Bezugsperson ist sein älterer autistischer Bruder Avery, den er um jeden Preis beschützen möchte. Und sein größter Traum wäre es, ein Zuhause zu haben. Deswegen stiehlt er Häuser, d. h. er bricht ein, schläft und isst dort und klaut ein paar Wertgegenstände. Bis zu dem Tag, als er in das buttergelbe Haus der Familie De Lainey einbricht. Hier wird er erwischt und für den Freund eines der Kinder gehalten. Nach und nach kommt er nicht nur der gleichaltrigen Moxie näher, sondern auch dem Gefühl von Heimat und Familie. Doch kann man auch Familien einfach so stehlen?

Meinung: Mich hat dieses Buch auf ganzer Linie abgeholt, oftmals zum Lachen gebracht und auch sehr berührt. Es ist humorvoll geschrieben und zeigt auf der anderen Seite aber das Leid, dass Sam und sein Bruder Avery immer wieder erfahren.
Erzählt wird aus Sams Sicht. Er ist 15 Jahre alt und lebt bereits seit einem Jahr auf der Straße. Um über die Runden zu kommen, hält er sich mit kleineren Diebstählen über Wasser. Und eben dem Stehlen von Häusern. Dadurch hat er nicht nur immer wieder ein Dach über den Kopf und etwas zu essen, aus den jeweiligen Vorräten, sondern ebenfalls das Gefühl von Zuhause, nach dem er sich mehr als nach allem anderen sehnt. Sam hat einen sehr großen Beschützerinstinkt, denen gegenüber die er liebt, was oftmals zu Gewalt führt und ihm immer wieder große Schwierigkeiten einbringt. Ansonsten ist er allerdings ein total lieber Kerl, sehr still und mitfühlend.
Sein Bruder Avery ist die wichtigste Bezugsperson für Sam. Da dieser durch seinen Autismus allerdings einen geregelten Wohnsitz benötigt, zieht er nicht mit Sam umher.
Die Familie De Lainey ist einfach klasse, chaotisch, herzlich, laut und absolut liebenswert. Familienoberhaupt ist Mr. De Lainey, von dem sich Sam erst einmal fernhält. Der Vater der turbulenten Familie ist locker und sympathisch.
Der älteste Sohn Grady ist ständig am Lesen, schafft es aber trotzdem seine Geschwister herumzukommandieren.
Jeremy ist ein Sonnenschein, hat viele Freunde und ist einfach nur nett zu allen. Ganz im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Jack, der der Witzbold der Familie ist.
Moxie kümmert sich aufopfernd und streng um die jüngeren Geschwister und hat kein Problem damit, die älteren Brüder in die Schranken zu weisen. Sie ist durchsetzungsstark, grimmig und eine Naturgewalt. Bereits vom ersten Moment an fühlt sich Sam von ihr angezogen und die Annäherung der beiden hat mir sehr gut gefallen.
Die drei jüngeren Geschwister der Familie sind ebenfalls gut gemacht und einfach süß.
Die Geschichte an sich berührt und macht nachdenklich. Sie zeigt das Leid der beiden Brüder Sam und Avery, die praktisch von allen im Stich gelassen wurden und so auf die schiefe Bahn gerieten. Und sie zeigt die Liebe und den Zusammenhalt der beiden, die alles überdauert.
Dem gegenüber steht die Familie De Lainey mit ihrem chaotischen aber liebevollen Zuhause. Hier ist ebenfalls nicht alles perfekt, aber Liebe und Geborgenheit gibt es im Überfluss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und so kann ich es nur auf ganzer Linie weiterempfehlen.

Fazit: Ein Buch, das berührt, zum Lachen bringt und einfach abholen kann.
Sehr zu empfehlen.

