Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
Psychothriller
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Erscheinungstermin 23.09.2020 | Archivierungsdatum 29.11.2020
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Zum Inhalt
Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst ...
Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.
Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?
Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt …
»Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!« Sebastian Fitzek
Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst ...
Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel
Es klingt fast zu gut...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783596703555 |
| PREIS | 14,94 € (EUR) |
| SEITEN | 368 |
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Cornelia D, Buchhändler*in
Kurz vor der Hochzeit von Hendrick und Linda verschwindet Linda plötzlich spurlos.
Und das im Haus installierte Smart-Home-System Adam gerät völlig außer Kontrolle.
Der Thriller ist spannend und schnell zu lesen. Ich empfehle es bei 35°Grad im Schatten zu lesen, wenn man
nicht mehr denken kann, denn ich finde des sehr anspruchslos, auch die Sprache ist einfach und verständlich.
Auch manche Formulierungen fand ich nicht sehr gelungen, z.B. "sein Verstand brüllte ihn an"
Die Idee finde ich sehr gut. Ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet, daß endlich mal jemand
einen Roman über ein sich selbst verbesserndes Sprachsystem wie Alexa schreibt.
Wie gesagt, ein spannender einfacher Thriller, den man so nebenbei schnell lesen kann
Martina G, Buchhändler*in
Arno Strobel bringt mit diesem Thriller zwei wichtige Themen auf den Tisch. Einserseits das Thema Smart-Home, die Überwachung des Eigenheims per App. Andererseits ein Thema, welches ich nicht benennen möchte (Spoileralarm).
Sehr spannend geschrieben, ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen.
Der Chirurg Hendrik kommt nach einer Nachtschicht im OP nach Hause und seine Verlobte ist verschwunden.
Ebenso ein Koffer und einige ihrer Habseligkeiten, so dass die Polizei davon ausgeht, dass Linda ihn einfach verlassen hat.
Doch daran kann Hendrik nicht glauben. Was ist also passiert und ist Linda in Gefahr?
Bereits in "Offline" hat Herr Strobel das Thema "Smart home System" aufgegriffen und vertieft es in diesem Werk weiter.
Als Leser kann man die offensichtlich Vorzüge, aber auch die Nachteile einer solchen Einrichtung schnell nachvollziehen.
Der Schreibstil ist wie immer packend und der Autor beherrscht es eine aufkommende Spannung zu erzeugen.
Leider war mir bereits recht schnell klar, wie das alles zusammenhängt, auch wenn Strobel versucht hat, den Leser auf falsche Fährten zu locken.
Nichtsdestotrotz kratzt er ein wichtiges Thema an und kann mit der Geschichte gut unterhalten.
Fazit: Ein solider Thriller mit wichtigen Thema, der leider etwas vorhersehbar daherkommt.
Wow, was für eine krasse Reise!
Worum geht's?
Hendrik und Linda wollen heiraten. Doch plötzlich verschwindet Linda ohne ein Wort. Die Polizei glaubt daran, dass Linda vor der Hochzeit kalte Füße bekommen hat, doch das kann Hendrik sich beim besten Willen nicht vorstellen. Dann hört er, dass Linda nicht die einzige ist, die verschwunden ist...
Meine Meinung:
Arno Strobel hat es wieder mal geschafft. Ich bin fix und fertig! So viele Wendungen, mit einem Spannungsbogen, der ganz schön an meinen Nerven gezerrt hat. Und ein Ende, das ich so nicht erwartet habe. Chapeau, Herr Strobel!
Dem Schreibstil kann man super folgen, das Problem ist nur, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Am Anfang dachte ich noch "Uí, das ist aber keine ganz so starke Geschichte wie Offline" weit gefehlt! Die Spannung baut sich unaufhörlich auf - und man kann sich ihr einfach nicht entziehen.
Die Handlung ist schlüssig und nachvollziehbar - und dadurch oft auch ein bisschen beängstigend. In jedem Fall sehr unterhaltsam! Ich freue mich schon sehr aufs nächste Buch!
"Die App" ist Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein junger, kurz vor der Hochzeit stehender Arzt wird nachts zu einem Notfall gerufen Als er morgens wieder nach Hause kommt, ist seine Verlobte verschwunden. Entführt? Abgehauen? Durchgebrannt? Das fragt sich der Arzt, die Polizei und der Leser. Die Aufklärung hat eine dauerhafte Gänsehaut bei mir erzeugt und auch wenn ich keine App für ein Smart-House installiert habe, wird die Nacht wenig Schlaf bieten. Für Menschen, die den Nervenkitzel lieben!
Susanne B, Rezensent*in
Sicherheit im Eigenheim?
Wie bereits in „Offline“ setzt sich Arno Strobel auch in seinem neuen Psychothriller „Die App“, kritisch mit dem intelligenten Zuhause auseinander. Worum geht es?
Hendrik und Linda leben in Hamburg, in einem Haus mit dem Smart Home-System *Adam*, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher.
Doch eines nachts verschwindet Linda. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Könnte ein Hacker über potentielle Sicherheitslücken *Adam* gekapert und Linda entführt haben?
Schnell ist klar, Linda ist nicht die Erste, die aus einem Haus mit Smart Home spurlos verschwindet. Cui bono? Die Polizei tappt im Dunkeln. Und so begibt sich Hendrik auf eine verzweifelte Suche…
Arno Strobel hat seinen neuen Psychothriller wieder packend in Szene gesetzt. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik, dunkle Keller für Gänsehautgarantie.
Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Auch wenn Hendrik, ein Chirurg, ziemlich naiv und blauäugig rüberkommt. Zum Glück wird er von Alexandra unterstützt, die sich gut mit IT auskennt.
Der Leser erhält Einblicke in unvorstellbare Verbrechen. Und es gibt auch einen gefährlichen Psychopathen. Aber mehr wird nicht verraten…
Fazit. Ein Buch, das „Smart Home“, app-basierte Sicherheit im Eigenheim, thematisiert. Toll!
Rezensent*in 570520
Smart Homes nehmen uns viele Dinge im Alltag ab und man kann die Waschmaschine von Unterwegs aus anmachen. Doch was, wenn sich jemand in das System hackt? Diese Frage nahm sich auch der Autor Arno Strobel in seinem neuen Thriller an.
Das Cover ist sehr schlicht und auch passend zum Thema. Es hat einen gewissen Stil, den alle Arno Strobel Bücher haben und somit kann man schnell sehen, dass das Buch von diesem Autor ist.
Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden, die das Buch definitiv halten kann. Denn dank des locker leichten Schreibstils und der kurzen Kapitel konnte ich sehr schnell die Geschichte lesen.
Ich mochte es sehr, dass es so kleine Kapitel gab, die von den Opfern in ihrer misslichen Lage handelte. Diese waren gut am kursiven Schriftbild zu erkennen.
Den Protagonisten fand ich sehr sympathisch und er hat sich auch gut gegen die Polizei durchgesetzt.
Für mich war die Geschichte recht leicht zu durchschauen auch was so Kleinigkeiten anging, die sich am Schluss dann auflösten. Dies hat mir jedoch nicht die Spannung genommen aber dafür habe ich dennoch einen Stern abgezogen, da es mich nicht so überrascht hat.
Alles in allem aber ein solider Thriller mit einer wichtigen Botschaft.
An sich ist ja kaum an ihm vorbeizukommen, doch „Die App“ war tatsächlich mein erstes Buch von Arno Strobel.
Das Setting bzw. die Handlung ist zügig skizziert: Eine Smart-Home-App soll das neue Zuhause des Chirurgen Hendrik und seine Verlobte Linda in einer noblen Ecke Hamburgs komfortabler und sicherer machen. Die beiden sind hin und weg: So sollte es sein, ihr Zuhause. Doch als Hendrik von einer Nachtschicht zurückkommt, ist Linda weg, keine Spuren, ein paar ihrer Sachen verschwunden. Für die hinzugerufene Polizei scheint der Fall klar: Linda hat Hendrik verlassen. Hendrik kann, nein will das nicht glauben. Wurde Linda entführt und die Smart-Home-App wurde gehackt, da sie keinen Alarm schlug? Zunehmend fühlt Hendrik sich auch beobachtet …
Zugegeben, die Idee, zuhause die Heizung aus der Ferne steuern zu können usw. ist verlockend. Dennoch birgt die vermeintliche Sicherheit, die derartige Systeme bieten, natürlich auch Gefahren: Sie können manipuliert werden, man begibt sich in die Fänge der Anbieter … die denkbaren Horrorszenarien sind vielfältig. Genau dieses Thema greift Strobel hier auf. Allerdings nicht sachlich, sondern er spielt mit den Ängsten seiner Leser und das durchaus gekonnt. Man fühlt quasi ungewollt mit den Figuren mit. Der Schreibstil ist flott und unterhaltsam, der Plot spannend – auch und gerade durch die Wechsel der Erzählperspektive oder eingestreute Informationshäppchen, die den Leser auf falsche Fährten lenken sollen. Das wirkt routiniert, was man durchaus als „Thriller vom Reißbrett“ sehen könnte. Doch selbst wenn dem so sein sollte: Strobel unterhält, wirft ein aktuelles und relevantes Thema auf. Einzig der Umstand, dass man trotz mancher „Nebelkerze“ zügig einen Verdacht zu den Zusammenhängen hegt, ist ein Wermutstropfen. Eingefleischten Strobel-Fans könnte das Konzept irgendwann mal fad werden, mir als Neuling bescherte das Buch spannende Unterhaltung.
Theresa K, Buchhändler*in
Was wenn der HomeAssistant, der eigentlich im Haushalt helfen sollte, plötzlich zur Bedrohung wird?
Eine Frau verschwindet mitten in der Nacht aus ihrem Haus. Der Verlobte ist sich sicher, dass sie ihn, eine Woche vor der Hochzeit, nicht verlassen würde und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln..
Super Idee sehr spannend umgesetzt!
Rezensent*in 595693
ISBN 9783596703555
Sprache Deutsch
Ausgabe flexibler Einband, 368 Seiten
ebenfalls erhältlich als ebook und Hörbuch
Erscheinungsdatum 23. September 2020
Verlag Fischer
Smart ist sicher
Linda und Hendrik sind glücklich. Ein gemeinsames Abendessen, ein Gläschen Wein, ein Blick auf den schimmernden Ring mit der aufgeregten Vorfreude auf die Hochzeit in wenigen Tagen. Das gemütliche und mit Smart-Home-System ausgestattete Haus bewohnen sie bereits. Dem Glück kann nichts mehr im Wege stehen – oder doch? Linda verschwindet plötzlich in der Nacht, Hendrik ist verzweifelt, bei der Polizei nimmt man ihn nicht ernst. Warum hat die APP keinen Einbruch gemeldet? Hat sich überhaupt jemand unbefugt Zutritt zum Haus verschafft? Oder ist Linda plötzlich geflohen vor der Ehe?
