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Böser, böser Wolf
Thriller
von Alexandra Benedict
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Erscheinungstermin 14.02.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Hast du Angst vorm bösen Wolf?
Eine junge Frau wird im Wald entführt. Zurück bleibt nur ein Rotkäppchen-Umhang und ein Korb. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden – und ein blutverschmierter goldener Schuh. Detective Inspector Lyla Rondell setzt sich auf die Spur des Täters, der bald als der »Grimm-Ripper« Schlagzeilen macht. Dabei ahnt sie nicht, wie tief sie selbst in die Geschichte verstrickt ist. Die britische Bestsellerautorin Alexandra Benedict ist zurück mit einem Thriller, in dem der böse Wolf auf jeder Seite lauert.
Die gefeierte Kriminalautorin Katie erwacht in einem abgeschlossenen Dachzimmer – entführt von einem maskierten Mann, der sich »der Wolf« nennt. Seine Forderung: Sie soll moderne Märchen schreiben, in denen Aschenputtel und Rotkäppchen sterben. Was Katie verfasst, setzt der Wolf in die Tat um. Weigert sie sich, wird sie selbst das Opfer seines tödlichen Spiels. Während Katie verzweifelt versucht, Hinweise für die Polizei in ihre Geschichten einzubauen, beginnt Detective Inspector Lyla Rondell mit den Ermittlungen. Auf diesen Fall hat sie seit fünfundzwanzig Jahren gewartet. Damals verschwand ihre beste Freundin spurlos, zurück blieb nur ein angebissener vergifteter Apfel. Die neuen Morde tragen dieselbe Handschrift: Eine junge Frau wird mit einem goldenen Schuh ermordet, ein Geschwisterpaar mit Lebkuchenkrümeln im Wald gefunden. Doch das ist nicht alles: Schon bald erkennt Lyla, dass sie selbst Teil eines viel größeren Plans ist.
Hast du Angst vorm bösen Wolf?
Eine junge Frau wird im Wald entführt. Zurück bleibt nur ein Rotkäppchen-Umhang und ein...
Vorab-Besprechungen
Bitte nicht vor dem 14. Februar 2026 besprechen.
Bitte nicht vor dem 14. Februar 2026 besprechen.
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783608502848 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 368 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Wow, was für ein grandioses Kunstwerk! Ich musste immer weiter lesen, weil mich die Wendungen der Story einfach überrollt haben. Da kann man nicht pausieren oder sogar schlafen gehen - da muss man lesen, lesen, lesen.. Und sich erfreuen an den Worten, der Story, den Twists der Geschichte.. Wahnsinn!!!
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1687504
Dieses Buch hat mich sofort in eine düstere, atmosphärische Welt hineingezogen. Die Spannung baut sich so geschickt auf, dass ich ständig das Bedürfnis hatte, noch ein Kapitel weiterzulesen. Ich mochte besonders, wie vielschichtig die Figuren gestaltet sind – niemand ist einfach nur gut oder böse. Die Handlung hat mich mehrfach überrascht und gleichzeitig emotional mitgenommen. Ich fühlte mich, als würde ich selbst durch neblige Straßen laufen und nach Antworten suchen. Die Mischung aus Nervenkitzel und psychologischer Tiefe hat mich total begeistert. Es war ein Thriller, der lange nachhallt.
Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict
Die Geschichte ist düster, beklemmend und psychologisch stark aufgeladen. Alexandra Benedict spielt gekonnt mit Schuld, Erinnerung und verdrängter Vergangenheit und erzeugt dabei eine Atmosphäre, die sich langsam, aber unerbittlich zuspitzt. Besonders auffällig ist, wie sehr das Bedrohliche nicht aus offensichtlicher Gewalt entsteht, sondern aus dem, was unausgesprochen bleibt und sich zwischen den Zeilen aufbaut.
Mich hat das Buch vor allem emotional gefordert. Es ist kein Thriller, der auf schnelle Schocks setzt, sondern einer, der unter die Haut geht und dort bleibt. Die Figuren wirken verletzlich und real, ihre inneren Konflikte sind oft schwerer zu ertragen als die äußeren Ereignisse. Gerade diese psychologische Nähe fand ich stark, auch wenn sie das Lesen stellenweise unangenehm intensiv gemacht hat, natürlich nur im besten Sinne.
★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Unglaublich kreativ gelöst: Morde im Stil bekannter Märchen, dazu aber viele Wendungen und ein Ende, das mich komplett überrascht hat.
Detective Lyla muss einen grausamen Serienmörder fassen, der sich als Vorlage für seine Morde diverser Märchen bedient. Aber damit nicht genug: irgendwie scheinen diese Taten mit dem Verschwinden ihrer Kindheitsfreundin Allison zusammen zu hängen. Die Zeit rast, denn die Morde treten in immer kürzeren Abständen auf.
Die Grundidee hat mir wahnsinnig gefallen. Endlich mal keine „0815“-Morde, stattdessen hat sich die Autorin äußerst kreativ von zahlreichen Märchen inspirieren lassen. Es sind sowohl bekannte, als auch etwas unbekanntere Märchen der Gebrüder Grimm vertreten.
Lyla als Protagonistin war mir nicht sonderlich sympathisch. Mich nervten ihre Art und vor allem ihre Gedanken irgendwann. Dafür mochte ich die Autorin Katie umso mehr. Die Tatsache, dass sie für den Täter die Märchen neu interpretieren muss, damit er sie als Mordvorlage nehmen kann, gefiel mir. Es gibt immer wieder Kapitel, die ihre Schreibergebnisse zeigen, was eine gelungene Abwechslung zu den Ermittlungsarbeiten von Lyla war.
