Café Leben

Roman | Jeder Mensch hat eine Geschichte, die es lohnt, erzählt zu werden.

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Erscheinungstermin 02.11.2022 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Zwei Frauen, zwei Schicksale – eine bewegende Botschaft

»Café Leben« ist ein außergewöhnlicher Roman über zwei Frauen aus zwei Generationen, die einander ihre Lebensgeschichte erzählen: kraftvoll, eindringlich und voller Hoffnung.

Die 32-jährige Henrietta Lockwood führt in London ein zurückgezogenes Leben mit ihrem Hund Dave. Schon früh hat sie eine Mauer zwischen sich und der Welt errichtet. Das verhilft ihr schließlich zu einem besonderen Job im Hospiz, bei dem man besser nicht ständig in Tränen ausbricht: Henrietta soll todkranken Menschen dabei helfen, die Geschichte ihres Lebens für die Nachwelt aufzuschreiben.

Schon bei den ersten Gesprächen mit ihrer Klientin Annie merkt Henrietta, dass die 66-jährige Krebspatientin schlimmen Erinnerungen ausweicht. Ohne die wird ihre Geschichte jedoch nie vollständig sein, und das kann Henrietta nicht hinnehmen. Sie versucht auf eigene Faust herauszufinden, was Annies Schwester vor 46 Jahren zugestoßen ist.

Doch um Annie dazu zu bringen, alle Puzzleteile offenzulegen, muss Henrietta etwas tun, was sie noch nie zuvor getan hat: ihre eigene Geschichte erzählen.

Ergreifend, ohne rührselig zu werden, schreibt die britische Autorin Jo Leevers über Leben und Tod, über das Erinnern und das Erzählen, das die Macht hat, alte Wunden zu heilen. Ein besonderer Roman, der noch lange nachhallt.

Zwei Frauen, zwei Schicksale – eine bewegende Botschaft

»Café Leben« ist ein außergewöhnlicher Roman über zwei Frauen aus zwei Generationen, die einander ihre Lebensgeschichte erzählen: kraftvoll...


Eine Anmerkung des Verlags

Hand aufs Herz - wie oft kommt es vor, dass ein Roman Sie im tiefsten Inneren berührt und Fragen stellt, die Sie nicht mehr loslassen? Café Leben könnte solch ein Buch sein.
Café Leben ist das Romandebüt der Autorin Jo Leevers. Das ist bemerkenswert, denn sie erzählt nicht nur eine Geschichte, die voller Tragik, zartem Witz und auch Spannung ist. Sie stellt auch die großen Lebensfragen - leise und unaufdringlich.

Hand aufs Herz - wie oft kommt es vor, dass ein Roman Sie im tiefsten Inneren berührt und Fragen stellt, die Sie nicht mehr loslassen? Café Leben könnte solch ein Buch sein.
Café Leben ist das...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426282809
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Cafe Leben, Jo Leevers

"»Café Leben« ist ein außergewöhnlicher Roman über zwei Frauen aus zwei Generationen, die einander ihre Lebensgeschichte erzählen: kraftvoll, eindringlich und voller Hoffnung."

