Das Haus

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 16.08.2020 | Archivierungsdatum 25.03.2021

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Zum Inhalt

Logline:

Ist das Haus, in dem einer um den anderen Mieter den Tod findet, ein Unglückshaus oder ist ein Mörder am Werk, der ganz gezielt tötet?

Klappentext: 

Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder, und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.


Logline:

Ist das Haus, in dem einer um den anderen Mieter den Tod findet, ein Unglückshaus oder ist ein Mörder am Werk, der ganz gezielt tötet?

Klappentext: 

Das Haus ist ein Gebäude voller...


Vorab-Besprechungen

Stimmen im Netz:

„Dieser Krimi ist eindeutig etwas Besonderes. Ich konnte ab der ersten Seite an nicht aufhören zu lesen. Es erinnert sehr an Agatha Christi, passt aber haargenau in die heutige Zeit. Ich habe alles und jeden verdächtigt und es ständig wieder verworfen. Das Haus mit seinen Bewohnern raubt einem den Atem. Die Geschehnisse zusammenzubasteln ist eine imense Herausforderung. Das Ende ist aber durch und durch befriedigend, so dass man entspannt am Ende des Buches das Haus verlassen kann. Ich habe mir in der Tat Notizen zu den einzelnen Personen gemacht. Nicht, weil es sonderlich verwirrend war, sondern weil man besser basteln kann… Es hat mir aufrichtigen Knobel- und Lesespaß bereitet. Quasi ein interaktiver Krimi. Absolut lesenswert! Gerne mehr davon!“ Leserin auf Thalia

„Das Buch ist wie ein Kammerstück. Der Schauplatz ist nur das Haus mit den Bewohnern. Es geht um Tratsch und Gerüchte. Eifersucht und Neid und Beobachtung einzelner. Die Ermittlungen der Polizei spielen nur am Rande eine Rolle. Es geht nur um Vermutungen und auch Ängste der Bewohner. Das ist an diesem Buch anders als sonst bei Krimis. Diese Besonderheit macht damit auch das Lesen besonders. Ich habe mich gerne unter den Bewohnern aufgehalten und überlegt, wer der Mörder ist.“ Leserin auf Hugendubel

„Olivia Monti zeichnet ein grausames, reales Bild einer Hausgemeinschaft, die in gewisser Weise die aktuelle gesellschaftliche Situation widerspiegelt – unter anderem gezeichnet durch Rassismus, Fremdenhass und Vorurteile gegenüber Menschen, die man eigentlich gar nicht richtig kennt. Und das alles verpackt in einem überaus spannenden Krimi." Leserin auf Amazon.

"Was harmlos beginnt, steigert sich bald zu einem tödlichen Strudel, bei dem es dem Leser nur übrig bleibt, gespannt zu warten, wen der Bewohner es als nächstes trifft.  Ich habe dieses Buch an einem Tag gelesen, da ich die Spannung kaum ausgehalten habe, und war vom Ende sehr überrascht.“ Leserin auf Lovelybooks

"Alles in allem ein wirklich solider, starker Krimi, der vor allem durch seine Vielfalt an Charakteren und seine grausame, realistische Darstellung lebt. Er war zu keiner Sekunde langweilig und hat mich bestens unterhalten." Leserin auf Lovelybooks

"Ein wenig erinnert es mich an die guten alten Bücher meiner Lieblingsautorin Ingrid Noll. Die herrlich bösen und skurrilen alleinstehenden alten Damen, die sich abends zum Essen und Tratschen treffen, könnten ebenso aus einem ihrer Werke entsprungen sein - und das meine ich absolut als Kompliment." Leserin auf Lovelybooks.



Stimmen im Netz:

„Dieser Krimi ist eindeutig etwas Besonderes. Ich konnte ab der ersten Seite an nicht aufhören zu lesen. Es erinnert sehr an Agatha Christi, passt aber haargenau in die heutige Zeit...


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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

„Das Haus“ von Olivia Monti ist ein Krimi der anderen Art. Leise, süffisant und so entlarvend. Ich habe das Buch wirklich genossen. Eine schöne Geschichte in der die Personen aus der Ich Perspektive beschrieben werden. Manchmal fühlt man sich bei Gedanken über die Neugier von Hausnachbarn ertappt. Viele Leichen, Blut und Unappetitliches werden auf so eine leichte Art beschrieben, dass man innerlich schmunzeln muss. Der Autorin fällt es auch leicht spezielle Stimmungen mit ganz wenigen Worten einzufangen. Das Misstrauen und die Neugier der Hausbewohner und insbesondere des harten Kerns werden köstlich herausgearbeitet.

