Der kleine Teeladen in Tokio

Romantic Escapes

Gesprochen von Hannah Baus
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Erscheinungstermin 15.06.2021 | Archivierungsdatum 01.07.2021

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Zum Inhalt

Herzklopfen zur Kirschblüte.
Die angehende Fotografin Fiona ist überglücklich, als sie zu einer Reise nach Japan eingeladen wird. Es ist ein Stipendium, und ihre Bilder sollen anschließend in einer angesehenen Londoner Galerie gezeigt werden. Doch in Tokio stellt sich heraus, dass der Engländer Gabriel Burnett ihr Tutor sein wird. Ausgerechnet Gabe! Für ihn hat Fiona lange und unerwidert geschwärmt. Und Gabe hat sichtlich kein Interesse an einer Zusammenarbeit. Zum Glück wohnt Fiona bei einer warmherzigen Gastfamilie, die einen traditionellen Teeladen führt und ihr die japanische Kultur näherbringt. Dank Zen-Garten und Teezeremonie blüht Fiona auf. Aber kann sie auch einen Zugang zu Gabes Herzen finden?


Der 5. Band der beliebten Romantic-Escapes-Reihe!

Herzklopfen zur Kirschblüte.
Die angehende Fotografin Fiona ist überglücklich, als sie zu einer Reise nach Japan eingeladen wird. Es ist ein Stipendium, und ihre Bilder sollen anschließend in einer...


Eine Anmerkung des Verlags

Das Buch erscheint bei Rowohlt.

Das Buch erscheint bei Rowohlt.


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9788726795493
PREIS 15,99 € (EUR)
DAUER 9 Stunden, 59 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die Romantic Escape Reihe von Julie Caplin, versteht es zu verzaubern und die Leser/Hörer auf eine tolle Reise zu schicken. Die Bücher dieser Reihe sind völlig unabhängig voneinander zu lesen, meist gibt es nur eine freundschaftliche Verbindung zu anderen Protagonisten, die aber kaum aufgegriffen wird. Der neuste Teil der Reihe spielt in Japan. Der Autorin ist es exzellent gelungen das Land mit seinen Sehenswürdigkeiten und die traditionellen und modernen Gegensätze einzufangen. Sogar die kulinarischen Köstlichkeiten finden ihren Platz. Die beiden Protagonisten Fiona und Gabe treffen am Flughafen nach Jahren aufeinander, doch Gabe scheint Fiona nicht zu erkennen. Als er gezwungen ist, die nächste Zeit mit ihr zu verbringen, fliegen die Funken zwischen den beiden und die Kameras der zwei leidenschaftlichen Fotografen blitzen. Emotional haben mich beide Protagonisten leicht erreicht. Durch den tollen Blickwinkel der Fotografie bekommt man ein unglaublich gutes Gefühl dafür, wie sie sich gegenseitig wahrnehmen. Doch es geht nicht nur um das zusammenfinden, sondern auch sich selbst zu finden. Mit viel Feingefühl stellt die Autorin den Veränderungsprozess der beiden Charaktere dar. Insgesamt ein weiterer toller Wohlfühlroman in dieser Reihe, der das Fernweh weckt. Im Oktober 21 kann man sich erneut auf eine herzerwärmende Reise begeben, dann erscheint "Das kleine Chalet in der Schweiz". Das Hörbuch wird von Hannah Baus gesprochen. Ihre Stimme macht es leicht sich in der Geschichte zu verlieren und passt hervorragend zu dieser Erzählung.

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"Der kleine Teeladen in Tokio" gehört zu der Reihe "Romantic Escapes" kann aber - wie alle anderen Bücher der Reihe - sehr gut komplett unabhängig gelesen werden.. Ein wunderbares Buch für alle Japan-Fans, aber auch für Leute, die mit diesem Land bisher noch nicht so viel anfangen konnten: Spätestens nach ein paar Kapitel bekommt hier jeder Fernweh. Eine romantische, süße Geschichte, die nicht zu kitschig daherkommt und auch mit ein paar ernsteren Momenten überzeugt. Macht einfach Spaß zu lesen/ zu hören. Perfekt für den Urlaub!

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Eine durch und durch sympathische Geschichte mit einem schönen japanischen Flair. Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme und macht ihre Sache wirklich gut.

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„Der kleine Teeladen in Tokio“ ist Teil einer Serie, von der ich noch keinen Band kenne, was letztlich aber auch nicht wichtig war, denn die Handlung ist in sich geschlossen, sodass man ohne Vorkenntnisse klarkommt. In Tokio trifft Fiona ihren Schwarm aus früheren Zeiten – und das wo sie doch so glücklich war, dass sie nicht nur ein Stipendium in Japan bekam, sondern die Fotos der Reise im Anschluss auch noch in einer Galerie ausgestellt werden sollen. Doch weil der für sie vorgesehene Mentor spontan nicht zur Verfügung steht, bekommt sie stattdessen Gabe, der nach Japan ausgewandert ist. Nicht nur, dass er nie etwas von ihrer Schwärmerei mitbekommen hatte, zunächst erkennt er sie nicht mal wieder und stellt sich auch sonst eher widerborstig an. Glücklicherweise hat sie eine sehr nette Gastfamilie mit kleinem Teeladen, die ihre Stimmung heben – und wer weiß: Vielleicht taut Gabe ja doch noch auf? An sich weiß man bei dieser Art Geschichten ja schon im Vorwege, was man bekommt: Nette Unterhaltung, die einen den Alltag vergessen lässt, einen in andere Welten abtauchen lässt, unbeschwerte Zeit eben. Hier sind die „fremden Welten“ Fotografie und Japan, in Gestalt von Tee- und anderen Zeremonien, Speisen, Art der Menschen. Fiona ist eine grundsympathische junge Frau, dass Gabe zunächst etwas unsympathisch rüberkommt, legt sich dann auch bald. Selbstredend ist vorhersehbar, was passiert, aber das ist kein Vorwurf, das weiß man, wenn man sich auf derartige Geschichten einlässt. Doch nun beginnt es mit meinen Problemen: Ich wurde weder mit der Geschichte noch den Figuren warm: Der Vortrag plätscherte vor sich hin und manchmal schreckte ich auf „Huch, 15 Minuten zugehört, aber was passierte?!“. Ob es an der Geschichte oder an der Sprecherin lag, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, ich tippe aber auf die Sprecherin – irgendwie gefielen mir die Stimme und ihre Vortragsart nicht so recht – ich bräuchte keinen weiteren Band. Daher komme ich über mehr als 3 Sterne nicht hinaus, weil hier letztlich jeder selbst entscheiden muss, ob Geschichte und Vortrag gefallen.

