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Fünf Fremde
Nur einer kennt das tödliche Geheimnis, das sie alle verbindet. Atmosphärisch und fesselnd: Der neue Thriller der SPIEGEL-Bestsellerautorin. Thriller
von Romy Fölck
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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 01.03.2026
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Zum Inhalt
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle...
Marketing-Plan
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Veranstaltungs- und Presse-Schwerpunkt
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757701833 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 384 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Nele R, Rezensent*in
Ein Freundschaftgeschichte sondersgleichen. Spannend, mitreißend und fesselnd. Beim lesen kann man fast das Wetter spüren, das ist genial, nicht zu detailreich aber so ausführlich, das man fast selbst im Wind steht. Gerne mehr davon.
Rezensent*in 1361668
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, 1995 und 2025. Der Prolog lässt bereits erahnen, dass 1995 etwas Schlimmes auf der Insel passiert sein muss, dass Auswirkungen bis ins Hier und Jetzt hat.
Alles beginnt mit einer stürmischen Überfahrt mit der Fähre auf die Insel Neuwerk. Eine Frau geht über Bord! Man kann ihr Kämpfen ums Überleben spüren. Hat denn niemand bemerkt, dass Sie über Bord gegangen ist?
Nach und nach erfahren wir, wer alles auf der Fähre gewesen ist. Und warum Sie auf die Insel reisen. Alle haben irgendwie mit dem Vorfall von vor 30 Jahren zu tun. Was ist 1995 geschehen? Zwei Jugendliche sind aus dem Landschulheim verschwunden. Nur das Mädchen taucht nach einer Woche wieder auf. Sprachlos, wortwörtlich. So bleiben die Geschehnisse im Dunkeln.
Es geschehen merkwürdige Dinge auf der Insel. Ein Skelett wird gefunden, und ist am nächsten Tag wieder verschwunden. Ist es der verschwundene Junge? Man mag sich den Albtraum der Eltern nicht vorstellen, die nie Gewissheit über den Tod des Jungen bekommen haben.
Annika, Kriminalkommissarin aus Hamburg, und gebürtige Insulanerin, ist auch zurückgekehrt. Um sich um ihre demente Mutter zu kümmern. Aber auch nicht nur deswegen, oder?
Ein Orkan zieht auf und die Lage spitzt sich mehr und mehr zu. Manchmal möchte man einfach nur rufen, bleibt doch bitte zu Hause!
Eine Geschichte, die einen von Anfang an in den Bann zieht. Die Atmosphäre auf der Insel nimmt einen regelrecht gefangen! Der Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten machen das Ganze unheimlich spannend. Man will einfach nur noch weiterlesen. Die Wendungen sind so überraschend, das man den Atem anhält. Was geht hier bloß vor sich?
Mehr wird hier nicht verraten. Das Ende ist nochmals ein Highlight!
Delia S, Buchhändler*in
Mit Fünf Fremde liefert Romy Fölck einen atmosphärisch dichten Thriller, der seine Spannung weniger aus spektakulären Schauplätzen als aus der klaustrophobischen Enge einer kleinen Nordseeinsel und der inneren Zerrissenheit seiner Figuren bezieht. Schon der Einstieg eine sturmumtoste Fähre, fünf Passagiere, ein Ort voller Erinnerungen entfaltet eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann.
Merve U, Rezensent*in
Das Buch "Fünf Fremde" von Romy Fölck ist eine echte Empfehlung! Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und zieht einen sofort in die Geschichte hinein – es liest sich einfach wunderbar leicht und elegant.
Aber was wirklich begeistert, ist die Geschichte selbst. Sie ist unglaublich spannend aufgebaut und die Handlung fesselt von der ersten Seite an. Es gibt Momente, in denen man das Buch einfach nicht aus der Hand legen möchte, weil man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Christina M, Buchhändler*in
Als großer Fan von Romy Fölck wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ein spannender Roman erzählt auf zwei Zeitebenen aus wechselnden Perspektiven. Folgende Personen, die auf die Insel aus unterschiedlichen Gründen reisen, spielen dabei eine Rolle:
Annika, die Einheimische ist als Kriminalkommissarin beurlaubt, da sie an einer Augenkrankheit leidet, sie nutzt dies und kümmert sich um ihre demenzkranke Mutter Hedda.