Ebenfalls sympathisiert habe ich mit dem Charakter Jimmy. Seine fröhliche, positive Art hat einfach angesteckt. Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er vorkam.
Leider nimmt das Buch irgendwann eine Wendung, die ich anfangs nicht ganz nachvollziehen konnte. Es fiel mir schwerer der Geschichte zu folgen, mein Lesefluss wurde gehemmt. Deshalb gibt es hierfür von mir leichte Abzüge.
Großartig jedoch fand das Ende. Diese Entwicklung habe ich so nicht kommen sehen und macht dann auch die Wendung vorher wieder schlüssiger. Deshalb hat das Ende wirklich nochmal etwas rausgehauen in punkto Bewertung.
Wie in den anderen Büchern der Autorin, sind auch hier wieder kleine Rätsel für den Leser versteckt. Mir ist es zwar nicht gelungen, diese zu entdecken/deuten, trotzdem finde ich diese Kreativität toll!
Alles in allem ein gutes Buch. Besonders für Fans der Grimmschen Märchen und Leser, die gerne miträtseln.
Böser, böser Wolf von Alexandra Benedikt greift Grimm´s Märchen auf. Das Buch ist sehr aussergewöhnlich geschrieben.
Ich hatte am Anfang große Schwierigkeiten mit dem Geschriebenen zurecht zukommen. Alles sehr fantasievoll und sogarnicht
das was ich sonst lese. Aber zum Schluß war es dann doch spannend und das Ende war interessant.
Rezensent*in 1215836
Das Cover ist passend mit einem großen roten Buchtitel und einem Mädchen mit rotem Umhang vor einem schwarzen Hintergrund gestaltet.
Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm lebendig.
Eine entführte Autorin muss grausame Geschichten schreiben, nach denen der Mörder seine Opfer tötet; alles in Verbindung mit Märchen. Detective Lyla Rondell, deren Freundin seit 25 Jahren vermisst wird, nimmt die Fährte des Serienkillers auf.
Die Handlung ist spannend und sehr interessant aufgebaut. Die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischt sehr oft. Zum Ende rutscht der Thriller mehr und mehr in den Fantasybereich.
Die Thematik "Mycel" - ein Pilzgeflecht, dass alles miteinander verbindet - spielt hier eine große Rolle. Merkwürdige Verbindungen stehen zwischen den einzelnen Charakteren.
Fazit:
Eine grausame Märchenstunde mit Gänsehautmomenten!
Elke F, Rezensent*in
Was für ein unglaubliches Buch! Anfangs hatte ich noch mit einem originellen, aber doch typischen Serienkiller-Szenario gerechnet. Aber irgendwann gibt es eine völlig surreale, fantastische Wendung, die alles auf den Kopf stellt. Ab da ist nichts mehr wie es scheint und die Story wird wirklich herausfordernd mitzuverfolgen, aber es hat riesigen Spaß gemacht dem Gedankenspiel der Autorin (ha!) zu folgen. Fazit: Wer Geschichten abseits des Mainstreams sucht, sollte sich dieses spannende Werk nicht entgehen lassen.
Rezensent*in 1457919
„Böser, böser Wolf“ ist ein Thriller, der sich langsam, aber gnadenlos unter die Haut schleicht. Die Geschichte arbeitet nicht mit plötzlichem Schock, sondern mit einer stetig wachsenden Unruhe – diesem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, auch wenn man es noch nicht greifen kann.
Die Atmosphäre ist kalt, bedrückend und durchzogen von Misstrauen. Jede Seite verstärkt das Gefühl, beobachtet zu werden, und lässt Zweifel an allem aufkommen: an Menschen, an Erinnerungen, an der eigenen Wahrnehmung. Genau diese psychologische Spannung macht den Reiz des Romans aus.
Besonders intensiv ist der emotionale Druck, der sich aufbaut. Angst, Schuld und Unsicherheit verweben sich zu einem dichten Netz, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt. Die Figuren wirken verletzlich, manchmal hilflos – und gerade dadurch erschreckend real. Man leidet mit, hinterfragt mit und spürt diese beklemmende Nähe zur Bedrohung.
Der Titel ist dabei mehr als nur ein Name: Er steht sinnbildlich für die dunklen Seiten, die sich hinter vertrauten Fassaden verbergen können. Das Böse ist hier nicht laut oder offensichtlich, sondern leise, lauernd und umso verstörender.
Am Ende bleibt ein Gefühl von Gänsehaut und Nachhall – ein Thriller, der nicht nur Spannung liefert, sondern auch emotional fordert und noch lange im Kopf bleibt.
Lehrende*r 1247686
Böser, böser Wolf ist ein extrem spannender Thriller mit originellem Märchen-Twist. Die Geschichte ist düster, clever konstruiert und hält die Spannung konstant hoch. Unheimlich, gut durchdacht und bis zum Ende fesselnd – ein echtes Highlight für Thriller-Fans.
Faszinierend und grausam spannende Märchen
Schon das Vorwort ist packend und lässt einen Teil der Geschichte werden und das Interesse war sofort geweckt. Auch sonst ist der Lesestill sehr spannend. Zum Teil kurze knackige Sätze, Frechen Sprüche, bedrohliche Gedichte. Die Aufmachung des Textes ist ebenfalls sehr ansprechend, so dass man schon optisch sofort weiss, womit man es gerade zu tun hat.
Zum Inhalt brauch ich gar nicht mehr sagen als in der Bekanntmachung steht.
