Marthas Boot

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Erscheinungstermin 25.08.2021 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Als die Eltern der McCready-Schwestern bei einem Tsunami ums Leben kommen, will Großtante Martha die Mädchen zu sich nehmen. Doch auch sie stirbt unerwartet. Völlig auf sich allein gestellt, hecken die Mädchen einen Plan aus, um ihr Zusammenleben nicht zu gefährden. Kann das gut gehen?

Warmherzig und humorvoll zugleich schildert Polly Horvath in ihrem unnachahmlichen Stil die Abenteuer der vier mutigen Heldinnen.

Als die Eltern der McCready-Schwestern bei einem Tsunami ums Leben kommen, will Großtante Martha die Mädchen zu sich nehmen. Doch auch sie stirbt unerwartet. Völlig auf sich allein gestellt, hecken...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783772529740
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein Jahr nach dem Tod ihrer Eltern sollen Fiona und ihre drei jüngeren Schwestern endlich in Kanada in ihrem neuen Zuhause zu Ruhe kommen. Ihre Tante Martha will die vier Mädchen bei sich aufnehmen, allerdings stirbt sie kurz vor ihrer Ankunft. Trotzdem gefällt es allen auf Marthas Farm und so beschließen sie zu bleiben. Ein Plan muss her, damit ihre größte Angst, nämlich dass das Jugendamt sie voneinander getrennt in Pflegefamilien unterbringt nicht Realität wird. Polly Horvarth hat hier ein wunderschönes, herzerwärmendes Buch über Familie und Freundschaft geschrieben. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, so sehr bin ich in die Geschichte eingetaucht. Besonders heraus stechen die liebevoll und vielschichtig gezeichneten Charaktere, ist doch jede Schwester für sich einmalig und besonders, mitsamt allen Stärken und Schwächen. Die Verbindung der vier miteinander ist so stark, dass man ihre Entscheidung, das Leben auf eigene Faust zu meistern, zu jeder Zeit vollkommen versteht. Ganz ohne Hilfe von Erwachsenen geht es aber trotzdem nicht und so kommen die Mädchen um Kontakt zu dem mürrischen und unfreundlichen Nachbarn Al nicht herum. Für mich ist "Marthas Boot" ein kleines Juwel und vielleicht mein Lieblingskinderbuch für dieses Jahr.

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Die Eltern der vier McCready-Schwestern arbeiteten als Missionare in Asien. Der Tod der Eltern beim Tsunami im Indischen Ozean macht die Mädchen im Alter zwischen 8 und 14 zu Waisen, für sich außer dem kirchlichen Arbeitgeber der McCreadys niemand verantwortlich fühlt. Ein Jahr lang versucht eine von der Gemeinde beauftragte Helferin, für die Mädchen eine Heimat zu finden – vergeblich. Was niemand geglaubt hätte, Großtante Martha aus British Columbia antwortet schließlich sofort, selbstverständlich wird sie Fiona und ihre Schwestern aufnehmen. Bei der Ankunft auf Pine Island wartet die nächste Hiobsbotschaft: Tante Martha ist wenige Tage zuvor verstorben und hinterlässt den Großnichten eine idyllisch gelegene kleine Farm mit winzigem Küstenstreifen und ihr geliebtes Fischerboot. Farmhaus hin oder her, auch wenn die Mädchen immer wieder in Träume abtauchen, in denen sie gemeinsam von einer Familie aufgenommen werden, können in Kanada Minderjährige nicht allein ohne einen gesetzlichen Betreuer leben. Fiona,mit 14 Jahren die älteste, greift zur letzten Rettungsleine. Sie werden eisern darüber schweigen, dass sie allein auf der Farm leben und den chaotischen Nachbarn Al mit leckeren Mahlzeiten bestechen, damit er sich als ihr Vormund ausgibt. Dem alten Zausel scheint es ausgesprochen gut zu tun, dass sich wenigstens eine der Schwestern für die Natur und freche Schwarzbären interessiert. Nur wie soll Fiona ihrem neuen Love Interest Davy klarmachen, dass sie die Verantwortung für drei jüngere Schwestern trägt – und bei ihr zuhause nichts normal ist. Die besten Ideen und Geschäftsmodelle nützen nicht, solange Fiona noch nicht volljährig ist. Die überraschende Lösung des Betreuungsproblems fällt einen Tick zu märchenhaft aus, dabei jedoch angenehm unkitschig. Ein amüsanter, abenteuerlicher und berührender Jugendroman, dessen Stärke die unterschiedlichen Temperamente der Mädchen sind und dass jede die Talente ihrer Schwestern zu schätzen weiß.