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Inhalt Die angehende Fotografin Fiona ist überglücklich, als sie zu einer Reise nach Japan eingeladen wird. Es ist ein Stipendium, und ihre Bilder sollen anschließend in einer angesehenen Londoner Galerie gezeigt werden. Doch in Tokio stellt sich heraus, dass der Engländer Gabriel Burnett ihr Tutor sein wird. Ausgerechnet Gabe! Für ihn hat Fiona lange und unerwidert geschwärmt. Und Gabe hat sichtlich kein Interesse an einer Zusammenarbeit. Zum Glück wohnt Fiona bei einer warmherzigen Gastfamilie, die einen traditionellen Teeladen führt und ihr die japanische Kultur näherbringt. Dank Zen-Garten und Teezeremonie blüht Fiona auf. Aber kann sie auch einen Zugang zu Gabes Herzen finden? Danke an Netgalley für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung. Cover Artikelbild-0 Das Cover passt erst einmal super zu den anderen Bänden der Reihe. Natürlich passt es auch perfekt zur Handlung, da der Tee und die Kirschblüte hier ein Thema sind. Das ist auch im Buch drin und eine schöne Einladung in die japanische Kultur. Es hätte vielleicht noch eine Kamera dazu gepasst. Ich mag aber das Gesamtbild gern, da ich rosa eh immer wunderschön finde. Der Schriftzug ist wunderbar verspielt und ich mag, dass es keine großartigen Kontraste im Cover gab. Meine Meinung Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Kurz vorab: Ich kenne die Vorgänger-Bände nicht und das hat gar nicht gestört. Einmal wurde von Kopenhagen gesprochen und da weiß ich nicht, ob das eine Verknüpfung zum Kopenhagen-Band der Reihe war. Aber ansonsten habe ich 0 gemerkt, dass es noch mehr Bände gab und denk daher, dass alle in sich geschlossen sind. Einmal hat mir an diesem Hörbuch sehr gefallen, dass es in Tokio gespielt hat. Das war mal ein ganz neuer Ort, von dem ich bisher nie viel gehört habe. Die Atmosphäre war aber so gemütlich und ein echter Kulturschock. Es wurden einige Sehenswürdigkeiten beschrieben und auch die japanische Kultur. Die Gastgeber waren so unfassbar lieb und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Die Kulisse war einfach abwechslungsreich und es hat Spaß gemacht, durch das Hörbuch erste Einblicke in die Stadt Tokio zu bekommen. Die Liebesgeschichte fand ich sehr authentisch. Ich finde es immer schwierig, bei einer vergangenen Liebesgeschichte einzusteigen. Hier fand ich das voll okay. Denn die beiden hatten nicht diese Hasseinstellung zueinander, sodass es irgendwie doch ein fast neutraler Einstieg war. Das fand ich super gelöst. Die Beziehung der beiden war so süß und ich mochte die beiden gemeinsam. Es war schön, dass sie umeinander auch gekämpft haben und diese Gefühle endlich etwas mehr zugelassen haben. Gabe hat sich manchmal etwas wechselseitig verhalten und war manchmal schwer einzuschätzen. Fionas Mutter war auch eine interessante Figur. Es war echt zum Haare raufen, aber hat die Geschichte irgendwie auch aufgeheitert. Dass sich Gabe eingemischt hat, fand ich erst echt uncool, aber fand es schön, dass Fiona am Ende so selbstreflektierend darüber nachdenken konnte und ihre eigene Meinung nochmal überdacht hat. Hier gab es keine ewigen Schmollereien und das war echt angenehm. Außerdem ging es hier um Fotografie und das fand ich richtig toll. Es wurde nicht einfach etwas angeschnitten, sondern auch die Gefühle dahinter erklärt. Es ging hier mehr darum, bestimmte Momente festzuhalten und das wurde auch durch die Worte sehr gut rüber gebracht. Die Ausstellungen konnte ich mir bildlich vorstellen und habe mich gefühlt, als wäre ich selbst dort vor Ort und würde die Fotos alle sehen. Was mich etwas gestört hat, war die Sprecherin. Sie hat an sich toll gesprochen und betont, aber leider waren die „S“ und „Sch“ manchmal echt schneidend. Das war teils etwas unangenehm für die Ohren. Die Stimme hat mir sonst aber sehr gefallen. Daher von mir 4,5 Sterne

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Einfach wunderbar! Tolle Protagonistin, viel japanische Kultur und eine richtig schön erzählte Geschichte! Gehört zu meinen Favoriten in dieser Reihe. Video-Rezension: https://youtu.be/i5MO8-mAuas

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Must Summer Read/Hear. Zunächst einmal zu der Sprecherin des Hörbuchs. Sie hat es wunderbar gemacht. Sie hat es geschafft in jeder Szene genau die gewünschten Emotionen rüber zubringen und hat es "echt" wirklichen lassen. Ich habe ihr sehr gerne zugehört. Das Buch selbst ist ebenfalls sehr gut. Es ist schön leicht und man fühlt sich einfach wohl wenn man es hört/liest. Die Liebesgeschichte ist die ganze Zeit nie unnötig dramatisch geworden. Besonders schön fand ich, dass man nebenbei noch ein wenig mehr über die japanische Kultur gelernt hat. Ich habe gleich Lust bekommen auch mal nach Japan zu fliegen und mir die beschriebenen Ort selbst mal anzugucken. Ich kann es nur nochmal sagen MUST SUMMER READ/HEAR!

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Endlich wieder ein neuer Band aus dieser wunderbaren Reihe! Und als Hörer:In wird man nicht enttäuscht. Eine tolle Sprecherin und schöne Geschichte, die einen dieses Mal nach Japan entführt.