Das Buch gliedert sich in mehrere Teile. Dabei gibt es jeweils drei Handlungsstränge: Was DI Rondell herausfindet, wie es Katie in Gefangenschaft geht und welche Geschichte sie schreibt. Dieser Wechsel ist extrem spannend, weil ja alle drei ineinander greifen. Denn natürlich bekommt Katie die Auswirkung ihrer Geschichten mit. Der Kampf zwischen sich retten aber andere in den Tod schicken versucht sie durch geschicktes schreiben zu gewinnen. Wie geschickt ihre Idee ist, wird erst gegen Ende offensichtlich. Fragt sich nur, ob das reichen wird.
Bei den Nachforschungen von DI Rondell begegnen wir manchen interessanten Nebenfiguren, den lieben Kollegen von ihr, die Chefin und Freundin Rebecca oder die geheimnisvolle Pilz-Frau.
Alexandra Benedict hat es geschafft durch die Verstrickung der drei verschiedenen "Realitäten" ein Geflecht zu bilden, bei dem man am Ende fast nicht mehr weiss, was Märchen ist und was nicht. Es steckt voller Überraschungen und Entdeckungen. Und während zu Beginn die von Katie geschriebenen Märchen noch ausführlich waren, werden sie gegen Ende hin immer kürzer und läuten damit die nächste Stufe in der Ermittlung ein.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist nicht so platt oder offensichtlich. Viel mehr bringt es zu den Leser dazu verwundert den Kopf zu schütteln.
Kreativ, erfrischend anders, gespickt mit Parallelen und einzelnen Elementen unserer geliebten Grimm Märchen, spannend, zum Mitfiebern und natürlich blutrünstig und dunkel. Ein toller Thriller für alle, die sich dem bösen Wolf stellen wollen.
Ich mag Mystery oder Fantasy in Thrillern eigentlich nicht – außer, ich weiß es vorher. Genau das war hier mein größter Stolperstein. Nichts hat für mich darauf hingedeutet, dass sich die Geschichte in diese Richtung entwickelt, und entsprechend hatte ich erst einmal eine deutliche „Was soll jetzt der Kack?“-Phase.
Hätte ich das im Vorfeld gewusst, wäre mir dieser Bruch beim Lesen erspart geblieben.
Ich habe dann ein paar Seiten gebraucht, um mich wieder auf die Geschichte einzulassen und meine Erwartungen neu zu justieren. Und genau das hat sich gelohnt. Sobald ich akzeptiert hatte, wohin die Reise geht, hat mich das Buch richtig gut unterhalten.
Die Geschichte spielt gekonnt mit Realität und Wahrnehmung. Bis zum Ende bleibt unklar, was – oder wer – überhaupt real ist und vor allem, was oder wer letztlich für die Morde verantwortlich ist. Dieses permanente Hinterfragen hat eine ganz eigene Spannung erzeugt. Ein kleines bisschen hat mich das sogar an Tintenherz erinnert – dieses Gefühl, dass Geschichten mehr Macht haben könnten, als man zunächst denkt.
Unterm Strich: kein klassischer Thriller, sondern einer mit deutlichem Mystery-Anteil. Wer das mag, bekommt hier eine klare Leseempfehlung von mir. Wer – so wie ich – damit eher fremdelt, sollte es vorher wissen, kann dann aber trotzdem sehr gut abgeholt werden.
Rezensent*in 1381266
Böser, böser Wolf ist ein Thriller, der seine Wirkung nicht aus schnellen Effekten zieht, sondern aus einer langsam wachsenden, psychologischen Unruhe. Die Geschichte entfaltet sich kontrolliert und zunehmend beklemmend, getragen von dem Gefühl, dass hinter vertrauten Motiven etwas grundlegend Verstörendes arbeitet.
Alexandra Benedict greift klassische Märchenstoffe auf und nutzt sie nicht als dekoratives Element, sondern als strukturelles Fundament. Die bekannten Motive werden in eine düstere Gegenwart überführt und mit Themen wie Schuld, Verantwortung und verdrängter Erinnerung verknüpft. Der Roman bewegt sich dabei bewusst zwischen Krimi, psychologischem Thriller und surrealen Erzählelementen.
Die Handlung folgt zwei Perspektiven: Katie, einer Autorin, die gezwungen wird, Geschichten zu schreiben, deren Inhalte reale Verbrechen nach sich ziehen, und Detective Inspector Lyla Rondell, deren Ermittlungen eng mit einem ungelösten Verlust aus der eigenen Vergangenheit verbunden sind. Beide Figuren sind verletzlich und komplex angelegt; ihre inneren Konflikte verleihen der Geschichte emotionale Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Der Stil ist fokussiert, präzise und atmosphärisch dicht. Spannung entsteht weniger durch Handlungstempo als durch Andeutung, Wiederholung und das Spiel mit Wahrnehmung und Erinnerung. Eine spätere Wendung bricht gezielt mit klassischen Genreerwartungen und fordert Aufmerksamkeit sowie Interpretationsbereitschaft. Nicht alle Fragen werden eindeutig aufgelöst, was Teil des erzählerischen Konzepts ist.
Böser, böser Wolf richtet sich an Leserinnen und Leser, die ein originelles, düsteres Konzept schätzen und offen für einen ungewöhnlichen Genre-Mix sind. Wer einen klar strukturierten, linearen Kriminalroman erwartet, wird hier eher irritiert sein; wer psychologische Spannung und experimentellere Erzählformen sucht, findet einen eigenständigen, nachhaltig wirkenden Thriller.
Das perfekte Kuddelmuddel
Zum Inhalt:
Eine Schriftstellerin wird entführt und soll Märchen mit mörderischem Ausgang schreiben, welche ihr Entführer in die Tat umsetzen will, - eine Weigerung würde zu ihrem Tod führen. Sie beugt sich er Gewalt, versucht aber der Polizei Hinweise einzustreuen, um den Mörder zu fassen.
