Wo die Liebe ein Zuhause findet
Roman
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Erscheinungstermin 17.08.2026 | Archivierungsdatum 12.08.2026
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Zum Inhalt
Nach einer bitteren beruflichen Niederlage steht Karolinas Karriere vor dem Aus. Enttäuscht, ausgelaugt und voller Selbstzweifel macht sie sich auf den Weg in den Schwarzwald - der Heimat ihrer...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783961227389 |
| PREIS | 14,99 € (EUR) |
| SEITEN | 304 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Karriere oder Schwarzwald?
Karolines Karriere steht vor dem Aus. Voller Selbstzweifel fährt sie in den Schwarzwald, den Ort ihrer Kindheit. Sie findet auf Hennys Gnadenhof Wärme, Wertschätzung und neue Orientierung. Henys tiefer Glaube berührt sie, Auch der wortkarge Holzschnitzer Simon lässt sie nicht kalt. Karolina stellt sich ihren alten Verletzungen und vermutet, dass ein neuer Anfang gemacht werden kann. Doch wird sie so mutig sein, ihrem Herzen zu folgen und auch ihren Glauben wiederentdecken?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, da keine Unklarheiten im Text den Lesefluss störten. In die Geschichte bin ich schnell hineingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Karolina ist als Journalistin auf ihre Karriere fixiert. Doch von ihrem Vorgesetzten wird sie bitter enttäuscht. Zudem nötigt er ihr einen längeren Urlaub auf. Und so landet sie im Schwarzwald auf Hennys Gnadenhof, und das, obwohl sie Angst vor Tieren, insbesondere vor Hunden, hat. Sie fühlt sich mit der Zeit dort so wohl. Dass sie am liebsten bleiben möchte. Doch immer noch steht ihr die Karriere im Sinn. Zurück in Köln vermisst sie jedoch ihr Leben der letzten Wochen. Was kann, was wird sie tun? Landleben oder Karriere? Das Buch ist von Anfang an spannend, denn ich habe mit Karoline gelitten, gezittert und mich auch gefreut. Es hat mir gut gefallen, mit gefesselt und auch gut unterhalten. Leseempfehlung und fünf Sterne.
Rezensent*in 643413
Nach einer bitteren beruflichen Niederlage steht Karolinas Karriere vor dem Aus. Enttäuscht, ausgelaugt und voller Selbstzweifel macht sie sich auf den Weg in den Schwarzwald - der Heimat ihrer Großmutter, die für sie einst ein Ort der Geborgenheit und unbeschwerten Kindheitserinnerungen war. Auf dem kleinen Gnadenhof der älteren Henny findet Karolina etwas, das sie seit Jahren vermisst hat: echte Wertschätzung und eine neue Perspektive für ihr Leben. Besonders Hennys unerschütterlicher Glaube berührt sie tief, und mehr noch das Schicksal des wortkargen Holzschnitzers Simon, dessen stille Stärke sie unerwartet in ihren Bann zieht. Während Karolina lernt, sich ihren alten Verletzungen zu stellen, beginnt eine Reise, die ihr Leben für immer verändern könnte. Doch wird sie dabei auch den Mut finden, ihrem Herzen zu folgen - und letztlich ihren verschütteten Glauben wiederfinden? (Klappentext)
Ein sehr gefühlvoller und emotionaler Roman der mir gefallen hat. Schnell war ich in der Handlung versunken und an der Seite von Karolina. Durch den leicht lesbaren und bildgewaltigen Schreibstil hatte ich schnell das Gefühl selbst mit im Schwarzwald zu sein. Die Handlung ist gut nachvollziehbar, vorstellbar, wenn auch an manchen Stellen vorhersehbar. Was aber der entstehenden Leseatmosphäre nicht geschadet hat. Oft kam ich ins Überlegen und Nachdenken, was aber gut zum Roman gepasst hat. Die verschiedenen Charaktere sind real vorstellbar und entwickeln sich auch entsprechend weiter. Obwohl, wie sage ich es richtig, der Roman so dahinplätscherte und wenig Spannungsspitzen hatte, konnte ich, einmal angefangen zu lesen, das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich war gefesselt und wollte nur noch erfahren wie es weitergeht und wie es endet. Ein Roman, der mich nicht enttäuscht hat.
Friederike 0, Rezensent*in
Worum geht es?
