Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
UPDEAD
Ein Death-Comedy-Roman
Loggen Sie sich ein oder erstellen Sie einen Account, um zu sehen, ob dieser Titel zum Anfragen verfügbar ist.
Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 14.09.2026 | Archivierungsdatum 11.10.2026
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #UPDEAD #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Muss das Jenseits modernisiert werden? Wie steht es um die Zukunft des Todes? Hilft ein kleiner Tod, der überraschend als potenzieller Nachfolger auftaucht? Oder übernimmt auch das Sterben bald eine...
Vorab-Besprechungen
»Das Buch ist phänomenal. Und das sage ich nicht, weil grad dieser Typ mit Sense hinter mir steht.« – Olaf Schubert
»Der Brandner Kaspar verblasst, wenn er diesem Sanduhrensohn von Tod begegnet.« – Dr. Mark Benecke
»Das Buch ist phänomenal. Und das sage ich nicht, weil grad dieser Typ mit Sense hinter mir steht.« – Olaf Schubert
»Der Brandner Kaspar verblasst, wenn er diesem Sanduhrensohn von Tod begegnet.« –...
Marketing-Plan
- AGM - Magazin 04-2026
- 12.09.2026 DasDie Brettl, Erfurt (Lesung)
- 13.09.2026 Wühlmäuse, Berlin (Lesung)
- AGM - Magazin 04-2026
- 12.09.2026 DasDie Brettl, Erfurt (Lesung)
- 13.09.2026 Wühlmäuse, Berlin (Lesung)
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783910775602 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 309 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 8 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Herrlich schwarzer Humor mit viel Fantasie
Was für ein herrlich schräger und schwarzhumoriger Ausflug ins Jenseits! UPDEAD nimmt sich eines Themas an, das eigentlich gar nicht lustig sein dürfte – den Tod – und macht daraus eine wunderbar absurde, witzige und zugleich erstaunlich kluge Geschichte. Besonders gefallen hat mir die Idee, den ewigen Menschheitstraum von der Unsterblichkeit mit dem aktuellen KI-Wahn zu verbinden. Wenn plötzlich nicht mehr nur der Mensch, sondern auch der Tod selbst gegen Algorithmen, Server und Optimierungswahn antreten muss, kann das eigentlich nur im Chaos enden. Und genau dieses Chaos macht unglaublich viel Spaß. Die Mischung aus schwarzem Humor, Fantasy, Gesellschaftssatire und einer ordentlichen Portion Absurdität funktioniert für mich richtig gut. Dabei steckt zwischen all den verrückten Einfällen auch die durchaus ernsthafte Frage: Wäre eine Welt ohne Tod wirklich eine bessere Welt? Gerade diese Mischung aus Unterhaltung und Denkanstoß macht das Buch für mich besonders.
Die skurrilen Figuren, die ungewöhnliche Handlung und die vielen schrägen Ideen sorgen für beste Unterhaltung. Wer schwarzen Humor mag und keine Angst davor hat, den Sensenmann einmal von einer völlig anderen Seite kennenzulernen, sollte UPDEAD unbedingt lesen. Für mich eine ausgesprochen originelle Death Comedy – makaber, witzig, fantasievoll und mit genau der richtigen Portion Wahnsinn. Ein Buch, bei dem selbst der Tod seinen Spaß haben dürfte.
Eigentlich wollten der Tod und sein Team eine alte Dame abholen - aber auch ihr Nachbar reicht ihnen. Hauptsache, die Statistik stimmt. Doch ein größenwahnsinniger Tech-Milliardär hat andere Pläne: zum ersten Mal im Leben des Todes scheint Unsterblichkeit realistisch, wodurch dieser erst einmal den Abflug macht. Die KI hat aber nicht nur die Optimierung der Menschen im Sinn, sondern der ganzen Welt. Ein Wettlauf gegen bzw. um die Zeit beginnt und die alles entscheidende Frage steht im Raum: kann es einen Anfang ohne ein Ende geben?
Der Schreibstil ist humorvoll aber die Schreibweise ändert sich regelmäßig: es gibt Prosa, Lyrik, Protokolle und Lieder. Nicht nur einmal habe ich mich beim Lesen gefragt, was beim Schreiben konsumiert wurde, da mir selbst beim Lesen schummerig wurde. Wer kommt denn auf die Idee ein Widerstandsbündnis aus Apokalyptischen Reitern, Friedhofsgärtnern, Gruftis und Aktivisten zu bauen? Immerhin ist durch die Hungersnot für Verpflegung gesorgt.