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The Boy Who Steals MY Heart

Inhalt:
„Sam ist erst fünfzehn, aber er muss selbst sehen, woher er etwas zu essen bekommt, wo er die Nacht verbringen und wie er seinen älteren autistischen Bruder beschützen kann. Sam steigt in verwaiste Häuser ein, lebt dort so lange wie möglich und macht, was er findet, zu Kleingeld, das er mit seinem Bruder teilt. Eines Tages kommen Besitzer, eine Familie mit sieben Kindern, früher zurück. Zu Sams Überraschung wird aber nicht die Polizei gerufen, sondern er zum Essen eingeladen. Jeder hält ihn für einen Freund eines anderen Geschwisters. Und er verliebt sich in die gleichaltrige Moxie. Aber Sam hat ein dunkles Geheimnis. Und seine Vergangenheit lauert schon darauf, ihn einzuholen …

Ein aufrüttelnder Roman über zwei Brüder, die sich nach einem Zuhause sehnen.“


Schreibstil/Art:
Sam - ein heimatloser Teenager, der sich und seinem Bruder nichts sehnlicher als ein Zuhause, eine Familie wünscht. Das Band zwischen den beiden Brüdern hat mir unglaublich gut gefallen. Der Leser bekommt zwar nur in Sams aktuelle Gefühlswelt Einblicke aber Rückblicke in deren gemeinsame Kindheit sind mindestens genau so schwer zu ertragen.

Die Story ist zum einen gefühlsbetont und zum anderen humorvoll. Die Mischung ist gelungen, weil ernste Themen aufgelockert werden. An sich liest man das Buch quasi so, wie Sam gerade denkt und fühlt. Daher ist der Schreibstil recht jugendlich und lockerflockig gehalten. Man kommt Sam dadurch auch ziemlich nah und einige seiner Gedankengänge haben mich genau aus dem Grund emotional erheblich mitgenommen.


Fazit:
Ich bin in love mit Sam und Moxie. Ein ganz süßes Pärchen ohne dabei kitschig zu sein.
Ich habe aber nicht nur die beiden in mein Herz geschlossen sondern die komplette Familienbande „De Laneys“. Die Stimmung in dem Haus ist so sonderbar und aufgeschlossen, ich hätte mich aufgenommen und pudelwohl gefühlt. Sam und Avery wünscht man halt auch genau das – ein liebvolles Zuhause! Die Autorin hat es geschafft mich mit dieser Geschichte zu umarmen!

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Ein wunderschönes Buch, welches von einem Jungen und seinem Bruder handelt, die nach einem zu Hause Ausschau halten. Er findet sein zu Hause bei einem Mädchen. So emotionale, so wunderschön. Das Cover des Buches ist gut gewählt und passt zu dem Buch wirklich gut. Der Schreibstil ist angenehm und wirklich gut zu lesen, auch wenn die emotional belastenden Themen auftreten. Dem Autor*in ist es gelungen, diese Themen gut zu verpacken und dem Leser zu vermitteln. Die Charaktere des Buches sind lebensnah und gut fühlbar. Ihre Emotionen, Gefühle und alles weitere konnte man gut nachfühlen und verstehe. Rund herum ein absolut gelungenes Buch!!

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Das Cover des Buches fällt einem sofort ins Auge und ist wirklich sehr schön.

Ich war sofort angetan davon.

Es ist dunkel gehalten, mit einer schwarzen Siluette, in dem der Titel des Buches steht.

Auch der restliche Teil ist passend dazu gestaltet.

Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm.

Zwar irgendwie anders, als man es sonst gewohnt ist, dennoch einfach nur schön zu lesen.

Ich war in einer eigenen Welt gefangen.

Toll fande ich vor allem die Metaphern, die das Lesen so aufgelockert und die Fantasie angeregt haben.

In dieser Geschichte geht es um Sam und Moxie.

Zwei wunderbare Charaktere.
Sam ist so ein gefühlvoller und herzlicher Charakter welchen man nur ins Herz schließen kann.

Allgemein war die Charakterausgestaltung sehr schön und warmherzig.

Es war manchmal sehr bedrückend, aber das hat es an vielen Stellen wieder gut gemacht.
Ein wirkliches Highlight für mich.

Ganz toll!

