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Happy Weekend – Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum.
Psychothriller | Nervenkitzel pur von Nr.1-Bestsellerautor Arno Strobel
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Erscheinungstermin 26.08.2026 | Archivierungsdatum 25.10.2026
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Zum Inhalt
Ihr habt euch so auf diese Auszeit gefreut. Und landet im schlimmsten Albtraum.
Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel
Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem Freitag mit dem Auto aufbrechen. Eine kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende, einfach mal ausspannen. Doch beim kurzen Halt an einer Raststätte wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Zum Glück hat Katja einen kleinen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, über den sie ihn orten kann. Und tatsächlich, auf der Karte in der App sehen sie ihn als blauen Punkt, wie er sich eben der Autobahnauffahrt nähert. Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Wagen, in dem sie ihr Gepäck vermuten. Doch dann ist es zu spät – sie sitzen in der Falle. Denn jemand hat sie absichtlich an diesen Ort gelockt. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt genau jetzt ...
Ihr habt euch so auf diese Auszeit gefreut. Und landet im schlimmsten Albtraum.
Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel
Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783596712977 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 368 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 1349338
Der Psychothriller happy weekend hoher Nervenkitzel. Psychologische Tiefe. Die Spannung ist hervorragend.
Ich wollte Spannung und einen Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen kann – und genau das habe ich mit „Happy Weekend“ bekommen.
Katja und Marcel wollen eigentlich nur ein entspanntes Wochenende verbringen. Doch an einer Raststätte wird ihr Gepäck gestohlen. Im Koffer befindet sich ein GPS-Tracker und sie können die Spur verfolgen. Was sie nicht ahnen: Genau das ist Teil eines perfiden Plans – und der Beginn eines absoluten Albtraums.
Ich glaube, das hier war eines der brutalsten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ich saß so oft da und dachte nur: Das kann er doch jetzt nicht wirklich machen?! Die Geschichte ist stellenweise wirklich heftig und definitiv nichts für schwache Nerven.
Ich habe unglaublich mit den Protagonisten mitgefiebert und die Seiten regelrecht verschlungen. Arno Strobels Schreibstil ist wie gewohnt unglaublich fesselnd und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Zum Ende hin war das ein oder andere für mich zwar etwas vorhersehbar, der Spannung hat das aber absolut keinen Abbruch getan.
Wer Psychothriller mag, die richtig düster, hart und kompromisslos werden, sollte sich „Happy Weekend“ definitiv näher anschauen. Allerdings würde ich vorher unbedingt einen Blick auf die Triggerwarnungen werfen, denn das Buch geht an einigen Stellen wirklich an die Substanz.
Ich war sofort mittendrin in dieser düsteren Atmosphäre. Erzählt wird größtenteils aus Marcels Sicht der von seiner Vergangenheit eingeholt wird und alles daran setzt die Menschen zu retten die er liebt. Bei kaum einem Protagonisten war ich so hin und her gerissen wie bei ihm denn je mehr ich über seine Vergangenheit erfahren habe desto weniger konnte ich für ihn mitfühlen. Trotzdem habe ich mit ihm mitgefiebert. Die Szenen aus Sicht des Psychopathen sind richtig brutal und die Gewalt wird sehr detailliert beschrieben also definitiv nichts für schwache Nerven. Insgesamt ist das Buch deutlich brutaler und blutiger als Arnos Werke der letzten Jahre. Die vielen unvorhersehbaren Wendungen haben mich komplett im Netz aus Spekulationen verloren und obwohl ich dachte den Täter längst enttarnt zu haben hat Arno mich am Ende doch wieder in die Irre geführt 🔪
Happy Bloody Weekend
Worum geht’s?
Katja und Marcel sind auf dem Weg in ein gemeinsames Wochenende. Einfach mal raus, entspannen und den Alltagsstress hinter sich lassen. Doch an einer Raststätte wird ihr Koffer gestohlen. Zum Glück hat Katja darin einen GPS-Tracker versteckt. Sie folgen dem Signal – und direkt hinein in einen Albtraum.
Meine Meinung:
Ich habe schon einige Thriller von Arno Strobel gelesen, aber „Happy Weekend – Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum“ ist mit Abstand sein härtestes Buch. Kennt ihr den Teil von Saw, in dem eine Frau die Aufgaben stellt? Ungefähr so habe ich mich hier gefühlt. Der Schreibstil hat mich sofort ins Buch gezogen – und dann gab es eigentlich kein Entkommen mehr.
Wir begleiten überwiegend Marcel, einen ehemaligen Polizisten, der nach einem Undercover-Einsatz ganz von vorne anfangen musste. Neues Leben, neue Identität, keine Verbindung mehr zu seiner Vergangenheit. Dazwischen lesen wir immer wieder Kapitel aus Sicht des Mechanikers. Etwas irritiert hat mich dabei, dass diese in der Gegenwart geschrieben sind, während Marcels Kapitel in der Vergangenheitsform erzählt werden. Ich habe deshalb lange mit einem zeitlichen Kniff gerechnet – der allerdings ausblieb.
Das Setting dagegen war genau meins. Eine alte Psychiatrie, ein Ort aus Marcels Vergangenheit und dazu eine ordentliche Portion Locked-Room-Atmosphäre. Als Exit-Room-Fan hatte mich Strobel damit endgültig. Denn kaum dort angekommen, werden wir von Seite zu Seite tiefer ins Dunkle gezogen. Und dieses Dunkle hat es in sich. Es wird blutig, brutal und teilweise wirklich grausam. Strobel spart diesmal an kaum einem Detail und macht sehr deutlich: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es geht um Rache, Deepfakes, menschliche Abgründe und immer wieder um Familie und die Frage, wem man eigentlich noch vertrauen kann. Besonders die Szenen mit der Maschine haben sich bei mir eingebrannt. Die vielen Toten. Die Unschuldigen.
Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten. Für mich geht das Buch stellenweise schon deutlich in Richtung Horror. Es ist beklemmend, geht unter die Haut und liefert ordentlich Albtraummaterial. Gleichzeitig ist es ein unglaublich guter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Jetzt bin ich wirklich gespannt, ob Arno Strobel diesen härteren Weg weitergeht oder es im nächsten Thriller wieder etwas „ruhiger“ angehen lässt. Und das Ende? Damit hat er mich tatsächlich noch einmal erwischt.
Fazit:
Mit „Happy Weekend – Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum“ zeigt Arno Strobel seine bisher wohl härteste Seite. Brutal, blutig und stellenweise schon Horror – dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die düstere Atmosphäre, das geniale Setting und die perfiden „Spiele“ haben mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ein Thriller, der tief unter die Haut geht, ordentlich Albtraummaterial liefert und mich mit seinem Ende noch einmal richtig überraschen konnte.
5 blutige Sterne von mir.
Buchhändler*in 1949102
Was für ein unfassbares, gutes und spannendes Buch! Endlich mal wieder eine Geschichte die einen in seinen Bann zieht und an Brutalität kaum zu überbieten ist. Arno Strobel schafft es wieder einmal eine Geschichte zu verfassen, die dafür sorgt, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Nicht aufhören möchte. Ich kann es nur jedem empfehlen, der auf dauerhaft anhaltende Spannungsbögen Wert legt!
Buchhändler*in 596744
Wie so oft bei Arno Strobel habe ich mich auch bei diesem Buch dabei erwischt, wie ich den Atem angehalten habe. Spannend, aufwühlend, krass!
Rezensent*in 453119
Puh … was war das bitte?!
„Happy Weekend“ startet eigentlich ganz harmlos. Marcel und Katja freuen sich auf einen entspannten Kurztrip zu zweit. Ein schönes Haus am See, ein Wochenende raus aus dem Alltag und einfach mal abschalten. Idylle pur – zumindest in der Vorstellung der beiden.
Denn daraus wird ganz schnell ein Albtraum, der es wirklich in sich hat.
Auf einer Raststätte wird der Koffer aus Marcels Auto gestohlen. Darin befindet sich etwas, das für ihn einen besonderen Wert hat und das er unbedingt zurückhaben möchte. Zum Glück hat Katja einen GPS-Tracker im Koffer, sodass die beiden seine Spur verfolgen können.
Was zunächst wie eine ziemlich simple Suche beginnt, entwickelt sich allerdings immer mehr zu einem perfiden Spiel.
Schon während der ersten Verfolgung hatte ich einen Verdacht. Den habe ich dann wieder verworfen … nur um später erneut darauf zurückzukommen. Und genau so ging es eigentlich die ganze Zeit weiter. Kaum glaubte ich, eine Spur gefunden zu haben, kam schon wieder etwas, das meine Gedanken komplett durcheinandergebracht hat.
Denn Marcel kennt die Gegend sehr gut. Er hat hier früher als Polizist gearbeitet und genau diese Vergangenheit holt ihn nun mit voller Wucht ein.
Besonders die Kapitel rund um den „Mechaniker“ haben es mir angetan. Und mit „angetan“ meine ich jetzt nicht unbedingt im positiven Sinne. Dieser Typ hat mich wirklich in die tiefsten Abgründe seiner Gedanken und seiner Seele blicken lassen. Was er sich da ausgedacht hat, ist einfach nur brutal, grausam und teilweise kaum vorstellbar.
Eine Maschine, die Menschen auf grausamste Weise tötet und dabei einem ganz bestimmten Zweck dient: Vergeltung am Mörder seines Mentors, dem sogenannten „Lenker“.
Mein Puls hat beim Lesen definitiv eine Berg-und-Tal-Fahrt hingelegt. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren und ich habe mir die unterschiedlichsten Szenarien ausgemalt. Und obwohl die Geschichte teilweise wirklich heftig und brutal ist, konnte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Ich glaube, so oft wie mir beim Lesen ein „WTF“ entwischt ist, hab ich es noch in meinem Leben gedacht.
Was ich ebenfalls spannend fand: Marcel ist nicht unbedingt der, für den man ihn zunächst hält. Seine Vergangenheit spielt eine entscheidende Rolle und zieht nach und nach auch Menschen aus seinem früheren Umfeld in diesen Albtraum hinein.
Seine Zweifel an sich selbst haben mich dabei immer wieder beschäftigt. Vor allem die Frage, ob man etwas wirklich vergessen oder verdrängen kann, wenn es einen eigentlich sein ganzes Leben begleitet.
