Das einfache Leben

Roman

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Erscheinungstermin 11.05.2018 | Archivierungsdatum 04.02.2019

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Zum Inhalt

Zwei Schwestern wagen einen Neubeginn

Ein Roman für Natur- und Rosenliebhaber

Die Schwestern Adele und Elisabeth Kohlbrenner verlassen ihre Heimat jung, um an der Aufbruchsstimmung des Wirtschaftswunders teilzuhaben. In der Mitte ihres Lebens bereuen sie jedoch, ihre Wurzeln abgeschnitten und das Glück an Orten gesucht zu haben, wo es für sie nicht zu finden war. Sie kehren nach Dachsberg im Südschwarzwald zurück und beschließen, einen alten Traum Wirklichkeit werden zu lassen, ihren Traum vom Rosengarten. Gemeinsam bewirtschaften sie ein Brachland in den Hügeln, ausgerechnet dort, wo zuletzt die Verpackungsfirma ihres Bruders stand, der nach einem Umweltskandal schließen musste. Adele und Elisabeth wollen dieses Land der Natur zurückgeben und den schönsten Rosengarten des Schwarzwalds anlegen. Jeder, der etwas davon versteht, rät ihnen ab: Die Höhenlage sei nichts für Rosen, der Boden zu steinig. Doch die beiden lassen sich nicht beirren.

»Ein sehr gefühlvoller, tiefgründiger und auch humorvoller Roman über, Heimat, Frauenleben, Sich-wiederfinden, und das Treffen von Entscheidungen. Ausgesprochen gelungenes Heimatkino.« Aachener Zeitung  

Zwei Schwestern wagen einen Neubeginn

Ein Roman für Natur- und Rosenliebhaber

Die Schwestern Adele und Elisabeth Kohlbrenner verlassen ihre Heimat jung, um an der Aufbruchsstimmung des...


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Marketingkooperation mit Kosmos Schwarzwald

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AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783961610051
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die besten Bücher sind oft jene, an die man keine hohen Erwartungen hat. Das war für mich zumindest der Fall bei Das einfache Leben. Den Klappentext fand ich ansprechend, aber vorher hatte ich noch nie von dem Buch gehört und war mir nicht so ganz sicher was mich erwartete. Besonders schön ist Brunntalers Schreibstil. Oft nur mit wenigen Worten schafft sie es, den Schwarzwald zum Leben zu erwecken. Der Leser kann teilhaben am harten Leben der Bauern, bestimmt von der Natur. Kalte Winter oder auch zu wenig Regen machen den Schwestern Sorgen und das Wetter ist manchmal so unvorhersehbar wie das Leben der beiden. Hinzu kommt, dass die Charaktere unglaublich realistisch sind. Es würde mich nicht überraschen, wenn sich morgen jemand hinstellt und erklärt, dass es die Schwestern und ihre Nachbarn wirklich gibt. Die beiden sind nicht perfekt, ihre Leben haben sich nicht so entwickelt, wie sie es sich erhofft haben und auf den elterlichen Hof kehren beide mit einem ganzen Packen Sorgen zurück. Dennoch versuchen sie das Beste aus ihrer Situation zu machen, wachsen zusammen und pflanzen einen wunderschönen Rosengarten. Dieses Buch handelt vor allem von der Liebe in all ihren Erscheinungsformen. Es zeigt die Wichtigkeit von Familie - in guten wie in schlechten Tagen - auf. Und es erzählt die Geschichte zweier Frauen, die den Schoß der Familie verlassen, um ein erfülltes Leben zu führen - und dorthin zurückkehren, um ein solches Leben zu führen. Es ist kein Buch voll übermenschlicher Helden und wilder Leidenschaft. Stattdessen ist es angefüllt mit leisen Tönen und den kleinen, guten Taten, die wir viel öfter begehen sollten.

