Die Geschichte von Kat und Easy

Roman

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Erscheinungstermin 06.05.2021 | Archivierungsdatum 01.08.2021

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Zum Inhalt

Vom Leben, wie es hätte sein können – und vom großen Glück, dass es anders gekommen ist als gedacht.

Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals? 1973 wird ihr Jahr. Das schwört Kat ihrer Freundin Easy in der Silvesternacht, und nicht nur, weil sie bekifft sind. In den folgenden Monaten können sie viel von dem abhaken, was auf ihrer Liste steht. Sich zu verlieben, zum Beispiel. Unglücklicherweise in denselben Mann: Fripp arbeitet im Jugendzentrum, trägt karierte Hemden und kennt sich mit Hesse aus. Doch es ist nicht etwa die Eifersucht, die ihrer Freundschaft bald darauf ein jähes Ende setzt, sondern ein tragischer Unfall. Fast fünfzig Jahre später erhält Kat, die einen erfolgreichen Blog für Lebensberatung führt, eine Nachricht von Easy. In einem alten Haus an der Südküste Kretas treffen sie sich wieder und nehmen zwischen ausschweifenden Festen mit griechischen Nachbarn und rauschhaften Nächten am Strand das große Stück Leben in den Blick, das hinter ihnen liegt. Doch erst, als ein überraschender Besucher auf die Insel kommt, ist es ihnen möglich, sich der entscheidenden Frage zu stellen: Warum nur haben sie so unterschiedliche Erinnerungen an die Zeit mit Fripp? Mit einzigartigem Humor und psychologischer Scharfsicht erzählt Susann Pásztor von den wundervollen und schrecklichen Unwägbarkeiten des Lebens, und der Kunst, ihnen zu begegnen.

Vom Leben, wie es hätte sein können – und vom großen Glück, dass es anders gekommen ist als gedacht.

Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462052817
PREIS 18,69 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Zum Inhalt: Kat und Easy waren Freundinnen, doch dann hat ein Unglück sie entzweit. Fast ein halbes Jahrhundert später lädt Easy ihre damalige Freundin nach Kreta ein. Werden sie klären können, was damals geschehen ist und wieder zu einander finden? Neben rauschenden Festen mit den kretischen Nachbarn und diversen Unternehmungen und einem überraschenden Besucher lassen sie die Vergangenheit Revue passieren. Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass die Erwähnung von Kreta als einer der Hauptspielorte dazu geführt hst, dass ich das Buch lesen wollte. Meine absolute Lieblingsinsel und dann auch noch der Süden, dass musste ich lesen. Leider muss ich sagen, dass die Beschreibung der Örtlichkeiten schon etwas schlampig recherchiert war. Z. B. Wird es kaum möglich sein, Schaumkronen des Meeres zu sehen von dem Ort aus, man dem sich Easys Haus befindet, dafür ist es einfach zu weit weg vom Meer. Wenn ich aber davon absehe, hat mir die Geschichte durchaus gefallen. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir gut gefallen. Auch der Schreibstil ist durchaus gelungen und lässt sich sehr flott lesen. Insgesamt habe ich das Buch genossen. Fazit: Interessante Geschichte

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Das Buch erzählt relativ nüchtern die Geschichte von zwei Freundinnen, die nach einem intensiven Jahr der Jugend auseinander brechen und sich Jahre später wiedersehen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Kat erzählt, sie kommt als die coole, unnahbare rüber, wobei Easy eher die Rolle der naiven, unschuldigen übernimmt. Die Kapitel wechseln sich ab zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, bis die Vergangenheit Kats Gegenwart einholt. Es geht in dem Buch über die Beziehungen zwischen Menschen, insbesondere zwischen zwei Frauen, die zwischen Freundschaft, Nähe und Distanz schwanken. Man bekommt zwar die grundsätzliche Problematik mit, aber ich fand es schade, dass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte wirklich zum Kern von Kat durchzudringen. Auch das große Geheimnis, was zwischen diesen beiden mitschwingst, war eher unspektakulär. Was mir allerdings gefallen hat, war tatsächlich die Kälte und die Distanz, die Kat durchweg ausgestrahlt hat mit ihrer Unsicherheit und Angst. Aber man muss schon genau hingucken um diese Vielschichtigkeit von Kat zu sehen. Ich hatte das Gefühl, dass man aus Kat und Easy so viel mehr hätte machen können. Es war wie bei Kat uns Easy als sie sich wiedersehen und so vieles unausgesprochen zwischen den beiden in der Luft lag. Genau dieses Gefühl hatte ich auch bei diesem Buch, dass zu vieles in der Luft lag, aber nichts wirklich angestoßen wurde.

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Dieses Buch habe ich mit großer Begeisterung gelesen. Die beiden Hauptfiguren, vorallem Kat, sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen, da ich unbeding wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders nach dem ersten Kapitel , das auf Kreta, in der Gegenwart, spielt, dieser Wechsel ist shr reizvoll und spannend. Gute Darstellung der 16 jährigen Mädchen, so dass der Leser sich sehr gut in diese hinein versetzen kann.

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Ich mochte die vorigen Bücher von Susann Pásztor sehr, besonders "und dann steht einer auf und öffnet das Fenster", aber ihr neues Werk überzeugte mich nicht. "Die Geschichte von Kat und Easy" wird auf zwei Zeitebenen erzählt: in der Jetzt-Zeit und Anfang der 70er, als die Freundinnen Kat und Easy, gerade 16 Jahre jung, in einem Jahr das Leben, die Liebe und auch Drogen entdecken. In diesem Sommer passiert ein furchtbares Unglück, das das Leben der beiden, aber vor allem Easys Leben prägen wird. In der Jetzt-Zeit verbringen die beiden Frauen, die sich fast 50 Jahre nicht gesehen haben, einige Tage zusammen in Easys Ferienhaus auf Kreta und dem Leser enthüllt sich nach und nach, was in diesem einen Sommer 1973 geschah. Den Erzählstrang in der der Gegenwart fand ich zunächst sehr spannend, jedoch befremdete mich sowohl der Drogenkonsum als auch die sich offenbarte Promiskuität Easys und auch die Jugendjahre der beiden Frauen blieben mir bis zuletzt fremd.

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Zwei Mädchen im Teenager-Alter in tiefer Freundschaft, von der sie glauben, daß sie für immer ist. Daß dem nicht so sein wird, ist dem Leser schnell klar. Als sich die beiden ein halbes Menschenleben später wiedersehen, steht einiges im Raum, was noch ausgesprochen und geklärt werden muß. Dadurch entsteht eine gewisse Spannung in der Geschichte, die durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart noch wächst. Insgesamt liest es sich flüssig und interessant.. Die Jugend in der deutschen Provinz der 70er mit viel Musik und Drogen wirkte für mich fast schon exotisch. Jedoch waren mir die beiden Hauptfiguren bis zuletzt etwas fremd, nicht recht greifbar, und auch der sonst bei Susann Pasztor so geschätzte Humor hat mich bei diesem Buch nicht erreicht, obwohl die teils skurrilen Nebenfiguren die Geschichte angenehm auflockern. Wenn man es nicht mit den anderen Büchern von ihr vergleicht, durchaus ein gutes Buch, bei mir war wohl leider die Erwartung zu hoch!

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Lesenswert! Inhalt: 1973 soll IHR Jahr werden. Das beschließen die beiden sechzehnjährigen Mädchen Kat und Easy. Und es wird ein tatsächlich en besonderes Jahr, mit dem ersten Sex, viel Musik und Drogen. Und einem tragischen Ende ihrer Freundschaft. 46 Jahre später wagen die beiden eine Aufarbeitung der vergangenen Ereignisse. Sie treffen sich für eine Woche in Easys altem Haus auf Kreta. Meine Meinung: Der Roman konnte mich von Anfang an fesseln, gab mir Denkanstöße und hat mich in meine eigene Jugendzeit in den 1970ern zurück geworfen. Der Geist dieser Zeit ist sehr gut getroffen. Die Unsicherheit der Teenager in Sachen Liebe und Sex, aber auch in der Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, konnte ich gut nachempfinden, Probleme mit den Eltern und in der Schule - das alles haben wohl viele genau so erlebt. Susann Pásztor erzählt in abwechselnden Kapiteln von der Vergangenheit in dem Provinzstädtchen Laustedt und von der Gegenwart auf Kreta. Dabei kamen mir Kat und Easy als Sechzehnjährige näher als ihre erwachsenen Versionen. Von Letzteren hatte ich wohl eine aktivere Aussprache erwartet, aber eigentlich reden sie nur um den heißen Brei herum. Erst ganz zum Schluss kommt die Wahrheit ans Licht. Hier hätte ich mir einfach noch mehr Klartext gewünscht - vieles muss man sich zwischen den Zeilen selbst erarbeiten. Trotzdem ein durch und durch lesenswertes Buch!

