zum Hauptinhalt springen
Buchcover für Gänseblümchen

Gänseblümchen

Eine sehr queere Geschichte

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.


1

Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.

2

Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.

Erscheinungstermin 25.07.2021 | Archivierungsdatum 16.03.2022


Zum Inhalt

Rick mag Blumen, Rosa und Harmonie. Für seine Mitschüler*innen ist der Fall klar – eindeutig schwul. Nur fühlt sich Rick nicht sonderlich schwul, wenn er in Gegenwart der beliebten Auri vor lauter Herzklopfen kein Wort über die Lippen bekommt. Außer Vhyn, seinem nicht-binären liebsten Menschen, weiß das allerdings keine*r, und das ist auch gut so. Auch wenn Rick gerne etwas selbstbewusster sein würde, will er vor allem eines: Ruhe und Frieden.

Als der Rebell Bo neu an seine Schule kommt, ist es damit jedoch schlagartig vorbei. Nicht nur, dass er Rick beklaut und provoziert, wo er nur kann, nein, ausgerechnet der scheint einen besonderen Draht zu Auri zu haben. Das kann doch nicht wahr sein! Als Rick sich entschließt, Bo auf den Zahn zu fühlen, überschlagen sich die Ereignisse…

Ein wunderbar queerer Young-Adult-Roman über Freundschaft, Sex, die große Liebe und was es bedeutet, seine eigene Stärke zu finden.

Rick mag Blumen, Rosa und Harmonie. Für seine Mitschüler*innen ist der Fall klar – eindeutig schwul. Nur fühlt sich Rick nicht sonderlich schwul, wenn er in Gegenwart der beliebten Auri vor lauter...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Taschenbuch
ISBN 9783982202747
PREIS 11,99 € (EUR)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Diese Rezension hat meine 12 jährige Tochter geschrieben

Mir hat das Buch „Gänseblümchen – eine sehr queere Geschichte“ gut gefallen. Mein Lieblingscharakter war Vhyn. Sier war mir sehr sympathisch und siene Art hat mir gefallen. Anfangs mochte ich Bo ebenfalls sehr, was sich ab zirka zwischen der Mitte und dem Ende des Buches geändert hat und im Epilog habe ich ihn dann wieder gemocht. Generell waren alle Charaktere gut geschrieben und real. Ein großer Pluspunkt war, dass nicht nur die geläufigsten Sexualitäten/ Geschlechter (schwul, lesbisch, bi, hetero, trans und cis) repräsentiert waren, sondern auch unbekanntere, wie zum Beispiel Pansexualität oder non-binäre Geschlechter, wie zum Beispiel Vhyn. Außerdem benutzt sier die Neopronomen sier/sien. Sier erklärt auch sehr gut warum sien diese Pronomen benutzt.
Ich mochte den Schreibstil sehr. Zeitweise bin ich so in dieses Buch versunken, dass ich vergessen habe, dass ich gelesen habe. Die Triggerliste ist sicherlich sehr hilfreich für Menschen, die von gewissen Sachen (= z. B. Transphobie/Feindlichkeit, Zwangsouting, Misgendering / Deadnaming, …) getriggert werden.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Dieses Buch hat mich total überrascht. Es ist im Bereich LGBTQIA angesiedelt, und das ist oft in Jugendbüchern ein schwieriges Thema. Viele Bücher wollen einfach zu viel und packen so unglaublich viele queere Charaktere in ihre Bücher, dass es irgendwann einfach too much ist.

Auch hier trifft man auf viele queere Charaktere, aber es passt in der Mischung sehr gut. Rick, der Protagonist, ist z.B. ein junger Mann, der das Glück hatte, bei sehr toleranten Großeltern aufzuwachsen, die ihre eigene Vorgeschichte in diesem Bereich haben. Diese Toleranz lebt er, und das sehr reflektiert und ehrlich, was man als Leser das ganze Buch über deutlich spüren kann. Er lernt im Laufe der Geschichte, dass er selbst pansexuell ist - was wirklich sehr gut erklärt wird! Sein "Lieblingsmensch" (welch eine tolle Bezeichnung für eine nicht binäre Person) ist Vhyn. Beide sind auf ihre Art sehr interessante und wirklich gut durchdachte Charaktere! In Bezug auf Vhyn lernt man als Leser auch etwas über Neopronomen - und das, ohne dass es wie eine BElehrung rüberkommt. Auch hier wieder großes Lob an den Autor! Ihm ist es wirklich gelungen, viele Informationen über queeres Leben zu geben, ohne dabei zu trocken oder zu theoretisch zu wirken. Das finde ich großartig!