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Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Wenn man den Schwarzwald und seine Geschichte kennt liest sich dieses Buch wie ein Stück Heimat. Die beschriebene Landschaft und die Lebensweise im Schwarzwald kann man sich bildlich vorstellen. Da die Bauern meist Selbstversorger mit wenig Einnahmen waren, war man sehr vom Erfolg der Pflanzenzucht und vom Obst und Gemüseanbau sowie von der Viehzucht abhängig. Mich hat die Geschichte und der Lebensweg der beiden Schwestern beim lesen fasziniert und mitgenommen. Für mich ist dieser Heimatroman ein Buch das man immer wieder lesen kann.

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Zauberhaft, einfach zauberhaft. Es sind ja oft die Bücher in die man geringere Erwartungen setzt die letzten Endes einschlagen wie eine Bombe. Ich erhoffte mir von diesem Buch gute Unterhaltung, die ein wenig das Herz wärmt. Mehr hatte ich eigentlich nicht erwartet, vor allem da das Buch ja auch recht kurz ist. Was ich bekam war eine herrliche Geschichte mit wahnsinnig liebenswerten Charakteren, die ich sogleich ins Herz schließen konnte. Selbstbewusste Frauen die sich überhaupt nicht darum scheren, wenn man ihnen etwas madig machen will- sowas ist absolut meins. Die Geschichte selbst fand ich ebenfalls empfehlenswert, es ist ein schöner Schmöker den man schnell gelesen hat- der mir aber trotzdem noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Das einfache Leben Marie Brunntaler Das Cover ist wunderschön und hat sofort meine Neugierde geweckt. Von dieser Autorin habe ich noch nie etwas gelesen, es war das erste Ebook und ich bin positiv überrascht. Mittelpunkt ist der Dachsberg im Südschwarzwald. Die Schwestern Elisabeth und Adele kehren in ihre Heimat zurück, aus verschiedenen Beweggründen. Im Verlauf des Buches erfährt man diese und man lernt die Schwestern besser kennen. Zudem erfährt man interessante Fakten über die Wirtschaftswende, über die Rosenzucht und die kalten Winter. Diese sind kurz und informativ gehalten. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, aber keinesfalls oberflächlich. Die Autorin versteht es, die Protagonisten so gut zu charakterisieren und die Landschaft sowie die Umgebung des Schwarzwaldes besonders bildhaft darzustellen, dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Die Atmosphäre hat mich hat mich geradezu in ihren Bann gezogen. Es ist kein Buch, welches man schnell vergisst, es regt zum Nachdenken an und hinterlässt Zuversicht. Leider kam das Ende ziemlich abrupt, ich hätte gerne mehr erfahren. Dieses Buch ist absolut lesenswert! Vielen Dank für die wunderbaren Lesestunden.