Mats, ein Meteorologe wurde durch anonyme Drohungen auf die Insel beordert
Sinje, eine Journalistin sucht nach Material für ihr Buch über Cold Cases
Charlotte, eine Nonne und ehemalige Lehrerin besucht Annikas Mutter
Alle verbinden traumatische Geschehnisse von 1995 und schon die Schifffahrt zur Insel verläuft ereignisreich! Gute und spannende Unterhaltung!
Rezensent*in 1920138
Super spannendes tolles Buch! Die Hauptpersonen sind nette und interessante Charaktere und die Spannung ist bis zum Ende da. Ich mochte es auch sehr wie die Umgebung beschrieben wurde.
Susanne K, Rezensent*in
Wow, was für ein Buch! Ich bin direkt super in die Story reingekommen. Anfangs hatte ich mit den vielen Perspektiven kurz leichte Probleme, aber das hielt wirklich nicht lange an. Die Figuren sind so gut und klar ausgearbeitet, dass ich schnell wusste, wer wer ist und dann war ich komplett drin.
Die Spannung ist die ganze Zeit unterschwellig präsent. Dieses Gefühl von „Ich muss wissen, wie es weitergeht“ hat mich permanent begleitet. Bis zum Ende hatte ich nur eine ganz vage Vermutung, die sich aber nie vollständig erschließen ließ.
Es war mein erstes Buch der Autorin und ich mochte den Schreibstil sehr: bildlich, atmosphärisch und unglaublich greifbar. Ich hatte wirklich das Gefühl, selbst mit auf der Insel zu sein. Besonders die Sturm-Szenen waren so intensiv beschrieben, dass ich das Unwetter fast spüren konnte.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt und ich konnte mich vor allem in Annika, Mats und Charlotte gut hineinversetzen. Zusätzlich springt die Handlung zwischen Vergangenheit (1995) und Gegenwart, was die Spannung für mich nochmal deutlich verstärkt hat.
Die Auflösung war insgesamt sehr gelungen. Eine kleine Sache hätte für mich noch etwas mehr Tiefe vertragen, aber das ist wirklich Meckern auf sehr hohem Niveau.
Atmosphärisch, spannend und absolut fesselnd – ein Thriller, der im Kopf bleibt.
Auf der rauen Nordseeinsel Neuwerk trifft Annika nach vielen Jahren auf Menschen, die einst eine kurze,aber prägende Rolle in ihrem Leben spielten. Was als Besuch bei ihrer Mutter beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Reise in die eigene Vergangenheit – eine, die tiefere Wunden hinterlassen hat, als zunächst sichtbar ist.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Heute und vor 30 Jahren – als sich auf Neuwerk etwas Schreckliches ereignete, das alle Beteiligten bis heute nicht loslässt. Die Autorin schafft es, die düstere Stimmung der abgelegenen Insel mit ihrem aufziehenden Sturm eindrucksvoll einzufangen. Diese Atmosphäre trägt die Handlung und legt sich wie ein drückender Schatten über die Ereignisse.
Zwar sind die vielen Figuren zu Beginn etwas unübersichtlich, doch nach und nach ordnen sich die Puzzleteile, und die Vergangenheit beginnt zu sprechen. Ab der Mitte zieht die Spannung spürbar an – Geheimnisse brechen auf, Wahrheiten drängen an die Oberfläche, und das Vergangene wird immer beklemmender.
Die Auflösung ist bedrückend, aber konsequent erzählt. Sie hinterlässt Spuren – beim Leser wie bei den Figuren.
Fazit:
Ein atmosphärischer, psychologisch dichter Inselthriller,der mich sehr überzeugen konnte. Unbedingt lesen!