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Das Haus ist in viele winzige Wohnungen aufgeteilt in denen sehr unterschiedliche Menschen leben.
Ein Mord geschieht und alle haben Angst. Dann geschieht ein zweiter Mord....
Ein super spannender Krimi, der tief blicken lässt. Angst, Abschottung, Verdacht, Vorwürfe, Spekulationen...
jeder Mieter geht anders mit den Ereignissen um und doch sitzen alle im gleichen Boot, bis der Mörder gefasst oder das Unglück besiegt ist.

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Solide Krimikost.
Ein Haus, mehrere Morde, ein abgeschlossener Täterkreis: Die Autorin, Olivia Monti (eigentlich Olivia Kleinknecht) orientiert sich an den Besten des Whodunit und schafft es, eine eigene Fassette zu entwickeln.

Beim Lesen ist mir Udo Jürgens "Ein ehrenwertes Haus" nicht aus dem Kopf gegangen.

Die These der Hauptprotagonistin, dass Geschehnisse Orte prägen können, hat mich berührt und ich kann ihr, aus meinen Erfahrungen heraus, zustimmen. Noch heute spüre ich eine Verbindung zu meiner Uroma, wenn ich ihre Mandoline in der Hand halte. Kirchen, Schulen und natürlich Bibliotheken haben ein besonders Flair. Die Lateiner nannten es "Genius Loci".

Der Text ist im besten Sinne routiniert geschrieben, die Charaktere sehr bunt und divers, die Auflösung überraschend und trotzdem hat mich das Buch nicht voll erwischt.

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Ein anonymes Mietshaus, in dem sich eigentlich niemand kennt, wären da nicht die regelmäßigen Treffen zum Aperitiv auf der Dachterrasse. Natürlich wird ordentlich getratscht und über die Nachbarn hergezogen. Als dann ein Mord passiert, verdächtigt jeder jeden - sollte der Mörder wirklich hier im Haus leben?

Aus dem Blickwinkel von Nadja, die als Parapsychologin an einem Buch schreibt, werden die Ereignisse geschildert. Gemeinsam mit ein paar anderen Frauen aus dem Haus stellt sie Vermutungen an - doch dann geschehen immer mehr furchtbare Dinge und bald schon fühlt sich niemand mehr sicher. Oder ob das Haus selbst an allem schuld ist, weil es negative Energie ausstrahlt? Herrlich die Beobachtung der Hausbewohner, von der Tratschtante bis zur Meckerziege war wirklich alles dabei, und so waren natürlich die Momente, in denen ordentlich abgelästert wurde, besonders unterhaltsam. Allerdings hatte es auch etwas erschreckendes, wie schnell jemand allein durch oberflächliche, äusserliche Auffälligkeiten verurteilt wird.

Der Krimianteil des Buches war somit durchaus ordentlich und mit Spannung aufgebaut und liess Raum zum Miträtseln. Die regelmäßigen Einschübe über Nadjas Arbeit haben mich dabei jedoch immens gestört. So interessant sie zum Teil auch waren - böse Orte, das böse Auge, Geister etc. - so wenig waren sie letztendlich Teil der Geschichte, da sie nicht konsequent weiterverfolgt wurden und somit nur lose Gedankeneinschübe blieben.

Insgesamt ein durchaus unterhaltsamer Krimi, den man schnell mal einschieben kann, den ich aber auch bald wieder vergessen haben werde.

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Olivia Monti - Das Haus

Zum Inhalt

Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder, und der wohnt im Haus.

Meinung

Unterschiedlichste Menschen leben zusammen auf engsten Raum, man begegnet sich nur mal im Treppenhaus, spricht ein paar Worte und lässt sich ansonsten in Ruhe.
Der Schreibstil der Autorin ist klar und prägnant und sie zeichnet ihre Protagonisten ungeschönt. Dabei übertreffen sich die Charaktere an Individualität und sympathischer Schrulligkeit. Ein wahres Lesevergnügen auf ganzer Linie.

