Bei den Tannen

Ein Fall für Commissario Grauner

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Erscheinungstermin 13.01.2022 | Archivierungsdatum 01.07.2022

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Zum Inhalt

Mord im Sarntal: der neue Band des SPIEGEL-Bestsellerautors Lenz Koppelstätter.

Gefährlicher Aberglaube, tödliche Delikatessen und ein finsteres Kapitel der Südtiroler Geschichte: Sein siebter Fall lässt Commissario Grauner an seinem Verstand zweifeln. Im Sarntal, im Herzen Südtirols, liegt zwischen Schluchten und mit wilden Latschenkiefern bewachsenen Hängen eines der besten Restaurants der Welt: das Tan. Ausgerechnet eine berühmte Goumetkritikerin kommt hier unter mysteriösen Umständen zu Tode.

Commissario Grauner, dem schon von seiner Frau Alba zubereitete Speckknödeln zum Glück reichen, begibt sich auf Spurensuche in die Welt der feinen Speisen. Für die eigenwilligen Dorfbewohner steht schnell fest: Die Köchin war es. Schließlich sei sie eine Nachfahrin einer der letzten Frauen, die im 16. Jahrhundert im Zuge der brutalen Hexenprozesse auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden waren. Obwohl die Ermittler von derlei Gerüchten nichts wissen wollen, müssen sie sich fragen: Soll hier eine jahrhundertealte Rechnung beglichen werden?

Mord im Sarntal: der neue Band des SPIEGEL-Bestsellerautors Lenz Koppelstätter.

Gefährlicher Aberglaube, tödliche Delikatessen und ein finsteres Kapitel der Südtiroler Geschichte: Sein siebter Fall...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462001525
PREIS 12,00 € (EUR)
SEITEN 352

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Klappentext:

Commissario Grauner, dem schon von seiner Frau Alba zubereitete Speckknödeln zum Glück reichen, begibt sich auf Spurensuche in die Welt der feinen Speisen. Für die eigenwilligen Dorfbewohner steht schnell fest: Die Köchin war es. Schließlich sei sie eine Nachfahrin einer der letzten Frauen, die im 16. Jahrhundert im Zuge der brutalen Hexenprozesse auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden waren. Obwohl die Ermittler von derlei Gerüchten nichts wissen wollen, müssen sie sich fragen: Soll hier eine jahrhundertealte Rechnung beglichen werden?

Meinung:

Eine tolle Story deren Handlungsverlauf spannend war und deren Witz, Spannung und Lokalkolorit gepaart mit der italienischen Leichtigkeit mich fesseln konnte.
Eine spannende Bettlektüre, welche einen vom Schlafen abhält.
Und dann die Kombination der etwas eigenbrötlerischen, sympathischen Art der Bergbewohner, die mir auf Anhieb gefallen, haben.
Man merkt dem Autor die Leidenschaft für die italienische Kultur an und dieser konnte wundervoll Charaktere und Stimmungen einfangen und so beschreiben, dass man als Leser die Geschichte miterlebt und dabei doch t bis zum Schluss im Dunkeln tappt.

Fazit:

Die Reihe um Commissario Grauner ist großartig, wobei die Südtiroler ein tolles Team abgeben.
Ich habe die Story mit Vergnügen gelesen und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Klapptext: Gefährlicher Aberglaube, tödliche Delikatessen und ein finsteres Kapitel der Südtiroler Geschichte.
Fazit: In seinem siebten Fall begibt sich Commissario Grauner in die Welt der delikaten Speisen. Im Sarntal liegt zwischen Schluchten und Hängen liegt eines der besten Restaurants, das Tan. In diesem Lokal kommt eine der bekanntesten Goumetkritikerin zu Tode. Die Umstände sind sehr mysteriös. Für die Einwohner ist schnell ein Täter gefunden. Es war die Köchin. Diese ist eine Nachfahrin der letzten Hexe, die verbrannt wurde. Die Ermittler halten von solchen Geschichten nichts. Was mir bei dieser Geschichte gefallen hat, sind die eigenbrötlerischen Bergbewohner. Dieses Buch fesselt von Beginn an. Es wird hier die italienische Leichtigkeit und Kultur recht gut beschrieben. Man erlebt diese Geschichte mit. Man wird bis zum Schluss im Dunkeln gelassen, wie es herauskommt. Das Lesen ist spannend und eine Empfehlung mehr als wert.

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Johann Grauner, Commissario bei der Polizia di Stato und Viechbauer, muss in seinem 7. Fall nicht nur gegen Hexenglauben und verschlossene Dörfler kämpfen, sondern auch gegen die Dämonen, die ihn, Silvia Tappeiner und Claudio Saltapepe nach dem Tod ihres Kollegen Pietro Marché heimsuchen.