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Was wäre wenn Die Geschichte von Kat und Easy ist geschrieben von der Schriftstellerin Susanne Pásztor. Ich kenn einige ihrer Romane Dieser Roman zeigt die Gefühle zweier Freundinnen. Erst waren sie Teenager um 1973 , mit ihren Erwartungen und dann als 62 jährige Frauen auf Kreta. Die beiden Zeiten werden abwechselnd erzählt. Die Emotionen als Teenager hat die Autorin glaubgaft geschaffen. So ähnlich habe es fast alle Teenager erlebt. Da kann ,an sich gut eindenken. Auf Kreta wohnt Easy und sie hat Kat eingeladen. Da gibt es Erinnerungen, die nicht immer gut waren. Sie überlegen, wie wäre ihr Leben geworden, wenn sie sich das damals anders entschieden hätten. Wären sie gl+cklicher geworden. Es ist eine Aufarbeitung ihrer Jugendsünden. Der Roman liest sich flüssig und ist unterhaltend. Die Autorin hat den Roman gut gestaltet. Empfehlenswert.

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Kat und Easy waren beste Freundinnen, aber nur ein Jahr lang. Fast 50 Jahre später macht Easy Kat auf einem Blog ausfindig und kann sie zu einem Kurztrip auf Kreta überreden. Als die beiden sich dann endlich wiedersehen, ist es schwer die richtigen Worte zu finden. Keine traut sich so richtig über die Vergangenheit zu sprechen und die Erinnerungen zuzulassen. Kats und Easys Geschichte wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt. Zuerst gibt es ein Kapitel aus der Vergangenheit, der Jugendzeit der beiden. Dann folgt ein Kapitel in der Jetztzeit, wo Kat und Easy sich auf Kreta befinden und sich misstrauisch umkreisen. Bei den Teilen die in der Jugendzeit spielen, den Siebzigern, hatte ich am Anfang echte Probleme mit dem Erzählstil zurechtzukommen. Dort gibt keine richtigen Dialoge wie man es sonst aus Romanen kennt, obwohl sehr viel gesprochen wird. Die Gespräche zerfliessen eher und verbinden sich mit dem restlichen Text, sodass diese Kapitel noch mehr an Rückblicke erinnern, was sie ja auch sind. Als ob jemand ohne Punkt und Komma erzählt. Gewöhnt habe ich mich dann aber schnell daran. Zumindest erkennt man an der Erzählweise sofort in welchem Jahrzehnt man sich befindet. Die anderen Kapitel sind nämlich völlig „normal“ erzählt. Ich finde die Siebziger und das damalige Lebensgefühl kommen hier richtig gut rüber. Wie es ist erwachsen zu werden, sich das erste Mal richtig zu verlieben und der Versuch, trotz Unsicherheit und heftigem Bauchflattern, doch lässig rüber zukommen und nichts von seinen Gefühlen preiszugeben. Die Musik, Songtexte und Bands der Siebziger sind Kat und Easy wichtig, genauso wie ihre ersten Versuche mit Drogen. Die beiden probieren sich durch allerhand Drogenzeugs und die Trips die sie dann haben, werden ziemlich genau beschrieben. Das waren die einzigen Absätze die mir überhaupt nicht gefallen haben. Dann ist da noch der Teil von Kat und Easy in der Gegenwart. Besonders Kat weigert sich über die frühere Zeit zu reden, oder überhaupt darüber nachzudenken. Es wird schnell klar, dass irgendetwas schlimmes vorgefallen sein muss, auch weil die Freundschaft der beiden, die doch recht stark war, so zerbrechen konnte. Darüber reden können sie nicht, aber sie finden einen anderen Weg, einen umständlicheren vielleicht, aber eine Möglichkeit, um über ihre Erlebnisse zu sprechen. Weil man seine Vergangenheit nicht mal eben in ein paar Tagen aufgearbeitet hat, probieren die beiden Dinge aus die sie seit ihrer Jugend nicht mehr gemacht haben. Aus guten Gründen, denn sie merken schnell dass sie auch keine jungen Hüpfer mehr sind. Die Geschichte von Kat und Easy ist eine Geschichte über verpasste Chancen und mangelndes Vertrauen. Aber es ist auch eine Geschichte über eine wiederentdeckte Freundschaft die niemals hätte zerbrechen müssen, wenn man nur offener gewesen wäre. Daumen hoch!

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Ein überraschendes, tolles Buch Zwei Protagonistinnen, zwei Schauplätze, zwei Zeitebenen. Kat und Easy, in Laustedt und auf Kreta, 1973 und heute. Die Dualitätsthema zieht sich durch den ganzen Roman hindurch. Kapitelweise wechselt das Geschehen zwischen der Vergangenheit zweier Teenager in Deutschland in den 70er Jahren und zweier älterer Damen in Kreta im Jetzt. Kat ist eigenwillig und aus ihrer Sicht ist der Roman geschrieben, weswegen auch die Sprache eigenwillig und ungewohnt, aber dadurch furchtbar interessant ist. Schon ganz am Anfang haben mich diese Formulierungen in den Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen. Ich mochte ihre Geschichte in beiden Erzählsträngen, aber die Geschehnisse in den 70er-Jahren noch ein bisschen mehr, weil dort mehr passiert. Das Jahr 1973 habe ich nicht selbst erlebt, hatte aber gar keine Probleme mich dort gedanklich einzufinden, so eindrücklich, aber nicht aufdringlich schildert die Autorin alles. Das Buch ist sehr unterhaltsam und es macht großen Spaß es zu lesen; ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen, weil ich nicht abwarten konnte zu erfahren, was denn nun 1973 passiert war. Ein ungewöhnliches Buch, das ich auch gerne noch einmal in die Hand nehmen werde.

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Die Geschichte von Kat und Easy – Susann Pasztor Um es vorab zu sagen: das ist für mich ein Jahreshighlight 2021! Ein Roman, so berührend und aufwühlend, dass er mich noch lange beschäftigt hat. Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft zwischen Kat und Easy wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Im Heute treffen sich die beiden inzwischen erwachsenen Frauen auf der griechischen Insel Kreta. Dort verbringen sie eine Woche zusammen und versuchen, ein jahrzehntelanges Schweigen zu brechen und die Ereignisse eines schicksalhaften Sommers ihrer Jugend aufzuarbeiten. Der zweite Erzählstrang spiel in eben jenem Jahr 1973, als beide Mädchen in denselben Jungen, Fripp, verliebt waren. Nach einem tragischen Unfall nimmt die Freundschaft ein jähes Ende. Aber was ist damals wirklich passiert? Susann Pasztor hat einen wahnsinnig tollen Schreibstil. Von der allerersten Seite an, hat sie mich damit gepackt und nicht mehr losgelassen. Augenblicklich fühlte ich mich in meine eigene Jugend zurückversetzt. Insbesondere der Erzählstrang in der  Jugend erinnerte mich stark an den Schreibstil von Benedikt Wells. Schnoddrig und mit guter Portion Herzenswärme. Auf jeden Fall ganz nah am echten Leben. Mit einer unglaublichen Authentizität und Eindringlichkeit erweckt sie Kat und Easy zum Leben. Das gelingt ihr sowohl bei den sechzehnjährigen Mädchen, als auch bei den reifen Frauen. Das finde ich wirklich bemerkenswert. Dieses Jahr 1973 hat für beide Frauen Weichen gestellt, hat sie fürs Leben geprägt. Wären diese anders (glücklicher?) verlaufen, wären sie Fripp niemals begegnet? Kann eine einzige tragisch endende Liebe in der Jugend, ein ganzes Leben beeinflussen? Und was ist denn nun eigentlich genau passiert? Es sind große tiefgreifende Fragen, die hier aufgeworfen werden, die vermutlich jeden Leser bereits einmal beschäftigt haben. Es passiert nicht allzu oft, dass mich ein Buch nach dem Beenden noch derart beschäftigt. Immer wieder überlegte ich mir andere Variationen. Was wäre gewesen, wenn… Warum hat Easy so gehandelt.. etc. etc. Ein tolles, ein großartiges Buch und eine absolute Leseempfehlung! Highlight – 5 Sterne!

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1973 war das Jahr der Freundschaft von Kat und Easy und es war das Jahr, in dem diese Freundschaft zerbrach. Nach einem halben Jahrhundert treffen die beiden Frauen sich wieder auf Kreta wieder und ergründen gemeinsam, wie es kommen konnte, dass das, was so schön war, kaputt ging. Kat ist in der Geschichte die Coole und Easy die Hübsche, Brave, die aber nicht weiß, wie sie auf andere wirkt. Gemeinsam wollen sie 1973 durchstarten. Auf Kreta treffen dann die Vergangenheit und die Realität zusammen. Dieser Mix von Vergangenheit und Gegenwart, vom jungen und alten Ich der Hauptpersonen und dem Geheimnis um Fripp macht den Charme dieses Buchs aus. Aber auch die Spuren, die das abrupte Ende der Freundschaft, im Leben der beiden hinterlassen hat, sind deutlich sichtbar. Es ist ein Buch, das gelungen mit Klischees aus den 70er Jahren spielt, Altbekanntes wieder hochkommen lässt wie das unabdingbare Mixtape und cool auf Feten abhängen und Bier trinken, obwohl es eklig schmeckt. Dann gibt es diesen einen coolen Typen, der auch noch Hesse liest und schon älter ist und dann noch zwei Mädchen. Perfekt inszeniert und die Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Parallel kann man nachlesen, wie das Leben der beiden Protagonistinnen verlaufen ist und was sich auch nach all den Jahren immer noch nicht geändert hat und wie sehr Vergangenheit das Jetzt prägen kann. Einen kleinen Wermutstropfen hat die Geschichte für mich allerdings. Ich hätte mir gewünscht, wenn auch die Rolle der Eltern ein wenig mehr von Kat in ihren Rückblicken beleuchtet worden wäre. Sie finden immer wieder einen kurzen Platz, aber der Einfluss, den auch sie auf die ganze Entwicklung hatten, kommt ein wenig zu kurz aus meiner Sicht. Neben der Geschichte selbst haben mich die Beschreibungen Kretas begeistert, denn wie Susann Pásztor den unglaublich windigen Süden der Insel beschreibt, die erste Begegnung mit dem dortigen Raki und den Kieselstrand haben mich direkt dorthin versetzt und sich mit meinen eigenen Erinnerungen vermischt. Dies hat das Lesen dieses Buchs für mich zu einer doppelten Freude gemacht.

