Das Reich der Vampire
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Erscheinungstermin 29.06.2022 | Archivierungsdatum 29.08.2022
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Zum Inhalt
Der „Name des Windes“ meets „Interview mit einem Vampir“ - „Das Reich der Vampire“ ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Nevernight-Autor Jay Kristoff. Gleich nach Erscheinen stand "Das Reich der Vampire" auf der New-York-Times- und der Sunday-Times Bestsellerliste.
Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis.
Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.
Mit zahlreichen Illustrationen von Bon Orthwick.
Für Leser*innen von Sarah J. Maas, V.E. Schwab, Leigh Bardugo und Fans von Vampire – The Masquerade oder Castlevania und The Last of Us.
Der „Name des Windes“ meets „Interview mit einem Vampir“ - „Das Reich der Vampire“ ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Nevernight-Autor Jay Kristoff. Gleich nach Erscheinen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783596700400 |
| PREIS | 26,00 € (EUR) |
| SEITEN | 850 |
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ich habe dieses Buch bereits letztes Jahr auf englisch gelesen.
Und ich liebe es so, so, so sehr!
Jay Kristoff hat hier was ganz großartiges geschaffen, was man immer wieder lesen kann. Es ist mitunter witzig, es ist spannend, es ist böse, aber in all dem liegt auch diese große Hoffnung auf Liebe und das alles besser wird, die uns Menschen nun mal zueigen ist.
Man fühlt sich seltsam gefangen zwischen Machtlosigkeit und mehr wollen. Denn man ist machtlos. An der Geschichte kann man nichts mehr machen. Aber wie immer will man den Charakteren so gerne helfen. Aber es ist eben auch ein typischer Kristoff. Taschentücher sollte man sich hier schon mal daneben legen. Denn da kommt was auf einen zu!!
Die atemberaubend schönen Illustrationen heben das ganze tatsächlich so sehr in die Realität das die Charaktere und Gabriels Geschichte die hier niedergeschrieben ist greifbar werden.
Ich empfehle dieses Buch jedem Fan von düsteren Geschichten, Jay Kristoff ohnehin und von Vampiren. Es ist großartig. Und ich kann Band 2 und 3 kaum erwarten.
Petra H, Rezensent*in
Als bekennender Vampir-Buch-Fan habe ich mich sehr gefreut, als mir Netgalley ein Leseexemplar zur Verfügung stellte, und ich bin nicht enttäuscht worden.
Es wird eine Welt erschaffen, in die man schnell hineinfindet. Die Charaktere sind interessant. Der Schreibstil fesselnd-gut. Es ist dunkel, böse und dennoch "gut". Ich denke, man kann es wirklich empfehlen all denen,,die Vampir-Bücher mögen und gerne in eine extra geschaffene Welt abtauchen.
Herzlichen Dank an den Verlag und Netgalley für den Lesespass!
Jessica B, Rezensent*in
Dieser erste Band war wirklich gut. Sogar sehr gut. Ich fand die Umsetzung der Story interessant, spannend und sehr fesselnd erzählt.
Erst habe ich gedacht das ich meine Schwierigkeiten damit haben werde, das hier so in der Zeit gesprungen wird, aber es geht wirklich schön fließend ineinander über.
Die Illustrationen sind auch mehr als sehr gelungen, die Werten die Story nochmal aus, zumal man sich gut vorstellen könnte das der zuhörende Eisblut diese auch direkt angefertigt haben könnte.
Für mein erstes Buch des Autoren war es auf jeden Fall ein gutes "Kennenlernen"
Freu mich schon darauf wie es weitergeht.
Claudia E, Rezensent*in
Gäbe es mehr Sterne ich würde noch eine Handvoll oben drauf setzen. Ich bin ein bekennender Kristoff-Fan und hatte große Erwartungen an diesen ersten Band der Vampir-Trilogie. Und yeah, ich hab genau das bekommen, was ich gehofft hatte.
Vampire gibt es jede Menge in diesem Buch. Verfaulte Elende, fast unbesiegbare Eisblut-Wesen und dann noch die Vampirjäger, die selber Halb-Vampire sind und mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben wie die Monster die sie jagen.
Einige Eckpunkte sind aus vielen anderen Büchern und Filmen liebgewonnene Details, die in einem guten Vampirroman nicht fehlen dürfen. Da bedient sich Kristoff ohne Hemmungen aber genau in der richtigen Dosis, die man ja erwartet, wenn man so einen Roman über die Blutdürstigen liest. Aber er schafft es mal wieder vortrefflich, etwas ganz eigenes aus der Geschichte zu machen. Angefangen bei dem derben und harten Ton, der durch die Story wabert und den teil zotigen teils wilden Dialogen, in denen der Hass, die Angst, der Frust der Protagonisten aus jeder Zeile tropft. Der Plot wird mit geschickten zeitliche Haken erzählt in denen ein Vampirfürst und der beste Vampirjäger aller Zeiten ein langes und intensives Gespräch führen.
Ich habe das E-book gelesen, weil es ich es von netgalley schon vor dem Erscheinungstermin Lesen durfte. Aber jetzt werde ich mir das Hardcover zulegen. Denn die Zeichnungen machen das Buch zu etwas ganz besonderem und das dicke Ding gehört einfach in mein Kristoff-Regal.
Für alle, die einen rauen und blutrünstigen Vampirroman lesen wollen. Ein wenig wie eine Mischung aus Dracula, Blade und Underworld. Herrlich unkonventionell. Kristoff hat einfach eine coole Schreibe.
Rezensent*in 539671
Blutig-düsteres Meisterwerk
In diesem Auftaktband seiner neuen Fantasy-Serie entführt uns Jay Kristoff in eine äußerst düstere Welt. Bereits seit fast drei Jahrzehnten lebt die Menschheit in Angst und Schrecken, denn vor 27 Jahren ging die Sonne plötzlich für immer unter. Perfekt für die Vampire: denn ohne die Gefahr, von der Sonne gebrutzelt zu werden, können sie auch tagsüber auf die Jagd gehen. Nur noch ein paar Orte des Reiches Elidaen wehren sich noch standhaft gegen die Übermacht der Vampire. In diesen schweren Zeiten muss der Jugendliche Gabriel de Léon seine Heimat verlassen, um beim Silberorden von San Michon ein Wächter zu werden, der gegen das Böse kämpfen soll – und dabei zum Helden wird.
Die Gestaltung des Buches ist wunderschön, Schutzumschlag und Cover ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und auch ohne Umschlag sind Buchrücken und -deckel ein Augenschmaus. Die Familienwappen sind ebenfalls hübsch gezeichnet. Mithilfe der Karten kann man Gabriels Reise gut verfolgen und man freut sich über die detailreichen Illustrationen von Bon Orthwick, die diese gefährliche und neue Welt noch lebendiger erscheinen lassen.
Bereits der Einstieg ist überzeugend, die Idee, die Geschichte in Form einer Autobiografie bzw. eines Interviews zu führen, finde ich gut umgesetzt. Man wird langsam in die Welt eingeführt und der lebhafte Schreibstil mit seinen vielen Vergleichen und Metaphern macht es einem einfach, sich alles bildhaft vorstellen zu können. Jay Kristoff hat viel Herzblut in den Weltenaufbau gesteckt, so fällt es einem noch leichter, der Geschichte zu folgen und in ihr abzutauchen. Des Weiteren sprudelt das Buch nur so von erfrischenden Einfällen: statt einer Rüstung tragen die Wächter leuchtende Tattoos, um Kraft aufzunehmen, rauchen sie Pulver aus Vampirblut, und auch die Vampire sind neben den typischen Fähigkeiten mit besonderen Stärken ausgestattet. Die Geschichte spielt sich auf mehreren Zeitebenen ab: Gabriel in der Gegenwart, in der er abwechselnd von seiner Ausbildungszeit und von der späteren Reise durch das gefährliche Land erzählt. Somit ist das Lesen abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch die Charaktere sind sehr verschieden und dadurch authentisch beschrieben. Gabriel ist sympathisch und überhaupt nicht der typische Held, sondern hat viele Ecken und Kanten. Die grobe Ausdrucksweise und fantasievollen Beleidigungen passen wie die atemberaubenden Actionszenen perfekt zu der brutalen Lebensumgebung und der Atmosphäre des Verlorenseins.
Jay Kristoff hat eine rundum gelungene, mit noch nie da gewesenen Gedanken versetzte Vampirwelt geschaffen, die ein wenig an The Witcher erinnert – nur noch besser! Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, auf den ich mich dann wie ein ausgehungerter Vampir stürzen werde. 5 Sterne
„Das Reich der Vampire“ wollte ich unbedingt lesen, obwohl ich die englische Ausgabe des Buches erst vor kurzem beendet hatte. Aber ich bin ein begeisterter Jay Kristoff Fan und ich war mir nicht so sicher, dass ich alles richtig verstanden hatte. Wie es sich herausstellte, hatte ich es überwiegend. Auch auf deutsch ist das Buch wirklich super und total angenehm zu lesen. Trotz der 900 Seiten vergeht das auch wie im Flug. Der Schreibstil ist wieder absolut genial und der teils dunkle Humor und die derbe Sprache passen einfach perfekt in die Welt, die Jay Kristoff da erschaffen hat. Die Illustrationen sind einfach wunderschön und ergänzen noch einmal das Bild, welches man sich im Kopf eh schon ausmalt. Die Wendungen konnte mich beim zweiten Mal lesen natürlich nicht ganz so überraschen, aber trotzdem hat mich das Buch noch einmal an sich fesseln können. Bis ich das Buch noch einmal lese, sollten jetzt aber schon ein paar mehr Monate vergehen. Wie immer ist das Buch von Jay Kristoff für mich absolut empfehlenswert. Kommt aber übrigens nicht an Nevernight ran.
Als Jay Kristoff Fan, ist dieses Buch natürlich schon in der englischen Ausgabe bei mit eingezogen. Da ich aber ewig nicht zum Lesen kam, hab ich mich umso mehr über das Rezensionsexemplar im Ebook Format gefreut. Denn einen über 1000 Seitenwälzer mit mir herumtragen, war jetzt auch nicht so verlockend.
Es geht um Gabriel de León, welcher in eher "normalen" Verhältnissen aufwuchs. Allerdings stellte es sich im Jugendalter heraus, dass er nicht so normal war wie angenommen und so verschlug es ihn nach San Michon in ein Ordenskloster, wo er das "Handwerk" der Silberwächter erlernen sollte. Ein Orden aus ungewöhnlichen Männern, der sich auf das Töten von Untoten spezialisiert hat. Als er seine Geschichte erzählt, ist Gabriel eine wahrhafte Legende und der Leser erfährt, wie es dazu kam. Man begleitet ihn praktisch von klein auf, über seine Ausbildung, erste Jagden, folgende Jagden. Man erfährt von Stärken und Schwächen, Freunden und Wegbegleitern. Gabriel hatte es definitiv nicht immer leicht, aber er ist auch ein ziemlich übel gelaunter Drecksack. Man muss ihn einfach lieben.
Die Story lebt durch ein wirklich tolles Setting. Denn mit dem Tagestod, können die Vampire immer über die Erde laufen, aber in der Nacht sind sie trotzdem am Stärksten, da tagsüber ein wenig Helligkeit herrscht, die die Kräfte stört. Ich fand die Unterteilung in 4 Blutlinien mit unterschiedlichen Fähigkeiten super dargestellt und auch verständlich.
Ich liebe die Art des Autors zu schreiben. Ungeschönt mit jeder Menge Schimpfworten, Blut, Grausamkeit, aber auch Humor und Emotionen. Ich ging im Inhalt des Buches auf und fieberte mit. Ich litt mit und schüttelte den Kopf über einige Sachen, die als Sünde abgetan worden. Aber seien wir ehrlich, ähnlich verhält es sich stellenweise noch immer.