Als die Herausgeberin der Gourmetzeitschrift „sette fourchette“ ausgerechnet im Sarntaler Nobelrestaurant Tan tot zusammenbricht, ist für die engstirnigen Dörfler sofort klar, dass sie von der Köchin Hedwig Jöchler vergiften worden ist. Denn die ist die Nachfahrin einer Hexendynastie, deren Ahnin Ursula Jöchler im 16. Jahrhundert nach einem aufsehenerregenden Hexenprozess auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist.

Noch bevor Grauner und Tappeiner Näheres in Erfahrung bringen können, geht das Restaurant in Flammen auf. Wer will hier wen ruinieren? Sind da noch Rechnungen aus früheren Jahrhunderten offen?

Meine Meinung:

Autor Lenz Koppelstätter gelingt es wieder tadellos, das Umfeld des Verbrechens bildgewaltig in Szene zu setzen. Da haben natürlich auch die Südtiroler Berge mit ihren Burgen und den eigenwilligen Bewohnern einen gewichtigen Anteil.

Ich mag den Charakter des Johann Grauner, dessen Bodenständigkeit sich nicht nur darin manifestiert, dass er neben seiner Frau Alba und seiner Tochter Sara auch seine Heimat Südtirol liebt, sondern auch bei der Auswahl seines Speisezettels. Knödel oder Schlutzkrapfen, dazu ein Glas vom Lagrein lassen ihn zufrieden sein. Schon der Genuss einer Pizza ist für ihn fremdländisch, von so überkandidelten Dingen wie Sushi ganz zu schweigen.

Die Ermittlungen führen die Südtirolerin Tappeiner und Neapolitaner Saltapepe bis nach Venedig, das beide nicht kennen. Puzzleteil für Puzzleteil setzen die Polizisten zusammen, bis sich ihnen ein Bild erschließt, das für einige Überraschung sorgt.

Interessant finde ich immer wieder die Vorurteile, mit denen sich die Mitarbeiter der Polizia di Stato und die Carabineri begegnen. OK, die einen unterstehen dem Innenministerium, die anderen dem Verteidigungsministerium. Trotzdem sollte deren oberste Priorität die Jagd auf Verbrecher sein, anstatt wie häufig in interministeriellem Kleinkrieg zu versacken. Natürlich spielt hier auch das politische Gefüge Italiens eine Rolle, das in der Vergangenheit (?) den Norden gegen den Süden (und umgekehrt) gegeneinander ausgespielt hat.

Hier, im Mikrokosmos der Ermittlungen gelingt es Commissario Grauner, die Rivalitäten hintanzuhalten, und findet mit Carabineri Luca D’Ambrosio einen, der ähnlich denkt wie er.

Fazit:

Dieser Krimi hat mich wieder bis zur letzten Seite gefesselt und in die Landschaft Südtirols versinken lassen. Gerne gebe ich Comm. Johann Grauner uns seinem Team wieder 5 Sterne und hoffe, dass er noch nicht so bald in Pension gehen wird.

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Die ersten paar Kapitel starten mit ausführlichen Beschreibungen vom Sarntal, wo die Gastro-Kritikerin Carla Manfredi im bekannten Hotel Tan tot aufgefunden wird. Sofort steht Hedwig Jöchler, Wirtin und Köchin unter Hauptverdacht, dass nur sie die Täterin sein kann. Die drei Schwestern (Hedwig, Lisa und Susanne Jöchler oder die Jöchlerinnen) werden von der restlichen Sarnern-Bevölkerung mehrheitlich gemieden. Sie werden behandelt wie Ausgestossene, da sie angeblich mit ihrer Kräuterheilkunde als Hexen verdammt werden. Oder noch schlimmer mit dem Teufel im Bunde stehen. Ihre bekannteste Vorfahrin, die im Mittelalter lebte, wurde wegen ihrer Art verfolgt und schlussendlich auf der Burg zum Tode verurteil. Dies Ereignis spielt bis in die heutige Zeit hinein. Die Jöcklerinnen sind bildhübsche Frauenzimmer, heimlich begehrt von einigen Männern und verflucht von deren Ehefrauen. So auch schon über Generationen der Familie Steiner.

Grauner und seine Mittarbeiter sowie der Staatsanwalt nehmen die ersten Ermittlungen vor Ort auf. Bald darauf ist klar, dass die Gastro-Kritikerin vergiftet wurde.