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Inhalt Fiona hat bei einem Fotografie-Wettbewerb eine Reise nach Japan gewonnen, um dort mit den berühmten Fotografen Yutaka zusammenzuarbeiten. Doch am Flughafen erwartete sie Gabe Burnett, ebenfalls ein erfolgreicher Fotograf, aber eben auch ehemaliger Lehrer und Schwarm Fionas. Gestaltung Ich habe bereits den ersten Band der Romantic-Escapes-Reihe gelesen und alle anderen schon im Regal stehen. Darauf aufmerksam geworden bin ich wegen der wirklich hübschen Cover. Ich finde, sie stimmen einen perfekt auf eine Wohlfühl-Geschichte ein. Sprecher Hannah Baus hat für mich perfekt zum japanischen Flair der Geschichte gepasst. Ihre ruhige und zurückhaltendere Art zu lesen passte für mich sehr gut dazu. Trotzdem stolperte ich manchmal über ihre Betonung. Sprache Julie Caplin schafft wirklich eine absolute Wohlfühlatmosphäre. Obwohl es zu Anfang Spannungen gibt zwischen Fiona und Gabe, ist man trotzdem gerne mit ihnen unterwegs und erkundet Tokio. Und das war auch wirklich mein Highlight der Geschichte - die Sehenswürdigkeiten und die Atmosphäre in Japan. Die japanische Lebensart, samt ihren Weisheiten und Traditionen, wurde so toll in die Geschichte mit eingebunden, dass man das Gefühl hat nicht nur eine süße Liebesgeschichte, sondern auch eine Sightseeing-Tour bekommen zu haben. Charaktere Fiona ist aufgrund ihrer Vergangenheit sehr unsicher in dem was sie tut. Sie plagen Selbstzweifel und Schuldgefühle. Es ist toll zu sehen, wie sie immer mehr Selbstvertrauen gewinnt und mit alten Fehlern abschließt und beginnt sie in neuem Licht sieht. Gabe ist sehr mürrisch und distanziert. Nachdem ihn seine Muse betrogen hat, ist er zwar noch immer sehr erfolgreich als Fotograf doch die Leidenschaft fehlt ihm. Auch hier ist der Wandel den Gabe durchmacht, toll zu beobachten. Und dann gibt es noch die japanische Gastfamilie. Die hab ich wirklich in mein Herz geschlossen. Vor allem die kluge Großmutter und Teemeisterin Haruka, die den Blick für die verborgenen Dinge hat, hat es mir angetan. Sie strahlt so eine Ruhe und Weisheit aus und weiß die Dinge sehr geschickt in ihre gewünschten Bahnen zu lenken. Aber auch ihre Enkelin Mayu fand ich klasse - Teenager, begeistert von Cosplay und den neusten und angesagten Trends, wie einer Roboter-Bar, aber im geheimen ebenso fasziniert von der japanischen Tradition und ihrer Großmutter. Fazit Eine süße Liebesgeschichte mit einem großartigen Setting und faszinierenden Nebencharakteren.

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Lässt einen mit nach Japan reisen Ich reise gerne per Kopfkino in andere Länder und Kulturen und die Autorin hat mich mit ihrer Liebesgeschichte um die junge Fiona gelungen nach Japan entführt. Denn genau dorthin geht es für die angehende Fotografin mittels eines Stipendiums. In Japan soll sie von Yutaka Araki, einem weltweit angesehenen Fotografie Professor, ein exklusives Tutorial bekommen und dazu die Möglichkeit anschließend ihre Bilder in einer angesagten Londoner Galerie auszustellen, um damit schon den ersten Schritt zum Erfolg machen zu können. Doch kaum in Japan angekommen, heißt es Planänderung, „Leider hatte Yutaka Araki einen Trauerfall in der Familie und musste nach Niseko zurück. Sie müssen sich darum leider mit mir abgeben.» Sein Mund zuckte schelmisch, dann fügte er hinzu: «Ich bin aber auch nicht so schlecht.» Fiona ärgerte sich über sein unverschämtes Selbstbewusstsein – und über ihren ansteigenden Puls. Sie funkelte ihn an. «Mir ist durchaus bewusst, wer Sie sind, Mr. Burnett» und Fiona steht vor der vollendeten Tatsache, dass sie nun von ihrem ehemaligen Lehrer gecoacht werden soll, in den sie vor zehn Jahren, im zarten Alter von 18 Jahren, so unsterblich verliebt war und sich damit zum Gespött der Schule gemacht hat. Soll sie froh sein, oder sich darüber ärgern, dass er sich scheinbar nicht einmal mehr an sie erinnert, obwohl sie sich damals geküsst haben? Worüber sie sich jedoch auf jeden Fall ärgern muss, ist die Tatsache, dass er diesen Job aus Pflichtgefühl heraus übernommen, jedoch keinerlei Interesse daran hat, weder ihr Portfolio je eines Blickes gewürdigt hat, noch daran denkt mit ihr zusammenzuarbeiten, denn es gilt „wollte er bloß, dass sich der Tag nicht unnötig in die Länge zog, indem sie überall Fotos schoss; das würde einen sowieso schon öden Tag noch unerträglicher machen“ und sie deshalb kurzerhand an Sehenswürdigkeiten absetzt, um sie nach ein paar Stunden wieder abzuholen. Wie wird sich die Zusammenarbeit entwickeln? Das wird nicht verraten, nur so viel vielleicht noch, bei Fiona leben trotz Ärger und der Tatsache, dass von seinem unglaublichen Charisma und seiner Leidenschaft für die Fotografie nicht mehr viel zu spüren ist, wieder Gefühle für ihn auf und auch bei Gabe Burnett kommt Stück für Stück das Erinnerungsvermögen zurück und lässt ihn erkennen, was ihn einmal ausgemacht hat und wo der Weg in Zukunft hingehen soll. Ganz besonders betonen muss ich, wie sehr mir das Regionalkolorit gefallen hat. Man ist mit Fiona rund um Tokio unterwegs, darf mit ihr schon wegen der Suche nach dem perfekten Bild bei allen Sehenswürdigkeiten, beim Skytree, dem höchsten Turm der Welt, angefangen über die Kirschblüte im Park, bis hin zur Pagode mit Schrein ganz genau hinsehen und kann sich so per Kopfkino fast schon mit vor Ort beamen. So quetscht man sich mit ihr z.B. auch zur Rush-Hour in die Untergrundbahn, „Alle drängten todesmutig nach vorn, bevor er auch nur angehalten hatte. Sobald die Türen sich öffneten, berührten Fionas Füße den Boden kaum noch – es fühlte sich an, als würde sie in einer Menschenmenge surfen. Selbst wenn sie gewollt hätte, hätte sie jetzt nicht mehr zurückgekonnt.“, oder ist bei einer traditionellen Teezeremonie mit dabei, nicht ohne sich vorher in einen Kimono bzw. vollständige Tracht hüllen zu lassen, „Setsuko lächelte sie an, während sie die breite Schärpe um sie wickelte. Die Japanerin zeigte ihr dabei die kleinen eingenähten Stäbchen, die den Stoff im Rücken in Form hielten. Schließlich ließ Fiona sich wie eine Prinzessin von Setsuko weiße Socken an die Füße ziehen und in die Geta helfen, die traditionellen Holzsandalen mit dicken Sohlen.“ Andere Länder, andere Sitten, auch hier darf man mit Fiona einiges erfahren, und nicht nur, «In Japan gilt das als sehr unhöflich.» Sie zog ihre Hand zurück. «Was, mit dem Finger zeigen?» «Ja. Und sich die Nase putzen. Die Japaner finden es ziemlich ekelhaft, wenn man ein Taschentuch benutzt.» bzw. «Visitenkarten sind auch sehr beliebt. Wenn man Ihnen eine gibt, dann nehmen Sie sie unbedingt mit beiden Händen an und behandeln Sie die Karte wie einen kostbaren Gegenstand. Auf keinen Fall dürfen Sie sie einfach einstecken. Legen Sie sie sorgfältig in Ihr Portemonnaie. Hier in Japan wird Respekt großgeschrieben.» Extra erwähnen, auch wenn es eigentlich zum Regionalkolorit gehört, will ich den großartigen kulinarischen Ausflug, den mir die Autorin geboten und damit nicht nur einmal beim Lesen einen wässrigen Mund beschert hat. Dass, „Der Koch kam und präsentierte ihnen eine Bambusplatte mit rohen Garnelen, Jakobsmuscheln, winzigen Fischfilets, Tintenfisch und etwas Mais, eine Scheibe einer merkwürdig aussehenden Rübe, Aubergine und etwas, das Fiona für Pilze hielt. Sie nickte und lächelte dem Koch zu. Ihr Magen drehte sich ein wenig bei dem Gedanken an rohe Meeresfrüchte,“ gilt hier nur so lange, bis man kurz darauf diese Köstlichkeiten vor den Augen als frische Tempura zubereitet serviert bekommt, und dabei Geschmacks Highlights erleben darf, es bei Onigiri heißt, der „süß-saure Geschmack explodierte förmlich auf ihrer Zunge. Gleichzeitig war eine angenehme Schärfe darin, die durch den milden Reisgeschmack perfekt ausgeglichen wurde.“, oder man einfach miterleben kann, wie eine Ramen Suppe ein verletztes Herz retten kann. Der locker, plaudernde Schreibstil der Autorin nimmt einen sofort ein und vermag mit seinen lebendigen Beschreibungen gelungen zu fesseln. Nicht zu vorhersehbar, mit einer Spur Tiefe, so darf es bei mir doch gerne zwischendurch auch mal eine Liebesgeschichte sein, die nur zur Unterhaltung dient. Die sympathische Fiona ist mit ihrem mangelnden Selbstbewusstsein und ihrer gewinnenden Bodenständig- und Natürlichkeit äußerst authentisch gezeichnet und nicht nur einmal hat sie mir leid getan. Zum Glück konnte ich mich aber auch immer wieder mit und über sie freuen, oft darüber, dass sie durchaus kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn sie etwas ärgert oder ihr etwas Negatives auffällt. Vielleicht lernt sie dabei im Verlauf auch ein wenig von Gabe. Der hat zu Beginn so gar nichts, was mich für ihn einnehmen konnte, aber je besser ich ihn kennenlernen durfte, desto mehr Verständnis konnte ich für ihn aufbringen. Gut gefallen hat mir bei beiden, dass sich äußerst nachvollziehbar und realistisch verändern. Auch die übrigen Mitspieler sind gelungen gezeichnet, ganz besonders dabei die warmherzige Gastfamilie, bei der Fiona unterkommt, bei Teemeisterin und Großmutter Haruka, angefangen über Mutter Setsuko bis hin zu Teenietochter Mayu, die fast schon ein wenig auf Krawall gebürstet, gern frischen Wind in die Familie bringt, hinter ihrer Fassade aber doch so sehr alle alten Traditionen mit der Familie liebt. Der Roman ist toll als Hörbuch umgesetzt und hat mir daher mindestens genauso gut wie selbst gelesen gefallen. Ich habe Hannah Baus´ dynamischer Stimme äußerst gerne zugehört. Sie lässt Fiona gelungen lebendig werden und erschafft durch ein breites Repertoire an Stimmlagen auch für alle anderen Beteiligten, ein zu deren Eigenheiten individuell passendes Profil. Zudem gelingt es ihr versiert die Emotionen und stets die richtige Atmosphäre zu transportieren. Alles in allem ein gelungenes "Romantic Escape" nach Japan, das mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern mir auch, mich so gekonnt mit vor Ort genommen, jede Menge Fernweh beschert hat. Fünf Sterne sind dafür auf jeden Fall drin.