Ein bißchen fragwürdig finde ich das Cover. Ich fürchte, dass es nur einen kleinen Kreis junger Leser überzeugen kann, überhaupt danach zu greifen. Und das wäre wirklich schade, denn ich finde, dass dieses Buch sich wirklich lohnt!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Eine sehr gelungene Liebesgeschichte in welcher uns der Autor zeigt, wie Bunt doch die Welt wirklich ist. LGBTQ ist für viele Leser schon verständlich, doch was bedeutet LGBTQ+? Das Plus steht für ganz viele Nuancen der Liebe und des Lebens, ist aber für viele noch sehr unübersichtlich und unverständlich. Elias Finley schafft es in seinem Roman auf sehr unterhaltsame, manchmal auch traurige und nachdenkliche Weise den Leser in diese Welt zu entführen und eintauchen zu lassen!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ein wirklich ungewöhnliches Buch … einerseits ziemlich viele Klischees, andererseits überrascht einen der Roman auch mit vielen ungewöhnlichen Ideen. Wie z.B. die Hauptfigur Rick, ein weißer cis Mann, fast 2 m groß, der rosa und Glitzer liebt, gerne gärtnert und ein richtiger Softie ist, obwohl er aussieht wie ein Wikinger mit langen Haaren (Männerdutt) und Bart. Das ist im ersten Moment schräg, im zweiten liebenswert.
Überhaupt sind die Charaktere das tollste an dem Buch. Sie machen eine glaubwürdige Entwicklung durch und bleiben sich doch selbst treu.
Der Schreibstil ist nichts Besonderes, liest sich aber gut weg.
Gut fand ich die Triggerwarnung, die ausgesprochen ausführlich ist und auf jedes Kapitel eingeht. Vielleicht hätte man das ein oder andere auch so schreiben können, dass es den ein oder anderen Trigger nicht gebraucht hätte (z.B. ohne Verwendung eines Deadnames). Aber dann wäre die Geschichte nicht so dramatisch gewesen. Es ist schon gut gemacht, man merkt, dass da jemand mit Ahnung von der Szene dahintersteckt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Eine herrlich erfrischende und herzerwärmende Story

Inhalt:
Seit ewigen Zeiten ist Rick in seine Mitschülerin Auri verliebt, wagt aber nicht, es ihr zu gestehen. Nur mit seinem Lieblingsmenschen Vhyn kann er darüber reden. Als Bo neu an die Schule kommt und dieser sich scheinbar an Auri ranmacht, versucht Rick zu retten, was zu retten ist und lernt dabei eine ganze Menge Neues über sich selbst.

Meine Meinung:
Noch nie habe ich ein Buch mit einer solchen Vielfalt an unterschiedlichen queeren Charakteren gelesen. Man könnte denken, dass dies zu viel des Guten ist, aber nein! Es zeigt einfach nur, wie unterschiedlich Menschen sein können oder sein müssen, um glücklich zu sein.

Es geht zum Beispiel um transidente, nichtbinäre, bi-, pan- und homosexuelle Menschen, um Toleranz und Akzeptanz, um Outing, um Verletzungen und um Verzeihen, um Liebe und Freundschaft. Eine herrlich lebendige Geschichte, so bunt wie das tolle Cover.

Der achtzehnjährige Rick führt uns als Ich-Erzähler durch die Handlung. Ich bin ihm dabei sehr gerne gefolgt, denn er ist ein wirklich hundertprozentig sympathischer Typ, mit dem man gerne befreundet sein möchte. Anfangs noch etwas zurückhaltend und unsicher, entwickelt er sich von Seite zu Seite immer weiter und wird innerlich immer stärker.

Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen, die schwierige Themen bearbeiten, werden hier auch viele Lösungsansätze für verschiedene Probleme aufgezeigt. Das hat mir besonders gut gefallen, denn so kann man neben guter Unterhaltung auch noch einen wirklichen Nutzen daraus ziehen.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Hat mir sehr gut gefallen. Sehr schöne und einfühlsame Geschichte, die Wunderbar erzählt wurde. Habe ich sehr gern Gelesen.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

"Gänseblümchen" von Elias Finley ist eine ganz wundervolle und liebenswerte Geschichte über Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können und die zeigt, dass all diese Unterschiede ihre Berechtigung haben und neben- und miteinander leben können. Absolut lesenswert, nicht nur für Jugendliche!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
2 stars
2 stars
2 stars
2 stars
2 stars

Den ganzen Lobeshymnen kann ich mich leider nicht anschließen, dennoch will ich erstmal mit den positiven Aspekten des Buches beginnen.
Ich liebe die Diversität. Wir treffen pansexuelle und bisexuelle Charaktere, nicht-binäre und transidente. Und das in einem deutschen Buch! Meine Meinung gibt es bisher viel zu wenige deutsche queere Literatur. Auch die Tatsache das Vhyn, ein nicht-binärer Charaktere, Neopronomina benutzt habe ich so noch nie in einem deutschen Buch erlebt. Auch wenn ich anfangs über sier/sien gestolpert bin (da es hier einfach noch nicht so gebräuchlich ist wie they im Englischen) habe ich mich irgendwann daran gewöhnt.
Auch war das Buch sehr Sex positiv, und hatte zudem eine Triggerliste am Ende. All das sollte man mehr in Jugendbüchern finden!

Jedoch störte mich der Schreibstil. Ich fand es sehr kindlich geschrieben und teilweise schwer zu lesen, da mir vor allem Dialoge nicht immer sehr natürlich erschienen. Ich fand es auch seltsam, dass keiner der Charaktere fluchte sondern nur Worte wie "Depp" oder "Scheibenkleister" verwendete. Welche 18/19-jährigen fluchen nie?
Auch die Handlung fand ich nicht allzu packend, und für die Charaktere konnte ich mich auch nicht begeistern, vor allem für die beiden Love Interests, die ich eher wahnsinnig unsympathisch fand, und von Dreiecksbeziehungen bin ich kein Fan.
Gelegentlich waren ein paar Typos übersehen worden (z.B. Whatsapp-Grippe) und das Rick nicht glauben konnte, dass man auch heute noch in Ländern fürs LGBTQ+ Sein bestraft werden kann, erschien mir auch sehr unglaubwürdig. In welcher heilen Welt lebt er, vor da er doch einen schwulen Opa hat und sich eigentlich ziemlich gut mit diesen Themen auskennt?

Alles in allem liebte ich die Idee dahinter, die Umsetzung jedoch war nicht meins.

2 stars
2 stars
2 stars
2 stars
2 stars
War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: