Verheizte Herzen

Roman

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Erscheinungstermin 05.05.2022 | Archivierungsdatum 04.08.2022

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Zum Inhalt

Ein Anruf verändert alles – ein vorwärts peitschender Roman in Versform.

Was passiert, wenn der heimliche Geliebte stirbt und man keinem zeigen darf, wie sehr man trauert? Wenn es keinen Ort gibt und keinen Menschen, der um die Qualen wissen darf?

Sarah Crossan ist mit diesem Roman ein grandioses Kunststück gelungen: Sie zeigt die Leiden einer getriebenen Frau in schnellen Beats. Ana ist Anwältin, Mutter zweier Kinder und Ehefrau von Paul. Offiziell. Insgeheim gibt es da noch Connor, Anas Klienten und heimlichen Geliebten. Doch Ana erhofft sich mehr von der Affäre als verstohlene Treffen im Hotel. Als Connor unerwartet stirbt, erfährt sie das ausgerechnet von der Person, die zwischen ihnen stand – seiner Frau Rebecca. Ana soll das Testament vollstrecken. Allein gelassen mit ihrer Trauer, sucht sie die Nähe zu Rebecca. Doch während sich der Wunsch nach einer Leidensgenossin schleichend zu einer Besessenheit steigert, vernachlässigt Ana ihre eigene Familie und wandelt dabei ständig am seelischen Abgrund. War Rebecca wirklich so unerträglich, wie Connor immer behauptet hat? Und hatte er überhaupt vor, sie irgendwann zu verlassen? Ana weiß nicht, wie und ob es ihr gelingen kann, Connor und sich selbst zu verzeihen.

Sarah Crossan zeigt in diesem atemlosen Roman, der durch den hämmernden Rhythmus seiner Sprache eine besondere Dringlichkeit erhält, die Fallstricke menschlichen Miteinanders. 

Ein Anruf verändert alles – ein vorwärts peitschender Roman in Versform.

Was passiert, wenn der heimliche Geliebte stirbt und man keinem zeigen darf, wie sehr man trauert? Wenn es keinen Ort gibt und...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462000603
PREIS 22,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Dieser Roman bestach durch die Art und Weise des schreib und erzählstils - in Versform, da bräuchte ich etwas um in die Geschichte zu kommen, da es so anders zu lesen und zu erlesen war. Tragik der Geschichte gut rüber gebracht

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Hearbreaking!
Dieses Buch, welches von ein heimlichen Liebe und unbefriedigter Liebe erzählt, hat mich Emotional gleich packen können.
Die Wahl des Schreibstils passt gut zu den wirren und kurzen Gedanken, die man hat wenn man jemanden liebte und verloren hat. Sei es nun durch einen Streit oder durch den plötzlichen Tod. Ana als Hauptcharakter und andere Buchfiguren wirken zwar nicht besonders liebenswert, aber darum geht es auch nicht. Das was das Buch ausmacht sind die Emotionen die es vermittelt und die man, wenn man sich nach Liebe sehnt und nicht erwidert bekommt, hineinversetzen kann.

Es ist eine packende Geschichte voller Verzweiflung, Liebe und dummen Entscheidungen. Es ist eine sehr lebensnahe Geschichte.

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Ich konnte mit dem Buch überhaupt nichts anfangen. Der Plot klang sehr interessant, aber das Lesevergnügen hält sich durch die Versform doch sehr in Grenzen.

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Spannende Geschichte in einen interessanten, ungewöhnlichen Stil verpackt. Wenn man sich erst einmal eingefunden hat, lässt einen das Buch nicht mehr los.

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Ich bin schon lange großer Fan von Sarah Crossans Büchern und auch dieses Werk hat mich sehr bewegt. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen! Sie hat so eine besondere Art zu erzählen und der Roman hat eine solche Sogwirkung - einfach toll!

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Das Cover von 'Verheizte Herzen' hatte mir spontan gefallen und auch der Plot war vielversprechend. Leider muss ich zugeben, dass der Schreibstil bzw. die Form so gar nicht für mich war. Auch die Charaktere sind mir nicht ans Herz gewachsen. Habe es aber trotzdem ganz gelesen. Eine Kollegin fand es großartig. Ist eben alles Geschmackssache.

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Sarah Crossan ist Anwältin und führt eigentlich ein perfektes Leben, aber nur nach außen. Sie hat einen heimlichen Geliebten und als Connor stirbt, muss sie für dessen Frau den Nachlass verwalten. Keine leichte Aufgabe, zumal niemand von ihren eigenen Gefühlen etwas wissen darf. Ich fand die Figur des Sarah sehr interessant. Diese innere Zerrissenheit und Obsession, was Connors Leben betrifft, fand ich sehr gut dargestellt. Auch sonst ist die Geschichte berührend und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist schön und es ist auch recht spannend. Der Roman hat zum Nachdenken angeregt und wird gerne von mir empfohlen.