Dieser Satz aus dem Klappentext hat mich neugierig gemacht.
Der Roman spielt in London. Henrietta Lockwood lebt mit ihrem verhaltensgestörten Hund Dave in einer kleinen Wohnung. Sie hat schon einige Arbeitsstellen hinter sich und wundert sich immer wieder dass die Menschen sie nicht verstehen.
In einem Hospiz wird eine "Lebensgeschichtenschreiberin" gesucht und Henrietta bekommt den Job.
Gewissenhaft und nach Plan beginnt sie ihre Arbeit und trifft dabei gleich mit ihrer ersten Klientin Annie auf eine Frau die nicht in einen Plan und eine Vorlage passt.
Annie ist 66 Jahre und hat Krebs im Endstadium. Sie erzählt Episoden aus ihrem Leben und Henrietta bemerkt bald dass sie dabei wichtige Teile weglässt bzw. ein schweres Traum einen Schatten auf die Erinnerungen wirft.
So geht das natürlich nicht und Henrietta versucht selbst herauszufinden was vor 46 Jahren mit der Schwester von Annie geschah. Als Annie dies erfährt verschließt sie sich noch mehr. Erst als Henrietta aus ihrem Leben etwas erzählt erfährt sie auch mehr über die Geschichte von Annie.
Dies bedeutet auch im Leben von Henriett eine Wende. Sie öffnet sich langsam für ihre Umwelt und erkennt dass auch ihr Leben und ihre Probleme stark von einem Erlebnis in der Kindheit beeinflusst werden.
Die Autorin schreibt über Leben, Schicksal, Verletzungen und auch über den Tod offen und natürlich.
Ein Buch das es wirklich Wert ist zu lesen und zum Nachdenken anregt.

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ein wunderschönes und sehr ansprechendes Buchcover!!!!
Die Geschichte, in der es um das Thema - Leben und Tod - geht - ist gut aufgebaut und nimmt uns mit in die Leben der zwei unterschiedlichen Frauen zu sehen und sich mit ihnen gemeinsam auf Erinnerungen zu begeben.
Henrietta Lockwood - die die Lebensgeschichte aufschreibt für Mensche, die aber bei ihrer Klientin Annie noch viel mehr macht.
eine besondere Lektüre, die trotz i hrer "dramatik" schön und berührenden zu lesen ist

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In ihrem Debütroman schreibt Jo Leevers über das Leben mit all seinen Erlebnissen und Geheimnissen.
Es geht um die 32 jährige Henrietta Lockwood, die in einem Hospiz, der "Rosendale-Ambulanz" einen neuen Job anfängt. Sie arbeitet dort für das Projekt "Lebensbuch" und schreibt für todkranke Menschen ihre Lenensgeschichte auf. Ganz nach dem Motto "Jeder Mensch hat eine Geschichte, die es lohnt, erzählt zu werden."
Dabei lernt sie die 66 jährige Krebspatientin Annie kennen und taucht ein in ihre Geschichte...
Dieser Roman ist so fesselnd und spannend bis zur letzten Seite geschrieben und doch regt er auch zum Nachdenken an.
Ich freue mich auf viele weitere Romane von Jo Leevers.

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Henrietta, 32 Jahre leben zurückgezogen mit ihrem Hund in einer kleinen Wohnung. In ihrem Beruf als Bibliothekrin gescheitert sucht sie eine neue Beschäftigung und findet diese in einem Hospitz. Dort soll sie die Lebensgeschichten von totkranken Patienten in einem Buch zusammenfassen. Dabei lernt sie die 66jährige Anni kennen. Doch bei ihren Erzählungen weicht sie schlimmen Erinnerungen immer wieder aus. Aber ohne diese Aufarbeitung, kann Henriette ihre Geschichte nicht schreiben und beginnt mit eigenen Recherchen. Kath die jüngen Schwester vonn Anni soll ertrunken sein, ihre Leiche wurde aber nie gefunden. Um an Anni heranzukommen muss Hen ihre eigenen Geheimnisse offenlegen. Sie springt über ihren Schatten und begibt sich in ein Abenteuer.

Großartig geschrieben, tolle Verbindung zwischen den Generationen, Spannung Hoffnung, Liebe, Freundschaft, Schmerz, dieses Buch bietet alles. Unbedingt lesenswert

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Erinnerungen können schmerzhaft sein, aber auch dafur sorgen, dass man seinen Frieden mit Vergangenem machen kann.
Eine berührende, warmherzig geschriebene Geschichte über das Leben und das Sterben /den Tod mit Protagonisten, denen ich mich sehr nahe gefühlt habe und die ich so manches Mal gerne tröstend in den Arm genommen hätte.
Das Cover ist ein absoluter Blickfang.