5 von 5 ⭐

Danke für das Rezensionsexemplar ‎
FISCHER 💫🤍

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Wer kennt sie nicht, die Bücher, die man nur des Covers wegen lesen möchte? Dieses hier mutet romantisch und verträumt an, allerdings ist die Story eher das Gegenteil – und dennoch hätte die Coverdesignerin keinen passenderen Einband kreieren können. Allerdings verfolge ich C. G. Drews schon länger über die sozialen Medien (paperfury auf Instagram z.B.) und konnte es kaum abwarten, ihr Buch endlich in den Händen halten zu können und die Story um Sam und Avery zu lesen, nachdem sie immer wieder Einblicke gegeben hat.

Sam und sein älterer Bruder Avery sind obdachlos. Sie steigen in verwaiste Häuser ein, organisieren sich Essen und manchmal auch Bargeld. Besser gesagt organisiert Sam, denn er kümmert sich um Avery und sorgt dafür, dass die Brüder von Tag zu Tag überleben. Das hat mich an meine eigene Schwester erinnert, die jünger ist und bei der ich immer das Gefühl habe, sie vor allem beschützen zu müssen. Daher konnte ich Sam so gut verstehen. Habe begriffen, warum er einbricht. Eines der Häuser ist jedoch nicht verwaist, und zu seiner Überraschung wird Sam dort mit offenen Armen empfangen. Wie lange schafft er es wohl, sein Geheimnis zu hüten? Wie lange wird man ihn verweilen lassen? Und was ist mit Avery? All diese Fragen begleiten den Leser die Story über.

Auch wenn das Buch eher eine Teenie-Story ist, konnte es mich als Erwachsene komplett in seinen Bann ziehen. Die Geschichte ist emotional, eigentlich kein Wunder bei den zentralen Themen Verlust, Trauer, Familie. Und obwohl auch die Grundstimmung eher bedrückend ist, konnte die Autorin einzelne Momente so einfangen, dass man sie gemeinsam mit den Charakteren im Hier und Jetzt genießen und das Damoklesschwert für eine kurze Zeit vergessen konnte.

Durch die beiden Brüder im Spektrum, jedoch nur einen mit Diagnose, hat das Buch zwei sehr authentische und spannende Charaktere. Es lebt von der Beziehung der Brüder, aber auch von Sams Interaktionen mit Moxie. Hier hat die Autorin wundervolle Arbeit geleistet und die Protagonisten einzig durch Sprache und Verhalten zum Leben erweckt.

Auch wenn ich bisher nur Gutes über das (englischsprachige) Buch gehört hatte, ist es doch noch einmal etwas anderes, eine Übersetzung zu lesen. Ich bin positiv überrascht, wie gut sich die Story liest und dass die Emotionen und der Witz nicht verloren gegangen sind. Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen!

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Eine wundervolle Geschichte über zwei Brüder, die viel erlebt haben und einfach nur ein zu Hause haben wollen.
Die ernsten Themen werden großartig mit humorvollem Dialog zwischen den Charakteren ausbalanciert und das Buch bietet dem Leser eine Achterbahn an Emotionen. Wird auf jeden Fall weiter empfohlen und gehört garantiert zu meinen diesjährigen Favoriten! <3

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Sammy Lou und sein Bruder Avery stehlen Häuser. Nur um darin zu schlafen und sich das Nötigste für Essen, Kleider und Kleingeld zu holen. Seit Avery einen Job in einer Autowerkstatt hat und bei seinen Kollegen unterkommt, geht Sammy alleine auf Diebestour. Gemeinsam sparen die beiden Brüder auf ihren größten Traum: ein eigenes Haus, ein Zuhause.
Als Sammy eines Nachts in ein Haus einsteigt, um dort zu übernachten, erwartet ihn am nächsten Morgen eine große Überraschung. Die Familie ist zurückgekehrt, ein Haufen Menschen, wobei jeder denkt, dass Sammy mit einem der anderen befreundet ist. Sammy hat plötzlich das Gefühl, dazuzugehören und klärt das Missverständnis natürlich nicht auf. Auch, damit keine Polizei ins Spiel gebracht wird. Er bleibt, mischt sich unter die anderen und lernt dabei Moxie, die älteste Tochter näher kennen. Moxie, mit den karamellfarbenen Augen. Doch die Vergangenheit ruht nicht.