Die Figuren sind insgesamt gut gezeichnet, auch wenn für mich die ein oder andere etwas blasser geblieben ist. Dafür hat mich das rasante Tempo absolut überzeugt. Kaum ist man aus einer Situation heraus, landet man schon mitten in der nächsten. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht – und für ausführliche Spekulationen eigentlich auch nicht.
Dazu kommt Arno Strobels flüssiger und sehr bildhafter Schreibstil, durch den sich die einzelnen Szenarien förmlich vor meinem inneren Auge abgespielt haben.
Und dann dieses Ende! Mit diesem Paukenschlag hatte ich so nicht gerechnet. Eine meiner Vermutungen ging zwar tatsächlich in eine ähnliche Richtung, aber die Auflösung war dann doch anders, als ich erwartet hatte.
Mein Fazit
Brutal. Grausam. Beklemmend. Und für mich ein absoluter Pageturner.
„Happy Weekend“ hat mich innerhalb weniger Stunden durch die Seiten gejagt. Die Geschichte ist nichts für zartbesaitete Leser und definitiv kein entspannter Wochenendtrip – dafür sorgt Arno Strobel schon sehr schnell.
Ich hatte Gänsehaut, Kopfkino und mehr als einmal ein WTF auf den Lippen und genau deshalb konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Für mich ein richtig fieser Psychothriller, der seinem Titel eine ganz eigene Bedeutung gibt
Martina G, Buchhändler*in
Ein typischer „Snack-Thriller“ für ein schnelles Wochenende. Wer logische Meisterleistungen und tiefgründige Glaubwürdigkeit sucht, wird enttäuscht sein. Wer sich aber einfach nur treiben lassen und Popcorn-Spannung pur erleben möchte, kommt trotz der erzählerischen Schwächen voll auf seine Kosten.
Aufgerundet 4 von 5 Sterne
"Happy Weekend" – Arno Strobel
Was als entspanntes Wochenende beginnt, entwickelt sich schneller zum absoluten Albtraum, als man "Happy Weekend" sagen kann. 😳
Schon die Ausgangssituation fand ich richtig stark: Ein gestohlener Koffer, ein GPS-Tracker und die Entscheidung, dem gestohlenen Gepäck einfach zu folgen. Und genau diese Entscheidung verändert für Katja und Marcel plötzlich alles.
Ich war von Anfang an gespannt darauf, wohin diese Geschichte führt. Arno Strobel schafft es hier wieder einmal, eine unglaublich beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass man gemeinsam mit den Protagonisten immer tiefer in etwas hineingerät, aus dem es kaum noch einen Ausweg gibt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass man lange nicht genau weiß, wem man eigentlich trauen kann und was hinter den Ereignissen steckt. Immer wieder kommen neue Informationen dazu, die einen die bisherigen Geschehnisse aus einem anderen Blickwinkel betrachten lassen. Dazu kommt ein sehr flüssiger Schreibstil, durch den sich die Geschichte wirklich schnell lesen lässt.
Allerdings ist "Happy Weekend" definitiv nichts für zarte Nerven. Die Geschichte wird stellenweise ziemlich heftig und einige Szenen haben bei mir ordentlich Kopfkino ausgelöst. Genau diese Mischung aus Spannung, beklemmender Atmosphäre und immer wieder neuen Wendungen hat für mich aber den Reiz des Buches ausgemacht.
Für mich ist "Happy Weekend" ein richtig spannender Psychothriller, der seinem Titel eigentlich gar nicht gerecht werden könnte. Denn ein solches Wochenende möchte wirklich niemand erleben. 😳
Wenn ihr Psychothriller mögt, die euch von Anfang an mitnehmen und bei denen ihr nie genau wisst, was als Nächstes passiert, solltet ihr "Happy Weekend" definitiv auf eure Leseliste setzen.
Hat mir gut gefallen, allerdings war es teilweise langatmig und wiederholend. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht.
Ich habe diesen Psychothriller mit einem seltsamen Druck im Brustkorb gelesen. Nicht wegen der äusseren Spannung, sondern wegen der stillen Katastrophe, die sich aus einem völlig normalen Moment heraus entfaltet. Katja und Marcel starten so leicht, fast sorglos in ihr Wochenende, dass der Diebstahl an der Raststätte wie ein Riss wirkt, der sich unaufhaltsam ausbreitet. Ich kenne dieses Gefühl, wenn man glaubt, die Situation noch im Griff zu haben, weil ein kleiner GPS-Punkt auf dem Handy Sicherheit verspricht. Doch genau dieser Punkt wird hier zum Symbol für eine fatale Selbsttäuschung. Als sie dem Wagen folgen, spürte ich, wie sich Neugier und Trotz gegen jede Vernunft durchsetzen. Dieses «Wir holen uns zurück, was uns gehört» kippt so schnell in ein «Wir hätten nie hierherkommen dürfen», dass mir beim Lesen die Luft wegblieb. Die Falle, in die sie geraten, ist nicht nur ein dramaturgischer Kniff sie zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Alltag und Albtraum wirklich ist. Für mich ist diese Geschichte ein Schlag in die Magengrube. Ein Roman darüber, wie leicht man sich in fremde Hände begibt, wenn man glaubt, noch selbst zu steuern. Und wie erschreckend schnell ein harmloser Wochenendtrip zu einem persönlichen Inferno werden kann.