Fazit

Ein wirklich guter Krimi der vor allem durch seine Vielfalt an Charakteren und seiner grausamen, realistischen Darstellung lebt.
Er war zu keiner Sekunde langweilig und hat mich bestens unterhalten.
Eine ganz klare Leseempfehlung

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Das Buch ist wirklich toll! Mal etwas anderes, denn es ist sehr dialoglastig!
Die Gespräche unter den Nachbarn bzw. das Spekulieren nimmt viel Raum ein, wodurch die Handlung sehr lebendig sowie unterhaltsam ist!
Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, die Handlung vielseitig sowie rätselhaft und die vielen verschiedenen Charaktere interessant.
Ich finde es toll, dass das Thema Parapsychologie immer wieder eine Rolle spielt. Besondern weil es so wissenschaftlich wie möglich behandelt wird und nicht wie ein unerklärliches Phänomen!
Auch der Humor ist gelungen: die beobachtende, tratschende Nachbarin mit ihren wilden Theorien und die ängstliche Protagonistin mit ihren Stimmungen zwischen Verzweiflung und Ironie –herrlich!
Ein gelungenes Kammerspiel rund um die typische „Wer war es und warum“ Frage!

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3,5 Sterne

Fesselnd geschrieben, aber das Ende war für mich einfach zu extrem. Bis dahin war es aber okay.

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Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.
Meinung
Nadja ist einer der Bewohner im Haus. Das überwiegend aus Singlen besteht. Als der neu zugezogene Enis tot von der Terrasse fällt, glauben die Bewohner an Selbstmord. Als dieser unbestätigt bleibt. Denken sie an Mord aus Rassistischen Hintergrund. Als auch der ruhige Marco plötzlich beim Joggen stirbt und der Hund von Priscilla vergiftet aufgefunden wird. Geht die Angst um. Frau Rauhaar zieht ihre eigenen Schlüsse und lässt die Mitbewohner an ihren gedankengängen teilhaben. Kurzweilige Unterhaltung bei der mir allerdings das gewisse Etwas gefehlt hat. Ich konnte nicht warm mit den Charakteren werden, mir fehlte die emotionale Seite der Geschichte.

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Die Idee der Geschichte mochte ich. Das Setting ebenfalls, das Haus könnte fast überall sein, ein Mietshaus das irgendwo in Europa steht, das war noch ein sehr interessanter Aspekt wie ich finde.

Im Großen und Ganzen war der Krimi ok. Für mich etwas zu langatmig und mich hat es gestört, dass Nadja so eine passive Protagonistin ist. Fast alles erfährt man nur weil Nachbarinnen ihr etwas erzälen. Dafür macht sich Nadja viele Gedanken zu ihrem Buch und bringt viel theoretisches Wissen zu übernatürlichen Phänomenen mit.

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Einmal im Monat lädt Leonardo Zimmermann alle 14 Einwohner des alten Mietshauses zum Aperitif auf seine Dachterrasse ein.
Nur Enis nimmt die Einladung nie an, die anderen schon und zwar sehr gern.
Enis stürzt von der Dachterasse. Selbstmord? Mord? Nach einem zweiten Todesfall ändert sich die Atmosphäre. Die Bewohner bekommen Angst, belauern sich gegenseitig. Sogar mit Hörrohr bewaffnet, aus der Besenkammer heraus wird spioniert. Es folgen weitere Todesfälle.
Autorin Nadja befasst sich mit paranormalen Aktivitäten, denkt, ihr Haus könnte zu den Orten mit regelmäßigen Geistererscheinungen gehören, sie beschreibt Visionen von mehreren Personen, legt Prinzipien des Okkultismus dar, Forschungen über das Gedächtnis von Orten, den Bösen Blick, phantasiert abstruse Theorien zusammen.
Überzeugt mich überhaupt nicht.
Natürlich möchte man wissen, was passiert ist. Gibt es eine logische Erklärung oder sind doch übernatürliche Ereignisse schuld?
Olivia Monti hat ein unheimliches Haus mit zunächst unerklärlichen Mordfällen beschrieben, eine vergiftetet Atmosphäre der Angst beschworen. Obwohl ich mit den Bewohnern nicht warm werden konnte, kam Spannung auf. Allerdings langweilten die Ausführungen zum Paranormalen.
Ein etwas anderer Kriminalroman, verlegt von neobooks.com.