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Die junge Bloggerin und Fotografin Fiona hat bei einer Auswahl eine Reise nach Tokio gewonnen, die einhergeht mit dem Coaching mit einem weltbekannten Fotografen und einer eigenen Ausstellung in London. In Tokio stellt sie dann leider fest, das ihr Mentor eine alte Flamme von ihr ist, die ihr einige schwere Jahre beschert hat: Gabriel Burnett. Und während sie verzweifelt versucht damit klarzukommen, macht Gabriel sehr deutlich, das er eigentlich keine Lust auf den Job hat. Fiona wohnt aber bei einer sehr tollen Familie, die ihr viele Traditionen näherbringen und ihr somit den Weg zum eigenen Ich ebnen. Doch ihr Herz hat mit Gabriel andere Pläne….. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch wenn ich nichts aus der Reihe gelesen oder gehört habe, so kann man das Buch problemlos lesen. Die Geschichte ist warmherzig und trifft genau ins romantische Herz, aber auch die tollen Beschreibungen von Tokio und den japanischen Traditionen bringen einem das Land näher und man verspürt eine Idee von Japan. Die Autorin hat einen leichten Schreibstil und man kann gut folgen. Die Geschichte wird ein wenig wechselseitig von Fiona und Gabriel erzählt und man kommt so an beide Charaktere gut an. Ich hatte am Ende noch eine kleine größere Wendung erwartet, die aber so nicht kam und dadurch ist die Story leicht und locker und vorhersehbar geschrieben. Aber man braucht ja nicht immer das große Drama. Mit Fiona konnte ich mich schnell identifizieren, sie hat eine angenehme Altersstruktur und ist doch ein wenig unsicher im Leben. Das kommt aber durch ein Ereignis in ihrem Leben, welches völlig falsch eingeschätzt wurde (auch von ihr) und ihr somit eine schwierige Lebensphase beschert hat. Und auch ihre Mutter ist keine einfache Person (obwohl ich da ähnlich angehaucht bin) und somit ergibt sich ein kompliziertes Zusammenleben. Doch die reise nach Tokio ist für Fiona eine Reise ins eigene Leben und ist wichtig und prägt sie. Und die Begegnung mit Gabriel Burnett, die Konfrontation mit der Vergangenheit in der Gegenwart und das fremde Land sind eine Herausforderung und ich finde Fiona macht das toll: sie stellt sich vielen Situationen mit erhobenen Kopf und findet immer einen Weg heraus. Gabriel hat den Sinn seines Lebens verloren und dies Job ist für ihn nur lästig. Und das lässt er echt oft raushängen und das macht ihn unsympathisch. Besonders weil man auch nicht so richtig erkennt warum das so ist. Aber durch Fionas forsche Art muss er sich mit ihr und ihrem Projekt auseinandersetzen und mit der Zeit findet er hinein. Ich mochte diese Entwicklung, weil sie einfach sehr realistisch ist und auch so beschrieben wird. Denn ich denke das man schon in seinem Leben an solchen Punkten ankommen kann und dann braucht man jemanden, der einen wieder auf die Sonnenseite des Lebens holt. Alles in allem war es eine wunderschöne Reise durch Japan mit einer herzerwärmenden Liebesgeschichte, die einem schöne Lesestunden gegeben hat. Die Erzählerin hat in dieser Geschichte einen guten Part geleistet. Sie hat eine angenehme Stimme und auch das Lesetempo war passend. Ich habe manchmal gar nicht gemerkt, wie lange ich zugehört habe, denn man ist schnell in Tokio gewesen und wollte bleiben. Mit den japanischen Namen und den Personen (besonders der Gastfamilie) war es am Anfang schwierig, diese richtig zuzuordnen, aber mit der Zeit wurde das besser und man ist richtig abgetaucht. Ich mochte tatsächlich die komplette Geschichte ist der Erzählerin, auch ohne Stimmen-Veränderungen oder ähnliches. Es war rundum eine schön erzählte Liebesgeschichte, die man immer weiterempfehlen kann.