Gabriel. Was will man über ihn sagen, außer das er ein starker Charakter ist. Aber er ist auch zu Beginn eher auf Ruhm aus. Verständlich, denn er will sich beweisen, aber das sein Verhalten stellenweise keine größeren Konsequenzen nach sich zog grenzt eigentlich an das größte Wunder. Aber er tat mir auch leid, denn er hat jede Menge mitmachen müssen.
Allgemein glänzt dieses Buch durch viele starke Charaktere. Die man hasst, liebt Idee komplett anders einschätzt, um eines Besseren belehrt zu werden. Für mich eine interessante und tolle Mischung.
Fazit
Für mich erzählt Kristoff hier eine interessante, spannende und teilweise auch traurige Geschichte. Am meisten gefallen mir, wie eigentlich immer, der Witz, dass kein Blatt vor den Mund genommen wird und die blutigen Szenen. Für mich hat der Autor die über 1000 Seiten mega genutzt um eine sehr gute Story zu erzählen. Hier und da mit etwas Länge, aber das ist schon jammern auf hohem Niveau. Am Ende gibt es 5 Sterne für den Auftakt und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.
Ein Buch wie ein guter schwerer Rotwein. Ich habe Seite für Seite genossen. Jay Kristoff hat ein Meisterwerk geschaffen, was aufgrund der Detailtiefe der Sprache, den großartigen Dialogen, seiner Spannung, seines bittersüßen Schwermuts nicht nur Fans von Dark Fantasy verzaubern wird. Der Vampirjäger Gabriel ist, in seiner beeindruckenden Menschlichkeit gepaart mit übernatürlicher Härte und all seinen Schwächen so gut getroffen, dass ich meinte ihn schon ewig zu kennen. Man wird süchtig nach seinen Erlebnissen, die er bei seinem erzwungenen, Rückblick auf sein Leben, berichtet und hofft, dass dieses Buch nie endet.
Nun warte ich gespannt auf die anderen beiden Teile.
Auf dieses Buch habe ich mich im Jahr 2021 am meisten gefreut.
Das Setting ist eine Mischung aus The Witcher und Interview mit einem Vampir.
Leider konnte es meine Erwartungen an "unforeseeable bitchyness" nicht ganz erfüllen, da jede Wendung der Handlung vorhersehbar ist. Sowohl der Tod einiger Charaktere als auch die Ziele der anderen. Die Hauptfrage bleibt unbeantwortet - warum überhaupt?
Ich mochte die Hauptcharaktere nicht - aber das ist nur meine Meinung und wahrscheinlich ein bisschen Absicht des Autors?! Da sind natürlich Gabriel, der früh in ein Ausbildungs-Kloster geht und zu einem mürrischen und verbitterten Mann wird, der am Ende (in dem Kerker) seine Lebensgeschichte erzählt.
Was ich nicht verstehe ist, wie so ein wortkarger B****** sein Abenteuer so detailliert beschreiben kann - und es auch tut - von der Augenfarbe bis zu den unterschieden des Winds. Irgendwie passt der Hauptteil der Erzählung nicht zu der Figur, der ja in seiner Erzählung nur schweigt und säuft. Er wirkt nicht wie jemand, der gut Geschichten erzählen kann... Offensichtlich ist er Geralt von Riva nachgestaltet.
Astrid ist einfach unerträglich mit ihren Allüren und der Arroganz, wie jemand mehr als 5 Minuten mit ihr aushält ist mir schleierhaft. Gegebenenfalls entdecken wir in ihr eine Yennefer.
Dann gibts noch Dior, eine ominöse Persönlichkeit, die recht spät im Buch auftaucht - trotz tragender Rolle für die Geschehnisse. Dior übernimmt den Ciri-Part aus Witcher.
Es gab Teile, die ich mochte. Der Aufbau der Welt war wie immer erstaunlich, aber da ich zu keinem der Charaktere eine Verbindung aufbauen konnte, gab es keine Emotionen und Bedeutungen von Orten verloren den Sinn. Was ich mehr oder weniger Interessant fand, war wieder der religiöse Part der Geschichte, wobei es sich ohne Frage um eine offene Auseinandersetzung mit den drei großen monotheistischen Religionen handeln kann. Gibt es einen Gott und wenn ja - was kann man gegen die Apokalypse tun?
Anders als bei anderen Büchern finde ich jedoch auch die Landschaftsgestaltung wieder hervorragend (auch ohne Fußnoten), man liest nicht nur von einer Eisfläche, sondern spürt den Wind, fühlt die Dicke des Eises, merkt das leise Ächtzen. Wie bei dem Bergkloster muss die eigene Vorstellung immer wieder nachjustiert werden um der Geschichte gerecht zu werden, was jedoch ohne große Widersprüche möglich ist.
Der ruppige Ladenbesitzer wird hoffentlich im nächsten Buch wieder eine Rolle spielen (die liebenswerteste Person). Und ich freue mich darauf, herauszufinden, was die letzten Seiten über seine Gaben in zukünftigen Büchern verraten wird.
Trotz meiner genannten Abneigung handelt es sich erneut um ein wunderbares Abenteuer was x-Mal besser geschrieben ist als fast alle anderen Fantasy/Adventure Bücher.
Alles in allem gehe ich für ein Buch meines Lieblingsautors nicht glücklich aus dieser Angelegenheit raus und hoffe der Zweite Band wird noch etwas runder um aktuelle Unebenheiten auszugleichen.
Rezensent*in 781819
Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen, um nichts zu spoilern. Der Klappentext hatte mich super neugierig gemacht und die Story war tatsächlich so vielversprechend wie gedacht! Von Anfang an zieht sich eine unheimlich düstere und teilweise bedrückende Atmosphäre durch das Buch. Begleitet wird sie von sehr viel Brutalität, Fantasy und Vampire vom feinsten, aber auch ziemlich viel Humor. Den Humor des Autors konnte ich bereits in anderen Büchern kennenlernen. Hier war es mir an ein paar Stellen einfach etwas zu viel Humor und zu viel vulgärer Schreibstil. Allgemein kam ich besonders am Anfang und auch bis etwas über die Hälfte nicht ganz mit dem Schreibstil und der Erzählweise klar. Für mich wurde der Lesefluss etwas gestört und ich hätte es mir anders gewünscht. Zum Ende hin fiel es mir kaum noch auf. Der Schreibstil insgesamt war wirklich gut, nur an manchen Stellen blieb ich sehr hängen. Ansonsten gab es für mich keinerlei Kritikpunkte. Den Protagonisten lernt man zu Beginn schon sehr gut kennen und ich war direkt sehr angetan von ihm! Er entspricht nicht dem, was man erwartet, besonders im Bezug auf Vampiren. Ein großer Pluspunkt für mich! Allgemein handelt es sich hier definitiv nicht um einen klassischen Vampirroman. Storytechnisch ein absolut episches Highlight auf dem Fantasymarkt, eine brilliant ausgearbeitete Story und vielschichtige Charaktere. Unvorhergesehene Plottwists, große Charakterentwicklungen und erschreckende Momente. Eine Unterscheidung zwischen Gut und Böse war manchmal kaum möglich. Ich konnte mit den Charakteren zusammen fiebern, leiden und hoffen. Sie wirkten so greifbar und konnten mich problemlos in ihren Bann ziehen. Und der Held des Romans wirkte kaum wie einer. Sehr überraschend und fesselnd, ein toller Auftakt einer Fantasy Trilogie. Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf Band 2! Wegen der beiden oben genannten Kritikpunkte gebe ich 4,5 Sterne mit Tendenz nach oben, aber es hat nicht viel gefehlt, um ein Highlight für mich zu werden.
Hier der Klappentext:
Inhaltsangabe: Der „Name des Windes“ meets „Interview mit einem Vampir“ - „Das Reich der Vampire“ ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Nevernight-Autor Jay Kristoff. Gleich nach Erscheinen stand "Das Reich der Vampire" auf der New-York-Times- und der Sunday-Times Bestsellerliste. Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis. Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.
Meine Meinung:
Ich muss ehrlich sein, zu Beginn wollte ich es erst abbrechen: Es hat sich unglaublich gezogen. Ich habe es als EBook gelesen, da ich die knapp 1000 Seiten lange special Edition zu schwer und schade fand.
Ich sag euch gleich: Der Schreibstil ist stw. sehr derb, extravagant und blutig. Ich bin da gar nicht mit klargekommen. Aber abbrechen wollte ich es auch nicht: Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Was soll ich euch sagen? Wenn man sich erstmal an den Schreibstil gewöhnt hat und sich auf die Geschichte eingelassen hat wird es gut. Richtig gut!
Aber eins kann ich euch sagen: mit glitzernden wunderschönen flauschigen Vampiren hat es überhaupt nichts zu tun.
Es ist blutrünstig und es hat einige Längen. Wie man es sich bei 1024 Seiten aber bereits denken kann.
Die Protagonisten sind sehr gut und authentisch ausgearbeitet und dank des Schreibstils konnte ich tief in die Welt eintauchen.
Ich fands richtig gut und freue mich auf die Fortsetzungen und werde Band 1 bestimmt nochmal als Hörbuch über Bookbeat hören.
Die Rezension auf Instagram ist geplant und wird demnächst nachgereicht
„Das Reich der Vampire“ — was haben wir auf diesen Fantasy-Epos gewartet?
Der Auftakt der neuen Dark Fantasy Reihe von Jay Kristoff überzeugt mit facettenreichen Charakteren, einem detaillierten Worldbuilding und der perfekten Mischung aus Brutalität und Humor.
900 Seiten lang hält der Autor eine düstere Atmosphäre aufrecht, schwankt gekonnt zwischen Erklärungen und Ereignis, überrascht fortlaufend. Auch wenn die Handlung nicht frei von Längen ist, wurden diese einnehmend und bildlich ausgefüllt, der Stil war authentisch und passend, die Dialoge flüssig und natürlich.
Trotzdem, dass ich das eBook gelesen habe, bin ich begeistert von der sorgsamen Gestaltung der Printausgabe.
Spannender, actionreicher Auftakt einer geheimnisvollen Story, die von Beginn an packt und mitreißt.
Martina S, Rezensent*in
Inhaltsangabe:
Der „Name des Windes“ meets „Interview mit einem Vampir“ - „Das Reich der Vampire“ ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Nevernight-Autor Jay Kristoff. Gleich nach Erscheinen stand "Das Reich der Vampire" auf der New-York-Times- und der Sunday-Times Bestsellerliste.
Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis.
Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.
Meinung:
Als ich die Inhaltsangabe des Buches zum ersten Mal gelesen habe, war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich super lesen. Und das Buch an sich ist mega spannend, wenn auch ein bisschen blutrünstig, aber das soll ja so sein bei Vampirgeschichten. Manchmal hatte das Buch einige Längen, aber auch das hat mich nicht weiter gestört.
Die Protagonisten sind super ausgearbeitet und bildlich vorstellbar. Ich mochte auch die düstere Umgebung, die im Buch wunderbar beschrieben wurde. Ich bin beim Lesen absolut in diese Welt abgetaucht und habe das Lesen sehr genossen.
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung der Reihe.
Fazit:
Tolles Buch, hat mich umgehauen. Kann ich absolut weiterempfehlen!
Sonja T, Rezensent*in
Inhalt: Seit 27 Jahren gibt es keinen Tag mehr, wie wir ihn kennen. Es herrscht ewige Dunkelheit und die Kreaturen der Finsternis sind auf dem Vormarsch. Vor allem die Vampire. Zum Glück gibt es die Silberwächter, die die Menschheit vor diesen Monstern beschützen. Gabriel de León ist noch ein Junge, als er von ihnen rekrutiert wird. Über die Jahre erlebt er viele Abenteuer und muss sich vielen Schrecken stellen. Und er wird der größte Krieger, den sein Orden je hervorgebracht hat.
Meinung: „Das Reich der Vampire“ ist der neue Roman des Autors Jay Kristoff, der bereits mit vielen anderen Werken überzeugen konnte.