Mein Eindruck:
Manchmal fragt man sich als Leser, was eigentlich im Kopf des Autors vorgegangen ist. Hier denkt man nicht nur einmal darüber nach, denn Alexandra Benedict hat ein perfektes Verwirrspiel für ihre Leser geschaffen. Suggeriert der Klappentext ein "Buch im Buch", ist "Böser, böser Wolf" viel mehr und viel komplizierter angelegt. Dabei halten sich die Teile, in denen Benedict ihre Leser verwirrt auf unnachahmliche Weise mit denen die Waage, in denen sie eine Aufklärung anbietet. Doch immer, wenn man denkt, man hat ihre Vorgehensweise entlarvt, verschwindet sie spurlos hinter der nächsten Ecke... oder dem nächsten Baum... und lacht wie eine Märchenfigur über das dumme Gesicht.
Mein Fazit:
Wirklich intelligente Unterhaltung
Anni G, Rezensent*in
Böser, böser Wolf ist ein atmosphärischer Thriller, der bekannte Märchenmotive auf düstere Weise neu interpretiert. Schon das Cover weckt Erwartungen und die Geschichte schafft es tatsächlich, eine unheimliche Stimmung aufzubauen, die sich durch das gesamte Buch zieht.
Alexandra Benedict spielt gekonnt mit der Idee vom „bösen Wolf“ und verbindet diese mit einem modernen Kriminalfall. Besonders gelungen fand ich die beklemmende Atmosphäre und die stetig wachsende Spannung. Die Handlung entwickelt sich ruhig, aber konstant, und sorgt immer wieder für kleine Überraschungen.
Die Figuren sind interessant angelegt, auch wenn mir manche emotional etwas distanziert erschienen. Dafür überzeugt der Thriller durch seine düstere Grundidee und die märchenhafte Symbolik, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht.
Insgesamt ist Böser, böser Wolf ein spannender Thriller für alle, die außergewöhnliche Plots und dunkle Märchenadaptionen mögen.
„Böser, Böser Wolf“ ist mein erster Thriller/Krimi der Autorin, der nichts mit Weihnachten zu tun hat und ich muss sagen, er hat mir eher mittelmäßig gefallen. Ich liebe Märchen und auch die Idee total. Es war spannend zu verfolgen, vor allem im ersten Teil. Allerdings sind die Gedichte in der deutschen Übersetzung so, als hätte ich sie mit 12 geschrieben. Das hat mich ein wenig gestört. Im zweiten Teil wurde die Story irgendwie auch ein wenig unübersichtlicher und spannender. Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten.
Stellt euch vor, ihr erwacht in einem abgeschlossenen Dachzimmer. Vor euch steht ein Mann mit einer Wolfsmaske, der eine einzige, tödliche Forderung stellt: Schreiben Sie. Die gefeierte Kriminalautorin Katie findet sich in genau diesem Albtraum wieder. Sie soll moderne, grausame Märchen verfassen – und was sie zu Papier bringt, setzt „der Wolf“ in der Realität eins zu eins um.
Während Katie verzweifelt versucht, versteckte Hinweise für die Polizei in ihre Texte einzubauen, findet sich Detective Inspector Lyla Rondell in einem Fall wieder, der sie bis in ihre tiefsten Kindheitstraumata verfolgt. Ein Rotkäppchen-Umhang im Wald, eine Leiche mit einem blutverschmierten goldenen Schuh, Geschwister neben Lebkuchenkrümeln – der „Grimm-Ripper“ inszeniert seine Morde mit einer Präzision, die Gänsehaut garantiert. Für Lyla ist dies mehr als nur ein Job; es ist die Antwort auf ein Verschwinden vor fünfundzwanzig Jahren, als ihre beste Freundin spurlos verschwand und nur ein angebissener, vergifteter Apfel zurückblieb.
Die Kapitel sind kurz, präzise und genau so lang, wie sie sein müssen. Dieser Aufbau erzeugt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die Geschichte wechselt zwischen Katies klaustrophobischer Gefangenschaft, ihren schaurigen Märchenerzählungen und Lylas Ermittlungen. Lyla wird dabei als wunderbar zerrissene, aber sympathische Ermittlerin beschrieben, die erkennt, dass sie weit tiefer in den Plan des Täters verstrickt ist, als sie ahnte. Wer glaubt, einen „normalen“ Thriller zu lesen, wird auf den letzten Metern eiskalt erwischt. Das Buch durchbricht die Metaebene und spielt so geschickt mit der Wahrnehmung der Leser, dass man am Ende sprachlos zurückbleibt. Es wandelt sich von einer rationalen Jagd in etwas Metaphysisches, das alle Erwartungen sprengt.
Alexandra Benedict hat hier kein klassisches Märchen-Retelling geschaffen, sondern ein surreales, skurriles und absolut grandioses Meisterwerk.
ann l, Rezensent*in
Krimiautorin Kate erwacht in Gefangenschaft. Ein Mann, der sich als Wolf verkleidet, bedroht sie und fordert sie auf, tödliche Märchen zu schreiben, die er dann in die Realität überträgt. Die Morde nach Grimm´schen Motiven rufen Detective Lyla Rondell auf den Plan, deren eigene Vergangenheit einen Vermisstenfall mit Andeutungen zu einem Märchen beinhaltet. Nun jagt sie nicht nur einen Mörder, sondern ist auch den Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit auf der Spur.