Die jeweiligen Spuren, die verfolgt werden, führen bis Modena und Venedig und immer wieder zurück ins Sarntal. Grauner wird mehr als einmal in die Irre geführt. Zudem hat er seinen Kopf nicht ganz bei der Sache. Immer wieder schweifen seine Gedanken zu dem vorliegenden Fall, wo sein langjähriger Partner Marché ums Leben kam. Zudem hat er auf mich manchmal eher einen lustlosen Einsatz gemacht. Da haben Silvia und Saltapepe, der ja gerade genesen ist, mehr Engagement gezeigt. Schlussendlich hat er es nicht geschafft, Marchés Grabstätte aufzusuchen.

Eindrücklich beschreibt Lenz Koppelstätter über Land und Leute, die schöne wilde und auch geheimnisvolle Natur. Seine Liebe ins Detail spürt man in der jeder Zeile. Die einzelnen Charaktere sind stimmig und gut beschrieben. Anfänglich hatte ich etwas Mühe mit seinem Schreibstil, mit der Zeit legte sich das. Die Geschichte war so spannend, dass ich das Buch fast ohne Unterbruch durchgelesen habe.

Fazit: Auch der 7. Fall mit Grauner und seinen Leuten empfehle ich gerne weiter. Ich bin gespannt, ob es einen 8. Fall mit Grauner gibt, ob er immer noch bereit ist, als Commissario in weiteren teilweise herausfordernden Fällen zu ermitteln. Vielleicht bevorzugt er eher die neuen Herausforderungen auf seinem Hof zusammen mit seiner Familie anzunehmen. Ich lasse mich gerne überraschen.

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Die Hexen im Sarntal

Der Tod einer gefürchteten Gourmetkritikerin führt Commissario Grauner ins dunkle Sarntal in Südtirol. Dort, in einem der besten Restaurants der Welt, ist Carla Manfredi plötzlich zusammengebrochen. Hartnäckigen Gerüchten zufolge sind die Jöchlerinnen seit Generationen Hexen, und so steht die Köchin Hedwig Jöchler alsbald unter Mordverdacht.

Obgleich der Beginn des Buches mit Verweisen auf Marche und Saltapepe ein wenig verwirrend ist für Neueinsteiger – Grauner ermittelt immerhin bereits zum siebenten Mal und durchläuft natürlich auch eine persönliche Entwicklung – findet man rasch ins aktuelle und auch wenig ins bisherige Geschehen. Koppelstätter fesselt den Leser durch markante Figuren und ein mystisches Tal nahe Bozen, dessen Bewohner allem Fremden mit Ablehnung und Misstrauen begegnen. Auf diese Weise entwickelt sich ein spannendes Zusammenspiel zwischen dem vermuteten Mord und einer beeindruckenden Bergkulisse. Detailreich präsentiert der Autor sämtliche Ermittlungen in verschiedene Richtungen, zeigt auf, welche Probleme entstehen, wenn ein eingespieltes Team nicht mehr gemeinsam vorgehen kann, spiegelt die Trauer Grauners wider und würdigt Tappeiners hervorragende Leistung, wiewohl diese erst Assistentin ist und keineswegs über die Routine und Erfahrung der anderen verfügt. Kräuter, die gleichsam als Heilmittel und auch Gift eingesetzt werden können, wilde Latschen und tiefe Schluchten begleiten das beklemmende Szenario, das sich alsbald aufbaut und den Spannungsbogen durchwegs hoch hält.

Seite um Seite fliegt dahin, neue Erkenntnisse lösen bisherige ab, interessante Wendungen mit vom Schicksal gezeichneten Figuren lassen den Leser fieberhaft miträtseln. Der flüssige, schnörkellose Schreibstil tut sein Übriges, dass man diesen lebendigen Fall kaum aus der Hand legen mag.

Fazit: ein hervorragend konzipierter Krimi mit perfekter Südtiroler Bergwelt im Hintergrund.



Titel Bei den Tannen

Autor Lenz Koppelstätter

ISBN 978-3-462-00152-5

Sprache Deutsch

Ausgabe Flexibler Einband, 336 Seiten

ebenfalls erhältlich als ebook und Hörbuch

Reihe Commissario Grauner ermittelt 7

Erscheinungsdatum 13. Jänner 2022 (ebook 1. Dezember 2021)

Verlag Kiepenheuer & Witsch

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Die berühmte Restaurantkritikerin Carla Manfredi isst zusammen mit ihren beiden Hunden bei Hedwig Jöchler im Inrestaurant Tan, das durch sie und ihrem Kommentar erst so berühmt wurde.Nu sind danach ebenfalls tot. Commissario Grauner übernimmt daher die Ermittlungen zusammen mit seiner Assistentin.Doch die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, da die meisten Leute im Ort glauben, dass die Köchin daran schuld ist, da die Jöchlerinnen schon immer Unglück über das Sarntal gebracht haben!Zum Schluss stellt sich dann doch heraus, wer wirklich schuld war und welche Umszände dahinter steckten!Ein sehr spannender neuer Fall für Commissario Grauner, den man einfach nicht weglegen will!Ein wirklicher Pageturner!Absolute Leseempfehlung!