Gleich von Anfang an ist man in der Welt gefangen, in der Sammy und sein ältere Bruder Avery leben. Gewalt, Kriminalität und Kummer begleiten die beiden schon von klein auf. Die Mutter ist abgehauen, der Vater hält sich mit gelegentlichen kriminellen Handlungen über Wasser. Sammy und Avery kennen nichts anderes. Als der Vater die Brüder bei der Tante ablädt, erwartet sie auch dort keine große Liebe.

So müssen die Geschwister früh lernen, selbst über die Runden zu kommen. Nicht so einfach für Sammy, der auch noch auf seinen Bruder aufpassen muss, da dieser als Autist nicht gerade ein einfaches Leben führt. Avery kann keine Gefühle lesen und seine Ticks helfen auch nicht gerade dabei, dass andere Kinder ihn ernst nehmen.
Sammy bemüht sich wirklich, doch er kennt nur ein Mittel zum Zweck: Gewalt und Diebstahl.

Durch sein mangelndes Vertrauen in Erwachsene sieht er nur diesen Ausweg und scheut sich nicht, alles einzusetzen, um vor allem seinen Bruder vor dem Unrecht der Welt zu beschützen.

Die Geschichte von Sammy zu lesen, war so unheimlich traurig. Man möchte ins Buch greifen, Sammy und Avery herausziehen, die beiden in den Arm nehmen und ihnen versprechen, dass nun alles gut wird. Aber leider hatte die Autorin anderes mit den beiden vor.

Dieses Zuhause, dass die beiden sich so sehnlichst wünschen, taucht dann plötzlich auf. Erst bei Sammy, der durch Zufall in den Kreis einer Familie aufgenommen wird. Und Sammy bleibt. Passt sich immer mehr an. Vor allem wegen Moxie, der ältesten Tochter im Hause. Die beiden kommen sich immer näher, wohlweislich, wie zerbrechlich die ganze Situation ist.

Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen und habe mich auch oft gefragt, wie viel so eine kaputte Seele wie Sammy noch aushalten kann. Denn Sammy muss so einiges einstecken. Viel zu viel.

Und doch ist sein Wille groß, sich seinen Wunsch zu erfüllen. Sein Beschützerinstinkt gegenüber seinem Bruder und generell allem, was er liebt, ist ebenfalls sehr groß. Aber so bringt er sich immer mehr in eine ausweglose Situation.

Die Autorin hat einen sehr einprägsamen Schreibstil. In den richtigen Momenten wird die Dramatik fast übermenschlich groß und doch hat man nicht das Gefühl, dass alles einfach zu viel wird. Zumindest nicht für den Leser.

Die Charaktere sind allesamt wunderbar gezeichnet. Sie haben Tiefe und nehmen einen großen Raum ein. Selbst die kleinste Rolle ist perfekt besetzt und alle haben ihre Päckchen zu tragen. Und dies mit einer stoischen Vehemenz.

Meggies Fussnote:
A book who steals my heart.

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Ein so schönes Buch. Es hat mir sofort gefallen und zieht einen direkt mit.

Der Schreibstil war so faszinierend und bildhaft, dass es mir so leicht fiel, über die Zeilen zu fliegen. Auch die Charaktere waren mir sofort sympathisch und authentisch.

Man wurde gefesselt und mitgezogen, eine emotionale Geschichte die einen zum Nachdenken angeregt.