Die Geschichte wird durch mehrere Handlungsstränge erzählt. Zum einen ist da Kate, die einerseits Entführungsopfer ist, sich aber auch die Frage stellen muss, wie viel Schuld sie an den Morden trägt, deren Geschichten sie schreibt. Dann sind da ihre kurzen Märchen, nach denen die Morde inszeniert werden. Auch sie finden Eingang in die Geschichte. Und dann ist da natürlich Lyla – ein recht zerrissener Charakter, die ich aber als Ermittlerin sehr sympathisch fand. Soweit, sogut. Lange Zeit hielt ich das Buch für einen Thriller, der mit diesen Elementen spielt, dabei aber auf einer rationalen Erzählebene bleibt. Dann kommt es zu der Entwicklung, die im Klappentext zwar vorhergesagt wird, die ich aber nicht so wörtlich genommen habe („Doch je weiter sie ermittelt, desto mehr wird ihr bewusst, dass sie selbst nur eine Figur in einer Geschichte ist“). Ab da wird es surrealer/fantastischer/metaphysischer. Ich habe nicht wirklich mit dieser Wendung gerechnet und musste mich erst einmal damit abfinden. So habe ich hier etwas gebraucht um mich wieder zurechtzufinden. Im Nachhinein fand ich die Wendung unerwartet aber nicht schlecht. Es bleibt bei mir aber die Frage offen, ob mir ein „klassischeres“ Ende nicht doch besser gefallen hätte.
Wer bei diesem Titel an ein klassisches Märchen-Retelling denkt, wird von „Böser, böser Wolf“ komplett überrascht – und zwar im positivsten Sinne. Die Geschichte schlägt eine völlig eigene, mutige Richtung ein und erschafft etwas, das man so selten gelesen hat.
Der Schreibstil der Autorin sticht sofort heraus: Er ist unglaublich stark, mitreißend und trägt den Leser förmlich durch die Handlung. Die Erzählweise ist dabei genauso surreal wie skurril, was dem Buch eine ganz eigene, fast schon magische Atmosphäre verleiht. Es ist ein grandioses Stück Literatur, das absolut eigenständig steht und sich nicht in Schubladen stecken lässt.
Die Geschichte selbst ist extrem rasant erzählt. Man hat kaum Zeit zum Durchatmen, während man tiefer in diese sonderbare Welt hineingezogen wird. Dabei bleibt es bis zum Schluss hochspannend: Ständige, unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man seine Theorien über den Fortgang der Handlung immer wieder über den Haufen werfen muss.
„Böser, böser Wolf“ ist eine wilde, surreale und hochspannende Reise. Ein Muss für alle, die das Besondere suchen und Lust auf eine Geschichte haben, die mutig mit Erwartungen bricht. Ein echtes Lese-Highlight für Fans von außergewöhnlichen Stoffen!
Rezensent*in 1519782
Der Thriller „Böser, böser Wolf" wurde von Alexandra Benedict verfasst und erscheint am 14. Februar 2026 im Tropen Verlag. Das Buch umfasst 368 Seiten und das Cover ist düster und gruselig gestaltet. In der Geschichte geht es um die Autorin Katie, die von einem maskierten Mann entführt wird. Er zwingt sie, tödliche Märchen zu schreiben, die er dann wahr macht. Während Detective Lyla Rondell ermittelt, entdeckt sie eine Verbindung zu ihrer eigenen Vergangenheit. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sie schafft es, eine dichte, düstere und emotionale Atmosphäre zu erzeugen, die das Geschehen eindringlich vermittelt. Die Handlung ist spannend und voller überraschender Wendungen, sodass ich bis zum Schluss mitgefiebert habe. Die Figuren sind klar und übersichtlich gestaltet. Besonders Katie als Hauptfigur ist vielschichtig und sympathisch dargestellt. Ihre kreativen Neuinterpretationen der Märchen und ihr Überlebenswille machen sie zur zentralen Bezugsperson. Insgesamt ist das Buch ein guter Thriller mit psychologischer Tiefe.
Ein schönes spannendes und vielschichtiges Abenteuer für unsere Protagonistin beginnt. Was als einfacher Fall startet, wird schnell zu einem irren Wettlauf, voller komischer Zufälle und schicksalhafter Momente.
Die Realität von Lyla stellt sich immer wieder auf den Kopf und die Geschichte wird immer verworrener und tiefgängiger.
Schon bald ist sie nicht die einzige, die ihre Lebensqelt in Frage stellt. Während der Böse Wolf, der von der Presse "Grimm-Ripper" getauft wurde, weiter zu mörderische Märchen erzwingt.
Ein komplexer Thriller, der langsamer startet und dann immer mehr Fahrt aufnimmt.
Also erst einmal: Ich musste dieses Buch lesen. Nach „Das tödliche Christmas Game“ war für mich klar, dass ich Alexandra Benedicts Schreibstil unglaublich mag – diese besondere Art, Spannung aufzubauen, ohne sich auf altbekannte Muster zu verlassen. Aber was „Böser, böser Wolf“ dann mit mir gemacht hat? Damit habe ich nicht gerechnet. Überhaupt nicht.
Ich habe das Buch beendet und war… geschockt. Wirklich. Bis kurz vor Schluss war ich noch an dem Punkt, an dem ich dachte: Okay, solide 3,5 oder vielleicht 4 Sterne. UND DANN... nein. Einfach nein. Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht. So viele Wendungen, so große Überraschungen, so absurde, geniale Plot-Twists, dass ich am liebsten hier tausend Anspielungen reinwerfen würde. Aber das mache ich nicht. Dieses Buch muss man selbst erleben.
„Böser, böser Wolf“ ist eine Meisterleistung.
Es durchbricht die Metaebene, spielt mit Erwartungen, mit Wahrnehmung, mit dem eigenen Leseverhalten und ist dabei komplett anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Wirklich anders. Nicht „anders, weil es behauptet, anders zu sein“, sondern anders, weil es Dinge tut, die man so nicht kommen sieht.