Zwischen kursiv gedruckten Szenen im „Irgendwo“ und der Begleitung von Hendrik in seiner Verzweiflung wechselt Arno Strobel in rascher Abfolge die Schauplätze. Die kurzen Kapitel animieren zum steten Weiterschmökern, da der Leser zwar immer verschiedene Möglichkeiten vor Augen geführt bekommt, aber doch niemals weiß, welche wirklich stimmt.
Nicht allzu viele Personen dominieren das Geschehen, trotzdem drängt sich der Verdacht auf, dass fast jede irgendetwas zu tun haben könnte mit Lindas Verschwinden. Sonderbare Mimik, unstimmige Bemerkungen, eine unpassende Geste – hinter jedem könnte man ein merkwürdiges Benehmen orten, es scheint nicht klar zu sein, wem man überhaupt vertrauen kann. Mensch wie Technik lösen Wut aus in Hendrik, da es keinerlei Hinweise auf Lindas Verbleib gibt. Weil die Polizei vorerst keine Ermittlungen aufnehmen will, muss er selber nachforschen.
Wie man es von Arno Strobel bereits gewohnt ist, nimmt einen der dynamische Schreibstil von Anfang bis zum Ende hin mit, lässt unterschiedlichste Gedanken aufkommen, was tatsächlich geschehen sein mag und löst das Rätsel schlussendlich gekonnt auf.
Der neue Psychothriller aus Strobels Feder unterhält vorbildlich und nimmt wie nebenbei ganz wesentliche Themen mit zwischen die Seiten.
Am besten sucht man sich ein paar einsame Stunden, damit man „Die APP“ ungestört durchlesen kann – und überlegt dann, wieviel Sicherheit man aufgeben möchte für eine Menge an Bequemlichkeit …
Arno Strobel kann es. Das hat er mit diesem Buch wieder eindrucksvoll bewiesen. Er greift in diesem fesselnden Thriller ein Thema auf, welches absolut aktuell ist: die digitale und mobile Vernetzung aller unsere Lebensinhalte. Die Geräte im Haus per Smartphone steuern zu können, scheint momentan ein mega angesagter Trend zu sein. Den Ofen von unterwegs aus anschalten, den Einkaufszettel auf Alexa schreiben bzw. ihn ihr diktieren, per Handy überwachen, wer an der Haustür klingelt. All das ist mittlerweile mehr Normalität als Magie. Das alles sind durchaus Aspekte, die unser Leben erleichtern, aber sie haben auch Schattenseiten. Moderne Technologien können gehackt werden und statt uns zu helfen arbeiten sie auf einmal gegen uns und machen und das Leben zur Hölle. Auf einmal überwachen wir nicht mehr unser Leben, sondern wir selbst werden überwacht. Wie real das eigentlich ist, das zeigt dieser spannende Thriller. Packend bis zur letzten Seite, bringt er einen durchaus ins Grübel, ob diese ganz moderne Technologie inklusive all dieser schicken Apps wirklich so ratsam und gut ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Francesca T, Buchhändler*in
Mega spannend!
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Man weiß lange nicht, wem man tatsächlich vertrauen kann und wem nicht und rätselt bis zu den letzten Seiten mit.
Zwei brisante Themen in einem Thriller: Was will man mehr?
Ein packender und zugleich beängstigender Thriller, in dem Arno Strobel auch auf die Gefahren hinweist, die von immer modernerer Technik ausgehen können.
Immer wieder denkt man, man hätte das Puzzle gelöst, man wüsste, wer wo steht, doch immer wieder täuscht man sich dank der genialen Erzählweise.
Zum Inhalt:
Henrik und Linda sind glücklich, wohnen in einem schönen Haus mit Smart Home Funktion und wollen in einer Woche heiraten. Doch dann verschwindet Linda, die Polizei glaubt, dass Linda einfach gegangen ist, Hendrik will das nicht glauben. Wie konnte jemand ins Haus gelangen ohne Spuren zu hinterlassen? Er fängt an sich beobachtet zu fühlen.
Meine Meinung:
Ich bin bei dem Buch hin und her gerissen. Einerseits fand ich es schon ganz spannend, andererseits fand ich die Story schon ein wenig zu abgefahren. Klar ist, dass man bei einem Smart Home ggf. DInge erlebt, die man so nicht wollte oder erwartete, aber für mich hier ein wenig überzogen. Der Schreibstil war gut, denn man wird schon durch das Buch gezogen. Insgesamt habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Beklemmend smart
Inhalt:
Du hast die App auf deinem Handy.
Sie ist unheimlich praktisch.
Du kannst dein ganzes Zuhause damit steuern.
Jederzeit. Von überall.
Die App ist sicher.
Das sagen alle.
Aber was, wenn nicht?
Deine Frau verschwindet.
Es gibt keine Spur.
Keiner glaubt dir.
Du bist allein.
Und sie wissen, wo du wohnst.
Meine Meinung:
Hamburg-Winterhude. Hendrik und Linda sind von ihrem neuen Zuhause, das komplett mit Smart Home ausgestattet ist, begeistert. Alles lässt sich ganz einfach per App steuern, jederzeit, von überall, jedoch absolut sicher.
Eines Nachts verschwindet Linda plötzlich, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Die Polizei geht davon aus, dass Linda freiwillig verschwunden ist, Hendrik hingegen ist von einer Entführung überzeugt. Aber warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst, wenn sich jemand Zutritt zu dem Haus verschafft hat?
Hendrik versucht dem ganzen auf den Grund zu gehen und fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu Recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt…
Mit diesem Buch hat Arno Strobel mich erneut vollends überzeugt! Aufgrund des Klappentextes und des ansprechenden Covers war ich sehr gespannt auf den neuen Strobel. Nach den ersten Seiten tauchte ich auch schon komplett in die Geschichte ein und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Spannung wird das ganze Buch über gehalten und es glänzt mit einem nicht vorhersehbaren Ende.
„Totale Überwachung“ durch Apps ist direkt aus dem Leben gegriffen.. Ich habe beim Lesen mehrfach darüber nachgedacht, ob ich wirklich alle Apps auf meinem Handy benötige, oder ob ich nicht die ein oder andere löschen kann.
Der Schreibstil ist flüssig und authentisch, die Länge der einzelnen Kapitel ist angenehm.
Dadurch dass die Geschichte bis zum Ende spannend war, hatte ich das Buch leider viel zu schnell durch.
Vielen Dank an den Fischer Taschenbuch Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.
Fazit:
Ein packender Thriller mit unerwartetem Ende zum Mitfiebern und Miträtseln!
"Die App - Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst." von Arno Strobel
Zum Inhalt:
Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst ...
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart-Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.
Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?
Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt …
Meine Meinung:
Er hat es wieder geschafft!
"Die App" ist packend, spannend und zum "an den Nägel kauen".
Herr Strobel hat einen modernen, flüssigen Schreibstil, er schafft es innerhalb weniger Seiten eine Spannung aufzubauen und versteht es diese auch Aufrecht zu erhalten.
Tatsächlich hab ich das Buch, einmal angefangen, kaum aus den Händen gelegt weil ich wissen wollte, was passiert ist, was noch alles passieren wird und natürlich, was die Hintergründe der Entführung sind.
Eine absolut mitreißende und spannende Geschichte, die mich davon überzeugt hat: "Mein Zuhause wird kein Smart Home".
Vielen Dank für den Nervenkitzel!
Die Charaktere sind facettenreich und authentisch angelegt, wirken glaubhaft und allein aus diesem Grund fiebert man mit ihnen mit.
Die ein oder andere überraschende Wendung, hält den Leser gefangen und sorgt für den oben genannten Nervenkitzel.
Ich habe das Buch förmlich inhaliert und jede Sekunde "genossen".
Gerade die kursiven Abschnitte haben mir die ein oder andere Gänsehaut beschert!
Für mich definitiv ein Highlight.
Das Cover ist ein Hingucker. Ich bin davon überzeugt das es mir im Buchhandel in die Augen "stechen" würde.
Andrea S, Buchhändler*in
Die App - du denkst nur du kannst mit ihr dein Haus steuern, licht anmachen, Türen öffnen? Was ist wenn auf einmal die Welt auf den Kopf gestellt wird und nicht nur du darauf Zugriff hast? Und dazu noch die Frau, die du heiraten willst verschwunden ist?
Wie schon auch in "Offline" zeigt Arno Strobel nicht nur die Gefahren sondern auch die Tiefen der menschlichen Psyche auf - fesselnd und mörderisch.
Wow das Buch hat mich regelrecht mitgerissen. Ich konnte es nur schwer zur Seite legen. Der Autor hat es geschafft, dass ich irgendwann gar keiner Figur mehr glaubte, den alle verhielten sich irgendwie verdächtig.
Das sorgte bei mir für richtig viel Spannung.
Die Protas sind gut beschrieben und ich hatte gleich ein Bild von ihnen vor meinem inneren Auge auch ihr Handeln erklärt sich spätestens am Ende, so dass sie autentisch wirkten.
Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende gegeben wobei er zum Ende noch mal zulegt.
Der Schreibstiel ist flüssig und die Kapitel haben eine gute Länge.
Das Thema Smart Home wurde meiner Meinung nach gut beschrieben mit seinen Vor- und Nachteilen und ich bin dem gegenüber aus vielen Punkten sehr skeptisch gegenüber den genau die in dem Buch angesprochen Schwachstellen decken sich mit meinen Bedenken diesbezüglich.
Natürlich hat so ein intelligentes Haus auch Vorteile aber im Grunde unterstützt es doch eher die Bequemlichkeit.
Daher kommt mir noch nicht mal eine Alexa ins Haus.
Christina P, Rezensent*in
Ist dein smartes Leben wirklich sicher?
Fluch oder Segen? Hendrik und seine Verlobte Linda wohnen in einem smarten Haus. Alles wird von der modernen Software „Adam“ gesteuert - Licht, Heizung, Jalousien, Haustür, Raumüberwachung uvm. Dazu gibt es die bequeme App fürs Smartphone als Rund-um-die-Uhr-Service. Diese neue Technologie ist absolut sicher, ein Iris-Scan schützt zuverlässig vor Hackern oder anderen Zugriffen. Doch plötzlich ist Linda spurlos verschwunden, ohne jeglichen weiteren Hinweis. Von der Polizei nicht ernst genommen, sucht Hendrik verzweifelt Hilfe - und bekommt diese kurz darauf von einer Studentin, welche erstaunlich viel über die Anfälligkeit solcher Systeme weiß. Als die ermittelnden Beamten sich zudem plötzlich ziemlich auffällig verhalten weiß Hendrik bald nicht mehr, wem er noch trauen kann, um Linda wiederzufinden.
„Die App“ ist ein genialer Thriller mit einem brisanten Thema. Grad die modernen Annehmlichkeiten, die angeblich so smarten Anwendungen, scheinen eine Hintertür für Verbrechen zu bieten. Oder doch nicht? Gespannt verfolgt man Hendrik bei seinen Versuchen, die Wahrheit herauszufinden, während man als Leser parallel dazu Einblick in die Schicksale einiger Opfer erlangt. Und was man da zu lesen bekommt, ist ziemlich schockierend.
Durch die Einschübe der Opfer kam mir beim Lesen zwar schnell ein Verdacht, was hinter dem Verschwinden von Laura sowie weiterer Opfer stecken könnte. Unklar war jedoch die ganze Zeit über, wer alles hinter der ganzen Sache steckt und wie die Verbrechen aufgezogen wurden. Wiederholt war ich mir während des Romans nicht sicher, welchen der hilfreichen Personen zu trauen ist und wer stattdessen in die Sache involviert sein könnte. So bleibt der Thriller bis zum Schluss spannend und auf eine angenehme Art undurchsichtig, bis sich die Handlung zuspitzt und man die gefährlich Wahrheit erfährt - Überraschungen nicht ausgeschlossen. Okay, ein wenig war mir der Täter am Schluss zu redselig statt einfach mal zu handeln und sich selbst zu retten, aber das sei vor dem Hintergrund des wirklich gelungenen Romans verziehen.
„Die App“ - egal, ob du smarter Technologie vertraust oder diese verteufelst, hier erfährst du, was damit wirklich möglich ist. Mach dich auf mitreißende Lesestunden gefasst - ich jedenfalls konnte das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen.
Der Einstieg in das Buch war schnell und einfach, denn es geht gleich mit dem Verschwinden von Linda los. Danach beginnt eine absolut rasante Suche von ihrem Freund Hendrik, die einigen Menschen das Leben kostet...
Ich war von der ersten Seite an in dieser sowas von spannenden Geschichte gefangen. Hendrik sucht verzweifelt seine Verlobte Linda, aber auch andere Personen sind spurlos verschwunden. Die Ermittler nehmen die Angehörigen kaum ernst.
Die beiden Ermittler waren mir von Anfang an suspekt, ich war sehr gespannt, was die beiden noch so für Überraschungen bereithalten. Der Spannungsbogen ist von Beginn an ganz weit oben und das ganze Buch hat eine gruselige Aura auf mich übertragen. Ich hab mir Abends kaum getraut mit Alexa das Licht zu löschen.
Je weiter ich in dem Buch vorgedrungen bin, umso mehr hatte ich eine ganz bestimmte Richtung in Verdacht, in die sich alles entwickeln könnte. Genau so kam es, aber mit einem derart spannenden Finale, für mich als Thrillerfan absolut perfekt. Ganz großes Kino am Ende, wo sich alles nochmal mehrfach überschlägt. Klasse Buch!
Hendrik und Linda wohnen in Hamburg-Winterhude. Sie genießen den Komfort, den ihnen "Adam", ein intelligentes Smart Home System, bietet. "Adam" lässt sich ganz einfach über eine App bedienen, steuert so bequem alles und garantiert die Sicherheit der Bewohner. Doch plötzlich ist Linda verschwunden, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Hendrik versteht die Welt nicht mehr. Von der Polizei fühlt er sich nicht ernst genommen und deshalb beginnt er auf eigene Faust nach Linda zu suchen. Dabei lernt er eine Frau kennen, deren Mann ebenfalls verschwunden ist. Seltsamerweise genießt auch dieses Ehepaar in seinem Haus den Komfort von "Adam"....
Auch dieser Strobel startet ohne langatmiges Vorgeplänkel, denn man befindet sich sofort mitten im spannenden Geschehen, da man im Prolog einen Mann beobachtet, der sich offenbar in einer ausweglosen Situation befindet und langsam in Panik gerät. Dass diese Panik mehr als gerechtfertigt ist, stellt sich schnell heraus. Doch wer der Mann ist, wie er in diese Situation geraten ist und wie sich das alles in die Handlung einfügen wird, erfährt man natürlich nicht. Doch mit diesem Einstieg sorgt der Autor mal wieder gekonnt dafür, dass man als Leser sofort am Haken hängt und mehr erfahren möchte.
Danach lernt man Hendrik und Linda kennen. Die beiden wirken sympathisch und scheinen gut miteinander zu harmonieren. Doch dann verschwindet Linda. Hendriks Verzweiflung und seine Überzeugung, dass sie niemals ohne Nachricht gegangen wäre, wirken authentisch. Gemeinsam mit Hendrik macht man sich auf die Suche, irgendeinen Hinweis zu finden, was passiert sein könnte. Die Polizei scheint keine große Hilfe zu sein. Recht kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen dafür, dass man bereits früh in den Sog der Ereignisse gerät. Arno Strobel legt geschickt Spuren aus, denen man allzu bereitwillig folgt. Überraschende Wendungen sorgen allerdings oft dafür, dass man die eigenen Überlegungen verwerfen und neu ansetzen muss. Den wahren Hintergründen auf die Spur zu kommen, ist jedoch nicht ganz einfach, denn man weiß nicht, wie man alles einordnen soll und wem man eigentlich vertrauen kann. Die Charaktere wirken alle authentisch. Doch irgendwie scheint jeder etwas zu verbergen, Hinweise zurückzuhalten oder zu unverblümt zu streuen. Diese Ungewissheit, wer hier nicht mit offenen Karten spielt oder gar ein gezinktes Blatt in den Händen hält, macht einen großen Reiz dieses Psychothrillers aus. Die Spannung wird dadurch nicht nur früh aufgebaut, sondern kann durchgehend gehalten werden und sich zum Ende hin sogar noch steigern.
Ein wahnsinnig spannender Thriller, den man erst aus der Hand legen kann, wenn man am Ende angekommen ist.
Inhalt:
„Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst ...
Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.
Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?
Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt …“
Schreibstil/Art:
Die zeitgerechte und leichte Art verleiht diesem Thriller eine gewisse Frische und Modernität. Der Aufbau ist raffiniert und ausgeklügelt. Kurze, effektvolle Sätze skizzieren ein Bild voller Nervenkitzel und Spannung.
Hendrik Zemmer steht im Vordergrund dieser Geschichte und nimmt den Leser auf die Suche nach seiner Frau Linda mit. Die kursiven Einschübe der Opfer machen deutlich wie abgebrüht und gefährlich der Täter ist. Die Beschreibung zum Tatort sowie dem Prozess garantieren Gruselmomente.
Als Kritikpunkt muss ich anmerken, dass ich das Handeln des ein oder anderen Charakter etwas unlogisch fand. Hätte meiner Meinung nach deutlich besser ausgearbeitet sein können.
Fazit:
Geschickt lenkt Strobel den Leser auf kleinste Details, verwischt Spuren, während schon die nächsten auftauchen und erschafft somit einen überaus spannenden Handlungsverlauf, dem man ohne Pause direkt bis zum Ende folgen muss.
Ein Thriller mit einer klaren Botschaft; digitale Medien sowie die neuste Technik machen uns gläsern. Ob das tatsächlich soweit kommen kann, weiß ich nicht aber die Idee hat mir sehr gut gefallen.
Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Buch welches im Frühjahr 2021 erscheint.
Hendrik ist Arzt und wird von seinem Chef zu einem Notfall ins Krankenhaus gerufen. Als er von diesem früh morgens zurück kommt, ist seine Verlobte Linda verschwunden.
Keine Spur von ihr, aber auch keine Nachricht oder Einbruchsspuren. Dennoch ist Hendrik sich sicher, Linda ist nicht freiwillig gegangen. Die Polizei sieht dies leider anders, denn ein Koffer und auch einige andere Dinge fehlen. Für Hendrik beginnt die Suche nach seiner Verlobten und vor allem, erst einmal nach Anhaltspunkten.
Die App ist ein Buch, welches uns erschreckend vor Augen führt, was moderne Technik auch bedeuten kann. Nicht nur Erleichterungen im Alltag, sondern auch ein Risiko, Zugriff in unser Privatleben und ggf. auch für dritte. Die Story selbst ist ein auf und ab der Geschehnisse und es wird nichts zu früh verraten. So bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.
Die Charakter haben alle etwas undurchsichtiges, was ganz sichr gewollt ist, um die Spannung zu erhöhen. Doch genau deswegen wirkt der Protagonist etwas naiv. Er verschenkt sein Vertrauen grade zu. Genau dies hat mich auch dazu verleitet, einen Stern abzuziehen. Ich hätte mir etwas mehr argwohnen und skepsis in dieser Situation gewünscht.
Dennoch kommt man bei diesem Buch auf seine Kosten und Arno Strobel Fans werden ganz sicher nicht enttäuscht sein.
Einer der Besten Psychothriller die ich dieses Jahr lesen durfte. Die ganze Geschichte um Hendrik iat ein fantastischer Aufbau! Die App weis wo er wohnt... Die app weia wo ist. Spannung, grusel, und es lässt einen nicht mehr los. Wie die app.
Stefanie C, Rezensent*in
Nachdem mich zuletzt "Offline" von Arno Strobel sehr begeistern konnte, war ich unglaublich gespannt auf seinen neuesten Roman. Hierbei stehen Home Security Systeme/Smart Homes im Mittelpunkt der Geschichte und was damit passieren kann, wenn sich jemand von außen daran zu schaffen macht.
Hier hat mich zunächst auch wieder die aktuelle Thematik des Buches begeistern können und wie das Thema Smart Homes in die Geschichte integriert wird. Ein wenig gruselig fand ich diese Technik schon immer und das Buch hat mich darin definitiv bestätigt.
Die Geschichte beginnt mit einem romantischen Abendessen zwischen Hendrik und Linda, die in wenigen Tagen heiraten werden. Doch als Hendrik nach einen Notfalleinsatz aus dem Krankenhaus zurückkehrt und Linda plötzlich verschwunden ist. Niemand will ihm glauben, dass sie ihn nicht verlassen hat.
