Lockvogel

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 16.03.2021 | Archivierungsdatum 04.06.2021

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Zum Inhalt

Sie hat Talent – und er sie in der Hand: Was ist dran an der Geschichte, dass ein einflussreicher Regisseur übergriffig geworden sein soll?

Toni ist pleite und ihr läuft die Zeit davon

Toni hat praktisch keinen Euro mehr in der Tasche. Nicht, weil die Schauspielschülerin ihren Allerwertesten nicht hochbekommt, sondern weil sich ihr Freund Felix mit ihren Ersparnissen auf und davon gemacht hat. Geld weg, Freund weg (Oder Ex-Freund? Betrüger? Was zur Hölle ist er denn nun?), dafür werden die unbezahlten Rechnungen immer mehr. – Toni hat einen riesigen Berg besonders saurer Zitronen vorgesetzt bekommen. Nur: Was macht sie daraus? Zuerst einmal: Durchatmen, Limonade machen auf später verschieben und schleunigst Felix zur Rede stellen. Dafür wendet sie sich an Privatdetektiv Edgar Behm. Der könnte Felix aufspüren. Doch wie soll sie ihn bezahlen?

Ein Fall von #metoo? – Undercover als Lockvogel

Auch Sybille Steiner findet den Weg in Behms Detektei: Die Ehefrau eines Starregisseurs hat beunruhigende Post erhalten. Einem anonymen Tagebuch zufolge soll ihr Ehemann vor Jahren gegenüber einer jungen Schauspielerin seine Machtposition ausgenutzt haben. Sind die Anschuldigungen wahr? Wer ist die Verfasserin? Hat damit gar der Tod eines Mannes auf einer von Steiners High-Society-Partys etwas zu tun? Möglichst schnell, bevor die Presse Wind davon bekommt, muss Behm genau das herausfinden. Wie praktisch, dass gerade eine Schauspielschülerin bei Behm aufgetaucht ist, die ihn nicht bezahlen kann: Toni wird als Lockvogel engagiert. Welche Gefahren warten auf sie in der Filmbranche, die für Machtgefälle und Intrigen berüchtigt ist?

Theresa Prammers Kriminalroman bringt deinen Puls auf Hochtouren!

Ist das nur ein „lockerer Typ“ oder nutzt er seine Position aus? Darf ich noch vertrauen? Was zieht es nach sich, wenn ich mutig bin und Missstände aufzeige? – Es ist ein brisanter Stoff, dem sich die Autorin, Schauspielerin und Regisseurin Theresa Prammer in „Lockvogel“ zuwendet. Und genau dafür wird sie geschätzt: Dass ihre Bücher nicht nur spannend sind und bis tief hinein die Nacht bei geöffneten Buchdeckeln mitfiebern lassen. Sondern dass sie uns in ihren Romanen vor Fragen stellt, die uns auch im richtigen Leben beschäftigen.


Sie hat Talent – und er sie in der Hand: Was ist dran an der Geschichte, dass ein einflussreicher Regisseur übergriffig geworden sein soll?

Toni ist pleite und ihr läuft die Zeit davon

Toni hat...


Vorab-Besprechungen

„In ihrem raffiniert gestrickten Krimi schickt Theresa Prammer uns auf Mörderjagd mit dem unwiderstehlichsten Ermittlerduo, das mir seit Langem begegnet ist!“

Ursula Poznanksi

„Mit viel Lokalkolorit, Sprachwitz, Branchen-Know-how und Szenekenntnis inszeniert Theresa Prammer raffiniert eine charmanten wie spannenden Story.“

TREND, Michaela Knapp

„In ihrem raffiniert gestrickten Krimi schickt Theresa Prammer uns auf Mörderjagd mit dem unwiderstehlichsten Ermittlerduo, das mir seit Langem begegnet ist!“

Ursula Poznanksi

„Mit viel...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783709981030
PREIS 24,90 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ich hoffe inständig, dass dies der Beginn einer Serie rund um Privatdetektiv Edgar Brehm und Schauspielschülerin Toni Lorenz ist! Spannend, witzig, unterhaltsam - perfekte Unterhaltung!