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Kat und Easy, Freundinnen aus Jugendzeiten verbringen eine Woche auf Kreta zusammen, nachdem sie fünf Jahrzehnte lang nichts voneinander gehört haben. In Rückblenden wird aus Kats Sicht aus dem entscheidendem Jahr ihrer Freundschaft, das mit einem tragischen Unfall endet, erzählt. Im Wechsel zu diesen Rückblenden geht es immer wieder in die Gegenwart nach Kreta, wo beide Frauen versuchen, das Geschehen von damals und die Wirkung auf ihr Leben zu verstehen. Kraftvoll erzählt mit kleinen humorvollen Einblicken in griechisches "Way of Life" Ein Roman, der mich von Anfang bis zum letzten Satz gepackt und beeindruckt hat. . Susann Pasztor gelingt hier in den Rückblenden ein großartiges Zeitbild der 70er Jahre aus der Sicht eines Teenagers. In der Auseinandersetzung mit dem Geschehen damals wiederum ein beeindruckendes Bild in die Gefühlswelt der "alternden" Frauen. Für mich bis jetzt eines der herausragendsten Neuerscheinungen dieses Frühjahrs.. Ich freue mich darauf, dieses Buch meinen Kunden zu empfehlen::

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Kat und Easy treffen sich nach vielen Jahrzehnten wieder, nachdem sie in ihrer Jugend Anfang der 70er zur gleichen Zeit den gleichen Mann liebten. In Rückblenden und in der Jetzt-Zeit taucht man in diese Freundschaft ein, die was Besonderes war, Jahrzehnte pausierte und jetzt wieder etwas Besonderes werden kann. Ein tröstlicher Roman über Unausgesprochenes, Brüche im Leben und die Hoffnung, dass alles irgendwie weiter geht und Freundschaft Krisen übersteht.

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Cover: Das Cover verrät erst einmal nicht viel über den Inhalt des Buches. Ich finde es harmonisch und zum Genre passend gestaltet. Es wirkt auf mich ruhig und ansprechend. Schreibstil: Die Geschichte wird einmal im Sommer 1973 in Laustedt in der dritten Person mit Blick auf Kat (16 Jahre alt) erzählt und einmal "heute" etwa 45 Jahre später in Kreta aus der Ich-Perspektive von Kat. Bei dem Schreibstil über Laustedt musste ich mich erst etwas hineinlesen, da die Dialoge nicht direkt geführt wurden und dadurch die Art einfach etwas ungewohnt war, aber das war nach kurzer Zeit erledigt. Den Schreibstil an sich fand ich sehr gut und es war wirklich sehr angenehm zu lesen. Ich konnte auch richtig abtauchen in die Geschichte und auch die Beschreibungen waren so gut, dass ich mir alles gut vorstellen konnte, aber nicht zu ausführlich, dass es vielleicht langatmig geworden wäre. Charaktere: Die Kat 1973 war mir nicht sonderlich sympathisch, denn sie schien mir recht angeberisch und egoistisch. Die Easy 1973 war mir allerdings auch nicht sonderlich sympathisch, da sie mir nicht weitsichtig und empathisch schien. Da waren mir die Versionen der beiden später in Kreta schon angenehmer, wobei sie irgendwie dennoch für mich nicht wirklich Sympathieträger darstellten. Generell abschreckend finde ich den ständigen Drogenkonsum der beiden (auch mit Freunden). Fripp schien irgendetwas an sich zu haben, aber aufgrund seines Verhaltens fand ich ihn einfach unsympathisch. Aus Lothar wurde ich nicht richtig schlau, aber der ständige Drogenkonsum sorgt auf jeden Fall nicht dafür, dass ich ihn sehr mochte. Bernd tat mir Leid, aber viel erfährt man über ihn auch nicht. Meinung: Den Wechsel zwischen Zeit (und damit auch Ort) fand ich sehr interessant. Das hat es abwechslungsreich und auch unterhaltsamer gemacht, da man eigentlich zwei Geschichte verfolgt hat, die natürlich ganz eng zusammenhängen. Es geht um die Freundschaft zwischen Kat und Easy und die Vergangenheit, die sie später auf Kreta aufarbeiten. Auch als Leser stellt man sich einige Fragen und man möchte auch wissen, warum wie was wann geschehen ist. Dadurch ist das Buch sehr interessant und fesselnd. Nach und nach erfährt man dann durch die Erzählung 1973 mehr über Kat und Easys Freundschaft (früher) und was alles passiert ist. So war ich gefesselt von der Geschichte und hatte es auch schnell ausgelesen. Ein tolles Buch, das ich nur weiterempfehlen kann!

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Ein Buch, das sich mir erst im 2. Anlauf erschlossen hat. Zuerst hatte ich keine Lust auf einen Roman über die 70er JAhre, aber als der 2. Teil auf Kreta begann ließ mich dieses Buch nicht mehr los. Wie spannend ist es Freundschaften nach so viele Jahren neu zu erleben oder die Sorge, dass nichts mehr ist wie es war. Die Erinnerung kann einen ja trügen. Die Aufdeckung der Unfallgeschichte gibt diesen Buch einen überraschenden Schluß. Am meisten hat mich aber beglückt, dass der Zwischenschritt mit dem Blogg eingesetzt wurde. Tolle Idee. Quasi ein kleiner Briefroman integriert. Mein 2. Lieblingsbuch von dieser Autorin. Zu empfehlen für alle Frauen zwischen 30-60. Man findet sich wieder. Auch eine Alternative zu Zsusa Banks " Schlafen könne wir später". Lebensbilder von Müttern oder Singlefrauen sind überzeugend gezeichnet. ,

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Die Geschichte von Kat und Easy von Susann Pásztor, erzählt recht unspektakulär die Geschichte zweier Frauen, die durch ein traumatisches Ereignis in ihrer Jugend getrennt wurden und mehr als fünf Jahrzehnte benötigten, um sich wieder einander anzunähern.

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Ein Buch, das sich ein bisschen so anfühlt als könnte man den Geruch seiner eigenen Jugend noch einmal in der Nase haben. Als wüsste man schlagartig wie man unbesiegbar und wichtig man sich mit 16/17 Jahren gegeben hat und wie unsicher man doch eigentlich war. Susann Pasztor beschreibt ganz wunderbar die tägliche Teenager-Scharade, die man eben so spielt, wenn man noch so jung ist und sich der Welt beweisen will. Doch was dann passiert, wenn man viele Jahre später wieder mit dieser Zeit konfrontiert wird, erzählt sie in dem sie Kat und Easy gemeinsam nach Kreta schickt. Viele, viele Jahre später, als gestandene Frauen, die sich vielleicht auch bewusst aus den Augen verloren haben. Das Buch hat mir - ohne, dass ich jegliche Erwartungen daran hatte - absolut gut gefallen. Pasztor schreibt so schön leicht, dass das Buch gerade zu verfliegt. Kat und Easy sind beide nicht wirklich Sympathieträger, aber ihre Geschichte ist so nachvollziehbar, dass es ein Genuss war diese zu lesen.

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Hatte von Susann Pasztor bisher nur 'Und dann steht einer auf und öffnet ein Fenster' gelesen und es hatte mir damals ausgesprochen gut gefallen. War also auf das aktuelle Buch sehr gespannt. Leider muss ich gestehen, dass ich mit der 'Geschichte von Kat und Easy' so meine Probleme hatte. Ich konnte mich mit den beiden so gar nicht anfreunden. Drogen # Sex - vielleicht bin ich zu brav für diesen Roman. Habe dann nur noch quer gelesen und gebe zwei Punkte, weil das Cover interessant ist.

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Suzann Pasztor ist eine meiner Lieblingsautorinnen...sie schafft es immer wieder auch kleinen Dinge einen Wert zu geben, dne man fortan nicht mehr missachtet. Hier ist es eine Frauenfreundschaft, Freundinnen, die sich aus den Augen verloren haben, weil ja weil ja, das sollte man doch lieber im Buch erfahren. Ohne viel Hoffnung auf Erneuerung der Freundscahft treffen sie sich auf Kreta - was für mich einen zusätzlichen Reiz schafffte dieses Buch zu lesen - sie kreisen um sich um ihrre Teenagerzeit in den 70er und was danach passierte, klammern lange das Thema Fripp dem gemeinsamen Freund aus. Aber es wäre kein Pasztorbuch wenn es nicht doch zur Sprache käme. Es ist vielleicht das bewegendste Bücher von Pasztor, aber ich werde mich auf alle nächsten freuen. Ihre Eleganz beim sChreiben und das unvermeidliche Zusteuern auf das Unvermeidbare und den Leser mit auf die Reise, das schafft sie einzigartig.

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Mit fünfzehn waren sie die aller-allerbesten Freundinnen, bis ihr Kontakt und damit auch die Freundschaft abrupt abbrach. Jetzt, im Alter von 62, sehen sie sich zum ersten Mal wieder. Und sie haben einander viel zu erzählen - zumindest grundsätzlich betrachtet. Denn tatsächlich will Kat, die mit ihrem Lebenshilfe-Blog eigentlich ein Kommunikationstalent ist, überhaupt nicht mit Easy sprechen. Schon gar nicht über früher. Über das, was ihre Freundschaft beendete. Dennoch folgt sie der Einladung ihrer einstigen BFF und reist zu ihr nach Kreta ... "Die Geschichte von Kat und Easy" ist die Geschichte einer Mädchenfreundschaft, wie es sie wohl nur einmal im Leben gibt: eine Freundschaft, die so unverbrüchlich und unabdingbar ist, wie sie einzig in den Augen weiblicher Teenager existiert. Und es ist zugleich die Geschichte zweier Frauen, deren Leben kaum unterschiedlicher hätten verlaufen können, die einander verloren haben - und denen nun eine hauchzarte Chance geboten wird, das, was sie verbunden hat, wiederzufinden. Die auf zwei Zeitebenen erzählte Handlung lässt während der Lektüre das eigene Teenagerleben wiederauferstehen, sie erinnert daran, was, wer und wie man selbst vielleicht einmal war. Gleichzeitig lässt sie innehalten und darüber nachdenken, was aus einem selbst geworden ist. Ein Buch, das man seiner besten Freundin schenken muss. Der einstigen - oder der jetzigen.

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Fast hätte ich das Buch nach dem ersten Kapitel abgebrochen – es ist im Präsens geschrieben, wie alle weiteren Kapitel, die in der Vergangenheit angesiedelt sind. Romane im Präsens kann ich nur schwer lesen, damit fühle ich mich sehr unwohl. Die Abschnitte, die auf Kreta spielen, haben mir jedoch überwiegend gut gefallen. Die Spannung zwischen den beiden Freundinnen, die 40 Jahre keinen Kontakt hatten und nun langsam versuchen, sich wieder anzunähern, war faszinierend für mich. Haben wir doch alle erlebt, dass gute Freundschaften plötzlich zerbrachen. Die Differenzen der beiden Freundinnen – bis in die Gegenwart hinein, auf Männer reduziert, dabei steckt eigentlich so viel mehr dahinter; das bleibt leider blaß. Die Kapitel in Laustedt sind nicht nur im Präsens geschrieben, sondern für mich auch zu lang(weilig) – die Vorgeschichte ist natürlich teilweise wichtig, aber nicht in dieser Ausführlichkeit. Das so selbstverständliche Kiffen hat mich ziemlich abgestoßen, vor allem das Laustedter Kapitel mit dem LSD Rausch habe ich sehr flüchtig quergelesen – für mich uninteressant und belanglos. Der Stil hat mir einerseits gefallen, weil durch das Pragmatische Kitsch verhindert wird, andererseits fand ich ihn gewöhnungsbedürftig und nicht so recht auf meiner Wellenlänge liegend.

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1973 - Kat und Easy, 16 Jahre jung, sind beste Freundinnen. Sie hängen gemeinsam im Jugendzentrum ab, machen Erfahrungen mit Cannabis und anderen Rauschmitteln und verlieben sich beide in Fripp. Im Gegensatz zu Kat, steht Easy immer automatisch im Mittelpunkt. Sie ist schön und nimmt das Leben leicht, ihr scheint alles zuzufliegen. Kat kämpft manchmal mit ihrer Eifersucht. Aber nicht aus diesem Grund, sondern durch einen tragischen Unfall endet ihre Freundschaft plötzlich. Fast 50 Jahre später- Kat führt einen erfolgreichen Blog für Lebensberatung, erhält sie eine Nachricht von Easy. Die beiden treffen sich auf Kreta, reden aber um den heißen Brei herum. Erst durch den Besuch eines gemeinsamen Bekannten aus der Vergangenheit stellen sie sich dem, was damals passiert ist. Die Geschichte wird abwechselnd im Jahr 1973 in Laustedt und in der Gegenwart auf Kreta erzählt, was mir sehr gut gefällt. Nach und nach erfährt der Leser/die Leserin, woran die Freundschaft zerbrochen ist. Kat und Easy könnten als Teenager nicht unterschiedlicher sein. Kat gibt sich total cool, um ihre Unsicherheit zu verbergen und kommt manchmal ziemlich schroff rüber. Easy ist mädchenhafter und wäre gerne genau so cool, wie Kat. Als Erwachsene erinnern sie mich ein wenig an Grace und Frankie. Susann Pásztor schreibt flüssig und lässt einen eigenen Humor einfließen, der mir gut gefällt. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, besonders in Kat und ihre ambivalenten Gefühle Easy gegenüber konnte ich mich gut einfühlen. Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich empfehle sie gerne weiter.

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Kat und Easy verbringen das wahrscheinlich wildeste Jahr ihrer Jugend in den 70ern miteinander, doch die Freundschaft zerbricht. Fast 50 Jahre später erkennt Easy ihre ehemalige Freundin in der Autorin eines Blogs für Lebensberatung wieder. Sie verbringen schließlich eine Woche in Easys Ferienhaus auf Kreta. Kommt nun auf den Tisch, was so lang totgeschwiegen wurde? Auf zwei Zeitebenen erzählt Susann Pásztor was im Jahr 1973 im kleinstädtischen Laustedt bzw. in der Jetzt-Zeit auf Kreta passiert(e). Die Rückblenden auf das Jahr 1973 sind in einem stakkatohaften Stil geschrieben, der mich beim Lesen zwar angestrengt hat, der aber genau die innere Unruhe, die nagende Unsicherheit der 16-jährigen Kat widerspiegelt. Würde man die Geschichte verfilmen, man müsste auf eine wackelige Handkamera-Optik zurückgreifen. Die Szenen in der Gegenwart lesen sich flüssiger. Das Alter scheint Kat etwas mehr Gelassenheit geschenkt zu haben. Doch im Kern sind beide Frauen noch dieselben wie damals. Bei der vermeintlichen großen Aussprache, unter deren Stern die Kreta-Woche steht, bleibt das Meiste – und das wirklich Relevante – ungesagt. Der wahre Grund für das Zerbrechen der Freundschaft wird nur leidlich angerissen und verhallt. Insgesamt bleiben beide Charaktere unnahbar. Man möchte vor allem von Kat die aufgesetzte Coolness abschütteln und sie zwingen, ehrlich zu sein. Doch sie ist es nicht einmal im Schutz der Anonymität: selbst auf ihrem Blog gibt sie die Überlegene, Lebenskluge, Abgeklärte. Insbesondere gegenüber Easy, die ihrerseits die Rolle der Geläuterten, durch Kats Antworten fast schon Bekehrten mimt. Dieser ganze Aufhänger wirkt auf mich unglaubwürdig und unauthentisch. Ebenso wie der permanente Drogenkonsum, der sowohl Motiv der 70er Jahre als auch der Gegenwart ist. Das krampfhaft beschworene Hippie-Lebensgefühl – Musik, Drogen, freie Liebe – kommt bei mir nicht an. Vielleicht muss man dabei gewesen sein, um das nachfühlen zu können. Bis zuletzt habe ich nicht verstanden, warum Kat in ihrer Jugend so unbedingt mit Easy befreundet sein will – scheint sie sie doch stetig als Konkurrenz zu betrachten und sich in ihrer Gegenwart minderwertig und von ihr bloßgestellt zu fühlen. Es grenzt an Masochismus, wie sie sich diesen Gefühlen auch ein halbes Jahrhundert später wieder aussetzt. Insgesamt wirkt die Geschichte auf mich oberflächlich. Ansätze von Tiefe werden mit Drogenräuschen erzwungen, aber von Scham, Ängsten und Arroganz im Keim erstickt. "Was wirklich geschah" verbleibt im Dunkeln. Ich würde dieses Buch nur eingeschränkt empfehlen.

