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Buchcover für Fünf Fremde

Fünf Fremde

Nur einer kennt das tödliche Geheimnis, das sie alle verbindet. Atmosphärisch und fesselnd: Der neue Thriller der SPIEGEL-Bestsellerautorin. Thriller

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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 01.03.2026


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Zum Inhalt

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Die Wellen peitschen gegen die Fähre...


Eine Anmerkung des Verlags

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Exklusiver Motiv-Farbschnitt in der ersten Auflage

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Community-Marketing

Aufmerksamkeitsstarkes Plakat für Ihren POS

Veranstaltungs- und Presse-Schwerpunkt

Exklusiver Motiv-Farbschnitt in der ersten Auflage

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Veranstaltungs-...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783757701833
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 384

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein Freundschaftgeschichte sondersgleichen. Spannend, mitreißend und fesselnd. Beim lesen kann man fast das Wetter spüren, das ist genial, nicht zu detailreich aber so ausführlich, das man fast selbst im Wind steht. Gerne mehr davon.

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Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, 1995 und 2025. Der Prolog lässt bereits erahnen, dass 1995 etwas Schlimmes auf der Insel passiert sein muss, dass Auswirkungen bis ins Hier und Jetzt hat.

Alles beginnt mit einer stürmischen Überfahrt mit der Fähre auf die Insel Neuwerk. Eine Frau geht über Bord! Man kann ihr Kämpfen ums Überleben spüren. Hat denn niemand bemerkt, dass Sie über Bord gegangen ist?

Nach und nach erfahren wir, wer alles auf der Fähre gewesen ist. Und warum Sie auf die Insel reisen. Alle haben irgendwie mit dem Vorfall von vor 30 Jahren zu tun. Was ist 1995 geschehen? Zwei Jugendliche sind aus dem Landschulheim verschwunden. Nur das Mädchen taucht nach einer Woche wieder auf. Sprachlos, wortwörtlich. So bleiben die Geschehnisse im Dunkeln.

Es geschehen merkwürdige Dinge auf der Insel. Ein Skelett wird gefunden, und ist am nächsten Tag wieder verschwunden. Ist es der verschwundene Junge? Man mag sich den Albtraum der Eltern nicht vorstellen, die nie Gewissheit über den Tod des Jungen bekommen haben.

Annika, Kriminalkommissarin aus Hamburg, und gebürtige Insulanerin, ist auch zurückgekehrt. Um sich um ihre demente Mutter zu kümmern. Aber auch nicht nur deswegen, oder?

Ein Orkan zieht auf und die Lage spitzt sich mehr und mehr zu. Manchmal möchte man einfach nur rufen, bleibt doch bitte zu Hause!

Eine Geschichte, die einen von Anfang an in den Bann zieht. Die Atmosphäre auf der Insel nimmt einen regelrecht gefangen! Der Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten machen das Ganze unheimlich spannend. Man will einfach nur noch weiterlesen. Die Wendungen sind so überraschend, das man den Atem anhält. Was geht hier bloß vor sich?

Mehr wird hier nicht verraten. Das Ende ist nochmals ein Highlight!

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Mit Fünf Fremde liefert Romy Fölck einen atmosphärisch dichten Thriller, der seine Spannung weniger aus spektakulären Schauplätzen als aus der klaustrophobischen Enge einer kleinen Nordseeinsel und der inneren Zerrissenheit seiner Figuren bezieht. Schon der Einstieg eine sturmumtoste Fähre, fünf Passagiere, ein Ort voller Erinnerungen entfaltet eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann.

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4 stars

Das Buch "Fünf Fremde" von Romy Fölck ist eine echte Empfehlung! Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und zieht einen sofort in die Geschichte hinein – es liest sich einfach wunderbar leicht und elegant.
​Aber was wirklich begeistert, ist die Geschichte selbst. Sie ist unglaublich spannend aufgebaut und die Handlung fesselt von der ersten Seite an. Es gibt Momente, in denen man das Buch einfach nicht aus der Hand legen möchte, weil man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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Als großer Fan von Romy Fölck wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ein spannender Roman erzählt auf zwei Zeitebenen aus wechselnden Perspektiven. Folgende Personen, die auf die Insel aus unterschiedlichen Gründen reisen, spielen dabei eine Rolle:
Annika, die Einheimische ist als Kriminalkommissarin beurlaubt, da sie an einer Augenkrankheit leidet, sie nutzt dies und kümmert sich um ihre demenzkranke Mutter Hedda.
Mats, ein Meteorologe wurde durch anonyme Drohungen auf die Insel beordert
Sinje, eine Journalistin sucht nach Material für ihr Buch über Cold Cases
Charlotte, eine Nonne und ehemalige Lehrerin besucht Annikas Mutter
Alle verbinden traumatische Geschehnisse von 1995 und schon die Schifffahrt zur Insel verläuft ereignisreich! Gute und spannende Unterhaltung!

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Super spannendes tolles Buch! Die Hauptpersonen sind nette und interessante Charaktere und die Spannung ist bis zum Ende da. Ich mochte es auch sehr wie die Umgebung beschrieben wurde.

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Wow, was für ein Buch! Ich bin direkt super in die Story reingekommen. Anfangs hatte ich mit den vielen Perspektiven kurz leichte Probleme, aber das hielt wirklich nicht lange an. Die Figuren sind so gut und klar ausgearbeitet, dass ich schnell wusste, wer wer ist und dann war ich komplett drin.

Die Spannung ist die ganze Zeit unterschwellig präsent. Dieses Gefühl von „Ich muss wissen, wie es weitergeht“ hat mich permanent begleitet. Bis zum Ende hatte ich nur eine ganz vage Vermutung, die sich aber nie vollständig erschließen ließ.

Es war mein erstes Buch der Autorin und ich mochte den Schreibstil sehr: bildlich, atmosphärisch und unglaublich greifbar. Ich hatte wirklich das Gefühl, selbst mit auf der Insel zu sein. Besonders die Sturm-Szenen waren so intensiv beschrieben, dass ich das Unwetter fast spüren konnte.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt und ich konnte mich vor allem in Annika, Mats und Charlotte gut hineinversetzen. Zusätzlich springt die Handlung zwischen Vergangenheit (1995) und Gegenwart, was die Spannung für mich nochmal deutlich verstärkt hat.

Die Auflösung war insgesamt sehr gelungen. Eine kleine Sache hätte für mich noch etwas mehr Tiefe vertragen, aber das ist wirklich Meckern auf sehr hohem Niveau.
Atmosphärisch, spannend und absolut fesselnd – ein Thriller, der im Kopf bleibt.

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Auf der rauen Nordseeinsel Neuwerk trifft Annika nach vielen Jahren auf Menschen, die einst eine kurze,aber prägende Rolle in ihrem Leben spielten. Was als Besuch bei ihrer Mutter beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Reise in die eigene Vergangenheit – eine, die tiefere Wunden hinterlassen hat, als zunächst sichtbar ist.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Heute und vor 30 Jahren – als sich auf Neuwerk etwas Schreckliches ereignete, das alle Beteiligten bis heute nicht loslässt. Die Autorin schafft es, die düstere Stimmung der abgelegenen Insel mit ihrem aufziehenden Sturm eindrucksvoll einzufangen. Diese Atmosphäre trägt die Handlung und legt sich wie ein drückender Schatten über die Ereignisse.

Zwar sind die vielen Figuren zu Beginn etwas unübersichtlich, doch nach und nach ordnen sich die Puzzleteile, und die Vergangenheit beginnt zu sprechen. Ab der Mitte zieht die Spannung spürbar an – Geheimnisse brechen auf, Wahrheiten drängen an die Oberfläche, und das Vergangene wird immer beklemmender.

Die Auflösung ist bedrückend, aber konsequent erzählt. Sie hinterlässt Spuren – beim Leser wie bei den Figuren.

Fazit:
Ein atmosphärischer, psychologisch dichter Inselthriller,der mich sehr überzeugen konnte. Unbedingt lesen!

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4.5 Sterne von mir - Wenn die verhängnisvolle Vergangenheit anklopft …

Sommer 1995, Insel Neuwerk im Hamburgischen Wattenmeer: zwei Jugendliche verschwinden aus dem Schullandheim …

Herbst 2025: Fünf Menschen reisen auf die Insel Neuwerk. Eine Polizistin, um ihre kranke Mutter zu unterstützen. Eine Vogelwartin hat einen beruflichen Termin. Eine Journalistin ist einer spannenden Geschichte auf der Spur und zwei weitere Personen reisen nicht ganz freiwillig an. Fast alle waren auch in jenem verhängnisvollen Sommer auf der Insel …

Die herrlich düstere Atmosphäre, das vom ersten Kapitel an ereignisreiche Geschehen und großartige Lokalkolorit mit greifbar norddeutschem Flair haben mich von Anfang an gepackt! Der ausdrucksstarke Schreibstil, die interessanten Charaktere und die rätselhafte Handlung sind von der ersten bis zur letzten Seite absolut mitreißend!

Die Gegebenheiten der Insel werden so eindrücklich und lebendig beschrieben, dass ich mir alles gut vorstellen konnte, z.B. das Gefühl auf einem drei Quadratkilometer kleinen Fleckchen Erde im Wattenmeer zu leben, auf dem nur etwa dreißig Menschen wohnen, ohne “Luxus”, wie beispielsweise eine Apotheke oder eine weiterführende Schule.

Die Handlung entfaltet sich aus mehreren Blickwinkeln und auf zwei Zeitebenen: vor dreißig Jahren und jetzt, es gibt aber auch kurze Einblicke in jüngere Vergangenheit der Figuren. 2025 stehen die Erfahrungen der fünf Neuankömmlinge im Mittelpunkt, während man 1995 aus der Sicht einer Schülerin erfährt, wie sie den Sommer auf der Insel erlebte. Sie wurde Teil einer 5er-Clique, bestehend aus zwei Mitschülern, einer Mitschülerin und einem “Inselmädchen” - die Dynamik zwischen den Teenagern hatte es in sich …

Da ich 1995 eine Jugendliche war, konnte ich mich mit den Darstellungen der Popkultur identifizieren und ein bisschen in Erinnerungen schwelgen – das Schwärmen für einen bestimmten Schauspieler und die Musik, die gefühlt ständig überall lief.

Für die fünf Fremden wird es bereits auf dem Weg zur Insel turbulent und einmal auf Neuwerk angekommen, überschlagen sich die Ereignisse, was dazu führt, dass allmählich lang gehütete, dunkle Geheimnisse aufgedeckt werden.

Trotz der vielen verschiedenen Perspektiven war es leicht, den Überblick zu behalten, denn die Figuren sind wirklich gut charakterisiert!

“Fünf Fremde” ist nonstop spannend: Die vielen unheilvollen Andeutungen, die lebendig gestalteten Begebenheiten und die zahlreichen beunruhigenden “Vorfälle”, die Fragen aufwerfen, ließen mich immer weiterblättern - ich habe diesen Thriller in nur zwei Zügen verschlungen!
Die Auflösung hat mich hingegen nicht wirklich überzeugt, da ich sie als ziemlich konstruiert empfand.