Ich hatte beim Klappentext ehrlich gedacht, es würde deutlich stärker in Richtung Märchen-Retelling gehen. Ja, es gibt Märchen-Elemente und Anspielungen, viele sogar. Aber ganz ehrlich?
Es ist völlig egal, ob du Märchen magst oder nicht.
Ich mag Märchen-Retellings eigentlich nicht. Und dieses Buch ist auch keines. Und trotzdem hat es mich komplett abgeholt. Die Märchenmotive sind eher ein Spiel, ein Echo, ein clever eingesetztes Stilmittel.
Was ich gelesen habe, war surreal, skurril, grandios und völlig eigenständig. Der Schreibstil ist stark, präzise und gleichzeitig mutig. Besonders geliebt habe ich die Kapitelstruktur: Die Kapitel sind genau so lang, wie sie sein müssen. Nicht künstlich gestreckt, teilweise extrem kurz und genau dadurch unglaublich wirkungsvoll. Sie sorgen für Ordnung in einer Geschichte, die bewusst verwirrt, irritiert und herausfordert. Einen so gekonnten Einsatz von Kapiteln hatte ich noch nie.
Das Tempo ist hoch, die Handlung zieht an, die Charaktere sind nachvollziehbar und ja, an manchen Stellen ist man komplett mindfucked. Aber das ist nicht nur okay, das ist genau das, was dieses Buch ausmacht.
Und ganz ehrlich: Allein die Vorstellung, wie Alexandra Benedict diese Geschichte konstruiert, verwoben, geplant und dann so konsequent umgesetzt hat, ist absolut irre. Positiv irre. Das ist kein Zufall, das ist Können.
Ich weiß jetzt schon: Ich werde alles lesen, was diese Frau noch schreiben wird. Ohne Ausnahme.
An euch:
Lest dieses Buch, wenn ihr Krimi- und Thriller-Fans seid.
Lest es, wenn ihr euch einfach richtig gut unterhalten lassen wollt.
Lest es, wenn ihr keine x-beliebige Geschichte sucht, sondern etwas Eigenes, Besonderes, Mutiges.
⭐ 5 Sterne, ohne jede Diskussion.
Claudia K, Buchhändler*in
Ein vielschichtiges Buch, eine verwinkelte Angelegenheit mit zahlreichen Überraschungen! Wie schon in ihren wunderbaren Weihnachtskrimis geht die Autorin ungewohnte bis neue Wege: Katie wird entführt und in ein Zimmer gesperrt. Ihr Entführer, ein Mann der sich hinter einer Wolfsmaske versteckt, fordert in gruselig schlechten Gedichten von ihr Vorlagen für Morde, die auf den Grimm'schen Märchen basieren.
Die Ermittlerin Lyla setzt sich auf die Spur eines Mörders, der Frauen tötet. Sehr schnell wird klar, dass sie ein persönliches Interesse am "Grimm-Ripper" hat, denn ihre allerbeste Freundin Allison verschwand spurlos als sie beide 15 waren, zurück blieb nur ein vergifteter Apfel, was dem Fall die Bezeichnung "Schneewittchen" einbrachte.
Während Katie schreibt und Lyla ermittelt, überschneiden sich die Existenzen der beiden mehr und mehr und es stellt sich die Frage: Was ist real, wer bestimmt über das eigene Leben- und ist das nicht egal, solange man die Wahl hat?
Wie gesagt, es ist vielschichtig und ungewöhnlich und irgendwo zwischen Krimi, Fantasy und Gedankenexperiment einzuordnen, absolut magisch und ein must-read für Menschen mit Spass an besonderen Geschichten!
Buchhändler*in 1893811
Ein Psychothriller im Märchenstil mit spannenden Wendungen. Was ist Wahrheit, was Fiktion?
Alexandra Benedict gelingt es, den Leser bis zum Schluss zu fesseln, mit einem ausgeklügelten Plot - man kann das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Für Thriller- und Märchenliebhaber ein Muss.
Tina M, Rezensent*in
„Böser, böser Wolf“ von Alexandra Benedict ist ein düsterer, packender Thriller, der bekannte Märchenmotive auf raffinierte Weise neu interpretiert und dabei unter die Haut geht. Die Geschichte spielt gekonnt mit Erwartungen, Wahrnehmung und Angst – nichts ist so eindeutig, wie es zunächst scheint.
Von Beginn an herrscht eine beklemmende Atmosphäre, die sich stetig steigert. Die Autorin versteht es hervorragend, Spannung aufzubauen, falsche Fährten zu legen und psychologische Tiefe zu erzeugen. Besonders gelungen ist das Spiel mit Schuld, Manipulation und der Frage, wer Täter und wer Opfer ist. Die kurzen Kapitel und der präzise Schreibstil sorgen für ein hohes Tempo und machen das Buch zu einem echten Pageturner.
Die Figuren wirken vielschichtig und glaubwürdig, und die Handlung überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Das Märchenhafte verschmilzt hier perfekt mit einem modernen Psychothriller – düster, clever und nachhaltig verstörend im besten Sinne.
Fazit:
Ein atmosphärisch dichter, intelligenter Thriller für alle, die psychologische Spannung und dunkle Märchenadaptionen lieben. Sehr empfehlenswert!
Mal etwas ganz ANDERES. Lass Dich darauf ein!
BÖSER, BÖSER WOLF - Debut-Thriller -
wurde am 14.Februar auf dem deutschen Markt veröffentlicht.
Die Autorin Alexandra Benedict präsentiert hiermit ihren Einstieg in das Thriller-Genre. Sie hat in der Vergangenheit viele Fans mit ihren Kriminalromanen erreichen und begeistern können.