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!ein Lesehighlight 2021! Klappentext: „Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals? 1973 wird ihr Jahr. Das schwört Kat ihrer Freundin Easy in der Silvesternacht, und nicht nur, weil sie bekifft sind. In den folgenden Monaten können sie viel von dem abhaken, was auf ihrer Liste steht. Sich zu verlieben, zum Beispiel. Unglücklicherweise in denselben Mann: Fripp arbeitet im Jugendzentrum, trägt karierte Hemden und kennt sich mit Hesse aus. Doch es ist nicht etwa die Eifersucht, die ihrer Freundschaft bald darauf ein jähes Ende setzt, sondern ein tragischer Unfall. Fast fünfzig Jahre später erhält Kat, die einen erfolgreichen Blog für Lebensberatung führt, eine Nachricht von Easy. In einem alten Haus an der Südküste Kretas treffen sie sich wieder und nehmen zwischen ausschweifenden Festen mit griechischen Nachbarn und rauschhaften Nächten am Strand das große Stück Leben in den Blick, das hinter ihnen liegt. Doch erst, als ein überraschender Besucher auf die Insel kommt, ist es ihnen möglich, sich der entscheidenden Frage zu stellen: Warum nur haben sie so unterschiedliche Erinnerungen an die Zeit mit Fripp?“ Die Autorin Susann Pásztor hat hier eine wunderbare und sehr realistische Geschichte geschaffen, bei der man nicht nur vor lauter Schreck manchmal denkt, sein Spiegelbild vor sich zu haben, sondern auch sehr gut lachen, weinen, grübeln, träumen, schreien und noch so viel mehr kann. Die Geschichte um die beiden Damen ist äußerst gelungen und löste bei mir einen richtigen Sog aus. Wie schon gesagt, man erwischt sich dabei, das man sich hier und da selber sieht. Die beiden verlieren sich aus den Augen nachdem der größte Knatsch beide Freundinnen getrennt hat, den es wohl je geben kann - Fripp, nannte sich das männliche Geschöpf hier und war ein Grund alles an dieser Freundschaft aufzugeben. Wie es so das Leben will, macht jede von ihnen ihren Weg im Leben und dann kommt es, sich wieder zu sehen und endlich mal die Sachen auf den Tisch zu packen, die schon so lange in beiden schmoren. Susann Pásztor geht hier so gefühlvoll und auch psychologisch vor, das es manchmal wahrlich erschreckend ist. Wir lesen eine Geschichte und vertrauen den Mädels sofort, haben das Gefühl, man kenne sich von früher, war dabei, in der „Clique“ und wusste genau, was es mit Fripp auf sich hatte. Man ist hier ein feinsinniger Beobachter, dem es aber oft schwer fällt, die beiden endlich zueinander zu führen, obwohl man es so gerne würde. Pásztor hat ein feines Gespür für Wortwahl und Ausdruck, sie passt sie beiden Zeiten, der von damals und heute, sehr gekonnt an. Gedankliche Zeitreisen tauchen vor dem Auge auf. Der gesamte Verlauf der Story hat einen starken und anziehenden roten Faden, aber auch der Spannungsbogen hat seinen guten Lauf. Die klärenden Gespräche der beiden Protagonisten bringen natürlich in gewisser Weise Licht ins Dunkel, aber auch ein Aufatmen und hier und da aber auch wieder Wut mit sich aber auch noch so viele neue Fragen mit sich. Der abschließende Verlauf der Geschichte ist dennoch äußerst rund und stilvoll gehalten und Susann Pásztor zeigt einen richtig starken Roman, mit einem so starken nachhallenden Effekt, wenn man dieses Buch zuklappt, das man nicht anders kann, als selbst nochmal gedanklich in die eigene Jugend zurück zu reisen. In allen Mädels-Cliquen gibt es solche „Figuren“ wie Kat und Easy und wir können uns alle noch gut an die erste große Liebe erinnern....da war der Knatsch mit der besten Freundin vorprogrammiert wenn es sich um den selben Kerl handelte...es gibt halt nunmal Dinge im Leben, die sollen so sein und bei Kat und Easy war es eben Fripp... Diese Geschichte war so wunderbar rund und stilsicher. Die Rückblicke ins eigene Ich und die damit verbunden Gedanken, waren eine echte kleine Zeitreise. Kat und Easy haben nochmal einen Punkt bei mir als Leser getroffen, den ich vielleicht so nicht mehr in Erinnerung gebracht hätte, verdrängt hätte - dafür gibt es grandiose 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich sage es wirklich sehr selten, aber hier passt es einfach perfekt: lest dieses Buch!

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Wenn Unausgesprochenes im Weg steht Inhalt: „Vom Leben, wie es hätte sein können – und vom großen Glück, dass es anders gekommen ist als gedacht. Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals? 1973 wird ihr Jahr. Das schwört Kat ihrer Freundin Easy in der Silvesternacht, und nicht nur, weil sie bekifft sind. In den folgenden Monaten können sie viel von dem abhaken, was auf ihrer Liste steht. Sich zu verlieben, zum Beispiel. Unglücklicherweise in denselben Mann: Fripp arbeitet im Jugendzentrum, trägt karierte Hemden und kennt sich mit Hesse aus. Doch es ist nicht etwa die Eifersucht, die ihrer Freundschaft bald darauf ein jähes Ende setzt, sondern ein tragischer Unfall. Fast fünfzig Jahre später erhält Kat, die einen erfolgreichen Blog für Lebensberatung führt, eine Nachricht von Easy. In einem alten Haus an der Südküste Kretas treffen sie sich wieder und nehmen zwischen ausschweifenden Festen mit griechischen Nachbarn und rauschhaften Nächten am Strand das große Stück Leben in den Blick, das hinter ihnen liegt. Doch erst, als ein überraschender Besucher auf die Insel kommt, ist es ihnen möglich, sich der entscheidenden Frage zu stellen: Warum nur haben sie so unterschiedliche Erinnerungen an die Zeit mit Fripp?“ Schreibstil/Art: Diese Geschichte macht ausschließlich der außergewöhnliche und lockere Schreibstil aus. Die beiden jungen Damen werden so anschaulich und authentisch beschrieben, dass man fast schon das Gefühl hat, sie existieren wirklich. Die Persönlichkeiten haben Ecken und Kanten, sind frech aber liebenswürdig, quasi wie du und ich und dennoch eigen. 

 Die beiden Erzählstränge wechseln sich zwischen Laustedt (Vergangenheit) und Kreta (Gegenwart) ab. Beide Perspektiven werden zwar aus Kats Sicht erzählt, als Leser hat man aber trotzdem noch einen guten rundum Blick für die anderen Charaktere und deren Gefühle. Fazit: Ein Roman, der einen in die 70er Jahre katapultiert, beflügelt und wieder zurückholt. 

 Das Thema Freundschaft steht hier im Mittelpunkt. Man fiebert mit Kat und I-siii mit, hofft, dass sie wieder zueinanderfinden und die letzten Jahre gemeinsam verbringen. Die Handlungen machen nachdenklich und erwecken das Gefühl, dass man Unausgesprochenes lieber ausspricht bevor es Schaden anrichtet. Schade, dass es bei den beiden so lange gedauert hat. 

 Eine Geschichte der etwas ruhigen Art aber dennoch bewegend und unterhaltsam.

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Mehr als vierzig Jahre sind vergangen, seit Kat und Easy gemeinsam in einer Silvesternacht in das Jahr 1973 gerutscht sind, das so vieles verändert hat. Sie selbst, ihre Freundschaft, das Leben in ihrer kleinen Stadt. Doch etwas ist geblieben. Der Kern, der ihre Freundschaft ausgemacht hat. Und so sehen sie sich wieder, unter besonderen Umständen, und was so lange unausgesprochen zwischen ihnen hing, kommt zur Sprache. Susann Pásztor hat mich mit "Die Geschichte von Kat und Easy" unglaublich beeindruckt. Diese Geschichte ist so gut erzählt. So dicht, so klug, so intensiv. Die Worte der Autorin, ihr Erzählstil, haben einen ganz eindringlichen Sog auf mich ausgeübt. Zusammen mit den so echten und lebensnahen Charakteren bin ich mit jedem neuen Kapitel von der Vergangenheit in die Gegenwart und wieder zurück gesprungen und habe nach und nach aufgedeckt, was so lange im Dunkeln lag. Dabei hat die Autorin mich zum Lachen gebracht, mich aber auch tief berührt. Sie schreibt so wundervoll echt und authentisch, dass es sich für mich so angefühlt hat, als wäre ich selbst ein Teenager zu der Zeit gewesen, in der der Roman spielt, dabei wurde ich erst mehr als zehn Jahre später geboren. Ganz viel Tiefe liegt in diesem Buch, zwischen den Zeilen. Die Charaktere haben so feine Verflechtungen miteinander. Es macht einfach nur Spaß, sie zu entwirren und ihnen zu folgen. Eine ganz klare Empfehlung von mir!