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Auflösung nah 30 Jahren

Romy Fölcks Thriller, Fünf Fremde, hat zwei Zeitebenen. Einmal 1995 und dann 2025.
Der Schauplatz ist die Insel Neuwerk.
Es beginnt mir der Überfahrt mit der Fähre im Jahr 2025 bei Sturm. Da bekommt man die Witterung gleich hautnah mit.
Im Prolog erfährt man, das 1995 aus dem Schullandheim zwei Jugendliche verschwinden. Das Mädchen erscheint plötzlich wieder, spricht aber nicht. Der Junge bleibt verschwunden.
2025 geschehen eigenartige Dinge.
Die Polizistin Annika kommt aus Hamburg zurück auf die Insel. Sie ist in den Fall involviert.
Es beginnt eine fesselnde Geschichte, in der ich gefangen war.
Es ist ein lesenswerter Roman.

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Ein toller, atmosphärischer, vielschichtiger Krimi, tolle Charaktere und man hat das Gefühl, jetzt selbst auf Neuwerk gewesen zu sein. Eine unbedingte Leseempfehlung!!

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Ende Oktober ist die Tourismussaison auf Neuwerk zu Ende und doch nehmen trotz der rauen See noch 5 Passagiere Fähre zur nur 3 km² große Nordseeinsel auf sich. Vier der Anreisenden warnen bereits vor 30 Jahren dort. Mit 13 Jahren noch Kinder. Damals, als zwei Jugendliche aus dem Landhausheim verschwanden…
Geschickt wechselt die Autorin immer wieder zwischen dem Geschehen vor 30 Jahren und dem was aktuell auf der Insel vor sich geht. Dabei kommt es nie zum gedanklichen Bruch. Im Gegenteil, ich habe es als fließend, ähnlich wie Ebbe und Flut an der Nordsee und damit als sehr passend empfunden.
Ohne es zu ahnen, kennen sich die 5 Passagiere aus dem Sommer vor 30 Jahren und alle haben bis heute nicht mit dem Verschwinden der beiden Jugendlichen abgeschlossen. Jeder hat eine andere Motivation wieder auf die Insel zu kommen, nicht jeder kommt freiwillig nach Neuwerk zurück. Das macht dieses Buch zu einen sehr spannenden Lesevergnügen. Ich habe dabei die Zeit vergessen. Die Schilderungen, wie der Orkan auf die kleine Insel trifft, wie die Naturgewalten auf alles einbrechen und der Mensch nur voller Ohnmacht dabei zuschauen kann, hatten Gänsehautcharakter für mich. Das Buch kann ich allen Thriller-Fans uneingeschränkt empfehlen. 5 Lese-Sterne sind da mehr als verdient.

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Wiedermal ein sehr gutes Buch der Autorin. Spannend aber kein Grusel, genau wie ich es mag. Auch für alle Nordseefans das richtige.

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Ich habe die Krimis von Romy Fölck alle verschlungen und war jetzt sehr gespannt auf diesen Thriller. Die Autorin beherrscht auch dieses Genre meisterhaft. Es bleibt bis zum Ende spannend, die Handelnden sind glaubhaft in ihren Motiven und der Schreibstil flüssig zu lesen. Durch die wechselnden Perspektiven lernt man die Protagonisten kennen und wird doch überrascht. Auch die Naturgewalten werden so bildhaft dargestellt, dass ich den Wind ums Haus heulen hören konnte. Ich war vor Jahrzehnten als Tagestouristin auf der Insel Neuwerk und habe direkt Lust bekommen, wieder hinzufahren.
Insgesamt wieder ein sehr empfehlenswerter Roman aus der Feder von Romy Fölck!

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Eigentlich ist eine Story auf einer sturmumtosten, von der Außenwelt abgeschlossenen Insel nichts Neues. Aber eben nur eigentlich..... Denn "Fünf Fremde von Romy Fölck ist ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Einmal angefangen, habe ich ihn auf fast auf einmal durchgesuchtet.

Bereits der Einstieg hat mich gefesselt. Die MS Flipper ist auf dem Weg nach Neuwerk, dem 120km von Hamburg entfernten Stadtteil der Stadt Hamburg. Es ist ungemütlich stürmisch, die wenigen Passagiere fühlen sich zum Teil unwohl. . Was verbindet diese Menschen? Vor 30 Jahren ist auf der Insel etwas Schreckliches geschehen. Zwei Schüler sind aus dem Schullandheim spurlos verschwunden. Niemand weiß, was damals wirklich passiert ist. In der Gegenwart wird ein Skelett gefunden. Ist es das Skelett des verschwundenen Janosch? Dann zieht ein Orkan auf und niemand kann mehr die Insel verlassen.

Der Thriller wird in zwei Zeitebenen (1995 und 2025) geschildert, dies immer aus verschiedenen Erzählperspektiven. In 1995 erfahren wir nach und nach, was damals geschah, in 2025 begleiten wir die Protagonist*innen durch den Sturm auf der Insel und in die Vergangenheit.. Ein kleiner Abstecher führt uns auch nach Scharhörn, der Neuwerk vorgelagerten Vogelinsel. Romy Fölck hat mich mit ihrer Sprache in den Bann gezogen. Sie beschreibt bildhaft, atmosphärisch und spannend die Ereignisse damals und heute auf der Insel. Ich war noch nie auf Neuwerk, konnte mir aber trotzdem ein gutes Bild machen, das sich mit meiner Google-Suche nach Neuwerk bestätigt hat. Ich war seekrank, habe gefroren, den Wind gespürt, gegen ihn angekämpft, habe die Gebäude im Sturm ächzen hören. Die Charaktere waren überwiegend sympathisch, manchmal etwas zu mutig. Dass sie draußen im Orkan gegen Wind und Wetter gekämpft haben war zwar ziemlich leichtsinnig, hat aber die Spannungskurve nach oben getrieben. Die Beschreibungen der einzelnen Charaktere hat hervorragend gepasst. Jede/r auf seine Art einzigartig und bildhaft beschrieben. Alle Lesenden werden in diesem Thriller einen Lieblingscharakter finden. Natürlich habe ich spekuliert, was hinter allem stecken könnte, trotzdem hat mich die Autorin immer wieder auf falsche Fährten geführt.

Ich hätte langsamer lesen sollen.... Ein richtig guter Thriller, ich will mehr davon! Dazu eine gute Werbung für die Insel Neuwerk, zumindest ich muss da mal hin. Aber nicht, wenn ein Orkan im Anzug ist.

5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung !

5 stars
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Fünf Fremde ist ein hochspannender Thriller, der von der ersten Seite an eine dichte, düstere Atmosphäre aufbaut. Die Idee, mehrere Unbekannte durch ein einziges tödliches Geheimnis miteinander zu verbinden, ist fesselnd umgesetzt und sorgt durchgehend für Nervenkitzel.
Romy Fölck versteht es meisterhaft, ihre Figuren vielschichtig und glaubwürdig darzustellen. Misstrauen, Schuld und Angst sind ständig spürbar, und als Leserin bzw. Leser beginnt man unweigerlich, jedem Charakter zu misstrauen. Die Handlung entwickelt sich mit unerwarteten Wendungen, ohne konstruiert zu wirken, und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht.
Ein atmosphärisch dichter, clever konstruierter Thriller, der lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung für alle Fans psychologischer Spannung!

5 stars
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Wer einen Thriller innerhalb kürzester Zeit lesen möchte, der kann zu "Fünf Fremde" greifen. Ich habe den Thriller in weniger als 24 Std gelesen und sehr gern gemocht. Nach kürzester Zeit war ich auch der Meinung das ich üsste wohin die Reise geht. Pustekuchen. Romy Fölck hat es geschafft mich auf die falsche Fährte zu führen. Wobei ich meine Theorie die ich so im Kopf hatte, auch nicht verkehrt fand.

Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Er ist sehr einnehmend und dadurch das der Thriller aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, macht es das ganze nochmal spannender. Man hat regelrecht das Bedürfnis miträtseln zu wollen. Romy Fölck beschreibt Orte, Szenen so detailiert das man ein klares Bild vor Augen hat.

Für mich war es das zweite oder dritte Buch der Autorin und ich würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen. Ich würde die Bücher der Autorin auch jeden Leser empfehlen, die das Spannungsgenre gerade für sich entdecken.

4 stars
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Ich weiß, was du getan hast

Die „Elbmarsch“-Krimis von Romy Fölck habe ich geliebt und auch „Fünf Fremde“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Schauplatz ist diesmal die kleine Insel Neuwerk in der Nordsee, die zu Hamburg gehört. Worum geht es?
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag Neuwerk erreichen. Für vier von ihnen, Annika, Mats, Sinje und Charlotte ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager, Isa und Janosch, spurlos aus dem Schullandheim verschwanden.
Ein Sturm zieht auf. Neuwerk wird von der Außenwelt abgeschnitten. Seltsame Dinge geschehen…
„Fünf Fremde“ erinnert vom Titel her an die „Fünf Freunde“-Bücher von Enid Blyton. Aber Freunde sind oft die schlimmsten Feinde.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf zwei Zeitebenen erzählt: 1995 und 2005. Dazu ein klaustrophobisches Setting.
„Fünf Fremde“ vereint die Konfrontation zwischen Mensch und Natur mit einem überzeugenden Personal und einem klassischen Whodunit-Plot, der den Lesenden lange rätseln lässt.

Fazit: Ein spannender und atmosphärischer Krimi, der mich gut unterhalten hat.

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Ich bin gerade mit dem Buch fertig geworden und muss sagen – Wow! Mein nächstes Reiseziel wird Neuwerk sein. Ich habe mich in die Insel verliebt, obwohl ich dort noch nie war. Die Atmosphäre, die Menschen und die Natur auf dieser wunderschönen Insel werde ich auch im realen Leben kennenlernen, ganz sicher! Die Story über die fünf Fremden hat mir sehr gut gefallen, die Spannung, die Geheimnisse, die Intrigen und die Wendungen haben mir lange keine Ruhe gelassen – so lange, bis ich auf der letzten Seite angekommen bin. Ich bin erschüttert und zufrieden zugleich.

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Geheimnisvolle Insel Neuwerk


Raue See begleitet die Fähre gen Neuwerk an diesem Oktobertag, an dem das Schicksal fünf Passagiere miteinander unwiderruflich verbindet. Vier von ihnen waren dreißig Jahre zuvor schon auf der Insel, nämlich in jenem Sommer, als zwei Jugendliche plötzlich verschwunden waren. Nun wird die Insel durch einen orkangleichen Sturm vom Festland abgeschnitten, wilde Böen fegen über das Land hinweg und drohen, ein lang gehütetes Geheimnis aufzuwirbeln.