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Kann ein Leben einfach sein? Ich bin immer wieder erstaunt, was für ungewöhnliche Bücher Julia Eisele und ihr Team für uns entdecken. Oftmals sind es Erstlinge von noch unbekannten Autoren aus dem In- und Ausland. So auch dieses Mal. Zu der Autorin Marie Brunntaler kann ich Ihnen auch nicht mehr berichten, als hier zu lesen ist. Persönlich interessant finde ich, dass es anscheinend wenigstens teilweise Parallelen zwischen dem Leben der Autorin und der Geschichte des Romans gibt. Bis auf einen Punkt kann ich dieses Mal die Inhaltsangabe so stehen lassen. Nur dass der Rosengarten ein gemeinsamer Traum der beiden Schwestern ist, stimmt so nicht. Was es aber genau mit diesem Rosengarten auf sich hat, werde ich Ihnen hier nicht verraten, denn das ist gerade etwas, was dem Roman so ein gewisses etwas gibt! Das Buch beginnt im September 1990, und das ist auch die Zeit, in der die Haupthandlung spielt. Elisabeth, die jüngere der beiden Schwestern ist zurück in ihrem Elternhaus auf dem Dachsberg im Südschwarzwald. Lange Zeit ist sie nicht mehr dort gewesen. Sie hatte, wie auch ihre Schwester Adele, früh ihre Heimat verlassen, und in der Ferne ihr Glück gesucht. Elisabeth war die unscheinbarere der beiden Schwestern. Sie hat ein Leben als Sekretärin in der Bundeshauptstadt geführt. Und sie hat nie geheiratet. Anders ihre Schwester Adele. Adele war schon immer die Prinzessin, nach der sich alle umgedreht haben. Sie hat ein glamouröses Leben gelebt und kommt eigentlich nur auf Besuch zu ihrer Schwester. Doch dann bleiben beide. Während die beiden ihr Elternhaus gemeinsam wieder herrichten, kommen sie einander näher und erfahren, dass sie eigentlich gar nicht wirklich etwas über das Leben der jeweilig anderen wissen. Nach und nach erfahren wir, wie die beiden Frauen, die jetzt um die 50 Jahre alt sind, bisher gelebt haben. Und dann hat Elisabeth einen Traum, den sie unbedingt gegen alle Widerstände verwirklichen will. „Das einfache Leben“ ist ein sehr ruhiger Roman, der ganz unaufgeregt von dem Leben der beiden Schwestern berichtet, aber durchaus auch humorvoll daher kommt. Marie Brunntaler zeigt uns ein Leben auf, das wir uns zumeist so wohl gar nicht vorstellen können. Wie lebte es sich im Schwarzwald in der Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg? Was für Perspektiven gab es für die Menschen dort? Und wie kommt man später auf die Idee zurück in diese Heimat zu gehen? Hat sich das Leben dort seitdem geändert? Es ist ein Roman, der die Aufbruchsstimmung der fünfziger und sechziger Jahre genau so umfasst, wie die Zeit des Wandels, als Willy Brandt an die Macht kam – ein ganz anderer Bundeskanzler als die alten Männer, die vor ihm an der Macht waren. Doch welche Möglichkeiten gab es in all den Jahren für die Frauen? Mich hat diese Geschichte sehr fasziniert. Elisabeth, die eigentlich immer zu ihrer großen Schwester Adele aufgeblickt hat, muss plötzlich erkennen, dass sie eigentlich die Stärkere der beiden ist. Gibt es in der alten Heimat eine Zukunft für sie beide? Können sie die alte Schuld tilgen, die ihr Bruder dem Ort zugefügt hat? Und wird es für die beiden Frauen sogar noch einmal eine Chance für die Liebe geben? Ein Roman, der von einem vermeintlich einfachen Leben erzählt. Ganz vage erinnert er mich an die Erinnerungen „Herbstmilch“ der Bäuerin Anna Wimschneider,

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Das einfache Leben ist der erste Roman von Marie Brunntaler und wird vom Eisele Verlag verlegt. Sie ist wie ihre Protagonistinnen aus dem Südschwarzwald. Dieser Roman ist gut geschrieben. Man kann super in diese Zeit eintauchen. Die Schwestern Elisabeth und Adele Kohlbrenner sind in ihrer Jugend aus Dachsberg in die Stadt gezogen um mehr aus ihrem Leben machen. Sie kommen nach über 20 Jahren wieder zurück. Elisabeth war in Bonn, dort hatte sie auch genau wie die Autorin, Willy Brand kennengelernt. Sie will den Hof wieder aufbauen. Adele erscheint auch und wir können die verschiedenen Charaktere der Schwestern kennen lernen. Diese Geschichte ist interessant, wie man das einfache Leben auf dem Dachsberg, miterleben kann. Trotz allen Abraten pflanzt Elisabeth auf einer Anhöhe einen Rosengarten. Es gibt Rückschläge, aber Elisabeth macht weiter. Das braucht die ganze Arbeitskraft und viel Energie. Marie Brunntaler hat diese Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen geschrieben. So wie das Leben eben spielt. Ich habe die Lesestunden genossen. Im Schwarzwald fühle ich mich als Leserin wohl und lerne ihn kennen. Ein beeindruckender Roman, den ich gerne weiter empfehlen möchte.

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Dieses Buch hat mich wirklich überrascht! In ruhigem Ton und Stil erzählt ein eine ruhige Geschichte - aber dennoch konnte es mich sehr schnell fesseln und begeistern! Sowohl das Setting als auch die Charaktere wirken sehr glaubwürdig, immer wieder hatte ich das Gefühl, eine Autobiographie zu lesen, so nah fühlte ich mich an den Figuren dran. Von mir aus daher eine absolute Empfehlung!

