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Buchcover für Dunkel wie die Nacht

Dunkel wie die Nacht

Jakob Webers zweiter Fall

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Buch 2 von Jakob Weber Reihe

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Erscheinungstermin 06.07.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Kjerringøy ist ein beliebter Ferienort, umgeben von mächtigen Bergketten und dem tosenden Meer. Aber die Idylle zerbricht, als drei Freundinnen inmitten der malerischen Landschaft eine augenlose Leiche ent­decken. Die Ermittlungen führen Jakob Weber und Noora Yun Sande in eine exklusive Privatklinik, deren aalglatter Leiter jede Zusammenarbeit verweigert. Kurz darauf berichtet ein verstörter Wanderer von einer Begegnung mit einem gesichtslosen Phantom. Die ­Ermittler ahnen, dass sich ein Albtraum über die Halbinsel legt. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden … Jakob Webers zweiter Fall – vom SPIEGEL-Bestsellerautor Ørjan N. Karlsson. In der rauen Wildnis nördlich des Polarkreises entfaltet sich ein atmosphärisch ­dichter Nordic Noir, der Kjerringøy zur perfekten Bühne für Gänsehaut macht.

Kjerringøy ist ein beliebter Ferienort, umgeben von mächtigen Bergketten und dem tosenden Meer. Aber die Idylle zerbricht, als drei Freundinnen inmitten der malerischen Landschaft eine augenlose...


Vorab-Besprechungen

Zu Band 1: 

»Der norwegische Autor Orjan N. Karlsson gestaltet seinen Thriller "Kalt wie die Luft" als narratives Verwirrspiel, bei dem es nicht immer fair zugeht. Aber das ist auch nicht der Sinn der Sache. Spannung und Irritation gehen hier Hand in Hand. Und am Ende bleiben genügend lose Fäden übrig, um auf die Lektüre des für den Herbst angekündigten Folgebandes neugierig zu machen. (...) Orjan N. Karlsson ist eine lohnende Entdeckung.«
Joachim Feldmann | CulturMag

»Ørjan Nordhus Karlsson hat einen spannenden, dichten und detailreich gewobenen Thriller mit zahlreichen, parallel verlaufenden Geschichten geschrieben. Geschichten, die sich gegen Ende des Romans schliesslich zusammenfinden. Wir lesen ein Buch, das uns sofort in seinen Bann schlägt, aber vom Leser auch einiges abverlangt. Ørjan Nordhus Karlsson schein ein neuer Stern am nördlichen Krimihimmel zu sein.«
Urs Friederich | Buchhandlung Bellini

Zu Band 1: 

»Der norwegische Autor Orjan N. Karlsson gestaltet seinen Thriller "Kalt wie die Luft" als narratives Verwirrspiel, bei dem es nicht immer fair zugeht. Aber das ist auch nicht der Sinn der...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Paperback
ISBN 9783865329646
PREIS 24,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Spannend bis zum Schluss

Spannend bis zum Schluss war dieser zweite Fall um den norwegischen Ermittler Jakob Weber und sein Team.
Was den Roman besonders macht, ist die Tatsache, dass mehrere Fälle gleichzeitig bearbeitet werden und das Team erst einmal herausfinden muss, wie alles zusammenhängt - oder auch nicht. Interessant auch, dass verschiedene Personen als Erzähler fungieren. So kann sich der Leser gleich mit mehreren Figuren identifizieren und erhält andere Einblick als die Ermittler. Angenehm zu lesen sind die relativ kurzen Kapitel, die Erzählweise ist spannend, die Landschaftsbeschreibungen - Natur spielt in Skandinavien ja immer ein große Rolle - sind faszinierend.

Dass es sich um einen Band zwei handelt, spielt so gut wie nie eine Rolle. Ein paar Fäden bleiben am Schluss lose, aber auch das macht nichts, denn es wird ja einen Band drei geben, und auf den freue ich mich.

