Markus Kavka über Depeche Mode

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Erscheinungstermin 08.10.2020 | Archivierungsdatum 11.03.2021

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Zum Inhalt

Markus Kavka über Depeche Mode.

Wie ist das eigentlich, wenn man als gestandener Musikjournalist seine Lieblingsband interviewen darf? Man möchte ihnen als Fan ja eigentlich die ewige Liebe gestehen, aber professionsbedingt geht das natürlich nicht. Markus Kavka ist so ein Musikjournalist und zugleich Hardcore-Fan der Superstars Depeche Mode. In dem vorliegenden Buch verhandelt er dieses Dilemma und andere, und erzählt nebenbei hinreißend komisch von einer 80er-Jugend in der bayerischen Provinz, von der Poesie des Mixtapes, von Dave-Gahan-Gedächtnisfrisuren, Gruftis in der Bravo und von Kickerduellen mit Martin L. Gore. He just can’t get enough!

Markus Kavka über Depeche Mode.

Wie ist das eigentlich, wenn man als gestandener Musikjournalist seine Lieblingsband interviewen darf? Man möchte ihnen als Fan ja eigentlich die ewige Liebe gestehen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462053272
PREIS 10,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Markus Kavka über Depeche Mode: beeindruckende Musikgeschichte der letzten 40 Jahre im sehr persönlichen Rückblick des bekannten MTV-Moderators. Das Buch überzeugt durch detailreiche und genaue Recherche und Anekdoten aus Markus Jugendzeit, die es so bislang noch nicht zu lesen gab. Wer sich für die Band und/oder Kavka interessiert und gerne an seine VIVA-Zeit (die im Buch jedoch keine Erwähnung findet, weil er DM erst nach 2000 traf) und seine legendären MTV-Interviews der 2000er zurückdenkt, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

Der Autor kombiniert geschickt Depeche Modes Musikgeschichte, Erfolg und Rezeption in Ost- und Westdeutschland mit seiner eigenen Vergangenheit. Damit bleibt das Buch von Anfang bis Ende spannend und regt dazu an, die genannten Interviews, Musikvideos und Konzerte noch einmal anzuschauen. Empfehlenswert. Dieses Buch kommt genau zur richtigen Zeit.

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Der Musikjournalist verrät einige interessante Details aus seinen Interviews mit der Band Depech Mode und erzählt in der hauptsache über sein Leben als Fan.

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This book is coming out today, and Amazon is already struggling with a shortage of supply - and I'm not surprised. Markus Kavka is the most popular music journalist in Germany, not only has he spent the last ca. 25 years informing us what's good and what's not, but his Bavarian nonchalance combined with a fair amount of nerdiness has turned "den Kavka" into a character who feels like some kind of virtual buddy to everybody interested in (particularly alternative) music. It's a well-known fact that Kavka LOVES Depeche Mode, so no wonder he needs 128 pages to write a love letter to the band.

As this is part of the KiWi music library series, the text combines personal anecdotes of the author with facts about the band or musician portrayed - and Kavka, who has interviewed Depeche Mode several times for MTV and other media, has quite a lot of both. We hear hilarious stories about his youth as a goth in the Bavarian countryside, solemn contemplations about his deep talks with Dave Gahan about substance abuse, and also get some vignettes feat. heroes like Farin Urlaub and Nick Cave.

So of course, this is not a classic band bio, and it doesn't intend to be, but it's a charming and entertaining little book that conveys how deeply bands can affect people and their lives - and it's a joy to read not only because Depeche Mode is great, but also because Markus Kavka is such a sympathetic, relatable, and humble character.

The new issues of the KiWi music library will soon be discussed on Papierstau Podcast, so stay tuned! :-)

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Markus Kavka (geboren 1967) und ich (geboren 1964) haben etwas gemeinsam: wir sind beide seit Anfang der 80er-Jahre Fans von Depeche Mode. Aus Kavka wurde ein profilierter Musikjournalist, der eine beindruckende Karriere hingelegt und im Laufe der Jahre schon zahlreiche KünstlerInnen interviewt hat. Immer etwas besonderes dabei: Gespräche mit Mitgliedern von Depeche Mode. Und davon handelt dieses Buch: anhand seiner Biografie erzählt er, wie er zu gerade dieser Band kam und was sie ihm bedeutet. Das ist sehr kurzweilig geschrieben, leider aber auch sehr kurz geschrieben: als eBook hatte das bei mir gerade mal 78 Seiten, als gebundene Ausgabe sollen es 128 sein. So ist der Lesespaß durchaus da, aber eben auch relativ schnell wieder vorbei. Somit vergebe ich vier von fünf Sternen, der eine Punkt Abzug weil in meinen Augen das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach nicht stimmt.