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Ich bin begeistert von diesem Buch. Es ist traurig, echt, schmerzhaft, grausam spannend und ehrlich. Das Liebevolle siegt zum Schluss.

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Ein wundervoller Debütroman von Jo Leevers über die Fallstricke und Schicksalsbegegnungen des Lebens.

Henrietta Lockwood, 32 Jahre, bewirbt sich als gescheiterte BibIiothekarin in einem Hospitz um auf den Job der "Lebensbuchschreiberin". Sie schreibt die Lenensgeschichte der Patienten für ihre Familien auf.
Dabei lernt sie die 66 jährige Annie kennen, deren Geschichte sie so sehr fesselt, dass sie sich weitaus mehr engagiert als es ihr erlaubt ist. Henrietta verlässt ihre Komfortzone und begibt sich auf die Suche nach Lebensgeheimnissen...
Dieser Roman ist mit soviel Fingerspitzengefühl für sensible Themen aber auch fesselnd und vor allem hoffnungsvoll und mutig geschrieben.

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Das Café Leben setzt den Konterpunkt zum Haus, in dem es untergebracht ist. Eine Station für krebskranke Menschen oder solche in Remission. Im Café kann vor oder nach einem Termin eine Verschnaufpause eingelegt werden, hier befindet sich aber auch der neue Arbeitsplatz der 32-jährigen Henrietta beim Projekt Lebensbuch. Sie soll in sieben einstündigen Sitzungen genug Eckpunkte aus dem Leben von sterbenskranken Menschen zusammenbringen, um daraus eine Lebensgeschichte zusammenzuschreiben. Dieses können Freunde und Verwandte dann nach dem Tod in Form eines Buches als Erinnerung bewahren.
Henrietta hat sich seit ihrer Kindheit einen Schutzwall gegenüber anderen Menschen aufgebaut und sie glaubt, das Projekt Lebensbuch wäre genau das Richtige für jemanden wie sie, mit dem nötigen Abstand. Aber da hat sie nicht mit ihrem ersten Projekt gerechnet: Annie Doyle, 65 Jahre und schwer krebskrank.

Ein Buch, in welchem es zu guten Teil ums Sterben geht. Generell eher weniger leichte Kost, aber der gut lesbare, flüssige Schreibstil, gepaart mit den interessanten Protagonistinnen und Charakteren, haben es mir leicht gemacht in die Geschichte reinzufinden. Der Schreibstil wird unter anderem auch gut dazu eingesetzt, um die (sich im Verlauf des Buch langsam auflösende) Anspannung und Distanz der beiden Protagonistinnen darzustellen.

Mir war Henrietta mit ihrer leicht verschrobenen Art sofort sympathisch. Es wird zwar niemals in irgendeiner Form erwähnt, aber ich hatte den Eindruck, dass hier eventuell auch ein hochfunktioneller Autismus miteingewebt wurde.
Auch Annie und vor allem die sich entwickelnde Beziehung zwischen den beiden Frauen, hat mir sehr gut gefallen und war für mich weitgehend realistisch und gut nachvollziehbar dargestellt.

Der Verlauf der Geschichte war mir nie zu langsam und ließ sich gut verfolgen. Dabei ist auch immer die Schwester von Annie und deren Verschwinden ein Thema. Dieses Element bietet eine leichte Spannung, die sich durch den ganzen Handlungsverlauf zieht und gegen Ende eine, für mich, zumindest teilweise völlig überraschende Auflösung bereit hält.

Hier wurde Charakter- und Beziehungsaufbau gekonnt mit ein klein bisschen Spannung verwoben. Dabei werden viele Themen miteingearbeitet, die nicht gerade leichte Kost sind, aber meiner Meinung nach auf wunderbare Art und Weise behandelt wurden. Viel dreht sich natürlich um das Sterben und den Verlust, aber auch um die Familie, Traumata und natürlich eine aufkeimende Freundschaft.

Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung! (Sofern man sich in der Lage fühlt, sich mit dem behandelten Themen auseinanderzusetzen.) Der Titel hat mich schnell in seinen Bann gezogen, hat viele schwierige Themen toll umgesetzt und konnte mich bis zum Schluß in jedem Punkt überzeugen. Die Charaktere werden mir fehlen.

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Wie ist das, wenn eine unsichere junge Frau, die dazu noch wenig erfolgreich auf ihrem bisherigen Lebensweg war, in eine absolut fordernde Lebenssituation kommt? Und wie ist es, wenn eine zum Tode verurteilte gezwungen wird, sich auf den letzten Metern ihres Lebens mit der Vergangenheit auseinander zu setzen?
Miteinander erleben die Lebensbuchautorin Henrietta, 32 Jahre, Hundebesitzerin, Single und Annie, 66 Jahre, Modeverrückte, verwitwet, was im Leben fehlt, was man hätte anders machen können und wieviel Bereicherung eine völlig Fremde sein kann. Dass die Geschichte überwiegend an einem Schreibtisch in einem Hospiz spielt ist quasi der klinische Rahmen für ein ganz und gar unaufgeräumtes Leben. Jo Leevers war mutig, als sie dieses Buch schrieb, mit weniger Talent hätte man der Aufgabe, Schwere mit Unterhaltung zu verbinden, scheitern können.

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Ein wirklich tolles Buch. Ich könnte kaum aufhören zu lesen . Klare Empfehlungen für einen wunderbaren, herbstlichen Leseabend.

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~ Ein ergreifender Roman über die heilende Kraft der Erinnerungen. ~

Heute ist „Café Leben“ von Jo Leevers erschienen.

Ich hatte das Glück, dieses Buchschätzchen schon vorab lesen zu dürfen und ich kann euch jetzt schon sagen, dass es eines meiner „Top 3 Jahreshighlights“ ist. Ich war schon nach den ersten Seiten total verliebt. Nicht nur die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, auch die Charaktere haben mich verzaubert.

Und darum geht es:
Die introvertierte Henrietta bekommt ein ganz besonderes Jobangebot. Sie soll die Lebensgeschichten todkranker Menschen für die Nachwelt aufschreiben. Keine große Herausforderung, so glaubt sie. Doch als sie die Krebspatientin Annie kennenlernt, beginnt ihre Fassade zu bröckeln. Denn um die Lücken in dem Lebensbuch ihrer Klientin zu füllen, muss Henrietta sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen.

Dieser Roman hat einfach alles – Spannung, Tragik, Hoffnung und die richtige Portion Herz. Ich habe gelacht, geweint und mitgefiebert. Kennt ihr diese Romane, die den Leser von innen wärmen? Wo man beim Beginn eines neuen Kapitels jedes Mal glaubt, man kehre zu Freunden zurück? Bücher, die ein trauriges Thema aufgreifen, aber dennoch ein gutes Gefühl hinterlassen? „Café Leben“ ist ein solches Buch!

Volle Punktzahl mit Sternchen

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Ein berührendes Buch, dass uns in die Leben verschiedenster Leute hinein katapultiert, da die Hauptprotagonistin die Lebensgeschichten unheilbar Erkrankter für die Hinterbliebenen niederschreibt. Doch in ihrer eigenen Lebensgeschichte liegt auch so vieles im Argen, dass sie nicht umhin kommt sie zu erzählen, damit sich andere öffnen.
Ein wunderbares und liebevolles Buch über das Leben und nur ganz am Rande über das Sterben!

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Im Café Leben zeichnet die verschlossene Henrietta Annies bewegte Lebensgeschichte auf. Beide Frauen haben auf unterschiedliche Weise ein Geschwisterkind verloren. Durch die Gespräche mit Annie traut sich Henrietta, sich mit den eigenen weggesperrten Gefühlen zu beschäftigen.
Annie wird sterben, aber was sie der jüngeren Frau hinterlässt, sind die Bereitschaft, Dinge zu benennen und Menschen, die Henriettas Leben bereichern.
Die Geschichte ermuntert dazu, Freundschaften nicht nur in der eigenen Generation zu pflegen und einander gut zuzuhören.

