Die Frauen von Ballycastle
Zwei Familien. Ein düsteres Geheimnis. Eine Entdeckung, die alles verändert.
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Erscheinungstermin 01.03.2018 | Archivierungsdatum 28.05.2018
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Zum Inhalt
Zwei Familien. Ein düsteres Geheimnis. Eine Entdeckung, die alles verändert.
Fina Ramsay’s Geschäft läuft dürftig. Ihre kleine, gemütliche Buchhandlung "The Reading Corner" leidet unter der neu eröffneten Filiale der McClary’s-Books-Kette, mit dessen Besitzer Liam McClary sie einen regelrechten E-Mail-Krieg führt. Und dann entert der Snob auch noch ihr Privatleben: Als ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter ins Pflegeheim zieht, findet Fina beim Entrümpeln der Wohnung einen Brief. In dem wirren Schriftstück deutet ihre Großmutter an, dass die Ramsays und die McClarys mehr als nur die Liebe zu Büchern teilen. Doch was hat sich 1970 wirklich im unruhigen Nordirland zwischen den beiden Familien abgespielt? Um dieses Geheimnis zu lüften, muss Fina sich zwangsläufig ihrem "Feind" nähern.
Über die Autorin:
Sandra Binder, Jahrgang 1985, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft
für das Geschichtenausdenken. Und was als Tagträumerei begonnen hat,
wurde nach und nach zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. Heute
gehört das Schreiben zu ihrem Leben wie die E-Gitarre zur Rockmusik.
Hauptberuflich widmet sich Sandra Binder dem ganz normalen Büro-Wahnsinn
des Öffentlichen Diensts.
Zwei Familien. Ein düsteres Geheimnis. Eine Entdeckung, die alles verändert.
Fina Ramsay’s Geschäft läuft dürftig. Ihre kleine, gemütliche Buchhandlung "The Reading Corner" leidet unter der...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783732538072 |
| PREIS | 5,99 $ (USD) |
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Tina M, Rezensent*in
Sandra Binders Buch "Die Frauen von Ballycastle"musste ich als Buchliebhaber einfach lesen, denn es handelt von Finn Ramsey, die einen Buchladen namens "Reading Corner" führt ;-). Sie lebt mit ihrem Verlobten zusammen und ist gerade dabei, die Wohnung ihrer geliebten Oma aufzulösen, die sich wegen ihrer Alzheimer-Erkrankung nicht mehr alleine versorgen kann und in ein Pflegeheim umziehen muss. Das alleine ist ja schon nicht leicht, doch direkt gegenüber von ihrem heißgeliebten Buchladen gibt es seit kurzem eine Filiale der großen McClarys Bücherkette. Und mit dem Geschäftsführer liefert sich die wunderbare Fina so herrliche Dialoge, dass ich mich sehr oft gekugelt habe vor Lachen! Köstlich diese Wortwahl! Dann findet Fina einen Brief bei den Sachen ihrer Oma und sie beginnt, ihre eigene Familiengeschichte zu erforschen ...Und so findet Fina Stück für Stück heraus, wie alles zusammenhängt und was ihre Oma ihr nie erzählt hat ... Die Story ist in den hochbrisanten historischen Kontext rund um den Konflikt in Nordirland eingebettet. Sehr interessant! Und natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz ;-). Wunderbar gefallen haben mir auch die vielen Landschaftsbeschreibungen, die richtig Lust auf Irland und die dortigen Buchläden machen!
Hier noch eine der famosen Textstellen:
Fazit: Emotionale und geheimnisvolle und äußerst intelligent aufgebaute Liebes- und Familiengeschichte vor der Kulisse Nordirlands! Ein herrliches Schmökerbuch für Buchliebhaber, das alles hat, was ein wunderbares Buch braucht! Unbedingt lesen - es lohnt sich!