Die deutsche Übersetzung ist von Henning Ahrens erstellt worden.
Worum geht´s
Eine junge Frau wird im Wald entführt. Spuren gibt es nur wenige. Diese sind dafür um so rätselhafter. Ein Rotkäppchen Cape und ein Korb. Kurz darauf wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Detective Inspector Lyla Rondel nimmt die Ermittlungen auf. Dieser Fall wird sie an ihre absoluten Grenzen bringen. Jede neue Spur oder auch nur Annahmen erzeugen neue Fragen & der Fall wird zunehmend komplizierter und ungewöhnlich.
Parallel zu der erzählten Entführung, erwacht die Krimi Schriftstellerin Katie in einer abgeschlossenen Dachkammer. Ihr Entführer stellt sich ihr als Wolf vor.
Seine Forderungen sind so unglaublich, dass Katie nicht weiß wie damit umzugehen ist.
<Sie soll ein Märchen nach Wols Vorgaben schreiben >
Geligt es ihr nicht den Mann zufrieden zu stellen, steht nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel...
Meine Analyse :
Böser, böser Wolf,
der Titel klingt einfach nur nach einer bekannten Intro innerhalb der Grimm`schen Märchen.
Wie sehr ich mich in meiner diesen ersten Analyse getäuscht habe, sollte ich nach wenigen Seite der Lektüre erst erahnen und kurz darauf mit Sicherheit wissen.
Diese Geschtichte ist kein Thriller innerhalb gesetzter Norm. Die Autorin nimmt ihre Lesenden unbemerkt an eine sichere, stabile Leine. Mit jeder Seite verstärkt sich der Drang & Zug weiterlesen zu wollen.
Ja, natürlich: das könnte man von vielen Thrillern behaupten.
Hier kommt jedoch noch hinzu, dass die Geschichte mehrdimensional spielt & die Charaktere ebenfalls teils diametral zueinander & ihrerselbst agieren.
Das Gefühl wirklich nicht zu wissen, welche Realität gerade Fakt ist. Welche Personen mit welchen psychischen & physischen Symptomen belegt sind - eine atemberaubende Reise zwischen dem Erlebten & Erwartetem.
Jede Szene birgt neue Möglichkeiten, Wahrheiten und Illusionen.
Eine spannende Situation nach der anderen.
Ohne einen Clou zu geben, wie alles zusammenpasst & aufgelöst werden kann.
Dieser spannende Thriller ist definitiv einzigartig.
Das vorgestellte Szenario kann selbst bei gewieften Lesern ausschließlich Neugier & Ratlosigkeit hervorrufen.
Nur um am Ende zu wissen, dass wir alles & doch nichts, mit Sicherheit wissen können.
Ich kann mich nur bei der Schriftstellerin für diese absolut gelungene, spannende Unterhaltung bedanken.
Die deutsche Übersetzung wurde gekonnt erstellt. Das gesamte Buch war mühelos verständlich & flüssig lesbar.
Ich vergebe ausgezeichnete 5 Lesesterne verbunden mit einer unbedingten Leseempfehlung. Dieses Buch ist absolut lesenswert.
Verlag: Tropen
Folgende Formate sind erhältlich:
Paperback: 978-3608502848
E-Book: (Kindle) ASIN : B0FXMXJLKH
Seitenanzahl: 368
Buchhändler*in 1712183
„Böser, böser Wolf“ verknüpft klassische Märchenmotive mit einem modernen Thriller-Setting: Eine Autorin wird entführt und muss brutale Märchen erzählen, die ein maskierter Täter dann real umsetzt, während Detective Lyla Rondell die Spur verfolgt. Die Idee, Grimmsche Motive in ein mörderisches Spiel zu verwandeln, hat mich sofort fasziniert. 
Der Einstieg ist spannend und atmosphärisch dicht, der düstere Ton passt perfekt zum Titel. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr verschwimmen Realität und Fiktion, was für mich die Spannung zwar überraschend, aber stellenweise auch verwirrend gemacht hat. 
Fazit: Ein mutiger, unkonventioneller Thriller mit starker Prämisse, der mich vor allem in der ersten Hälfte gepackt hat – perfekt für Leser, die gern ungewöhnliche Kriminalkonzepte mögen, auch wenn nicht alles völlig stringent bleibt.
Rezensent*in 2001409
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an richtig gefesselt. Die Geschichte beginnt wie ein klassischer Thriller: Lyla, eine Polizistin, die seit Jahren mit dem Verschwinden ihrer besten Freundin Allison hadert, wird durch eine neue Leiche zurück in ihre Vergangenheit katapultiert. Alles wirkt zunächst vertraut – Ermittlungen, Polizeiarbeit, ein Täter –, doch schon bald merkt man, dass man sich auf etwas ganz anderes eingelassen hat.
Was mich besonders begeistert hat, ist die unglaubliche Kreativität der Handlung. Mitten im Thriller verändert sich die Geschichte, verschiebt die Perspektiven und spielt mit Metaebenen. Plötzlich taucht die Schriftstellerin K. T. Hexen auf, gefangen von einem unheimlichen Mann, der als Wolf verkleidet ist. Diese Mischung aus Thriller, Horror und fast schon surrealen Elementen hat mir richtig gut gefallen. Es erinnert ein bisschen an die verstörend faszinierenden Filme von David Lynch – man weiß nie genau, was Realität ist und was Einbildung.
Die Figuren sind sehr lebendig. Lyla ist stark, entschlossen und gleichzeitig verletzlich. Man spürt ihre Angst, ihre Wut und ihren Mut, und das macht sie zu einer Protagonistin, mit der man mitfühlt. K. T. Hexen ist ebenfalls großartig gezeichnet: clever, kreativ und gleichzeitig in einer extrem bedrohlichen Situation. Die Dynamik zwischen den beiden Handlungssträngen ist spannend und überraschend, selbst wenn man glaubt, man hätte alles durchschaut.