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Wie weit Hexenglaube auch heute noch- vor allem in abgelegenen Gegenden - verbreitet ist, davon liest man in diesem spannenden Krimi aus Südtirol. Man spürt, dass der Autor seine Heimat liebt- das italienische wie das österreichische Erbe hoch hält.
Ein wunderbarer Schmöker für alle die Südtirol lieben!

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Gefährlicher Aberglaube, tödliche Delikatessen und ein finsteres Kapitel der Südtiroler Geschichte: Sein siebter Fall lässt Commissario Grauner an seinem Verstand zweifeln. Im Sarntal, im Herzen Südtirols, liegt zwischen Schluchten und mit wilden Latschenkiefern bewachsenen Hängen eines der besten Restaurants der Welt: das Tan. Ausgerechnet eine berühmte Goumetkritikerin kommt hier unter mysteriösen Umständen zu Tode.
Commissario Grauner, dem schon von seiner Frau Alba zubereitete Speckknödeln zum Glück reichen, begibt sich auf Spurensuche in die Welt der feinen Speisen. Für die eigenwilligen Dorfbewohner steht schnell fest: Die Köchin war es. Schließlich sei sie eine Nachfahrin einer der letzten Frauen, die im 16. Jahrhundert im Zuge der brutalen Hexenprozesse auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden waren. Obwohl die Ermittler von derlei Gerüchten nichts wissen wollen, müssen sie sich fragen: Soll hier eine jahrhundertealte Rechnung beglichen werden? (Klappentext)

Dieser Krimi entführte mich ins Tiroler Sarntal. Schnell war ich an der Seite von Commissario Grauner und ermittelte mit ihm mit. Die Spannung war hoch und hielt sich auch gut bis zum Ende des Buches, obwohl für mich die Auflösung etwas überraschend war. Der Schreibstil ist gut lesbar und spiegelt auch gut die Lebensweise und den „Menschenschlag“ vom Sarntal wider. Interessante Wendungen machten es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ich war von Anfang an fasziniert, gefesselt und in den Bann gezogen. Auch die Verbindung ins 16. Jahrhundert und zu den Hexenprozessen ist gut eingewoben worden. Die Handlung ist gut nachvollviehbar und klingt authentisch. Vor allem die Handlungsorte, die Tiroler Berge und das Sarntal sind sehr bildgewaltig beschrieben und ich konnte mir alles so vorstellen, als wäre ich direkt mit vor Ort. Ein wunderbar spannender Krimi vor einer guten Kulisse.

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Ein neuer Band der Kommissar - Grauner- Reihe, der erneut durch Atmosphäre, authentische Figuren und Spannung überzeugt. Für Südtirol - Krimifans eine gewohnt sichere Bank!

Grauner und seine Kollegen stehen nach wie vor unter der Schockstarre, die der Tod eines Kollegen in Zusammenhang mit einem Mafiafall ausgelöst hat, Insbesondere Saltapepe, Grauners süditalienischen Kollegen, dem der Anschlag eigentlich gegolten hat, plagen schwere Schuldgefühle und kann sich nur mühsam zurück ins Leben kämpfen.

So sind es zunächst nur Grauner und seine Kollegin Sylvia, die in dem Giftmord an einer römischen Restaurantkritikerin ermitteln und dabei mitten hinein geraten in ein jahrhundertealtes Netz aus Aberglaube und Intrigen, das Generationen zweier verfeindeter Familien abseits eines Sarner Bergdorfs überdauert hat. Einmal mehr müssen Grauner und sein Team feststellen, dass selbst die modernste und aufgeklärteste Gesellschaft hier in der Region immer noch in alten Mythen gefangen ist und der Aberglaube in den Tälern Südtirols der Bedrohung durch die Mafia andernorts in nichts nach steht.

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Grauner und Tapeiner ermitteln wieder im heimischen Gefielden. Diesmal geht es um alte Familienbande, genauer gesagt drei starken Frauen, die Hexen des Tals, angefangen bei einer alten verschmähten Liebe, die Jahre lang das Leben der Familie untermauert. Die Geschichte wird ausführlich geschildert, auch Grauners Trauma vom letzen Fall findet viel Platz. Die Spannung baut sich ganz langsam auf und es kommt zum Schluss noch zu einer unerwarteten Wendung und beinahe Lösung des Falls und auch zur Lösung vieler Begeben- und Unklarheiten.