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Die kleine KiWi-Musikbibliothek ist mir schon häufiger über den Weg gelaufen. Nachdem ich aber wusste, dass es darin genauso viel über den Autor/ die Autorin geht wie über den/die Musiker, habe ich mich bisher zurückgehalten - meist aus mangelndem Interesse an ersterem.

Bei der Kombination aus Markus Kavka und Depeche Mode war aber endlich auch für mich was passendes dabei. Der Musikjournalist war mir mit seiner unaufgeregten und seriös wirkenden Art schon immer sympathisch. Und Depeche Mode begleitet mich seit meiner Kindheit. Mein Bruder war großer Fan von ihnen, und da wir uns das Zimmer teilten kam ich unweigerlich auch mit ihrer Musik in Kontakt. Die gefiel mir in den meisten Fällen sogar ausgesprochen gut. Und davon gab es ja auch reichlich, von "The Cure" hingegen - der zweiten Lieblingsband von Markus Kavka zu dieser Zeit - kannte ich damals gerade mal 3 Songs und ein Musikvideo, das etwas creepy und genau deswegen auch so cool war.

Aber zurück zum Buch. Es handelt sich hierbei keineswegs um eine Biografie über die Band, dazu ist es auch viel zu kurz geraten. Es ist vielmehr eine sehr grobe Werkschau, verknüpft mit Anekdoten von persönlichen Treffen zwischen Kavka und Depeche Mode. Das ganze ist dann nochmal eingebettet in Erinnerungen von Markus Kavka an seine Goth-Jugend im ländlichen Oberbayern.

Das alles ist sehr angenehm zu lesen (vor allem wenn man im Kopf die Stimme und die ganz eigene Intonation des Autors förmlich hören kann) und man schwelgt ein bisschen in Erinnerungen an die eigene Jugend. Den typisch Kavka-esken Ausspruch "Hamma wieder was gelernt" kann ich hier am Ende aber nicht bringen, denn Neues habe ich nicht erfahren. Das ist aber sicherlich auch gar nicht der Anspruch, den dieses Buch stellt, insofern alles gut.

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People are People

Depeche Mode war Anfang der Achtziger eine kommerzielle Band, die viele als erste mit Synthesizerklängen der New Wave bekannt machten.
Musikjournalist Markus Kavka zeichnet die Songs der Band nach, mehr aber noch die Wirkung auf die Jugend damals. Kavka macht das so glaubwürdig, weil er selbst Fan war und ist.
Außerdem haben Depeche Mode und andere Band wie Ultravox, Soft Cell und andere auch die Mode dieser Zeit mitgeprägt. Manchmal führte das zu Peinlichkeiten.
Einiges was Markus Kavka aus seinen Erinnerungen an diese Zeit erzählt ist ziemlich witzig und nicht selten identifiziert man sich als Leser, wenn man ebenfalls in den Achtziger Jahren Jugendlicher war. Das Buch macht viel Spaß!

Depeche Mode führte auch zu anderen Bands wie The Cure bis hin zu Industrial.

Das Buch ist mehr als nur ein Bandpoträt, noch mehr zeigt es eine besondere Zeit und das Feeling damals.

Diese Musikbücher der KIWI-Reihe gefallen mir inzwischen so richtig gut. Man bekommt immer etwas anderes, aber nie etwas von der Stange.

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Mir hat dieses Buch wegen Band und Autor besonders gut gefallen. Die ganze Reihe ist aber eine spitze Idee und wir verkaufen diese gerne.

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Leider passt dieses Büchlein nicht zu unserer Zielgruppe in der Buchhandlung, aber ich werde es im Freundeskreis weiterempfehlen. Kavka ist nur ein paar Jahre älter als ich und es gab viel zu schmunzeln, als er von seiner Jugendzeit in der Provinz erzählte, ich habe vieles wieder erkannt. Locker leicht mit Spaß geschrieben und mit Spaß gelesen. Danke!