Isabel G, Rezensent*in
4.5 Sterne von mir - Wenn die verhängnisvolle Vergangenheit anklopft …
Sommer 1995, Insel Neuwerk im Hamburgischen Wattenmeer: zwei Jugendliche verschwinden aus dem Schullandheim …
Herbst 2025: Fünf Menschen reisen auf die Insel Neuwerk. Eine Polizistin, um ihre kranke Mutter zu unterstützen. Eine Vogelwartin hat einen beruflichen Termin. Eine Journalistin ist einer spannenden Geschichte auf der Spur und zwei weitere Personen reisen nicht ganz freiwillig an. Fast alle waren auch in jenem verhängnisvollen Sommer auf der Insel …
Die herrlich düstere Atmosphäre, das vom ersten Kapitel an ereignisreiche Geschehen und großartige Lokalkolorit mit greifbar norddeutschem Flair haben mich von Anfang an gepackt! Der ausdrucksstarke Schreibstil, die interessanten Charaktere und die rätselhafte Handlung sind von der ersten bis zur letzten Seite absolut mitreißend!
Die Gegebenheiten der Insel werden so eindrücklich und lebendig beschrieben, dass ich mir alles gut vorstellen konnte, z.B. das Gefühl auf einem drei Quadratkilometer kleinen Fleckchen Erde im Wattenmeer zu leben, auf dem nur etwa dreißig Menschen wohnen, ohne “Luxus”, wie beispielsweise eine Apotheke oder eine weiterführende Schule.
Die Handlung entfaltet sich aus mehreren Blickwinkeln und auf zwei Zeitebenen: vor dreißig Jahren und jetzt, es gibt aber auch kurze Einblicke in jüngere Vergangenheit der Figuren. 2025 stehen die Erfahrungen der fünf Neuankömmlinge im Mittelpunkt, während man 1995 aus der Sicht einer Schülerin erfährt, wie sie den Sommer auf der Insel erlebte. Sie wurde Teil einer 5er-Clique, bestehend aus zwei Mitschülern, einer Mitschülerin und einem “Inselmädchen” - die Dynamik zwischen den Teenagern hatte es in sich …
Da ich 1995 eine Jugendliche war, konnte ich mich mit den Darstellungen der Popkultur identifizieren und ein bisschen in Erinnerungen schwelgen – das Schwärmen für einen bestimmten Schauspieler und die Musik, die gefühlt ständig überall lief.
Für die fünf Fremden wird es bereits auf dem Weg zur Insel turbulent und einmal auf Neuwerk angekommen, überschlagen sich die Ereignisse, was dazu führt, dass allmählich lang gehütete, dunkle Geheimnisse aufgedeckt werden.
Trotz der vielen verschiedenen Perspektiven war es leicht, den Überblick zu behalten, denn die Figuren sind wirklich gut charakterisiert!
“Fünf Fremde” ist nonstop spannend: Die vielen unheilvollen Andeutungen, die lebendig gestalteten Begebenheiten und die zahlreichen beunruhigenden “Vorfälle”, die Fragen aufwerfen, ließen mich immer weiterblättern - ich habe diesen Thriller in nur zwei Zügen verschlungen!
Die Auflösung hat mich hingegen nicht wirklich überzeugt, da ich sie als ziemlich konstruiert empfand.
Inge H, Rezensent*in
Auflösung nah 30 Jahren
Romy Fölcks Thriller, Fünf Fremde, hat zwei Zeitebenen. Einmal 1995 und dann 2025.
Der Schauplatz ist die Insel Neuwerk.
Es beginnt mir der Überfahrt mit der Fähre im Jahr 2025 bei Sturm. Da bekommt man die Witterung gleich hautnah mit.
Im Prolog erfährt man, das 1995 aus dem Schullandheim zwei Jugendliche verschwinden. Das Mädchen erscheint plötzlich wieder, spricht aber nicht. Der Junge bleibt verschwunden.
2025 geschehen eigenartige Dinge.