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Meine Meinung und Inhalt

"Tratsch gehört zum gesellschaftlichen Leben, wenn man das hier überhaupt Gesellschaft nennen konnte. Aber selbst ein Mikrokosmos wie unser Haus, und sei er auch von lauter Außenseitern bewohnt, bildet so etwas wie die Grundstruktur einer Gesellschaft heraus, und dazu gehört, dass man sich über deren Mitglieder austauscht und auch, dass Mitglieder hinter dem Rücken anderer Mitglieder tratschen. Es ist ein Prozess der Selbstbespiegelung, der Selbstvergewisserung, der auch schmerzhaft sein kann." (ZITAT)


Meine Neugier konnte das Cover wecken sowie der spannungsgeladene Klappentext.

Herr Zimmermann, lebenslustig und geschieden, lädt alle Bewohner des Hauses einmal im Monat zum Aperitif auf seine Dachterrasse ein.


Just am Morgen nach einer dieser Einladungen findet die Parapsychologin Nadja den scheuen Medizinstudenten Enis El Agha tot vor dem Haus.

"In so einer Laune konnte es nicht ausbleiben, dass bald alle über den einzig nicht Anwesenden, Enis El Agha, zu tratschen und zu lachen begannen. Enis war vor wenigen Monaten ins Haus gezogen. Er hatte das Mini-Penthouse gegenüber von Leonardo Zimmermann gemietet und bislang jede Einladung zum Aperitif ausgeschlagen. Dass Zimmermann uns ständig mit einer Grimasse einschärfte, doch nicht so laut über seinen Nachbarn zu reden, machte das Ganze noch komischer und ließ uns noch mehr lachen." (ZITAT)

Sie allarmiert die Polizei. Bald wird klar, Enis ist Opfer eines Verbrechens.


Nadja, ihre Freundin Priscilla und die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar mutmaßen, wer der Mörder sein könnte. Im Haus gibt es so einige Ausländerfeinde.

Wenige Tage später verschwindet Nadjas Nachbar.

Die Angst der Einwohner steigt ins Unermessliche und ist beim Lesen spürbar, denn konnte mich der Schreibstil und die Story nur bedingt fesseln.

Die Gerüchteküche, die Anfangs noch spannend war, zieht sich leider durch das ganze Buch und die Anschuldigungen und Verdächtigungen nehmen kein Ende, was ich als sehr anstrengend empfand.

An und für sich ein solides Buch mit überraschendem Ende.

Natascha Olivia Kleinknecht, 1960 in Stuttgart geboren, studierte Rechtswissenschaft in München und promovierte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz zum Doktor der Rechte. Weitere Studien an der Kunsthochschule Accademia delle Arti del Disegno in Florenz folgten; die Aquarelle und Ölbilder der Künstlerin wurden bei Ausstellungen in Lausanne, Florenz und Stuttgart gezeigt. Seit 1994 ist sie freie Autorin und verfasst Romane und Sachbücher. Sie lebt in Ludwigsburg und Zürich.

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Inhalt
Herr Zimmermann, lebenslustig und geschieden, lädt alle Bewohner des Hauses einmal im Monat zum Aperitif auf seine Dachterrasse ein.
Just am Morgen nach einer dieser Einladungen findet die Parapsychologin Nadja den scheuen Medizinstudenten Enis El Agha tot vor dem Haus. Sie allarmiert die Polizei. Bald wird klar, Enis ist Opfer eines Verbrechens.
Nadja, ihre Freundin Priscilla und die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar mutmaßen, wer der Mörder sein könnte. Im Haus gibt es so einige Ausländerfeinde. Handelt es sich um ein Verbrechen aus Fremdenhass?
Wenige Tage später verschwindet Nadjas Nachbar. Als sich herausstellt, dass er beim Joggen einem Herzinfarkt erlag, ist die Rauhaar beinahe enttäuscht. Sie hatte schon fest mit einem weiteren Mord gerechnet und bereits auf eigene Faust ermittelt.
Kurze Zeit später findet man die alte Frau Mooskop tot in ihrer Wohnung. Die Ermittlungsbeamten stellen fest, sie ist verhungert und verdurstet. Und Priscillas geliebter Hund Churchill stirbt plötzlich.
Ist das Haus ein Unglückshaus, fragt sich Nadja? Die Parapsychologie untersucht Fälle der Art. Ein Unglück scheint in einem solchen Haus das nächste zwingend anzuziehen.
Doch dann geschieht ein weiteres Tötungsdelikt im Haus und die These der Rauhaar gewinnt Aufwind. Nach ihr ist ein Mörder am Werk und der wohnt höchstwahrscheinlich im Haus.
Die Angst der Einwohner steigt ins Unermessliche. Wer ist die oder der Nächste? Die Polizei tappt im Dunkeln, bis …