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Schauspielstudentin Toni Lorenz hat ein Problem. Ihre Professorin – die Schmitz - hat sie vom Unterricht ausgeschlossen, ihr Freund hat sie verlassen und was noch viel schlimmer ist, er hat all ihr Erspartes mitgenommen. Als letzten Ausweg aus ihrer Misere wendet sich Toni an den Privatdetektiv Edgar Brehm. Dieser hat so seine eigenen – nicht nur finanziellen – Probleme. Der Auftrag in einem dubiosen Todesfall in der Vorstadt nach einer Promiparty bei einem angesagten Regisseur zu ermitteln, kommt ihm gerade recht. Für Toni und Edgar bietet sich so eine für beide profitable Gelegenheit. Toni beginnt für Edgar in dem Fall verdeckt zu ermitteln, dafür sind die Nachforschungen Edgars zum Verbleib des Ex-Freundes gratis. „Toni war schon wieder frech.“ Toni Lorenz, die verpeilte Heldin dieses Krimis, muss diesen Satz wohl für sich gelten lassen. Die frischgebackene Undercover Ermittlerin und der grummelige Detektiv, der seine besten Jahre schon hinter sich gelassen zu haben scheint, müssen sich gehörig zusammenraufen. Die österreichische Schriftstellerin, Schauspielerin und Regisseurin Theresa Prammer nimmt die Theaterbranche aufs Korn, widmet sich Seitenblicken und der immer noch aktuellen metoo Thematik. Gibt es Krimis, bei denen man sich wohlfühlen kann? Ja, denn Lockvogel von der wunderbaren Theresa Prammer kommt ohne Grauslichkeiten aus, ist spannend, temporeich, spitz aber nicht überspitzt und witzig zugleich.

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Es ist schon länger her, dass ich diesen Krimi gelesen habe. Das Rezensionsexemplar hatte ich vor allem angefragt, weil ich gespannt auf die Einarbeitung der #metoo-Bewegung in einen Krimi war. Generell bin ich kein besonders großer Fan von Krimis mit Privatdetektiv*innen als Ermittler*innen und auch hier hat es ein Weilchen gedauert, bis ich mit Edgar Brehm, eine der beiden Hauptpersonen hier, warm wurde. Tatsächlich hat mir aber gerade zum Ende hin die Dynamik zwischen Brehm, dem Privatdetektiv, und Toni, der Schauspielschülerin, richtig gut gefallen. Auch die Auflösung des Falls war für mich spannend und nachvollziehbar, auch wenn #metoo doch nicht ganz den Stellenwert hatte wie gedacht.

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Hat mir sehr gut gefallen Wer viel liest denkt sicher, fast jede Charaktere schon mal als Protagonist kennengelernt zu haben. Und doch sind diese beiden liebenswerten Figuren so ganz anders. Es hat mich von Anfang an begeistert, die beiden kennenzulernen. Einen abgebrannten Privatdetektiv gibts oft: dieser Edgar Brehm ist mit seinen Problemen, seiner Moral und seiner Vorgehensweise aber irgendwie besonders. An ihn wendet sich die junge Schauspielschülerin Antonia. Sie wurde überraschend von ihrem Freund Felix verlassen und richtig schlimm daran ist, dass er sie bestohlen hat: ein nicht geringes Vermögen ihrer Großmutter, das dieser ihren Lebensabend in einem Seniorenheim sichern sollte. Beiden geht es im Moment wirklich nicht gut und dass Toni Herrn Brehm beim Ermitteln hilft, ist eher aus der Not heraus geboren. Es winkt eine lukrative Bezahlung für die Detektivarbeit um einen Todesfall und eine Erpressung und so entsteht dieses wenig professionelle Ermittlerpaar. Besonders Toni stolpert recht chaotisch immer mitten rein ins Geschehen, bringt die Aufklärung damit aber ständig voran. Die Geschichte war spannend, witzig und sehr unterhaltsam geschrieben. Auch wenn das wohl nicht zum Konzept dieses Buches gehört so würde ich mich doch freuen, eine weitere Geschichte mit Toni und Edgar zu lesen.