Die Polizistin Annika kommt aus Hamburg zurück auf die Insel. Sie ist in den Fall involviert.
Es beginnt eine fesselnde Geschichte, in der ich gefangen war.
Es ist ein lesenswerter Roman.
Antje W, Buchhändler*in
Ein toller, atmosphärischer, vielschichtiger Krimi, tolle Charaktere und man hat das Gefühl, jetzt selbst auf Neuwerk gewesen zu sein. Eine unbedingte Leseempfehlung!!
Bärbel K, Rezensent*in
Ende Oktober ist die Tourismussaison auf Neuwerk zu Ende und doch nehmen trotz der rauen See noch 5 Passagiere Fähre zur nur 3 km² große Nordseeinsel auf sich. Vier der Anreisenden warnen bereits vor 30 Jahren dort. Mit 13 Jahren noch Kinder. Damals, als zwei Jugendliche aus dem Landhausheim verschwanden…
Geschickt wechselt die Autorin immer wieder zwischen dem Geschehen vor 30 Jahren und dem was aktuell auf der Insel vor sich geht. Dabei kommt es nie zum gedanklichen Bruch. Im Gegenteil, ich habe es als fließend, ähnlich wie Ebbe und Flut an der Nordsee und damit als sehr passend empfunden.
Ohne es zu ahnen, kennen sich die 5 Passagiere aus dem Sommer vor 30 Jahren und alle haben bis heute nicht mit dem Verschwinden der beiden Jugendlichen abgeschlossen. Jeder hat eine andere Motivation wieder auf die Insel zu kommen, nicht jeder kommt freiwillig nach Neuwerk zurück. Das macht dieses Buch zu einen sehr spannenden Lesevergnügen. Ich habe dabei die Zeit vergessen. Die Schilderungen, wie der Orkan auf die kleine Insel trifft, wie die Naturgewalten auf alles einbrechen und der Mensch nur voller Ohnmacht dabei zuschauen kann, hatten Gänsehautcharakter für mich. Das Buch kann ich allen Thriller-Fans uneingeschränkt empfehlen. 5 Lese-Sterne sind da mehr als verdient.
Buchhändler*in 1181627
Wiedermal ein sehr gutes Buch der Autorin. Spannend aber kein Grusel, genau wie ich es mag. Auch für alle Nordseefans das richtige.
Rezensent*in 616425
Ich habe die Krimis von Romy Fölck alle verschlungen und war jetzt sehr gespannt auf diesen Thriller. Die Autorin beherrscht auch dieses Genre meisterhaft. Es bleibt bis zum Ende spannend, die Handelnden sind glaubhaft in ihren Motiven und der Schreibstil flüssig zu lesen. Durch die wechselnden Perspektiven lernt man die Protagonisten kennen und wird doch überrascht. Auch die Naturgewalten werden so bildhaft dargestellt, dass ich den Wind ums Haus heulen hören konnte. Ich war vor Jahrzehnten als Tagestouristin auf der Insel Neuwerk und habe direkt Lust bekommen, wieder hinzufahren.
Insgesamt wieder ein sehr empfehlenswerter Roman aus der Feder von Romy Fölck!
Eigentlich ist eine Story auf einer sturmumtosten, von der Außenwelt abgeschlossenen Insel nichts Neues. Aber eben nur eigentlich..... Denn "Fünf Fremde von Romy Fölck ist ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Einmal angefangen, habe ich ihn auf fast auf einmal durchgesuchtet.
Bereits der Einstieg hat mich gefesselt. Die MS Flipper ist auf dem Weg nach Neuwerk, dem 120km von Hamburg entfernten Stadtteil der Stadt Hamburg. Es ist ungemütlich stürmisch, die wenigen Passagiere fühlen sich zum Teil unwohl. . Was verbindet diese Menschen? Vor 30 Jahren ist auf der Insel etwas Schreckliches geschehen. Zwei Schüler sind aus dem Schullandheim spurlos verschwunden. Niemand weiß, was damals wirklich passiert ist. In der Gegenwart wird ein Skelett gefunden. Ist es das Skelett des verschwundenen Janosch? Dann zieht ein Orkan auf und niemand kann mehr die Insel verlassen.