Die Spannung baut sich langsam auf und man lernt verschiedene Personen kennen. Man hat das Gefühl niemadem trauen zu können und damit baut sich immer mehr Spannung auf. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war innerhalb von ein paar Stunden durch.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es konnte mich auch sehr gut unterhalten, allerdings war mir das Ende ein wenig zu schnell abgehandelt und an mancher Stelle wirkte die Geschichte ein wenig zu überladen. Insgesamt kann ich das Buch aber definitiv empfehlen.
Melanie S, Rezensent*in
Und wieder ein absoluter Page Turner von dem Erfolgsautoren Arno Strobel. Diesmal geht es um ein Haus mit Smart Home, steuerbar über eine App. Ein glückliches Paar, Linda und Hendrik, doch plötzlich verschwindet Linda spurlos.
Man kann hier gar nicht so viel zum Inhalt sage, da dass einfach zu viel verraten würde. Nur so viel, die Seiten flogen nur so vorbei, es gab, wie ich es bei einem gelungenen Thriller liebe, überraschende Wendungen, der Leser konnte der Ermittlungsarbeit folgen, ohne dass es langweilig wurde. Das Ende war für mich nicht ganz überraschend, da ich mit so etwas schon irgendwie gerechnet hatte. Trotzdem fand ich das Buch absolut klasse und ich wurde für mich wieder darin bestätigt, dass Arno Strobel einfach super Bücher schreibt.
Auf die Story an sich, möchte ich aufgrund des Nachworts des Autors nicht näher eingehen. Jeder sieht den Klappentext und kann sich diesbezüglich selbst ein Bild darüber machen, ob die Geschichte für ihn interessant sein könnte oder nicht. Ich kann euch nur sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt zu zuschlagen. Ich persönlich bin total begeistert von diesem Buch und es konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen und vollkommen begeistern. Unglaublich, was für ein rasantes und überaus spannendes Werk der Autor hier abgeliefert hat.
Ihr könnt es euch wie eine Achterbahnfahrt vorstellen, bei der ihr immer hofft (oder eher befürchtet), dass eine ,,ruhigere" Zwischenpause kommt damit ihr wieder Zeit zum Luft holen erhaltet, doch stattdessen vollführt die Fahrt einen Looping nach dem anderen. Genau so ein Gefühl, hatte ich beim Lesen dieses Buches. Die Ereignisse überschlagen sich und immer wenn man denkt, so jetzt muss ich die ganze Informationsflut erstmal verarbeiten bzw. jetzt hätte ich Zeit zum Nachdenken, klingelt bereits der Nächste an der Tür oder ein Anruf kommt herein. Unglaublich welches Tempo hier vorgelegt wird und wie hoch die Spannung durchgehend gehalten werden konnte. Die 368 Seiten kamen mir persönlich wie 50 vor und ich konnte es kaum glauben, als ich am Ende angekommen war. Ich habe das Buch in 2 Tagen durch gelesen und jede freie Minute genutzt, da ich es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Doch nicht nur die durchgängige Spannung und die Action haben das Buch so besonders gemacht, insbesondere die Thematik fand ich äußerst interessant und innovativ. Angemessen an unserer heutigen Lebensweise, werden wichtige Themen aufgegriffen. Insbesondere eine ,,App" zu thematisieren und in einem kompletten Psychothriller zu verarbeiten, habe ich auf so eine Weise noch nie gelesen und empfand es daher als einzigartig. Das Buch regt einen in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken an, auch wenn dies überwiegend erst im Nachgang passiert. Wie bereits oben mitgeteilt, kam ich zumindest direkt beim Lesen kaum hinterher, da ich vor lauter Neugierde und Luft anhalten, auf andere Dinge fokusiert war. Die Charaktere welche durchgängig äußerst sympathisch und glaubwürdig waren, rundeten das Gesamtbild ab und verleihten dem Buch den letzten Schliff.
Jeder der auf Rätsel steht und bereit ist, diese um jeden Preis zu ergründen, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ich hatte zwar ab der Hälfte eine kleine Vorahnung, aber das ganze Ausmaß hätte ich so nie erahnt und daher kamen sehr viele Überraschungen daher. Es wird jedoch alles gänzlich aufgelöst und für mich, blieben keine Fragen mehr offen. Ein tolles Werk, bei dem einfach alle Komponenten stimmen und den Leser einladen, den Alltag auszublenden und für ein paar Stunden in ein anderes Szenario einzutauchen. Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, der auf Psychothriller steht, gerne nachdenkt und sich auch vor der einen oder anderen ,,blutigeren" Szene nicht scheut. Lest selbst was sich der Autor alles einfallen lassen hat und begebt euch auf eine Reise, welche euch sicher noch länger beschäftigen wird ;)
Ich habe mich sehr über den Titel "Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst." von Arno Strobel gefreut, welcher mir vom lieben Fischer Taschenbuch Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar via Netgalley zur Verfügung gestellt wurde. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle dafür! Es versteht sich von selbst, dass meine persönliche Meinung dadurch in keiner Weise beeinflusst wird.
Es handelt sich hierbei um den neuesten Psychothriller des Bestsellerautors Arno Strobel, von dem ich bereits einige Werke gelesen habe. Insbesondere "Offline" tat es mir an und ich brachte daher ein paar Ansprüche an "Die App" mit. In freudiger und gespannter Erwartungshaltung startete ich dann schließlich mit dem Lesen.
Das Buch handelt von dem Hauptprotagonisten (und Chirurgen) Hendrik, der eines Nachts zum Notdienst ins Krankenhaus gerufen wird und seine angehende Frau Linda daraufhin spurlos verschwindet. Was erst wie ein fluchtartiger Abgang mit Aussicht auf ein neues Leben mit einem anderen Mann aussieht, entpuppt sich nach und nach zu einer immer prekäreren Lage, die unmittelbar mit ihrem Smart Home System "Adam" zu tun hat....
Arno Strobel erzählt seine Geschichte aus den unterschiedlichsten Perspektiven in der dritten Person, abwechselnd im Präteritum und im Präsenz, je nach Geschehen. Der Leser erfährt dennoch besonders viel über Hendrik selbst, seine Gedanken- und Gefühlswelt erlebt er hautnah mit und wird schnell warm mit dem Charakter. Ich kann mich bestens in Hendriks Lage versetzen und fühle und leide mit ihm. Sein unbändiger Glaube daran, dass seine Zukünftige Linda niemals in der Lage dazu wäre einfach ohne Hinweis zu verschwinden, ehrt ihn und macht ihn in meinen Augen irgendwie noch liebenswürdiger. Er hat sein Herz am rechten Fleck und setzt alles daran, Linda wieder zu finden. Auch auf eigene Faust, denn die Polizei ist, teils verständlicherweise teils unbegründet, nicht sofort bereit bei so einem vermeintlich "typischen Fall von überstürzter Trennung" zu agieren. In was für einer Lage sich Linda und auch andere Protagonisten tatsächlich befinden, ist für mich lange ungewiss.
Der Schreibstil des Autors ist wieder wunderbar leicht und locker und trägt mich super schnell durch die Kapitel, die sich in angenehmer Länge halten und durch den ständigen Perspektivwechsel wirklich unterhaltsam und erfrischend sind. Dabei wird der Fokus aber nie verloren und ich behalte stets den Überblick über die Gesamtsituation und die Personenkonstellationen. Hier und da hätte ich mir etwas mehr Spannungsmomente gewünscht, da die Handlung doch oftmals auf Spekulationen beruht und eher seichter abläuft. Dennoch gibt es immer wieder Einblicke in die Sicht mancher Opfer, die wirklich verstörend sind und meinen Puls wieder etwas in die Höhe schießen lassen. Auch gen Ende des Buches geht es noch mal ordentlich zur Sache, insgesamt ist dieser Psychothriller aber eher einer der leiseren Töne.
"Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst." lässt sich zügig lesen und sorgt für einige Aha-Momente, die den Leser schlussendlich zum Nachdenken bringen. Hier wurde von Strobel ein wichtiges Thema geschickt eingebaut, welches noch länger in mir nachklingt.
Ich vergebe eine Lese- und Kaufempfehlung und 4,5 Sterne, die ich nach Möglichkeit gerne aufrunde *****
Ich liebe die Bücher von Arno Strobel – alle, ausnahmslos. Auch dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages ausgelesen, ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Der Autor versteht es wie kaum ein anderer eine atmosphärisch absolut dichte Spannung zu erzeugen, Gänsehautfeeling pur. Und jeder ist verdächtig. Wirklich jeder! Das hat mir unglaublich gut gefallen. Ich hatte zwischendurch echte Zweifel an meinem Geisteszustand, so packend ist dieses Buch geschrieben. Außerdem ist das Thema – mitsamt Auflösung – immer aktuell und erschreckend real. Auch die Tatsache wie angreifbar wir Menschen uns mit der voranschreitenden Technik machen, hat mir Angst gemacht. Gut, dass ich schon so alt bin, dass ich keinerlei Technik Schnick – Schnack benötige. Weder im Auto und schon gar nicht in meinem Haus. Da bin ich ganz die spießige, ältliche Hausfrau, die noch alles per Handarbeit erledigt.
Allerdings hat dieses Buch auch einen faden Nachgeschmack bei mir hinterlassen. Es ist alles perfekt, das verdächtige Zusammenspiel der Protagonisten, die Liebe Hendriks zu Linda, und die Gefühle und Gedanken derer, die unmittelbar beteiligt sind. Doch leider ist die Geschichte an sich nicht rund. Ich kann das aber nicht erklären, ohne zu viel zu verraten.
Einige der Handlungen sind mir viel zu oberflächlich beschrieben und es fehlt ein großes Stück begleitender Erklärungen. Also die absolut notwendige Logistik, ohne die die im Buch beschriebenen Handlungen sinnlos sind. Dadurch hakt die Auflösung bei mir im Kopfkino mächtig. Außerdem waren mir einige der Protagonisten mehr als suspekt. In ihren Verhaltensweisen. Das widerspricht komplett dem eigentlichen Handlungsstrang. Und macht die Geschichte in sich ein wenig unlogisch.
Spurenlagen wurden völlig außer Acht gelassen und auch wenn dies die Spannung hochgehalten hat, wirkt es im Nachhinein zu konstruiert. Ein Handlungsstrang wird überhaupt nicht aufgeklärt und ein Rettungsversuch ist sehr stümperhaft, gäbe es in diesem Fall doch unglaublich viele, wesentlich effektivere Methoden etwas zu injizieren.
So kann ich diesem Buch leider nur vier Sterne geben. Meine persönliche (was Logikmäuse betrifft auch mega – spießige und ober – motzkritische ) Meinung sollte aber bitte niemand davon abhalten dieses Buch zu lesen, zu genießen und dem Gänsehaut – Feeling freien Lauf zu lassen.