Meine Meinung:
Ein etwas anderer Krimi als gedacht. Der Schreibstil ist super flüssig und die story aus der ich Perspektive von Nadja erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere waren bunt gemischt, wie im richtigen leben auch wenn man Nachbarn hat. Von der Rentnerin bis zur ehemaligen Bardame. Auch die plaudereien und der Tratsch passte perfekt und schmunzeln musste uch auch über manche Unterhaltungen und was dann teiweise für Spekulationen rauskamen. Am Ende hab ich auch nichts auszusetzen, denn es passte. Dies war mein erstes Buch von der Autorin, aber definitiv nicht das letzte.

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Inhalt:
Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.

Meine Meinung:
Vom Klappentext und Cover des Buches angefixt durfte ich "Das Haus" von Olivia Monti lesen. Das Haus bzw. eine Wohnung als grusliger Ort. Ist erstmal kein neues Konzept. Doch Olivia Monti kreiert hier eine Stimmung, die mich als Leserin nicht mehr losgelassen hatte. Obwohl manche Buchstellen teilweise langatmig waren und ich mich hin und wieder zwingen musste, weiterzulesen, wurde ich am Ende nicht enttäuscht. Daher würde ich den Kriminalroman definitiv weiterempfehlen.

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Zugegebenermaßen hatte ich am Anfang Probleme ins Buch zu kommen. So viele Charaktere, da hätte ich fast aufgegeben. Aber jetzt kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat, nicht aufzugeben und dran zu bleiben.

Alles wird aus der Sicht von Nadja, einer Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses erzählt. Sie ist alleinstehend und widmet sich paranormalen Phänomenen. Es ist, wie in jedem Mietshaus: es gibt Anwohner, mit denen man gut kann und welche, mit denen es nicht so reibungslos funktioniert. Alles im Bereich des Normalen: bis ein junger Syrer einzieht und teilweise Stimmung gegen ihn gemacht wird. Vorurteile werden bedient. Dann kommt eben jener junge Mann ums Leben und schnell stellt sich heraus, dass es kein Unfall oder gar Selbstmord war, sondern er umgebracht wurde.

Damit nimmt das Unheil seinen Lauf und eine Bewohnerin „nimmt die Ermittlungen auf“. In konspirativen Treffen wird alles analysiert und jeder Mitbewohner genauestens unter die Lupe genommen.

Es geschehen weitere Unglücke und Todesfälle und jeder ist verdächtigt. Zwischendurch kommt immer das Interesse am Paranormalen zum Tragen, was mir teilweise zu hoch und zu umfangreich war.

Alles in allem ein spannender Krimialfall, mit einem Ende, was ich so nicht erwartet habe. Die Vermutung ging in die richtige Richtung, aber wir alles zusammenhängt, löst sich stimmig auf.

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Kurzweiliger Krimi für zwischendurch

In einem Haus sterben viele Menschen. Wurden sie getötet? Wenn ja, wieso? Und von wem? Einem Menschen oder dem Haus selbst? Die Parapsychologin Nadja, ihre Freundin Priscilla und die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar stellen Vermutungen auf, analysieren die Todesfälle und kommen zu dem Schluss, dass es der Täter im Haus wohnen muss. Doch wer? Verdächtige und Motive gibt es so einige.

Mal ein anderer Krimi, da man hier nicht den Ermittlungen der Polizei folgt. Die drei Bewohner Nadja, Priscilla und Frau Rauhaar ermitteln auch nicht wirklich, denn sie haben gar nicht die Möglichkeiten wie sie der Polizei zur Verfügung stehen. Der Krimi ist aber nicht minder spannend, da die drei aus dem Auftreten der Hausmitbewohner und dem Bild, was sie nach außen hin vermitteln, über die anderen ihre ganz eigenen Theorien spinnen und sie einige zu den Verdächtigen zählen. Spannend ist hier, dass sie ohne Beweise, sondern nur aus dem, was sie über die anderen Mitbewohner mitbekommen, erzählt bekamen oder glauben zu wissen ihre Vermutungen aufstellen. So liegt der Fokus auf den Charakteren der Hausbewohner und ihren Beziehungen untereinander. Lange tappt der Leser im Dunkeln, denn zum Miträsteln weiß man leider zu wenig über die Figuren. Das schmälert die Spannung aber nicht, da bis zum Schluss offen bleibt, wer hinter den Morden steckt. Auch das Motiv war für mich überraschend.