Der Thriller wird in zwei Zeitebenen (1995 und 2025) geschildert, dies immer aus verschiedenen Erzählperspektiven. In 1995 erfahren wir nach und nach, was damals geschah, in 2025 begleiten wir die Protagonist*innen durch den Sturm auf der Insel und in die Vergangenheit.. Ein kleiner Abstecher führt uns auch nach Scharhörn, der Neuwerk vorgelagerten Vogelinsel. Romy Fölck hat mich mit ihrer Sprache in den Bann gezogen. Sie beschreibt bildhaft, atmosphärisch und spannend die Ereignisse damals und heute auf der Insel. Ich war noch nie auf Neuwerk, konnte mir aber trotzdem ein gutes Bild machen, das sich mit meiner Google-Suche nach Neuwerk bestätigt hat. Ich war seekrank, habe gefroren, den Wind gespürt, gegen ihn angekämpft, habe die Gebäude im Sturm ächzen hören. Die Charaktere waren überwiegend sympathisch, manchmal etwas zu mutig. Dass sie draußen im Orkan gegen Wind und Wetter gekämpft haben war zwar ziemlich leichtsinnig, hat aber die Spannungskurve nach oben getrieben. Die Beschreibungen der einzelnen Charaktere hat hervorragend gepasst. Jede/r auf seine Art einzigartig und bildhaft beschrieben. Alle Lesenden werden in diesem Thriller einen Lieblingscharakter finden. Natürlich habe ich spekuliert, was hinter allem stecken könnte, trotzdem hat mich die Autorin immer wieder auf falsche Fährten geführt.
Ich hätte langsamer lesen sollen.... Ein richtig guter Thriller, ich will mehr davon! Dazu eine gute Werbung für die Insel Neuwerk, zumindest ich muss da mal hin. Aber nicht, wenn ein Orkan im Anzug ist.
5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung !
Fünf Fremde ist ein hochspannender Thriller, der von der ersten Seite an eine dichte, düstere Atmosphäre aufbaut. Die Idee, mehrere Unbekannte durch ein einziges tödliches Geheimnis miteinander zu verbinden, ist fesselnd umgesetzt und sorgt durchgehend für Nervenkitzel.
Romy Fölck versteht es meisterhaft, ihre Figuren vielschichtig und glaubwürdig darzustellen. Misstrauen, Schuld und Angst sind ständig spürbar, und als Leserin bzw. Leser beginnt man unweigerlich, jedem Charakter zu misstrauen. Die Handlung entwickelt sich mit unerwarteten Wendungen, ohne konstruiert zu wirken, und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht.
Ein atmosphärisch dichter, clever konstruierter Thriller, der lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung für alle Fans psychologischer Spannung!
Janine L, Rezensent*in
Wer einen Thriller innerhalb kürzester Zeit lesen möchte, der kann zu "Fünf Fremde" greifen. Ich habe den Thriller in weniger als 24 Std gelesen und sehr gern gemocht. Nach kürzester Zeit war ich auch der Meinung das ich üsste wohin die Reise geht. Pustekuchen. Romy Fölck hat es geschafft mich auf die falsche Fährte zu führen. Wobei ich meine Theorie die ich so im Kopf hatte, auch nicht verkehrt fand.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Er ist sehr einnehmend und dadurch das der Thriller aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, macht es das ganze nochmal spannender. Man hat regelrecht das Bedürfnis miträtseln zu wollen. Romy Fölck beschreibt Orte, Szenen so detailiert das man ein klares Bild vor Augen hat.
Für mich war es das zweite oder dritte Buch der Autorin und ich würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen. Ich würde die Bücher der Autorin auch jeden Leser empfehlen, die das Spannungsgenre gerade für sich entdecken.