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Elisabeth und Adele sind sehr unterschiedlich und so unterschiedlich ihre Charaktere sind, so unterschiedlich auch ihre Beweggründe in ihre Heimat, in ihr Elternhaus zurückzukehren. Elisabeth verliert ihre große Liebe und Adele ist auf der Flucht vor ihren Gläubigern. Frisch im Schwarzwald angekommen ist der Empfang alles andere als herzlich, wegen einer Fehde zweier Familien durch die Schandtat und des Verbrechens ihres mittlerweile verstorbenen Bruders an der Natur. So richtig wissen die beiden zunächst nicht in welche Richtung ihr Aufenthalt gehen sollen, ob sie Haus und Grundstück verkaufen oder dort wohnen bleiben. Eines Nachts hat Elisabeth jedoch einen Traum, begegnet darin Willy Brandt und am nächsten Tag steht ihr Plan: ein Rosengarten auf dem einst verunreinigten Bodens der ehemaligen Fabrik ihres Bruders. Wirklich glaubt niemand an Elisabeth und ihre Bemühungen, ihren unerschöpflichen Mut, ihre Hoffnung und Zuversicht, weil die Fakten gegen Anbau von Rosen in 1000 Metern Höhe sprechen, aber sie lässt sich von ihrem Traum, einem Rosengarten im Schwarzwald nicht abbringen und schließlich erhält sie Hilfe bei der Verwirklichung. Der Schreibstil ist einfach und sehr angenehm, trotz vieler Wendungen und Sprünge in der Handlung ist immer alles schlüssig und für mich verständlich gewesen. Die Sprache ist sehr schön und bildhaft, die Charaktere, auch die Nebenrollen durch ihr Handeln und Auftreten sehr genau beschrieben und charakterisiert.Viele Emotionen, viel Natur und Idylle stecken in diesem Heimatroman. Ich mochte das Buch sehr, einfach raus aus dem Alltag, sich berieseln lassen von einer schönen Geschichte, die Zuversicht, dass man die Vergangenheit aufräumen kann um eine schöne Zukunft zu gestalten und man nie den Mut aufgeben darf auf dem Weg zu seinem Ziel, wenn alle sagen "es geht nicht", aber dein Herz sagt "es geht" dann wachsen manchmal wirklich kleine zarte Stängel des Neuanfangs und des großen Glücks.

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Das einfache Leben ist der Debütroman der Autorin Marie Brunntaler. Die Schwestern Elisabeth und Adele Kohlbrenner sind in ihrer Jugend aus Dachsberg in die Stadt gezogen um mehr aus ihrem Leben zu machen. Sie kommen nach über 20 Jahren wieder zurück. Diese Geschichte ist interessant, wie man das einfache Leben auf dem Dachsberg, miterleben kann. Trotz vieler Kritik pflanzt Elisabeth auf einer Anhöhe einen Rosengarten. Es gibt Rückschläge, aber Elisabeth macht weiter. Marie Brunntaler hat diese Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen geschrieben., so wie das Leben oft spielt. Ich habe die Lesestunden genossen. Im Schwarzwald fühle ich mich als Leserin wohl und lerne ihn kennen. Ein beeindruckender Roman, und eine klare Leseempfehlung

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Elisabeth und Adele, zwei Schwestern aus dem Schwarzwald, kehren in ihrer zweiten Lebenshälfte in ihre Heimat zurück und pflanzen dort auf einem industriell kontaminierten Gelände einen Rosengarten. "Och nee, schon wieder eine dieser langweiligen Coming of Age-Geschichten", dachte ich beim ersten Anlesen, doch das Buch hat mich recht schnell gepackt. Nicht zu kompliziert, nicht belehrend, einfach eine aus meiner Sicht nüchtern betrachtete und großartig erzählte Geschichte zweier Schwestern, die es in der Mitte ihrer Leben noch einmal wissen wollen. Wetter, Leben in den Bergen, neue Lieben, alte Wunden, dunkle Abgründe - davon erzählt Brunntaler spielerisch und leicht in ihrem Roman.