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Originelles Ermittlerpaar Toni ist Schauspielschülerin am Wiener Konservatorium. Doch gerade hat sie andere Probleme: Ihr Freund ist verschwunden und hat ihre gesamten Ersparnisse mitgenommen. Sie sucht den Detektiv Edgar Behm auf, mit der Bitte, ihren Freund (und das Geld) wieder zu finden. Auch Sybille Steiner nimmt den Detektiv unter Vertrag, er soll herausfinden, ob ihr Mann, der berühmte Regisseur Alexander Steiner ihr untreu ist. Und weil Toni den Detektiv nicht bezahlen kann, bietet sie sich als Aushilfe bei Behm an, als Ausgleich für seine Ermittlungen. Als noch ein Mord dazu kommt, für den die Polizei sich auf einen falschen Täter stürzt, wird Toni undercover zum Lockvogel. Auch wenn die Geschichte sich Zeit lässt, um die verschiedenen Figuren zu entfalten – sie sind allesamt Originale mit Ecken und Kanten -, so schafft die Autorin Theresa Prammer es doch sehr schnell, den Leser in die Erzählung zu verwickeln. Mehrere Handlungsstränge bilden den spannenden Grundstock für eine Geschichte, die mit überraschenden Wendungen aufwartet, bis hin zu einer wirklich unerwarteten Auflösung. Und das, obwohl ich schon das Ende zu ahnen glaubte… Es macht Spaß, den Geschehnissen zu folgen und sich immer wieder Gedanken zu machen, was hier wie zusammenhängt. Ich kann das Buch unbedingt weiter empfehlen, es hat mich gut unterhalten können, und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Felix, der Freund von Schauspielschülerin Antonia „Toni“ Lorenz verschwindet und mit ihm ihre gesamten Ersparnissen sowie der Familienschmuck auf Nimmerwiedersehen. Nahezu gleichzeitig findet der Kellner eines Catering-Unternehmens auf der Party von Regisseur Alexander Steiner einen nassen Tod im Pool. Sowohl Toni als auch Sybille Steiner suchen Rat bei Edgar Brehm, einem Privatdetektiv. Während Frau Steiner mit einem Bündel Euro-Noten wedelt, kann Toni das geforderte Honorar nicht zahlen und verdingt sich in der Detektei als Lockvogel, da Sybille Steiner ihren Mann der Untreue verdächtigt. Nützt der Regisseur die Sehnsucht junger Frauen, ein Hollywood-Star zu werden gnadenlos aus? Und wie passt der Tote im Swimmingpool hier ins Bild? Meine Meinung: Theresa Prammers Geschichten sind keine einfachen mit ebensolchen Lösungen. Mit viel Liebe zum Detail skizziert sie Lebensläufe voller Brüche, in denen mitunter auch Abgründe verborgen sind. Als Schauspielerin, Autorin und Regisseurin weiß sie, wie die Theaterbranche so tickt. Sie schreibt von Schauspiellehrerinnen, die unerbittlich sind, von Filmemachern, die ihre bürgerliche Fassade mit Krampf aufrecht erhalten und aufstrebenden Talenten, die dem allen mehr oder weniger gewachsen sind. Ihre Figuren sind selten eindimensional. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, sind manchmal naiv und dann wieder äußerst gewitzt. Edgar Brehm, der Ex-Polizist und nunmehrige Privatermittler hat seine beste Zeit schon hinter sich. Er ist von Schuldgefühlen geplagt, lebt ungesund und fühlt sich in väterlicher Weise zu Toni hingezogen. Obwohl in seiner ehemaligen Dienststelle Persona non grata, hat er nach wie vor Kontakt zu Polizistin Fernanda, die ihn manchmal (unerlaubt) mit notwendigen Informationen versorgt. Ein wichtiger Charakter, der nur selten persönlich in Erscheinung tritt, ist Tonis Großmutter, die in einer Seniorenresidenz in Baden bei Wien lebt, sich vor Verehren nicht retten kann. Der Schreibstil ist spannend, wenn auch nicht reißerisch und teilweise im Wiener Dialekt gehalten. Durch zahlreiche falsche Fährten ist es den Lesern möglich, sich selbst Gedanken zu machen. Wer hat den Kellner auf Steiner Party ermordet? Und warum? Oder ist er Opfer einer Verwechslung gewesen? Fazit: Ein raffiniert geschriebener Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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Rezi: Theresa Prammer „Lockvogel“ Inhalt: Toni hat praktisch keinen Euro mehr in der Tasche. Nicht, weil die Schauspielschülerin ihren Allerwertesten nicht hochbekommt, sondern weil sich ihr Freund Felix mit ihren Ersparnissen auf und davon gemacht hat. Geld weg, Freund weg (Oder Ex-Freund? Betrüger? Was zur Hölle ist er denn nun?), dafür werden die unbezahlten Rechnungen immer mehr. Toni hat einen riesigen Berg besonders saurer Zitronen vorgesetzt bekommen. Nur: Was macht sie daraus? Zuerst einmal: Durchatmen, Limonade machen auf später verschieben und schleunigst Felix zur Rede stellen. Dafür wendet sie sich an Privatdetektiv Edgar Brehm. Der könnte Felix aufspüren. Doch wie soll sie ihn bezahlen? Der Klappentext hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Flüssig und voller Spannung hat mich die Autorin durch das Buch geführt. Es war mein erstes Buch von Theresa Prammer und ich werde definitiv noch weitere von ihr lesen. Zitat am Anfang des Buches. „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Altes Testament Toni ist verzweifelt, ihr Freund Felix ist einfach verschwunden und mit ihm ihr Bargeld und Schmuck. Sie wendet sich an einen Privatdetektiv, der ihren Fall erst gar nicht annehmen will bzw zu viel Geld haben will. Er ändert seine Meinung, als Sybille Steiner, die Frau eines Starregisseurs ihn auch engagieren will. Was soll Toni für ihn tun? Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es Krimilesern sehr empfehlen.