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Ist das Zufall? Die Geschichte von Kat und Easy bekam ich gleichzeitig mit Die Kinder hören Pink Floyd von Alexander Gorkow in die Hand. Und auch der Roman von Susann Pásztor spielt teils in den 70er Jahren. Und wieder kommt Pink Floyd eine größere Rolle zu, wenn auch nicht annähernd so groß wie in dem anderen Titel. Allerdings ist Die Geschichte von Kat und Easy ein viel besserer Roman. Kat ist eine nach außen relativ selbstsichere Jugendliche, die es sich zur Aufgabe gemacht, der scheinbar schüchternen Isi zu zeigen, wie man lebt. Die nennt sich fortan Easy, schnappt sich den beliebtesten Typ im autonomen Jugendzentrum, in den Kat ohne Ende verliebt ist, hat nebenbei Affären mit vielen vielen anderen Jungs, während ihr Freund dennoch manchmal mit Kat ins Bett geht. Nebenbei fügen die beiden möglicherweise einigen der anderen Nebendarstellern Schäden fürs Leben zu. Die Geschichte treibt dabei auf einem großen Einschnitt zu, der die besten Freundinnen noch im Schulalter trennt. Erst in ihren Fünfzigern treffen sich Kat & Easy wieder. Ein Ratgeber-Blog, den Kat betreibt, bringt die beiden zusammen und sie entscheiden sich spontan, gemeinsam eine Woche auf Kreta zu verbringen. Die ganze Geschichte wird einfach, doch in effektiver Weise erzählt, mit Erzählsträngen aus Kats Perspektive in der Gegenwart auf Kreta, die sich mit Rückblenden in der dritten Person, allerdings weiterhin fokussiert auf Kat, in den 70er Jahren abwechseln. Die beiden Erzählungen füllen gegenseitig ihre Lücken, wobei große Enthüllungen für gewöhnlich in der Gegenwart angedeutet werden und dann im Vergangenheits-Erzählstrang ausgeführt. Da beide Figuren durchaus nicht selten die Wahrheit verdrehen oder glatt Lügen, um besser, “cooler”, dazustehen, darf man allerdings an allem, was im Vergangenheits-Strang enthüllt wird, durchaus noch immer ein wenig zweifeln. Die beiden Hauptfiguren sind emotional glaubhaft gestaltet, die wiederentdeckte Freundschaft oder was immer genau daraus werden mag ist überzeugend, samt all dem Ungesagten und Verleugneten, das zwischen den beiden steht, und das Autorin Pásztor nicht irgendwie aus dem Hut zaubert, sondern von Anfang an in den Interaktionen spürbar macht. Ein starker Text, der keine Effekte braucht um effektvoll zu sein. Ich würde sagen, mindestens ein Titel für die Longlist der wichtigsten deutschen Buchpreise in diesem Jahr, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass Die Geschichte von Kat und Easy dafür am Ende zu wenig in die Jury-Bait-Kiste greift. Die Geschichte von Kat und Easy ist ein kluger Roman für die breite Masse. Es gibt praktisch keine Zugangshürden – es ist eine einfach geschriebene einfache Geschichte, die viele Menschen so ähnlich schon einmal erlebt haben könnten, und deren Klugheit keine anderen formalen Tricks braucht, als sie aus der Handlung notwendig erwachsen, keine literarische Anspielungen oder ähnliches, sondern die sich rein im Zusammenspiel der Figuren offenbart.

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Wieviel hält eine Jugend-Freundschaft aus? Lassen mehr als vierzig Jahre später tagelange Gespräche zwischen zwei Freundinnen, diese Funkstille, Vertrauensbruch, Trauma "einfach so wieder gut werden"? Muss nicht sein,, mag aber sein. Zwei Zeitstränge, zwei Frauen und Freundinnen, zwei Geschichten und Sichtweisen, das sorgt zusammen mit schöner Sprache für einen sehr lesenswerten Roman mit Tiefgang.

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Zwei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und deren Freundschaft nach einem tragischen Ereignis zerbricht. Erst 50 Jahre später blicken beide auf dieses große Stück ihres Lebens zurück und zwischen ihnen steht die Frage, warum sie so unterschiedliche Erinnerungen an jene Zeit haben. Mit scharfsichtigem, lakonischem Humor erzählt, eine Geschichte, die angenehm nachschwingt und die ich unbedingt (mindestens) ein zweites Mal lesen möchte. Der neue Roman von Susann Pásztor macht große Lust darauf, ihre anderen Romane zu entdecken.

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Eine kleine deutsche Stadt, 1973. Katharina und Isolde, genannt Kat und Easy sind 16 und erleben DAS Jahr, das ihr Leben verändert. Ihre Freizeit verbringen sie in einem autonomen Jugendzentrum, sie trinken Alkohol, sie rauchen, sie kiffen und sie nehmen zum ersten Mal LSD. Dabei läuft das neue Album von Pink Floyd, Dark Side of the Moon, Das Kat zum Geburtstag geschenkt kriegt. Das gleiche Album läuft während Kats erstem Mal mit einem Jungen, den sie nicht liebt, aber haben kann. Die beiden Mädchen haben sich ungünstigerweise in den gleichen, 4 Jahre älteren, Kerl verliebt. Jede von ihnen hofft, Fripp gänzlich für sich zu gewinnen, was zu zunehmender Rivalität zwischen den Mädchen führt und in eine Katastrophe mündet. Knapp fünfzig Jahre später treffen die beiden Frauen sich auf Kreta, wo sie eine Woche zusammen verbringen, über früher reden und nicht über früher reden. Sie beginnen zu verstehen, was damals passiert ist, und merken langsam, was ihre Freundschaft bedeutet. Wir wechseln in der Perspektive immer wieder zwischen Laustedt 1973 und Kreta in der Gegenwart hin und her, die Autorin schafft es, für die jeweiligen Zeiten einen passenden Schreibstil zu finden, die Passagen aus der Jugend der beiden lesen sich wie Erlebnisse und Gedanken von Jugendlichen, es gibt keine wörtliche Rede und manchmal überschlagen sich die Gedanken, dann gibt es auch keine Kommata. In der Gegenwart sind die beiden über 60, entsprechend geordnet ist auch die Schreibweise. Kat und Easy waren mir sehr sympathisch und genug Witz hatte die Geschichte auch. Ein wenig hat mich das alles auch an meine Jugend erinnert, zwar ohne LSD aber mit der Musik der 70er, einer solchen einnehmenden Freundschaft, die jäh endete, und dem Gefühl, die Welt beherrschen zu können. Teilweise musste ich darüber den Kopf schütteln, dann wiederum habe ich mich gefragt, ob ich in 40 Jahren auch so darauf zurückblicken werde. Auch die verschiedenen Lebensgeschichten der beiden fand ich sehr interessant und berührend, sind sie doch keineswegs spießig gealtert. Ein sehr lesenswertes Buch, das man durch die dynamischen Perspektivwechsel und den unbeschwerten und humorvollen Schreibstil schnell inhaliert. 5/5.

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"Sie muss lernen, damit klarzukommen, also geht sie ganz nah ran, so nah, wie sie es aushält." (Track 55) Im Jahre 1973 sind Kat und Easy 16 Jahre alt. Sie sind neugierig aufs Leben und wollen viele Dinge ausprobieren: Alkohol, Zigaretten, Drogen, Konzerte, Sex. Als sie sich in den selben jungen Mann verlieben, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt, und als dieser bei einem tragischen Unfall stirbt, zerbricht die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen. Jahrzehnte später treffen sich Kat und Easy auf Kreta wieder, nach und nach öffnen sich die beiden einander und lüften Geheimnisse, die sie seit fast 50 Jahren gehütet haben. Ich fand ‚Die Geschichte von Kat und Easy‘ durchweg gelungen: Bereits der Einstieg ins Buch sorgte dafür, dass ich neugierig auf den weiteren Verlauf wurde, die vielen Perspektivwechsel und Zeitebenenwechsel sorgten dafür, dass der Roman sehr abwechslungsreich ist und viel Spannung aufgebaut wird, die Geschichte hat mich insgesamt sehr berührt, und keine einzige Hörminute empfand ich als langatmig. ‚Die Geschichte von Kat und Easy‘ ist nicht nur ein Roman übers Erwachsenwerden, sondern auch darüber, wie bestimmte Ereignisse und Begegnungen unser ganzes Leben beeinflussen können, wie schwer Geheimnisse auf uns lasten mögen, wie heilsam eine Offenbarung sein kann. Es ist auch ein Roman über Träume und Sehnsüchte - und nicht zuletzt ein Buch über das Leben auf Kreta. "Wir waren jung damals, aber wir waren trotzdem längst die, die wir immer noch sind. Das ist erschreckend und tröstlich zugleich, oder?" (Track 113)

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Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals? 1973 wird ihr Jahr, das schwört Kat ihrer Freundin Easy in der Silvesternacht, und nicht nur, weil sie bekifft sind. In den folgenden Monaten können sie viel von dem abhaken, was auf ihrer Liste steht. Unglücklicherweise verlieben sich beide in den selben Mann und nachdem ein Unglück passiert sehen sie sich nicht wieder. Dieses Buch von Susan Pasztor ist für mich leider nicht so gut wie die anderen. Ihre so typische Stimme konnte ich nicht hören. Kein schlechter Roman über eine Mädchen- und Frauenfreundschaft aber mehr leider nicht.

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Der Roman erzählt die Geschichte einer Freundschaft, von Katharina genannt „Kat“ und Isolde, genannt „Isi“, oder wie Kat einmal bestimmt hat „Easy“. Immer abwechselnd erfahren wir vom Fortgang der Handlung 1973 in dem kleinen Örtchen Laustedt und in der Jetztzeit auf Kreta, wo sich die beiden Freundinnen mit Anfang 60 wieder begegnen. Die Geschichte wird aus Kats Perspektive erzählt. Kat ist die Witzige, die Clevere und vorgeblich auch die Erfahrenere in Sachen Sex, aber Easy ist die, auf die die Jungs und Männer fliegen. Kat und Easy probieren einfach alles aus. Alkohol, Rauchen, verschiedenste Drogen, Musikfestival, einfach alles steht auf der gemeinsamen „Bucket-List“, Jahrzehnte, bevor dieser Begriff überhaupt kreiert wurde. Alles hätte so schön sein können, wenn sich nicht ausgerechnet beide Mädchen in denselben Mann verliebt hätten. „Fripp“ ist schon 20 und arbeitet im Jugendzentrum. Er liest Hermann Hesse und ist auch in vielem reifer, als die Jungs, mit denen sie sonst so zu tun haben. Doch dann gibt es einen schrecklichen Unfall ...Nach Jahrzehnten treffen die Beiden per Zufall wieder zueinander.Easy lädt Kat zu einer Woche in ihrem Haus auf der Insel Kreta ein, das Thema von damals wird geflissentlich vermieden. Am Tag der Abreise (und auf den letzten Seiten des Buches) erfahren wir endlich, was passiert ist und warum sich Kat schuldig fühlt… Ein Buch, welches mir sehr gut gefallen hat und das sowohl in die Gedankenwelt der 16-jährigen Kat eintaucht, als auch in die der Katharina mit Anfang 60. Der Stil ist toll, er transportiert die Gefühle der Protagonistin, sodass man mittendrin ist in der Geschichte und mitfühlt, ob mit 16 oder 60.