Hier hat er eine Welt voller Finsternis, Elend und Monstern erschaffen, in der die Menschheit zur aussterbenden Rasse gehört und sich gegen dunkle Kreaturen behaupten muss.
Im Mittelpunkt steht Gabriel de León, der gezwungen ist, einem Vampir seine Lebensgeschichte zu erzählen. Und so erfährt der Leser alles von seiner Kindheit bis zu seinen Kämpfen.
Gabriel ist zäh, willensstark und mutig. Er ist kein Held im eigentlichen Sinne, denn er ist unhöflich, mürrisch und hat eine rabiate Ausdrucksweise. Aber er kämpft gegen das Böse.
Und davon gibt es viel in einer Welt ohne Tageslicht. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Vampiren. Sie verfügen über kein Mitleid und die Menschen sind nur das Vieh, das sie ernährt. Die Elenden sind nichts weiter als Marionetten, aber die Edelblüter sind Adelige, die klug, kalt und stark sind. Je nach Blutlinie können Sie über erstaunliche Kräfte, wie Manipulation oder übermenschliche Stärke, verfügen.
Ihnen gegenüber stehen die Silberwächter. Sie werden trainiert, um zu töten und unterziehen sich einer harten Schule. Wenn sich ihre Abstammung zeigt, werden sie abgeholt und ausgebildet. Ihr Schutz sind keine Rüstungen, sondern die Tattoos auf ihrer Haut. Und wie alle ihrer Zunft, ist auch Gabriel süchtig nach seiner Pfeife, die ein ganz besonderes Pulver enthält und dafür sorgt, dass er seinem Erbe noch entkommen kann.
Die Welt ist brutal und so ist es auch das Buch. Es gibt viele Kämpfe, Blut, Flüche und gefährliche Kreaturen.
Durch den bildlichen Schreibstil und die Illustrationen von Bon Orthwick kann man sich alles nochmal besser vorstellen als ohnehin schon.
Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam und freue mich bereits auf den nächsten Band dieser Reihe.
Fazit: Die Lebensgeschichte von Gabriel ist gleichermaßen brutal wie spannend und gut geschrieben. Sehr zu empfehlen.
Eine interessante Geschichte in einem interessanten Universum. Es ist gut geschrieben und ist im Grunde ein Vampir, der einen Vampirjäger interviewt. Der Interviewte wird zwischen zwei Zeitleisten hin und her springen, von denen eine seine Ursprungsgeschichte und die andere seine größte Lebenssuche ist. Die Geschichte ist brutal und köstlich blutig, eine unterhaltsame Lektüre.
Einfach nur wow. Von Jay Kristoff wird man einfach niemals enttäuscht.
Ein brachial süchtig machender Fantasyauftakt der mir den Tag versüßt hat. Einfach diese Wort und Sprachgewalt gepaart mit einer faszinierenden Kulisse mit epischen Vampirelementen.
Definitiv Jahreshighlight
10/5 Sternen wenn das gehen würde
Auf dieses Buch habe ich mich gefreut seit dem Jay Kristoff auf Instagram Werbung dafür gemacht hat und ich wurde nicht enttäuscht, denn ich habe es geliebt.
Sehr schnell erinnerte mich die Handlung an Das Interview mit einem Vampir, denn wir lernen Gabriel de Leon kennen, welcher seine Geschichte erzählen wird, welche schriftlich festgehalten wird.
Vor 27 Jahren ging das letzte mal die Sonne unter und ging seit dem nicht mehr auf, dies schaffte optimale Bedingungen für die Vampire, welche nun nicht mehr nur nachts rauskommen konnten. So hatten die Menschen nicht nur mit einer nun zunehmen Nahrungsknapheit zu kämpfen, sondern auch das sie von den Vampiren immer mehr bedroht wurden. Doch es gab einen Orden von Halbblütern, welche sich der Gefahr entgegen stellte, den Silberwächtern.
Schon ab der ersten Seite war ich von Gabriel und seinen Erzählungen gefesselt, die Welt wird düster und schonungslos ehrlich dargestelt. Wer Jay Kristoff kennt weiß es wird blutig, brutal und ziemlich vulgär. Und genau dies passte auch perfekt zu den Figur von Gabriel, dieser ist nicht der typische Held der zu alle nett ist und allen hilft. Nope, er ist Arrogant und kann ein ziemlich arsch sein. Trotzdem ist er auch loyal und mutig, wuchs mir also schnell ans Herz.
Doch auch die Nebencharaktere waren alle sehr interessant und außergewöhnlich.
Das Buch ist ja ein ziemlicher Klopper, weswegen ich manchmal beim lesen das Gefühl hatte nicht vorwärts zu kommen. Trotzdem konnte ich es oft nicht aus der Hand legen, da die Handlung einfach so spannend und oft sehr überraschend war und ich einfach wissen musste wie es weiter geht. Doch neben dem Humor war auch sehr gefühlvoll und besonders kurz virm Ende hin habe ich die ein oder andere Träne vergossen.
Mich konnte das Buch absolut überzeugen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und wie die Geschichte weiter gehen wird. Ein Highlight sind übrigens die mehr als geilen Illustrationen im Buch.
Jay Kristoff liefert uns hier den Auftakt einer komplexen und richtig spannenden Vampirgeschichte der besonderen Art. Die Charaktere sind vielschichtig, die Story lebt von interessanten Wendungen und fixt den Leser richtig an. Gerade weil ich ja das Blutsauergenre schon recht ausgelutscht fand, hat mich das Buch angenehm überrascht und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.
Julia M, Rezensent*in
Band 1 einer epischen, schwermütigen Dark-Fantasy-Trilogie mit tiefgründiger ambivalenter Hauptfigur
Der Erzählstil ist - ähnlich wie bei „Der Name des Windes“ - so gewählt, dass die 35-jährige Hauptfigur Gabriel in der Ich-Perspektive eine Nacht lang für einen Chronisten zurückblickt auf prägende Erlebnisse und Empfindungen aus den letzten 20 Jahren. Dabei hat der schwarzhumorige verbale Schlagabtausch viel Schmunzeln hervorgerufen. Für Laune sorgen ebenfalls die scharfzüngigen Dialoge mit Astrid sowie Kommentare des magischen Schwertes. Auch wenn der Erzählstil für einige Spoiler sorgt, empfand ich die Geschichte als sehr spannend und durch drei Erzählebenen auch als abwechlsungsreich. Es gibt viele Rätsel, von denen fairerweise viele bereits in diesem Auftaktband gelüftet werden.
Der Roman ist schwere Kost. Der ans Mittelalter angelehnte Weltenbau inklusive neuartiger kreativer Elemente ist sehr komplex. Ich war dankbar für die detaillierte Landkarte. Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und eine (nicht die Geschichte dominierende) Liebesgeschichte sorgen zwar für Lichtblicke, doch es geht überwiegend düster und blutrünstig zu. Die Sprache ist erwachsen, einerseits poetisch und bildmalerisch, vor allem aber rau und derb wie das Land. Der Protagonist war einst ein gottesgläubiger und von Hingabe erfüllter Held, der schwermütig geworden ist. Auch wenn Gabriel keine typische Sympathiefigur darstellt, schaffen seine offenherzigen Schilderungen eindringlich Verständnis für seinen Wandel und seine Weltanschauung. Die Geschichte hat mich definitiv emotional erreicht, auch wenn es nicht mein bevorzugtes Genre ist. Positiv hervorheben möchte ich noch, dass wertvolle philosophische Fragen aufgeworfen werden und z. B. Prinzipien rund um sexuelle Orientierung und Zölibat hinterfragt und passend in das Setting integriert werden.
Ich habe alles gut verstehen können. Manchmal hätte ich mir ein höheres Erzähltempo und weniger Umgebungsbeschreibungen gewünscht.
Die gebundene Ausgabe ist ein Schmuckstück: 1.019 Seiten lang, 1,2 kg schwer, von Bon Orthwick aufwendig großartig illustriert (auch im eBook).
Aufgepasst: Dies ist der uneigenständige erste Band einer Trilogie. Die Fortsetzung ist noch in Arbeit, sodass vor 2024 nicht mit einem Abschluss gerechnet werden kann. Ich möchte Band 2 lesen und übe mich in Geduld.
„𝐕𝐨𝐫 𝟐𝟕 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐠𝐢𝐧𝐠 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 - 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐞𝐢𝐭𝐝𝐞𝐦 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐫𝐦𝐞𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐚𝐦𝐩𝐢𝐫𝐞 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐦 𝐕𝐨𝐫𝐦𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡…“
Düster, blutig, bildgewaltig - Ein Meisterwerk an Schreibkunst!
Da ich schon mehrere Bücher des Autors gelesen habe und seit dem Erscheinen des Romans der deutschen Übersetzung entgegengefiebert habe, waren meine Erwartungen überproportional hoch.
Der Einstieg fiel mit zunächst nicht leicht. Ich war skeptisch. Ich war erschlagen von dieser Fülle an Informationen.
Und dann.
BOOM.
Einfach so hat es mich gepackt.
Mit Haut und Haaren hat mich dieses Biest an Buch verschlungen.
Der Hauptcharakter Gabriel de León, ein Mistkerl wie er leibt und lebt, aber mit dem Herz am rechten Fleck.
„𝐄𝐢𝐧 𝐓𝐚𝐠 𝐚𝐥𝐬 𝐋ö𝐰𝐞 𝐳ä𝐡𝐥𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐳𝐞𝐡𝐧𝐭𝐚𝐮𝐬𝐞𝐧𝐝 𝐓𝐚𝐠𝐞 𝐚𝐥𝐬 𝐋𝐚𝐦𝐦.“
Düstere Gestalten, Vampire oder wie hier - Elende, Edelblüter, Altvordere. Eine grausame Macht, welches jegliches Leben auf der Welt verschlingen möchte.
Diesen gegenüber steht der Ordo Argentum, der Orden der Silberwächter, welche geführt vom heiligen Glauben, der ewigen Nacht mit aller Gewalt ein Ende bereiten will.
Jay Kristoff schafft es trotz gängiger Klischees, allem seinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Obszöne Wortschlachten, blutige Gemetzel, tragische Liebesgeschichten und ganz viel „Magik“.
„𝐇𝐞𝐫𝐳𝐞𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐦𝐞𝐫𝐳𝐞𝐧 𝐧𝐮𝐫. 𝐒𝐢𝐞 𝐛𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐞.“
Wir begleiten Gabriel auf seinem Werdegang, vom Anwärter, welcher noch grün hinter den Ohren ist, bis hin zum Ordenswächter des Silberordens - zum legendären Beschützer des Reiches, getrieben auf einem Weg befeuert durch den Wunsch nach Ruhm und Rache.
Wir stellen uns mit ihm die Frage nach dem wahren Glauben, begreifen die Wertschätzung von wahrer Freundschaft und Familie.
Erzählt wird die Geschichte von Gabriel persönlich, welcher aktuell in Gefangenschaft ist und seinem Wärter und Geschichtsschreiber Jean-François, der ein Vampir ist, seinen Werdegang sowie die Suche nach dem berüchtigten Heiligen Gral wiedergeben soll. Trotz zweier sich abwechselnder Zeitsprünge in der Erzählung, macht es dem Leser einfach nur Spaß à la „Interview mit einem Vampir“ diese Geschichte zu durchleben. Und wie Jean-François zum Ende sagt: „𝐄𝐬 𝐠𝐢𝐛𝐭 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐣𝐚 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐳𝐮 𝐞𝐫𝐳ä𝐡𝐥𝐞𝐧.“
Ich freue mich auf die nächsten beiden Bände! Go Jay! Ich bin bereit mein Herz wieder zu verlieren. 🫶🏻🖤
Inhalt: Der „Name des Windes“ meets „Interview mit einem Vampir“ - „Das Reich der Vampire“ ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Nevernight-Autor Jay Kristoff. Gleich nach Erscheinen stand "Das Reich der Vampire" auf der New-York-Times- und der Sunday-Times Bestsellerliste.
Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis.
Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.
Ein Buch welches absolut nach meinem Geschmack wäre, leider lässt mein Kindle es nicht zu, dass ich es draufkopiere. Sehr schade. Da ich aber eine Rezension abgeben muss, und ich die Leseprobe sehr schön fand, bewerte ich mit vollen Sternen. ich werde mir das Buch mit Sicherheit demnächst kaufen. Damit ich es auch richtig lesen kann.
"Das Reich der Vampire" von Jay Kristoff war ein langes, aber wirklich extrem gutes Fantasybuch mit einer wunderbar düsteren Atmosphäre! Der Schreibstil von Kristoff ist ganz klar Geschmackssache, denn er hat nunmal einen sehr rauen Humor und eine Vorliebe für ausführliche Erklärungen und lange, detaillierte Szenen. Das merkt man schon direkt am Anfang, denn die Welteneinführung und die Vorstellung des Hauptcharakters nimmt gute und gerne 300 Seiten an - dafür ist man ab dann dann aber voll in der Welt angekommen und versteht auch alle zusammenhänge. Ab ca der Hälfte kommt dann richtig Fahrt auf und das Buch entwickelt Suchtpotential. Der Mittelteil hat mir tatsächlich deswegen am besten gefallen, denn hier kommen die ersten großen Wendungen und Kampfszenen vor. Das Große Finale war gut, aber so manches davor hat mir besser gefallen. Gabriel ist ein wunderbarer Protagonist mit einer tollen Entwicklung (auf den ich einen leichten Crash entwickelt habe) und Dior auch! Besonders ihre Entwicklung fand ich super spannend. Außerdem bekommen wir ein wirklich tolles Gay-Couple mit einer wirklich süßen Geschichte. Das Ende bot dann nochmal eine überraschende Wendung und einen runden Abschluss, der mich bis zum Erscheinen von Band 2 erstmal zufrieden stellt.
Der Schreibstil ist on Point, das kann dieser Mann einfach! Atmosphäre, Spannung, Emotionen, alles da! Und von den Charaktern wollte ich mich echt nicht trennen, so gut sind sie geschrieben. „Empire of the Vampire“ spielt in einer fragwürdigen Welt mit fragwürdigen Ansichten, aber unser Protagonist stellt diese Welt schon zu Beginn in Frage und es beginnt ein Entfremdungsprozess, eine Rebellion von eben jenen fragwürdigen Werten, die ich als Message wirklich gut fand! Dieses Buch enthält wirklich viel, und das, ohne das etwas darunter leiden muss.
Rezensent*in 717721
"Das Reich der Vampire" ist eine außergewöhnliche Lektüre. Der Roman war den Hype und meine Zeit wert. Wie ein actiongeladener Film im Kopf.
Yvonne H, Buchhändler*in
Eine wirklich spannende Story, auch wenn man ganz schön aufpassen muss, welche Episode aus seinem Leben gerade erzählt wird. Auf jeden Fall macht es Lust auf mehr! Mich hat es gefesselt
Tanja S, Rezensent*in
Vor 27 Jahren begann es, die Sonne verlor ihre Leuchtkraft und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Die Menschen verlieren Stück für Stück ihre Heimat, denn die Vampire breiten ihr ewiges Reich immer weiter aus. Nur noch an wenigen kleinen Orten ist ein unbeschwertes Leben möglich.
Gabriel de León muss als junger Bursche sein Heimatdorf verlassen, sein Weg führt in nach San Michon, zum Orden der Silberwächter. Eine heilige Bruderschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat das Reich und die Kirche vor den Vampiren zu beschützen. Er ahnt nicht, dass er zum größten Legende nicht nur seines Ordens wird, sondern auch zur letzten Hoffnung der sterbenden menschlichen Welt.
Das Reich der Vampire ist der Auftakt des neuen Fantasy-Epos von Jay Kristoff.
Die menschliche Welt liegt im Sterben, die Sonne scheint nicht mehr richtig, alles ist düster und so konnten sich die Kreaturen der Nacht, die Vampire erheben und ihre kompromisslose Jagd auf die Menschen eröffnen. Die Menschheit hat kaum eine Chance und wird immer weiter zurückgedrängt, aber sie kämpfen und ihnen zur Seite stehen die Silberwächter, ein Orden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Bestien zu bekämpfen. Gabriel de Léon, tritt mehr unfreiwillig in den Orden ein als er sein Dorf verlassen muss. In San Michon, dem Kloster des Ordens wird er zum Kämpfer ausgebildet und als einer der Ihren aufgenommen. Als Silberwächter kämpft er gegen die Vampire und wird dabei zur Legende.
Gabriel de Léon ist der Protagonist dieses Epos, er erzählt seine Geschichte, seinen Lebensweg, dabei springt er zeitlich ein wenig hin und her, was mir gut gefallen hat. Denn ich glaube wenn er die Geschichte chronologisch erzählt wäre, hätte ich doch die eine oder andere Passage eventuell etwas zäh empfunden. So sprang man für mich an der richtigen Stelle wieder zum anderen Erzählstrang und so blieb ich bei über 1000 Seiten am Ball ohne mich zu langweilen.
Gabriel ist ein ungewöhnlicher Protagonist, mit dem Herzen am richtigen Fleck, aber mit zu viel Ehrgeiz ausgestattet macht er sich das Leben nicht leicht. Im Laufe seines Lebens wird, durch viele Schicksalsschläge aus ihm ein zynischer und ein wirklich unfreundlicher Mann, aber trotz all seiner Anstrengung es nicht zu sein, ist er im Grunde ein guter Kerl. Ich bin ihm wirklich gerne durch die Geschichte gefolgt, auch wenn ich die Sprache mit der einen oder anderen Obszönität schon etwas gewöhnungsbedürftig empfand.
Dem Autor ist es gut gelungen eine wirklich oftmals düstere Atmosphäre zu erschaffen, in dem Leon um sein und um das Fortbestehen der Menschheit kämpft. Die Kampf- und Schlachtszenen sind wirklich blutig und brutal, aber nur so passen sie auch in die Geschichte. Aufgelockert wird das ganze immer wieder durch doch recht witzige Dialoge.
Am Ende bleiben leider viele Fragen unbeantwortet, so warte ich nun mehr als neugierig wie die Geschichte um Gabriel de Léon weitergeht und wie sich alles entwickeln wird.
Mein Fazit:
Ein toller Auftakt, den ich trotz der vielen Seiten wirklich genossen habe und mich neugierig auf den nächsten Teil zurück gelassen hat.
Mareen W, Rezensent*in
Was für eine blutige, dunkle, getriebene Reise war das denn? Ich bin von Jay Kristoff einiges gewöhnt. Was ich auf jeden Fall nicht erwartet hatte und mir auch nicht gewährt wurde, war Zeit zum Atemholen, zum Verschnaufen auf diesem über 1000 Seiten. Beständig hatte ich das Gefühl, eine schwer greifbare Gefahr säße mir im Nacken und drohe jeden Augenblick zuzuschnappen.
Als ich zur Reise durch dieses vampirverseuchte, sonnenleere Land gemeinsam mit Gabriel de Leon aufgebrochen bin, habe ich vieles erwartet. Ich habe mich auf ein düsteres Setting eingestellt (oh ja!), ich habe mich auf viel Gefluche und Schimpfworte eingestellt (Hellas, die gab es! Und wie es die gab!), auf viel Blut und Gemetzel (das Buch ist wirklich nicht für schwache Nerven und Mägen!) - ich habe alles bekommen. Gleichzeitig jedoch ein Buch, dass mich erschüttert hat. Dass mich an Gabriels Schicksal gebunden hat. Dass mich an den Seiten hat kleben lassen. Fluchen. Schimpfen. Gehässig lachen.
Kristoff hat eine Gabe - diejenigen, die in seinen Bücher-Bann geraten (verdammt, Jay, du bist eine Spinne, die in ihrem dichten Netz arglose Leser fängt!), lässt er nicht mehr los. Beutelt sie. Saugt sie aus, bis sie mit zittrigen Knien und rund gelesenen Augen wieder aus ihren Sesseln aufstehen. Mit dem Herz voll Gram und Liebe, aber auch blutleer. Das Blut habe ich dem Buch geschenkt. Weiß Gott, Gabe kanns brauchen.
Das ist kein stringenter Roman, der einer Linie folgt. Nein, mal erzählt Gabe von seinen Jugendtagen, mal von seiner getriebenen Flucht. Mal von Freunden, mal von Feinden, von Kämpfen, oder von Geliebten. Dabei springt er scheinbar wahllos durch die Zeit - und mit jedem neuen Puzzlestück entstand ein kunstvolles Gemälde vor meinen Augen.
Natürlich, der Roman ist düster, brutal und streckenweise auch ziemlich blutig. Aber mal ehrlich - es geht hier nicht um Kuschelvampire, sondern um die böse Sorte, die bereit ist, den, den sie zwischen ihre langgliedrigen Finger bekommen, leer zu saugen. Nichts anderes habe ich erwartet. Jay Kristoff versteht es über seine Figuren, über kleine Details in der Welt, Hoffnungsfunken im Buch zu streuen, nach denen man irgendwann giert, im Wissen, dass Hoffnung in Jays Händen ein ziemlich zerbrechlicher Schatz ist. Ich habe mir irgendwann Ploppfolie für meine liebsten Charaktere gewünscht.
Der Weltenbau erfolgte fast beiläufig, ich merkte kaum, wie ich mit Details gefüttert wurde, die meine Neugier auf die Welt anfachten und meine Ungeduld, mehr über sie zu erfahren, leicht überschwappen ließen. Ich hatte sogar leichte Vibes von historischen Romanen, da ich über weite Strecken das selbe Gefühl hatte. Ich war auf einer Reise, auf einer gefährlichen getriebenen Flucht an der Seite meiner Gefährten, die mir ans Herz wuchsen oder die ich wahlweise auch mal mit dem Kopf gegen die Wand hätte schlagen können. Familie eben.
Jay, wo bleibt der nächste Band?
WOW! Ein Vampir-Roman so episch und düster wie ich es einfach liebe! Die Geschichte ist spannend aufgebaut und zeigt eine düstere Welt, die es den Menschen nicht einfach macht! Brutal, derb und einfach Kristoff!!! Ich liebs! An mancher Stelle aber zu ausholend und viele Erinnerungen an andere Bücher - dennoch freu ich mich auf Band 2
Meine Videorezension: https://youtu.be/Z1BPX4sH52Q
„Es gibt eine Zeit der Trauer, eine Zeit der Lieder und eine Zeit für die Erinnerung, in der wir voller Zärtlichkeit an alles denken, was vergangen ist. Aber es gibt auch eine Zeit für das Töten. Eine Zeit für Blut, eine Zeit für Zorn und eine Zeit, um die Augen zu schließen und das zu werden, was der Himmel für uns vorgesehen hat.“
(eBook-Seite 644)
Episch, düster, mitreißend! 🌟🌟🌟🌟🌟
Vampirgeschichten sind eigentlich überhaupt nicht Meins; aber wenn Jay Kristoff sie geschrieben hat, muss ich sie lesen!
Und was soll ich sagen? Ich bin überwältigt und begeistert!!!
Gabriel de León ist gefangen. Gefangen in einer Zelle mit einem Vampir. Und er soll seine Lebensgeschichte erzählen. Angefangen bei seiner Kindheit, seiner Zeit als Schüler im Orden der Silberwächter, von der Begegnung mit seiner großen Liebe und seiner Rolle bei der Suche nach dem Heiligen Gral. Des Grals, der die Erlösung bringen soll. Denn vor 27 Jahren ist Dunkelheit über das Land gekommen und die Vampire verwüsten das Land…
Jay Kristoff besitzt eine Kunstfertigkeit, einen in die Geschichte hineinzuziehen. Wir bekommen hier keine chronologisch erzählte Geschichte, sondern bewegen uns auf vielen Zeitebenen, zwischen denen immer wieder gewechselt wird. Bruchstückhaft ergibt sich so ein Gesamtbild, bei dem einige Fragen im Laufe des Buchs beantwortet werden und Andere immernoch offen bleiben.