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Herrlich leichter und zugleich spannender und fesselnder Krimi. Überraschender Ausgang. Schreit nach einem zweiten Teil

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Wien-Krimi Das Cover sagt noch nicht viel über den Inhalt des Buches aus, aber der Klappentext hat mich direkt angesprochen und sehr neugierig gemacht auf dieses Buch von Theresa Prammer. Klappentext: Sie hat Talent – und er sie in der Hand: Was ist dran an der Geschichte, dass ein einflussreicher Regisseur übergriffig geworden sein soll? Toni ist pleite und ihr läuft die Zeit davon Toni hat praktisch keinen Euro mehr in der Tasche. Nicht, weil die Schauspielschülerin ihren Allerwertesten nicht hochbekommt, sondern weil sich ihr Freund Felix mit ihren Ersparnissen auf und davon gemacht hat. Geld weg, Freund weg (Oder Ex-Freund? Betrüger? Was zur Hölle ist er denn nun?), dafür werden die unbezahlten Rechnungen immer mehr. – Toni hat einen riesigen Berg besonders saurer Zitronen vorgesetzt bekommen. Nur: Was macht sie daraus? Zuerst einmal: Durchatmen, Limonade machen auf später verschieben und schleunigst Felix zur Rede stellen. Dafür wendet sie sich an Privatdetektiv Edgar Brehm. Der könnte Felix aufspüren. Doch wie soll sie ihn bezahlen? Ein Fall von #metoo? – Undercover als Lockvogel Auch Sybille Steiner findet den Weg in Brehms Detektei: Die Ehefrau eines Starregisseurs hat beunruhigende Post erhalten. Einem anonymen Tagebuch zufolge soll ihr Ehemann vor Jahren gegenüber einer jungen Schauspielerin seine Machtposition ausgenutzt haben. Sind die Anschuldigungen wahr? Wer ist die Verfasserin? Hat damit gar der Tod eines Mannes auf einer von Steiners High-Society-Partys etwas zu tun? Möglichst schnell, bevor die Presse Wind davon bekommt, muss Brehm genau das herausfinden. Wie praktisch, dass gerade eine Schauspielschülerin bei Brehm aufgetaucht ist, die ihn nicht bezahlen kann: Toni wird als Lockvogel engagiert. Welche Gefahren warten auf sie in der Filmbranche, die für Machtgefälle und Intrigen berüchtigt ist? Theresa Prammers Kriminalroman bringt deinen Puls auf Hochtouren! Ist das nur ein "lockerer Typ" oder nutzt er seine Position aus? Darf ich noch vertrauen? Was zieht es nach sich, wenn ich mutig bin und Missstände aufzeige? – Es ist ein brisanter Stoff, dem sich die Autorin, Schauspielerin und Regisseurin Theresa Prammer in "Lockvogel" zuwendet. Und genau dafür wird sie geschätzt: Dass ihre Bücher nicht nur spannend sind und bis tief hinein die Nacht bei geöffneten Buchdeckeln mitfiebern lassen. Sondern dass sie uns in ihren Romanen vor Fragen stellt, die uns auch im richtigen Leben beschäftigen. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe das Buch auch bis zum Ende kaum aus der Hand gelegt. Ich konnte mich super in die Handlung hineinversetzen und mir auch die handelnden Personen und ich Handlungsorte sehr gut vorstellen. Der Spannungsbogen war für meinen Geschmack genau richtig und ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt. Von mir eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne für diesen Krimi.