Schon die Reise auf Hamburgs Insel Neuwerk beginnt mit aufregenden Szenen, dann geht es phasenweise etwas ruhiger zu. Dennoch liegt eine spürbare Spannung in der Luft, welche immer wieder Neugierde weckt, mehr über die so unterschiedlichen Urlauber zu erfahren. Dazu gibt es noch Einblicke in die Landschulwoche von 13jährigen Schülern im Jahre 1995. Andeutungen und da und dort auftauchende Erinnerungsfetzen zeichnen ein nebuloses Bild, hüllen aber die wahren Geschehnisse in einen Deckmantel des Schweigens. Ähnlich wie der Wirbelsturm, spitzt sich die Lage der einzelnen Figuren von Stunde zu Stunde zu, wird die nagende Schuld größer und größer. Teils etwas verwirrend, verschwinden Menschen, gehen andere auf die Suche, ergeben sich verblüffende Begegnungen und Offenbarungen zwischen den Zeitebenen. Die spannende Frage, warum genau jetzt diese fünf Personen auf Neuwerk eintreffen, wird schlussendlich beantwortet, wenn auch nicht ganz so spektakulär, wie erwartet.

Abwechslungsreiche Stunden auf einer interessanten Insel sorgen für gute Unterhaltung, Neuwerk scheint durchaus eine Reise wert zu sein – für mich aber bitte ohne Leichen.


Titel Fünf Fremde
Autor Romy Fölck
ASIN B0FYP6RYDT
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Geb. Buch (384 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 2. März 2026
Verlag Lübbe

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Vergangenheit

An einem stürmischen Oktobertag erreichen fünf Passagiere die Insel Neuwerk in der Nordsee. Vier von ihnen haben schlechte Erinnerungen an den Sommer 1995, denn damals verschwand zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim. Was geschah damals? Als ein Orkan aufzieht und alle an die Insel fesselt, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Derjenige, der genau weiß was damals vorgefallen ist, gibt keine Ruhe bis eine alte Schuld gesühnt ist.

Das Buch hat mir gut gefallen, hatte aber mit mehr Action gerechnet. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Ich war sehr gespannt, was damals 1995 mit den beiden Teenagern wirklich passiert ist. Wir lesen immer abwechselnd aus der Sicht der fünf Passagiere und aus der Sicht der damals verschwundenen Isa im Jahr 1995. So erfahren wir langsam was jetzt passiert und was damals vorgefallen ist. Am Anfang waren es mir zu viele Namen, so dass ich mir kleine Notizen gemacht habe, aber mit der Zeit hatte ich keine Probleme mehr sie auseinander zu halten. Ich war sehr gespannt, wer die fünf auf die Insel gelockt hat und was er jedem einzelnen vorwirft. 4 von 5*.

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Dieses Buch empfehle ich gerne weiter, obwohl die Autorin fremd für mich war.
Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel angenehm kurz gehalten.
Die Protagonisten wirken real und man könnte meinen das die sich untereinander kennen.....
Dieses Buch hat mich gut unterhalten.

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Die Kinder im Nebel

Ich bin direkt in die Story eingestiegen und fand die Atmosphäre auf der Insel Neuwerk nahe Cuxhaven unglaublich faszinierend. Die Beschreibungen der Umgebung waren sehr detailreich und transportieren einen mitten ins Geschehen. Es war einerseits irgendwie gemütlich und ruhig, aber gleichzeitig unheimlich, weil dort ein düsteres Geheimnis seit 30 Jahren droht nun aufgedeckt zu werden. 1995 verschwinden zwei Schüler aus dem Schullandheim. Schließlich taucht die gesuchte Schülerin wieder auf. Sie scheint verstört, gar traumatisiert und schweigt über das was passiert ist. Doch wo ist der Junge geblieben mit dem sie zusammen war? Nach mittlerweile 30 Jahren ist der Verbleib dieses Jungen immernoch ungeklärt. Auf der Fähre zu Neuwerk reisen sich scheinbar fremde Menschen an. Sie alle verbindet aber das was vor 30 Jahren passiert ist. Zufall oder zieht hier jemand die Strippen und möchte, dass diese Personen auf die Insel kommen? Hier droht nicht nur ein Unwetter die Insel zu überwältigen...

Erzählt wird in wechselnden Zeitsträngen und Perspektiven, wodurch man zu den Protagonisten immer mehr eine Bindung aufbaut. Obwohl ich alle, insbesondere die Kommissarin Annika sehr nahbar und sympathisch fand, habe ich immer im Hinterkopf gehabt, ob man diesen Personen trauen kann. Schnell wird klar, dass alle einen Bezug zur Insel und den Geschehnissen vor 30 Jahren haben und das ein oder andere Geheimnis verbergen. Als schließlich ein Skelett gefunden wird und der Verdacht naheliegt, dass es sich um den gesuchten Jungen handelt, entsteht pure Spannung und die Ereignisse überschlagen sich. Der Schreibstil ist packend, detailreich und sehr flüssig. Man fliegt durch die Seiten bis zur Auflösung. Ich habe das Ende nicht so kommen sehen. Da ich eine andere Idee hatte, war ich ein bisschen enttäuscht sogar. Ich muss sagen, dass ich die Umstände nicht so ganz nachempfinden kann, warum diese Person erst jetzt "handelt". Dieser Person wurde letztendlich so viel Verständnis zugesprochen, was ich nicht nachvollziehen konnte. Aber natürlich hätte man dann nicht diesen spannenden Thriller gehabt. Hier fließen viele wichtige Aspekte mit rein, die dann das Fass sozusagen zum überlaufen gebracht haben. Trotz meiner kleinen Kritik und Überraschung über die Auflösung ein zufriedenstellendes und fulminantes Ende, was nachhhallt und einen nicht kalt lässt. Klare Leseempfehlung!

Danke für das Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe über NetGalley. Vielen Dank dafür. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.

5 stars
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Beklemmende Inselgeheimnisse

Der Roman startet sehr spannend mit einem Prolog im Sommer 1995, in dem zwei Jugendliche verschwanden, jedoch nur ein Mädchen wieder auftauchte.
Die Geschichte setzt sich in den ersten Kapiteln zunächst sehr rasant aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeiten (der Vergangenheit 1995 und der Gegenwart, sowie kleineren Rückblicken in den unmittelbare Vergangenheit) fort.
Einige spannende Ereignisse geschehen unmittelbar, bevor man alle Charaktere richtig kennengelernt hat. Nach und nach werden aber ihre Hintergründe beleuchtet und man lernt die Kommissarin Annika Lundt, den Meteorologen Mats, die Klosterschwester Charlotte und die biologische Forscherin Michelle besser kennen. Zusätzlich gibt Isabelle's Erzählsicht im Jahr 1995, Einblicke rund um die Geschehnisse vor ihrem und Janoschs -welcher verschollen blieb-Verschwinden.
Das bietet der Autorin Romy Fölck einen großen Spielraum mit verschieden Handlungssträngen eine düstere und angespannte Atmosphäre aufzubauen. Trotzdem kommt keine der Figuren zu kurz und erhält Facetten, die sie als Personen im Roman glaubhaft machen.
Die kleine Insel Neuwerk im Watt als Handlungsort zu wählen bringt eine Bedrängnis und Auswegslogikeit, die sich in den ausgeschmückten Beschreibungen der Umgebung und der bekehren Lage mit dem Sturm sofort aufs Gemüt der LeserInnen auswirkt.
Lange rätselt man, wie die vielen Bedrohungen am Ende zusammenführen könnten und hofft für alle Protagonisten auf umfassende Antworten. Ob sie diese auch wirklich erhalten oder nicht und der dramatischen Geschichte der Insel wieder entfliehen können, lasse ich jedoch für ein vollendetes Lesevergnügen offen!

Fazit: Mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht das Letzte! Stark mitfühlbare Verläufe und Schicksale!

4 stars
4 stars
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Das Geheimnis von Neuwerk

An einem stürmischen Herbsttag legt die Fähre zur Nordseeinsel Neuwerk ab. Bevor die Passagiere nach der ungemütlichen Fahrt ihr Ziel erreichen, stürzt eine der Reisenden ins eiskalte Wasser. Glücklicherweise können ein beherzter Passagier und die Crew die Verunglückte vorm Ertrinken retten. Die turbulente Reise endet zur Erleichterung aller Beteiligten sicher im Hafen. Noch ahnt niemand, was fünf von ihnen auf der Insel erwartet.

Romy Fölck hat mit „Fünf Fremde“ einen atmosphärischen Thriller geschrieben, der über die übliche Verbrecherjagd hinausgeht. Mich hat die Erzählung weitgehend überzeugt und gut unterhalten.

Die beinah ertrunkene Journalistin Sinje Bianchi kommt nach Neuwerk, um einen lokalen Cold Case für ihr neues Buch zu nutzen. Kommissarin Annika Lindt hat gleich mehrere Gründe, ihre Heimatinsel zu besuchen. Da ist zum einen ihre Mutter Hedda, die immer weiter in der Demenz versinkt, dann der marode Zustand ihrer Ehe, die seit dem Auszug des Sohnes, einer WG ähnelt und schließlich ihre sich verschlechternde Gesundheit. In dieser Situation sucht sie Charlotte, eine alte Freundin Heddas, in ihrem Elternhaus auf. Angeblich wurde sie schriftlich eingeladen. Aber Annikas Mutter kann schon lange keine Briefe mehr schreiben und doch scheint die Nachricht an Charlotte von Hedda geschrieben zu sein. Sie alle und zwei weitere Besucher sind mit dem grausamen Verbrechen verbunden, das zum spurlosen Verschwinden des dreizehnjährigen Janosch vor 30 Jahren führte. Noch ahnt keiner, dass ihre Rückkehr akribisch und langfristig geplant ist ...

Romy Fölcks Sprache ist flüssig und bildhaft, sie schafft es mühelos eine zunehmend düstere Atmosphäre zu schaffen. Die klaustrophobe Lage wegen des Unwetters trägt dazu bei und lässt die Spannung mit jeder neuen Wendung steigen. Durch die Rückblicke ist zunehmend verständlich, worum es geht. Das Lokalkolorit ist gut in die Geschichte integriert. .

„Fünf Fremde“ wird auf zwei Zeitebenen, 1995 und in der Gegenwart erzählt. Die Perspektiven wechseln zwischen mehreren Personen, sodass die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Die Protagonisten agieren nachvollziehbar und erscheinen glaubwürdig. Fast jeder von ihnen verbirgt ein Geheimnis und keiner hat mit der Vergangenheit abgeschlossen.

Der Thriller, der mehr auf die Psyche abzielt, als blutig zu sein, hat mich gut unterhalten. Am Ende wird die Situation aufgeklärt, der Täter, den ich dieses Mal nicht erraten habe, wird entlarvt. Ich fand es sehr erkenntnisreich zu lesen, wie ein traumatisches Erlebnis alle Beteiligten und ihre Familien noch jahrzehntelang beeinflusst. Zurück bleibt ein schales Gefühl, das besagt, dass kein Cold Case jemals endgültig ungeklärt zu den Akten gelegt werden sollte.
4,5 von 5 Sterne

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In „Fünf Fremde“ von Romy Fölck treffen fünf Menschen unter ungewöhnlichen Umständen aufeinander und sind gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen. Schnell wird klar, dass jeder von ihnen etwas verbirgt – und dass die Situation gefährlicher ist, als es zunächst scheint. Geheimnisse, Misstrauen und Spannung verdichten sich zunehmend.
Ich fand Fünf Fremde sehr spannend und atmosphärisch erzählt. Der Schauplatz sorgt von Anfang an für eine dichte, beklemmende Stimmung, und die unterschiedlichen Figuren mit ihren Geheimnissen haben mich neugierig gemacht. Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung baut sich kontinuierlich auf, auch wenn es zwischendurch etwas ruhiger wird. Insgesamt ein gelungener Thriller, der mich gut unterhalten hat und den ich gern weiterempfehle.