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Im Sarntal in der Nähe von Bozen stirbt eine bekannte und gefürchtete Gastro-Kritikerin nach dem Genuss der Vorspeise. War es Mord? Commissario Grauner bekommt es mit der feinen Gastronomie zu tun und uraltem Aberglauben.

Dass die Tote vergiftet wurde, steht natürlich schnell fest. Doch im edlen Restaurant Tan waren zu dem Zeitpunkt nur die Köchin und ein Kellner anwesend und keiner von beiden scheint wirklich ein Motiv für einen Mord zu haben. Den Leuten im Dorf ist allerdings klar, dass es die Köchin Hedwig Jöchler gewesen sein muss. Denn seit dem Mittelalter, als eine Vorfahrin als Hexe denunziert und verbrannt wurde, sind es immer „die Jöchlerinnen“, die an allem schuld sind. Diese Aberglaube sitzt immer noch tief in den Dorfbewohnern, die drei Jöchler-Schwestern leben am Rand des Dorfes und stets angefeindet.

Commissario Grauner ist keiner, der sich von solchem Aberglauben beeinflussen lässt, er steht mit beiden Beinen fest in der Realität. Aber auch er muss feststellen, dass sich die Köchin merkwürdig verhält und sich seinen Befragungen geschickt entzieht. Dabei hält es auch Staatsanwalt Belli für gar nicht abwegig, dass die Kritikerin gekommen war, um das Restaurant zu überprüfen und ihm dann ihre Gunst zu entziehen, was das Aus bedeutet hätte. Das Verfahren wandte die Gastro-Königin wohl gerne an, nur gibt es in diesem Fall keinerlei Hinweise darauf.

Allerdings scheinen sich Spuren im Sarntal zu finden, in alten Höhlen, die bewohnt scheinen und sonderbare Zeichen an der Wand tragen, in einem geheimen Kräutergarten, den eine der Jöchler-Schwestern dort pflegen soll, oder auch in der Feindschaft mit den Dorfbewohnern? Es war ein Vorfahr des Bauern Steiner, der im Mittelalter „die Hexe“ verraten hatte. Grauners Assistentin findet im Landesarchiv einen Spezialisten zu den Hexenprozessen, der tatsächlich noch alte Akten zu dem Fall aufgetrieben hat. Sollte hier etwa eine uralte Feindschaft wieder aufgebrochen sein? Als das Restaurant Tan in Flammen aufgeht, bekommt Grauner noch mehr zu rätseln.

Für mich der „erste Koppelstätter“, aber bestimmt nicht der letzte! Der Fall ist sehr gekonnt erzählt, der Autor spielt mit den Hexen-Gerüchten über die Jöchler-Frauen und schafft stellenweise eine sehr mysteriöse Atmosphäre, auch sprachlich sehr gut umgesetzt und nicht bloß oberflächlich. Dabei ist der Commissario eine gelungene Ermittler- und auch Vermittlerfigur, zwischen akademisch gebildetem Verstand und Bodenhaftung, Enfühlungsvermögen und Respekt für seine Mitmenschen und ihre Eigenheiten, Vermittler zwischen der Moderne in der Stadt und dem teilweise noch archaischen Leben in einem abgelegenen Tal. Diesen Balanceakt beschreibt Lenz Koppelstätter in diesem Krimi hervorragend, und sehr spannend liest sich das Ganze auch noch!

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Der 7. Fall für Kommissar Grauner und sein Team. Im Sarntal in Südtirol steht eines der besten Restaurants der Welt. Hier werden die Gäste mit natürlichen zutaten aus der Region verkostet. Allen voran mit Kräutern, die in einem sagenumwobenen Kräutergarten angebaut werden. Die Betreiberin ist in der Bevölkerung nicht beliebt, da sie und ihre zwei Schwestern Nachkommen von einer angeblichen Hexe sind, die im 16. Jahrhundert auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Als die bekannte Gourmetkritikerin Carls Manfredi mit ihren beiden Hunden alleine im Restaurant speist, kommen alle drei zu Tode.
Das Cover fängt die Kulisse Südtirols gut ein und der Titel passt zur Handlung. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und passen in die Mentalität des Handlungsortes. Das Tal, die Schluchten und die Berge sind malerisch beschrieben. Die Vergangenheit bis ins 16. Jahrhundert, der Aberglauben der festverwurzelten Bewohner und Zwist untereinander wird ausführlich dargestellt. Leider kommt die eigentliche Aufklärung etwas zu kurz wird aber zum Schluss noch einmal richtig interessant und schlüssig.