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Als MTV groß wurde, war ich noch zu klein, um das hip zu finden. Und trotzdem gab es diesen "Markus Kavka", diese coole Socke mit den zu Spikes gestylten Haaren und dem bayrisch angehauchten "Herrschaften!", der erst die Neuigkeiten moderierte und später neben Nora Tschirner zum Aushängeschild des Senders wurde. Als Depeche Mode groß wurden, war ich ebenfalls zu klein, um das cool zu finden. Und trotzdem verirrten sich die traurigen Synthie-Klänge in mein fünf-jähriges Hirn und weckten die Melancholikerin in mir, bevor ich wusste, wie man das Wort buchstabiert. Eine Fähigkeit, die später nur mancher Lebenspartner und der Anblick zerstörter DDR-Bauten in Perfektion beherrschten.

Und wenn man Markus Kavka fragt, ob er ein Buch über seine Lieblingsband schreibt, dann stochert er nicht, wie andere Autoren der Reihe, planlos herum, als würde er das Sternchen in der Buchstabensuppe suchen, sondern er liefert. Er plaudert aus dem Nähkästchen, als hätte er nie etwas anders gemacht und als Leser fragt man sich, warum das Buch so wenige Seiten hat, obwohl man Kavka auch einen Roman abkaufen würde. Ernsthaft: Sehr gern habe ich dem 17-Jährigen Markus über die Schulter geschaut, während er seine ersten Gehversuche gemacht hat, sei es im Musik-Hören oder Musik-Machen.

Als Rahmenhandlung dienen Songs und später Interviews, die er mit der Band, in verschiedenen Kostellationen, geführt hat. Während man Kavka im Großteil des Buches durch seine Jugend folgt, erzählt er im letzten Viertel von den Interviews - seiner Nervosität, aber vor allem seinem Eindruck von den Bandmitgliedern. Er hat zu jedem einen Bezug - während einer eher kumpelhaft ist, ist der andere intellektuell fordernd und man spürt, dass da mehr als als Anhimmeln. Kavka gibt dem Leser das Gefühl, einen von ihnen zu sein und dass auch die Band ganz normal sei.

Nur mit der Chronologie hatte ich Probleme - manchmal wusste ich nicht, in welchem Jahr wir uns befinden - mir kam die Reihenfolge nicht ganz eindeutig vor.

Fazit

Ein "ganz Großer" des deutschen Jugendfernsehens erzählt mit Witz und Respekt von den "ganz Großen" des Synthie-Pop. Eine Stunde Spaß zum Mitnehmen, bitte.

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Nachdem ich schon mehrere Bücher aus der KiWi Musikbibliothek gelesen habe, habe ich mich sehr auf und über dieses Buch gefreut. Allerdings lässt es mich etwas zwiegespalten zurück. Natürlich sollen die Autoren (in diesem Fall Markus Kavka) ihre persönliche Bindung zu den Musikern/der Band beschreiben. Das gelingt ihm in diesem Fall meiner Meinung nach aber nur so semi-gut.
Für mich ist es zwar sehr interessant, mehr über Depeche Mode, vor allem über Kavkas Liebling Martin Gore, zu erfahren, aber alles in allem war es für mich ein Hauch zu viel Kavka und viel zu wenig Depeche Mode.
Dennoch: es war gut geschrieben, flüssig zu lesen, ich habe hinterher meine alten Depeche Mode CDs (ja, so alt bin ich) rausgekramt und durchgehört – für mich also eine lohnende Lektüre und dafür vergebe ich 4 Sterne.

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5/5 Sterne
Markus Kavka über Depeche Mode
von Markus Kavka
Kiepenheuer & Witsch
„Markus Kavka über Depeche Mode.
Wie ist das eigentlich, wenn man als gestandener Musikjournalist seine Lieblingsband interviewen darf? Man möchte ihnen als Fan ja eigentlich die ewige Liebe gestehen, aber professionsbedingt geht das natürlich nicht. Markus Kavka ist so ein Musikjournalist und zugleich Hardcore-Fan der Superstars Depeche Mode. In dem vorliegenden Buch verhandelt er dieses Dilemma und andere, und erzählt nebenbei hinreißend komisch von einer 80er-Jugend in der bayerischen Provinz, von der Poesie des Mixtapes, von Dave-Gahan-Gedächtnisfrisuren, Gruftis in der Bravo und von Kickerduellen mit Martin L. Gore. He just can’t get enough!“
Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Kiepenheuer & Witsch Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab.
Ich habe Markus Kavka früher oft im Fernsehen gesehen und auch Live bei einem Festival gesehen, als er eine Band interviewte, welche dort ihren Auftritt hatte. Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, weil ich dieses Interview so witzig fand. Wie er da zusammen mit der Band auf dem Dach eines alten Bauwagens saß und diese interviewte, völlig relaxt und entspannt und mit viel Gelächter während neben ihnen die Leute am Gummiband in die Luft katapultiert wurden. Ich glaube das war auf dem With Full Force Festival damals.
Allein schon durch dieses Interview und diverse Fernsehshows war mir der Moderator sehr sympathisch.
Jetzt sein Buch lesen zu können war für mich eine neue Erfahrung, da ich eigentlich einen weiten Bogen um Autobiografien mache. Aber die Verbindung Kavka – Depeche Mode war dann doch zu verlockend für mich, als Kind dieser Generation, als Liebhaber dieser Musik.
Ich wuchs damals in der DDR auf und bin etwas jünger als der Autor. Aber auch ich hörte hinter der Mauer Depeche Mode, auch wir feierten sie und machten Party zu ihrer Musik und auch bei uns im Osten gab es eine riesige Fangemeinde, selbst wenn wir nie die Möglichkeit hatten Konzerte zu besuchen und uns um geschmuggelte Schnipsel aus BRAVO und Co stritten. Ich habe sie dann 2013 endlich Live erleben dürfen in Oslo und die Halle war gefüllt mit Leuten jeder Altersgruppe und keinen hielt es bei den alten Songs auf den Plätzen. Der Saal bebte von tanzenden Füßen, die Luft vibrierte von den Stimmen der Menschen, welche alle Lieder mitsangen. Es war ein einmaliges Erlebnis.
Daher war es spannend für mich zu lesen, wie er diese Zeit erlebt hatte, wie er auf die ersten Treffen mit der Band reagierte und wie zu einem Fan wurde ohne ein Groupie zu sein. Er beschreibt sogar in einem Kapitel, wie es damals in der DDR war ein Fan zu sein.
Ich kann nur sagen, dass mich dieses Buch so verdammt an mich selbst erinnert hat, an meine wundervolle Jugend, an die Sehnsucht in mir selbst, die Träume und die Musik die mein Leben bestimmte.
Schon allein deshalb mochte ich dieses Buch sehr gern lesen, denn es ließ mich wieder jung fühlen, wieder träumen und in Erinnerungen schwelgen und ich denke so ging es dem Autor ebenfalls als er es schrieb. Zumindest war dies mein Empfinden beim lesen dieses Buches.
Ich kann es wirklich nur jedem Liebhaber dieser unvergleichlichen Band empfehlen. Danke dafür, dass du uns an deiner Reise teilhaben läßt Markus.
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Ich muss zugeben, das ich bei dieser Rezi nicht neutral sein kann, da ich seit meinem 9ten Lebensjahr großer Fan dieser Band bin und sie mich gefühlt immer begleitet hat. Markus Kavka schafft den Sprung zwischen Fan und Musikjournalist wunderbar zu vereinen. Es gibt viele Dinge die neu für mich waren und sein Schreibstil ist angenehm und kurzweilig. Es gibt nur vier Sterne, weil ich die Geschichte nicht auserzählt finde und sie für mich zu kurz war. Vielleicht kommt ja noch ein zweiter Teil...Absolute Leseempfehlung.

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„Eigentlich waren wir kreuzbrave Jungs, die zwar wüst aussahen, ansonsten aber keiner Fliege was zuleide taten.“ (CD 1, Track 11)

Markus Kavka ist ein großer Fan von Depeche Mode. In seinem Buch erzählt er von der Faszination, die ihn seit seiner Jugend begleitet, von Konzerten, Interviews mit Bandmitgliedern, von anderer Musik, die ihn prägte, von seiner eigenen Band und von seinen Gothic-Zeiten.