Benedicts Sprache ist bildhaft und kraftvoll. Sie schafft es, eine düstere, bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen, die einem immer wieder einen Schauer über den Rücken jagt. Man kann sich alles sehr gut vorstellen, die Märchenreferenzen und die geheimnisvollen Hinweise machen das Lesen zu einem Erlebnis, bei dem man aktiv mitdenken muss. Es gibt immer wieder kleine Hinweise, die man erst im Nachhinein richtig einordnet – das macht das Buch zu einem echten Pageturner.
Einziger kleiner Kritikpunkt für mich war die uneinheitliche Genderung und ein paar kleine Fehler im Text, die den Lesefluss manchmal etwas stocken lassen. Das Ende empfand ich persönlich ein wenig überraschend und sarkastisch, aber es passt perfekt zu der märchenhaften, unheimlichen Stimmung der Geschichte.
Andrea H, Lehrende*r
Inhalt: Detective Inspector Lyla Rondell ist auf der Spur eines Mörders, der Grimm-Ripper genannt wird. Nach und nach ergeben sich Parallelen zu ihrem eigenen Leben, die dazu führen, dass sie sich persönlich in den Fall verstrickt. Was sie nicht weiß: Autorin Katie wurde entführt und wird dazu gezwungen, Märchen zu schreiben, in welchen die Heldinnen sterben. Verzweifelt versucht sie, Hinweise für die Polizei in ihre Geschichten zu integrieren und kommt so Lyla über ihre Schriften immer näher.
Meinung: Was als beängstigende Entführung beginnt, artet in einen Wettlauf gegen die Zeit für die Autorin und damit die Polizistin aus, die versucht, sie zu retten. Als Brotkrumen für die Leser gelten die Geschichten, die Autorin Katie für den Grimm-Ripper und Lyla schreibt, wodurch man selbst miträtseln kann und versucht zu entschlüsseln, wie Lyla Katie finden könnte. Der Schauplatz im ländlichen Raum mit sehr individuellen Charakteren gibt schon einen Hinweis darauf, dass hier etwas Besonderes im Gang ist. Das Tempo des Thrillers nimmt im Verlauf der Geschichte immer mehr Fahrt auf, vor allem wenn man in den Bereich Fantasy bzw. die Metaebene eintaucht.
Der Thriller ist spannend und auf jeden Fall besonders, wenn auch stellenweise etwas verwirrend. Die Ideen dahinter sind einerseits klassisch - Märchen -, andererseits aber völlig neu, wenn man die Metaebene betrachtet. Mehr darf nicht gesagt werden, da sonst gespoilert wird! Nur so viel: Es ist wieder ein toller Thriller von Alexandra Benedict und absolut lesenswert.
Nadia F, Buchhändler*in
Ich fand die Idee rund um diesen Thriller sehr interessant und ich mag Märchen in anderem Gewand. Ich bin gut in das Buch reingekommen und allgemein fand ich den Schreibstil fesselnd. Es hat viele interessante Charaktere, die ich gerne verfolgt habe. Das Buch ist definitiv kein 0815 Thriller, es entwickelt sich in eine wirkliche einzigartige Richtung, diese hat mir gut gefallen. Ich kann verstehen, dass diese nicht alle Lesenden überzeugen kann, ich fand es sehr erfrischend. Von mir gibts eine Empfehlung für alle, die einen etwas anderen Thriller lesen möchten.
Richtig spannend und toll aufgebaut. Ich liebe Märchen und Thriller. Dies war mein erstes Kombi Buch und fand es einfach Klasse. Es war mal was anderes und jeder der beides mag, sollte es mal ausprobieren, für mich war es sehr lohnenswert. Vor allem die Twists haben mir sehr gut gefallen. Klare Empfehlung
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Hast du Angst vorm bösen Wolf?
Eine junge Frau wird im Wald entführt. Zurück bleibt nur ein Rotkäppchen-Umhang und ein Korb. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden – und ein blutverschmierter goldener Schuh. Detective Inspector Lyla Rondell setzt sich auf die Spur des Täters, der bald als der »Grimm-Ripper« Schlagzeilen macht. Dabei ahnt sie nicht, wie tief sie selbst in die Geschichte verstrickt ist. Die britische Bestsellerautorin Alexandra Benedict ist zurück mit einem Thriller, in dem der böse Wolf auf jeder Seite lauert.
Die gefeierte Kriminalautorin Katie erwacht in einem abgeschlossenen Dachzimmer – entführt von einem maskierten Mann, der sich »der Wolf« nennt. Seine Forderung: Sie soll moderne Märchen schreiben, in denen Aschenputtel und Rotkäppchen sterben. Was Katie verfasst, setzt der Wolf in die Tat um. Weigert sie sich, wird sie selbst das Opfer seines tödlichen Spiels. Während Katie verzweifelt versucht, Hinweise für die Polizei in ihre Geschichten einzubauen, beginnt Detective Inspector Lyla Rondell mit den Ermittlungen. Auf diesen Fall hat sie seit fünfundzwanzig Jahren gewartet. Damals verschwand ihre beste Freundin spurlos, zurück blieb nur ein angebissener vergifteter Apfel. Die neuen Morde tragen dieselbe Handschrift: Eine junge Frau wird mit einem goldenen Schuh ermordet, ein Geschwisterpaar mit Lebkuchenkrümeln im Wald gefunden. Doch das ist nicht alles: Schon bald erkennt Lyla, dass sie selbst Teil eines viel größeren Plans ist.
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