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Grandios. Bewegend. Emotionsexplosion.
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Leseerlebnis:
"The boy who steals houses : the girl who steals his heart" wird aus der Perspektive des Protagonisten Sammy Lou in der Er-Form erzählt. Obwohl diese Form des Erzählens bei mir oft zu "Bindungsproblemen" zu den Charakteren führt, war dies hier absolut nicht der Fall. Ich habe mich direkt in Sam hinein versetzen können und habe alles mit ihm gefühlt - wohl gesagt alle Extreme. Ich war oft wütend, traurig, verzweifelt und hilflos. Dann habe ich wieder gehofft, mein Herz geöffnet, wurde enttäuscht, hab gebannt und mich ein wenig verliebt. Wie man merkt, es passiert unheimlich viel und es gibt definitiv keine wirklichen Verschnaufpause und auch keine Längen. C. G. Drews gelingt es den Leser an sich zu binden und schwierige Themen gleichzeitig unverschnörkelt aber auch mit viel Feingefühl und Demut in all ihrer Härte wirken zu lassen. Für mich ist dieser Drahtseilakt jedes Mal ein beeindruckendes Kunstwerk, das viel Beifall verdient.
Ich denke dieses Werk würde sich auch hervorragende Schullektüre ab der 7. oder 8. Klasse eignen.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und die De Laineys haben mich sehr an meine Kindheit erinnert. In meiner Familie wäre es zeitweise auch nicht aufgefallen, ob ein Kind mehr oder weniger zu Besuch war. Die Familie und auch alle anderen Personen wirkten sehr authentisch und wurden unheimlich plastisch gezeichnet.
Fazit :
Ein beeindruckender Jugendroman über den Wunsch nach einem Zuhause, Geborgenheit und Zugehörigkeit, der tief berührt, bewegt und einen nicht mehr loslässt.

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Sam ist obdachlos. Zudem muss er sich noch um seinen älteren, autistischen Bruder Avery kümmern. Um irgendwie über die Runden zu kommen, stiehlt er Häuser von Familien, die gerade im Urlaub sind. Doch das geht eines Tages richtig schief und er verstrickt sich in eine Geschichte voller Lügen. Doch zugleich trifft er auf eine herzliche und chaotische Familie und ein Mädchen, das ihm das Herz stiehlt.

Ein großartiges Jugendbuch, dass ich jede*r Person ans Herz legen möchte!
Die Autorin beschreibt das Leben von Sam und Avery ohne Klischees oder Mitleid, dafür aber mit viel Verständnis und Empathie. Die Charaktere sind bei weitem nicht perfekt, doch genau das macht dieses Buch so besonders und menschlich.

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"The boy who steals houses" ist überraschend zu einem meiner Jahreshighlights geworden. Ich folge @paperfury schon lange hier auf Instagram und habe mich gefreut, als sie 2019 ihr erstes Buch veröffentlicht hat. Viel Aufmerksamkeit habe ich dem allerdings nicht geschenkt - bis ich jetzt zufällig sah, dass es auf deutsch erscheint. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und durch Zufall habe ich es auf @netgalleyde als Rezensionsexemplar erhalten. Ich habe das Gefühl, dass das Schicksal war, denn wer weiß, wann ich dieses absolut fantastische und berührende Buch sonst gelesen hätte.

Das Buch erzählt Sammy Lous Geschichte. Er ist fünfzehn und hat einen zwei Jahre älteren Bruder, der Autist ist. Die Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen, der Vater ist gewalttätig und hat die Kinder irgendwann bei der Tante abgegeben. Doch auch sie kommt nicht mit Averys Autismus klar und wird bei seinen Ticks etc. nur wütend und greift zum Kochlöffel. Sam tut alles, um seinen großen Bruder zu beschützen - nur dass ihn diese Taten schließlich dazu bringen, dass er auf der Straße lebt und Avery ihm dorthin folgt.
Durch Einbrüche und Diebstähle hält sich über Wasser. Dabei will er doch eigentlich nur eins von ganzem Herzen: Ein liebesvolles Zuhause und eine Familie, die ihn und seinen Brüder versteht und akzeptiert.