Vielen lieben Dank an Netgalley und den Fischer Verlag für die Bereitstellung des Vorableseexemplares.
Wow! Mein erstes Arno Strobel Buch und ich bin total geflasht davon.
Der Schreibstil ist gigantisch, spannend, real und mega erschreckend. Besonders das Thema mit Smart-Home-Sytemen ist richtig interessant und gruselig gemacht. Die Spannung ist kaum auszuhalten und ich wollte zu jeder Sekunde unbedingt wissen wie es weitergeht...
Der Autor versteht sein Werk mehr als perfekt. Er schafft es immer wieder den Leser in eine Sackgasse zu führen aus der man nur schwer raus kommt. Immer wieder hat er Misstrauen in mir geweckt und ich wusste wirklich zu keinem Zeitpunkt wer mit offenen Karten spielt und wer nicht. Ab einem gewissen Zeitpunkt traut man keinem mehr und macht sich selbst verrückt. Genau dieser Moment macht für mich ein perfekter Krimi aus.
Das Buch fasst noch ein ganz anderes wichtiges Thema auf welches viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Aber darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen, da es sonst die ganze Spannung weg nimmt. Aber auch dieser Aspekt wurde oscarreif in das Buch mit eingebracht. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl dass es darauf hinausläuft und das die Täter auf diese Sachen aus sind.
Fazit: Ein erschreckender und realer Krimi über Smart-Home-Systeme. Er fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Für mich ein absolutes Meisterwerk, da der Autor auch den Leser an der Nase herumführt und er grandiose, aber nicht vorhersehende, Wendungen einbaut. Absolutes Highlight 2020.
KURZREZENSION 🏠📲
Guten Morgen #Bookis 👋
Der Klappentext zu #dieapp liest sich folgendermaßen:
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart-Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt. Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst? Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt...
😰
Ich durfte das Buch vorab lesen und ich möchte euch vor der eigentlichen Rezension einen ersten Eindruck geben.
Das Buch ist äußerst spannend und fesselnd geschrieben! Einige Kapitel sind aus einer anderen Sicht als Hendriks, was mir super gut gefallen hat! Der Stil ist wieder sehr flüssig, man mag das Buch kaum zur Seite legen und das Ende ist sehr stimmig und gut durchdacht!
Von mir gibt es vorab eine klare #Leseempfehlung 🎉
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#Thriller #thrillerbook #Thrillerliebe #thrillerfans #thrillerbücher #Bücher #bücherliebe #bücherwurm #büchersucht #bücherwürmer #bücherblog #BücherBlogger #BuchLiebe #buchblogger #lesen #lesenistliebe #lesenistsexy #lesenswert #lesengefährdetdiedummheit
Rezensent*in 364009
Mittlerweile hat sie doch jeder: Eine App. Ob als Navi, zur Kommunikation, oder als Nachschlagewerk. Apps gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle. Und genau diesem Thema, nimmt sich der für seinen Nervenkitzel bekannte Autor mit diesem Buch an.
Wie man am Cover bereits erkennen kann, erhält man durch diese App den Blick nach innen. Gewollt oder Unbewusst, darüber kann sich jeder Nutzer von Apps seine eigenen Gedanken machen. Mich erschreckt der Gedanke, dass ich keinerlei Privatsphäre mehr habe und man mich überall und bei allem beobachten könnte. Und das nur, weil ich modern und technisch affin sein möchte.
Aber kommen wir zum Inhalt.
Gewohnt spannend zieht der Prolog den Leser unbarmherzig in seine Spannung. Ja, man spürt direkt eine düstere Stimmung. Wer war die Person? Kein Arzt, ein Schlachter? Am Ende des Prologs wird wohl niemand einfach so das Buch aus der Hand legen wollen, denn der Nervenkitzel ist vorprogrammiert. Man verfällt praktisch in einen Spannungssog, der dafür sorgt, dass man nur noch lesen möchte.
Spannend geht es weiter. Hier sind besonders die kursiv gedruckten Kapitel hervorzuheben. Darin entsteht eine beklemmende Atmosphäre, die die Angst spürbar werden lässt.
Ich hatte zwar von Anfang an einen Verdacht, der sich im Nachhinein auch als richtig herausgestellt hatte, jedoch ist es dem Autor immer wieder gelungen, mich zu irritieren. Tolle und spannende Wendungen, die mich immer wieder zum Zweifeln brachten. Der Schluss hatte dann alles abgerundet und aufgeklärt.
Auf Wunsch des Autors im Nachwort, werde ich nicht weiter auf das zweite Thema dieses Thrillers eingehen. Ich trage jedoch schon seit vielen Jahren einen entsprechenden Ausweis bei mir.
Fazit: Aktuelle Thematik gepaart mit purem Nervenkitzel
Absolut zu Empfehlen,
Mich hat das Buch gefesselt, ist nicht ohne , gerade in der jetzigen Zeit, durch Alexa usw.
Als Hendrik vom Nachtdienst nach Hause kommt ist seine Verlobte Linda verschwunden. Die beiden standen kurz vor der Hochzeit und so ist Hendrik klar: Linda wurde entführt. Doch die Polizei glaubt ihm nicht. So geht Hendrik eigene Wege und die sind ganz schön gefährlich,
Er bekommt Hilfe, aber nach und nach steht er alleine da.
Hat das alles mit seiner Überwachungsanlage fürs Haus Zutun
Jennifer D, Rezensent*in
Digitalisierung und technischer Fortschritt stößt bei vielen Menschen auf große Begeisterung. So auch bei Hendrik und Linda, die in einem Smart-Home leben. Ihr Leben könnte nicht besser sein und sie Hochzeit steht kurz bevor. Doch dann verschwindet Linda eines nachts spurlos. Schnell stellt sich heraus, dass sich jemand in das System des Hauses gehackt haben muss. Doch wem kann Hendrik bei der Suche nach Linda vertrauen?
Ein wirklich gelungener Thriller und spannend bis zum Schluss. Der Thriller zeigt uns, dass Digitalisierung und technischer Fortschritt Fluch und Segen zu gleich sein können und man nicht alles in die Hände anderer legen sollte. Es werden auch weiter wichtige Themen der Gesellschaft angesprochen.
Ich kann dass Buch jedem nur empfehlen.
In dem Roman „Die App – Sie kennen Dich. Sie wissen, wo du wohnst“ von Arno Strobel leben Hendrik und seine Verlobte in einem Haus mit dem Smart-Home-System „Adam“. Nicht nur das Licht, die Waschmaschine oder die Jalousien können damit gesteuert werden, sondern dazu soll dieses System auch absolut sicher sein. Zum Öffnen benötigt „Adam“ Fingerabdrücke und einen Augenscan. Doch trotz all dieser Sicherheit verschwindet Linda eines Nachts spurlos: Es befinden sich keine Einbruchspuren am Haus. Hatte jemand anderes durch Sicherheitslücken im System auf „Adam“ Zugriff und konnte Linda entführen, oder liegt die Polizei richtig mit ihrer Vermutung und Linda hat Hendrik freiwillig verlassen?
Meinung:
Wir verlieren keine Zeit und starten fast sofort mit Lindas Verschwinden, das hat mir sehr gefallen, da von Anfang an Spannung erzeugt wird. Wir bekommen die Geschichte nicht nur aus Sicht von Hendrik erzählt, sondern auch aus Sicht der Opfer, das bringt zusätzlich noch eine ordentliche Portion Dramatik in die Story.
Hendrik mochte ich eigentlich sehr gerne, aber bei einer Sache fand ich sein Handeln vollkommen unrealistisch. Jeder normale Mensch hätte diese Sache als allererstes geprüft. Leider kann ich nicht genauer darauf eingehen, ohne zu viel zu verraten.
Ungefähr zur Mitte nimmt die Spannung leider ab, da für mich ziemlich offensichtlich war, wer der „Böse“ ist und wie die Zusammenhänge liegen. Erzähltechnisch hat das Ganze Sinn gemacht, war für mich aber trotzdem nicht wirklich logisch. Zum Schluss hat mich allerdings eine Sache überrascht, damit hätte ich so nicht gerechnet.
Fazit: Ein solider Thriller. Ich fand es allerdings sehr schade, dass einige Dinge sehr früh offensichtlich waren. Daher gibt es von mir 4 Sterne.
Mit dieser großartigen Story hat Herr Strobel mich aufs Neue gekonnt völlig in die Irre geführt! Ich liebe das! 🤩
Das große Thema des Psychothrillers ist, wie der Titel schon sagt, die App. Und zwar 'Adam' ein Smart Home System. Mir persönlich wird bei solchen Dingen immer direkt mulmig denn, so effizient und erleichternd die Technik auch sein soll, ist es nicht seltsam quasi rund um die Uhr unter Beobachtung zu stehen? Dr. Hendrik Zemmer und seine Verlobte Linda sind allerdings begeistert und haben ihr Heim in Hamburg mit diesem System ausgestattet. Zumindest solange, bis Linda spurlos verschwunden ist und Hendrik beginnt Adam zu fürchten...
Linda ist mitten in der Nacht einfach wie vom Erdboden verschluckt, ohne Nachricht ohne Hinweis. Die Polizei ist nicht besonders hilfreich und wenig engagiert und Hendrik steht schnell an der Schwelle zum Wahnsinn. Während der Leser den Protagonisten auf seiner Suche begleitet und ebenfalls jeden klitzekleinen Brotkrumen begierig aufsammelt, werden zwischendurch immer wieder Kapitel eingeschoben die das Grauen der Opfer und die Manie des Täters präsentieren. Das gibt der Story eine gewisse Kälte und man möchte einfach nur alle bei der verzweifelten Suche voran treiben. Schnell bildet sich ein gewisses "Team" um Hendrik, das ihn auf seiner Mission unterstützt und ich habe recht früh den Punkt erreicht an dem ich absolut niemandem mehr vertraut und jeden einzelnen in Verdacht gezogen habe. Und doch hätte ich wirklich niemals diese Auflösung erwartet und schon gar nicht die Gründe für diese Verbrechen. Immer wieder versucht der Autor den Leser auf eine gewisse Spur zu locken und streut unglaublich viele kleine Hinweise. Es ist spannend, es bietet reichlich Nervenkitzel und es ist unfassbar gut durchdacht. Ich bin völlig in dem Sog untergegangen.