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Ein Roman in Versform – für mich hat dieser Roman dadurch an Intensität gewonnen.
Der heimliche Geliebte stirbt und ausgerechnet von der Ehefrau des Geliebten erfährt die Protagonistin von seinem plötzlichen Tod.
Wohin mit der Trauer, wohin mit den ganzen Fragen, wenn alles geheim bleiben muss?
Ein intensives Buch das auch durch den schnellen Rhythmus der Sprache einen Sog entwickelt.

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Ana erfährt, dass ihr Geliebter verstorben ist. Leider erfährt sie es von seiner Frau Rebecca und soll sein Testament vollstrecken. Alleine mit ihrer Trauer sucht sie die Nähe zu seiner Frau. Gleichzeitig hat sie immer weniger Zeit für ihre Familie.

Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Das ging mir schon bei Eins so. Ich empfinde es als etwas besonderes den Inhalt so stark reduzieren zu können.
Das Cover finde ich auch sehr schön und ansprechend. In der Buchhandlung hätte ich sicher nach dem Buch gegriffen.

Ich fände es besser, wenn der Klappentext auch in Versform wäre. Dann wären andere Leser nicht davon überrascht. Außerdem darf er gern weniger verraten und dem Roman auch noch eine Entwicklung übrig lassen.

Die Geschichte der trauernden Geliebten ist jetzt nicht so besonders neu. Ich habe am Ende immer auf das Besondere in der Geschichte gewartet und habe es nicht wie erwartet gefunden. Vielleicht waren meine Erwartungen auch nach Eins etwas zu hoch.

Man muss sehr aufmerksam bleiben beim Lesen. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und manchen Absatz musste ich zweimal lesen, um ihn richtig einzuordnen.

Fazit: Besonderer Schreibstil trifft einen etwas langweiligen Plot.

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Die Versform des Romans war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, hatte aber doch etwas ganz besonderes. Ich musste beim Lesen ein wenig darauf achten, dass ich bei den Zeitsprüngen hinterher komme und hintersteige von welcher Person aktuell gesprochen wurde. Doch auch wenn das Thema so herzzerreißend ist, schwebte ich relativ leicht durch die Seiten. Die Situation der Protagonistin ist zum Verzweifeln, ich war ganz nah an ihrer Seite, hätte ihr gerne beigestanden, sie in den Arm genommen und getröstet, ihr für ihre Stärke auf die Schulter geklopft oder ihr Rat gegeben. Ich war also voll an der Figur dran, mag es an meinem persönlichen Background begründet liegen oder einfach daran, dass es so gut geschrieben ist, als das man den Emotionen gar nicht entkommen kann. Einfach mal was anderes!

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Ich habe selten ein Buch wie dieses gelesen, und ich war gefesselt. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Ana und Connor, die eine Affäre haben, die erst nach seinem vorzeitigen Tod endet. Als Leser spürt man Anas Unbehagen nicht nur durch ihre Worte, sondern auch durch die Form des Buches - Roman, bei dem man durch verschiedene Zeitzonen getrieben wird und Anas Liebe, Verlust und Trauer Stück für Stück zusammensetzt. Ich habe dieses Buch verschlungen und werde auf jeden Fall mehr von Crossans Werk lesen.

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„Verheizte Herzen“ ist ein besonderes Buch. Mich haben vor allem das Cover und die Beschreibung „ein vorwärts peitschender Roman in Versform“ angesprochen. Außerdem geht es um ein sehr interessantes Thema, nämlich um die Liebe zu jemanden, der nicht frei ist. Und wohin mit dieser Liebe, wenn derjenige von uns geht und wir unsere Trauer nicht zeigen dürfen? Ein spannendes Thema in einer faszinierenden Form. Vielleicht nicht für jeden was, aber toll umgesetzt.

Zum Inhalt: Ana ist Anwältin. Sie ist auch Ehefrau und Mutter, aber in erster Linie lebt sie für den Job. Mit der Hausfrauenrolle kann sie sich nicht anfreunden und auch die Liebe zu ihrem Ehemann ist längst erkaltet. Als Connor in ihre Kanzlei kommt um ein Testament zu machen, ist es um beide schnell geschehen. Doch auch Connor ist verheiratet und so beginnen die beiden eine Affäre. Bis Connor plötzlich stirbt und Ana im Chaos ihrer Gefühle zurückbleibt. Und mit Conors Frau, die im Gegensatz zu Ana um Connor trauern darf.