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Nach einigen erfolglosen Jobs ergreift die junge Henrietta die Chance, für totkranke Menschen deren Lebensgeschichte aufzuschreiben und in einer Art Album festzuhalten. Es soll eine bleibende Erinnerung für die Angehörigen sein. Auch Annie, ihre erste Patientin hat etwas zu erzählen. Und ihre Geschichte wird gleich zu einer großen Herausforderung für Henrietta.

Annie ist 1955 geboren und musste in den 70er Jahren den Tod ihrer Schwester hinnehmen, verkraftet hat sie ihn nie. Denn die Schwester wurde nie gefunden. Henrietta triftet emotional so tief in die Geschichte ein, dass auch sie zur Erzählerin wird. Und plötzlich hält sich der eine am anderen fest. Doch Annie hat nicht mehr viel Lebenszeit.

Zuerst ist mir das Cover aufgefallen. Beim Lesen hatte ich immer diese junge Frau auf dem Bild vor Augen. Es könnte Henrietta sein.
Die Geschichte ist einfühlsam erzählt, hat ihre emotionalen, aber auch spannenden Elemente, denn Henrietta deckt eine ungeheure Geschichte in Annies Leben auf.

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Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
In diesem Buch geht es um Henrietta Lockwood, Annie Doyle und ihre für tot gehaltene Schwester Kathleen. Henrietta fängt im Cafe Leben an, die Geschichten der Krebskranken Menschen aufzuschreiben, denn diese Menschen haben nicht mehr viel Zeit. Henrietta wird Weihnachten vermutlich nicht mehr erleben. Sie erzählt ihre Geschichte so, wie es ihr einfällt und nicht wie Henrietta geglaubt hat mit Fragebogen. Als Annie ihr erzählt, dass ihre Schwester kurz vor Weihnachten verschwunden ist und dann für Tot erklärt wurde, muss Henrietta unbedingt herausfinden was wirklich mit Kathleen passiert ist.
Wenn ihr das Wissen wollt, dann solltet ihr das Buch lesen. Es ist kein Buch, dass nur von Trauer und Tod erzählt. In diesem Buch geht es um das Leben. Jeder von uns möchte der Welt etwas von sich hinterlassen, denn irgendwann gibt es keinen mehr, der dich kannte und dann gibt es dieses Buch. Da beide von einem strengen Vater erzogen wurden und beide ein Trauma erlebt haben, können sie sich gegenseitig öffnen und erzählen. Café Leben ist ein Buch über bedrückende Lebensgeschichten, über Verlust, Angst, seelische Gewalt und verpasste Chancen, der durch das Geheimnis um Kathleens Verschwinden eine ungeahnte Spannung entwickelt hat. Denn trotz viel Traurigkeit und Melancholie ist der Roman bittersüß und nicht deprimierend, und es ist hoffnungsvoll zu sehen, wie sich beide Frauen nach und nach öffnen und am Ende mehr als nur eine geschäftliche Beziehung miteinander haben. Ich brauchte manchmal starke Nerven um die Dramas die die drei Frauen erlebt hatten und die Sterbeszenen aushalten zu können. Es ist aber trotz allem ein wunderschönes Buch. Holt euch das Buch und urteilt selbst darüber. Volle Kauf und Leseempfehlung bekommt das Buch von mir.

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Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden – und nach den ersten positiven Stimmen über das Buch war klar, dass ich es auch lesen möchte. Es handelt sich um den Debüt-Roman der Autorin Jo Leevers, die nach dem Krebstod der eigenen Mutter das Gefühl hatte, dass deren Geschichte nicht auserzählt war – und so ist die Idee zu diesem Roman entstanden.