Ein Smart-Home-System, welches per App steuerbar ist, macht das Leben von Hendrik und Linda in ihrem Zuhause sehr angenehm. Die Haustür öffnet sich per Fingerabdruck, die Beleuchtung reagiert dank Bewegungsmelder automatisch und auch allen anderen Komfort genießen die Hamburger. Als Hendrik jedoch eines Tages von Nachtdienst nach Hause kommt, ist seine Verlobte verschwunden. Es gibt keine Einbruchsspuren und auch die App hat keinen Alarm ausgelöst. Die Polizei vermutet daher, dass Linda Hendrik verlassen hat, aber dieser kann sich mit der Erklärung nicht abfinden. Er versucht auf eigene Faust zu ermitteln.
Arno Strobel greift in seinem neuen Thriller ein spannendes Thema auf, nämlich Smart-Homes. Die Technik sorgt für immer mehr Komfort und dafür, dass der Mensch immer fauler wird. Aber handelt es sich dabei tatsächlich um einen Segen oder ist es nicht doch eher ein Fluch? In kurzen Kapiteln sorgt der Autor dafür, dass man durch seine Story nahezu fliegt. Er hat es geschafft, dass ich die Handlungen aller Charaktere nachvollziehen konnte. Sowohl Hendrik, der nicht daran glaubt, dass seine Linda einfach verschwunden oder mit einem anderen durchgebrannt sein soll, als auch die Meinung der Kommissare ist nachvollziehbar.
Strobel sorgt dafür, dass man zwar ein paar Vermutungen anstellen kann, aber es bleibt immer noch genügend Ungewisses zum Rätseln. Wem darf Hendrik trauen? Hat das Verschwinden tatsächlich etwas mit der App zu tun bzw. warum konnte das Smart-Home-System Linda nicht beschützen? Besonders die finale Auflösung hat mir sehr gefallen und kam unerwartet, aber ist absolut stimmig.
Fazit: Arno Strobel hat mich spannend unterhalten und zwei sehr aktuelle Themen in seinem Thriller eingebaut. Teilweise konnte er mich auf falsche Fährten locken bzw. ließ mich im Unklaren, was mir sehr gefiel. Ein bisschen mehr Psychothriller hätte es noch sein können, aber ich runde die 4,5 Sterne sehr gerne auf 5 auf, da ich die spannende Unterhaltung genossen habe.
Der Prolog ist schon der Hammer (auch wenn ich bis zum Schluß nicht herausgefunden habe auf wen er sich bezieht). Ob die Andeutung an „Offline“ Absicht ist?
Der Albtraum jedes Menschen, alles ist digitalisiert und weiß wie du dich bewegst und auch wenn du glaubst du bist der einzige der Zugriff hat, es gibt immer jemanden der eindringen kann. Stickwort Hacker.
Nichts deutet auf ein Verbrechen hin und doch will Hendrik nicht akzeptieren, dass Laura ihn verlassen hat und es kommt noch zu einigen merkwürdigen Situationen.
Dieses Buch hat mir besser gefallen als offline, vielleicht auch weil ich diesmal keine Vorstellung hatte was mich erwarten wird. Mit dieser Geschichte hätte ich aber in keinem Fall gerechnet. Manchmal frag ich mich wirklich wie die Autoren auf manche Ideen kommen.
Leider ist das Szenario gar nicht so unrealistisch wie es im ersten Moment anmuten mag.
Der Schreibstil ist spannend, zeitweise etwas nervenzerreissend. Man bekommt Einblick in die Polizeiarbeit bzw in die nicht Arbeit, weil wenn ein Erwachsener scheinbar freiwillig geht, ist das kein Fall für die Polizei.
Das Buch ist ein Auf und Ab an Spannung, besonders gut haben mir die Zwischenkapitel gefallen.
Ein sehr gut gelungener Krimi, der wenn man es realistisch betrachtet sehr für Gänsehaut sorgen kann.
Ich wünsch euch viele vergnügliche Lesestunden damit!
S. K, Rezensent*in
Trügerische Sicherheit
Der Chirurg Hendrik Zemmer lebt mit seiner Verlobten Linda in Hamburg-Winterhude in einem technisch hochmodern ausgerüsteten Zuhause. So können sie über eine App nicht nur die Heizung, sondern auch von der Alarmanlage bis übers Licht alles steuern. Eines Abends wird Hendrik zu einem Notfall ins Krankenhaus gerufen und als er zurückkommt, ist Linda spurlos verschwunden. Die App hat keinen Alarm gegeben, auch die Polizei, die Hendrik verzweifelt hinzuzieht, geht nur davon aus, dass Linda es sich kurz vor der Hochzeit noch einmal anders überlegt und Hendrik abserviert hat. Hendrik lässt sich jedoch nicht beirren, er vermutet, dass die App entweder versagt oder gehackt wurde und Linda ein Entführungsopfer ist. Er versucht, sie auf eigene Faust zu finden, doch dabei hat er zunehmend das Gefühl, selbst beobachtet zu werden…
Arno Strobel hat mit „Die App – Sie kennen dich“ wieder einen packenden Thriller aus der Technologiewelt vorgelegt, der mit der immer fortschrittlicheren Digitalwelt den Leser geschickt zu verunsichern weiß. Der flüssige, bildhafte und rasante Schreibstil beamt den Leser geradezu an Hendriks Seite, um sich mit ihm auf die Suche nach Linda zu begeben. Durch wechselnde Perspektiven und unheimliche Erkenntnisse, die sich nach und nach herauskristallisieren, lässt der Autor dem Leser keine Atempause, sondern jagd ihn durch eine Achterbahn der Gefühle und das ständige Gefühl, immer von Unbekannt verfolgt zu werden, vor allem, wenn man bedenkt, dass dies all dies heutzutage jederzeit genauso abspielen könnte. Mit ungeahnten Wendungen wird beim Leser Verwirrung gestiftet, jedoch hat dieser bald die richtigen Vermutungen und kommt der Lösung immer näher. Einige kursiv eingesetzte Opferberichte rufen Gänsehautfeeling hervor, man hofft einfach nur, Linda rechtzeitig zu finden. Der Spannungsbogen wird schon zu Beginn recht hoch angelegt, flacht dann etwas ab, um sich am Ende wieder zu steigern.
Die Charaktere sind mit menschlichen Eigenschaften ausgestaltet und wirken in ihrem Vorgehen durchaus glaubwürdig und realitätsnah. Der Leser folgt vor allem Hendrik, bekommt seine geballte Gefühls- und Gedankenwelt präsentiert und kann sich gut in ihn hineinversetzen. Er ist ein eher impulsiver Mann, der gern die Kontrolle behält. Oftmals steht ihm die Angst im Weg, um normal und sachlich denken zu können, da lässt er sich eher von Emotionen leiten, was ihm den Blick fürs Wesentliche trübt. Alexandra ist eine technisch versierte Frau, die Hendrik immer wieder etwas auf den Boden bringt und ihm alles sachlich erklären kann. Weitere Protagonisten stiften Verwirrung, denn bei keinem weiß man genau, welche Rolle sie in dieser Geschichte wirklich spielen.
„Die App – Sie kennen dich“ ist ein rasanter fesselnder Thriller mit aktueller Thematik, der spannend unterhält. Verdiente Leseempfehlung!
Rezensent*in 521737
Kurzbeschreibung:
Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst ...
Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.
Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?
Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt … („Quelle: Amazon.de“)
Aufbau des Buches
Das Buch ist in einen Prolog, 50 Kapitel und einen Epilog unterteilt und umfasst insgesamt 368 Seiten als Broschur oder E-Book.
Gestaltung
Das Cover zeigt eine offene Haustür aus der Licht flutet. Sehr unheimlich und doch eindrucksvoll.
Autor
Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.
Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller.
Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier. („Quelle: Amazon.de“)
Inhalt:
Henrik und seine Freundin Linda wohnen seit einem Jahr in ihrem Haus, welches mit einem Smart-Home ausgestattet ist, d. h. Die elektronischen Geräte können auch unterwegs an- und abgeschaltet werden. Auch das Licht kann man so einstellen wie man möchte und muss nichts mehr per Hand erledigen. Die beiden Verliebten wollen in weniger als einer Woche heiraten und sind gerade dabei zu Abend zu essen, als Henrik einen Anruf aus dem Krankenhaus erhält, in dem er arbeitet und wird zu einer Not-OP gerufen. Er verabschiedet sich von Linda, als Henrik jedoch nach ein paar Stunden wieder zu Hause ist, fehlt jede Spur von Linda. Er kann sie telefonisch nicht erreichen, auch ihre Familien und Freunde können ihm nicht weiterhelfen. Als er es nicht mehr aushält, ruft er die Polizei, aber da Linda eine erwachsene Frau ist, können diese nicht viel machen. Trotzdem kommen 2 Polizeibeamte zu Henrik nach Hause und sehen sich um, eine mögliche Erklärung wäre, Linda hat ihn überstürzt verlassen, diese These wird bestätigt, als Henrik entdeckt, dass Lindas Koffer fehlt. Aber hat sie ihn wirklich verlassen? Es gibt eine Sache, die ihn misstrauisch macht. Die Situation wird mehr und mehr verrückt. Wird Henrik Linda je wiedersehen? Lesen sie selbst.
Fazit:
Arno Strobel darf man nicht unterschätzen.
Ich sage nur WOW. Was für eine Geschichte. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen, weil ich es wirklich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil war wieder mal klasse, die Kapitel kurz und knackig, was ich ganz toll finde. Die Geschichte schlägt schon durch den Prolog ein wie eine Rakete. Es gibt kaum Augenblicke, in denen Henrik mal durchatmen kann, es kommen immer neue Hiobsbotschaften. Als Leserin habe ich mit Henrik und seinen Helfen mitgelitten, gerätselt, was das alles bedeuten soll, wer dahinter steckt. Eine absolut erstklassige Geschichte, mit richtig tollen Protagonisten und vielen Gänsehaut Momenten. Mit den Themen die in der Geschichte vorkommen, hätte ich nicht gerechnet, aber der Autor hat es geschafft, diese geschickt zu verweben. Wer wissen möchte, welche genau das sind, dann LESEN sie dieses BUCH. Ich kann es nur empfehlen.
Ich vergebe volle 5 von 5 Sternen.
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag über netgalley.de als Wunsch erfüllt. Danke an dieser Stelle an den Fischer Verlag.
Rezensent*in 453119
Was wären heute ohne unseren ganzen Apps auf dem Smartphone? Dazu noch ein Smart Home, wo man alles gemütlich von unterwegs aus, steuern kann. Du hast vergessen zu Staubsaugen? Kein Problem, Handy raus, schnell den Saugroboter aktiviert und wenn du heim kommst ist alles sauber. Unzählige Dinge gibt es mittlerweile, die uns den Alltag zu Hause erleichtern können, doch ist das wirklich so sinnvoll, und vor allem kann man sich wirklich sicher fühlen, in einem Haus, das man per APP steuern kann?