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Fasziniert von der Sprache, die für mich vom Gefühl so gut zur Gegend,
zu Südtirol passt, war ich von diesem Krimi gefesselt.
Eine Geschichte, recht verwirrend und mystisch, lässt den Leser*in nicht los.
Liegt wirklich ein jahrhundertealter Familienstreit zu Grunde
oder möchte der Täter Kommissar Grauner auf die falsche Fährte locken?

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Commissario Grauner löst hier seinen 7. Fall und diesmal wird eine bekannte Gourmet-Kritikerin ermordet. Ich fand den Fall sehr spannend mit überraschenden Wendungen und den Schreibstil angenehm. Der Schauplatz der Handlung - Südtirol - ist detailliert und wunderschön beschrieben. Der Kontrast zu der schönen Landschaft und dem brutalen Mord umso krasser. Das Cover verdeutlicht das richtig gut. Die Figuren sind interessant manche kauzig und der Ermittler kompetent. Ich werde jetzt bestimmt auch noch die anderen Teile lesen.

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Wieder ein sehr gut gelungener Südtirol-Krimi mit Kommissar Grauner. Konfrontiert mit Hexenspinnereien kann er nicht glauben, daß dem Mord ein jahrhundertealter Familienstreit zugrundeliegen könnte. Oder doch? Mystisch, verwirrend, überraschend und packend.

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Bei den Tannen, Südtirol-Krimi von Lenz Koppelstätter, EBook, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch ebook.
Commissario Grauner und seine Crew ermitteln in ihrem siebten Fall.
Eine berühmte Gourmetkritikerin kommt bei einem Essen in einem weltbekannten Restaurant im Sarntal ums Leben, auch ihre beiden Hunde die sie vom Essen kosten ließ, sind tot. Da denkt man natürlich zuerst an die Köchin. Hedwig Löchler, Nachfahrin einer berühmt-berüchtigten Hexen-Dynastie wird beschuldigt. Vor allem von den Dorfbewohnern, die auf sie und ihre weiblichen Ahnen schon seit Jahrhunderten eine regelrechte Hexenjagd veranstaltet haben. Soll hier eine uralte Rechnung beglichen werden? Commissario Grauner und sein Team begeben sich diesmal im Sarntal auf Spurensuche.
Das Buch beschreibt vier Tage des Geschehens, beginnend vom Tod der Kritikerin, bis zur Aufklärung des Falls, die einzelnen Tagesabschnitte sind in lesegerechte Kapitel aufgeteilt. Italienische Phrasen, Zeitungen, Lieder oder Handschriftliches sind kursiv gedruckt. Ein Zeitungsinterview ist fett gedruckt deutlich gemacht, das belebt das Schriftbild und erleichtert das Verständnis.
Am Anfang des Buches gibt es Karten, sie bilden das Gebiet ab, in dem ermittelt wird. Da dies am Lesegerät immer etwas umständlich und auch undeutlich sein kann, fand ich die angegebene Internetadresse sehr hilfreich. Dort kann die Karte zoombar und in Farbe angesehen werden. Trotzdem ist es einfacher mit abgedruckten Karten in der Printversion.
Das Geschehen setzt direkt nach Ende des letzten Bandes ein, deshalb konnte ich ins Geschehen direkt einsteigen. Lesefluss hat sich unmittelbar eingestellt. Das Wiedersehen mit den liebgewordenen Figuren war schön, leider war mein Favorit Ispettore Saltapepe nicht von Anfang an mit von der Partie. Eine große Stärke von Koppelstätter ist, seine Charaktere ganz tief zu charakterisieren, das macht sie sympathisch und man kann sich hervorragend mit ihnen identifizieren. Die familiären Entwicklungen im Hause Grauner genieße ich. Besonders gut gefallen haben mir die Abschnitte, bei denen die inquisitorische Hexenjagd in Südtirol beschrieben wurde. Gruselig und spannend beschrieben auch die mittelalterlichen Treffen der Kräuterfrauen auf der hohen Reisch.
Die Zutaten zu einem spannenden Kriminalfall wurden hervorragend gelegt. Das Milieu der Sterneköche und Restaurantkritiker, der alten mysteriösen Dorffehden und mittelalterlicher Aberglauben, das alles in wilder Natur, in dunklen Wäldern und tiefen zerklüfteten Schluchten. Doch leider bin ich in diesem Fall ein wenig außen vor geblieben, hatte ich das Gefühl. Ich konnte die einzelnen Ermittlungsstränge einfach nicht so richtig miteinander verbinden, immer wieder musste ich zurückblättern weil ich dachte, dass ich etwas dazwischen ausgelassen habe, besonders wenn die Akteure in aufregende Situationen verwickelt wurden, z.B. die Erlebnisse Tappeiners in der Burg und in der Schlucht, sind für mich undurchschaubar. Die Auflösung war nahezu unspektakulär. Dafür bei meiner Bewertung einen Punkt Abzug.
Trotz allem habe ich diesen Südtirol-Krimi wieder genossen, ein Ziel für den nächsten Südtirolurlaub habe ich auch schon ausgemacht, die „Stoanernen Mandln“ im Sarntal möchte ich unbedingt sehen. Von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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Eigentlich gibt es nichts Neues in diesem siebten Band und doch ist er wieder unnachahmlich gut zu lesen. Es ist spannend, hat mich gut unterhalten und die Kommissare, ihre Assistentin, der geltungssüchtige Chef - sie alle brachten mich des Öfteren zum Schmunzeln und Mitfiebern. Gerade auch die kauzige Art von Grauner und die noch immer neapolitanische Art von Saltapepe würzen die Story sehr besonders. Obwohl mir Saltapepe allmählich sehr angepasst vorkommt. Dazu gibt es ,wie gewohnt, Einblicke in Südtiroler Denk- und Arbeitsweisen und eine unerwartete Aufklärung. Der Falls selbst wirkte als ob ich so was so ähnlich schon mal bei Koppelstädter gelesen hätte, aber ist dennoch angenehm temperiert. Immer noch lesenswert. Und ja, ich bin gespannt auf den hoffentlich kommenden achten Fall mit Grauner und Saltapepe.