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Inhalt: Toni ist pleite und ihr läuft die Zeit davon Toni hat praktisch keinen Euro mehr in der Tasche. Nicht, weil die Schauspielschülerin ihren Allerwertesten nicht hochbekommt, sondern weil sich ihr Freund Felix mit ihren Ersparnissen auf und davon gemacht hat. Geld weg, Freund weg (Oder Ex-Freund? Betrüger? Was zur Hölle ist er denn nun?), dafür werden die unbezahlten Rechnungen immer mehr. – Toni hat einen riesigen Berg besonders saurer Zitronen vorgesetzt bekommen. Nur: Was macht sie daraus? Zuerst einmal: Durchatmen, Limonade machen auf später verschieben und schleunigst Felix zur Rede stellen. Dafür wendet sie sich an Privatdetektiv Edgar Behm. Der könnte Felix aufspüren. Doch wie soll sie ihn bezahlen? Meine Meinung: Wieder mal ein tolles spannendes Buch von Teresa Prammer. Schon ab der ersten Seite war ich mitten im Geschehen. Wie bereits bei ihren vorhergehenden Krimis entführt uns die Autorin wieder ins Wiener Künstlerviertel. Und wieder wird man nicht enttäuscht. Die beiden Hauptprotagonisten Toni und Edgar wachsen einem im Laufe des Buches wirklich ans Herz. Auch wenn beide ihre eigenen Probleme haben und zeitweise eigenbrödlerisch wirken, so entwickeln sie sich im Laufe des Falls, doch zu einem tollen Team. Sehr gut gelungen finde ich auch, das man immer wieder durch die verschiedenen Handlungsstränge verwirrt wird, die sich dann aber im Laufe des Buches immer mehr verbinden. Auch sehr gut gefallen hat mir, das man auch sehr viel über das Privatleben von Toni und .Edgar erfährt. So kommen gerade die Hauptakteure einem deutlich näher und sie wirken greifbarer. Auch die Einblicke in das Leben von Schauspielern wird beleuchtet und man bekommt so auch darüber einen kleinen Einblick. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, spannend und teilweise humorvoll. Einfach eine tolle Mischung. Ich würde mich wahnsinnig freuen, in Zukunft noch mehr von Edgar und Toni lesen zu dürfen. Mein Fazit: Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