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Düstere Vergangenheit holt die Insel Neuwerk ein

Insel-Settings mit Unwetterwarnung kriegen mich eigentlich immer. Romy Fölck schickt uns in ihrem neuen Thriller auf zwei Zeitebenen (1995/2025) in eine Geschichte, die vor allem von unterschwelliger Spannung lebt.

Inhalt: Fünf Menschen kehren nach 30 Jahren zurück an den Ort, an dem damals alles zerbrach. Die Vergangenheit holt sie ein, denn jemand will Rache.

Die Rückblenden zur Geschichte von 1995 haben bei mir volle Nostalgie-Punkte gesammelt. Das Teenagerleben beim Schulausflug ist schön realitätsnah beschrieben und hat meine Neugier darauf, was 1995 wirklich passiert ist, bis zum Ende hochgehalten. Die Charaktere sind größtenteils glaubwürdig gezeichnet. Einzige Ausnahme: Die Journalistin Sinje. Bei ihren fragwürdigen Entscheidungen hätte ich sie gern mal geschüttelt, aber verziehen, sie ist nicht die Hauptfigur.

Obwohl ich relativ früh eine Ahnung hatte, wer hinter der Sache steckt, wollte ich unbedingt das „Warum“ wissen, was meine Spannung also nicht getrübt hat. Einen Punkt Abzug gibt es für das Ende, das für mich an manchen Stellen etwas zu wirr im Hin und Her zwischen Orten und Figuren war. Auch auf die Sturmnacht hätte man für meinen Geschmack noch eine Schippe mehr Atmosphäre und Grusel drauflegen können.

Insgesamt ein wirklich spannender Thriller mit einem tollen Insel-Setting, der mich sehr gut unterhalten hat. Besonders hervorheben möchte ich, wie gut Romy Fölck uns ein realistisches Bild der Insel vermittelt. Die Fakten um den Ort und die Insel sind alle der Realität entnommen. Das gibt der Story eine extra Portion Authentizität.

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Dieses Buch ist für mich das erste der Autorin und es hat mich überzeugt.

Den Schreibstil fand ich sehr gut und ich kam beim Lesen schnell voran. Dies lag auch an der interessanten Geschichte, denn diese beginnt schon sehr spannend. Die Autorin springt hier zwischen den Ereignissen von 1995 und 2025 sowie zwischen den Protagonisten hin und her. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und mich interessierte sehr, was 1995 geschehen ist. Der Wechsel der Zeiten und der Leute war auf der einen Seite toll, da man sich somit ein umfassendes Bild aus verschiedenen Perspektiven machen konnte, nahm aber leider der Handlung auch teilweise die Spannung. Das war an manchen Stellen etwas schade, deshalb auch der eine Stern Abzug. Im Großen und Ganzen aber ein sehr guter Krimi, den ich gerne weiter empfehlen möchte.

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Neuwer 1995
Klassenreise. Eine Clique von vier Schülern und ein Mädchen von der Insel planen eine Umwelt-Aktion, von der die Lehrerin nichts weiß. Plötzlich sind zwei Schüler verschwunden. Das Mädchen taucht verstört und verstummt wieder auf.
Neuwerk 2025
Ohne voneinander zu wissen, treffen die damals Beteiligten auf der Insel ein. Freiwillig - und auch auf Druck. Was ist damals passiert und wer wollte, dass sich alle wieder auf der Insel einfinden...?
Tolle Geschichte - sehr fesselnd geschrieben!!!

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Sehr gut konstruierter, spannender Thriller vor toller Kulisse. Fünf scheinbar sich fremde Personen reisen auf einer Fähre bei sich anbahnendem Orkan zu der kleinen Nordsee-Insel Neuwerk. Noch vor dem Anlegen passiert das erste Unglück. Dann gibt es einen Fund auf dem Friedhof der Namenlosen und die Erinnerungen an die verschwundenen Kinder vor 30 Jahren werden wach. Was ist damals wirklich passiert? Bis zum Schluss kann man das nur vermuten. Der Schreibstil ist lebendig und flüssig. Durch die wechselnden Perspektiven kommt eine Geschwindigkeit auf, die einen atemlos macht. Absolut lesenswert!

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Das Cover alleine ist schon mal der Hammer und der Klappentext klang spannend somit musste ich dieses Buch lesen und ja ich habe es binnen ein paar Stunden gelesen und verschlungen

Ich muss sagen war eine gute spannende Geschichte aber mich hat es nicht so ganz abgeholt.

Die Protagonisten mit denen wurde ich nicht warm, keine Ahnung an was es lag. Aber die spannungsgeladene Atmosphäre war schon gut aufgebaut. Diese Wendung und der Plott waren richtig gut gemacht, vorallem ich konnte es nicht vorhersehen und genau das liebe ich

Für mich ist es trotzdem eine klare Leseempfehlung und deshalb gibt es auch 4 Sterne, den im großen und ganzen war es sehr unterhaltsam

Ganz klare Leseempfehlung

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Spannender Altfall sorgt für Aufregung auf Hamburgs Nordseeinsel Neuwerk

Auf der Insel Neuwerk verschwindet im Sommer 1995 ein Junge spurlos. 30 Jahre später reisen fünf Personen auf diese Insel, allesamt aus unterschiedlichen Anlässen! Doch im Grunde haben alle etwas mit den damaligen Ereignissen zu tun. Doch bevor jeder Einzelne die Zusammenhänge erkennen kann, zieht ein Sturm auf und verhindert jegliches Entkommen.

Mit dem Titel „Fünf Fremde“, hat Romy Fölk einen abenteuerlichen und interessanten Roman geschrieben, der mich auf eine mir völlig unbekannte deutsche Insel entführt hat.
Ihre Beschreibung des Insellebens und der Natur haben mich dabei fasziniert und verzaubert, aber auch ein wenig beängstigt. Auf solch einer kleinen Insel ist man schon sehr dem Wetter, der Natur und den Gezeiten ausgeliefert. Es ist sicherlich reizvoll, aber nicht einfach dort zu leben, es scheint prägnant für die Insulaner zu sein, die eine eingeschworene Gemeinschaft bilden. Mir hat der Vermisstenfall an sich sehr gut gefallen, die Story hat mich gefesselt und es war spannend bis zum Ende. Die Zeitsprünge ins Teenageralter sorgten dabei für Abwechslung und eine andere Sichtweise der Geschehnisse. Auch wenn es zuletzt nicht zu atemraubender Action kam, haben mich ein paar unerwartete Wendungen noch überraschen können.
Sehr schön ist die Covergestaltung, mit der rauen See, man kann förmlich das Salz des Meeres riechen.

Mein Fazit:
Ein faszinierender Kriminalroman mit viel norddeutschen Flair und einer spannenden Geschichte um eine mir unbekannte Insel. Es waren unterhaltsame Lesemomente, die Lust auf eine Reise in den Norden machen.

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Ich liebe die Bücher von Romy Fölck
Auch dieses hat mich zu 100 Prozent begeistert
Sie ist unglaublich sprachgewandt, man hat zwar viele Charaktere im Buch, dennoch schafft sie es einen nicht zu verwirren.
Die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf und man kann schon ab den ersten Kapiteln das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen
Toll, einfach ein tolles Buch
100 Prozent Leseempfehlung von meiner Seite
Freu mich schon auf neue Werke der Autorin

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1995 hat sich auf der Nordseeinsel Neuwerk ein Verbrechen abgespielt, das niemals aufgeklärt werden konnte. 30 Jahre später sind 5 ganz unterschiedliche Menschen auf dem Weg dorthin. Manche von ihnen waren auch damals auf der Insel, manche kommen nicht ganz freiwillig. Kann das alles ein Zufall sein, oder werden die Geschehnisse der Vergangenheit nun endlich aufgeklärt?

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre war toll beschrieben und ich konnte mir die Insel, wie auch das Wetter mit dem aufziehenden Sturm bildlich vorstellen. (Da es Neuwerk ja tatsächlich gibt, war es auch sehr spannend, sich nach dem Lesen Bilder verschiedener Schauplätze anzusehen.) Die Handlung war interessant und hat meine Aufmerksamkeit gefesselt. Es gab zwar immer wieder Charaktere, die relativ dumme Entscheidungen getroffen haben, aber das gehört ja irgendwie auch dazu. Interessant fand ich außerdem, dass das Ende nicht ganz nach dem typischen Schema verlaufen ist, wie man es von Thrillern kennt.
Die Struktur fand ich ansprechend. Es wurde aus verschiedenen Perspektiven berichtet, und so auch etwaige Informationslücken gefüllt. Trotz der vielen Charaktere habe ich mich hier schnell zurechtgefunden und bin nur selten durcheinander gekommen.
Sprachlich wurde ich gelegentlich von etwas unpassenden englischen Ausdrücken herausgerissen; auch der Titel ist in meinen Augen nicht ganz passend.

Insgesamt ein spannender Thriller, der sich gut lesen lässt und eine eindrückliche Stimmung schafft.

Empfehlung geht raus an alle Thriller-Freund/innen, die nicht unbedingt viel Gewalt und Blutvergießen brauchen.

Danke an NetGalley und Lübbe für das Bereitstellen eines digitalen Leseexemplars.

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Fünf Fremde sind an einem stürmischen Tag mit der Fähre auf den Weg auf die Insel Neuwerk in der Nordsee. Im Sommer vor dreißig Jahren sind hier zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwunden. Alle fünf scheinen irgendeine Verbindung zu diesem Ereignis zu haben. Ist es nur ein Zufall, dass alle auf der gleichen Fähre sind?
Ein ungeklärtes Ereignis wirft seine Schatten bis in die Gegenwart und hat die Menschen nie ganz losgelassen. Auf der Insel mitten in einem Sturm drängen lange gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Romy Fölck ist eine großartige Erzählerin, der es gelingt die Atmosphäre auf der stürmischen Insel einzufangen. Spannung vom Feinsten

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Was damals geschah

Der Prolog blickt ins Jahr 1995. In einem Schullandheim auf Neuwerk haben sie wundervolle Tage verlebt bis zu jener Nacht, als zwei Kinder verschwunden sind. Charlotte, die damals als Lehrerin dabei war, macht sich noch heute Vorwürfe. Sie ist noch länger geblieben, hat jeden Winkel nach Janosch und Isa abgesucht, allerdings vergebens.