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Endlich wieder ein neuer Fall für den sympatischen Commissario Johann Gruber der Polizia di Stato in Bozen, im schönen Südtirol. Diesmal schickt der Spiegel-Bestseller-Autor Lenz Koppelstätter seinen charismatischen Protagonisten ins Sarnertal, in der Nähe der Dolomiten. In dem weltbekannten Waldrestaurant "Tan" ,oberhalb von Sarntheim gelegen, bricht die berühmte Gourmetkritikerin und Herausgeberin eines Gourmetmagazins, Carla Manfredi plötzlich tot zusammen. Schnell steht fest, dass sie vergiftet wurde. Sofort hat die alteingesessene Dorfgemeinschaft einen Sündenbock gefunden. Die Mörderin kann nur Hedwig Jöchler, Köchin und Miteigentümerin des Restaurants, sein. Denn schon seit Generationen werden alle Jöchler Frauen für alles Böse verantwortlich gemacht und als Hexen bezeichnet. Aber ist sie deshalb auch gleich die Mörderin, und hat sie auch Schuld an all den dramatischen Ereignissen, die noch folgen.

Die Darstellung von Grauner hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist ein bodenständiger und grundsolider Charakter, der nicht nur Commissario ist, sondern auch noch in einem Tal einen Bauernhof mit Milchkühen hat. Doch für die Aufklärung des Falls müssen er und seine Kollegin tief in die Welt des Gourmet-Jetsets eintauchen. Eine Welt, der Grauner, der die tradionellen und zünftigen Knödelgerichte, gekocht von seiner Frau Alba, nichts abgewinnen kann. Aber nicht nur der verzwickte Fall beschäftigt Grauner und seine Kollegin. Auch die Erinnerungen an den gewaltsamen Tod eines Kollegen, vor 6 Monaten, lenk sie immer wieder von den Ermittlungen ab.

Lenz Koppelsstätter hat einen tollen Schreibstil. In kurzen präzisen Sätzen läßt er uns Leser eintauchen in einen fesselenden Krimi mit unerwarteten Wendungen, viel Lokalkolorit und eigenwillige und außergewöhnliche Nebenfiguren, vor einer malerischen Kulisse. Die clever ausgedachte kurzweilige Handlung hat mich hervorragend unterhalten. Es fiel mir leicht, direkt in die spannende Geschichte einzutauchen und zusammen mit den sympatisch dargestellten Ermittlern den Spuren nachzugehen. Auch der raffinierte Schluß konnte mich überzeugen.

Absolute Leseempfehlung

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Ein sehr spannender Kriminalroman. Ich finde das Thmena der Hexenverfolgung in der Vergangenheit bis jetzt in die Moderne sehr gut eingebracht. Auch das Einbringen des alten Brauchtums und der Kräuterkunde, hat den Roman spannend gemacht.