Henrietta hat es nich tleicht in ihrem Leben – der neue Job, bei dem sie die Lebensgeschichten von Menschen, die bald sterben werden, aufschreibt, soll auch in ihrem Leben eine Wendung bringen. Sie lernt Annie kennen, die sich aber im Gespräch nicht an die vorgegebenen Strukturen hält, sondern nach eigenen Vorstellungen erzählen will. Schnell kommen Dinge ans Licht, die nicht schön waren, die aber Annies Leben geprägt haben.

Für mich hat die Geschichte durch die Charaktere gelebt – Henrietta ist sehr eigen, penibel und fast schon zwanghaft in ihren Handlungen. Sie kann kaum von ihren Ritualen abweichen und hält sich stringent an Vorgaben und Strukturen, egal, wie sinnvoll bzw. sinnlos sie sind. Warum das so ist, erfährt man im Laufe der Geschichte. Auch Annie ist eine sehr besondere Frau – sie kleidet sich fernab jeglicher Konventionen und scheint ansonsten aber ein zurückgezogenes Leben zu führen. Die beiden treffen nun zufällig aufeinander, und so unglücklich das erste Treffen war, entwickelt sich doch ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden. Beide waren mir sympathisch, und dazu hat sicherlich die manchmal skurrile Art beigetragen, denn irgendwie haben beide doch das Herz am rechten Fleck; ihr Handeln konnte ich kaum nachvollziehen, und trotzdem haben die beiden mich in ihren Bann gezogen. Ich mochte dieses langsame Überwinden der Distanz, die zunächst herrscht, vor allem aber die Entwicklung, die beide in den knapp zwei Monaten ihrer Zusammenarbeit machen.

Ich war überrascht, dass es nicht einfach nur bei den Lebensgeschichten der beiden geblieben ist – denn Henrietta macht sich daran, ein Geheimnis aus Annies Kindheit aufzuklären. Und so bekommt der Roman auch einen kriminalistischen Aspekt, der aber gut in die Geschichte eingewebt ist und die Spannung erhöht. Natürlich lässt das Buch einen auch das eigene Leben reflektieren – was haben Kindheitserlebnisse mit mir gemacht und welche Geschichten sind mir so wichtig, dass sie meine Nachkommen erfahren. Sind es nur gute oder auch nicht so schöne Ereignisse – all das sind Fragen, die mir durch den Kopf gegangen sind.

Der Schreibstil ist gut lesbar, eher kühl und auf den Punkt; immer wieder aber gibt es auch Passagen, die blumig sind und fast schön schnörkelig daherkommen – für mich haben diese Abschnitte aber immer zur Szene gepasst und daher fand ich das nicht störend. Die Atmosphäre ist – trotz des traurigen Themas und dem ja vorauszusehenden Ende des Buches – gar nicht so melancholisch, sondern eher voller Energie, Dinge nicht einfach nur zu akzeptieren, sondern aktiv an sie heranzugehen. Die Botschaften sind gut in die Geschichte verwebt, und ich habe sie auch nicht als zu plakativ empfunden, lediglich im letzten Drittel hat die Autorin dann doch ein paar Mal zu dick aufgetragen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mochte diese berührende Geschichte über eine Freundschaft zwischen zwei ganz unterschiedlichen Frauen. Wegen der gerade im letzten Drittel manchmal etwas dick aufgetragenen Botschaften ziehe ich einen halben Stern ab und gebe 4,5 von 5 Sternen.

Mein Fazit
Eine berührende Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Frauen, die eins gemeinsam haben: sie haben schreckliches erlebt und über diese Dinge geschwiegen, so dass es zu viel Einfluss auf das nachfolgende Leben genommen hat. Die Charaktere sind sehr eigen und unbequem, dennoch aber liebenswert, so dass ich sie gerne begleitet habe in diesem durchweg fesselnden Roman. Ich gebe 4,5 von 5 Sternen.

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Ein sehr ernstes Thema liebevoll und spannend verpackt.