Happy Weekend von Arno Strobel
Einen gestohlenen Koffer mithilfe eines GPS-Trackers zu verfolgen, klingt zunächst nach einer vernünftigen Entscheidung. Genau darin liegt der Reiz dieser Geschichte. Die Ausgangssituation ist alltäglich genug, um glaubwürdig zu wirken, und führt Katja und Marcel innerhalb kürzester Zeit an einen Ort, an dem jede vermeintliche Lösung eine neue Gefahr auslöst.
Arno Strobel versteht es, aus einem kleinen Kontrollverlust ein beklemmendes Szenario zu entwickeln. Die kurzen Kapitel sorgen für Tempo, während immer deutlicher wird, dass der Diebstahl geplant war. Hinter der Falle steckt ein persönliches Motiv, das eng mit Marcels Vergangenheit verbunden ist. Mit jeder Enthüllung verändert sich dadurch auch Katjas Blick auf den Mann, mit dem sie dieses Wochenende verbringen wollte.
Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre. Die Abgeschiedenheit, das Gefühl des Beobachtetwerdens und die Ungewissheit über den nächsten Schritt erzeugen einen stetigen Druck. Dazwischen geben kurze Einblicke in eine weitere Perspektive der Bedrohung eine zusätzliche Schärfe.
Einige Entscheidungen der Figuren waren für mich schwer nachzuvollziehen. Manche Wendungen wirken stark konstruiert, und das Ende hätte mehr Raum vertragen. Der Schwerpunkt liegt deutlich auf Tempo und Nervenkitzel, während die psychologische Tiefe der Figuren stellenweise zurücktritt.
Trotzdem hat mich Happy Weekend sehr gut unterhalten. Arno Strobel verwandelt eine harmlose Reise in ein perfides Spiel aus Manipulation und verdrängter Schuld. Ein schneller, düsterer Psychothriller, der zeigt, wie leicht eine einzige spontane Entscheidung den Weg in einen Albtraum öffnen kann.
Vielen Dank an NetGalley und den Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.
Buchhändler*in 833020
Was war das denn?
Angefangen hatte ich den Titel als Hörbuch, als ich morgens im Bus zur Frühschicht fuhr. Alles dunkel, nicht viel los. Der Sprecher (@sascha.rotermund ) hat so eindringlich und stark gelesen, dass es mir beim Umsteigen in die Straßenbahn (immer noch im Dunklen) zu intensiv wurde. Dabei war noch gar nicht viel passiert.
Eingangs gingen mir Katja mit ihrer ständigen Nachfragerei und Marcel mit seinen Ausflüchten sogar ein wenig auf den Keks. Sie drehten sich im Kreis.
Den Großteil der Kapitel habe ich dann als eBook gelesen.
Die Spannung des Handlungsbogens wird konstant aufrecht gehalten und hat mich mitgezogen in einen Strudel aus Lüge, Verrat, brutalster körperlicher Grausamkeit und Schuld. Die ständigen Motiv-Wiederholungen, warum alles gerade so passiert wie es eben passiert, waren mir hier und da zu viel.
Jedoch ist es eine runde Geschichte, deren Idee mit sehr gut gefallen hat. Tatsächlich gefällt mir dieses Buch auch besser als der letzte Titel (#ungelöstdieerstezeugin)
Das Setting ist auch sehr gut ausgewählt: ein Lost Place in Form einer Psychiatrie, hinter deren jeder Tür der Tod lauern kann. Oder die rettende Freiheit. Ähnliche wie bei einem Escaperoom.
Nur gibt es hier keine Rätsel zu lösen oder Hilfestellungen. Denn es ist nicht vorgesehen, dass du entkommst...
Ausgangslage etwas fragwürdig und konstruiert, entwickelt sich aber zu einem sehr spannenden Thriller mit mega Setting.
Inhalt:
Katja und Marcel sind auf dem Weg zu einem entspannten verlängertem Wochenende, bis ihnen auf einem Rastplatz ihr Koffer geklaut wird. Daraufhin verwandelt sich das Wochenende in einem Albtraum, denn Marcel wird von seiner Vergangenheit eingeholt.
Meine Meinung:
Die Geschehnisse direkt zu Beginn, also der geklaute Koffer, der zufällig ein GPS-Tracker hat und die Tatsache, dass beide dem Signal einfach folgen und keine Polizei einschalten, ist mehr als konstruiert. Am Ende macht es durchaus Sinn, warum es genauso passieren muss, allerdings bleibt dies für mich trotzdem fragwürdig. Wenn man dies mal außen vor lässt ist der Rest der Story aber super spannend. Ich mag es, wenn Charaktere von ihrer Vergangenheit eingeholt werden und diese Stück für Stück aufgedeckt wird. Auch das Setting hier ist einfach großartig, ein altes Krankenhaus mit einer beklemmenden und grusligen Atmosphäre. Gleichzeitig ist es aber auch ziemlich brutal und teils sehr detailliert beschrieben. Grundsätzlich wird die Story durch die Geschehnisse an sich getragen und nicht durch tiefgründige Charaktere. Diese bleiben eher oberflächlich, was mich aber nicht gestört hat.