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Eine eigensinnige Freundschaft Zwei Freundinnen, die Titelhelden Kat und Easy, sind noch Schulmädchen. Sie feiern gern und genießen die Sorglosigkeit der jungen Jahre. Sie brauchen sich und dennoch konkurrieren sie stark miteinander. Verrückte Partys, Dope, dröhnende Musik, verdrehte Augen, Geheimnisse, vorgetäuschte Leichtigkeit, Liebe und Sehnsüchte machen diese Geschichte bunt und interessant. Natürlich spielt dabei auch der etwas ältere Tripp eine Rolle, der ein besonderer Junge zu sein scheint. Jedenfalls viel anders, als die heranwachsenden, liebeshungrigen Mädchen. Die Liebesgeschichte, in die sich Kat und Easy dabei verwickeln, wird sie ein Leben lang begleiten. Sie wollen beide Tripp und er nutzt diese Situation schamlos aus. Als sein Gewissen ihn doch zum richtigen Handeln zwingen will, ist es schon zu spät. Die Freundschaft zwischen Kat und Easy scheint äußerst seltsam zu sein. Die Sprache der Autorin ist nicht weniger eigensinnig. Susann Pásztor erweist sich in den Dialogen sehr schlagfertig. Sie schildert die Ereignisse in der Vergangenheit und in der heutigen Zeit mit viel Frische und Humor. Die Charaktere wirken authentisch und spannend, die Nostalgie der 70-er Jahre bezaubert als Kulisse auf der ersten Zeitebene. Kreta in der Gegenwart wirkt im Gegensatz öde, doch die Insel passt perfekt zum alternden Gespann der zwei Freundinnen. Einfallsreich ist, wie die Vergangenheit der Jugendlichen Jahrzehnte später auf dem Ratgeber-Blog von Kat mit großem Abstand analysiert wird. Wie die persönlichen, klärenden Gespräche später zwischen Kat und Easy verlaufen, wie sie anfangs zögerlich und oberflächlich bleiben und wie sich die Freundschaft zwischen den Frauen verändert, hält die gegenwärtige angespannte Situation unberechenbar. Die Geschichte von Kat & Easy ist ein emotional großartig geformter, unterhaltsamer Roman mit der bezaubernden Nostalgie der 70-er Jahre.

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Kat und Easy, die so unterschiedlichen und untrennbaren Freundinnen aus der Schulzeit, treffen sich nach 50 Jahren ohne Kontakt in Easys Ferienhaus auf Kreta, denn sie haben noh etwas miteinander zu klären. Die Freundschaft endete damals tragisch, Entscheidendes blieb unbesprochen und so wissen beide bis heute nicht, was die Freundin damals erlebte und fühlte. Der kitschfreie Roman verklärt nichts und ich habe ihn mit wachsendem Interesse gelesen.

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Ihr Leben lang beschäftigt die beiden Frauen Trauer und das Rätseln um die Gründe für das Mißglücken der ersten Jugendliebe, um den sinnlosen Verlust der wichtigsten Freundschaft und Schuldgefühle, die kaum bewältigt werden können. Dann ein Wiederfinden, zunächst via Korrespondenz übers Internet und darauf ganz real auf neutralem Terrain während einer Urlaubswoche auf Kreta. Wie gehen die beiden mit all dem Unausgesprochenen um, und werden sie wieder zueinander finden?

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Das richtige Buch für eine laue Sommernacht…ein Glas guten Wein und dieses Buch - mehr braucht es nicht. Susann Pásztor erzählt mit ihrem neuen Buch eine Geschichte voller Menschlichkeit und Freundschaft - vom Vergessen, Erinnern und Vergeben. Egal wie lang diese besonderen Tage und Jahre der Jugend schon vergangen sind - mit „Kat und Easy“ nimmt uns die Autorin auch in unsere eigene Jugend mit, weckt zugleich wehmütige Erinnerungen und das Gefühl der Leichtigkeit dieser besonderen Zeit. So schön.

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Zwei junge Mädchen werden Freundinnen. Kat und Easy erleben das, was man in ihrem Alter erlebt: Selbstzweifel, Ärger mit den Eltern, Parties, Konzerte, sich freischwimmen und rebellieren. Sie verlieben sich. Und hier beginnt der Teil der Geschichte, der sich als roter Faden durch das Buch windet. Sie verlieben sich in denselben Mann. 50 Jahre später treffen sie sich wieder. Auf Kreta, im Haus Easys an der Südküste. Vorsichtig nähern sie sich aneinander an. Und ganz offensichtlich steht da viel Ungesagtes zwischen ihnen. Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt, aus der Sicht Kats. Es ist eine Freundschaftsgeschichte, eine Liebesgeschichte und eine Geschichte von Schuld. Das Drogen immer wieder eine nicht unerhebliche Rolle spielen, ist zumindest im ersten Teil der Geschichte sicherlich der Zeit geschuldet. Im späten Teil des Erzählstranges wirkt das eher bemüht, besonders, wenn sich nach der Ecstasypille eine allumfassende Zufriedenheit breitmacht und das alles klärende und Gespräch nach 50 Jahren einem Joint zu verdanken ist. Das ist mir ein bisschen zu einfach. Die Figuren erschließen sich nicht unmittelbar, sie sind nicht auf Anhieb sympathisch und doch: je mehr man insbesondere in die Geschichte auf Kreta eintaucht, desto näher kommen sie einem. Und in einigen Teilen der Geschichte findet sich sicherlich manche Leserin durchaus wieder. Spannend wird es zunehmend, je mehr Einzelheiten aus der Jugend erzählt werden - die dann durch Kat während ihres Aufenthaltes auf Kreta so reflektiert werden, dass sie die Geschichte rund machen. - Ich habe das Buch sehr gern gelesen.

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Susann Pasztor hat hier einen wunderbaren Roman geschrieben über Lebenswege und Lebensschuld. Schon ihren Roman " Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" habe ich sehr gern gelesen. Kat und Easy, eine Freundschaft in den 1970er Jahren, ein tragischer Unfall, der diese Freundschaft zerbrechen lässt und zurück bleibt die Frage der Schuld. Ganz tolles Buch!

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Der Roman ,,Die Geschichte von Kat und Easy" , von Susann Pasztor wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Eine spielt im Jahr 1973, als Kat und Easy Teenager sind und die ersten Partys feiern. Sie machen ihre ersten Erfahrungen mit dem Kiffen, dem Alkohol und Sex. Unglücklicherweise verlieben sich die beiden Mädchen in denselben Mann. Als dieser verunglückt zerbricht ihre Freundschaft und sie verlieren sich aus den Augen. Fast fünfzig Jahre später finden die beiden sich auf Kats Lebenshilfe-Blog wieder. Sie verbringen gemeinsam eine Woche in Easys Ferienhaus auf Kreta. Dort haben sie Zeit sich zu erinnern und auszusprechen. Hat ihre Freundschaft noch eine Chance? Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Susann Pasztor erzählt die Geschichte der beiden Frauen spannend und einfühlsam. Gerade die Beschreibung des Teenagerlebens in den siebziger Jahren hat bei mir Erinnerungen wachgerufen. Sehr schön.

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"Die Geschichte von Kat und Easy" handelt von den universellen Themen (Jugend-)Freundschaft, Eifersucht und Schuldgefühlen. Total spannend fand ich dabei die Idee, dass Susann Pásztor eigentlich zwei Bücher in einem geschrieben hat: einmal die Geschichte einer Mädchenfreundschaft in den 70er Jahren, die neben einem Liebesdrama, das letztendlich die Freundschaft der beiden zerstört -ja, beide verlieben sich in den selben Jungen-, auch erste Erfahrungen mit Drogen und Sex, heimliche Besuche im Jugendzentrum und ganz viel Musik thematisiert; parallel dazu dann ein Treffen der beiden Frauen auf Kreta fast 50 Jahre später. Mich hat besonders die Geschichte der Ü60er Kat und Easy gepackt. So oft habe ich in Romanen nämlich noch nicht von dieser Altersgruppe gelesen - besonders nicht als Hauptfiguren. Die beiden Frauen sprechen sich aus, besonders auch indirekt über den "Kummerkasten"-Blog von Kat, und wir als LeserInnen kommen so nach und nach einem Trauma/Geheimnis aus der Jugendzeit auf die Spur. Um Eifersucht geht es dabei natürlich, aber auch um Schuldgefühle und um die Frage, ob eine Jugendfreundschaft nach so langer Zeit überhaupt wieder repariert werden kann. Weder die Jugendzeit, noch die Gegenwart beschreibt die Autorin verklärt oder gar kitschig, was in mir eine starke Empathie für Kat und Easy ausgelöst hat. Ich konnte die Entscheidungen und Gefühle der beiden Frauen absolut nachempfinden und habe mit ihnen mitgelitten. Ein emotionaler Roman, der auch gut in den Sommerurlaub mitgenommen werden könnte.