Kristoff spielt mit der Geduld des Lesers, indem er oft Andeutungen macht, dann aber in eine andere Zeitebene wechselt und man sich vor Spannung die Fingernägel abkaut und man einfach nichts anderes tun kann, als weiterzulesen.
Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, es wird ganz schön brutal und blutig, es wird abgöttisch geflucht und ein dreckiges Mundwerk an den Tag gelegt. Wer „Nevernight“ gelesen hat, kennt das schon. Bei „Das Reich der Vampire“ legt Kristoff aber noch mal eine Schippe drauf. Der Humor bleibt aber auch nicht auf der Strecke, ganz im Gegenteil - mit Sarkasmus und schwarzem Humor wird hier nicht gegeizt.
Und es gibt einige Formulierungen, bei denen ich mir dachte „DAS kann nur Jay Kristoff“ und hab ihn dafür so gefeiert 😎👌
Ich glaube, wer „Nevernight“ geliebt hat, der wird auch dieses Buch lieben. Wem „Nevernight“ schon etwas zu hardcore war, der sollte die Finger vom Vampir lassen.
Ich gehöre zur ersten Kategorie und hab dieses Buch, die Art wie die Geschichte erzählt wird und die Charaktere GELIEBT!!!
Unbedingt erwähnen möchte ich auch die Hörbuch-Vertonung!!! Robert Frank hat schon „Nevernight“ mega genial eingelesen und hier ist es nicht Anders; Robert Frank hat so ein Talent, der Geschichte und den Charakteren Leben einzuhauchen - ich kann es nur vom ganzen Herzen empfehlen!! Auch der Übersetzerin Kirsten Borchardt gebührt großes Lob und größter Respekt! 👏
Das Reich der Vampire war mein erstes Buch des Autors und hat mich total geflasht.
Der Schreibstil, die Story, einfach alles stimmte. Mir hat die Darstellung der Vampire und Halbvampire extrem gut gefallen. Der komplette Weltenbau hat mich begeistert und überzeugt. Ein Hauch von Mittelalter war zu spüren, eine Zeit, die ich mehr als spannend finde.
Die Protagonisten sind richtig toll. Angefangen bei Gabriel de León, den einfach eine unglaublich geheimnisvolle, verwegene und geheimnisvolle Aura umgibt. Er hat alles, was man sich von einer Hauptfigur erwartet. Und dann natürlich auch Dior. Diese Figur kann man nur mögen.
Dem Autor ist es unglaublich gut gelungen, die Spannung immer hochzuhalten. Das ist bei über 1.000 Seiten schon eine Leistung. Mir war nie langweilig, nichts war langgezogen und es viel mir immer echt schwer, das Buch wegzulegen.
Immer wieder gibt es Zeichnungen im Buch, die die beschriebenen Figuren super darstellen. Da mir das ebook so gut gefallen hat, musste das Print ebenfalls einziehen.
Für mich definitiv ein Highlight in diesem Jahr und ich bin auf die Fortsetzungen gespannt.
#NetGalleyDE
#DasReichderVamire
Ich liebe den Stil dieser Geschichte! Das Reich der Vampire wird eigentlich in der Er/Sie Perspektive erzählt. Jedoch erzählt Gabriel seine Geschichte einer ganz bestimmten Person, weswegen sich die Geschichte aus der Er/Sie, sowie der Ich Perspektive lesen lässt. Finde das mega gut umgesetzt. Anfangs dauerts ein wenig bis man sich daran gewöhnt hat, aber die Handlung ist so spannend, sodass es kaum noch auffällt. Wir erfahren wie alles seinen Lauf genommen hat und wie Gabriel zu dem wurde, wer er ist. Seine Kindheit war brutal, er musste seinen Weg finden und sich alles hart erkämpfen. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist die Geschichte schwere Kost. Das Worldbuilding ist komplex, die Geschichte eher blutrünstig und teilweise nichts für schwache Nerven. Hin und wieder hätte ich mir weniger Umgebungsbeschreibungen gewünscht, weils dann teilweise schon etwas zäh wurde. Um Jay‘s Schreibstil zu verstehen muss man eins seiner Bücher gelesen haben. Er bringt schwarzen Humor mit, nimmt kein Blatt vor den Mund und es hagelt teilweise Schimpfwörter. Es gibt auch wieder eine leichte Liebesgeschichte, die etwas Licht ins Dunkel bringt. Das Ende macht dann wie immer Lust auf mehr, die 1000 Seiten reichen mir jedoch fürs erste. 😂
Fazit:
Das Reich der Vampire überzeugt mit einem starken Protagonisten, einer Menge Blut und Dunkelheit, sowie einem komplexen Weltenaufbau und noch viel mehr. Wenn ihr High Fantasy Fand seid und auf düstere Geschichten steht kann ich euch dieses Buch nur empfehlen.
Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen. Und was soll ich sagen: geiler Scheiß.
Ist meine Wortwahl zu derbe? Nein, nicht verglichen mit den Kraftausdrücken mit denen Jay Kristoff seine Figuren fluchen lässt. Mich haben die Kraftausrücke und teilweise ziemlich harten Szenen amüsiert, meine Oma hätte aber sicher verlangt, man solle ihm den Mund auswaschen. Aber mal im Ernst, der Stil des Autors ist direkt. Er hat ein Buch für erfahrene Leser geschrieben, mit Vampiren, die weder glitzern noch romantische Gedanken hervorlocken. Blutsaugende Monster, deren Existenz die Menschheit auszurotten droht, da ihr Blutdurst keine Grenzen kennt. Ich habe in meinem Leben viele Vampirromane gelesen, aber ich liebe es, wenn es einem Autor gelingt, mich zu überraschen. Natürlich kann man das Rad nicht neu erfinden, aber er hat sich sehr viele Gedanken gemacht und diese Wesen neu interpretiert, hat sie in eine Welt angesiedelt, die einer mittelalterlich angehauchten Version unserer entlehnt ist und trotz des enorm hohen Unterhaltungsfaktors auch ernste Töne angeschlagen. Man kann viel zwischen den Zeilen lesen und die Themen Religion und Glaube bieten eine Menge Zündstoff, wie man auch in diesem Werk zu spüren oder vielmehr lesen bekommt.
Über den Inhalt will ich euch gar nicht wirklich viel verraten, den Gabriel de León wird diesen Part übernehmen und euch seine Geschichte erzählen. Nur so viel sei gesagt, wer mit expliziten Szenen und derben Ausdrücken nicht klarkommt oder lieber romantische Vampirgeschichten liest, sollte diesen Roman wohl eher meiden. Wer aber actionreiche, düstere, gefährliche und durchaus auch verworrene Storys mag, sollte sich dieses Buch unbedingt näher ansehen. Ich kann die Fortsetzungen kaum erwarten, denn auch wenn dieses Werk ein wahrer Klopper (auch vom Umfang her) ist, so sind wir noch lange nicht am Ende. Ein Highlight!
Der Tagestod bedeckte den Himmel wie ein dunkler Nebel und Kreaturen, die die meisten Menschen nur für gruselige Geschichten hielten, wagten es nun, auch tagsüber Menschen zu jagen - besonders die Vampire, denen das übrige magere Tageslicht kaum etwas anhaben kann.
27 Jahre nach dem Tagestod sieht es für Gabriel nicht gut aus und er muss seine Lebensgeschichte erzählen und welche Erfahrungen er mit Vampiren gemacht hat. Seine Geschichte beginnt dann mit dem knapp sechzehnjährigen Gabriel, der in den Orden von San Michon aufgenommen wird. Der Orden der Silberwächter bekämpft schon seit langer Zeit Vampire und ihre Besonderheit ist, dass die Mitglieder die Söhne von Vampirvätern und menschlichen Müttern sind und daher über körperliche Stärke und besondere Fähigkeiten verfügen - Gabriel ist einer von ihnen.
Dann erzählt Gabriel noch von der Zeit, als er zweiunddreißig war, schon lange ein berühmt-berüchtigter Vampirjäger. Ich fand diesen Gegensatz zwischen den Erzählsträngen wirklich sehr gelungen: Auf der einen Seite der stürmische Lehrling, der noch dabei ist, sich selbst kennenzulernen und sich beim Orden beweisen möchte, weil er spüren kann, dass die Jagd auf Vampire seine Bestimmung ist, und auf der anderen Seite der erschöpfte Krieger, der seinen Glauben verloren hat, nachdem er schon so viel Mist erleben musste. Wie kam er dahin und was hat er in der Zwischenzeit erlebt, was ihn so abgehärtet hat und zu einem Pessimisten werden ließ?
Ich fand die Geschichte wirklich sehr spannend und mochte den Schreibstil, es war manchmal schon ziemlich düster und blutig, dazu fallen eine Menge Kraftausdrücke und sehr starke Beleidigungen, die ich oft sehr amüsant fand. Es passt auf jeden Fall alles gut zusammen. Einiges kann man schon etwas erahnen, aber vorhersehbar ist das Buch sicher nicht. Es hat zwar viele Seiten, aber es wird auch nie langweilig und man schafft das Buch schneller als erwartet. Während des Abenteuers trifft man viele Weggefährten, aber bei diesen tödlichen Zeiten wird man einige auch wieder verlieren. Vom Ende hätte ich einen Ticken mehr erwartet, aber ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie es weitergeht und hoffe auf viele weitere Antworten, denn von dieser Welt habe ich noch lange nicht genug gesehen.
Die Illustrationen im Buch fand ich auch sehr schön, sie sind auch eine gelungene Ergänzung zur Geschichte. Und man hat zu so ziemlich jeden Charakter ein Gesicht und die haben auch immer gut zu meinen Vorstellungen gepasst.
Nicole F, Rezensent*in
Puh… was war das bitte für ein Ritt.
Ich muss erst einmal mein komplettes Kopfchaos sortieren, bevor ich überhaupt hier eine Meinung zu dem wohl dicksten Buch des Jahres aufschreiben kann.
Nun gut: interessant, verwirrend, komplex, großartig, irreführend, direkt und derb, speziell. In diesem Buch steckt einfach alles drin, man wird regelrecht von der Handlung überwältigt, fiebert mit, staunt, leidet, liebt und freut sich mit den Charakteren und doch überzieht jedes Gefühl eine gewisse Düsternis, die die Lebensgeschichte von Gabriel de León ausmacht.
Nachdem die Sonne verschwunden und die Nacht mit deren trügerischer Finsternis die Oberhand gewonnen hat, ist nichts mehr, wie es einmal war. Ein normales Leben ist kaum noch möglich, die Menschen leben in ständiger Angst vor den Geschöpfen der Nacht und diese wiederum sehen ihre Chance ihr Reich zu vergrößern und ihre Herrschaft auszubauen. Doch ein Orden, der Orden der Silberwächter, stellt sich ihnen entgegen und gibt alles dafür, das Tageslicht zurückzuholen. Der Glaube ist stark, der Wille überaus groß und die Magie eventuell sogar auf ihrer Seite. Der heilige Gral scheint des Rätsels Lösung zu sein und so beginnt ein überaus gefährliches Katz und Maus Spiel, eine Reise, die für alle ihren Tribut fordert und es bahnen sich Schlachten an, die erst noch gewonnen werden wollen.