Fazit:
Eine sehr spannende Story mit flüssigem Schreibstil, die sich schnell weg lesen lässt. Der Anfang ist etwas unrealistisch, aber am Ende wird es doch schlüssig aufgeklärt.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ein extrem spannender und mitreißender Thriller!!! Glaub nicht alles was du siehst oder hörst. Vertrauen kann tödlich sein.....
Alexandra M, Rezensent*in
Was ein schönes Wochenende an einem See werden sollte, wird zum Albtraum für Marcel und seine Verlobte.
Anfangs fand ich das Buch etwas konstruiert, aber zum Ende versteht man, warum alles so laufen musste.
Marcel war früher Undercover-Agent und wurde entlarvt. Seine ehemaligen Gangmitglieder sinnen auf Rache. Und die hat es in sich. „Happy Weekend“ ist das bisher grausamste Buch von Arno Strobel. Allein die Maschine ist gruselig. Und teilweise sind die Szenen ziemlich ausführlich und grausam.
Das Buch ist ein Psychothriller, der von Anfang an in den Bann zieht und den Spannungsbogen bis zum Ende hält. Die Atmosphäre ist beklemmend, schon allein durch das Setting in dem alten Krankenhaus. Hier kommt so richtig Kopfkino auf. Die Grausamkeit und Unnachgiebigkeit der Täter sorgt zudem dafür, dass man beim Lesen eine leichte Gänsehaut bekommt.
Der Schreibstil ist wieder gewohnt flüssig.
Fazit: Strobel überrascht durch grausame Szenen, die nichts für schwache Nerven sind.
Rezensent*in 780093
Rasanter Thriller, der anfangs schwächelt, bald aber zur Hochform aufläuft
„Happy Weekend“ klingt so harmlos, so nach einer kleinen, feinen Auszeit. Katja und Marcel freuen sich auf ihr Wochenende. An einer Raststätte holen sie sich Kaffee und ne Kleinigkeit zu essen, die Weiterfahrt entwickelt jedoch zu einem nie geahnten Albtraum.
Nur kurz haben sie das Auto verlassen und dann – ist der Kofferraum offen, der Koffer weg, was nicht mal das Schlimmste wäre, denn Marcel will Katja mit etwas ganz Besonderem überraschen, das er sorgsam im Koffer versteckt hat. Soll die Polizei verständigt werden? Es ist schon spät, sie werden nicht viel tun können, also entschließen sie sich, weiterzufahren, zumal ein GPS-Tracker im Koffer liegt. Sie aktivieren die App, folgen dem blauen Punkt, ihre Odyssee beginnt…
Der Prolog verspricht nichts Gutes, mehr noch – es passiert Schreckliches! Wie jedoch dies mit Marcel und Katja zu tun hat, kann ich mir zwar ansatzweise denken, mag es aber dennoch noch nicht glauben. Zwischen ihrer Irrfahrt auf der Suche nach dem blauen Punkt hat der Mechaniker, wie er sich nennt, seine kursiven Auftritte. Diese Passagen sind grausam und dennoch fesseln sie mich ungemein.
Ganz anders unsere beiden Kofferlosen. Ziemlich bald ist da nämlich eine Kleinigkeit, die im Koffer liegt, die für mich total unlogisch ist, die sich durch diese Fahrt ins Ungewisse zieht. Da ist dem Autor wohl ein krasser Logikfehler passiert, denn ich hatte sofort die Vermutung, wer denn hinter diesem Kofferklau und den Folgen danach stecken könnte. Überhaupt finde ich den Anfang – mal abgesehen von den kursiv dargestellten Sequenzen – sehr durchschaubar. Wie kann man sich so unbedarft verhalten, obwohl man weiß oder es zumindest der Umstände wegen ahnt, dass man es mit gefährlichen Gestalten zu tun haben wird. Näher möchte ich darauf nicht eingehen, aber wer dieses Weekend mit den Protagonisten durchlebt, wird wissen oder zumindest ahnen, was bzw. wen ich meine.
Nun gut, es wird besser. Und das auf ganzer Linie. Die Story zieht dermaßen an, da bleibt zum Luft holen kaum Zeit, die Grausamkeiten nehmen zu. Zudem kommt Marcels Vergangenheit zum Vorschein, lediglich Katja scheint ganz und gar integer zu sein. Jetzt hat er mich, der Strobel. Und zwar voll und ganz. Selbst meinen Anfangsverdacht, der gelegentlich aufblitzt, schiebe ich beiseite. Sowohl der Mechaniker als auch die Jagd auf die Weekender und alles, was dann wie eine Kettenreaktion geschieht, ohne jegliches Erbarmen, rauben mir den Atem. Es ist der Hass, der in diesem fürchterlich grauenhaften Stück Regie führt. Bis zum bitteren Ende.
Und – mein anfängliches Gespür hat mich nicht getäuscht. Wäre dieser holprige, sehr durchschaubare Anfang nicht gewesen, wären es glatte fünf Sterne gewesen, so aber muss ich einen davon abziehen. Bleiben immer noch gute vier Sterne für diesen anfangs schwächelnden, bald aber rasanten Thriller.