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Das Setting in Tokio fand ich sehr schön! Für jemanden, der sich nicht auskennt, wurde die Atmosphäre definitiv übermittelt und ich hatte das Gefühl, einen kleinen Eindruck über das Land und die Menschen darin zu bekommen. Der Schreibstil war – wie man es von Julie Caplin kennt – angenehm und die Sprecherin des Hörbuchs fand ich genau wie bei den ande-ren Teilen sehr gelungen ausgewählt. Nun zu den Protagoniste: Ich mochte Fiona sehr, auch wenn sie mich stark an Nina aus ‚Die kleine Patisserie in Paris‘ erinnert hat. Generell hatte ich den Eindruck, dass es einige Paral-lelen zu dem anderen Romantic Escapes Roman gab. Zum Beispiel hat mich die überbesorg-te Mutter von Fiona sehr an die Familie an Nina erinnert. Bei Gabriel gab es auch einige Parallelen zu Sebastian, denn die beiden vielbeschäftigten und in ihrem Beruf erfolgreichen Männer waren zu anfangs sehr unnahbar und hatten ihre Leidenschaft für ihren Job verloren, was sich im Laufe des Romans geändert hat. Zum Schluss hat mich die Dynamik der beiden mit der gemeinsamen Vergangenheit und dem Umgang miteinander sehr an die Geschichte in Paris erinnert. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich den Eindruck erstmal nicht schlimm fand. Ich mochte ‚Die kleine Patisserie in Paris‘ und habe mich deshalb nicht an den Ähnlichkeiten gestört. Nichtsdestotrotz wären etwas andere Charaktere auch spannend gewesen. Besonders schön fand ich die Teeladen-Atmosphäre und die Familie rund um Haruka. Mit ihren weisen Sprüchen, der Teezeremonie und den drei Frauen hat die Gastfamilie für einen tollen Wohlfühlort gesorgt. Genauso hat mir das Thema Fotografie gut gefallen, die Ausflü-ge zu spannenden Touristenzielen und die Begeisterung für die japanische Kultur. Eine Kleinigkeit, die mich leider gestört hat war, dass sich die Protagonisten mehr als die Hälfte des Romans gesiezt haben. An sich ist das ja in Ordnung, aber gleichzeitig hat Fiona Gabriel mit dem Spitznamen Gabe angesprochen, was für mich in Kombination mit dem Siezen einfach nicht gepasst hat. Ich denke, dass es an der Übersetzung liegt, da im Engli-schen ‚You‘ sowohl für ‚Du‘ als auch für ‚Sie‘ genutzt wird. Deshalb ist das natürlich keine Kritik an der Autorin, aber es war für mich leider etwas unstimmig. Alles in allem mochte ich ‚Der kleine Teeladen in Tokio‘, und hatte es in knapp 2 Tagen durch, einfach weil es sich so schön hören lassen hat. Ich freue mich auch sehr auf weitere Teile der Romantic Escapes Reihe von Julie Caplin und werde das Hörbuch sicher nochmal hören! 4/5 Sterne!

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Schon das "Kleine Café in Kopenhagen" aus der "Romantic Escapes"-Reihe von Julia Caplin war sehr atmosphärisch und schön zu lesen. Der "Kleine Teeladen in Tokio" ist ebenfalls ganz toll und auch als Hörbuch sehr zu empfehlen. Fotografin Fiona gewinnt ein Stipendium in Japan, wo sie ihren einstigen Lehrer und Jugendschwarm Gabriel wieder trifft. Erneut schlägt ihr Herz in seiner Nähe schneller, doch er scheint eine andere Frau zu lieben... Fiona lebt bei einer sehr netten und liebenswürdigen Gastfamilie, die einen Teeladen führt und die Fiona schnell ins Herz schließt. Durch die Familie lernt sie Land, Leute, Natur, Kultur und Bräuche Japans kennen und schätzen (sie macht u.a. einen Ausflug zum Fuji, lernt die Gartenkultur Japans kennen, erfährt alles über Geishas und nimmt an einer traditionellen Teezeremonie teil). Schön ist, dass die Hörbuch-Fassung ungekürzt ist. Die Stimme der Sprecherin Hannah Baus passt gut zur weiblichen Hauptfigur des Romans. Kurzweilige Sommer-Unterhaltung mit Japan-Urlaubsfeeling und Liebes-Happy-End. Macht viel Spaß!

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Die Geschichte über Fiona, die nach Tokio reist um dort zu fotografieren konnte mich schnell überzeugen. Vom ersten Augenblick an gab es diese besondere Atmosphäre, die beim Hören des Hörbuches wunderbar mitgeschwungen ist. Die Autorin hat einen sehr beschreibenden und bildlichen Stil, durch den man direkt Bilder vor Augen hat und die Umgebung selbst vor sich sieht. Da es in Tokio gespielt hat und auch die japanische Kultur und Tradition nicht zu kurz kam, fand ich es besonders spannend. Der Schreibstil ist sehr locker, teils humorvoll und einfach zu verstehen. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme mit Höhen und Tiefen, der man gut zuhören kann. Mir persönlich sind die Sprecher:innen immer sehr wichtig, weil ich sonst nicht gut zuhören kann, bzw. nicht gern zuhöre. Das Problem hatte ich bei diesem Hörbuch überhaupt nicht. Die Charaktere fand ich gut. Fiona war mir teils etwas zu unsicher und ab und an kindisch. Sie hängt einen großen Teil des Buches noch sehr in einer Vergangenheit von vor 10 Jahren, was ich nur bedingt nachvollziehen konnte. Gabe hingegen ist mir anfangs etwas zu schnöselig und abweisend. Allerdings durchleben die beiden Charaktere einen Wandel und wachsen über sich hinaus, was ich persönlich sehr mochte. Deshalb konnte ich im Nachhinein dann auch die kleineren, etwas anstrengenden Seiten der beiden verzeihen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war für mich nicht das Highlight der Geschichte, allerdings war es dennoch schön und recht authentisch, was mir gefallen hat. Das spannendste war für mich einfach die japanische Kultur, über die man wirklich einiges erfährt; sowie die Fotografie, die für mich als Hobby-Fotografin ebenfalls sehr spannend war. Insgesamt hat mir das Hörbuch gut gefallen und ich mochte es, mich an verregneten Tagen in die Geschichte und Tokio zu träumen :)