Susanne B, Rezensent*in
Ich weiß, was du getan hast
Die „Elbmarsch“-Krimis von Romy Fölck habe ich geliebt und auch „Fünf Fremde“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Schauplatz ist diesmal die kleine Insel Neuwerk in der Nordsee, die zu Hamburg gehört. Worum geht es?
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag Neuwerk erreichen. Für vier von ihnen, Annika, Mats, Sinje und Charlotte ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager, Isa und Janosch, spurlos aus dem Schullandheim verschwanden.
Ein Sturm zieht auf. Neuwerk wird von der Außenwelt abgeschnitten. Seltsame Dinge geschehen…
„Fünf Fremde“ erinnert vom Titel her an die „Fünf Freunde“-Bücher von Enid Blyton. Aber Freunde sind oft die schlimmsten Feinde.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf zwei Zeitebenen erzählt: 1995 und 2005. Dazu ein klaustrophobisches Setting.
„Fünf Fremde“ vereint die Konfrontation zwischen Mensch und Natur mit einem überzeugenden Personal und einem klassischen Whodunit-Plot, der den Lesenden lange rätseln lässt.
Fazit: Ein spannender und atmosphärischer Krimi, der mich gut unterhalten hat.
Jurgita L, Rezensent*in
Ich bin gerade mit dem Buch fertig geworden und muss sagen – Wow! Mein nächstes Reiseziel wird Neuwerk sein. Ich habe mich in die Insel verliebt, obwohl ich dort noch nie war. Die Atmosphäre, die Menschen und die Natur auf dieser wunderschönen Insel werde ich auch im realen Leben kennenlernen, ganz sicher! Die Story über die fünf Fremden hat mir sehr gut gefallen, die Spannung, die Geheimnisse, die Intrigen und die Wendungen haben mir lange keine Ruhe gelassen – so lange, bis ich auf der letzten Seite angekommen bin. Ich bin erschüttert und zufrieden zugleich.
Rezensent*in 595693
Geheimnisvolle Insel Neuwerk
Raue See begleitet die Fähre gen Neuwerk an diesem Oktobertag, an dem das Schicksal fünf Passagiere miteinander unwiderruflich verbindet. Vier von ihnen waren dreißig Jahre zuvor schon auf der Insel, nämlich in jenem Sommer, als zwei Jugendliche plötzlich verschwunden waren. Nun wird die Insel durch einen orkangleichen Sturm vom Festland abgeschnitten, wilde Böen fegen über das Land hinweg und drohen, ein lang gehütetes Geheimnis aufzuwirbeln.
Schon die Reise auf Hamburgs Insel Neuwerk beginnt mit aufregenden Szenen, dann geht es phasenweise etwas ruhiger zu. Dennoch liegt eine spürbare Spannung in der Luft, welche immer wieder Neugierde weckt, mehr über die so unterschiedlichen Urlauber zu erfahren. Dazu gibt es noch Einblicke in die Landschulwoche von 13jährigen Schülern im Jahre 1995. Andeutungen und da und dort auftauchende Erinnerungsfetzen zeichnen ein nebuloses Bild, hüllen aber die wahren Geschehnisse in einen Deckmantel des Schweigens. Ähnlich wie der Wirbelsturm, spitzt sich die Lage der einzelnen Figuren von Stunde zu Stunde zu, wird die nagende Schuld größer und größer. Teils etwas verwirrend, verschwinden Menschen, gehen andere auf die Suche, ergeben sich verblüffende Begegnungen und Offenbarungen zwischen den Zeitebenen. Die spannende Frage, warum genau jetzt diese fünf Personen auf Neuwerk eintreffen, wird schlussendlich beantwortet, wenn auch nicht ganz so spektakulär, wie erwartet.
Abwechslungsreiche Stunden auf einer interessanten Insel sorgen für gute Unterhaltung, Neuwerk scheint durchaus eine Reise wert zu sein – für mich aber bitte ohne Leichen.