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Spannend, witzig, unterhaltsam Die Schauspielschülerin Antonia ist am Ende. Nicht nur, dass ihr Freund Felix sie von heute auf morgen verlassen hat, er hat zusätzlich auch noch all ihre Ersparnisse bzw. die ihrer Oma, mitgenommen. Von diesem Geld sollte nicht nur Toni ihr Auskommen haben, sie muss damit auch die Monatsraten für die Seniorenresidenz ihrer Oma bezahlen. Jetzt hat Toni praktisch nichts mehr, außer Frust, einen Haufen unbezahlter Rechnungen und die Seniorenresidenz, die die fehlenden Monatszahlungen einfordert. Und so engagiert Toni den etwas abgehalfterten Privatdetektiv Edgar Behm, um Felix und das verschwundene Geld aufspüren. Doch Brehm will den Auftrag eigentlich gar nicht annehmen, außerdem - wie soll Toni ihn überhaupt bezahlen? Als Toni mitbekommt, dass Sybille Steiner, die Ehefrau des Starregisseurs Alex Steiner, Brehm anheuern will, hat Toni die glorreiche Idee, dem Privatdetektiv ihre Dienste anzubieten. Einem anonymen Tagebuch zufolge soll der Regisseur vor Jahren gegenüber einer jungen Schauspielerin übergriffig geworden sein. Zudem ist gerade auf einer von Steiners luxuriösen Partys ein Kellner zu Tode gekommen. Privatdetektiv Brehm soll nun für Frau Steiner möglichst schnell Ermittlungen anstellen. Doch Brehm ist gesundheitlich, aber auch psychisch nicht so auf der Höhe, dass er tatsächlich ermitteln könnte. Da nimmt er zunächst eher widerwillig das Angebot von Toni an. Immerhin ist sie jung, engagiert und dazu auch noch eine talentierte Schauspielerin. Toni bietet sich Steiner als Lockvogel an und taucht ein in die gefährliche Filmbranche, die von Macht, schönem Schein, Sex, Neid und Gier geprägt ist. Interessant ist vor allem das Zusammenspiel der beiden ungleichen Detektive, das zu Beginn noch eher holprig verläuft, dann aber zunehmend an Respekt, Vertrauen und Zuneigung gewinnt. Tonis Auftritte als Detektivin sind auch nicht immer von Erfolg gekrönt, zudem lässt ihre Menschenkenntnis sie des Öfteren im Stich. Brehm, der zu Beginn ziemlich deprimiert und lustlos daherkommt, wird dagegen durch Toni wachgerüttelt und findet wieder etwas besser ins Leben zurück. Der Krimi bietet so manch überraschende Wendung, ist spannend, amüsant und unterhaltsam. Lediglich das Ende fällt für meinen Geschmack ein bisschen zu versöhnlich aus. Dennoch hofft man auf einen Folgeband mit dem sympathischen und originellen Ermittlerduo.

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"Lockvogel" von Theresa Prammer ist wirklich ein Pageturner; ich konnte irgendwann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Das wirklich fantastische an diesem Buch ist jedoch, das Prammer das schafft, ohne dass das Buch brutal oder blutig wurde; es ist einfach eine gut aufgebaute Story mit vielschichtigen Figuren und einem überraschenden Plott. Ich hoffe sehr, dass wir moch mehr von Toni und Edgar Brehm hören werden.

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Der Roman "Lockvogel" von Theresa Prammer ist ein sehr intelligent geschriebener Kriminalroman. Das Ermittlerduo hält Überraschungen bereit. Es ist eine fesselnde Lektüre. Seh empfehlenswert.

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Die Story bietet alles, was man von einem Kriminalroman erwartet. Eine interessante, starke Handlung, sympathische und nachvollziehbare Charaktere, und ein Ende, das das Leseerlebnis gut abschließt. Das Coverdesign gefällt mir auch sehr und ich muss sagen, dass ich die Geschichte besser fand als die Kurzbeschreibung sie deuten lässt. Zugegeben, am Anfang war ich nicht so sehr überzeugt von Behm, dem Detektiven, und seinen Handlungen. Und Toni selbst fand ich überzeugend in einer herrlich naiven und jungen Art, aber dann kam der plötzliche Schwung am Ende zwischen Felix und Lena, den ich zu gezwungen fand (oder zu kurz). Generell bin ich ein Fan davon, wenn mehrere Handlungsstränge parallel laufen und ich fand dieses Spiel zwischen Wahrheit und Lüge super spannend. Ich fand es auch toll wie die Geschichte aufgezogen wurde und mit jeder Seite spannender wurde. Behm habe ich dann am Ende wirklich sehr lieb gewonnen und das Duo Behm & Toni war wirklich ganz toll. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der eine gute, unterhaltsame Kriminalgeschichte lesen will, der definitiv ein Page-Turner ist. Gerne würde ich mehr von diesem Duo lesen!