Und trotz des oberflächlichen Klamauks geht es um wichtige Themen und große Gefühle. Diesen Spagat so hinzubekommen, ist wahrlich beeindruckend.
Die Figuren sind skurril, aber nachvollziehbar ausgearbeitet. Selbst Personen, die erst spät auftauchen, ergänzen das Team wunderbar. Ein besonderes Highlight ist in meinen Augen der Mini-Tod. Aber auch die verschiedenen KI ergeben ein absolut rundes Bild. Falls dies ein realistisches Szenario der Zukunft wäre, so hätte ich keine Angst davor.
Mich reizte es, ein satirisches Buch über den Tod zu lesen, aber so viel Gesellschaftskritik hatte ich nicht erwartet, wurde aber extrem positiv überrascht wie gut dies zusammenpasst. Dieser Roman unterhält nicht nur, sondern regt Zeile für Zeile zum Nachdenken an. Absolut empfehlenswert!
Sarah B, Rezensent*in
Skurril, düster und überraschend unterhaltsam! Die Geschichte verbindet schwarzen Humor, Spannung und eine ungewöhnliche Idee zu einem kurzweiligen Leseerlebnis. Besonders die schräge Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen.
ann l, Rezensent*in
Dem Tod steht die größte Herausforderung gegenüber: Er soll abgeschafft werden. Schon oft haben die Menschen Unsterblichkeit gesucht, doch nun verspricht ein Hightechunternehmen genau diese. Eine neue KI soll das ermöglichen. Nur wenige sehen, dass diese KI gar nicht so gut ist, wie gedacht und dass der Tod lieber doch nicht abgeschafft werden soll. Zum Glück steht der Sensenmann nicht alleine da, sondern hat treue Gefährten an seiner Seite – unter anderem einen Adoptivsohn und die Apokalyptischen Reiter.
Um dieses Buch zu mögen, braucht man einen Sinn für schwarzen Humor, der gerne auch mal ins Skurrile abfallen kann. Bei mir ist das sehr gut angekommen – ich habe es vom Beginn an geliebt. Wie der Tod hier dargestellt wird, fand ich schon im letzten Buch gut. Mehr noch haben mir hier aber die Nebendarsteller gefallen. Die Apokalyptischen Reiter haben durch den Zahn der Zeit (übrigens ist diese hier auch personifiziert) ihren Biss verloren und sind ins genaue Gegenteil ihrer eigentlichen Eigenschaften verfallen. Ich fand ihre Darstellungen herrlich. Aber auch das Leben, das plötzlich in die Existenz des Todes einfällt – in Form eines Babys, das er aufnimmt – war geeignet für viele lustige Momente.
Wer dabei denkt, dass es hier nur um Klamauk geht, der irrt. Der Grundton der Geschichte ist ernst. Die KI, die plötzlich viel zu viele Bereiche übernimmt und aufgrund von statistischen Berechnungen – oft auch gegen die Menschen – agiert, hörte sich erschreckend an. Hier wird dieser technischen Gewalt eine andere gegenübergestellt: jene der uralten, mystischen Wesen. Von ihnen ist der Tod nur ein geringer. Mächte wie die Zeit, der Zufall und der Schlaf sind da schon ein anderes Kaliber. Aber es sind nicht nur diese Überwesen, die hier einen Kampf ausfechten müssen. Ohne es zu wissen stehen an ihrer Seite einige, wenige Menschen, die alles andere als furchteinflößend oder auch nur effizient erscheinen. Aber dafür umso liebenswerter waren.
Fazit: Wer schwarzen Humor in Verbindung mit einer guten Geschichte mag, der findet hier das richtige Buch für sich. Ich fand es herrlich!
Der Tod erfüllt seine Aufgaben mit Hingabe… und der Hilfe seiner beiden Gehilfen. Doch plötzlich taucht eine kleine aber gemeine Bedrohung vor seinem Heim auf: ein kleines Bündel, das alles durcheinander bringt und den Tod vor ganz neue Herausforderungen stellt.
Und damit nicht genug. Der Tech-Milliardär Kai Inver plant einen todesverändernden Umschwung! Niemand braucht mehr den Tod! Er ist überflüssig!
Und die Menschheit? Erfüllt sich den Traum vom ewigen Leben! In einer digitalen Welt! So erschreckend, so real! Wie oft geistern auch mir Gedanken durch den Kopf, wie weit wohl die Klontechnik im Geheimen vorangeschritten ist, wie weit manche Fanatiker wohl gehen würden, um ihren Geist in eine digitale Welt zu übertragen!