Anja N, Buchhändler*in
Happy Weekend
Die perfekte Auszeit.
Euer schlimmster Albtraum
Von Arno Strobel
Katja und Marcel starten in Würzburg in ihre kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende,
Auf einer Raststätte wird ihr Auto aufgebrochen und das Gepäck gestohlen. Katja hatte einen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Signal. Über Kirchheim unter Teck gelangen sie nach Bad Cannstatt. Da trennen sich ihre Wege. Marcel ist sich sicher, dass seine Vergangenheit ihn gerade einholt und er möchte Katja so weit wie möglich weg von sich wissen um sie zu beschützen.
Doch kann er das noch?
Arno Strobel kann einem meisterhaft schaurige Bilder ins Kopfkino projizieren. Die Spannung knistert und der Schauder läuft einem über den Rücken, Nackenhaare sträuben sich… der Sog und die schlaflose Nacht gehören dazu!
Christine B, Buchhändler*in
Es fängt so harmlos an: Katja und Marcel sind auf dem Weg zu einem romantischen Wochenende. Sie machen Pause auf einer Raststätte. Als sie zu ihrem Wagen zurückkommen, ist ihr Koffer weg. Gestohlen? Katja hat vor Kurzem einen GPS-Tracker geschenkt bekommen, und so können die beiden die Verfolgung aufnehmen. Während sie dem Signal folgen, merkt Marcel, dass ihm die Gegend bekannt vorkommt - und er hat keine guten Erinnerungen an den Ort...
Genial und Grandios legt Strobel falsche Spuren und spielt mit den Sympathien für die beiden. Die Story ist extrem spannend, brutal und lässt uns mit Fragezeichen im Kopf zurück. Das recht harmlose Cover wird dem harten Inhalt nicht gerecht. Nichts für schwache Nerven.
Die Bücher, die ich bislang von Arno Strobel gelesen habe, mochte ich sehr, denn sie waren allesamt richtig spannend und toll zu lesen. Umso gespannter war ich daher auf das neuste Buch "Happy Weekend". 🤗
Auch dieses Mal hat sich das Buch flüssig und leicht lesen lassen. Die Kapitellänge war für meinen Geschmack ebenfalls optimal gewählt. Erzählt wird die Story hauptsächlich aus Marcels Perspektive.
Katja und Marcel wollen eigentlich nur ihr verlängertes Wochenende genießen, doch auf der Hinfahrt wird ihnen auf einer Raststätte der Koffer geklaut. Dank eines GPS Trackers im Koffer können sie jedoch sehen, dass der Dieb sich gerade auf den Weg zur Autobahnauffahrt macht. Kurzerhand folgen sie ihm. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt...
Bereits der Einstieg ins Geschehen mit dem Prolog war inhaltlich sehr brutal, hat gleichzeitig aber neugierig auf die Geschichte gemacht. 😱
Auch die Atmosphäre war während der gesamten Handlung durchgehend beklemmend. Natürlich gab es außerdem ein paar überraschende Twists, die zumindest für mich nicht vorhersehbar waren, ganz so, wie man es von Arno Strobel gewohnt ist.
Insgesamt war "Happy Weekend" für mich bis zur letzten Seite ein richtig fesselndes Buch. Wenn ich ein Buch innerhalb eines Tages inhaliere, dann sagt das schließlich einiges aus. 🤭
Es war unfassbar spannend, gleichzeitig aber auch ziemlich brutal, also daher definitiv nichts für schwache Nerven!
"Happy Weekend" ist für alle bestens geeignet, die einen packenden Thriller suchen, der bis zum Schluss spannend bleibt. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung! ✨
Susanne K, Rezensent*in
Mein erstes Buch von Arno Strobel und der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Besonders die Ausgangslage mit dem gestohlenen Koffer fand ich spannend. Wohin die Geschichte letztendlich führt, habe ich so überhaupt nicht kommen sehen. Ich hatte tatsächlich etwas ganz anderes erwartet.
Trotzdem hat mich die Story von Anfang an gepackt. Teilweise wurde es ziemlich brutal und ich war sehr gespannt darauf, wie alles zusammenhängt. Mit Marcel konnte ich zwar gut mitfühlen, trotzdem blieben mir die Figuren insgesamt etwas fern. Sie wirkten auf mich teilweise recht oberflächlich.
Was mir richtig gut gefallen hat, war der Sog der Geschichte. Ich habe das Buch tatsächlich an einem Tag beendet. Die kurzen Kapitel und der sehr bildliche Schreibstil haben dabei definitiv geholfen – vor meinem inneren Auge lief vieles wie ein Film ab.
Auch das Setting fand ich richtig gut. Irgendwann hatte ich zwar einen Verdacht, der sich am Ende tatsächlich bestätigt hat, aber dazu kann ich natürlich nicht mehr verraten. 😏
Gegen Ende hat sich die Geschichte für mich allerdings etwas gezogen. Es war weiterhin spannend, wirkte auf mich aber zunehmend etwas langatmig.
Insgesamt also ein spannender Thriller, der mich gut unterhalten und durch seinen Sog schnell weiterlesen lassen hat. Auch wenn ich mir etwas anderes erwartet hatte und mich nicht alles überzeugen konnte, hatte ich insgesamt eine gute Zeit mit dem Buch.