„Fünf Fremde“ erzählt von damals, von diesen verhängnisvollen Augusttagen im Jahre 1995 und von heute, als fünf Passagiere an einem Oktobertag 2025 auf der Fähre über die stürmische Nordsee zur Insel Neuwerk unterwegs sind.

Von der etwa drei Quadratkilometer großen Insel Neuwerk, die 15 km nordwestlich von Cuxhaven und 120 km südöstlich von Hamburg liegt, habe ich zuvor noch nie gehört. Romy Fölck beschreibt die Eigenheiten dieser Insel, das umliegende Watt, die erhöhte Turmwurt und auch den Neuwerker Turm (um nur einiges zu nennen) mitsamt den sehr überschaubaren Einwohnern eindrucksvoll. Zunächst nimmt sie mich mit auf die Fähre und stellt die für unsere Geschichte relevanten Personen vor. Ist es Zufall, dass auch Annika Lundt, die Hamburger Kriminalbeamtin, hier ist? Sie kümmert sich um ihre hier lebende Mutter Hedda, die sie immer wieder an einer ganz bestimmten Stelle einsammelt - irgendetwas zieht die zunehmend demente Frau hierhin.

Was passiert hier? Der Sturm wird zunehmend stärker, keiner sollte sich draußen aufhalten und doch scheint da etwas zu lauern – oder sind es „nur“ Geräusche, die der Sturm verursacht? Allerdings sprechen einige unerklärliche Vorkommnisse dagegen. Seltsame Dinge geschehen, es wird direkt unheimlich. Diese beklemmende, ja bedrohliche Atmosphäre ist eindringlich beschrieben, man spürt dieses Düstere hautnah.

Die beiden Zeitebenen werden wechselseitig erzählt. Neben den beiden Vermissten Janosch und Isa sind es Finn, Mats und Bea, die ich nicht alle mit den heutigen Passagieren in Einklang bringe. Bleibt noch Annika, die hier aufgewachsen ist und schon lange in Hamburg lebt und arbeitet. Und da ist noch die Wildtierauffangstation, die neu besetzt werden sollte. Die Übergabe gestaltet sich jedoch ganz anders, als es sein sollte.

Lange tappe ich im Dunkeln, kann mir so einiges nicht erklären. Bis dann doch das ganze Ausmaß dessen, was damals geschah, nach oben drängt. Unerbittlich. Und ja, alles wird bis zum bitteren Ende aufgeklärt. Hier, in der Aufklärung, liegt für mich schon ein Wermutstropfen, denn diesen Schluss, der dreißig Jahre zurückgeht, finde ich nicht schlüssig. Zu abstrakt, zu gewollt, zu konstruiert. Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner sehr guten Bewertung, der Thriller hat es allemal verdient.

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Einer für alle. Alle für das Watt.

Schauplatz Insel Neuwerk
Es ist ein stürmischer Oktobertag als fünf Passagiere auf der Fähre Richtung Neuwerk unterwegs sind und vier davon waren schon mal hier. Sie waren in einem Schullandheim und vor 30 Jahren verschwanden dort zwei Teenager. Das Mädchen tauchte wieder auf, allerdings sprach sie nicht über die fragliche Zeit, der Junge blieb verschwunden. Die Passagiere erkennen sich nach der langen Zeit nicht sofort wieder. Erst nach und nach werden ihre Schicksale, ihre jeweiligen Lebenswege und ihre Geheimnisse aufgedröselt. Erschwerend kommt ein Unwetter dazu, so daß es keine Möglichkeit gibt, von der Insel wegzukommen.


Die Autorin hat auf jeden Fall eine fesselnde, aber auch düstere Geschichte erzählt. Durch die ständigen Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Figuren und auch zwischen der Vergangenheit des Jahres 1995 und der Gegenwart 2025 bleibt das Spannungsniveau hoch. Als Leser fragt man sich gleich, was geschah damals und wohin führt die Story. Romy Fölck brachte mich durch Andeutung dazu, Vermutungen anzustellen, diese zu überdenken und doch wieder zu verwerfen. Die einzelnen Figuren wurden sehr treffend und detailliert vorgestellt, so daß ich ein klares Bild vor Augen hatte. Es gibt auch etliche Actionszenen, die mich daran hinderten, das Buch aus der Hand zu legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht. Die Auflösung konnte man sich im großen und ganzen ausmalen, jedoch das Ausmaß war nicht vorhersehbar.

Ich kenne alle Bücher der Autorin, wobei ich das Genre Krimis mit der Elbmarsch-Serie den Romanen vorgezogen habe. Mit diesem Thriller hat sie mich wieder sehr gut unterhalten und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Fünf Fremde von Romy Fölck ist ein spannender Krimi mit einer dichten, geheimnisvollen Atmosphäre. Fünf Personen treffen aufeinander, jeder mit eigenen Geheimnissen, und schnell wird klar: nichts ist, wie es scheint. Die Handlung ist clever aufgebaut, die Figuren sind gut charakterisiert, und die Spannung hält bis zum Ende an. Ein packender Thriller für Fans von Psychokrimis und überraschenden Wendungen

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Was geschah vor 30 Jahren?

Neuwerk, 1995. Eine Hamburger Klasse ist im Schullandheim auf der Insel. Alles wie so oft. Doch in der letzten Nacht verschwinden zwei der Kinder. Was ist passiert? Wo sind Isa und Janosch? 30 Jahre später vergeben such zufällig oder nicht einige der damals anwesenden wieder auf die Insel. Und die Erinnerungen kommen zurück. Wird nun die ganze Wahrheit ans Licht kommen?

Mir hat dieser Krimi gut gefallen. Es war spannend. Die Haupthandlung spielt in der Gegenwart, doch immer wieder kehren wir in die Vergangenheit zurück. Am Ende fügt sich alles wunderbar zusammen. Ich wurde komplett überrascht. Mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet. Ich tappte die gesamte Zeit über im Dunkeln.
Die Charaktere waren mir sympathisch und eingängig. Auch ihre Handlungen waren nachvollziehbar. Die Stimmung und Umgebung hat Romy Fölck wieder einmal sehr gut eingefangen, sodass ich das Gefühl hatte auf der Insel zu sein. Tatsächlich habe ich jetzt richtig Lust auch mal auf Neuwerk zu fahren. Klingt herrlich ruhig!

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und habe es beinahe in einem Rutsch weggelassen. Ich vergebe vier von fünf Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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Ich lese die Bücher der Autorin total gern. Vor allem ihre Thriller. Leider hat mir das nur so mittelmäßig gefallen, es ist für mich deutlich schlechter als das was ich von ihr gewohnt bin.
Erstmal habe ich echt lange gebraucht um in die Story zu finden, irgendwie waren sowohl die Rückblenden als auch die Erzählungen aus der Gegenwart blass/ wenig fesselnd.
Ich habe diesmal auch mit der Hauptprotagonistin kaum mitgefiebert. Richtig spannend fand ich es auch nicht aber am enttäuschendsten war das Ende.
Die Auflösung fand ich so semi, hat mir nicht ansatzweise erklärt warum die Freunde aus Kindertagen deshalb so leiden sollten. Ich fand es okay.

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Rezension/Werbung

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Fünf Fremde - Romy Fölck

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Erscheinungstermin: 02.03.26
Herausgeber: @bastei_luebbe
Umfang: 384 Seiten

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Romy Fölck gehört schon lange zu meinen Must Reads. Ob ihre Krimis oder Romane, bis jetzt hat mir alles aus ihrer Feder gefallen. Deshalb war ich in vielerlei Hinsicht in großer Vorfreude auf ihren neuen Thriller.

Abgesehen von dem tollen Schreibstil, konnte Romy Fölck mit dem Aufbau dieser Geschichte punkten. Wir lesen nämlich aus vier unterschiedlichen POV´s und dies auf zwei Zeitlinien, was den Verlauf doppelt spannend machte.

Außerdem besticht das Buch mit einer konstanten unglaublich tollen Atmosphäre und einer starken unterschwelligen Spannung.

Im ruhigen Erzählton, aber durchweg spannend, erfahren wir die Hintergründe zu diesem Fall und welche Geheimnisse, gut dosiert gestreut, zusätzlich an die Oberfläche kommen.

Die Autorin hat alle Hauptfiguren mit einer sehr interessanten Profiltiefe gezeichnet, weshalb mich alle neugierig gemacht haben, auch wenn ich nicht jeden greifen konnte.

Bis zum Schluss war ich gefesselt und wurde mit dem Ende richtig überrascht, denn das hatte ich so nicht kommen sehen.

„Fünf Fremde“ ist ein durchweg atmosphärischer, spannender und psychologischer Thriller, der mir viel Vergnügen bereitet hat.

Absolut lesenswert!
4/5 ⭐️

Happy Reading!
Jasmin ♡

❓💬 Habt Ihr schon ein Buch von Romy Fölck gelesen?

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Dieser Thriller beginnt überraschend ruhig. Ich habe erst einmal die Figuren kennengelernt, während sich langsam ein unterschwelliges Unbehagen aufgebaut hat – dieses Gefühl, dass hier etwas Dunkles unter der Oberfläche lauert. Erzählt auf zwei Zeitebenen (2025 und 1995) und aus wechselnden Perspektiven wirkt alles dabei erstaunlich fließend, fast wie Ebbe und Flut. Kein gedanklicher Bruch, sondern ein stetiger Sog tiefer hinein in die Geschichte.

Und dann konnte ich das Buch schlicht nicht mehr aus der Hand legen. Aus „nur noch ein Kapitel“ wurde eine komplett durchgelesene Nacht, weil ich unbedingt wissen musste, wie alles zusammenhängt.

Ich hatte tatsächlich früh eine Vermutung – habe sie aber wieder verworfen, weil mir die Verbindung fehlte. Bis zum Ende. Denn ja, ich lag richtig… aber auf eine Weise, die mich trotzdem völlig überrascht hat.

Besonders stark fand ich die Atmosphäre: die klaustrophobische Enge der kleinen Nordseeinsel, der aufziehende Sturm, die innere Zerrissenheit der Figuren. Romy Fölck schreibt unglaublich bildlich und greifbar – ich hatte mehrfach das Gefühl, selbst auf der Insel zu stehen und das Unwetter zu spüren. Die Spannung ist dabei nie laut, sondern dauerhaft präsent.

Anfangs wirken die vielen Figuren noch etwas unübersichtlich, doch nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen. Ab der Mitte zieht das Tempo spürbar an, Geheimnisse brechen auf und die Vergangenheit wird immer beklemmender. Die Auflösung ist bedrückend, aber konsequent – und hallt nach.

Für mich ein atmosphärisch dichter, psychologisch starker Inselthriller mit absoluter Leseempfehlung!

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Nicht schlecht,  aber kein Thriller

1995 sind ein Junge und ein Mädchen auf der Insel Neuwerk verschwunden.  Das Mädchen ist wieder zurück gekommen, wenn auch schwer traumatisiert. Von dem Jungen fehlte jede Spur.