So ist die Geschichte einerseits wirklich witzig, mit urigen Gestalten, komischen Wortwitzen und fantastischen Orten. Doch gleichzeitig gruselig nah, die Wünsche und Ansprüche an eine KI, die digitale Macht und die Wortspiele der Mächtigen und Reichen.
Auch die sehr realen Gefahren der KI werden thematisiert. Kann man dem Internet noch vertrauen? Wie viele Berichte sind wirklich wahr, wie viel wurde durch KI verändert? Das Internet vergisst nie? Doch was, wenn die KI auch das „Gedächtnis“ des Internets „anpasst“ und „optimiert“? So beginnt bald ein ungleicher Kampf gegen eine Macht, die nicht mehr aufzuhalten scheint. Denn sind wir doch alle mal ehrlich, zu gern glauben wir den weichgespülten und für uns aufbereiteten KI-Inhalten. Und selbst anerkannte Medienanstalten greifen allzu gern mal auf diese Inhalte zurück, ohne selbst noch einmal aufwändig zu recherchieren! Schöne neue Welt? In diesem Buch wird auf spielerische Art aufgezeigt, wie sie aussehen könnte…
Ein Buch für Computer-Nerds, für KI-Fans und -Kritiker, für Träumer und Weltveränderer.
Der Tod - Updead
Der Tod hat viel zu tun. Zusammen mit Exitussi und seinem Gehilfen Igor muss er so einigen helfen, ins Jenseits befördert zu werden. Da finden die drei plötzlich ein kleines Baby, und ab da stellt sich der ganze Alltag auf den Kopf. Aber nicht nur das Baby macht ihnen schaffen, auch der Tech-Milliardär Kai Inver, der mittels einer neuentwickelten KI verspricht, dass man sein Bewusstsein nun ins Internet hochladen und damit unsterblich werden kann. Für den Tod kein gutes Geschäft, den ihm gehen die Seelen aus. Mithilfe der Apokalyptischen Reiter, einem Friedhofsgärtner und ganz vielen Aktivisten, die zeitweise ihr ganz eigenes Ding drehen, macht sich der Tod daran, die Übernahme der KI zu stoppen. Denn diese dreht durch und will die ganze Welt ...
Klingt nicht schon die Inhaltsangabe so herrlich skurril? Genauso habe ich auch gedacht und mich voller Freude ins Leseabenteuer gestürzt. Und wurde gleich zu Anfang belohnt, denn der Tod - der so wunderbar einen an der Klatsche hat - findet - sehr zum Leidwesen seinerseits - ein kleines Baby. Igor, der Gehilfe des Todes, tauft das kleine Bündel auf den Namen Totellini. Und Exitussi, die dem Tod ebenfalls helfend zur Seite steht, ist hin und weg von dem kleinen Mann. Der übrigens rasend schnell wächst und auch sonst das gesamte Leben, äh ... den Tod des Todes auf Trab hält.
Was so irr anfängt, zieht sich durch das ganze Buch. Nicht nur auf Totellini muss der Tod nun aufpassen, sondern auch noch den Tech-Milliardär Kai Inver aus seinem Leben, äh ... Tod raushalten. Denn dieser will dem Tod das Geschäft wegnehmen und verspricht dank modernster KI ein unsterbliches Leben.
Klingt das alles bislang logisch? Tja, dem ist aber nicht so. Denn es wird sehr chaotisch. Was aber so gar nichts an dem Lesevergnügen ändert. Denn neben dem Tod und seinen Gehilfen tauchen noch mehrere andere Gestalten auf, die dazu beitragen, dass man hier so gar nicht zur Ruhe kommt. Jeder hat seine Eigenart und die sind allesamt einfach nur absolut lesenswert.
Der Tod bekommt Hilfe von unerwarteter Seite. Aktivisten, die dem Tod treu zur Seite stehen, versuchen, Kai Invers Firma zu stürzen. Doch sie haben die Rechnung ohne die allwissende KI gemacht.
Ganz besonders haben es mir drei der Apokalyptischen Reiter angetan. Krieg, Hungersnot und Krankheit - die drei sind einfach herrlich, vor allem, wenn sie zusammenarbeiten müssen. Krieg, der nicht zur Waffe greifen will, Hungersnot, der anderen alles weg isst und Krankheit, die mit Desinfektionsspray und Maske einen Rundumschlag macht.
Bislang war mir der Autor, der unter dem Namen "Der Tod" auch Death-(Stand-up)-Comedy betreibt, nicht bekannt. Aber nun werde ich mich näher mit ihm befassen. Denn was ich gelesen habe, hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Meggies Fussnote:
Der Tod kämpft ums Überleben.