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Cover: Es passt hervorragend zum Inhalt, die Farbe erinnert an Kirschblüten und der Teekessel verweist auf den Teeladen. Sprecherin: Hannah Baus macht einen wunderbaren Job. Ich liebe es, wie sie liest und ihre Betonung ist klasse. Ich hätte ihr ewig zuhören können. Inhalt/Charaktere: Fiona fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut. Sie ist unsicher und ihre Mutter verstärkt dieses Gefühl noch durch. Trotzdem tritt sie die bei einem Fotowettbewerb Reise nach Tokio an, um in ihrer Karriere als Fotografin voranzubringen. Doch statt des erwarteten Lehrers, erwartet sie dort ausgerechnet Gabe als ihr Mentor. Schon einmal hatte er das Herz gebrochen. Zuerst erkennt er sie nicht einmal und hat auch keine Lust, ihr etwas beizubringen, doch da wächst Fiona über sich hinaus und bringt ihn dazu und noch zu viel mehr. Fazit: eine wunderschöne Liebesgeschichte vor einem faszinierenden Hintergrund. Ich habe die Geschichte sehr genossen und die Sprecherin hat das Ganze noch einmal abgerundet. Absolute lese und Hörempfehlung von mir.

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Zwischen Kultur, Eindrücken und Romantik Inhalt: Japan, Tee und atemberaubende Fotos, dass alles wartet auf Fiona, nachdem sie ein Stipendium und eine damit verbundene Reise nach Japan mit anschließender Fotoausstellung in London bekommen hat. Sie wohnt bei ihrer liebenswerten Gastfamilie direkt über einem kleinen Teeladen in einer malerischen Umgebung, also ein wahrgewordener Traum. Wäre da nicht ihrer Mentor Gabe, für den sie bereits früher geschwärmt hat, der aber so gar nicht umgänglich und freundlich zu ihr ist. Meine Meinung: Gut gefallen haben mir die Beschreibungen von Japan. Ich konnte mir gut vorstellen, dass dort wunderschöne Momente mit der Kamera eingefangen werden können. Ebenso fand ich es schön immer mal wieder kleine Einblicke in die Kultur zu bekommen z.B. die Teezeremonie. Die Stimme der Hörbuchsprecherin hat mich persönlich nicht richtig abgeholt, was aber natürlich auch eine subjektive Empfindung ist. Fiona gefällt mir als Charakter gut gefallen. Sie hatte eine höfliche und freundliche Art und eine positive Einstellung. Mit Gabe bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden, irgendwas hat mich an seiner Art zu Beginn so sehr gestört, dass der Eindruck nicht wirklich weggegangen ist. Die Story war unterhaltsam, hat aber für mich keine riesigen Überraschungen bereitgehalten. Ich konnte zwar schön in die japanische Welt eintauchen, aber nicht so richtig mit den Protagonisten mitfühlen. Fazit: Tolle bildhafte Beschreibungen von Japan und eine romantische Geschichte, die mich nicht ganz mitreißen konnte.

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Der kleine Teeladen in Tokio von Julie Caplin ist der fünfte Band ihrer Romantic Escape Reihe. Ich mag die Bücher der Autorin. Alle haben ihr eigenes Thema, ihre eigenen Protagonisten und so kann man auch gut jedes Buch für sich nehmen und lesen. Die Autorin schafft es immer wieder ihre Leser mit in die Ferne zu nehmen. Gerade in der Momentanen Lage ist das verreisen für mich undenkbar und da genieße ich solche Fernwehbücher umso mehr. Diesmal nimmt die Autorin ihre Leser und Hörer mit nach Japan. Sie transportiert sehr anschaulich das Leben und die Kultur. Aber auch die Traditionen und die Gegend beschreibt Julie Caplin sehr authentisch. Man fühlt sich als wäre man selbst in Tokio und bei den Teezeremonien sowie auf der Fotoreise dabei. Es ist wie eine eigene Reise gewesen. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil ihre Leser zu fesseln und zum Träumen einzuladen. Dazu kommt, dass die Sprecherin des Hörbuches einen guten Job gemacht hat und das Buch gut vorgetragen hat. Fiona ist eine sympathische, etwas ängstliche Protagonistin mit der man aber gleich mitfühlt und sie einfach nur gerne hat. Ich habe sie gerne auf ihrer Fotoreise durch Japan begleitet. Gabe war mir anfangs etwas unsympathisch. Er wirkte arrogant, desinteressiert und genervt. Mit der Zeit wurde es aber besser. Auch die Nebendarsteller sind alle gut beschrieben und waren mir auch sehr sympathisch. Man hat sich in dieser warmherzigen Gastfamilie von Fiona gut aufgehoben gefühlt. Ich bin wieder mal begeistert von dem Buch und freue mich schon jetzt auf den nächsten Band.

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Der kleine Teeladen in Tokio gelesen von Hannah Baus. Die Sprecherin ist genau die richtige Stimme für die junge Engländerin Fiona. Man kann sofort in die Geschichte eintauchen und wird auf dieses Abenteuer nach Japan mitgenommen. Erzählfluss alles stimmig. Zum Inhalt: Fiona erhält ein Stipendium, dass ihr eine Reise nach Tokio bescherrt. Sie darf 2 Wochen einem berühmten Fotografen auf die Finger schauen. Danach plant sie mit den Bildern und den neuerworbenen Erkenntnissen eine Ausstellung in einer Londoner Galerie. Leider bekommt sie ausgerechnet Gabe Burnett als Tutor, mit dem sie schon in England ein peinliches Erlebnis hatte. Sein Interesse an ihr ist eher unterkühlt. Auf Grund ihrer warmherzigen Gastfamilie erfährt man einiges über Japan und deren Teeladen. Fiona blüht richtig auf, aber kann sie den Eisklotz Gabe auch zum Schmelzen bringen? Fazit: Es passt ganz wunderbar in die Reihe Romantic Escapes, in der man abtauchen kann und sich frischen Wind aus fernen Ländern um die Nase wehen lassen kann. Klare Kaufempfehlung für locker leichte Lesekost.