Für mich 3,5 ⭐️ – spannend und mit ordentlich Sog, aber nicht ganz rund.
„Happy Weekend - Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Alptraum“ von Arno Strobel aus dem Fischer Verlag.
Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem Freitag mit dem Auto aufbrechen. Eine kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende, einfach mal ausspannen. Doch beim kurzen Halt an einer Raststätte wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Zum Glück hat Katja einen kleinen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, über den sie ihn orten kann. Und tatsächlich, auf der Karte in der App sehen sie ihn als blauen Punkt, wie er sich eben der Autobahnauffahrt nähert. Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Wagen, in dem sie ihr Gepäck vermuten. Doch dann ist es zu spät – sie sitzen in der Falle. Denn jemand hat sie absichtlich an diesen Ort gelockt. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt genau jetzt ...
Meine Meinung
Einfach nur wow. Der Schreibstil ist fesselnd und leicht und zieht einen da förmlich durch das Buch. Die Spannung steigt schnell an und hält sich auch durch bis zum Ende.
An Emotionen war bei mir alles dabei was ein richtiger Thriller benötigt. Angst, Luft anhalten, Schmerz, Zerstörung. Ich musste das Buch zwischendurch mal zur Seite legen, da es mich so emotional erdrückte bei der ein oder andern Szene. Wobei ich echt gut aushalten kann bis ich so reagiere. Wer das Buch gelesen hat, weiß sicher was ich meine. Ich sage nur Ben.
Die Atmosphäre ist bedrückend und angespannt. Ich hatte meinen Verdacht schon relativ früh, der tatsächlich auch so bestätigt wurde. Der Autor hat dies aber so gut gelöst, dass man eigentlich sagen würde „Niemals, kann nicht sein“. Es war wirklich spannend von Anfang bis Ende. Man hat kaum Zeit um mal durchzuatmen.
Tatsächlich muss ich das Buch jetzt erstmal sacken lassen weil es mich zum Teil echt auseinander genommen hat.
Von mir bekommt der „kranke“ Thriller eine absolute Leseempfehlung und mehr als verdiente 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Carmen E, Buchhändler*in
Happy Weekend von Arno Strobel Thriller ab 26.8.2026
Ist Marcel der, als den er sich ausgibt? Was ist, wenn das Weekend zum Alptraum wird? Ein perverses und abartiges Spiel, das Gänsehaut und beklemmende Gefühle auslöst. Eine Geschichte über Lügen, Verrat, Schuld, Entführung, Morde und Folter…..Psychothriller pur mit mehr Brutalität als in anderen Büchern von Strobel…nichts für schwache Nerven.
Delia S, Buchhändler*in
Ein richtig spannender Thriller. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Atmosphäre war schön beklemmend und durch die überraschenden Wendungen blieb es bis zum Schluss spannend. Ein tolles Buch für alle, die Psychothriller mögen
Bärbel K, Rezensent*in
Katja und Marcel sind mit dem Auto unterwegs zu einem verlängerten Wochenende. Während eines Stopps an der Raststätte wird der Kofferraum ihres Autos aufgebrochen und ihr Koffer gestohlen. Glück im Unglück – Katja hatte von einer Freundin einen GPS-Tracker geschenkt bekommen und hat den im Koffer deponiert. Also folgen sie dem Signal in der Tracking-App. Nicht ahnend, was dadurch auf sie zukommt ….
Dieser Thriller von Arno Strobel ist wirklich super spannend und hat mich absolut überzeugt. Gelungen ist dem Autor das, da er die Vergangenheit der Hauptfigur Marcel erst Stück für Stück offenlegt. Denn ein Verwaltungsangestellter, wie Katja glaubt, ist er keinesfalls immer gewesen. Über seine Vergangenheit darf niemand etwas erfahren. Dann gibt es auch immer wieder Kapitel in kursiv hervorgehoben, die vom Mechaniker handeln. Sicher ein handwerklich sehr begabter Mann. Nur hat er beim Bauen ein ganz eigenes, tödliches Ziel. Zu erkennen, wie dieser Mann tickt, hat bei mir regelrecht Gänsehaut aufkommen lassen. Als dritten Spannungstrigger habe ich dann die Beschreibungen der alten, verfallenen Klinik im Wald empfunden. Da ist bei mir regelrecht das Kopfkino angesprungen.
Ich kann diesen neuen Band allen Thriller-Fans uneingeschränkt empfehlen und gebe wohlverdiente 5 Lese-Sterne.
Stark abgeliefert
Ich lese Strobel jetzt seit Jahren. Und bin seit Jahren meistens immer noch begeistert von seinen Büchern, aber nur noch selten überrascht. Es schleichen sich eben doch Muster ein, die einen Plot vorhersehbar machen. Tatsächlich hat es Strobel hier mal wieder geschafft mich zu überrumpeln mit der schieren Skrupellosigkeiten seiner Figuren. Da waren ein paar schöne Wendungen dabei, was das Buch sehr spannend macht.