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Als die Eltern der McCready-Schwestern bei einem Tsunami ums Leben kommen, will Großtante Martha die Mädchen zu sich nehmen. Doch auch sie stirbt unerwartet. Völlig auf sich allein gestellt, hecken die Mädchen einen Plan aus, um ihr Zusammenleben nicht zu gefährden. Kann das gut gehen? (Klappentext) Dieser teils sehr emotionale Roman hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil liest sich flüssig weg und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte nur noch wissen, ob die 4 Mädchen ihr Ziel erreichen. Die verschiedenen Emotionen kamen sehr gut bei mir an. Die verschiedenen Charaktere, gerade die Unterschiede bei den 4 Schwestern, sind sehr gut greifbar und ausgearbeitet. Die Handlung ist verständlich und klar strukturiert. Die Handlungsorte entstanden auch sehr real vor meinem geistigen Auge. Es entstand eine gewisse Atmosphäre die mich gefangen genommen hat. Ein wunderschönes Buch, welches mich aber auch oft zum Nachdenken gebracht hat.

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Vier Schwestern die unerwartet auf sich allein gestellt sind, in einer fremden Stadt unter fremden Menschen. Doch sie lassen sich nicht unterkriegen um zusammen bleiben zu können, denn sie haben nur noch sich. Die Eltern sind bei einem Tsunami ums leben gekommen und die Tante bei der sie wohnen sollten ist auch plötzlich verstorben. Werden die vier McCready-Schwestern es schaffen heimlich alleine zu leben? Die Story um die vier Schwestern ist sehr ansprechend und anschaulich geschrieben. Jeder von ihnen hat ihre Besonderheiten und im laufe der Handlung entwickeln sie sich alle weiter. Was ich immer faszinierend finde. Die älteste der vier Schwestern, Fiona, übernimmt in dem Haus der Tante aufs gräte wohl heraus die Führung. Sie macht den Haushalt, berechnet die Kosten, organisiert die Einkäufe und ganz nebenbei versuchen sie vor der Welt geheimzuhalten, dass sie ohne Erwachsene Person in dem Haus leben. Aus dieser Notsituation heraus, bitten und bestechen sie die unliebsamen Nachbarn Al so zutun als ob er ihr Vormund sei. Worauf sich dieser einläßt, was wiederum zu so manchen Verwicklungen führt. Zudem, hat die Schuldirektorin der drei jüngsten Schwestern, schnell herausgefunden, dass da etwas nicht stimmt, doch bietet ihnen ihre Hilfe und Unterstützung an, die die Mädchen auch in Anspruch nehmen. Immerhin ist Miss Webster ihnen sympathisch, viel sympathischer als als der Nachbar Al. Doch auch in dieser Beziehung entwickeln sich die Charakter weit. Zitat: Sie sagte, jeder Mensch bräuchte zwei Dinge im Leben – eine Familie und einen Lebenszweck – und ihr Boot würde diese beiden Dinge für sie abdecken und mehr wäre nicht nötig. Es hat einige Kapitel gebraucht bis ich mich wirklich in der Handlung wohlgefühlt habe, doch dann war es einfach nur spannend und spaßig. Mir gefällt am meisten das Zusammenspiel von den vier Schwestern. Jede hat ihren Bereich und sie bemühen sich alles im Haus und in der Schule in Ordnung zuhalten. Sie finden Freunde und können wieder vertrauen aufbauen, was sehr schön ist. Mich hat es ein wenig an die vier Schwestern aus Little Women erinnert. Natürlich hatten die noch ihre Eltern, doch sie haben auch immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist als Familie zusammen zuhalten. Jeder der gerne über starke Mädchen ließt, ist hier gut aufgehoben.

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Eine schöne Geschichte über Familie, Zusammenhalt, Vertrauen und Liebe. Erste Liebe, verflossene Liebe und unerwiderte Liebe. Und darüber, wie sich Menschen im jeweiligen Fall verändern, damit leben oder daran wachsen. Liebevoll und unaufgeregt erzählt, wunderschön!

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