Ich war überrascht als ich „Das Reich der Vampire“ das erste Mal in den Händen gehalten habe. Mit dieser Masse an Seiten habe ich absolut nicht gerechnet und so ist meine Überraschung sehr schnell in Neugier umgeschlagen. Dieses Buch ist auf vielerlei Arten ein wahres Kunstwerk. Zum einen, das Cover. Wie majestätisch und doch auch mit dem Hinweis auf Gefahr kommt es daher. Es scheint genau zu wissen, welch einzigartige Geschichte ihm innewohnt. Unter dem Schutzumschlag findet man ebenfalls ein in Silber geprägtes Wappen und öffnet man den Buchdeckel entdeckt man neben der detaillierten Karte des Reiches Elidaen vorn und der Karte von Gabriels Reise hinten im Buch, immer wieder einzelne ganzseitige Illustrationen, die die Charaktere zum jeweiligen Inhalt genauestens wiedergeben. Absolut umwerfend und grandios gezeichnet von Bon Orthwick und meiner Meinung nach definitiv eine große visuelle Hilfe für das Verständnis.
Wer den Film „Interview mit einem Vampir“ kennt und liebt, kommt in diesem Buch voll und ganz auf seine Kosten, denn auch hier wird die Geschichte als ein Interview begonnen und die Handlung somit nach und nach auf- und ausgebaut. Gabriel de León blickt hierbei auf die verschiedensten Stationen seines Lebens zurück, währenddessen ein Eisblut alles aufschreibt, zwischenfragt und mehr oder weniger geduldig zuhört. Einzig die Zeitsprünge haben meiner Meinung nach etwas Verwirrung gebracht, denn die chronologische Reihenfolge hält Gabriel nicht immer ein.
Es war durchaus interessant seine Entwicklung, immer hin war Gabriel zu Beginn gerade einmal 16 Jahre alt, und auch die der anderen Charaktere mitzuverfolgen. Manche von ihnen sind mir sehr ans Herz gewachsen, wurden mir ziemlich schnell wieder entrissen oder haben schlussendlich ihr wahres Gesicht gezeigt.
Das Ende dieses ersten Buches der Trilogie hat mich ziemlich überrascht und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.
Ich kann euch das Buch empfehlen, wenn ihr einen komplexen Weltenbau und tiefgründige, individuelle Charaktere mögt, vor einer weitverzweigten Handlung, derber, teils vulgärer Sprache und jeder Menge Blut nicht zurückschreckt.
Für mich bleiben noch einige Fragen und Rätsel offen, ich könnte mir vorstellen, dass man bei einem zweiten oder dritten Lesen noch viel mehr Details herausfindet, als man beim ersten Lesen aufnehmen konnte. Auch bin ich mir fast sicher, dass Jay Kristoff noch die ein oder andere Überraschung für uns bereithält und die Folgebände gewiss noch eine Steigerung erfahren.
Von daher gibt es von mir für dieses Prachtstück von Buch
4/5 ⭐
Eine sterbende Welt und nur eine Hoffnung, die den Namen Gabriel de León trägt. Doch wer ist eigentlich Gabriel? „Er ist ein Schwertfechter des Großreichs.“ [166] Warum so bescheiden? „Er ist der größte Schwertfechter des Silberordens aller Zeiten.“ [205]
„Das Reich der Vampire“ von Jay Kristoff entführt uns in eine dunkle Welt. Hier gibt es keine glitzernden Vampire. Und hier geht es auch brutal und derb zur Sache. Flüche dürfen da nicht fehlen. Der Schreibstil ist bildgewaltig. Kristoff schafft es, dass man bei diesem düsteren Werk stets gefesselt ist. Die Szenen dieser komplexen Welt kann man sich gut vorstellen und die Charaktere sind äußerst gut herausgearbeitet.
„Die Toten empfinden wie die Tiere, erscheinen wie die Menschen, sterben wie die Teufel.“ [15]
Was mich an diesem Auftaktband besonders begeistert sind nicht nur die Wendungen, sondern auch die neuen und kreativen Einfälle, welche durch den Autor eingearbeitet wurden. So kann der Rausch des Blutes durch das Rauchen des Blutes erreicht werden. Silber ist zwar weiterhin Gift für jeden Vampir. Aber eine Schutzrüstung tragen die Silberwächter nicht. Vielmehr lassen sie sich mit Silber tätowieren.
„Gott hat mich nicht gewollt. Und der Teufel hatte Angst, das Tor zu öffnen.“ [186]
Atmosphärisch dicht und mit gekonnten Kniffen begeistert das epische Fantasy-Werk. Optisch kommt es nicht minder daher. Dazu gibt es zahlreiche Illustrationen. Ein Highlight, man kann es nicht anders sagen.
Rezensent*in 596738
Gabriel de León ist der letzte Silberwächter, gefangen in einem Turmverlies erzählt er einem Chronisten der Vampir-Herrscherin seine Lebensgeschichte. Bereits in seiner Kindheit verdunkelte sich der Himmel, seitdem sind die Tage kaum heller als die Nächte, Vampirclans haben sich ausgebreitet und den Menschen ihren Lebensraum streitig gemacht. Der Orden der Silberwächter versammelt Halbblüter, die von ihren vampirischen Vätern die übernatürliche Stärke geerbt haben - als Gabriel dem Orden beitritt, ahnt er noch nicht, dass er einmal der berühmteste Kämpfer des Ordo Argentum sein wird.
"Das Reich der Vampire" von Jay Kristoff ist ein spannender Fantasy-Roman, nachdem mich die Geschichte einmal in ihren Bann gezogen hatte, mochte ich den E-Reader kaum noch aus der Hand legen. Und trotz des gewaltigen Umfangs schien es mir, dass ich gefühlt viel zu schnell am Ende dieses monumentalen Reihenauftakts angekommen war. Mit Gabriel schuf der Autor einen Protagonisten nach meinem Geschmack, er ist kein strahlender Prince Charming, sondern eine Figur, so düster wie seine Umgebung und mit vielschichtigem Charakter.
Zum Zeitpunkt der Rahmenhandlung hat er seinen einst so starken Glauben bereits verloren und berichtet desillusioniert von seiner Vergangenheit. Immer wieder wechselt die Erzählung zwischen zwei verschiedenen Zeitebenen, so dass der Leser Gabriel sowohl als Jugendlichen bei seinen Anfängertagen im Orden, als auch viele Jahre später, als innerlich gebrochenen Mann, erlebt. Dem Chronisten fiel dabei die Aufgabe zu, vor jedem neuen Abschnitt die Ereignisse des Zeitstrangs mit wenigen Sätzen zusammen zu fassen, so dass ich es leicht fand, mich wieder in die jeweilige Handlungsebene einzudenken .
Den Hintergrund bildet eine mittelalterliche Fantasy-Welt, geprägt von Dunkelheit und derber Umgangsweise - entsprechend rauh ist auch die Sprache gestaltet - man könnte beinahe behaupten, das Buch wäre nur halb so dick, wenn man sämtliche Schimpfwörter weg ließe. Doch meiner Meinung nach würde das Werk dadurch verlieren, für mich ist Gabriels Geschichte stimmig und authentisch dargestellt, in meinen Augen passt jedes Detail und trägt zum absolut fesselnden Gesamteindruck bei. Obwohl der Roman nicht mit einem Cliffhänger endet, finde ich es deutlich spürbar, dass Gabriels Geschichte noch lange nicht fertig erzählt ist und ich freue mich sehr darauf, die Fortsetzung in den Händen zu halten.
Insgesamt hat mich dieser Reihenauftakt bis zum letzten Satzzeichen hin begeistert, sogar die grafische Gestaltung des Buches ist für mich ein Highlight. Die seitengroßen Illustrationen passen in ihrem dunkel gehaltenen Stil perfekt zum Inhalt, selbst in der E-Book-Darstellung haben die Bilder ihren düsteren, eindrucksvollen Zauber entfaltet und mir so ein noch deutlicheres Bild von Gabriel und den Figuren in seinem Umfeld verschafft. Deshalb kann ich gar nicht anders, als für diesen eindrucksvollen ersten Band eine unbedingte Leseempfehlung auszusprechen.
Fazit: Mit dem ersten Buch, das ich von Jay Kristoff gelesen habe, hat mich der Autor direkt überzeugt, ich war trotz der großen Seitenzahl bis zum Ende hin gefesselt und bin auch Tage später noch überwältigt und begeistert - die opulent gestaltete Fantasy-Geschichte empfehle ich gern weiter.
Buchhändler*in 985339
Das Reich der Vampire von Jay Kristoff ist ein Meisterwerk. Schön blutrünstig, nicht so verschönt wie bei vielen Vampirbüchern. Bin sehr begeistert und die Geschichte ist sehr authentisch dargestellt. Daumen hoch. Mehr davon bitte.
Ich mochte den Schreibstil und die Charaktere. Der Erzählstil in Form eines Interviews war interessant und hat nette Einblicke in die Welt gegeben
Rezension „Das Reich der Vampire: A Tale of Blood and Darkness“ von Jay Kristoff
Meinung
Lange ist es her, dass ich mich einem solch dicken Wälzer stellte. Doch bei Jay Kristoff könnten tausende Seiten vor mir liegen, ich würde jedes einzelne immer wieder voller Faszination und Begeisterung verschlingen. So auch dieses, obwohl es anders war, als alles vorher gekannte.
Denn diese Geschichte ist schwere, dunkle, brutale und blutige Kost. Sein ans Mittelalter angelehnte Weltenbau, gespickt mit kreativen Elementen, ergab eine komplexe Szenerie. Doch zum Glück wurde uns die schwere zum Teil durch die Landkarte und die vielen Details genommen. Mut, Freundschaft und Zusammenhalt, ebenso wie die Liebesgeschichte, welche aber nicht im Fokus stand, schufen Helligkeit in all dieser verzehrenden Finsternis.
Die Sprache ist bildhaft, erwachsen, malerisch und mit einem Hauch Poesie versehen. Doch zeigte sich der Stil auch allzu oft derb und rau, wie die Welt selbst. Auch wurden Themen hinterfragt, die lieber von den meisten unausgesprochenen bleiben. Wie zum Beispiel das Zölibat, womit der Autor eine unglaubliche Vielfalt in das Setting und die Charaktere webt.
Die Geschichte selbst wird von Gabriel erzählt, doch immer wieder wechselten sich Zeit und Geschehnisse ab. Manchmal brachte mich das raus, denn gerade wenn ich mit allen Sinnen in höchster Alarmbereitschaft stand, wurde ich wieder woanders hingezogen. Dadurch ergaben sich auch hin und wieder Längen, doch hier lassen diese wahrlich kein meckern zu, denn die Vielschichtigkeit ist das Juwel der Geschichte.
Immer wieder stand ich vor neuen Hürden oder Überraschungen. Immer wieder blickte ich auf Verluste, denn der Autor zeigt keine Gnade. Viele Wendungen rissen mich in einen Abgrund alles verzehrender Traurigkeit. Wer diese Geschichte liest, weiß um seinen Epos Status und wird zweifellos an seine Grenzen geraten. Jay Kristoff erschafft zweifellos ein fundamentales Meisterwerk.
Fazit
Das Reich der Vampire zeigt eine umfangreiche und gewaltige Welt, die mich schier in Atem hielt. Die Geschichte ist brutal, spannend, emotional, düster, blutig und steckt voller Vielseitigkeit. Auch eine gewisse Portion Humor ist zu finden, womit sich die perfekte Mischung ergab. Die Story profitiert von starken Charakteren, allen voran Gabriel, der mit seinem Gemüt die perfekte Atmosphäre schuf, nämlich derbe. Ein Epos, das seinesgleichen sucht.
🌸💙🌸💙🌸 5 von 5 Blumen
Ich bin verliebt!
Endlich ENDLICH wieder Vampire, wie ich sie liebe!
Eine Geschichte, so gewaltig wie die Seitenanzahl (ganze 1024)! und der Auftakt mit viel dunklem schmutzigen Witz gespickt.
Allein das Cover (ja, ich bekenne mich als Coveropfer) hatte mich schon halb überzeugt, dann habe ich den Autoren gesehen und auch der Klappentext hat mich überzeugt
Ich konnte gar nicht anders, als komplett in die Geschichte rund um Gabriel de León einzutauchen, mich zu verirren und langsam wieder rauszukämpfen. Alles im positiven Sinn!