Arno Strobel sich hier einer Thematik angenommen, die mich schon länger beschäftigt. Natürlich besitze ich ein Smartphone, natürlich nutze ich Apps, doch wie sicher sind sie wirklich? Nehmen wir als Beispiel einmal Facebook. Man unterhält sich mit seinem Partner über z.B Küchenmaschinen, öffnet irgendwann später Facebook und bekommt wie von Zauberhand Werbung von diversen Küchenmaschinen angezeigt. Je länger man nun darüber nachdenkt, desto suspekter kommt es einem vor, nicht wahr? Aber ich schweife ab.
Hendrik und Laura leben in Hamburg – Winterhude in so einem hypermodernen Smart Home. Hendrik wird Nachts zu einer Not OP gerufen, als der Arzt gegen halb fünf am morgen nach Hause kommt, ist seine zukünftige Frau spurlos verschwunden. Keine Nachricht, auf Anrufe reagiert Linda auch nicht. Die Polizei sieht keinen Grund um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. So beginnt Hendrik auf eigene Faust zu recherchieren, was passiert ist. Auf seinen Aufruf in Facebook, meldet sich eine Frau bei ihm, auch ihr Mann ist spurlos verschwunden, ebenfalls aus einem Smart Home. Was ist passiert? Liegt es tatsächlich an Adam dem Smart Home System, oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Puhhhh, in nur wenigen Stunden hatte ich das E – Book durch. In den kurzen Kapitel, peitscht Strobel die Spannung enorm nach oben. Zwischendurch lässt er uns auf die Opfer schauen, gibt Einblicke in ihre Gefühle und auf die Grausamkeiten, die sie durchleben müssen. Doch ist Linda auch unter ihnen?
Die Charaktere sind fast alle sehr undurchsichtig, und so stellt sich die Frage: Wem kann man überhaupt trauen? Auch wenn ich ziemlich früh einen Verdacht hatte, schmälerte dieser die Spannung in keinster Weise, im Gegenteil. Ein durch und durch gelungener Thriller, der mir noch lange Gänsehaut bereiten.
Fazit
Ein Thriller, der auf den ersten Blick relativ harmlos erscheint, einen jedoch im nachhinein enorm verfolgt. Beim kleinsten Flackern des Lichts, fängt mein Herz direkt an zu rasen. Als bekennender Angsthase, allein zu Hause und vor allem in dunkeln, werde ich wohl in Zukunft, nicht mehr alleine zu Hause bleiben.
Absolut empfehlenswerter Thriller, der mehr als 5* verdient hat.
Auf den Inhalt möchte ich nicht eingehen. Lest euch den Klappentext durch, der bring schon sehr gut rüber worum es in der Geschichte geht. Wenn ich mehr erzähle, müsste ich spoilern und das wollen wir ja alle nicht.
Aber ich kann euch verraten, dass Arno Strobel wieder einen tollen Thriller gezaubert hat.Ich freute mich schon wahnsinnig auf dieses Buch und wurde auch nicht enttäuscht.
Man ist neugierig und gefesselt von Anfang an. Vor allem da ab und an Kapitel auftauchen, die einen anderen Handlungsstrang haben und man dies am Anfang so garnicht zuordnen kann. Man aber unbedingt wissen will, was da passiert und warum? Als Leser wird man sehr lange im unklaren gelassen, was ich persönlich immer super finde. Das hält den Spannungsbogen aufrecht. Man rätselt und ermittelt mit, hat so seine Vermutungen, aber ob es so ist oder nicht, bleibt lange unklar. Mir war zum Ende hin dann vor der Auflösung klar, wer unter anderem dahinter steckt, als ich einen Satz las, den ein Charakter los lies. Und ich hatte recht. Mit dieser Auflösung hätte ich dann nicht gerechnet.
Der Autor konnte mich wieder richtig packen und ich hielt mal die Luft an oder schüttelte einfach nur den Kopf. Ich konnte das Buch auch nicht mehr zur Seite legen.
Das Einzige was ich etwas kritisiere, dass die Ermittlungen sich zwischendrin mal kurz zogen, aber nicht langweilig wurden. Das hätte man evtl. etwas beschleunigen können.
Da der Autor mich überzeugen konnte und ich gefesselt war, gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein junges Paar, kurz vor der Hochzeit, genießt ihr Leben in ihrem neuen Haus, das vollkommen smart gesteuert wird. Die Haustür lässt sich nur mit Iris-Scan öffnen, die Lampen reagieren vollautomatisch auf Bewegung und die Waschmaschine meldet auf dem Smartphone, wenn sie fertig ist. Doch eines Nachts verschwindet Linda spurlos. Es gibt keine Einbruchspuren und sie hat einen Koffer mitgenommen.
Ihr Verlobter Hendrik allerdings glaubt nicht, dass Linda ihn verlassen hat. Er sucht Hilfe bei der Polizei, die ihm allerdings nicht helfen kann, denn die Indizien sprechen gegen eine Entführung. Doch die beiden Kommissare scheinen uneins, was die Vorgehensweise angeht. Der Eine denkt doch über eine Entführung nach während sein Kollege unfreundlich und nachdrücklich darauf hinweist, dass hier nichts zu ermitteln ist.
Die Situation spitzt sich zu, es kommen weitere Details ans Licht die vermuten lassen, dass das Smart-Home-System gehackt worden sein könnte und sich unbefugte so Zutritt zu den Häusern verschafft haben könnten. Ja, dass sie die Bewohner sogar über die Kameras und Sensoren ausspioniert haben könnten!
Eine sehr undurchsichtige, verwirrende Geschichte, die bis zum Schluß ohne Motiv scheint und deren Protagonisten in meinen Augen ein wenig farblos blieben. Alle sind irgendwie seltsam, mit Ecken und Kanten und Geheimnissen, die aber irgendwie keine Persönlichkeit erhalten. Dafür waren zu viele Protagonisten verwickelt die alle dann aber zu kurz kamen, um eine “Beziehung” zu ihnen aufzubauen.
Die Idee allerdings ist cool und erschreckend zugleich. Wie gesagt, ich liebe die Komfortfunktionen des Smart-Home-Systems und daher fühlte sich die Story auf eine gewissen Weise fast persönlich an. Ein paar weniger Protagonisten die dafür ein wenig mehr Leben bekommen hätten und die Geschichte hätte 5 Sterne verdient.
Als Hendrik Zemmer von einer Not-OP nach Hause kommt, ist seine Verlobte spurlos verschwunden. Obwohl er sofort an ein Verbrechen denkt, glaubt ihm die Polizei zunächst nicht, denn es liegen keine Hinweise auf ein Verbrechen vor. Als Hendrik während seiner Recherchen auf die smarte Alexandra stößt, wird ein neuer Verdacht in ihm geweckt. Kann das alles etwas mit dem Smart-Home-System ADAM zutun haben, dass in seinem Haus installiert worden ist? Merkwürdigerweise ist seine Verlobte nicht die einzige Person, die in Hamburg verschwunden ist. Noch andere sind davon betroffen und alle haben die gleiche App genutzt. Gibt es dort eine Verbindung?
Arno Strobel ist ein Meister seines Fachs und hat schon zahlreiche Leser mit seinen Geschichten verängstigt, fasziniert und begeistert. Mit seinem neusten Buch „Die App“ bedient er sich einer Idee, die nicht so weit von der Hand zu weisen ist und so für viel Stoff zum Nachdenken sorgt.
Vorweg möchte ich anmerken, dass ich bereits einige Bücher von Herrn Strobel gelesen habe und ich immer wieder von seinen schaurigen Geschichten mitgerissen bin. Deshalb musste ich auch einfach wissen, was sein neustes Werk so auf Lager hat.
Im Fokus dieser Erzählung steht der 42-jährige Arzt Hendrik Zemmer, der seine spurlos verschwundene Verlobte sucht. Kurz bevor er das Haus verließ, war zwischen ihm und Linda noch alles in Ordnung, ein paar Stunden später ist sie fort. Das Ganze ereignet sich eine Woche vor ihrer Hochzeit. Deshalb glaubt Hendrik nicht, dass Linda ihn einfach verlassen hat. Er beginnt sehr schnell damit, die Polizei zu informieren und sucht Hilfe im Internet. Dadurch erhält er immer mehr Informationen, die ihn teilweise verwirren, teilweise aber auch schockieren.
Die Handlung selbst ist logisch und chronologisch aufgebaut worden. Dabei wechselt der Autor zwischen der eigentlichen Erzählung um Hendrik und einigen anderen Protagonisten hin und her. Die Gedankengänge und Erlebnisse der anderen Charaktere wird extra kursiv dargestellt, weshalb sich die Haupthandlung wunderbar von den Nebenschauplätzen unterscheiden lässt. Allerdings möchte ich anmerken, dass gerade die Nebenschauplätze für die schrecklichen und angsteinflößenden Momente sorgen. Deshalb bereitet es doppelte Freude, gleich alle Szenenbilder zu verfolgen und auch die anderen Erlebnisse zu erfahren.
Ein gelungener Thriller mit Spannungsgarantie!
Mein persönliches Fazit:
Arno Strobel verfügt über das Talent, mit Worten eine Kulisse zum Leben zu erwecken. Er hat es mühelos geschafft, mich vollkommen in die Geschichte hinein zu katapultieren und mich wunderbar zu unterhalten. Durch diese Leichtigkeit und lebendige Ausdrucksweise ist es mir leichtgefallen, mich von der Erzählung einnehmen zu lassen. Alles wirkt stimmig, vertraut und authentisch. Die Protagonisten sind facettenreich, die Handlung ist dramatisch und aufregend, der Plot schlüssig und nachvollziehbar.
Also alles in allem bietet das Buch beste Unterhaltung von Anfang bis Ende. Nicht nur Thriller-Fans werden hier auf ihre Kosten kommen, denn meiner Meinung nach lädt das Werk durchaus zum Nachdenken ein. Wieviel geben wir von uns preis? Wie smart muss unser Heim tatsächlich sein? Und vertrauen wir den Entwicklern dieser Apps? Wieviel ist Fantasie, wieviel könnte tatsächlich geschehen?
Da Herr Strobel mich durch seine Idee teilweise geschockt, teilweise aber auch begeistert hat, kann ich dem Werk nur bedenkenlos meine größte Leseempfehlung aussprechen. Davon darf es gerne jederzeit noch mehr geben. Vielen Dank.