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Die Story ist lebensecht - und zugleich seltsam verzaubert. Die Vision der Kohlbrenner Schwestern mit ihrem Rosengarten hoch oben im Schwarzwald, das könnte auch Hermann Hesse erfunden haben. Packende, wahre Figuren - ob das die seelenvolle Elisabeth ist, die schicke Adele und ihr gescheitertes Wirtschaftswunder, der kauzige Architekt, die krebskranke Gärtnerin - diese Figuren lassen das Buch so reich und kurzweilig erscheinen, dass man es in einem Rutsch zu Ende liest. Wenn dann auch noch der alte Willy Brandt im Schwarzwald auftaucht, das ist kaum noch zu toppen!

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Rosen auf dem Dachsberg – eine schöne, stimmungsvolle Geschichte Die Kohlbrenner-Schwestern Adele und Elisabeth verlassen schon früh den Schwarzwald, um fernab ihrer Heimat das Glück und den Erfolg zu finden. Doch nach vielen Jahren kehren die beiden zurück zu ihren Wurzeln und leben fortan gemeinsam auf dem elterlichen Hof auf dem Dachsberg im Südschwarzwald. Elisabeth und Adele leben im Einklang mit der Natur und beschließen, auf dem Dachsberg einen Rosengarten anzulegen, als Wiedergutmachung an der Natur für eine längst vergangene aber verheerende Umweltsünde. Alle, die etwas von Rosen und ihren Bedürfnissen verstehen, raten den Schwestern ab, doch Adele und Elisabeth lassen sich nicht von ihrem Ziel abbringen, den schönsten Rosengarten im Schwarzwald anzulegen… Meine Meinung: „Das einfache Leben“ von Marie Brunntaler erzählt eine warmherzige und außergewöhnliche Geschichte zweier Schwestern, die im kargen aber schönen Südschwarzwald trotz aller Widrigkeiten einen Rosengarten anlegen. Ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen wollte und das mich mehr als positiv überrascht hat. Die Schwestern Kohlbrenner kehren in der Mitte ihres Lebens auf den elterlichen Hof im Südschwarzwald zurück. Ihr Leben verlief bis zu diesem Zeitpunkt nicht so, wie sie es sich bei ihrem hoffnungsvollen Weggang aus der Heimat vorgestellt hatten. Beide, sowohl Elisabeth als auch Adele haben ihre ganz eigene, schicksalhafte Geschichte im Gepäck und zusammen suchen sie nun auf dem Dachsberg, ihrem Zuhause, ihr neues Glück. Marie Brunntaler erzählt die Geschichte der beiden Schwestern wunderschön und unaufgeregt ohne dabei nichtssagend oder langweilig zu werden. Bildhaft und mit toller Atmosphäre beschreibt sie das Leben, die Menschen und die Natur des Südschwarzwaldes. Mehr als einmal fühlt man sich mittendrin, nicht nur im Dorfleben, sondern man riecht, spürt und erlebt auch die Landschaft und den dichten, würzig riechenden Wald. Obwohl Adele und Elisabeth Schwestern sind, hat die Autorin doch zwei unterschiedliche Charaktere erschaffen. Adele, die Weltgewandtere, die Erfahrenere war mir anfangs eher unsympathisch, ihr ganzes Auftreten war befremdlich. Doch wenn man schließlich ihre Geschichte kennt, versöhnt man sich mit ihr und ihrer besonderen Art, das Leben leben. Elisabeth hingegen mag mein gleich, ihre einfache und bodenständige Art macht sie sympathisch und auch ihre Geschichte ist eine ganz besondere. Überhaupt hat Marie Brunntaler in diesem Buch glaubwürdige Charaktere zum Leben erweckt, die perfekt in die raue Landschaft des Schwarzwaldes passen. Mein Fazit: „Das einfache Leben“ von Marie Brunntaler ist ein gelungener, stimmungsvoller und warmherziger Roman. Mit wunderschöner, unaufgeregter Sprache erzählt die Autorin die Geschichte zweier ganz besonderer Schwestern, die in der zweiten Hälfte ihres Lebens im Einklang mit der Natur leben und ihr Ziel, den schönsten Rosengarten im Südschwarzwald anzulegen, nie aus den Augen verlieren. Ein Buch, das Mut, Zuversicht und Heimatgefühl vermittelt ohne altmodisch oder schnulzig zu wirken. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.