30 Jahre später kommen fünf Personen auf die Insel, die zum Teil damals auf der Insel waren.  Unter ihnen Annika, die kommt,  um sich um ihre demente Mutter zu kümmern.  Als diese ein Skelett auf  dem Friedhof der Namenslosen ausgräbt,  das nicht dorthin gehört, ist die Aufregung groß. Es wird vermutet,  dass es sich um den verschwunden Jungen von damals handelt.

Die Spannung,  die ich von einem Thriller erwarte,  war nicht gegeben, aber es war eine interessante Geschichte mit einem flüssigen und kurzweiligen Schreibstil. Die Atmosphäre der Insel Neuwerk ist gut herüber gekommen.

Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Der Thriller ist sehr atmosphärisch und wirkt dadurch, dass er auf der ganzen Insel spielt, nicht wie ein klassischer Locked-Room-Thriller. Die Leser*innen lernen nach und nach die Figuren kennen. Besonders eindrucksvoll ist der Autorin die Darstellung der Hedda gelungen. Die Geschichte ist in sich schlüssig und lange ist nicht klar, wer hier eigentlich wie verstrickt ist, was das Buch bis zum Schluss sehr spannend macht. Die Autorin hat außerdem genau den richtigen Punkt zum Endspurt erwischt.
Ein gelungener Thriller, der tatsächlich Lust auf die Insel Neuwerk macht.

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Aus einem Schullandheim auf der Nordseeinsel Neuwerk verschwinden zwei Teenager spurlos. Dreißig Jahre später kehren 5 Personen auf die Insel zurück, die zum Teil mit den Vorkommnissen in Verbindung stehen. Für die Kriminalkommissarin Annika Lundt ist es eine Rückkehr in die eigene Kindheit. Sie versucht ihre demenzkranke Mutter zu unterstützen und gleichzeitig ihr jetziges Leben zu überdenken. Während ein Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet, wird deutlich, dass dunkle Geheimnisse an die Oberfläche drängen.
Annika Lundt ist bemüht die Ereignisse aufzuklären und begibt sich in akute Gefahr.

Ein neuer sehr spannender Krimi vor der Kulisse von Neuwerk von Romy Fölck.

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Die Stimmung in diesem Roman war einfach perfekt. Es fühlte sich oft erdrückend an, genau wie man sich das vorstellt in einem Krimi. Der Sturm, das Abgeschnitten sein vom Rest der Welt, weil die Fähre nicht geht, weil man sich an andere wenden muss, um von der Insel runterzukommen, es war wirklich richtig gut geschrieben.

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Neuwerk direkt an der Nordsee. Vor Jahren hat sich hier etwas unglaubliches abgespielt, was die Insel niemals ganz aufatmen lässt und bei einigen Leuten seine Spuren hinterlassen hat.
Zwei Kinder sind verschwunden, eines nach einigen Tagen wieder aufgetaucht. Doch was mit passiert ist und wo das zweite Kind abgeblieben ist, ist bis heute ein Geheimnis.
Jahre später taucht ein Skelett auf. Kann es zu diesem Verschwundenen Kind gehören?
Annika war vor Jahren mit diesen Kindern befreundet. Heute hat sie die Chance, endlich Licht in die Sache zu bringen. Mitten in einem schweren Orkan, muss sie sich einigen Wahrheiten stellen.

Der Schreibstil des Buches war sehr gut. Ich konnte der Story direkt folgen. Auch hat er dazu beigetragen, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und haben nicht nur über die Jahre eine Wandlung durch gemacht. Auch in der Story selbst merkt man, wie sich die Charaktere entwickeln.

Die Story selbst geht zügig los. Am Anfang lernt man die fünf Fremden kennen. Und ebenso jeden Beweggrund, nach Neuwerk zu kommen. Durch immer wieder kehrende Zeitsprünge, rollte sich aber auch die Vergangenheit immer weiter auf.
Es ist allein schon deswegen interessant, weil einige der fünf dadurch besser kennen lernt.
Ich persönlich fand den Orkan und die Abgeschiedenheit während dessen leider eher nebensächlich. Ausser einer Nacht spielt es quasi keine weitere Rolle. Da hatte ich mir aufgrund des Klappentextes mehr versprochen.
Dennoch, alles in allem war es eine sehr interessante Story, die mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat.

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Spannender Nordsee Thriller

Neuwerk ist eine kleine, idyllische Insel vor Cuxhaven in der Nordsee. Normalerweise passiert hier nicht viel, es ist ruhig und man kann sich gut erholen. Daher sind auch zwei Schullandheime auf der Insel und Schüler können dort tolle Abenteuer erleben. Doch im Jahr 1995 verschwinden auf mysteriöser Weise zwei Schüler: Janosch und Isa. Und nur Isa taucht wieder auf. 30 Jahre später treffen sich vier der ehemaligen Schüler sowie die damalige Lehrerin Charlotte Hahnel anscheinend zufällig auf Neuwerk wieder. Doch ist das tatsächlich ein Zufall? Und kommt endlich heraus, was Janosch damals zugestoßen ist?

Da ich jahrelang in Cuxhaven Urlaub gemacht und auch die Insel Neuwerk besucht habe, musste ich „Fünf Fremde“ unbedingt lesen. Romy Fölk beschreibt das Geschehen auf der Insel detailliert, so dass ich mir alles genau vorstellen konnte. Auch die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte mit jedem mitfühlen und mitfiebern.
Das Ende des Thrillers und das Schicksal von Janosch blieben bis zum Schluss im Dunkeln und so war die gesamte Story spannend.

Mir hat das Lesen von „Fünf Fremde“ viel Spaß gemacht und ich empfehle das Buch gerne weiter.

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Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen geht es ins Jahr 1995 zurück, wo einige Jugendliche im Schullandheim ihre Klassenfahrt verbringen, bis zwei der Kinder verschwinden. In der Gegenwart treffen auf der Insel Neuwerk mehrere Personen aufeinander, die schon damals anwesend waren. Wer hat da was zu verbergen? Von der Insel kann keiner mehr flüchten, weil ein Orkan naht und so spitzen sich die Dinge schnell zu. Der Roman ist sehr vielschichtig. Es gibt zu Beginn mehrere lose Fäden, wo die Verbindung erst hergestellt werden muss. Die Zusammenhänge werden Stück für Stück aufgedeckt, bis es am Ende in einem Sturm der Erkenntnisse endet. Die Autorin schafft es, die Spannung bis zum Ende zu halten. Mir hat gut gefallen, dass aus mehreren Sichtweisen erzählt wird. So bekommt man einen Rundumblick der Lage. Wie zufällig sich die Charaktere auf der Insel treffen, wird sehr gut dargestellt. Denn bei der Anreise ahnt noch niemand, was sich da zusammenbraut. Die Stimmung auf der Insel wurde gut eingefangen, vor allem als der Orkan angebraust kam. Da ich schon öfter Urlaub auf Nordseeinseln gemacht habe und im Herbst eine Sturmflut miterlebt habe, konnte ich mich sehr gut in die Situation hineinversetzen. Ich habe mich sehr gut von der Geschichte unterhalten gefühlt!

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Ich tue mich mit der Bewertung ein bisschen schwer, denn unter Thriller erwarte ich etwas anderes. Rasant. Schwungvoll. Krass. Der Schreibstil ist sehr angenehm, aber für mich eher ein Kriminalroman.

Dennoch spannend und sehr gut erzählt. angenehm zu lesen und macht Lust auf mehr von dieser Autorin!

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Fünf Fremde war für mich ein atmosphärisch dichter Thriller, der vor allem durch sein ungewöhnliches Setting überzeugt. Die kleine Nordseeinsel Neuwerk mit Sturm, Isolation und unterschwelliger Bedrohung schafft sofort eine beklemmende Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht.
Die Geschichte verbindet Vergangenheit und Gegenwart: Ein lange zurückliegendes Verschwinden zweier Jugendlicher wirft Jahrzehnte später noch immer Schatten, als fünf Menschen auf der Insel zusammentreffen – und schnell klar wird, dass niemand zufällig dort ist. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Wahrheit nach und nach entfaltet und immer neue Fragen aufwirft.
Der Fokus liegt weniger auf Action als auf psychologischer Spannung und den Geheimnissen der Figuren. Gerade diese Mischung aus Vergangenheit, Schuld und zwischenmenschlichen Spannungen hat mich neugierig weiterlesen lassen. Manche Entwicklungen wirkten auf mich etwas konstruiert, insgesamt blieb die Geschichte aber durchgehend spannend.
Fazit: Ein ruhiger, atmosphärischer Thriller mit starkem Setting und geheimnisvoller Stimmung – ideal für Leser*innen, die Spannung ohne übertriebene Action mögen.

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2 Jugendliche verschwinden aus dem Schullandheim auf der Insel Neuwerk. Das Mädchen kommt zurück, sie kann aber nicht sagen, was mit dem Jungen in dieser Nacht passiert ist.

30 Jahre nach dem Ereignis kommt Annika Lundt auf die Insel um ihre demenzkranke Mutter zu besuchen. Ihr Onkel hat sie benachrichtigt, da er sich nicht um seine Schwester kümmern kann.
Annika muss sich klar werden, wie es in ihrem Leben weitergehen soll, beruflich wie privat.
Nachdem Überreste auf dem Friedhof gefunden werden, die nicht in das Grab gehören, kümmert sie sich um die Organisation der Ermittlungen.
Dazu kommt, dass die Praktikantin der Vogelinsel verschwunden ist. Blutspuren legen nahe, dass ihr etwas zugestoßen ist.
Alles ist etwas verworren. Als herauskommt, dass alle auf die Insel gelockt wurden, gilt es nach den Gründen zu suchen, und vielleicht herauszufinden, was mit dem Jungen vor 30 Jahren passiert ist.

Sehr gut geschrieben, schon wie die Fährüberfahrt inklusive Unfall beschrieben wird, sehr gut.
Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, man ist direkt in der Geschichte und bei den Darstellern.
Sehr gerne Empfohlen!

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Auf Neuwerk sind vor 30 Jahren zwei Jugendliche verschwunden. Dieses Unglück hat für alle Nachwirkungen. Freunde, Verwandte, Inselbewohner, Lehrer und Besucher. Jeder hat davon erfahren, keiner weiß was passiert ist. Nun im Jahr 2025 treffen verschiendene Personen auf die Insel ein, aus verschiedenen Gründen alle stehen irgendwie im Zusammenhang mit dem damaligen Ereignis.
Ganz langsam führt uns die Autorin an die Ereignisse damals und heute heran. Wir erleben mehr von dem nahendne Sturm als von den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten. Die kleine Insel mitten im Orkan, dieses klaustropobische Setting überträgt sich beim Lesen. Der laute unheimliche Wind, das Knarren der Bäume und Dächer, die Wucht der Böen, es ist als ob man es spürt. Über allem liegen die Unsicherheiten, warum sind diese Personen auf der Insel, die eine weil sie eine Auszeit vom Job braucht und sich um ihre Mutter kümmern will, die andere um eine alte Freundin zu besuchen, Das sind ganz allgemeine Themen aber unterschwellig ist da mehr. Darüber erfahren wir nach und nach. Auch was vor dreißig Jahren passiert ist. Ganz langsam erleben wir Teenager im Schullandheim, harmlose Streiche, erste Liebeleien usw. Die Steigerung der Erwartung wann kommt es zum Verbrechen oder einem anderem Ereignis ist kaum auszuhalten. Immer mehr Hinweise, Indizien, begonnene Gespräche. Allmählich reimt man sich als Leser etwas zusammen. Dann das fulminante Ende. Mit allem war zu rechnen, aber das was dann kam nicht. Soviel verqueres Denken kann man sich kaum ausdenken, aber nach dem Sacken lassen, erscheint es auf eine absonderliche Art logisch. Schrecklich, abartig, Rache eben.