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Theresa Prammer - Lockvogel Zum Inhalt Toni hat praktisch keinen Euro mehr in der Tasche. Nicht, weil die Schauspielschülerin ihren Allerwertesten nicht hochbekommt, sondern weil sich ihr Freund Felix mit ihren Ersparnissen auf und davon gemacht hat. Geld weg, Freund weg Auch Sybille Steiner findet den Weg in Behms Detektei: Die Ehefrau eines Starregisseurs hat beunruhigende Post erhalten. Möglichst schnell, bevor die Presse Wind davon bekommt, muss Behm genau das herausfinden. Wie praktisch, dass gerade eine Schauspielschülerin bei Behm aufgetaucht ist, die ihn nicht bezahlen kann: Toni wird als Lockvogel engagiert. Meinung Toni Lorenz und Edgar Brehm, sind großartige Protagonisten, und deren Zusammenarbeit, die oftmals überschattet wird von ihren eigenen Problemen. Dank Tonis Schauspieltalent und Brehms Erfahrung, ihrer beider Verbissenheit, ihre originellen Ideen und der Drang die Wahrheit herauszufinden wird schließlich alles umfassend aufgeklärt. Fazit Theresa Prammer hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Hauptpersonen werden authentisch dargestellt. Die Geschichte findet erst zum Schluss ihre Auflösung, da die Handlungen sich gut voneinander lösten... Ich hatte vergnügliche Lesestunden und kann den aktuellen Krimi weiter empfehlen,

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Sympathisches Ermittler-Duo Toni macht in Wien ihre Schauspielausbildung und lebt vermeintlich glücklich mit ihrer großen Liebe Felix zusammen. Von einen Tag auf den anderen ist Felix aber verschwunden und mit ihm das vermögen der Großmutter, was das Leben von Toni mitfinanziert hat. Sie kann noch immer nicht glauben, dass Felix sich wirklich auf und davon gemacht hat und würde ihn gerne zur Rede stellen. Da sie sich nicht anders zu helfen weiß, sucht sie die Hilfe des Privat-Detektivs Brehm, der gerade einen neuen Auftrag an Land ziehen konnte. Er sieht in der angehenden Schauspielerin eine gute Unterstützung für seine Ermittlungen und will Toni im Gegenzug auf der Suche nach Felix behilflich sein. Die beiden schließen einen Pakt und das neue Ermittler Duo beginnt mit den Recherchen... Die österreichische Autorin Theresa Prammer konnte mich bereits mit ihrer Kriminalroman-Reihe um die Wiener Kommissarin Carlotta Fiore begeistern, so dass ich auf ihr neues Werk "Lockvogel" mit neuen Protagonisten sehr gespannt war. Sie erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der den Krimi für mich schnell zu einem Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird um einen rätselhaften Tod auf einer High-Society Party direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und über die ereignisreichen Ermittlungen auf einem hohen Niveau gehalten. Der Verlauf der Geschichte gibt dem Leser immer wieder Möglichkeiten, eigene Überlegungen bezüglich Täterschaft oder Tathintergründe anzustellen, um dann im packenden Finale doch noch von einer raffinierten Auflösung überrascht zu werden. Einen besonderen Charme verleihen dem Kriminal-Roman die beiden Hauptprotagonisten Toni und der Privatdetektiv Brehm. Sie ergänzen sich perfekt, sind interessant gezeichnet und können von Beginn an Sympathiepunkte sammeln. Ebenfalls aus meiner Sicht sehr gelungen war die Verarbeitung des aktuellen und brisanten #MeToo- Themas. Theresa Prammer baut dies geschickt in ihre Geschichte ein, ohne irgendwelche Klischees zu bedienen oder Effekthascherei zu betreiben. Insgesamt ein für mich wirklich rundum gelungener Kriminalroman mit zwei äußerst sympathischen Hauptprotagonisten, denen hoffentlich noch eine längere gemeinsame Zukunft voraus steht. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Die faszinierende Geschichte spielt in Wien und ist so vielschichtig, vielseitig - nahezu verworren, und dabei sehr spannend und faszinierend! Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass die Zeit in der Geschichte kaum vergeht und irgendwie auch gar nicht soviel passiert - trotzdem ist der Schreibstil und die Story so fesselnd, dass ich mich kaum lösen konnte. Dazu passend lösen sich die Handlungsstränge nur sehr langsam voneinander - und das macht es einfach genial. Die Hauptpersonen sind sehr deutlich herausgearbeitet, sind megasympathisch und machen Lust auf viele nachfolgende Geschichten. Ein bisschen Dreh-Atmosphäre darf der Leser auch noch schnuppern. Ein bisschen mehr Wien wäre für mich persönlich auch ganz schön gewesen. Die Auflösung ist sehr schlüssig, nicht ganz überraschend, weil schön darauf hingearbeitet wurde. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, so dass ich mehr von dieser Autorin lesen werde.

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