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Ein Buch über zwei Schwestern, die in den 50er/60er Jahren nach langer Abwesenheit wieder zurück in ihre Heimat kehren. Beide haben inzwischen viel erlebt und große Sehnsucht nach einem Neuanfang. Marie Brunntaler beschreibt die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere sehr lebendig. Elisabeth, die als Sekretärin gearbeitet hat und ihr Herz und ihre besten Jahre an einen verheirateten Mann verloren hat. Elisabeth, die nie aufgibt und an das Gute glaubt. Und Adele, die immer schon hübscher war als Elisabeth und mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Sie hat, fern der Heimat, weit über ihre Verhältnisse gelebt und kehrt verschuldet und verbittert in den Schwarzwald zurück. Die beiden Frauen treffen aufeinander und beschließen beide, den elterlichen Hof zu übernehmen und einen Neuanfang zu wagen. Im Laufe der Geschichte erfährt man viel über die Vergangenheit der beiden Schwestern und mir sind sie dadurch sehr ans Herz gewachsen. Über das gemeinsame Projekt nähern sie sich an und verstehen einander besser, als sie das in jungen Jahren getan haben. Das einfache Leben im Schwarzwald erzählt die Autorin sehr bildhaft, mir kam das Buch stellenweise wie ein Heimatfilm vor, weil ich die Kulisse so deutlich vor Augen hatte. Die Sprache ist leicht, aber nicht oberflächlich. Ein schönes Buch, dass gerne zur Entspannung gelesen habe.

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Ein bezauberndes Buch, welches gleichzeitig sehr tiefgründig ist zum Nachdenken anregt.Hat mir sehr gut gefallen.

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Ein wirklich schönes Buch, das mich wirklich überrascht hat! Besonders toll fand ich, dass mein Heimatort drin vorkommt.

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Was wie der Einstieg in einen modernen Heimatfilm klingt, entpuppt sich als Familienroman mit Anspruch. Das betrifft die Sprache von Marie Brunntaler ebenso wie ihren flüssigen und zugleich kernigen Schreibstil mit dem sie das Leben der Landwirte im Schwarzwald beschreibt. Und ihre Figuren etwas wagen lässt, wobei nicht nur Bergbauern den Kopf schütteln würden. Zwei Schwestern, wie sie tatsächlich existieren könnten mit einer Gründungsidee, die viele für eine Schnapsidee halten. Rosen duften und sie haben Stacheln, sie können Speisen und Getränke veredeln, Leute zum Lächeln und Fluchen bringen – je nachdem. Genauso spielt das Leben, manchmal verläuft alles nach Plan, manchmal funken stachlige Zeitgenossen und Umstände dazwischen. So liest sich diese Geschichte komplett in der Gegenwart, zieht mit Sprachwitz und guten Beschreibungen sowie erfrischenden Dialogen Leser in ihren Bann. Ein echter Schmöker ab der ersten Seite!

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Es hat mich von der ersten Seite an bestens unterhalten. Sehr kurzweilig geschrieben, dennoch tiefgründig und überhaupt nicht oberflächlich. Allerdings waren mir zwei Dinge etwas zu dick aufgetragen, nämlich als Willy Brandt im Rosengarten von Elisabeth im Schwarzwald erscheint. Und 2. als Adele sich outet, einen Schwulen geheiratet zu haben. Trotzdem ist die Lektüre empfehlenswert, denn die eine oder andere Lebensweisheit der beiden Schwestern haben mich nachdenklich werden lassen. Es ist jedenfalls ein Text, der einem noch lange im Kopf bleibt. Und das passiert mir nicht so oft.. Klare Leseempfehlung.