S. K, Rezensent*in
“The Reading Corner” heißt der kleine Buchladen, der von Fina Ramsey liebevoll geführt wird. Alles könnte so schön sein, doch das Drama beginnt, als erst Finas Großmutter, die an Demenz leidet, in ein Pflegeheim übersiedelt und Fina sich um die Räumung der Wohnung kümmern muss. Dazu kommt die Hiobsbotschaft, dass genau ihrem Buchladen gegenüber eine Filiale der riesigen Bücherkette namens McClarys eröffnet, was natürlich Fina sofort zu spüren bekommt, da ihr die Kunden wegbleiben und so ihre Existenz bedroht ist. Der Inhaber Liam McClarys ist das geborene Hassobjekt Finas. Als Fina einen rätselhaften alten Brief in den Sachen ihrer Großmutter findet, die eine Verbindung zwischen ihrer Familie und der von Liam McClary andeutet, beschließt Fina zu handeln, um das Geheimnis zu lüften. Dafür muss sie sich allerdings in die Höhle des Löwen wagen…
Sandra Binder hat mit ihrem Buch “Die Frauen von Ballycastle” einen sehr unterhaltsamen und spannenden Roman vorgelegt, der den Leser bereits mit dem Prolog in seinen Bann zieht und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Der Schreibstil ist flüssig, dabei gefühlvoll und gleichzeitig fesselnd, der Leser wird regelrecht in die Handlung katapultiert und findet sich an der Seite von Fina wieder, um mit ihr ein Geheimnis zu entdecken, dass sie in die Vergangenheit ihrer Familie führt. Die Handlung wird hier nicht in mehreren Zeitebenen erzählt, sondern die Geschichte der Vergangenheit wird hier in der Gegenwart ergründet; der Leser ist hautnah dabei, wenn nach und nach die einzelnen Puzzlestücke umgedreht werden und sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildgewaltig und farbenfroh, der Leser findet sich in einer kargen nordirischen Landschaft wieder, die aber gleichzeitig auch eine gewisse Romantik verströmt. Der historische Hintergrund über die Konflikte in Nordirland sowie der einzelnen politischen Gruppierungen wurde von der Autorin sehr gut recherchiert und mit der Handlung verwebt. Der Leser kann die Verbundenheit der Autorin mit dem Land direkt spüren, was die Geschichte umso glaubhafter macht.
Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und mit Leben versehen worden. Sie besitzen individuelle Eigenheiten, die sie liebenswert und authentisch machen. Der Leser kann sich gut mit ihnen identifizieren und mit ihnen mitfiebern, lachen, trauern und hoffen. Fina ist eine sehr sympathische Frau, die sowohl mit Humor und Schlagfertigkeit als auch mit Hilfsbereitschaft und einem großen Herzen punktet. Die liebevolle Unterstützung an ihre Großmutter zeugt von echter und herzlicher Zuneigung. Liam McClay ist ein netter Mann, der auch nicht auf den Mund gefallen ist. Die Wortgefechte, die er sich mit Fina liefert, sind sowohl spritzig als auch humorvoll. Gleichzeitig besitzt auch er ein Herz und ist warmherzig und hilfsbereit. Oma Bridget leidet an Demenz, aber ihre alte Liebesgeschichte ist einfach nur rührend und berührend zu nennen, sie geht dem Leser mitten ins Herz. Saorise ist Finas Freundin und hilft ihr ebenso im Laden. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt Fina immer die Wahrheit auf den Kopf zu. Auch die übrigen Protagonisten geben der Handlung noch weitere Spannung und machen sie rund.
“Die Frauen von Ballycastle” ist ein rundum gelungener Roman über Familiengeheimnisse, die Liebe und die Vergangenheit. Ein echter Pageturner, der wunderbare Lesestunden beschert. Absolute Empfehlung für alle, die sowohl Romantik lieben als auch Geheimnissen gern auf die Spur kommen. Hier lohnt es sich!!!
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