Gelungen ist die Beschreibung der Charaktere der Hausbewohner. Meine Lieblingsfigur ist Frau Rauhaar, und das obwohl sie als Rentnerin die anderen Bewohner heimlich beobachtet, ja ihnen schon fast hinterher spioniert und ich das im wahren Leben überhaupt nicht leiden kann. Aber Frau Rauhaar ist liebenswert und sorgt sich um ihre Nachbarn im Haus. Passend zum kurzweiligen Krimi ist der leicht und flüssig zu lesende Schreibstil.

Fazit:

Bis zum Schluss war mir nicht klar, wer und welche Beweggründe hinter den Morden stecken. Spannend bleibt es deshalb bis zum Schluss. Gebannt habe ich Frau Rauhaars Theorien über die Toten des Hauses und ihre Nachbarn gelesen. Ein gelungener kurzweiliger Krimi für zwischendurch.

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Leider kam ich mit diesem Buch nicht klar.
Die Mieter waren für mich alle schräg und überzeichnet. Es sterben immer mehr Leute aus dem Haus, aber die Polizei scheint das nicht so recht zu stören. Dann denkt sich die Protagonistin, dass das Haus vielleicht böse ist und vermutet etwas Übernatürliches. Hä? Ahja. Und die Nachbarin, die andere mithilfe der Besenkammer ausspioniert, kriegt auch nicht wirklich mehr raus und die Überlegungen sind teilweise wirklich schräg.
[Spoiler]
Man erfährt nur, wer es war, weil die Protagonistin es am Ende dann zufällig erfährt. Und nicht, weil man toll mitermitteln kann.

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Der Klappentext klingt spannend. Leider war ich direkt am Anfang der Geschichte schon überfordert, weil plötzlich ganz viele Personen vorgestellt wurden. Irgendwann blickte man nicht mehr durch, wer, wer war. Dadurch kam ich nicht wirklich in die Geschichte.
Es wurden Ideen und Überlegungen in Leben gerufen, die die vorhanden Morde berieten. Aber auch die, machten keinen Sinn. Wodurch ich nur noch verwirrter war.
Die Protagonisten waren mir alle sehr unsympathisch. Es war keine Person da, wodurch ich mehr Interesse hatte dieser Geschichte zu folgen.
Und das Ende? Ich fand es sehr enttäuschend.

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Spannende Geschichte um ein Haus, in dem Morde geschehen. Wer ist der Täter, der Nachbar oder liegt es gar am Haus selbst? Die Story hat mir gut gefallen, auch wenn es ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen war (ca 170 Seiten). Der Schreibstil ist flüssig und erzeugt Spannung, die Protagonisten sind der Länge der Geschichte entsprechend gut ausgearbeitet.

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Kann ein Haus böse sein, das Böse beherbergen, es speichern und kann es dann auf spätere Bewohner übertragen werden? Fragen, die man sicher im ersten Moment belächelt und ins Paranormale abschiebt. Für Nadja, die gerade an einem Buch über solche Themen schreibt ist diese Frage gar nicht zum lachen, gehen in ihrem Mietshaus doch gerade ziemlich merkwürdige Dinge vor. Ist der Sturz des schüchternen Enid von der Dachterasse ein tragischer Unfall, Selbstmord, oder gar etwas ganz anderes gewesen? Gemeinsam mit zwei weiteren Hausbewohnerinnen macht sich Nadja, eher unfreiwillig, auf Spurensuche.

Nachbarschaft, ein Mikrokosmos, in dem die verschiedensten Persönlichkeiten aufeinander treffen, manchmal auch aneinander geraten. Jeder kennt es, in einem Mietshaus noch stärker als in einem Einfamilienhaus, irgendwie ist die Konstellation immer ähnlich, da gibt es die Klatschtante mit ihrem unerschöpflichen Vorrat an Informationen, die Hilfsbedürftige, die immer jemanden findet, der ihre Arbeiten erledigt, der gute Geist, der Treffen organisiert und den Gemeinschaftssinn heraufbeschwört, der Einsiedler, der allen aus dem Weg geht und lieber für sich bleibt.