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Die angehende Fotografin Fiona ist überglücklich, denn sie darf eine Reise nach Japan unternehmen. Durch dieses Stipendium kann sie mit einem angesehenen Fotografen zusammenarbeiten, um die Bilder später in einer Londoner Galerie auszustellen. In Tokio erfährt sie, dass sie vom Engländer Gabriel Burnett begleitet werden soll. Die Beiden verbindet etwas, was sie gerne von sich wegschieben würde. So wird ihr Aufenthalt in Tokio noch spannender als erhofft. Julie Caplin nimmt einen mit in ein, für mich, fremdes Land und baut dort eine Liebesgeschichte, mit dem Flair von Japan, auf. Japan ist für mich ein Land, mit dem ich mich noch nie groß beschäftigt habe. So war es ein schöner Ausflug zu verschiedenen tollen Orten und das Ambiente kam total super bei mir an. Man konnte sich sehr gut vorstellen, wie es sein muss, wenn man sich in den riesigen Menschenmengen Tokios verliert, die verschiedenen Bräuche und Sitten kennenlernen darf und schöne Orte mit Fiona und Gabe besucht. Fiona ist eine Frau, die eine wahnsinnig anstrengende Mutter und Komplexe mit ihrer Größe hat. Sie ist aber auch talentiert und sehr nett. In ihrer Gastfamilie fühlt sie sich herzlich willkommen. Die Gastfreundschaft ist sehr groß und sie bekommt so die japanische Kultur nähergebracht. Im Teeladen wäre man sehr gerne selbst Gast gewesen und hätte eine besondere Mischung Tee genossen. Gabe hat sich etwas selbst verloren, seine Arbeiten macht er, aber nicht mehr mit der Hingabe, die er früher an den Tag gelehnt hat. Zu Beginn kommt er häufig genervt und mit einer gewissen Arroganz daher. Mit der Zeit hat sich sein Verhalten aber gedreht und beide geben dem Anderen das, was er braucht. Die Story hatte für mich ein paar Längen und ging nicht ganz so voran, wie gedacht. Es war toll, die Zwei bei ihren Reisen und Unternehmungen zu begleiten, doch waren die Ereignisse relativ vorhersehbar. Die Sprecherin hat die Atmosphäre gut eingefangen und gut zu Fiona gepasst. Ich mochte die Stimme und es war angenehm anzuhören. Tolle Einblicke in die Kultur Japans, mit Reisen zu besonderen Orten, interessanten Protagonisten und einer netten Lovestory, die nur ein kleines bisschen vorhersehbar war. Das Hörbuch hat mir viel Spaß bereitet und mein Interesse an Japan geweckt.

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Dies war mein erster Band aus dieser Reihe. Eine sehr leichte Liebesgeschichte vor dem Hintergrund Japans. Ich hatte mir genau diesen Roman rausgesucht, weil ich ihn jemandem weiterempfehlen wollte, der sowohl ein Fan von Japan als auch von Fotografie ist - und in beidem wurde ich nicht enttäuscht (auch wenn die Beschreibungen hin und wieder ein wenig zu sehr nach Reiseführer klangen; zumindest hat man einen guten Eindruck von Land und Leuten bekommen). Die Liebesgeschichte hat mir auch gefallen, auch wenn es seeehr lange dauert, bis die beiden über ihre Hürden hinwegkommen und zueinanderfinden. Im Normalfall habe ich nichts gegen slow burn, aber nur, wenn das, was die Protas trennt, schwerwiegend genug ist, um es zu rechtfertigen. Das hat mir hier ein wenig gefehlt. Insgesamt ein netter Roman. Das Hörbuch ist hörenswert; die Erzählerin hat ihren Job sehr gut gemacht.

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Fiona ist die Gewinnerin einer Reise nach Tokio und darf, im Rahmen eines Stipendiums, mit einem bekannten Gesicht zusammenarbeiten mit dem Ziel einer fotografischen Ausstellung. Wer hätte gedacht, dass ein längst vergangenes Missgeschick eine derartige Wendung nehmen könnte. Fiona sicherlich nicht. Ein sehr gut recherchiertes Hörbuch, welches tolle Einblicke in die japanische Kultur gewährt. In eine wundervolle Lovestory verpackt ist das Hörbuch ein wahrer Hörgenuss und macht wirklich Spaß. Vielen Dank dafür!

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Ich höre ich nur selten Hörbücher und lese meistens lieber selbst. Weil bei mir aber eine längere Zugfahrt anstand, habe ich die Chance genutzt, und „Der kleine Teeladen in Tokio“ als Hörbuch gehört. So konnte ich die nervige Musik eines Mitreisenden entspannt ignorieren. Die Sprecherin Hannah Baus kannte ich nur dem Namen nach, aber die Hörprobe hat mich gleich überzeugt. Gehört habe ich das Buch mit der Netgalley Shelf-App. Das ging super einfach und ich kann die App absolut empfehlen. Toll, dass es bei Netgalley jetzt auch Hörbücher gibt. „Der kleine Teeladen in Tokio“ ist Teil 5 der Romantic Escapes Reihe. Die Hauptfigur, Fiona, kommt schon in der im 1. Teil der Reihe vor und ist somit keine Unbekannte. Charakterlich ist die 28-jährige Bloggerin eher unsicher und in sich gekehrt, versucht aber, mehr aus sich heraus zu kommen. Für einen Fotografiestipendium reist sie schließlich nach Tokio – und dort begegnet sie Gabriel Burnett – dem Mann, auf dem ihre Unsicherheit beruht. Gabriel scheint sich nicht an die Vorfälle in der Vergangenheit zu erinnern, trotzdem verhält er sich nicht gerade sympathisch. Fionas japanische Gastfamilie (bestehend aus drei Frauen) ist hingegen sehr sympathisch und hilfsbereit. Sie betreiben einen kleinen Teeladen und ermöglichen ihr viele Eindrücke in die japanische Kultur, in der besonders die Teezeremonie eine wichtige Rolle spielt. Mit der Zeit wird Fiona durch den Einfluss der drei Frauen immer selbstbewusster. Und Gabriel, der zu Anfang ein absolut unsympathisch ist ist, erkennt seine Fehler und will sein Leben in eine andere Bahn lenken. So lernen die beiden sich nochmal neu kennen und entwickeln sich charakterlich weiter. Weil ich die Reihe bereits kenne, war mir von Anfang an klar, wie die Geschichte ausgehen wird. Obwohl Japan mich als Setting nicht besonders interessiert hat, war Fionas Reise für mich trotzdem sehr interessant zu verfolgen. Julie Caplin schafft es, das Land interessant darzustellen und den besonderen Charme der Menschen dort zu zeigen. Die drei Frauen, die Fionas Gastfamilie sind, waren mir von Anfang an sympathisch. Das Gespann aus Großmutter, Mutter und Teenietochter, sowie deren Begeisterung für die Teekultur, waren absolut authentisch und haben mich richtig fasziniert. Ich trinke selbst gerne Tee und war deswegen besonders gespannt zu erfahren, wie die Teekultur in Japan ist. Die Liebesgeschichte zwischen Gabriel und Fiona war, wie gesagt, relativ vorhersehbar und klischeehaft. Das hat mich aber nicht gestört, denn des war unterhaltsam, ihre Entwicklungen zu begleiten. Der Schreibstil von Julie Caplin ist gewohnt leichtgängig und flüssig. Die vielen bildlichen Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen, denn dadurch konnte ich mir perfekt die Umgebung in Japan vorstellen. Die Sprecherin Hannah Baus schafft es, die Atmosphäre passend aufrechtzuerhalten und die Stimmung zu transportieren. Ich finde ihre Stimme sehr angenehm und passend für diese Reihe, sodass ich ihr sehr gerne zugehört habe. Auch bei diesem Band hat mir das Cover wieder sehr gut gefallen. Es passt zu den vorherigen Teilen der Reihe und ist liebevoll gestaltet. Auf den ersten Blick wird gleich klar, worum es geht: Tee und Japan. Die Handlung des Buches und das Setting passen wunderbar zusammen und ergeben insgesamt eine wundervolle Geschichte zum Wohlfühlen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! – Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen –

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Bisher habe ich die gesamte Reihe von Julie Caplin gelesen. Der neueste Liebesroman führt uns nach Japan. Caplin taucht wieder in Sitten und Gebräuche des Landes ein während wir die Wiederannäherung von Fiona und Gabe erleben. Die Liebesbeziehung hat mir wieder gut gefallen, zumal Fiona auch mit dem Problem ihrer hypochondrischen Mutter fertig werden muss. Die Abhandlungen aller japanischen Themen war mir dieses Mal allerdings etwas too much. Caplin zählt wirklich ALLES auf. Von der Achtsamkeit über Waldbaden bis zu Kintsugi werden alle japanischen Trends thematisiert. Weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen...

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🎑🏮 ROMANTIC ESCAPES 5 🏮🎑 Der kleine Teeladen in Tokio ist Band 5 der Romantic Escapes - Reihe von Julie Caplin. 🌸🎐 Man muss sich auf das hier und jetzt konzentrieren. 🎐🌸 Diese Geschichte habe ich als Hörbuch angehört. Gesprochen wurde es von Hannah Baus. Auch diesmal hat mich die Sprecherin mitgenommen und konnte mich mit ihrem Talent, Wörtern Leben einzuhauchen in die Geschichte eintauchen lassen. Dies ist wie iben bereits erwähnt der 5. Band dieser wundervollen Reihe. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen/gehört werden. Ab und zu kommen in dieser Geschichte Protagonisten aus "Das kleine Café in Kopenhagen" vor, was ich richtig schön finde, da die Stories damit auch irgendwie verbunden bleiben. Dies ist eine Geschichte über Selbstzweifel und der Weg zu sich selbst. Diesmal geht es um Fiona und Gabriel. Julie entführt uns diesmal aus London nach Tokia. Und ich liebe ihre bildhaften Beschreibungen und die Liebe zum Detail. So waren wir mit Fiona an den schönsten Orten in Tokio und Umgebung und auch die Kirschblütenzeit durften wir so miterleben. Ich konnte mir alles im Gedanken vorstellen und habe auch diesmal wieder mit beiden mitgelitten, gehofft und gebangt. Und mir ein Happy-End ersehnt. Das Ende hat sehr gut zu den beiden Protagonisten gepasst und ich wurde mit einem glücklichen Gefühl in der Brust zurückgelassen. Insgesamt ist auch diese Geschichte sehr lesens-/hörenswert und daher vergebe ich 4 von 5 ⭐ Sternen.

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Mit ihrer Romantic Escapes Reihe führt Julie Caplin uns dieses Mal nach Japan. Bloggerin Fiona trifft auf Fotografen Gabe - und ja, man weiß als Leser wohin das über Umwegen führen wird. Aber gerade diese Wege und Umwege sind in Julie Caplins Reihe immer besonders schön gestaltet, so auch wieder in diesem Band. Das Hören macht unglaublich Lust auf eine Japanreise, denn wir hören viel über die Kultur, Traditionen, die Gärten, die Kirschblütenzeit und vor allem über die Teezeremonien und das japanische Essen. Ich mochte es, abzutauchen und neben der schönen seichten Liebesgeschichte ein Urlaubsgefühl zu haben. Ein Buch/Hörbuch, dass einen positiv gestimmt zurücklässt - ob zwischen den Kapiteln oder am Ende. Hannah Baus ist als Sprecherin toll gewählt - ihre empathische Art zu Lesen passte toll zu den Figuren und zu der Stimmung des Buchs, Ich kann Euch den Ausflug nach Japan nur ans Herz legen - genießt es.

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Ein Workshop bei einem der größten Fotografen dieser Zeit - eine großartige Chance für Fiona, die dafür extra nach Tokio reist. Um dann vor ihrem ehemaligen Lehrer zu stehen in den sie früher so verliebt war. Dieser erinnert sich nicht an Fiona und hat auch nicht sonderlich Lust die Vertretung des Mentors zu übernehmen, was er Fiona auch zu spüren gibt. Diese ist jedoch nicht auf den Mund gefallen und so gehen die Spitzen hin und her und langsam fängt die Atmosphäre spürbar an zu knistern. Zum Glück sorgt für die Gemütlichkeit und das Seelenwohl ihre japanische Gastfamilie, die einen kleinen Teeladen besitzt. Eine Geschichte die einen viel zum Schmunzeln bringt und das knistern spürbar ist, mit schönen Beschreibung der Menschen und Orte in Japan.

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"Der kleine Teeladen in Tokio" ist für mich genau das, was Urlaubslektüre ausmacht. Egal ob als Buch oder als Hörbuch ist dieses Buch einfach fantastisch um die Seele baumeln zu lassen, zu entspannend und zu lachen. Eine romantische und witzige Geschichte um eine junge Frau, die endlich im Leben ankommt, sich selbst wieder findet und lernt, was sie braucht um glücklich zu sein. Ich mochte das Feeling in diesem Buch wirklich sehr, es war fast, als würde man Fiona zum Kirschblütenfest begleiten und bei ihrer Reise durch die Kultur Japans dabei sein. Das Buch ist wirklich eine absolute Wohlfühlromanze mit süßen Charakteren und einer zarten Romanze, die zwar dazu gehört aber dennoch nicht im Zentrum der Geschichte steht. Wirklich eine Empfehlung und ich werde mir auf jeden Fall auch die anderen Bücher diese Reihe mal genaue angucken.

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Die Stimme der Sprecherin passt hervorragend zur Geschichte und es gelingt ihr mühelos den Zuhörer mit auf diese wunderbare Reise nach Tokio zu nehmen. Diese Geschichte weckt das Fernweh und macht Spaß.

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