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Commissario Grauner ermittelt wieder

Ich habe diese Reihe beim letzten Band „Das dunkle Dorf“ angefangen zu lesen.
Als ich nun sah, dass es einen neuen Band gibt, musste ich natürlich weiterlesen.
Zum Inhalt
Mord im Sarntal: der neue Band des SPIEGEL-Bestsellerautors Lenz Koppelstätter.
Gefährlicher Aberglaube, tödliche Delikatessen und ein finsteres Kapitel der Südtiroler Geschichte: Sein siebter Fall lässt Commissario Grauner an seinem Verstand zweifeln. Im Sarntal, im Herzen Südtirols, liegt zwischen Schluchten und mit wilden Latschenkiefern bewachsenen Hängen eines der besten Restaurants der Welt: das Tan. Ausgerechnet eine berühmte Goumetkritikerin kommt hier unter mysteriösen Umständen zu Tode.
Commissario Grauner, dem schon von seiner Frau Alba zubereitete Speckknödeln zum Glück reichen, begibt sich auf Spurensuche in die Welt der feinen Speisen. Für die eigenwilligen Dorfbewohner steht schnell fest: Die Köchin war es. Schließlich sei sie eine Nachfahrin einer der letzten Frauen, die im 16. Jahrhundert im Zuge der brutalen Hexenprozesse auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden waren. Obwohl die Ermittler von derlei Gerüchten nichts wissen wollen, müssen sie sich fragen: Soll hier eine jahrhundertealte Rechnung beglichen werden?
Die Charaktere, gerade auch das etwas Behäbige von Johann Grauner, war schön herausgearbeitet.
Man konnte sich gut in die einzelnen Charaktere einfühlen und sie „sehen“.

Die Geschichte ist flüssig und bildhaft erzählt. Die Umgebung entsteht im Kopfkino fast von allein.
Durch und durch ein gut gelungener Krimi, der das ruhig dahinfließende Leben der Südtiroler sehr gut rüberbringt. Die Geschichte ist schlüssig.
Auch in diesem Band gibt es wieder einen zweiten Erzählstrang. Der Charakter, der dahintersteckt?
Findet es selbst heraus 😉
Beim letzten Band war ich anfänglich etwas verwirrt über den zweiten Erzählstrang, doch nun kannte ich es ja schon.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Schön zu lesen war auch, dass bei Familie Grauner nicht alles eitel Sonnenschein ist, sondern dass sie sich mit den ganz normalen Problemen rumschlagen müssen, einschließlich aufsässiger Teeny Tochter.

Mein Fazit?
Ich freue mich schon darauf mich im nächsten Band wieder nach Südtirol mitnehmen zu lassen.
Auf jeden Fall lesenswert.
#BeidenTannen #NetGalleyDE

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Bei den Tannen ist ein wunderbarer weiterer Krimi mit Kommisar Grauner. Die Charaktere dieses Krimis sind so symphatisch, dass man beim lesen mitfühlt. Die Hintergründe zur Hexenverbrennung sind sehr interessant und machen den Krimi noch facettenreicher.

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Mystisches Südtirol – Passender Kriminalfall für ein ausgefallenes Setting;
Da ich den Autor und die Reihe um das Ermittlerteam von Commissario Grauner noch nicht kannte, war ich sehr neugierig und wurde nicht enttäuscht. Dies ist bereits der siebte Fall und er lässt sich problemlos lesen, ohne die vorherigen sechs zu kennen. Die Atmosphäre der Ermittlungen in einem Südtiroler Tal wird gekonnt wiedergegeben und ich fühlte mich direkt dorthin versetzt. Das Lebensgefühl habe ich sofort verstanden, ohne dass es ausufernd beschrieben wird – die Mischung passt einfach. Auch die Dynamik zwischen den Personen in ländlicher Umgebung und ihre Abhängigkeit voneinander wird stimmig und glaubhaft wiedergegeben. Durch die wechselnden Erzählperspektiven ist man als Leser immer auf dem Laufenden und kann mitfiebern. Die Geschichte Südtiroler Hexenverfolgung wird geschickt mit dem aktuellen Fall verwoben und dieser wird am Ende befriedigend gelöst. Der Schreibstil ist einwandfrei, es gibt lange, dennoch übersichtliche Sätze. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde die ersten sechs Bücher noch nachholen!

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Commissario Grauner löst seinen siebten Fall.

Und dieser führt in in ein Gourmet Restaurant quasi mitten in der Wildnis und Einsamkeit.
Mit dieser Beschreibung startet der Krimi stark.
Dazu der Tod der Gourmet Kritikerin und ihrer Hunde genau in diesem Restaurant.
Warum musste sie sterben? Denn es ist schnell klar, dass sie vergiftet wurde.
Die Geschichte entwickelt sich in verschiedene Richtungen, da ist vieles dabei, angefangen von "Gourmet-Neid" über "Hexen-Jagd" bis hin zu persönlichen Verwicklungen.
Was es dann genau war - das war dann am Schluss doch noch eine kleine Überraschung.
Ich mag Commissario Grauner, seine Art und seine Gedanken.
Von daher hat mich auch dieser Teil insgesamt gut unterhalten und mich auf weitere Teile der Serie neugierig gemacht.

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