Zuagroast

Gartenkrimi

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Erscheinungstermin 07.07.2021 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Alle suchen am Land ihr Glück, aber jeder findet etwas anderes.

Paul findet billiges Bauland, Affären und ein paar seltsame Gewächse. Vera findet ihren Ex, einen Job als schlecht bezahlte Lokaljournalistin und jede Menge Nacktschnecken. Johanna findet, die Zuagroasten haben mehr Geld als Verstand. Die würden sogar Brennnesseln kaufen, wenn ein Preispickerl dran wäre. Und Harald findet, dass es ein großer Fehler war, diesen Zuagroasten unter die Arme zu greifen. Denn jeder Gefallen rächt sich.

Alle suchen am Land ihr Glück, aber jeder findet etwas anderes.

Paul findet billiges Bauland, Affären und ein paar seltsame Gewächse. Vera findet ihren Ex, einen Job als schlecht bezahlte...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Klappenbroschur
ISBN 9783839200957
PREIS 16,50 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein ungewöhnliches Gartenbuch aus der Region des südlichen Burgenlandes . Eva, die „Zuagroaste“ findet beim „Club der grünen Daumen“ ihr Selbstvertrauen wieder. Das dabei neu Gehörte wird unverzüglich umgesetzt. Neben einigen Gartentipps finden sich wunderbare Anleitungen zum Umgang mit untreuen Ehemännern. Das Handeln der Akteure ist einfach herrlich gemein. Der erste Gartenkrimi der Journalistin Martina Parker . Ich bin begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung

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„Und was haben wir jetzt davon? Einen Haufen Arbeit haben wir. Schreibarbeit. Nichts wie Ärger mit diesen Zuagroasten.“ Kapitel 48 Und die neu Hinzugezogenen im Südburgenland sind Vera und ihre Tochter Letta, die wieder ins Haus ihrer Urlioma zurückkehrt, nachdem es beruflich gerade nicht so rosig bei ihr aussieht. Getrieben von der Schneckenplage in ihrem Garten landet sie in Johannas Club der grünen Daumen, wo sie die ebenfalls zuagroaste Architektengattin Eva näher kennenlernt. Ihr Mann Paul macht der das Leben schwer, sei es durch seine dubiosen Geschäftsanbahnungen und viel mehr seine unzähligen Liebschaften. Da ich nicht auf Social Media Plattformen unterwegs bin, habe ich nicht mitbekommen, dass dort „Zuagroast“ schon für einige Aufmerksamkeit gesorgt hat. Denn die Autorin ließ immer wieder über Handlungsstränge mitentscheiden, eine echt innovative Idee. Doch auch als neutrale Leserin hat mich Zuagroast von Anfang an begeistert! Schon beim ersten Kapitel stechen die interessanten Einstige ins Auge. Immer kurze Informationen über kleine Lebewesen, die irgendwie dann doch ganz gut zum nachfolgenden Kapitel passen. Schon das war ein ungewöhnlicher Beginn, der einen bei Laune hält. Und obwohl die Leiche in diesem Gartenkrimi erst spät auftaucht, war er spannend wie kaum ein anderer. Denn die Handlungsstränge verweben sich langsam aber kontinuierlich zu einem wirren, aufregenden Strudel an Ereignissen. Vera ist eine tolle Protagonistin mit Ecken und Kanten, die mit ganz normalen Alltagsproblemen kämpft, berufliches Feststecken, finanzielle Probleme und eine Tochter in der Pubertät, die von dem Umzug nur mäßig begeistert ist. Gut, dass sie in Evas Tochter Carla eine Freundin findet. Und auch die beiden Mütter verstehen sich gut und verbringen rasch viel Zeit miteinander. Und so sehr ich die bodenständige Vera mochte und mit Eva unter ihrem Mann mitlitt, meine Lieblingsfigur war Johanna, die im Einklang mit der Natur lebt und so ihre Wege findet, um mit lästigen Behörden umzugehen. Die Autorin zeigt uns viel von dieser Welt, wie Bauprojekte und Grundstückskäufe angebahnt werden, aber auch Jugenderinnerungen im Burgenland, Besuche über die ungarische Grenze, und vor allem Interessantes über den Garten, Pflanzen und deren Wirkung. Und egal, ob sie im Club der grünen Daumen Seife sieden oder eine Jagdszene beschrieben wird, alles ist top recherchiert und stimmig. Die manchmal einfließenden Dialektausdrücke wurden zum Teil auch übersetzt – als Steirerin waren sie mir aber auch so geläufig. Und es sind so wenige, dass sie auch jene, die damit nichts anfangen können, kaum stören können. Bei dem lockeren Stil flogen die Seiten nur so dahin und auch der Fall selbst blieb bis zu Letzt spannend und überraschend! Ich freue mich auf die Fortsetzung! Fazit: Ein spannender, außergewöhnlicher Krimi im Südburgenland.