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Dieses Buch habe ich sehr gern gelesen. Die beiden Hauptfiguren sind mir schnell, jede auf ihre Art, ans Herz gewachsen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit macht das Buch sehr spannend, so dass ich es kaum aus der Hand legen wollte, da ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.

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Ein Buch über Freundschaft, Schuld und Vergebung in einer sehr poetischen Sprache! - und es steckt soviel Wahres Leben in diesem Buch. Die Lebensart der 70er Jahre steht einem genauso vor Augen, wie der Sommerurlaub auf Kreta im Heute. Die Vergangenheit endlich zu verarbeiten, und vielleicht an die vergangene Innigkeit einer Freundschaft anzuknüpfen- all das ist wunderbar und ehrlich erzählt!

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Der Titel und der Klappentext beschreiben die gesamte Handlung des Buches. Kat und Easy treffen sich auf Kreta im Haus von Easy und versuchen die Ereignisse in ihrer Jugend aufzuarbeiten. Sie haben sich seit damals aus den Augen verloren. Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich abwechseln. Der erste Strang spielt 1972/73 in Deutschland als die beiden Mädchen sechzehn waren und sich in den gleichen Jungen verliebt haben. Der zweite Strang spielt in der Gegenwart auf Kreta. Der Autorin gelingt es gut die Tristesse einer deutschen Kleinstadt und das Lebensgefühl in den Siebzigern rüberzubringen. Auch die Landschaftsbeschreibungen von Kreta sind gelungen. Der Schreibstil hat mich überzeugt. Handlung im eigentlichen Sinne gibt es keine, es geht mehr um die Gefühle und Aufarbeitung der Schuldgeständnisse. In dieser Woche auf Kreta kommen sich die Freundinnen näher. Mir hat das Buch gefallen und ich vergebe 4 Sterne.

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Wie begegnet man einer Freundin, die damals, vor 50 Jahren einmal die beste gewesen ist und die man seitdem aus mehr oder weniger guten Gründen nicht mehr gesehen hat? Einfach ist es nicht, das Wiedersehen von Kat und Easy auf Kreta, aber sie haben es so gewollt und was damals vorgefallen ist, muss irgendwie zur Sprache kommen. Im Wechselschritt erzählt Susann Pásztor von diesem Treffen und der Zeit ihrer großen Freundschaft, von der ersten Liebe damals, dem Sommerfestival und dem kleinstädtischen Jugendzentrum. Beide Zeiten, die intensiven, lebensprägenden Monate mit 15 Jahren und das späte Wiedersehen fügen sich zu einem genauen Bild zusammen, in dem sich die Feinheiten der ungleichen Freundinnen spiegeln. Und Stück für Stück kommen Wahrheiten ans Licht, die beide gerne vor sich selbst und anderen verstecken. (Der Klappentext verrät übrigens unserer Meinung nach etwas viel von diesen Entwicklungen.) (Empfehlung veröffentlicht im Krumulus Juli Newsletter. )

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Was für ein toller Roman! Eigentlich als Urlaubslektüre gedacht, die ich dann aber schon auf der Hinfahrt angelesen hatte und kurz vor Ankunft im Urlaubsort las ich geflasht die letzte Seite. Kat & Easy sind tolle, authenthische Protagonistinnen, mit denen ich in der Jugendzeit gern befreundet gewesen wäre und jetzt gerne als Tanten hätte. Ein Buch voller Freundschaft, des sich Verlierens und des Wiederfindens.

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DIE GESCHICHTE VON KAT UND EASY von der Autorin Susann Pasztor Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals? 1973 wird ihr Jahr. Das schwört Kat ihrer Freundin Easy in der Silvesternacht, und nicht nur, weil sie bekifft sind. In den folgenden Monaten können sie viel von dem abhaken, was auf ihrer Liste steht. Sich zu verlieben, zum Beispiel. Unglücklicherweise in denselben Mann: Fripp arbeitet im Jugendzentrum, trägt karierte Hemden und kennt sich mit Hesse aus. Doch es ist nicht etwa die Eifersucht, die ihrer Freundschaft bald darauf ein jähes Ende setzt, sondern ein tragischer Unfall. Fast fünfzig Jahre später erhält Kat, die einen erfolgreichen Blog für Lebensberatung führt, eine Nachricht von Easy. In einem alten Haus an der Südküste Kretas treffen sie sich wieder und nehmen zwischen ausschweifenden Festen mit griechischen Nachbarn und rauschhaften Nächten am Strand das große Stück Leben in den Blick, das hinter ihnen liegt. Doch erst, als ein überraschender Besucher auf die Insel kommt, ist es ihnen möglich, sich der entscheidenden Frage zu stellen: Warum nur haben sie so unterschiedliche Erinnerungen an die Zeit mit Fripp? Mit einzigartigem Humor und psychologischer Scharfsicht erzählt Susann Pásztor von den wundervollen und schrecklichen Unwägbarkeiten des Lebens, und der Kunst, ihnen zu begegnen. Das schlichte schöne Cover gefällt mir sehr gut und hat dadurch meine Aufmerksamkeit und Interesse an diese Geschichte geweckt. Es ist das erste Buch von der Autorin Susann Pasztor, das ich lesen durfte. Sie schreibt über zwei ganz unterschiedliche Frauen und über deren jeweils inviduellen Entwicklungen mit viel Witz und Charme. Es wird sehr gut beschrieben wie Wahrnehmungen von Ereignissen auf Lebensentscheidungen und Lebensgefühl sich auswirken können. Man wird flüssig und locker mit Erinnerungen der beiden durch zwei Zeitebenen geführt. Durch den zusätzlichen Humor hat das Lesen viel Spass gemacht und konnte es nur ungern zur Seite legen #netgalleydechallenge #diegeschichtevonkatundeasy #kiepenheuerundwitsch #susannpásztor #netgalleyde #rezensionsexemplar

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1973 waren Kat und Easy jung und beste Freundinnen. Das ganze Leben lag noch vor ihnen und die beiden Teenager wollten jede Sekunde davon genießen. Dann verlieben sich beide in denselben jungen Mann. Ihre Freundschaft, die zu diesem Zeitpunkt schon etwas angeschlagen war, zerbricht nach einem tragischen Unfall. Erst 40 Jahre später sollen sich die beiden Frauen wieder begegnen. Bei einem gemeinsamen Urlaub auf Kreta rollen die beiden ihre Vergangenheit und ihr Leben neu auf. „…zwei alte Freundinnen, die sich fremd waren, in einem ramponierten Haus auf Kreta, da gab es doch mehr zu tun als nur Vergangenheitsbewältigung.“ Wie viel Platz braucht eine vergangene Freundschaft im Leben. Wie sehr beeinflusst eine Entscheidung den restlichen Lebensverlauf, beeinträchtigt diese das Vermögen, Beziehungen jeglicher Art einzugehen. In „Die Geschichte von Kat und Easy“ will die deutsche Schriftstellerin Susann Pásztor diesen Fragen auf den Grund gehen. Katharina, die heut eine professionelle Lebensberaterin ist, hat einen guten Blick auf andere, kann aber ihr Ratgeberwissen nicht auf sich selbst anwenden. Viel haben sich die beiden Frauen heute nicht mehr zu sagen, die große Lücke einer 40-jährigen Abwesenheit lässt sich nicht so einfach schließen. Nach und nach nähern sich die beiden dem eigentlichen Bruch ihrer Freundschaft an, haben dazu ganz unterschiedliche Wahrnehmungen und Erinnerungen. „Weißt du noch…“ – diese Frage wandelt sich immer mehr zum „Was wäre, wenn…“

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In Kat und Easys Freundschaft herrscht Chaos, zwar machen sie alles zusammen, aber darüber reden? Zusammen Kiffen und Trinken, das geht gut. Auch den selben Typen lieben. Aber darüber reden? Erst Jahre später auf Kreta und das nur durch Zufall. Ich hatte mit etwas verstaubterem gerechnet. Die alte Laier quasi. Etwas das man schon kennt, mit anderen Namen und leicht geänderten Details. Ihr wisst wie ich das meine. Vielleicht war ich deshalb so überrascht als es mir gefallen hat. Pause um Pause las ich jeweils ein Kapitel auf der Arbeit. Wenn sie kurz waren auch mal zwei, ich gebs ja zu. Ich fand es interessanter als erwartet die beiden dabei zu beobachten wo sie sich weiter entwickelt hatten und an welchen Stellen sie keinerlei Fortschitte gemacht hatten, was durch die beiden parallel gelesenen Zeitstrahle, einer damals, einer heute, immer abwechselnd ein Kapitel, natürlich super funktionierte. 4 / 5 Sterne

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tolle Charaktere, vor allem Easy hat mich sehr beindruckt! Die Autorin spannt einen tollen Bogen durch die Zeiten. Ich fand auch die Landschaftsbeschreibungen auf Kreta einfach hinreißend.

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Die beiden Frauen waren in ihrer Jugend beste Freundinnen, bis zum abrupten Bruch. Nach Jahrzehnten sprechen sie sich aus und werden überrascht, von dem was damals geschehen ist. Sehr schön und flüssig zu lesen.

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