Titel Fünf Fremde
Autor Romy Fölck
ASIN B0FYP6RYDT
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Geb. Buch (384 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 2. März 2026
Verlag Lübbe
Vergangenheit
An einem stürmischen Oktobertag erreichen fünf Passagiere die Insel Neuwerk in der Nordsee. Vier von ihnen haben schlechte Erinnerungen an den Sommer 1995, denn damals verschwand zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim. Was geschah damals? Als ein Orkan aufzieht und alle an die Insel fesselt, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Derjenige, der genau weiß was damals vorgefallen ist, gibt keine Ruhe bis eine alte Schuld gesühnt ist.
Das Buch hat mir gut gefallen, hatte aber mit mehr Action gerechnet. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Ich war sehr gespannt, was damals 1995 mit den beiden Teenagern wirklich passiert ist. Wir lesen immer abwechselnd aus der Sicht der fünf Passagiere und aus der Sicht der damals verschwundenen Isa im Jahr 1995. So erfahren wir langsam was jetzt passiert und was damals vorgefallen ist. Am Anfang waren es mir zu viele Namen, so dass ich mir kleine Notizen gemacht habe, aber mit der Zeit hatte ich keine Probleme mehr sie auseinander zu halten. Ich war sehr gespannt, wer die fünf auf die Insel gelockt hat und was er jedem einzelnen vorwirft. 4 von 5*.
Daniela K, Rezensent*in
Dieses Buch empfehle ich gerne weiter, obwohl die Autorin fremd für mich war.
Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel angenehm kurz gehalten.
Die Protagonisten wirken real und man könnte meinen das die sich untereinander kennen.....
Dieses Buch hat mich gut unterhalten.
Die Kinder im Nebel
Ich bin direkt in die Story eingestiegen und fand die Atmosphäre auf der Insel Neuwerk nahe Cuxhaven unglaublich faszinierend. Die Beschreibungen der Umgebung waren sehr detailreich und transportieren einen mitten ins Geschehen. Es war einerseits irgendwie gemütlich und ruhig, aber gleichzeitig unheimlich, weil dort ein düsteres Geheimnis seit 30 Jahren droht nun aufgedeckt zu werden. 1995 verschwinden zwei Schüler aus dem Schullandheim. Schließlich taucht die gesuchte Schülerin wieder auf. Sie scheint verstört, gar traumatisiert und schweigt über das was passiert ist. Doch wo ist der Junge geblieben mit dem sie zusammen war? Nach mittlerweile 30 Jahren ist der Verbleib dieses Jungen immernoch ungeklärt. Auf der Fähre zu Neuwerk reisen sich scheinbar fremde Menschen an. Sie alle verbindet aber das was vor 30 Jahren passiert ist. Zufall oder zieht hier jemand die Strippen und möchte, dass diese Personen auf die Insel kommen? Hier droht nicht nur ein Unwetter die Insel zu überwältigen...
Erzählt wird in wechselnden Zeitsträngen und Perspektiven, wodurch man zu den Protagonisten immer mehr eine Bindung aufbaut. Obwohl ich alle, insbesondere die Kommissarin Annika sehr nahbar und sympathisch fand, habe ich immer im Hinterkopf gehabt, ob man diesen Personen trauen kann. Schnell wird klar, dass alle einen Bezug zur Insel und den Geschehnissen vor 30 Jahren haben und das ein oder andere Geheimnis verbergen. Als schließlich ein Skelett gefunden wird und der Verdacht naheliegt, dass es sich um den gesuchten Jungen handelt, entsteht pure Spannung und die Ereignisse überschlagen sich. Der Schreibstil ist packend, detailreich und sehr flüssig. Man fliegt durch die Seiten bis zur Auflösung. Ich habe das Ende nicht so kommen sehen. Da ich eine andere Idee hatte, war ich ein bisschen enttäuscht sogar. Ich muss sagen, dass ich die Umstände nicht so ganz nachempfinden kann, warum diese Person erst jetzt "handelt". Dieser Person wurde letztendlich so viel Verständnis zugesprochen, was ich nicht nachvollziehen konnte. Aber natürlich hätte man dann nicht diesen spannenden Thriller gehabt. Hier fließen viele wichtige Aspekte mit rein, die dann das Fass sozusagen zum überlaufen gebracht haben. Trotz meiner kleinen Kritik und Überraschung über die Auflösung ein zufriedenstellendes und fulminantes Ende, was nachhhallt und einen nicht kalt lässt. Klare Leseempfehlung!