Absolute Leseempfehlung für Fanatiker der "guten alten Vampire", die keine Diskokugeln sind und die mit dem alten Grundwissen vereinbar sind (können fließendes Gewässer nicht so ohne weiteres überqueren, Sonnenlicht ist tödlich,...)
Susanne M, Rezensent*in
Wenn ich an die Bücher von Jay Kristoff denke, hab ich keine Angst, dass sie mich jemals enttäuschen könnten.
Den Auftakt seiner neuen epischen Fantasy Reihe „Das Reich der Vampire“ , hab ich förmlich herbeigesehnt. Die Vorfreude war unglaublich groß, da konnten mich auch die 1024 Seiten nicht schocken.
Doch wird er auch diesmal überzeugen?
Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich immer wieder zwischen Ebook und Hörbuch hin- und hergeswitcht bin. Einfach weil ich es immer lesen musste, aber nicht immer Zeit und Ruhe hatte, mich hinzusetzen um entspannt zu lesen.
Robert Frank liest es einfach großartig.
Brennend, intensiv und so vielfältig in seinen Tonlagen und Intensität.
Der Schreibstil des Autors ist unglaublich fesselnd, bildgewaltig und quasi süchtig machend.
Er webt eine sehr düstere, zerstörerische und melancholische Atmosphäre, die mich quasi unter sich begraben hat.
Gabriel erzählt uns seine Geschichte.
Und wie großartig kann bitte ein Charakter sein? Ich bin immer noch den Tränen nah, weil er so tief in mich eingedrungen ,mich zum brennen gebracht und so viel in mir geweckt hat.
Gabriel ist mutig, großartig, wertvoll und mit so vielen wichtigen Werten gefüllt, dass mir allein das Tränen in die Augen treibt.
Ein so vielschichtiger Charakter, der mich immer wieder aufs Neue überrascht hat.
Man trifft daneben auf so viele Charaktere, dass ich sie unmöglich alle aufzählen kann.
So wandelbar, so einzigartig und vielfältig.
So magisch und herzergreifend.
Aber auch düster, brutal und schockierend in ihrer Art.
Neben Gabriel haben mich vor allem Laure, Chloe und Dior wahnsinnig tief beeindruckt.
Man kann sie unmöglich in zwei Gruppen aufteilen. Denn sie sind so viel mehr als das. Sie sind das, was die Welt ,aus Ihnen macht.
Wie sie, Sie herausfordert, prägt und verändert. Wie sie alles von Ihnen nimmt.
Ich weiß nicht warum, aber diese Story hat mich sofort elektrisiert.
Gabriel hat sich sofort in mein Herz gebrannt und ich konnte einfach nur gebannt an seinen Lippen hängen.
Jay Kristoff erzählt uns hier ein wahrhaft schmerzhafte und zerstörerische Geschichte, die, wenn man den magischen Anteil mal wegnimmt, gar nicht mal so sehr von unserer Welt unterscheidet.
Und das ist vielleicht das überhaupt beängstigende daran.
Er erschafft hier ein absolut episches und grandioses Setting ,das in seiner Ausarbeitung und Detailliertheit kaum zu übertreffen ist.
Man hat das Gefühl im Nebel zu waten, Angst, vorwärts zu gehen und immer auf der Hut sein zu müssen.
Und trotzdem muss man immer weiter vordringen, um alles auszukosten, auch wenn es dabei einen selbst zerstört.
Diese Story sie bewegt sich.
Ist einsam, verletzlich und schmerzhaft.
Aber auch so unglaublich herzergreifend, intensiv und brutal.
Sie ist blutig und brutal.
Denn die Menschlichkeit wird komplett ausgesaugt und dem Erdboden gleichgemacht.
Die Menschlichkeit von allem steht stark im Fokus, dabei werden einem Dinge aufgezeigt, die so schockierend und erschütternd dargeboten werden, dass man einfach keine Worte mehr findet.
Im Zentrum von allem – Gabriel, der bis aufs Blut für das Richtige kämpft.
Es gibt Schlachten, zerstörerisch, überwältigend und intensiv.
Mein Herz wurde mir immer wieder aufs Neue aus der Brust gerissen, weil es emotional kaum zu ertragen ist. Besonders weil auch Aspekte wie Vertrauen und Loyalität zutage kommen.
Die letztendlich nicht wirklich etwas wert sind.
Der Wahnsinn ist eine süße Frucht, die Verführung dessen unglaublich stark.
Nicht jeder schafft es, dieser nicht zu erliegen.
Die Grundidee ist unglaublich ernst und eindringlich.
Die Umsetzung rasant, nervenaufreibend und einfach episch und so vielfältig in seinen Nuancen.
Es spielt keine Rolle, ob du Vampir oder Mensch bist. Es spielt aber wohl eine Rolle, welche Abzweigung du nimmst, ob du dir dein eigenes Sein bewahrst.
Jay Kristoff lockert es mit seinem Humor unglaublich auf. Ich hab teilweise wirklich Tränen gelacht. Der Sarkasmus, die Individualität, die Vielfältigkeit dessen. Einfach unglaublich.
Ich kann kaum in Worte fassen, was diese Story mit mir gemacht hat.
Sie brennt, lebt und verselbständigt sich und reißt dir dein Herz aus der Brust.
Ein Meisterwerk, das mit unglaublichen Twists besticht, aber auch auf der zwischenmenschliche Ebene unglaublich viel zu sagen hat. Ich bin verliebt, berauscht und zerstört.
Ich brauch unbedingt Band 2. Ein absolutes Jahreshighlight.
Fazit:
Jay Kristoff ist ein Garant für epische Fantasy, die dir den Atem rauben und dich ultimativ zerstören wird.
Auch der Auftakt Band seiner neuen epischen Fantasy Reihe „Das Reich der Vampire“, macht da keine Ausnahme.
Ein unglaublich beeindruckendes Setting, wandelbar Charaktere und eine Story, die tiefgreifend, atmosphärisch, brutal und schmerzhaft ist.
Einsam, verloren und so zerstörerisch.
Ich bin absolut begeistert, kein Wort zuviel.
Begeistert Jay Kristoff mit seiner Intensität, der Menschlichkeit,wie sich die Lager immer wieder spalten und du selbst entscheiden musst, welche Abzweigung du nimmst.
Ob du es in Kauf nehmen möchtest, dich selbst zu verlieren und dabei zu zerstören.
Die Illustrationen im Inneren des Buches sind nicht nur wunderschön, sondern hauchen dem Ganzen auch so viel Leben ein.
Ein absolut genialer Auftaktband, der nicht nur rasant und faszinierend ist, sondern auch wichtige Werte mit auf den Weg gibt.
Ein absolutes Meisterwerk und Jahreshighlight.
Unbedingt lesen.
Sandra B, Buchhändler*in
Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht! Zwischendurch war es mir ab und an etwas flapsig geschrieben, aber die Geschichte ist super und reißt einen schnell mit.
„Das Reich der Vampire“ - starke Charaktere nehmen uns mit in eine gigantische, düstere Welt voller Brutalität, Emotionen, Trauer und dennoch viel Humor. Zusammenhalt und Mut sorgen für Hoffnung in dieser doch so deprimierenden Umgebung.
Völlig in den Bann der Vampire gezogen, durfte ich beim Lesen mein Umfeld vergessen. Zwar habe ich für die über 1000 Seiten eine ganze Weile gebraucht, dennoch kam keine Langeweile auf und die Zeit verging wie im Flug.
„Das Reich der Vampire“ - eine starkes, eindrucksvolles Erlebnis. Definitiv keine 0815-Vampirstory. Unbedingt lesen, es lohnt sich!
Atemberaubendes setting und ein toller Plot
Seit circa einem Viertel Jahrhundert, seit die Sonne unterging, sind die Vampire an der Macht und es gibt nur noch wenige Orte, an denen die Menschen in Frieden leben können. Der Orden der Silberwächter versucht, sie zu beschützen. Als der junge Gabriel dem Orden begegnet, ahnt er noch nicht, dass er einmal zu deren größten Legende wird und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.
Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich habe mich in die vielen kleinen, liebevollen Details verliebt.
Ganz am Anfang viel es mir etwas schwer, in die Geschichte einzutauchen, doch der super spannende und trotzdem lockere Schreibstil konnte mich schnell einfangen und hat mich durch die Seiten Rauschen lassen. Die Sprache war ehrlich und teilweise ziemlich derb, passte aber sehr gut zu den Charakteren.
Auch die Protagonisten konnten mich überzeugen. Sie waren authentisch und vielschichtig, gleichzeitig aber auch mysteriös.
Ebenso konnte mich das worldbuilding begeistern. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und mich dadurch noch besser in die Geschichte fallen lassen.
Begeistert war ich auch von den gut durchdachtem, actiongeladenen Kampfszenen und den vielen unvorhersehbaren Plottwists.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
Buchhändler*in 944002
Unglaublich tolle Vampir Fantasy. Keine kitschige Romanze und definitiv für Leser geeignet, die ernster und dunkler Fantasy lesen möchten. Von Jay Kristoff werde ich in Zukunft noch mehr lesen.
Als ich das Buch im den Händen gehalten habe dachte ich, wow so ein dickes Buch das wird dauern. Es war aber so spannend und das Wortbuilding war dermaßen genial, dass ich kaum aufhören konnte es zu lesen.
Wir begleiten Gabriel durch seine Geschichte als Silberwächter. Er wird gefangen genommen und soll einem Vampir seine Geschichte erzählen. Es beginnt daher wie Interview mit einem Vampir.
Gabriel ist sehr speziell in seiner Art und das hat mich so angefixt. Ich mochte seine Spitze Zunge sehr und wirkt auf mich wie der Anti Held. Daher war er mir gleich sympathisch und ich wollte einfach seine Geschichte hören. Er ist nicht perfekt, er Flucht, trinkt und liebt es Vampire zu töten. Regeln gelten für ihn nicht, was zu Problemen führt.
Alle Charaktere sind einfach vielschichtig, passen nicht in die Rollen der Helden und Erlöser, aber gerade deshalb passen sie so gut in diese Welt, die hier erschaffen wurde.
Der Schreibstil ist genial, aber ich bin nichts anderes von Jay Kristoff gewöhnt. Er passt die Sprache den Geschichten an und das Wortbuilding ist einfach nur fantastisch. Man verliebt sich in jeden Satz.
Gabriel erzählt aus verschiedenen Zeiten, was ich sehr interessant fand.
Das Setting alleine ist der Wahnsinn, hier wurde eine sehr große düstere Welt erschaffen.
Die Aufmachung des Buches ist einfach toll, man findet viele Illustrationen in dem Buch, was für Abwechslung sorgt.
Die vielen Wendungen machen es umso spannender und man will wissen wie es weitergeht und natürlich ist die Geschichte noch nicht auserzählt und ich bin so gespannt auf den nächsten Band.
Fazit
Wieder hat sich Jay Kristoff selbst übertroffen. Eine Geschichte die nichts verschönigt, sondern vor Blut, Mord und Spannung nur so trieft. Kann seine Bücher und vorallem dieses nur empfehlen.
Meinung
Da ich mittlerweile riesiger Fan von Jay Kristoff bin, habe ich die Entstehung von Das Reich der Vampire über die Social Media Kanäle verfolgt und wollte eigentlich mit dem Lesen warten, bis alle Teile veröffentlicht sind. Nun ja, da ich aber seinen Schreibstil mittlerweile echt vergöttere, konnte ich dann doch nicht widerstehen.
Aus unbekannten Gründen hat sich vor 27 Jahren die Sonne verdunkelt, ständig herrscht düsteres Zwielicht und die Gestalten die im Dunkel hausen, brauchen den Tag nicht mehr zu fürchten. Die Vampire haben die Herrschaft an sich gerissen und mittendrin ist Gabriel de Leon, der sich dem entgegenstellt.