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Dieses Buch bietet nicht nur einen spannenden Kriminalfall, nein, man erfährt viel über das alte Kräuterwissen und die Traditionen des Burgenlandes. Eine perfekte Mischung! Ich kann diesen Krimi nur empfehlen. Ich musste teilweise breit grinsen beim Lesen der Passagen im burgenländischen Dialekt.- Da kamen diverse Urlaubserfahrungen wieder ans Licht ; ) Der Kriminalfall war richtig gut geplottet, spannend und rätselhaft bis zum Epilog!

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Großartig! Ich bin wirklich begeistert! Martina Parker hat mit dem Gartenkrimi m.E. ein ganz neues Genre geschaffen, das mir viel Freude bereitet hat! Doch zunächst einmal zum Inhalt: Die zurückhaltende Eva ist mit dem narzisstischen Architekten Paul verheiratet, der ihr das Leben zur Hölle macht, indem er sie auf schlimmste Weise demütigt. Erst nach einem Umzug vom Nordburgenland ins Südburgenland findet sie auf Grund der Teilnahme an einem "Klub der grünen Daumen" zu mehr Selbstbewusstsein. Bald spitzen sich die Ereignisse so zu, dass dieser Roman dann noch zum Krimi wird. Die Tätigkeiten dieses Klubs werden auf unterhaltsame Weise ausführlich geschildert, so dass man viele Tipps zum Thema Garten und gute Küche erhält. Die Autorin erweist sich aber nicht nur in diesen Fragen als sehr bewandert, sondern auch hinsichtlich der Architektur und auch der Arbeit eines Pathologen. Das verpackt sie so geschickt in die spannende Handlung des Romans, das ich nicht aufhören konnte zu lesen nicht zuletzt deswegen, weil ihre Protagonistinnen so einfühlsam geschildert sind dass man sich gut in sie hineinfühlen kann. Ein besonderes Highlight sind die kurzen Einleitungstexte zu jedem Kapitel, die humorvolle Analogien zwischen der Handlung und dem Tierreich aufweisen. Aber auch darüberhinaus prägt der Humor der Autorin das Buch so sehr, dass ich oft herzhaft lachen musste.

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Inhalt: Paul und Eva ziehen ins Südburgenland, hauptsächlich weil der Architekt vor seinen Baumängeln und seinen Liebschaften aus dem Norden fliehen musste. Doch so einfach ist das Leben als Zuagroaster nicht: Die Nachbarin sieht alles und das Dorf redet. Meine Meinung: Ich liebe dieses Buch! Der Aufbau, die Geschichte, der Erzählstil - einfach alles nach meinem Geschmack. Ich bin schon etwas traurig, dass ich es jetzt beendet habe. Nun heißt es warten bis im Frühling die Fortsetzung kommt. Jedes Kapitel beginnt mit biologischen Fakten (kurz gehalten und meistens sowohl informativ als auch lustig), so wird zum Beispiel das Sexualverhalten von Borkenkäfern erläutert. Dann wird entweder aus Sicht eines außenstehenden Erzählers geschildert, was im Südburgenland gerade rund um den Klub der Grünen Daumen passiert - und da gibt es einiges zu berichten. Teilweise wird dabei auch auf den burgenländischen Dialekt zurückgegriffen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass diese Passagen für Nicht- Österreicher (vielleicht auch für Österreicher aus dem Westen) nicht so leicht verständlich sind. In Fußnoten werden diese kurzen Sätze aber übersetzt, was bei einem eBook ein bisschen mühsam werden könnte. Es dauert sehr lange bis es einen Toten gibt. Davor wird in sehr kurzen Abschnitten zwischen den anderen Kapiteln beschrieben dass jemand trauert. Bis es sich tatsächlich um einen Krimi handelt, vergehen daher viele Seiten - trotzdem sehr spannende Seiten und man ist natürlich gespannt darauf, wer sterben wird. Bevor man dann herausfinden möchte, wer denjenigen getötet hat. Wobei ich sagen muss, dass nicht der Krimi im Vordergrund steht sondern das Ganze drumherum: Wer mit wem? Was reden die Nachbarn? Und natürlich, da es ein Gartenkrimi ist, darf auch das Gartlen nicht fehlen. Man erfährt da doch viel nützliches, ich hoffe ich merke mir ein bisschen etwas. Was soll ich sagen? Aus meiner Sicht ein klarer Buchtipp!

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Humorvoller Südburgenland-Krimi der mich in Sachen Garten durchaus weitergebildet hat. Typisches Landleben hätte ich mal als Beschreibung verkürzt. Jeder weiß über jeden Bescheid, außer die Person um die es geht. Gefiel mir sehr gut, unterhaltend und locker leicht geschrieben.

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