Nach einer schweren Lebenskrise und völliger Erschöpfung steht Karolina vor den Trümmern ihres beruflichen Alltags. Um wieder zu sich zu kommen, flüchtet sie an den Ort ihrer Kindheit: den Schwarzwald. Auf Hennys Gnadenhof findet sie genau das, was ihr gefehlt hat – Wärme, Akzeptanz und Ruhe. Umgeben von Natur, Tieren und Wegbegleitern wie dem verschlossenen Holzschnitzer Simon, der ihre Gefühle durcheinanderwirbelt, beginnt für Karolina ein behutsamer Heilungsprozess.
Leseerlebnis & Atmosphäre
Der Roman besticht durch eine flüssige, bildhafte Sprache und ein angenehm entschleunigtes Erzähltempo. Die Naturkulisse des Schwarzwaldes wird so eindringlich beschrieben, dass man beim Lesen direkt den Alltag vergisst.
Die Charaktere
Karolina: Eine nahbare, verletzliche Protagonistin, deren Suche nach Selbstvertrauen absolut authentisch wirkt.
Henny: Die herzliche Seele des Gnadenhofs. Mit ihrer Lebenserfahrung, Geduld und ihrem tiefen Glauben ist sie die heimliche Favoritin der Geschichte und eine verlässliche Stütze für Karolina.
Simon: Der geheimnisvolle Holzschnitzer bringt mit seiner verschlossenen Art eine schöne emotionale Dynamik in die Handlung.
Highlights & Themen
Der Roman schafft die perfekte Balance zwischen emotionaler Tiefe und Wohlfühlatmosphäre. Trotz schwerer Themen wie Burnout, Zweifel und alten Verletzungen bleibt die Grundstimmung stets hoffnungsvoll und warmherzig.
Fazit & Leseempfehlung
Ein berührender Roman über Neuanfänge, innere Heilung und die Liebe. Perfekt für alle, die herzerwärmende Geschichten mit Tiefgang, Naturverbundenheit und einer feinen spirituellen Note suchen. Ideal für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa!
Dieser Roman hat mich sofort berührt, weil er eine Geschichte erzählt, die zugleich leise, kraftvoll und tief verwurzelt in Themen wie Verlust, Glauben und Neubeginn ist. Karolina steht nach einer bitteren beruflichen Niederlage vor dem Scherbenhaufen ihrer Karriere ausgelaugt, voller Selbstzweifel, ohne Richtung. Der Schwarzwald, einst Heimat ihrer Grossmutter, wird für sie zu einem Ort, der nicht nur Erinnerungen weckt, sondern auch eine Art inneren Rückzugsraum öffnet. Auf Hennys kleinem Gnadenhof findet sie etwas, das ihr lange gefehlt hat, echte Wertschätzung, Ruhe und die Möglichkeit, wieder zu sich zu kommen. Besonders berührt hat mich Henny, deren unerschütterlicher Glaube nicht belehrend wirkt, sondern warm, tragend, menschlich. Er ist ein stilles Angebot, kein Druck. Und dann ist da Simon, der wortkarge Holzschnitzer, dessen stille Stärke Karolina unerwartet in ihren Bann zieht. Die Begegnungen mit ihm sind zart, vorsichtig, fast scheu und genau deshalb so glaubwürdig. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie Heilung beginnt, nicht durch grosse Wendepunkte, sondern durch kleine Gesten, durch Arbeit mit den Händen, durch Menschen, die einen sehen. Karolinas Reise ist eine behutsame Annäherung an sich selbst, an ihren Mut und an ihren verschütteten Glauben. Für mich ein warmes, hoffnungsvolles Buch über Verletzungen, Vertrauen und die Kraft, die entsteht, wenn man sich wieder öffnet für andere und für das eigene Herz.
Wenn die Seele im Schwarzwald ein Zuhause findet
Die Geschichte:
Karolina hofft, bei ihrem Sender für ihre harte Arbeit mit einer neuen Sendung belohnt zu werden. Doch ihr Chef entscheidet sich für eine jüngere Kollegin. Enttäuscht und erschöpft nimmt sie die vorgeschlagene Auszeit an und reist in den Schwarzwald, zurück an den Ort, an dem sie als Kind mit ihrer Oma lebte. Die Pension, die sie eigentlich aufsuchen wollte, gibt es jedoch nicht mehr. So strandet sie auf Hennys Gnadenhof und findet dort unerwartet Wärme, Halt und Geborgenheit. Hennys Glaube sowie der Holzschnitzer Simon und sein kleiner Sohn berühren sie tief. Wird Karolina den Mut finden, einen neuen Weg einzuschlagen?
Das Cover:
Das Cover ist wunderschön und berührend gestaltet. Es greift den Inhalt des Buches sehr passend auf und bildet zusammen mit dem Klappentext eine stimmige und einladende Buchpräsentation.