Der Tagestod, so wird die Verdunklung der Sonne genannt, lässt diese Story einfach einmalig werden. Alles dreht sich eigentlich darum, dass die Vampire zwar „nachts“ stärker sind, aber trotzdem am Tage wandeln und morden können. Auch die Beschreibung der Vampire, ihrer Nachkommen und die verschiedenen Blutlinien mit ihren Fähigkeiten fand ich genial erdacht.
Ich lernte Gabriel kennen, der einen Teil seiner Geschichte und damit seines Lebens erzählt, wie er sich den Vampiren entgegenstellt und wie er zu dem Kämpfer wurde, der er heute ist. Er erzählt von den Menschen, die er trifft, von der Ausbildung, die er durchläuft, und das alles mit Jay Kristoffs unvergleichlichem Schreibstil, ich habe jedes Wort genossen und habe nicht eine Länge bei den über 1000 Seiten feststellen können. Dazu trägt aber auch die Sprache des Buchs bei, wie immer wird mit Schimpfworten nur so um sich geschmissen, aber das passt einfach zu dieser rauen Welt und zu Gabriel de Leon ganz besonders. Trotz seiner vermeintlichen Stärke, lernte ich auch seine Schwächen und Zweifel kennen, das machte den ständig pöbelnden und schlechtgelaunten Kämpfer dann noch sympathischer.
Nicht nur Gabriel ist ein genialer Charakter, es gibt so viele starke Persönlichkeiten in diesem Buch, ob man sie jetzt mag oder nicht, sei dahin gestellt, aber auch sie haben ihren Teil zu dieser absolut genialen Geschichte beigetragen.
Fazit
Wie immer bei Jay Kristoff, war auch dieses Buch wieder ein Genuss. Die Mischung aus einem einzigartigen Setting, mit starken Charakteren und einem genialen Protagonisten, der die Story trägt, ist einfach wunderbar und ich kann gar nicht erwarten, endlich weiter zu lesen. Die Illustrationen im Buch fand ich wundervoll, so wie den gesamten Aufbau des Buchs, so dass ich mir das Original noch für mein Regal gekauft habe.
Sabrina L, Rezensent*in
"Das Reich der Vampire" ist der Auftakt zu Jay Kristoffs neuer Reihe "A Tale of Blood and Darkness" und uff ... Mit über 1000 Seiten ist das Buch ziemlich dick. 😳 Ein bisschen abschreckend war das schon, aber ich war mir zum Glück sicher, dass es gut werden wird und das wurde es auch.
Jay Kristoff hat mal wieder eine fantastische, spannende und actionreiche Geschichte abgeliefert. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Story schon sehr speziell ist. Der Reihentitel "Blood and Darkness" trifft es ziemlich gut, denn was wir hier lesen, ist blutig und düster. Teilweise sogar schon recht makaber. Und - was auch nicht für jeden etwas ist - sehr sehr religiös und baut quasi 1:1 auf einer eigenen Interpretation des katholischen Glaubens auf.
Aus diesem Grund würde ich das Buch wohl am ehesten als Mittelalterfantasyplot beschreiben, in dem es statt Hexenjagden Vampirjagden gibt.
Der Protagonist Gabriel de Léon ist einer dieser von Gott auserwählten Vampirjäger, da er als Halbvampir außergewöhnlich stark ist und seine Art weitere Fähigkeiten besitzt, um gegen den Feind zu kämpfen. Denn das sind die Vampire - Feinde der Menschen, die nach und nach das Land erobern und die Macht an sich reißen. Nur ein Wunder kann sie aufhalten.
Geschrieben ist das Buch quasi als Biographie, denn Gabriel erzählt jemandem seine eigene Geschichte und was er in all den Jahren erlebt hat. Dabei wechselt er zwischen zwei Erzählsträngen, wovon einer seine Kindheit und Jugend inklusive Ausbildung zum Vampirjäger, einem sogenannten Silberwächter schildert und der andere Ereignisse etwa zwei Jahrzehnte später schildert.
Ich muss sagen, dass es nicht ganz meinen persönlichen Geschmack getroffen hat (aus den weiter oben geschilderten Gründen) und deshalb nicht unbedingt mein Lieblingsbuch des Autors ist. Trotzdem werde ich die Reihe weiterlesen, wenn sie fortgesetzt wird.
Ich habe mich wirklich gefreut, als ich bei Netgalley angenommen wurde und das Buch zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung bekommen habe, da ich mir das Buch sicher wegen des Hypes auch selbst gekauft hätte.
Nun zu meiner Wertung:
Plot: 🌟🌟🌟🌟
Die Handlung verfolgt das Leben von Gabriel Leon und wie er aus seinem Dorf zu dem Orden der Silberwächter gekommen ist. Es gibt viele Wendungen, Auf und abs und die Handlung hat immer etwas Neues und überraschendes im Petto. Es ist düster, makaber und vulgär, man möchte, aber unbedingt mehr erfahren.
Charaktere: 🌟🌟🌟🌟
Gabriel als Hauptcharakter ist interessant und reflektiert, er schaut auf Geschehnisse durchaus kritisch zurück. Er zeigt Gefühle und wirkt durch und durch einfach facettenreich, er hat gute aber auch böse Seiten. Da es aus seiner Sicht erzählt wird, versteht man manche Dinge und kann auf den ersten Blick irrationale Handlungen besser nachvollziehen.
Ein Punkt Abzug gibt es, da ich finde, dass die Mitglieder des Ordens einfach manchmal zu ähnlich sind.
Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟
Der Schreibstil hat mich einfach umgehauen. Es ist schon anspruchsvoll, aber auf so einer brillanten Art und Weise. Es werden so viele sprachliche Mittel verwendet und andauernd mit der Sprache und mit Beschreibungen gespielt, dass es mich manchmal echt umgehauen hat, auf wie vielen Arten man z.B. Blut beschreiben kann. Es wird nie langweilig und die Sprache ist vulgär und finster und passt deswegen sehr gut zum Setting.
Spannung: 🌟🌟🌟🌟🌟
Das ganze Buch war so spannend, dass ich es wirklich schnell durchgelesen habe und sich die 1000 Seiten, garnicht so lange angefühlt haben. Die Spannung war stetig gegeben
Persönliche Einschätzung 🌟🌟🌟🌟
Eigentlich sind Vampirgeschichten nicht so meins und sie müssen schon echt gut sein, um mich überzeugen zu können und das hat das Buch definitiv.
Insgesamte Wertung: 🌟🌟🌟🌟💫
4,6/5
Ute G, Rezensent*in
Kennt ihr Interview mit einem Vampir?
Den Film, in dem Brad Pitt als Vampir einem Reporter seine Lebensgeschichte erzählt.
Falls ja, dann könnt ihr Euch zumindest vorstellen, wie die Geschichte Das Reich der Vampire vom Stil her aufgebaut ist. Nur ist es hier nicht der Vampir, der erzählt, sondern der Jäger und der Blutsauger, auch Eisblut genannt, betätigt sich diesmal als Chronist.
Wird hier nämlich sehr bild- und wortgewaltig die Geschichte des letzten Jägers des Silberordens Gabriel de Léon von Jay Kristoff (übersetzt von Kirsten Borchardt) erzählt. Allerdings geschieht dies auch in einer sehr vulgären und ebenso manchmal brutalen Form, die eindeutig gewöhnsbedürftig und nichts für empfindliche Seelen ist, mir aber durchaus auch den ein oder anderen Schmunzler aufgrund der Situationen oder Konversationen zwischen den Figuren entlockt hat. Also ist diese Geschichte in diesem Punkt nicht mal ansatzweise ein flauschimauschi Vampirroman, auch wenn die beschriebenen Figuren mitunter schon Tendenzen zum Hottie haben.
Langweilig wird dieses nicht gerade schmale Werke auch in keiner Zeile, da eigentlich ständig etwas passiert und somit zum Fortgang der Geschichte beiträgt. Allerdings etwas anstrengend war dann doch für mich, dass die Geschichte nicht chronologisch herunter erzählt wird, sondern hin und wieder zwischen den Zeiten gesprungen wird, was Fabién Voss, den Chronisten tatsächlich auch zwischendurch etwas auf die Palme bringt und mich über dessen Ungeduld erneut schmunzeln lässt und er mir dadurch sympathisch wird.
Welche fantastischen Abenteuer Gabriel nun erlebt und warum Fabién dies im Auftrag seiner Herrin überhaupt niederschreibt, das müsst ihr schon selbst lesen. Aber lasst Euch vorher gewarnt sein, es wird euch in eurem Glauben erschüttern.
Für mich einer der besten Vampirgeschichten der letzten Jahre, die gottseidank ganz ohne Glitzer und Schmusibusi auskommen und dabei sogar altbekannte Dinge aus der religiösen Welt mit einflechten, weshalb ich mich auch jetzt schon auf die Fortsetzung freue.
Auf dieses Buch hatte ich mich schon so sehr gefreut. Das Cover und die komplette Ausstattung sind einfach wunderschön!
Hinzu kommen noch die absolut genialen Illustrationen von Bon Orthwick.
Meine Erwartungen waren unglaublich hoch doch diese wurden bei weitem übertroffen.
Nun Frage ich euch? Wie sehr kann man ein Buch lieben?
Genau! Ich habe es zweimal gelesen / gehört.
Ich hatte erst das eBook gelesen und war völlig begeistert. Dann entdeckte ich das Hörbuch und habe es direkt nochmal angehört.
Das Printbuch hat eine Seitenzahl von 1024 Seiten. Es ist also sehr umfangreich.
Das Hörbuch ist beim Argon Verlag erschienen und hat eine Spieldauer von 33 Stunden und 17 Minuten.
Robert Frank hat das Ganze eingesprochen und er hat mich stark beeindruckt. Er schaffte es dem Buch auf besondere Art leben einzuhauchen.
Das war ganz großes Kino.
Nun kurz zum Inhalt:
Vor 27 Jahren ging die Sonne für immer unter. Vampire können somit auch am Tag auf Jagd gehen. Insgesamt gibt es vier mächtige Vampirhäuser und diese erobern Stück für Stück das Reich.
Die Silberwächter sind die letzte Rettung der Menschen denn dieser geheime Orden beschützt die Menschen und das Reich vor den Vampiren.
Gabriel de León ist einer von ihnen und er ahnt nicht daß er die letzte Hoffnung der Menschen ist.
Ich habe jedes Wort, jede Zeile, jede Seite und jede Minute geliebt.
Dieses Buch ist zu meinen persönlichen Highlight geworden. Ich liebe es und bekam nicht genug.
Das ist Fantasy wie ich sie liebe. Düster, blutig, beklemmend und sarkastisch.
Gabriel de León ist ein außergewöhnlicher Protagonist den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Er ist brutal ehrlich und lässt sich nicht gefallen. Seinen Humor liebe ich einfach.
Durch diesen Humor wird die beklemmende Atmosphäre etwas aufgelockert.
Es war im übrigen mein erstes Buch von Jay Kristoff und ich muss sagen ich bin echt beeindruckend.
Ich möchte hier aber auch noch einmal erwähnen das dieses Buch nichts für zartbesaitete Leser ist. Außerdem empfiehlt es der Autor selbst nur erwachsenen Lesern. Das sollte man unbedingt beachten.
Zur Handlung kann ich sagen es wurde unfassbar spannend, nervenaufreibend, blutig und böse.
Einige Kämpfe und Schlachten müssen bestritten werden und das war an Spannung kaum zu übertreffen.
Abschließend gesagt ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Bitte mehr davon. Ich hoffe wirklich das wir nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten müssen.
Fazit:
Mit "Das Reich der Vampire" gelingt Jay Kristoff ein gigantischer Reihenauftakt der mich unfassbar begeistert hat. Das war ganz großes Kino! Ich brauche mehr davon!
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