Ich will nicht lügen, an die Versform muss man sich erstmal gewöhnen. Ich finde sie aber sehr passend gewählt, da sie gut Anas zerrissene Gefühle und ihre geschrumpfte Wahrnehmung widerspiegeln. Natürlich geht dadurch aber einiges an Details und bildhaften Beschreibungen, wie man sie in einem normalen Roman hätte, verloren. Es passt aber vortrefflich zur Stimmung des Buches, die innere Qual und das Ringen mit sich kommen dadurch wirklich gut raus.

Und obwohl ich Anas und Connors Handeln nicht gutheiße oder auch nur ansatzweise nachvollziehen kann, die Beziehung schien beiden sehr an die Nieren zu gehen und war alles andere als gesund, tat mir Ana wirklich leid. Sie kann niemandem von Connor erzählen, kann nicht offen trauern, sich nicht an ihn erinnern. Denn alles was sie von ihm besitzt ist ein Foto und ein Armband, was er ihr geschenkt hat. Connor gehört zu Rebecca, ihr gehört das Recht auf Trauer um ihn. Ana bleibt allein zurück, sich fragend, wie echt die Beziehung zu Connor war und wie alles hätte anders kommen können.

Der Erzählstil ist tatsächlich sehr eindringlich, aber natürlich, da alles aus Anas Perspektive erzählt wird, auch sehr verzerrt. Connor wird nach seinem Tod quasi zum Sündenbock erklärt. Denn hätte er sich zu Ana bekannt, wäre alles anders gekommen. Geschildert wird aus Anas Sicht eine sehr ungesunde Beziehung, die letztlich beider Leben zerstört. Thema und Umsetzung sind sehr eigen und dadurch vermutlich nicht für jeden geeignet, ich selbst habe mich beim Lesen diverse Male über die Figuren aufgeregt. Sympathisch war mir keiner von denen, muss ja aber auch nicht sein. Auf jeden Fall ein interessantes Buch, das ich nicht bereue, gelesen zu haben, aber auch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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Sarah Crossan ist einfach eine so brillante Autorin, deren Romane nicht nur durch den besonderen Stil in Gedichtform, schon in der Vergangenheit immer wieder bei mir punkten konnten, sondern auch durch ihre Themenvielfalt, die sie mit so wenigen Worten und in oft poetischer Sprache mit viel Tiefgang beschreibt.

Bisher kannte ich tatsächlich ausschließlich ihre klugen und eindrücklichen Jugendromane, für die sie bereits, völlig zurecht, viele Preise gewonnen hat.

Mit "Verheizte Herzen" habe ich nun ihren ersten "erwachsenen" Roman gelesen, der mich nicht weniger beeindruckt hat.

Ana ist verheiratet, hat zwei Kinder, einen gut bezahlten Job und eine Affäre, die hier im Fokus steht.

Drei Jahre lang trifft sie sich mit Connor, der nicht bereit ist, seine Frau für sie zu verlassen, aber dennoch immer beteuert, wie sehr er Ana liebt. Als er plötzlich stirbt, da bricht Ana's imaginär heile Welt zusammen. Sie hat nicht nur Niemanden dem sie ihre Trauer anvertrauen kann, sondern kommt auch mit Connors Frau Rebecca in Kontakt, denn Ana ist seine Testamentsverwalterin.

Ana erlebt ein reines Gefühlswirrwarr, dass auf mich als Leserin übergesprungen ist. Ich schwankte beim Lesen immer zwischen Groll, darauf, dass sie so an dieser Affäre festgehalten, sich von Connor hat manipulieren lassen und ihre eigene Ehe immer wieder fast zerstört hat und Mitleid, weil sie scheinbar den einzigen Menschen verloren hat, den sie je aufrichtig liebte. Sie hat immer wieder Kontakt mit Rebecca, die sie plötzlich so anders sieht. Sie vernachlässigt ihre Kinder, sie verstrickt sich in ihrer Trauer, ihrer aussichtslosen Liebe. Es ist wirklich schlimm, diese innere Zerrissenheit mitzuerleben.

Manchmal war der Blick in Ana's Gefühlswelt aber auch anstrengend. Ob das den Zeitsprüngen zwischen dem Hier und Jetzt und der Vergangenheit geschuldet war oder ihrer emotionsgeladenen Emotionslosigkeit kann ich nicht benennen.