Meine Meinung:
Ich mag Geschichten sehr, die in die Tiefe gehen. Wunderbare und liebevolle Protagonisten erzählen aus ihrem Leben und gewähren Einblicke in ihr Inneres – jeder von ihnen mit seinem ganz eigenen Päckchen. Kerstin Sonntag schreibt in einer leicht lesbaren und flüssigen Sprache. Auch die bildstarken Beschreibungen der Schauplätze laden dazu ein, gedanklich in den schönen Schwarzwald zu reisen Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bindet den Glauben und christliche Werte wie Verständnis, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft sehr feinfühlig ein. Ein wenig Mundart rundet das Ganze zusätzlich ab.
Mein Fazit: Ein leises, aber tiefgründiges und sehr unterhaltsames Buch, das zum Nachdenken anregt und die Seele streichelt. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
Heidelinde von Friederickes Bücherblog
Rezensent*in 1038188
Dieser Roman überzeugt mit einer gefühlvollen Geschichte, sympathischen Charakteren und einer angenehmen Mischung aus Emotionen und Spannung. Die Entwicklung wirkt glaubwürdig und lädt dazu ein, mit den Figuren mitzufühlen und mitzufiebern.
Eine hoffnungsvolle Geschichte
Karolina arbeitet hart, um bei ihrem TV-Sender weiterzukommen; die Übernahme der Sendung „Am Puls“ scheint in Greifnähe. Doch ihr Chef gibt die Sendung einer noch relativ unerfahrenen Kollegin. Erschöpft und voller Zweifel reist sie in den Schwarzwald, wo sie in der Kindheit bei ihrer Grossmutter Geborgenheit verspürte. Da es die einstige Pension nicht mehr gibt, landet sie auf Hennys Gnadenhof, wo ihr Unterschlupf gewährt wird. Ihr Glaube beeindruckt Karolina; die Arbeit mit den Tieren lässt sie zur Ruhe kommen. Den wortkargen Holzschnitzer Simon kann sie noch nicht so recht einschätzen. Aber wieso macht sie sich überhaupt Gedanken? Sie geht doch bald wieder zurück nach Köln, in ihr altes Leben…
Erster Eindruck: Ein sehr gut zum Thema Schwarzwald passendes Cover; der Buchtitel hat etwas Anrührendes.
Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt: Karolina, Simon, Henny. Der Wechsel ist gut angegeben.
Karolina verlor früh ihre Eltern und hatte deshalb eine besonders innige Beziehung zu ihrer Grossmutter, die mittlerweile leider auch verstorben ist. Sie will das Grab ihrer Grossmutter besuchen und überlegen, wie es für sie weitergehen soll. Seit Jahren ist sie auf der Suche – nach sich selbst, dem Sinn des Lebens, Liebe und Geborgenheit. Immer wieder ist sie von Selbstzweifeln geplagt; die berufliche Krise scheint erneut zu bestätigen, dass sie niemals gut genug ist. Meint sie zumindest. Ich konnte Karolina gut verstehen.
Simon ist ein alleinerziehender Vater, der seinen kleinen Sohn über alles liebt. Er macht sich aber auch ständig Sorgen um ihn, da er herzkrank ist. Einem schwerkranken Kind eine möglichst „normale“ Kindheit zu schenken, aber es trotzdem nicht zu überfordern, ist eine grosse Herausforderung.
Henny, die Besitzerin des Gnadenhofes, hat mir sehr gefallen. Sie ist – trotz der schweren Verluste, die sie hinnehmen musste – nicht verbittert; sie liebt die Arbeit mit den Tieren, auch wenn es finanziell schwierig ist. Es beeindruckt mich, wenn Menschen einen Gnadenhof führen oder auf einem solchen mitarbeiten.
„Der Frühling erinnert mich daran, dass nichts verloren ist. Es ist eine Zeit des Neubeginns, eine Zeit der Hoffnung.“
Der Glaube ist ein wichtiges Thema – zuweilen ist es auch der verlorengeglaubte Glaube; das Unvermögen, Dinge zu akzeptieren, auch wenn sich einem der Sinn dahinter nicht erschliesst; die Angst vor erneuten Verlusten; Hoffnung; Freundschaft; Liebe. Die Liebesgeschichte in diesem Buch ist so zart und rein (klingt kitschig, ich weiss), dass sie mir ein bisschen unwirklich erschien. Ich hatte bei dieser Geschichte und der Schwarzwaldkulisse des Öftern das Gefühl, in einem Volkstheaterstück zu sitzen. Von mir gibt es 5 Sterne.
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