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Ich mag die atmosphärischen Werke von Romy Fölck sehr gerne und "Fünf Fremde" hat mich vom Klappentext und vom beeindruckenden Cover mit dem genialen Farbschnitt her sofort angesprochen.
Die Handlung wird in zwei Zeitebenen ( 1995 und 2025) erzählt und auf einem spannenden Niveau gehalten. Das Setting an der stürmischen Nordee, an der damals zwei Teenager aus dem Schullandheim verschwanden, war sehr atmosphärisch. Vier der fünf Freunde kommen 2025 dorthin zurück und die Ermittlungen beginnen erneut.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildstark und die Figuren nahbar gezeichnet. Ich war wie in einem Sog und war gefesselt von der Handlung. Ich mochte die Beschreibung der Natur, die Kraft des Meeres und die Abgeschiedenheit zur Aussenwelt aufgrund des Orkans.
Ich hatte fesselnde Lesestunden mit einem unerwarteten Ende. Ich freue mich schon, mit was uns Romy Fölck in Zukunft überraschen wird.

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Romy Fölck hat mit „Fünf Fremde“ einen sehr spannenden Thriller geschrieben, der einen spätestens wenn die Fremde 1 mit dem Fremden 2 zusammentrifft und die Perspektiven wechseln packt und nicht mehr loslässt. Lange nicht mehr so einen Krimi genossen!

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Die abgelegene Nordseeinsel Neuwerk ist der Schauplatz der Geschichte, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Vor 30 Jahren verschwanden zwei Jugendliche spurlos aus dem Schullandheim. Für die begleitenden Lehrer und Lehrerinnen, aber auch für die anderen Jugendlichen, ja selbst für die Inselbewohner ist dies ein einschneidendes Ereignis, das sie ihr Leben lang nicht losgelassen hat.
Im Jahr 2025 befinden sich fünf Passagiere auf der Fähre, die bei stürmischem Wetter die Insel anfährt. Doch fünf „Fremde“ sind sie eigentlich nicht, alle haben in irgendeiner Form mit den damaligen Ereignissen zu tun und kehren nun aus den unterschiedlichsten Gründen auf die Nordseeinsel zurück.
Schon bei der Überfahrt geschehen merkwürdige Dinge. Nach und nach erfährt man mehr über die Figuren und wie sie in die damaligen Ereignisse involviert waren. Das ist überaus spannend, wozu die stürmische und teilweise durchaus gruselige Atmosphäre beiträgt.
Die Auflösung am Ende ist überraschend, aber schlüssig. Klare Leseempfehlung!

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Das Setting auf der Insel Neuwerk hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die raue, abgeschiedene Atmosphäre wird so anschaulich beschrieben, dass man Wind und Weite beinahe selbst spürt. Dass es diese Insel tatsächlich gibt, macht die Geschichte noch greifbarer und verleiht ihr eine besondere Authentizität. Die Kulisse ist nicht nur Hintergrund, sondern trägt maßgeblich zur dichten Stimmung des Romans bei.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf zwei Zeitebenen erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. So bleibt die Spannung über die gesamte Handlung hinweg erhalten, während sich nach und nach erschließt, was vor 30 Jahren geschehen ist. Die Wechsel sind klar und nachvollziehbar gestaltet, sodass sich Stück für Stück ein Gesamtbild zusammensetzt.

Besonders überzeugend fand ich, dass jede der fünf Figuren einen eigenen, nachvollziehbaren Grund hat, auf die Insel zurückzukehren. Diese Motive treten erst im Laufe der Handlung vollständig zutage und verleihen den Charakteren Tiefe. Man versteht ihre Beweggründe, ihre Konflikte und ihre Verstrickungen immer besser, je weiter die Geschichte voranschreitet.

Das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Ich hatte während des Lesens einige Theorien, die ich jedoch mit jeder neuen Entwicklung wieder verworfen habe. Genau das macht für mich einen gelungenen Spannungsroman aus.

Der Schreibstil von Romy Fölck ist flüssig, atmosphärisch und sehr angenehm zu lesen. Die Handlung entfaltet sich stetig und fesselnd, sodass ich das Buch innerhalb eines Wochenendes beendet habe.

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Ein Geheimnis, das nicht ruhen will ...
Ich habe schon den einen oder anderen Krimi von Romy Fölck gelesen und war daher sehr gespannt auf ihren neuen Psychothriller „Fünf Fremde“. Das klasse gestaltete Cover und das Closed-Room-Setting haben mich sofort angesprochen: Die kleine Nordseeinsel Neuwerk, ein heraufziehender Orkan und eine Gruppe von Menschen, die durch ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit verbunden sind.
Begleitet werden fünf Personen, die – scheinbar zufällig – auf der Fähre nach Neuwerk sind. Diese fünf Menschen, die sich angeblich nicht kennen, landen dort bei aufziehendem Sturm. Doch schnell wird klar: Sie verbindet ein traumatisches Ereignis aus einem Schullandheim-Aufenthalt vor 30 Jahren, als zwei Jugendliche spurlos verschwanden. Als ein Orkan die Insel von der Außenwelt abschneidet, bricht die Vergangenheit jedoch mit voller Wucht über sie herein.
Hier kommt das „Closed-Room“-Setting besonders gut zum Tragen! Dass die Protagonisten durch das Wetter auf der winzigen Insel festsitzen, erzeugt eine fast greifbare Beklemmung. Romy Fölck beschreibt die Kulisse so bildgewaltig, dass ich beim Lesen fast das Salz auf den Lippen und das Heulen des Windes in den Ohren spüren konnte. Die Wechsel zwischen der Gegenwart und den Rückblenden ins Jahr 1995 sind geschickt gesetzt und haben bei mir für einen konstanten Lesefluss gesorgt. Ich wollte unbedingt wissen, wer damals welche Schuld auf sich geladen hat.
Die Figuren sind keine klassischen Sympathieträger, was ich hier aber als passend empfand. Jeder trägt eine Maske, jeder hat etwas zu verbergen. Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen den „Fremden“, als das Misstrauen immer weiter wächst. Die Auflösung hat mich tatsächlich kalt erwischt – ich hatte zwischendurch viele Theorien, aber mit diesem Ende hätte ich so nicht gerechnet.
Und obwohl die Spannung über weite Strecken sehr hoch war, gibt es ein klein wenig Kritik: Der Mittelteil zog sich für mein Empfinden ein wenig in die Länge und zudem wirkten manche Handlungen der Charaktere in der Extremsituation des Orkans für mich einen Tick zu konstruiert. Ich weiß nicht, ob ich so gehandelt hätte ...
Fazit:
Ein sehr solider, atmosphärisch dichter Thriller, der perfekt für ein verregnetes Wochenende auf dem Sofa geeignet ist. Wer „Closed-Room“-Szenarien und norddeutsche Küstenkrimis mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich vergebe gute 4 von 5 Sternen und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin!

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"Fünf Fremde" von Romy Fölck war ein interessanter Thriller, in dem eine ganze Wagenladung Geheimnisse verborgen lagen. Der flüssig zu lesende Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und das Setting mit der Insel und dem aufziehenden Orkan war wirklich bedrückend und hat das ohnehin schon hohe Spannung Level des Buches nur noch mehr angefeuert.
Dass die Handlung in der Vergangenheit und Gegenwart spielt, hat in Kombination mit dem verschiedenen Sichtweisen den besonderen Reiz des Buches ausgemacht, weil es einfach so viel zu entdecken gab. Besonders faszinierend war dabei herauszufinden, wie unterschiedlich Personen ein und dasselbe Erlebnis wahrnehmen können und ich hatte wirklich viel Spaß beim Rätseln, was damals nun wirklich passiert ist im Schullandheim.
Nur das Ende hat mich dann leider ein bisschen enttäuscht, weil mir plötzlich alles viel zu schnell ging. Sonst hat mir dieser Thriller insgesamt aber ziemlich gut gefallen und ich kann ihn allen Fans des Genres nur weiterempfehlen.

4 stars
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4 stars

„Fünf Fremde“ überzeugt vor allem durch seine dichte, unheilvolle Atmosphäre. Die raue Kulisse der Nordseeinsel Neuwerk und das aufziehende Unwetter sorgen von Beginn an für ein beklemmendes Gefühl, das sich konsequent durch die Geschichte zieht. Die Rückkehr der vier ehemaligen Jugendlichen an den Ort eines tragischen Sommers vor dreißig Jahren ist emotional aufgeladen und weckt sofort Neugier: Was geschah damals wirklich?
Besonders gelungen ist das Wechselspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Nach und nach kommen Geheimnisse ans Licht, Verdächtigungen entstehen, alte Wunden brechen auf. Die Figuren sind vielschichtig angelegt, auch wenn man sich bei manchen Charakteren noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.

4 stars
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4 stars

Spannend und vielschichtig

Aus den unterschiedlichsten Gründen zieht es fünf Fremde auf die kleine Insel Neuwerk.
Da ist die Polizistin Annika, die auf die Insel gekommen ist um sich um ihre demenzkranke Mutter zu kümmern. Die ehemalige Lehrerin Charlotte besucht Annikas Mutter. Sinje will ein Buch über die damaligen Ereignisse schreiben, Mats wurde bedroht, damit er sich auf die Insel begibt und Michelle möchte als Vogelwartin erste Erkundigungen zu ihrem neuen Job einholen.
Vier davon erinnern sich daran, dass vor 30 Jahren zwei Jugendliche aus dem Schullandheim verschwunden sind. Noch heute quält sie die Ungewissheit, was damals geschehen ist.

Meine Meinung:
Das Buch fesselt von Anfang an. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven und über zwei Zeitebenen hinweg erzählt. Teilweise muss man sehr aufpassen, dass man den Überblick bei so vielen Personen nicht verliert. Aber gerade die unterschiedlichen Blickwinkel machen die Geschichte so reizvoll.
Hinzu kommen eindrucksvolle Beschreibungen der Insel und des aufkommenden Orkans – man fühlt sich mittendrin.
Ich konnte kaum aufhören zu lesen, ich wollte unbedingt herausfinden, was es mit den Geschehnissen auf sich hat.
Die Auflösung des damaligen Falls war schlüssig, auch wenn mir die Herangehensweise zu konstruiert wirkte. Das Motiv ließ sich für mich nicht vollständig nachvollziehen und das schmälert meine Begeisterung etwas. Ich weiß es leider nicht besser zu beschreiben ohne zu Spoilern.