Buchhändler*in 541036
Meine Güte – war das spannend! Von der ersten Seite an. Blöderweise habe ich abends angefangen, das Buch zu lesen – das war dann eine nahezu schlaflose Nacht. Die Geschichte ist faszinierend – zum Glück habe ich kein solches Handy, folglich habe ich keine Apps – (und ein Smarthome habe ich auch nicht) sonst wäre ich wohl vor Angst ganz klein geworden. Zwar ist die Technik Furcht einflößend – aber letztlich sind es doch immer wir Menschen, die sie geschaffen haben.
Der Stil gefällt mir auch sehr gut, die Handlung wird gut vorangetrieben, ohne überflüssige Beschreibungen, deshalb konnte ich auch gar nicht aufhören zu lesen. Die Kapitel aus Opfersicht sind im Präsens geschrieben, das hat mir nicht so gefallen, das kann ich nicht gut ertragen, aber es ging, weil der Rest so spannend war.
Auch, wenn ich recht bald die richtige Vermutung hatte, was die Auflösung und das Motiv anging, fand ich die Geschichte des Weges dahin wirklich fesselnd!
Ein richtig tolles Buch!
Inhalt:
Hendrik und Linda ziehen in ihr neues Heim. Sie sind total begeistert von ihrem Smart Home, in dem sie alles per App steuern können, immer und überall.
Eines Nachts wird Hendrik zu einem Notfall gerufen und als er zurückkommt, ist Linda weg. Einfach verschwunden. Die Polizei ist ratlos, Hendrik am Verzweifeln. Hat sich jemand Zugang zum Haus verschafft? Aber dann hätte die App doch sofort Alarm ausgelöst, oder?
Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt ...
Meinung:
Arno Strobel hat mit diesem Buch einen rasanten und spannenden Thriller geschaffen, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Innerhalb kürzester Zeit habe ich das Buch gelesen.
Es ist ein Thriller, der nachdenklich macht. Muss man wirklich einer App mehr oder weniger sein ganzes Leben anvertrauen? Wobei das bei Smart Homes ja auf die Spitze getrieben wird. Etwas, das für mich nicht in Frage kommen würde. Aber auch sonst machen wir uns mehr und mehr von Apps abhängig.
Doch zurück zum Buch. Hendrik ist ein interessanter Protagonist, auch wenn ich ihn manchmal zu vertrauensselig gefunden habe. Andererseits verstehe ich ihn auch irgendwie. Er ist in einer Ausnahmesituation, braucht jemanden zum Reden und ist froh, wenn ihm jemand helfen will. Denn die Polizei ist zumindest anfangs nicht wirklich hilfreich.
Die meiste Zeit folgen wir Hendrik, dadurch kennen wir seine Gefühle und seine Gedanken und können uns besser in ihn hineinversetzen. Manchmal gibt es aber auch Einblicke in die Sicht der Opfer, die Gänsehaut verursachen. Die Hoffnung, das Ganze rechtzeitig aufzuklären, wird dadurch nur umso größer.
Die Spannung wird das ganze Buch aufrecht erhalten, man kommt kaum zum Luft holen. Immer wieder überraschen Wendungen und halten einen in Atem. Man weiß nie, wem man wirklich vertrauen kann, ob diese Leute es wirklich gut mit Hendrik meinen oder ob sie ihm etwas vormachen. Und was ist mit der App? Kann man der vertrauen?
Fazit:
Ein rasanter und spannender Thriller mit interessanter und aktueller Thematik.
„Die App“ ist der neue Thriller von Arno Strobel und er verspricht wieder einmal Spannung auf höchstem Niveau.
Dieser Roman spielt in Hamburg, genauer gesagt im Stadtteil Winterhude.
Als angehender Chefarzt lebt Hendrik mit seiner Verlobten Linda ein beschauliches Leben in einem der schönsten Stadtteile Hamburgs. Sein neues Zuhause ist technisch bestens ausgestattet und nun kommt auch noch ein Smart-Home Überwachungssystem der Extraklasse hinzu. Alles ist miteinander vernetzt und ob das regulieren der Heizung über die Überwachung der Alarmanlage, alles lässt sich in einer App verwalten.
Eines Nachts wird Hendrik für einen Notfall ins Krankenhaus gerufen was an sich nichts Ungewöhnliches ist. Doch als er zurück nach Hause kommt ist seine Verlobte Linda spurlos verschwunden. Es gibt keine Einbruchsspuren und auch die SmartHome-Überwachung gibt keine Hinweise darauf, was mit Linda passiert sein könnte. Die Polizei ist ebenfalls ratlos und kommt zu dem Entschluss, dass Linda das Haus und die Stadt freiwillig verlassen hat. Doch Hendrik glaubt nicht an diese Version und um so weiter er forscht desto mehr bekommt er das Gefühl in seinem Haus nicht alleine zu sein. Hendrik ist nicht bereit Linda einfach so aufzugeben und seine Suche nach ihr ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit absolutem Gänsehautfaktor.
Arno Strobel hat es mal wieder geschafft einen super spannenden Thriller zu schreiben der mich sofort gefesselt hat. In der heutigen Zeit mit sämtlichen technischen Gadgets und Medien regt diese Geschichte sehr zum Nachdenken an. Der Schreibstil ist wie immer rasant und mitreißend. Die Erzählweise hat mit teilweise selbst das Gefühl gegeben, beobachtet zu werden.
Ein absolut gelungener Thriller der durch Spannung und eine durchaus vorstellbare Handlung zu überzeugen weiß. Für mich eine absolute Lese-Empfehlung für Thriller-Fans!
Wie viel Technik brauchst du?
Wie viel von deinem Leben möchtest du abgeben? Eigentlich nichts, denn wenn man es selbst steuert, kann man es doch am Besten lenken, oder? Doch wenn es um technische Spielereien geht, sehen wir das oft anders.
Und genau darum, eingeschlossen in einen spannenden Thriller, geht es in Arno Strobels neuem Buch. Nachdem in seinem letzten Buch die völlige Abwesenheit von Technologie bzw. Handys die Grundlage war, ist es hier die fast schon vollkommene Kontrolle von ihnen.
Der Aufbau ist genauso wie auch in seinen anderen Büchern. Kurze Kapitel, die am Ende oft einen kleinen Cliffhanger haben um so zum weiterlesen anzuregen. Und auch wenn sich das nach einem alten Hut anhört - ich mag diese Art. So kann man immer mal kurz durchatmen und sich dann ins nächste Kapitel stürzen. Auch sein Schreibstil ist nach wie vor fesselnd und ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen.
Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitete und authentisch. Es gibt einige überraschende Wendungen und all das zusammen sorgt für einen guten Nervenkitzel.
Du kannst dein ganzes Haus über eine einzige App steuern. Klingt das nicht super? Das dachten sich Hendrik und Linda auch als sie in ihrem Haus ein Smart Home System installieren ließen. Doch dann verschwindet Linda plötzlich spurlos und das System hat nicht reagiert. Wie konnte möglich sein und wo ist Linda nur hin?
„Die App“ war mein erstes Buch von Arno Strobel und mit Sicherheit auch nicht mein letztes! Ich bin wirklich begeistert von dem Buch. Der Schreibstil ist insgesamt sehr gut und lässt sich super lesen. Hier und da fand ich die Dialoge etwas flach, sie haben sich nicht so richtig flüssig angefühlt, aber das kam wirklich selten vor, sodass ich da mehr als drüber hinwegsehen kann.
Die Story ist unglaublich spannend. Ich habe von Anfang an mit gefiebert und mit gerätselt was des Rätsels Lösung ist. Ich kam dann so circa bei der Hälfte des Buches auf den Hauptgedanken, was dahintersteckt. Aber die Charaktere haben es einen nicht leicht gemacht. Gefühlt war jedes Kapitel bei mir jemand anderes der Böse. Dadurch konnte ich kaum das Buch aus den Händen legen.
Die Charaktere sind dem Autor wirklich gut gelungen. Ich konnte mich sehr gut in den Protagonisten Hendrik hineinversetzen. In seine Verzweiflung und seine sprunghaften Gefühle und Gedanken. Über die anderen möchte ich gar nicht so viel erzählen damit ich nichts vorwegnehme, aber auch sie haben alle ihre ganz eigenen Charakterzüge, die dem ganzen Buch Tiefe verleihen. Sie haben alle ihre Geheimnisse, wodurch sie sehr spannend werden und man sich die ganze Zeit denkt „Wer bist du wirklich?“.
Was ich auch besonders toll finde, ist das bei mir wirklich am Ende dann jede offene Frage beantwortet wurde. Ich würde es schrecklich finden jetzt nicht zu wissen warum alles so passiert ist wie es passiert ist. :-D Und vor allem sind sie auch so logisch und man denkt jetzt nicht so was wie „Okay? Das ist jetzt aber ganz schön weit hergeholt!“.
Ich liebe dieses Buch und kann es jedem der Spannung liebt absolut empfehlen. Aber vielleicht solltet ihr es nicht nachts vor dem schlafen gehen lesen, wenn ihr nochmal auf Toilette müsst. Ich hatte doch etwas Schiss nochmal aufzustehen. Und ich glaube ich werde niemals ein Smart Home haben, ich finde allein unsere Alexa jetzt schon gruselig. :-D
Rezensent*in 331811
Wie auch schon sein zuletzt veröffentlichtes Buch „Offline“ lies sich „Die App“ sehr schnell lesen.
Während des Lesens schwankte ich immer wieder zwischen drei und vier Sternen. Mir fehlte einfach die durchgehende Spannung, welche Strobel in „Offline“ so gut aufgebaut hat und niemals hat abflachen lassen. Was mir in „Offline“ gefiel – die Kapitel aus der Sicht der Opfer – störte mich in „Die App“, da es meiner Meinung nach viel öfter vorkam und dadurch den Lesefluss und dadurch auch die Spannung unterbrochen hat.
Auch Hendrik überzeugte mich nicht als Hauptcharakter, es dauerte Ewigkeiten, bis er die Entschlüsse zog, die ich von Anfang an von ihm erwartet hätte. Ebenso war ich überrascht, dass auf das Smart-Home System anfangs kaum eingegangen wurde.
Warum entschied ich mich also für vier Sterne? Das Ende hat mich überzeugt. Die Beweggründe des Täters, da dies absolut unerwartet geschehen ist und ich überrascht das Buch beendete. Auch wenn ich den Täter leicht selbst erraten habe, mit diesem Motiv habe ich absolut nicht gerechnet.