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Das einfache Leben ist der erste Roman von Marie Brunntaler. Sie ist wie ihre Protagonistinnen aus dem Südschwarzwald. Dieser Roman ist gut geschrieben. Man kann super in diese Zeit eintauchen. Die Schwestern Elisabeth und Adele Kohlbrenner sind in ihrer Jugend aus Dachsberg in die Stadt gezogen um mehr aus ihrem Leben machen. Sie kommen nach über 20 Jahren wieder zurück. Elisabeth war in Bonn, dort hatte sie, genau wie die Autorin, Willy Brand kennengelernt. Sie will den Hof wieder aufbauen. Adele erscheint auch und wir können die verschiedenen Charaktere der Schwestern kennen lernen. Eines Nachts hat Elisabeth jedoch einen Traum, begegnet darin Willy Brandt und am nächsten Tag steht ihr Plan: ein Rosengarten auf dem einst verunreinigten Bodens der ehemaligen Fabrik ihres Bruders. Wirklich glaubt niemand an Elisabeth und ihre Bemühungen, ihren unerschöpflichen Mut, ihre Hoffnung und Zuversicht, weil die Fakten gegen Anbau von Rosen in 1000 Metern Höhe sprechen, aber sie lässt sich von ihrem Traum, einem Rosengarten im Schwarzwald nicht abbringen und schließlich erhält sie Hilfe bei der Verwirklichung. Die Geschichte ist interessant, wie man das einfache Leben auf dem Dachsberg, miterleben kann. Trotz allen Abraten pflanzt Elisabeth auf einer Anhöhe einen Rosengarten. Es gibt Rückschläge, aber Elisabeth macht weiter. Das braucht die ganze Arbeitskraft und viel Energie. Die schöne, schlichte Sprache hat mich sehr angesprochen und das Ende des Buches ist versöhnlich und ließ mich nicht ratlos zurück. Eine Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen so wie im richtigen Leben, ein beeindruckender Roman den ich durchaus weiter empfehle.

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Lesenswerte Geschichte! Das Cover und auch der Klappentext haben mich neugierig gemacht auf dieses Buch. Ich fand es sehr schön geschrieben und es hat mich auch zum Nachdenken angeregt. Den schönen alten Bauernhof habe ich während des Lesens vor meinen Augen gesehen und die wundervolle Natur bestaunt. Die Geschichte von den zwei Schwestern und wie sie ganz unterschiedlich mit ihrem Schicksal umgehen, sollte man sich nicht entgehen lassen. Herzlichen Dank an den Verlag und auch an NetGalley, dass ich das Buch lesen durfte!

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Das einfache Leben ist der erste Roman von Marie Brunntaler und wird vom Eisele Verlag verlegt. Sie ist wie ihre Protagonistinnen aus dem Südschwarzwald. Dieser Roman ist gut geschrieben. Man kann super in diese Zeit eintauchen. Die Schwestern Elisabeth und Adele Kohlbrenner sind in ihrer Jugend aus Dachsberg in die Stadt gezogen um mehr aus ihrem Leben machen. Sie kommen nach über 20 Jahren wieder zurück. Elisabeth war in Bonn, dort hatte sie auch genau wie die Autorin, Willy Brand kennengelernt. Sie will den Hof wieder aufbauen. Adele erscheint auch und wir können die verschiedenen Charaktere der Schwestern kennen lernen. Diese Geschichte ist interessant, wie man das einfache Leben auf dem Dachsberg, miterleben kann. Trotz allen Abraten pflanzt Elisabeth auf einer Anhöhe einen Rosengarten. Es gibt Rückschläge, aber Elisabeth macht weiter. Das braucht die ganze Arbeitskraft und viel Energie. Marie Brunntaler hat diese Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen geschrieben. So wie das Leben eben spielt. Ich habe die Lesestunden genossen. Im Schwarzwald fühle ich mich als Leserin wohl und lerne ihn kennen. Ein beeindruckender Roman, den ich gerne weiter empfehlen möchte.

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