Von mir gibts deshalb nur 4 Sterne, aber auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen und gehört.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind hervorragend ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Dieses Buch ist irgendwie anders, als alles was ich bis jetzt gelesen habe. Sei es durch diese vielen kleinen Abschnitte, die immer wieder von der Vergangenheit in die Gegenwart wechseln oder durch die Aufrichtigkeit der Protagonistin.
Zur Geschichte, Ana hat einen Geliebten, doch als dieser dann stirbt erfährt sie von seiner Ehefrau von seinem Tod. Denn Ana ist Anwältin und sie soll das Testament von Paul vollstrecken. So gerät sie immer wieder zwischen seine Frau und dem Geheimnis um ihre Liebe zu Paul. Doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Ein sehr kurzweiliges Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, es hat mir eine schöne Lesezeit beschert.
Ich empfehle es gerne weiter.

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Mein Eindruck:

Verheizte Herzen war für mich eines der Lese Highlights 2022. Die Mischung aus Poesie, Lyrik und einem sehr eindrücklichen Spiel aus Impressionen und Emotionen wird hier zu einem echten Leseerlebnis, das inspiriert, nachdenklich macht und die Fantasie mit der Gefühlswelt der Protagonistin vereint.

Trotz aller Lyrik schafft es Verheizte Herzen einen Tiefgang zu erzeugen und trotzdem die Leichtigkeit nicht zu verlieren.

Für mich absolut empfehlenswert.

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ein außergewöhnliches Leseerlebnis

Das Besondere an diesem Roman ist der Schreibstil. Die Autorin verwendet kurze, stakkatoartige Sätze, teilweise wieder längere Passagen und dann wieder poetische Sequenzen, sodass man auch die Stimmung anhand des Stils sehr gut vermittelt bekommt. Für mich war es als Leserin eine erstmalige und außergewöhnliche Leseerfahrung, die man gar nicht so gut beschreiben kann, sondern die man einfach selbst ausprobieren muss.
Das Thema ist ebenfalls fesselnd und weckt die unterschiedlichsten Gefühlswelten beim Lesen. Ana ist in einer verfahrenen Situation: Sie hat eine Familie mit Ehemann und Kindern und auf der anderen Seite einen Liebhaber, der plötzlich verunglückt. Wie soll und darf sie reagieren? Darf sie ihrer Trauer Raum und Platz geben oder muss bzw. kann sie ihre Gefühle vor ihrer Familie verstecken? Wie lange kann das gut gehen oder wirft es Ana komplett aus der Bahn? Und dann trifft sie beruflich auch noch auf die Ehefrau ihres Geliebten. Dieses Dilemma aus Anas Sicht mitzuerleben ist wirklich sehr spannend und durch den involvierenden Schreibstil ist man selbst befangen und mitten im Geschehen. Ich kann den Roman weiterempfehlen, er ist eine außergewöhnliche Leseerfahrung.

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Sarah Crossan setzt sich in ihrem Roman "Verheizte Herzen" mit der Thematik der heimlichen Trauer auseinander, von der nieman wirklich etwas mitkriegen darf.

Ana ist verheiratet und Rechtsanwältin und muss mit der Trauer um ihren bei einem Unfall tödlich verunglückten heimlichen Geliebten Connor umgehen. Ausgerechnet seine Frau Rebekka überbringt ihr die Todesnachricht als sie nichtsahnend in ihrer Kanzlei kommt und Ana als Testamentsvollstreckerin beauftragt. Ana übernimmt den ungewöhnlichen Auftrag um so ein wenig in Connor "anderem" Leben eintauchen zu können. Dieses 2. Leben von Connor wird immer mehr zu ihrer Besessenheit und Ana vernachlässigt darüber immer stärker ihre eigene Familie mit Mann und ihren beiden Kindern.

Sarah Crossan erzählt ihren Roman in einem besonderen Schreibstil - zu einem in Versform und zum anderen in sehr kurzen abgehackten Sätzen. Sie wechselt auch immer zwischen der Gegenwart nach Connors Tod und der Kennlernphase und der Affäre mit Connor hin und her.

Der Leser soll dadurch das Gefühlschaos und die Zerrissenheit von Ana besser nachvollziehen können, aber mich konnte es so leider gar nicht packen. Ich fand es dadurch allerdings nur recht anstrengend der Geschichte zu folgen. Ich konnte häufig nur schwer nachvollziehen, in welcher "Situation" (die Zeit mit Connor oder die Zeit nach seinem Tod) sich Ana gerade befindet. Außerdem konnte ich besonders das Verhalten von Ana nach Connors Tod nicht nachvollziehen. Klar ist es schwer eine Trauer zu verarbeiten, von der keiner wissen darf, aber sich so in das Leben seiner Witwe "einzumischen" konnte ich gar nicht verstehen.
Mir war Ana eigentlich die ganze Zeit eher unsymphatisch gewesen und somit fand ich das Lesen eher anstrengend und war insgesamt froh, dass der Roman eher kurz ausgefallen ist und ich den Roman beenden konnte. Leider konnte er mich gar nicht überzeugen und ich persönlich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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