Das Setting hatte für mich was von einer Mischung aus Escape Game und Schnitzeljagd- nur eben in tödlich. Und während Marcel versucht, die Menschen zu retten, die ihm nahestehen, wird Stück für Stück seine Vergangenheit enthüllt. Fand ich wirklich stark geplottet. Interessant fand ich auch, wie ich Marcel mit jeder Enthüllung etwas weniger mochte, ihn für einen schlechteren, egoistischeren Menschen hielt, obwohl er gleichzeitig darum kämpfte, andere zu retten- bereit sich selbst zu opfern. War selten einer Figur gegenüber so zwiegespalten eingestellt.
Arno Strobel ist ja mit Gewalt nicht zimperlich und die Beschreibungen der Maschine und ihrer Funktionsweise fand ich schon nicht ohne. Generell wird hier mit Todesfällen nicht gegeizt, das geht echt Schlag auf Schlag und sorgt für eine anhaltende spannende und beklemmende Atmosphäre, die die Ausweglosigkeit der Situation packend untermalt.
Ich hatte relativ früh einen Verdacht zum Täter, aber Strobel hat mich hier geschickt an der Nase herumgeführt. Fands wieder richtig gut
"Happy Weekend" ist das neue Buch von Arno Strobel.
Katja und Marcel sind auf der Autobahn unterwegs zu einem Wochenendtrip. Bei einem kurzen Stopp an der Autobahn Raststätte geht Katja Kaffee und etwas zu essen holen. Während Marcel auf die Toilette geht, wird ihr Auto aufgebrochen und der Koffer gestohlen.
Dank des Trackers, den Katja zufällig im Koffer platziert hatte, können sie den Weg des Koffers verfolgen und landen mitten in einem Alptraum.
Ich habe fast alle Bücher von Arno Strobel gelesen, aber ich bin noch nie durch ein Buch so dadurch "gejagt" wie durch "Happy Weekend". Als echter Fan von Thrillern war ich schnell auf der richtigen Spur, MUẞTE aber wissen, ob ich recht hatte.
Ein Geschichte in der typischen, fesselnden Schreibweise von Arno Strobel mit hohem Spannungsbogen. Aber auch mit extremen Beschreibungen von Gewalt. Deshalb sollten zartbesaitete Leser und Leserinnen die Triggerwarnung am Anfang des Buches beachten.
Ich lese die Psychothriller von Arno Strobel sehr gerne und freute mich auf sein neues Werk, das mich vom Klappentext und vom Cover her angesprochen hat.
Wie gewohnt von ihm, wurde ich gleich in die spannende Handlung hineinkatapultiert.
Im Fokus stehen Marcel und Katja, die unterwegs in ein romantisches Wochenende sind, als ihr Koffer gestohlen wird. Das Unheil nimmt seinen Lauf, als sie den Tracker im Koffer verfolgen.
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, keine Verschnaufpause zu bekommen und ich musste immer weiterlesen. Die Handlung ist, anders als von Arno Strobel gewohnt, extrem brutal. Für meinen Geschmack war es zuviel und der bildhafte Schreibstil hat mein Kopfkino nicht zur Ruhe kommen lassen. Marcel steht im Mittelpunkt des gnadenloses Clans aus seiner Vergangenheit und die Szenen in der verwaisten Psychiatrie waren wirklich nichts für zarte Gemüter.
Die Frage, was echt und was KI ist, heisst es zu entschlüsseln und gegen Ende punktet die Story noch mit einer unerwarteten Wendung, die mich wirklich überrascht hat. Aber lest selbst, wenn ihr euch traut.
Alles in allem war es ein packender Ritt für den man viel Fantasie braucht, der mich jedoch gut unterhalten hat. Ich vergebe eine Leseempfehlung für die Nervenstarken unter euch.
Susanne B, Rezensent*in
Ein Horror-Trip
Eigentlich bin ich ein großer Fan von Arno Strobel. Aber sein neuer Psychothriller, "Happy Weekend - Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum." war mir zu extrem. Worum geht es?
Katja und Marcel sind unterwegs in ein langes Wochenende. Doch bei einem kurzen Stopp an einer Raststätte wird ihnen der Koffer aus dem Auto gestohlen. „Zufällig“ hat Katja einen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, mit dem sie ihn orten kann. (Nachtigall, ick hör dir trapsen!)
Statt die Polizei zu rufen, folgen sie dem Trackersignal, das sie in ein verlassenes Krankenhaus führen wird, und der Horror beginnt…
Marcel war früher bei der Polizei. Als verdeckter Ermittler hat er schwere Schuld auf sich geladen und bekommt nun die Rache des Clanchefs zu spüren.
„Happy Weekend“ ist hart und brutal. Ein abartiges Spiel ohne Regeln, in dem die Figuren sterben wie die Fliegen. Menschen, aus Marcels engstem Umfeld.
Der Autor nutzt hierbei zahlreiche Stilmittel des Horrorromans: Geräusche und Gerüche, flackerndes Licht, kein Handyempfang - und ein Mechaniker mit seiner ganz besonderen Maschine.
Angst und Schrecken. Was ist wahr und was ist ein Fake/ KI? Meisterwerk oder Unsinn? Das mag jeder für sich selbst entscheiden.
Fazit: Viel Gewalt und Gerede. 3,5*
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