Wow. Ich liebe alles an diesem Buch und habe ihm einen Teil meines Herzens geschenkt. 🥺❤️ Sammys Geschichte hat mich berührt und bewegt. Sie hat mich wütend gemacht und an der Menschheit zweifeln lassen, aber sie hat mich auch wieder an sie glauben lassen.
Zudem ist das Buch wundervoll geschrieben und ich bin wirklich wirklich froh, dass ich das Buch gelesen habe.
Eine ganz klare Empfehlung von mir.

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Sam hat kein Zuhause, deshalb stiehlt er sich welche. Jede Nacht bricht er in ein neues, leeres Haus ein, um für sich und seinen älteren Bruder ein sicheres Dach über dem Kopf zu haben. Dabei nimmt er sich immer eine Trophäe mit: Den Haustürschlüssel. Doch wie lange kann ein Junge so weiterleben? Dieses Buch ist so real, dass es teilweise etwas weh tut, aber gleichzeitig auch so viel Mut macht! Nicht alle Kinder werden in eine warmherzige Familie hinein geboren. Doch egal was für Hürden einen das Leben in den Weg stellt, mit genug Willen und den richtigen Leuten um einen herum schafft man alles. Niemand muss sein vermeintliches Schicksal einfach hinnehmen!

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Sam ist 15 und obdachlos. Jeden Abend sucht er sich ein leer stehendes Haus, in dem er übernachten kann. Außerdem ist da noch sein großer Bruder, um den er sich kümmern muss. Als er mal wieder in einem fremden Haus übernachtet, kommen die Besitzer plötzlich zurück. Sam möchte sich so schnell wie möglich verdrücken, doch dann wird er zum Essen eingeladen und für einen Freund der sieben Kinder der Familie gehalten. Eigentlich möchte er sich davonschleichen, doch irgendetwas hält ihn zurück. Besonders Moxie hat es ihm angetan. Eine tolle und emotionale Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Die Figuren sind sehr überzeugend. Das Ende ist etwas kurz und einiges bleibt in der Schwebe. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung. Herzlichen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar.

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Ich fand das Buch unglaublich toll und das obwohl ich mit Moxie nicht ganz warm geworden bin. Aber Sammy's Geschichte war einfach unglaublich ergreifend. Das Ende hätte ich mir aber ein wenig länger gewünscht, das Happy End kam mir dann ein bisschen zu schnell und plötzlich.

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Mit seinem schmalen Grat zwischen Ernst und Humor, hat mich „The Boy Who Steals Houses“ völlig fasziniert - ja sogar überwältigt. C. G. Drews behandelt hier wichtige und schwierige Themen, bietet seinen Lesern keine leichte Kost, dafür einen Roman mit Substanz. Mich hat er mit seinen Worten zutiefst berührt, lange haben mich seine Wort auch nach dem Lesen nicht losgelassen.
Klare Lese-Empfehlung!

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Sam hatte eine furchtbare Kindheit und seine Jugend ist auch nicht besser. Er ist erst 15 Jahre alt. Trotzdem muss er allein für sich und seinen älteren autistischen Bruder sorgen. Da bleibt kaum etwas anderes übrig, als kleine kriminelle Dinger zu drehen und in verwaiste Häuser einzubrechen, um zumindest ab und zu eine ruhige und sichere Nacht zu verbringen. Als er gerade wieder ein Haus „gestohlen“ hat, kommt die Familie -bestehend aus einem Vater und sieben Kindern- unerwartet früh zurück. Doch statt ihn der Polizei auszuliefern, darf er mit ihnen essen. Jeder hält ihn für den Freund eines der Geschwisterkinder. Kurz wagt Sam davon zu träumen, Teil einer solchen verrückten, aber sehr liebevollen Familie zu sein, aber natürlich greift irgendwann seine Vergangenheit wieder nach ihm und die schöne Illusion wird zerstört.