Die Autorin hat all diese Figuren und noch einige mehr in ihrem Haus versammelt. Sie beschreibt die verschiedenen Eigenarten mit treffendem Blick, teils etwas überspitzt, fast schon satirisch. Für einen herkömmlichen Krimi manchmal einen Tick drüber, allerdings schreibt die Autorin nicht wirklich herkömmlich. Die Geschichte ist eingebettet in eine Alltagssituation, eher träge beginnt die Story zu wachsen, teilweise glaubt man als Leser nicht, dass da was interessantes passiert und dann geschieht doch wieder etwas Neues. Die Geschichte baut sich stufenweise auf, es gibt Verwicklungen, falsche Spuren, zahlreiche Verdächtige und ein total überraschendes Finale.

Mich hat diese Geschichte allerdings nicht ganz abgeholt, ohne das ich genau festmachen könnte woran das lag. Die Figuren fand ich etwas blass, trotz der fabelhaften Ausarbeitung ihrer Eigenschaften waren sie optisch für mich nicht greifbar. Ich konnte sie mir nur schwer vor meinem geistigen Auge vorstellen, dadurch viel es mir auch schwer sie innerhalb des Hauses richtig zu platzieren. Mir war das Ganze dadurch nicht rund, andere Leser wird das wahrscheinlich überhaupt nicht stören.

Fazit, ein Krimi mit einer interessanten Grundkonstellation und scharf beobachteten Figuren. Kurzweilig, auf Grund der Länge gut für zwischendurch.

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Ich fande das Buch sehr gut, man konnte es flüssig lesen.

Zusammenfassung.

Ein Haus mit sehr viele kleine Wohnungen , die Menschen kennen sich nicht untereinander, jeder wohnt für sich .
Bis ein Mord nach den andern passiert, die Angst wächst.
Trotz das sie unbekannt sind, Sitz jeder in dem gleichen Boot, wär ist der mörder....

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Die Autorin konnte mich mit ihrem Buch Sterbewohl schon total begeistern.
Deswegen war ich auch super gespannt auf diese Geschichte.
Der Klappentext liest sich auch schon sehr interessant und spannend.
Der Schreibstil wieder sehr angenehm und leicht verständlich zu lesen.
Ein Haus mit vielen Mietern, verschiedene Charaktere , Schichten und Herkunft
Bis der Tote Medizinstudenten Enis Al Agha gefunden wird, über den man sich davor schon das Maul zerrissen hat.
Der Name von Frau Rauhhaar wurde perfekt gewählt, musste an den Rauhaardackel denken, weil ihr benehmen war wirklich wie ein Wachhund.
Sie weiß genau und jeden Bescheid ihrer Meinung nach.
Jeder verdächtigt jeden, aber war es wirklich Mord, Suizid oder steckt was ganz anderes dahinter, etwas Übersinnliches?
Um das raus zu finden müsst ihr die Story schon selbst lesen.
Mir gefiel die Geschichte gut, aber leider zwischendurch etwas langatmig

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Ein sehr spannendes Buch, das einen förmlich mitzieht. Man fiebert mit den Ermittlern mit und stellt zeitweise seine eigenen Ergebnisse auf. Die Beschreibungen der einzelnen Handlungsorte ist sehr detailiert und bildlich. man hat immer das Gefühl mitten im Geschehen zu seiin.
Auch die einzelnen Charaktere werden sehr gut beschrieben und man schließt sie ins Herz.
Die Auflösung des Falles ist sehr schlüssig und authentisch.
Wirklich ein tolles Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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Inhalt:
Im Mittelpunkt dieses Krimis steht ein ganz normales Mietshaus. Doch, stopp, so normal ist es leider nicht, denn in diesem Haus sterben nach und nach mehrere Bewohner. Was verbirgt sich dahinter? Alle Bewohner sind in Aufregung versetzt, jeder ist verdächtig und wird kritisch beobachtet. Auch die Polizei ist vor Ort, kann aber auch nicht richtig helfen. Die Mitbewohnerin und Parapsychologin Nadja, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich-Form erzählt wird, schreibt gerade eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Parapsychologie und kommentiert die einzelnen Vorkommnisse im Haus aus Expertensicht. Kann ein Haus böse sein?