Kavkas Buch über Depeche Mode ist der 9. Band der KiWi Musikbibliothek. Mir hat der Band außerordentlich gut gefallen, was sicherlich zum Teil daran liegt, dass auch ich in meiner Jugend für Depeche Mode schwärmte, ähnliche Musik wie Kavka hörte, selbst in der Gothic-Szene unterwegs war.

Besonders gut gefallen hat mir aber auch Kavkas Humor, mit dem er von seiner Leidenschaft für Depeche Mode erzählt. Das (Hör-) Buch ist durchweg unterhaltsam und amüsant erzählt, bisweilen aber auch zum Schreien komisch.

Mir hat das Hören des Hörbuchs, das von Kavka selbst sehr gelungen gelesen wird, sehr viel Spaß gemacht. Kavka hat Erinnerungen an meine eigene Jugend geweckt und mich ein wenig von alten Zeiten schwärmen lassen. Zudem hat er mich animiert, mal wieder Depeche Mode zu hören, denn das hatte ich schon eine geraume Weile nicht mehr getan.

Markus Kavka: Depeche Mode. Kiwi Musikbibliothek, Band 9. Ungekürzte Autorenlesung. Argon Verlag, 2020; 9,99 Euro.

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Da Depeche Mode seit jeher auch zu meinen Lieblingsbands gehört, konnte ich diesem Band nicht widerstehen. Und auch wenn man nicht wirklich etwas Neues über die Band erfährt (was ja auch nicht Zweck des Buches ist und mich vermutlich auch eher abgeschreckt hätte), hat mir die Reise in meine Jugend mächtig Spaß gemacht und viele verschüttete Erinnerungen wachgerüttelt. Vieles, was der Autor Markus Kavka über seine jungen Jahre und seine ersten Erfahrungen im Bereich Musik gerade in den 80er Jahren beschreibt, habe ich so oder ähnlich ebenfalls erlebt, und daher gab es unglaublich viele Déjà-vu Momente, an die ich mich gerne wieder erinnert habe. Hinzu kommen einige nette Anekdoten über Interviews mit den Mitgliedern von Depeche Mode, abgerundet durch eine schöne Zusammenstellung der Alben und eine Top-40 Liste von Titeln am Ende des Buches. Für mich ein echter Glücksgriff und eine nostalgische Reise in die Vergangenheit.

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Ich war ja bereits zu seinen Moderationszeiten ein großer Fan von Markus Kavka. Die Verbindung zu Depeche Mode hat mich dann natürlich dazu veranlasst, sein Buch zu lesen. Wer hier eine große Geschichte zu den Privatmenschen von Depeche Mode erwartet wird allerdings enttäuscht werden. Dafür entführt uns Kavka in seine Welt des Fanseins, welche er wirklich lustig und interessant beschreibt. Gepaart mit Humor schildert er uns einen Teil seiner 80er Jahre und viele werden sich in seinen Erzählungen wiederfinden können.
Einen Punkt weniger gebe ich dafür, dass das Buch wirklich hätte länger sein können. Es kam mir einfach etwas kurzweilig vor und hätte mehr verdient.

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Großartig! Ich persönlich habe das Buch sehr genossen. Markus Kavkas Liebe zur Musik und zur Band war auf jeder einzelnen Seite zu spüren. Ihn mal nicht nur als objektiven, souveränen Musikjournalisten, sondern als subjektiven Fan zu erleben macht ihn nur noch sympathischer. Sein geballtes Wissen kam trotzdem immer wieder durch, was das Ganze nur noch beeindruckender gemacht hat.
Leider befürchte ich, dass unsere Kund*innen nicht sonderlich am Buch interessiert sind. Da kämen andere Titel der Musikbibliothek eher in die engere Wahl. Kavka und Depeche Mode entsprechen dann doch eher meinem subjektiven Interesse als dem unserer Zielgruppe.
Dennoch eine unbedingte leseempfehlung meinerseits!

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Wenn man Kavka kennt und DM liebt, bleibt nur Eines : LESEN
Vielleicht ist der Fan Blick zu sehr subjektiv, aber was sollte man Schlechtes über eine Band schreiben, die Menschen zum Träumen, Singen und Tanzen bewegt.

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