Bei diesem Buch habe ich mich sofort in das Cover verliebt – aber es bereitet einen nicht annähernd auf die Story vor. Auf der Verlagsseite findet man folgende sehr passende Beschreibung: „»The Boy Who Steals Houses« ist wie eine zärtliche Umarmung und ein unerwarteter Faustschlag ins Gesicht.“ Genauso habe ich das Buch empfunden. Auf der einen Seite hat es mich echt fertig gemacht das Schicksal dieser zwei Jungs zu erleben, die sich eigentlich nur nach einem Zuhause sehnen, die einfach nur Pech in ihrem Leben und gar keine wirkliche Chance hatten. Zu lesen, wie ihnen das Schicksal immer wieder fies mitspielt, wie sich ihre Wünsche und Träume einfach nicht erfüllen, hat teilweise wirklich weh getan (da ist er, der angekündigte Faustschlag).

Auf der anderen Seite war es so schön zu sehen, wie Sam in der Familie aufblüht. Wie sein eigentlicher Charakter zum Vorschein kommt, auch wenn ihn die bösen Geister der Vergangenheit nie ganz loslassen. Wie so etwas wie Wärme und Liebe in ihm aufkommt. Das hat sich dann wirklich wie eine Umarmung angefühlt. Das Buch ist also definitiv eine emotionale Achterbahnfahrt, mit vielen brisanten Themen (Obdachlosigkeit, Missbrauch, …) und zeigt brutal, wie manche Kinder einfach durchs Raster fallen, niemanden haben und sich alleine durchschlagen müssen. Das ist schon nicht ohne. Deshalb war ich auch nicht sicher, ob ich dem Buch die volle Sternenzahl geben kann, aber wahrscheinlich wollte die Autorin genau das bezwecken: berühren, aufrütteln, den Leser mit einem Faustschlag niederstrecken und danach mit einer Umarmung wieder aufrichten – und genau das ist ihr gelungen.

Fazit: Der Roman war heftiger als erwartet. Ich habe teilweise wirklich gelitten, aber gleichzeitig gab es auch wunderschöne Momente in diesem Buch. Sam und sein Schicksal werden sicherlich niemanden kaltlassen.

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Sammy Lou hat eine schreckliche Kindheit, es fängt in einem Trailerpark an, mit einem gewalttätigen Vater und einem autistischen Bruder Avery. Als die Mutter verschwindet und der Vater ins Gefängnis kommt, ziehen die beiden zu ihrer Tante, die auch kein netter Mensch ist. Aber Sam geht es gut, solange es Avery gut geht. Nur wenn Avery angegriffen wird, sieht er rot. Und so kommt es, dass die beiden abhauen und Sam lernt, Häuser zu stehlen, für eine kurze Zeit. Und eines Tages stiehlt er das Haus der De Laineys und er trifft auf Moxie, sie und ihre Familie ist alles, was er je wollte. Moxie hat aber auch ihr Päckchen zu tragen, denn ihre Mutter ist gestorben und die Familie muss sich neu aufstellen.

Wir folgen Sam und er erzählt seine Geschichte, mit Rückblenden, so dass wir ihn und seine Beweggründe gut kennen und verstehen lernen. Ich finde ihn wunderbar dargestellt Und auch hier wird wieder einmal aufgezeigt, wie leicht es ist, dass Kinder durch das System fallen. Und wie leicht andere das Ausnutzen, hier hätte ich gern über Avery und Vin gewusst, wie sie es geschafft hat, Avery so zu „manipulieren“. Auch ohne Moxies Sicht lernen wir sie sehr gut kennen und auch wenn ihre Geschichte heftig ist und bestimmt mehr Raum verdient hätte, gefällt mir sehr, dass es in dem Buch um Sam geht.
Ein Kritikpunkt habe ich allerdings, das System – ich finde, hier hätte man mehr erzählen müssen. Nur ein schlechter Sozialarbeiter? Das reicht nicht.
Die Sprache ist jugendlich frech, aber optimistisch.
Ein Buch über Verzweiflung, Träume und Hoffnung, aber auch viel Realität. 4,3 von 5 Sterne, da das „kaputte“ System zu wenig Raum bekommt.

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