Danke für das Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe über NetGalley. Vielen Dank dafür. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.
Beklemmende Inselgeheimnisse
Der Roman startet sehr spannend mit einem Prolog im Sommer 1995, in dem zwei Jugendliche verschwanden, jedoch nur ein Mädchen wieder auftauchte.
Die Geschichte setzt sich in den ersten Kapiteln zunächst sehr rasant aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeiten (der Vergangenheit 1995 und der Gegenwart, sowie kleineren Rückblicken in den unmittelbare Vergangenheit) fort.
Einige spannende Ereignisse geschehen unmittelbar, bevor man alle Charaktere richtig kennengelernt hat. Nach und nach werden aber ihre Hintergründe beleuchtet und man lernt die Kommissarin Annika Lundt, den Meteorologen Mats, die Klosterschwester Charlotte und die biologische Forscherin Michelle besser kennen. Zusätzlich gibt Isabelle's Erzählsicht im Jahr 1995, Einblicke rund um die Geschehnisse vor ihrem und Janoschs -welcher verschollen blieb-Verschwinden.
Das bietet der Autorin Romy Fölck einen großen Spielraum mit verschieden Handlungssträngen eine düstere und angespannte Atmosphäre aufzubauen. Trotzdem kommt keine der Figuren zu kurz und erhält Facetten, die sie als Personen im Roman glaubhaft machen.
Die kleine Insel Neuwerk im Watt als Handlungsort zu wählen bringt eine Bedrängnis und Auswegslogikeit, die sich in den ausgeschmückten Beschreibungen der Umgebung und der bekehren Lage mit dem Sturm sofort aufs Gemüt der LeserInnen auswirkt.
Lange rätselt man, wie die vielen Bedrohungen am Ende zusammenführen könnten und hofft für alle Protagonisten auf umfassende Antworten. Ob sie diese auch wirklich erhalten oder nicht und der dramatischen Geschichte der Insel wieder entfliehen können, lasse ich jedoch für ein vollendetes Lesevergnügen offen!
Fazit: Mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht das Letzte! Stark mitfühlbare Verläufe und Schicksale!
Etwas weit hergeholt
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und besonders die Rückblicke in den Sommer 1995 fand ich sehr stimmungsvoll, wenn auch nicht sehr hilfreich dabei, herauszufinden was auf der Insel vor sich geht.
Die Auswahl der Personen, die wie zufällig gemeinsam auf die Insel gelockt werden, wirkt sehr willkürlich. Auf den ersten Blick bestehen nicht zwischen allen von ihnen Verbindungen, was das ganze noch seltsamer wirken lässt.
Die Ereignisse auf der Insel wirken dann doch etwas konstruiert. Sowohl das teils sehr vertrauensselige Verhalten, als auch dass permanent jemand verloren geht und gesucht werden muss, fand ich nicht so richtig authentisch. Im Angesicht des Sturms wirkte das irgendwie unbedacht und auch ziemlich holprig in Sachen Logik.
Was ich cool fand das war dieser abgeschlagene Insel-Flair, das Thema aussterbende Inseln und generell alles rund um das raue Leben. Romy Fölck schafft es einfach eine tolle Atmosphäre aufzubauen, die Insel und Geschichte lebendig werden zu lassen.
Der Kriminalfall hat mich nicht so wirklich überzeugt, das Finale wurde so dermaßen aufgebauscht, dass das nicht unbedingt mein Fall war. Und insgesamt war das Ende für mich zu sehr Happy End.
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