Fazit: Trotz der teilweise unlogischen Aufklärung ist das Buch extrem spannend und das Setting einfach großartig!

4 stars
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Sturm der Vergangenheit

Worum geht’s?
Vor 30 Jahren verschwanden zwei Teenager auf Neuwerk. Das Mädchen wurde verstört wiedergefunden, vom Jungen fehlt bis heute jede Spur. Drei Jahrzehnte später kehren ausgerechnet jene Kinder, die damals auf der winzigen Insel mit ihren kaum mehr als 20 Einwohnern waren, dorthin zurück. Ein harmloses Wiedersehen? Oder hat jemand lange gewartet, um ein altes Kapitel endgültig zu schließen?

Meine Meinung:
Mit „Fünf Fremde“ von Romy Fölck habe ich meinen ersten Thriller der Autorin gelesen – und ich verstehe jetzt sehr genau, warum ihr Name in der Thrillerwelt so oft fällt. Ihr Stil ist rau wie der Nordseewind, dicht wie aufziehender Nebel und trägt eine unterschwellige Bedrohung in jeder Zeile.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt – vielleicht sogar aus ein paar zu vielen. Immer wieder springen wir zwischen Gegenwart und Vergangenheit, erleben die Ereignisse durch Annika, die Polizistin, Mats, den Wetterforscher, Michelle aus der Tierauffangstation und Charlotte, einst Lehrerin, heute Nonne. Dazu kommen die Stimmen von Isa, dem verstörten Mädchen von damals, und Janosch, dem Jungen, der nie zurückkehrte. Manchmal wiederholen sich Szenen aus neuen Blickwinkeln – das nimmt minimal Tempo heraus, verstärkt aber gleichzeitig das Gefühl, dass jeder ein Puzzleteil in der Tasche versteckt.

Und dann ist da dieser Sturm. Er peitscht über Neuwerk, schneidet die Insel von der Außenwelt ab und schafft eine Atmosphäre, die bedrückend, fast klaustrophobisch ist. Dadurch wirkt alles dunkler, gehetzter und gefährlicher. Immer mehr Geheimnisse tauchen auf. Menschen, die scheinbar unbeteiligt waren, sind tiefer verstrickt, als man es für möglich hält. Besonders eindrücklich fand ich die Figur Hedda, Annikas Mutter. Die Darstellung ihrer Demenz ist erschütternd realistisch und fügt der ohnehin düsteren Geschichte eine weitere, sehr persönliche Tragik hinzu.

Kapitel für Kapitel zieht sich das Netz enger. Neue Verbindungen, neue Abgründe – bis am Ende eine Auflösung wartet, die einerseits unerwartet und etwas weit hergeholt wirkt, andererseits aber auch passend und sinnig ist. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher, was meint ihr? Und als wäre das noch nicht genug, setzt die Geschichte ganz zum Schluss noch einen letzten, kalten Nadelstich.

Fazit:
Mit „Fünf Fremde“ von Romy Fölck liefert die Autorin einen atmosphärisch dichten Thriller, der wie ein Nordseesturm über uns Lesende hinwegfegt. Trotz kleiner Abzüge bei der Vielzahl der Perspektiven und teilweisen Wiederholungen überzeugt der Roman mit intensiver Spannung, starken Figuren und einer beklemmenden Inselkulisse. Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart ist klug konstruiert und emotional aufgeladen. Besonders die realistische Darstellung von Heddas Demenz verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Ein packender Thriller, der definitiv Lust auf mehr von der Autorin macht.

4 stürmische Sterne von mir!

4 stars
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In "Fünf Fremde" beschreibt die Autorin Romy Fölck was passiert, wenn traumatische Ereignisse der Vergangenheit wieder ans Licht geholt werden und die Beteiligten nicht daran gearbeitet haben.

Es scheint wie zufällig, 5 Menschen auf der Fähre nach Neuwerk die sich scheinbar nicht kennen, die jedoch durch etwas aus ihrer Vergangenheit verbunden sind. 1995 verschwanden während eines Schulaufenthalts die beiden Teenager Isa und Janosch. Ungewöhnlich daran, Isa taucht nach einigen Tagen wieder auf, bleibt aber Wortlos und äußert sich nicht zu dem, was Geschehen ist. Janosch hingegen bleibt verschwunden und so bleibt sein Schicksal ungeklärt.

Da kommen die Protagonisten ins Spiel, jeder von ihnen hat eine Erinnerung an das Geschehen, war aber nicht unbedingt unmittelbar daran beteiligt. So wechselt die Perspektive der Story zwischen 1995 und 2025 lebhaft hin und her. Als ein Sturm ein wegkommen von der Insel unmöglich macht, eskaliert die Situation und die Protagonisten sind augenscheinlich in Lebensgefahr.

Romy Fölck konnte mich durch ihren dichten und dadurch sehr atmosphärischen Schreibstil von der ersten Seite an fesseln, zumal ich die zu Hamburg gehörende Insel sehr mag. Die einzelnen Charaktere waren sehr gut gezeichnet und haben ein stimmiges Gesamtbild abgegeben.
Es wurde mir einiges zum Rätseln angeboten und so manche falsche Fährte gelegt.

Die Auflösung war dann im Verhältnis doch etwas konstruiert, konnte aber die gute Spannung des Buches nicht schmälern. Darum kann ich "Fünf Fremde" für ein spannendes Sofa Wochenende durchweg empfehlen.

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Insel Neuwerk. Eine Fähre kämpft sich durch die stürmische Nordsee Richtung Neuwerk. Die zu Hamburg gehörende Insel ist für Ruhe und Erholung bekannt. Aber nicht jeder, der mit auf der Fähre ist, hat diese im Sinn. Die meisten von ihnen kommen nicht zum ersten Mal. Seit 30 Jahren verbinden sie belastende Erinnerungen mit der Insel, als dort ein Teenager verschwand. Auch Kommissarin Annika Lundt war damals dabei. Sie kehrt jetzt in ihre Heimat zurück, um ihre demenzkranke Mutter zu pflegen. Diese hat gerade einige Knochen gefunden. Annika merkt schnell, dass sie Verstärkung von ihren Kollegen braucht. Allerdings verhindert der aufkommende Sturm, deren Ankunft. Zeit, die der Mörder nutzt, um Mitwisser zu beseitigen.

Romy Fölck wagt sich dieses Mal an einen Thriller. Sie lässt fünf Personen nach drei Jahrzehnten an einen Ort zurückkehren, den sie am liebsten vergessen würden, es jedoch nicht können. Damals waren drei von ihnen Teenager auf Klassenfahrt. Annika lebte auf Neuwerk und genoss die Gesellschaft der Gleichaltrigen. Außerdem kehrt die Nonne Charlotte zurück. Keiner der Reisenden erkennt den anderen, sodass zunächst niemand ahnt, dass diese Reise mehr ist als ein harmloser Ausflug.

Quälende Schuld und Konsequenzen
Verteilt auf zwei Zeitebenen verweben sich beide Handlungsstränge. Dabei lernt man die Figuren kennen und schätzt ihre Beziehungen untereinander ein. Gleich zu Beginn stürzt die Journalistin von der Fähre in die Elbe, sodass kein Zweifel aufkommt, dass die kleine Gruppe in Gefahr ist. Die Spannung baut sich stetig und konsequent auf. Für mich war es ein Buch, das ich gleichzeitig langsam genießen und doch möglichst schnell lesen wollte, um die Auflösung zu erfahren.

Die Umgebung auf Neuwerk wird sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart atmosphärisch dicht beschrieben. Der Sturm wird zur eigenen, bedrohlichen Figur, die auf der einen Seite verhindert, dass Hilfe dazustoßen kann, andererseits aber auch für die Bewohner selbst zur Gefahr wird. Die Perspektiven wechseln zwischen den Figuren, sodass man als Leser manchmal über mehr Information verfügt. Man ist geradezu eingeladen, den Täter zu ermitteln. Genügend Verdächtige sind auf jeden Fall im Spiel. Die Lösung ist nicht nur trickreich, sondern auch schlüssig und psychologisch nachvollziehbar. Der Thriller verbindet jugendliche Sorglosigkeit mit Schuld, Drama und dunklen Geheimnissen, die sich über Jahrzehnte hinweg festgesetzt haben und nun unausweichlich an die Oberfläche drängen.

Fünf Fremde ist ein atmosphärisch dichter Thriller, der von seiner beklemmenden Inselkulisse, den starken Figuren und der klug konstruierten Spannung lebt. Romy Fölck verwebt Vergangenheit und Gegenwart so geschickt, dass sich die Geschichte stetig zuspitzt und psychologisch immer tiefer wird. Die Isolation der Insel, der Sturm und die eingeschlossenen Figuren erzeugen eine intensive Bedrohungslage. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Schuld, Erinnerung und verdrängter Wahrheit. Die Auflösung ist konsequent, schlüssig und emotional stimmig. Es ist ein Thriller, der lange nachwirkt und eine unbedingte Leseempfehlung bekommt.

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Ich bin abends viel zu lange für dieses Buch wach geblieben und bereue nichts.

Man wird gleich in die Geschichte geworfen, wechselt zwischen 1995 und 2025 und alles ist irgendwie mysteriös. Besonders die Atmosphäre hat mich immer weiter lesen lassen. Die spannenden Szenen kamen düster und bedrückend rüber, man war mit dabei im Orkan auf der Insel. Die verschiedenen Erzählperspektiven haben den Sogeffekt noch verstärkt.

Die Geschichte überzeugt durch Spannung und unperfekte, echt wirkende Charaktere und überraschende Wendungen und Handlungen. Man konnte sich zu keiner Zeit sicher sein, dass man weiß, was passiert und wie die Geschichte ausgeht.

Leider ließ mich das Ende, besonders die Erklärung, warum die Personen auf der Insel waren, unzufrieden zurück. Das war so weit hergeholt. So viel Aufbau und Verstrickungen und Dramen vorab und dann soll es das gewesen sein und wurde schnell abgehandelt.

4 von 5 ⭐️

Danke @netgalleyde & @bastei_luebbe für das Rezensionsexemplar!

4 stars
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Die Geschichte wird getragen von der düsteren Atmosphäre, der psychologischen Spannung und der beklemmenden Intensität. Das macht diesen Roman so fesselnd. Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, verschwanden zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim. Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Man spürt in jedem Kapitel die Last ihrer Erinnerungen, die Schuldgefühle, die Verdrängung, die Angst vor dem, was sie damals vielleicht übersehen oder nicht wahrhaben wollten. Besonders stark fand ich, wie der Roman die Perspektiven wechselt und so immer neue Facetten des damaligen Sommers freilegt. Für mich ein atmosphärisch dichter, klug konstruierter Spannungsroman über Schuld, Erinnerung und die zerstörerische Kraft des Schweigens. Ein Buch, das einen bis zur letzten Seite festhält und noch lange nachwirkt. Sehr empfehlenswert.

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