Cover, Schreibstil, etc.:
Das Cover passt zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil überzeugt, denn die Autorin schafft es, interessante Personenstudien abzuliefern und dabei die Spannung aufrechtzuerhalten.
Eine meiner Lieblingsstellen in dem Buch, wo auch die Stimmung gut rüberkommt:
„Lag auf unserem Haus ein Fluch? Und wenn es so wäre, was folgte hieraus? Etwas ganz Einfaches: in diesem Haus durfte man schlicht nicht länger bleiben...“ (Kindle-Ausgabe: ca. bei 40%).

Fazit und Leseempfehlung:
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Krimi, der aus der breiten Masse deutlich herausragt. Beim Lesen mancher Passagen war ich als routinierte Krimileserin einfach nur sprachlos.
Witziger Weise hat mich das Buch an den französischen Film „Delikatessen“ erinnert. Es ist für mich schwarzer Humor vom Feinsten. Man möchte an manchen Stellen lachen ob der Situationskomik, kann es aber nicht, weil die Handlung einfach zu furchterregend ist. Ganz großes Kino!
Die einzelnen Protagonisten werden fast liebevoll eingeführt, manchmal auch etwas überzeichnet, aber das macht nichts, und als Leser hat man das Gefühl, sie schon lange zu kennen. Nebenbei erfährt man auch noch etwas über das Thema Parapsychologie, denn über allem steht die Frage, wer nun böse ist - das Haus oder seine Bewohner.
Das Ende des Buches überrascht. Ich hätte mit so einer Lösung des Falls nicht gerechnet, weswegen ich 5 Sterne vergebe. Ich empfehle dieses Buch allen, die wie ich gerne Krimis abseits vom Mainstream lesen.
Die Dauerleserin

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Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder, und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.
Die Charakteren in diesem Buch sind super ausgearbeitet, richtig toll finde ich die Bedienung sämtlicher Klischees. Vor allem Frau Rauhaar fand ich super. Die vielen verschiedenen Beteiligten werden schnell durch den angenehmen Schreibstil vertraut. Die Geschichte ist lange offen ohne Motiv muss man sich von Seite zu Seite lesen. Die Spannung bleibt dabei erhalten. Etwas Langatmig fand ich den Teil des Paranormalen. Dies hat für mich nicht richtig gepasst. Ansonsten war ich sehr gut unterhalten.
Danke an NetGalley

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Der Tod geht um in dem Haus, in dem die Parapsychologin Nadja wohnt. Zuerst erwischt es den Studenten Enis. Dann werden nach und nach weitere Mieter tot aufgefunden oder verschwinden spurlos. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln.
Zusammen mit ihren Nachbarinnen Priscilla und Frau Rauhaar möchte Nadja herausfinden, was genau in ihrer Umgebung passiert. Sind es Drogendealer, die Angst haben aufzufliegen? Treibt ein Serienmörder sein Unwesen? Oder ist das Haus womöglich verflucht, ein Unglückshaus, das den Bewohnern zum Verhängnis wird…?

Mit knapp 200 Seiten handelt es sich bei „Das Haus“ von Olivia Monti eher um einen Quickie – dieser ist allerdings sehr unterhaltsam.

Der nüchterne Sprachstil lässt sich wirklich gut lesen und passt hervorragend zum skurrilen Setting, in dem die Eigenheiten und Schrullen der Bewohner sehr anschaulich und amüsant analysiert werden, insbesondere von Frau Rauhaar, neben der die eigentliche Erzählerin Nadja fast ein bisschen blass bleibt.

Was mich allerdings ein wenig gestört hat, waren die parapsychologischen Ausführungen zum Gedächtnis von Dingen und zur Frage, ob manche Dinge (wie hier das Haus) das Böse speichern. Obwohl ich die Thematik sehr interessant finde, waren mir diese Ausführungen dann doch etwas zu oberflächlich bzw. unpassend eingefügt und dadurch wirkte das Ganze für mich zu konstruiert.

Auch das Ende konnte mich nicht so ganz überzeugen, die Autorin hat es zwar geschafft, mich zu überraschen, ein wenig übertrieben war es für meinen Geschmack aber schon.

Trotzdem hat mir der Weg dahin (bis auf den obigen Kritikpunkt) gut gefallen und ich habe die Lektüre von „Das Haus“ wirklich genossen!

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