Die Hauptdarstellerinnen sind in ihrer eigenwilligen Art zunehmend sympathisch. Die doch schwere, emotional sehr belastende Thematik des Sterbens wird in einem angenehmen, überzeugend taktvollen Schreibstil präsentiert. Wie sich zunehmend Vertrauen bildet bis zur Freundschaft zwischen den zwei Frauen aus verschiedenen Generationen und sozialem Hintergrund ist für mich realistisch beschrieben. Dass Henriette eigenwillig und ohne bewusste Einwilligung in Annies Vergangenheit recherchiert hat, wirkt etwas befremdlich in Zeiten des strengen Datenschutzes. Insgesamt gefällt mir die Idee der Lebensbücher sehr gut. Auch das Cover mit dem offenen, ruhigen Blick der jungen Frau ist einladend, entgegenkommend. Ein berührender Roman!

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Henrietta schreibt sogenannte Lebensbücher, d.h. sie schreibt die Lebensgeschichte von Todkranken für deren Angehörige auf. Sie macht das nicht aus Überzeugung, sondern weil sie nachdem sie zweimal schon gekündigt wurde, dringend eine Anstellung braucht. Ihre erste Klientin Annie macht es Henrietta schwer, da diese sich in keinster Weise an den vorgebenden Rahmen halten will und Henrietta auch nicht alles erzählt. Und so ist das Buch ziemlich leer und das erste Mitarbeitergespräch rückt näher. Aber Henrietta’s detektivischer Spürsinn ist geweckt und eigentlich mag sie Annie auch sehr gern und so recherchiert Annie selbst.
Ein sehr emphatisch geschriebenes Buch, welches aber wohltuend rational mit dem Tabuthema Tod und Sterben umgeht. Es ist liebevoll, macht Hoffnung und schärft den Blick für das Wesentliche im Leben - nämlich das Leben selbst. Eine Geschichte, die zwar in Teilen traurig ist, aber den Leser getröstet zurücklässt. Es fühlt sich an wie eine warme Umarmung. Jeder sollte es lesen.

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Durch den Hinweis vom Verlag, vielen Dank dafür, habe ich diese außergewöhnliche Geschichte entdecken und genießen dürfen. Sie wird ein Highlight für besondere Empfehlungen abseits der Bestsellerliste werden, falls sie es nicht ganz schnell dahin schafft. Für einen Debütroman hat Jo Leevers großes Kino abgeliefert. Zuerst fängt es ganz sachte an mit der Vorstellung der etwas schrulligen Hauptperson Henrietta, die nach gescheiterten Berufserfahrungen, eine Chance im Café Leben erhält. Sie soll die Lebensgeschichten todgeweihter Patienten aufnehmen, um deren Familien eine Erinnerung zu hinterlassen. Sie fühlt sich durch ihre unaufgeregte und distanzierte Art dafür geeignet, bis sie auf Annie trifft. Da entwickelt sie Empathie und den Ehrgeiz, deren ungelöste Familien Rätsel zu knacken. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, weil sie wenig Zeit hat bis zur Deadline. Die ist gesetzt durch die Anzahl an sieben Sitzungen und dem Krankheitsverlauf der Patienten. Annie und Henrietta freunden sich an, erkennen Parallelen ihrer Leben , vor allem auch die Einsamkeit der anderen. Das verhilft vor allem Henrietta zu ganz neuen Perspektiven und Heilung ihrer eigenen Probleme. Ein großartiger Roman, der in der Vorweihnachtszeit spielt und mal so ganz anders ist.

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Jo Leevers - Café Leben

Meinung
Henrietta trifft auf Annie, der sie hre Lebensgeschichte erzählt.
Die Geschichte entwickelt sich fast zu einem Krimi.
Das große Geheimnis, dass Annies Leben bestimmte, muss gelüftet werden
Es entsteht eine Freundschaft zwischen den, auf den ersten Blick, sehr unterschiedlichen Frauen.
Die Protagonisten waren gut beschrieben und sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig.
Eine wirklich gute Leseunterhaltung.

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