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„Dunkel wie die Nacht“ von Ørjan N. Karlsson ist der zweite verstörende Fall für seinen ruhigen Ermittler Jakob Weber und seine neue Kollegin Noora Yun Sande.
Kjerringøy ist eine abgelegene Ferieninsel nördlich des Polarkreises, auf der die Einwohner eine eingeschworene Gemeinschaft bilden. Doch die vermeintliche Idylle bekommt tiefe Risse, als drei Freundinnen bei ihrem eiskalten Bad nach dem Saunagang eine augenlose Wasserleiche entdecken. Zu ihrem Entsetzen handelt es sich dabei auch noch um den seit einem Monat spurlos verschwundenen Ex-Freund einer der drei. Kommissar Jakob Weber und Noora Yun Sande können schnell Verbindungen zu einer äußerst exklusiven Privatklinik entdecken, deren prominenter Chef nur bedingt mit der Polizei zusammenarbeiten will. Und dann taucht auch schon die zweite Leiche auf, bei der es sich eindeutig um keinen Zufall handeln kann.

Der erste Teil konnte mich restlos begeistern, denn die ruhige und trotzdem fesselnd bedrohliche Stimmung, die der Autor in der rauen und kargen Landschaft erzeugt, ist wirklich faszinierend. Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut, denn am Schluss des Auftaktbandes blieben viele Fragen offen. Leider werden noch nicht alle beantwortet, aber trotzdem geht es sehr spannend weiter.
Ich mag das sympathische Ermittlerteam und besonders Jakob Weber. Er ist ein erfahrener Profi und trotzdem ist er nicht perfekt, sondern kämpft vor allem mit seinen Schwächen und verletzlichen Seiten im zwischenmenschlichen Bereich. Das macht ihn nahbar und liebenswert. Und auch wenn das Privatleben der Ermittler immer wieder Thema ist, nimmt es doch keinen übergroßen Teil der Gesamtstory ein, was ich sehr mag.
Der eigentliche Kriminalfall ist genau wie im ersten Teil sehr packend aufgebaut. Es gibt wieder einige unterschiedliche Perspektiven und auch das ist ein Aspekt, den ich an der Reihe liebe. Dadurch steigert sich die Spannung und die Dynamik zieht im Laufe der Handlung an. Es gibt Twists, die mich wirklich kalt erwischt haben, aber insgesamt kommt die Story nicht ganz an das Niveau des Vorgängers heran. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau und ich bin schon neugierig, wie es weitergehen wird. Denn auch im zweiten Band folgt ein kleiner Cliffhanger.

Mein Fazit:
Solide Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Dieser Thriller von Orjan N. Karlsson ist der zweite Teil der norwegischen Thrillerreihe um den Jakob Weber nach »Kalt wie die LuftKalt wie die Luft«. Auch er ist ein spannender Thriller mit einem nun schon bekannten sehr interessanten Figurenensemble, was die Seite der Ermittler und deren Umfeld angeht. Während der erste Teil sofort in die Spiegel-Bestsellerliste einstieg, ist dieser Teil soeben erschienen.

Kjerringøy, ein faszinierendes Urlaubsziel, eingebettet zwischen majestätischen Bergketten und dem wild tosenden Meer, wird plötzlich von einer dunklen Realität überschattet. Drei Freundinnen entdecken in dieser malerischen Kulisse eine augenlose Leiche, und die Idylle wird jäh zerstört.

Die ersten Spuren führen die Ermittler Jakob Weber und seine Mitarbeiterin Noora Yun Sande in eine exklusive Privatklinik, deren glatter Leiter sich weigert, mit ihnen zu kooperieren, obwohl er stets beteuert, die Untersuchungen voll ujnd ganz zu unterstützen. Bald darauf erzählt ein verängstigter Wanderer von seiner erschreckenden Begegnung mit einem gesichtslosen Phantom. Ein düsterer Schatten breitet sich über die Halbinsel aus, und die Entdeckung einer weiteren Leiche lässt die Nerven der Ermittler zum Zerreißen gespannt werden.

Die junge Kommissarin Noora hat noch mit den Auswirkungen der Ermittlungen vom Fall aus dem ersten Teil zu kämpfen. Eigentlich ist sie noch suspendiert und in der Reha, meint aber, dass sie sich mit Arbeit am besten von den Schmerzen kurieren kann. Eine alles andere als gute Entscheidung. Sie hat in diesem Zusaqmmenhang mit sehr vielen inneren Konflikten zu kämpfen.

Und auch Jakob, der nach dem tragischen Tod seiner Frau nun erste zarte Bande zu einer anderen Frau aufgebaut hat, wird vor schwerde Entscheidungen gestellt. Schließlich ist seine neue Freundin eine Jounalistin, die gerne verkaufsfördernde Artikel für ihre Zeitung schreibt und Jakob damit in Verlegenheit, wenn nicht gar in Bedrängnis bringt.

Der Autor Orjan N. Karlsson präsentiert in Bezug auf die Figuren ein breites Spektrum und nutzt gängige Figuren, wie man sie aus anderen Thrillern kennt, was für kommende Romane erhebliches Potenzial verspricht. Sei es in Form von Liebesbeziehungen oder familiären Konflikten, stets ergibt sich die Möglichkeit, den Roman mit zusätzlichen spannenden Elementen und Konflikten anzureichern. Das hat mir besonders gut gefallen.

Orjan N. Karlsson nutzt das faszinierendes Spektrum an Figuren aus dem vorhergehnden Roman, die schnell vertraut wirken. Es ist dabei unerheblich, ob man den ersten Teil gelesen hat oder nicht. Die wichtigen Deteils dier Figuren werden auch hier nochmal skizziert. Aber wenn man sie bereits kennt, sind diese Skizzen nochmal Erinnerungsstützen. Egal ob durch leidenschaftliche Liebesbeziehungen oder tiefgreifende familiäre Auseinandersetzungen, immer wieder wird die Geschichte mit fesselnden Elementen und Konflikten bereichert.

Der Thriller entfaltet sich mit einer klaren Gliederung ganz dem Schema des ersten Bandes. Jedes Kapitel enthält den Namen der jeweiligen Figur, deren Sichtweise es beschreibt. Zwischendurch sind immer wieder Abschnitte, die den Lesern als Zitat aus einem Tagebuch einen Einblick in die Gedanken einer Figur gewähren, jedoch bleibt deren Name im Schatten. Man erahnt aber, dsass Grauenhaftes geschehen sein musss.

Die Spannung entfaltet sich auf verschiedenen Ebenen. An erster Stelle steht das Verhalten von Noora, deren nicht ordnungsgemäße Reha die Ergebnisse der Ermittlungen torpedieren. Aber auch das Verhältnis von Jakob zu seiner neuen Freundin und auch das zu den Vorgesetzten, die ihn unter Druck setzen. Schließlich aber die Aufklärung des Kriminalfalls, bei dem sich die Leser auf falsche Fährten leiten lassen.

»Dunkel wie die Nacht« von Orjan N. Karlsson ist ein fesselndes Leseerlebnis, das mit einem großartigen Figurenensemble begeistert. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren sind perfekt aufeinander abgestimmt, was die Charaktere lebendig und glaubwürdig macht. Die interessanten Ermittlungen im Kriminalfall ziehen den Leser sofort in ihren Bann, und die überraschende Enthüllung des Täters lässt das Herz höher schlagen.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Das Plotschema ähnelt dem des vorherigen Bandes, was den Spannungsbogen etwas dämpfen könnte. Dennoch schafft es Karlsson, mit emotionalen Wendungen und tiefgründigen Charakteren seine Leser zu packen. Insgesamt ein empfehlenswerter Krimi, der in keiner Büchersammlung fehlen sollte.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

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Kjerringøy ist ein beliebter Ferienort, umgeben von mächtigen Bergketten und dem tosenden Meer. Diese Idylle zerbricht, als drei Freundinnen inmitten der malerischen Landschaft eine augenlose Leiche entdecken. Der Roman hat mich sofort in eine Kälte gezogen, die nicht nur von Wind und Meer kommt, sondern aus den Rissen zwischen Menschen. Diese Landschaft schroffe Berge, das tosende Wasser, die endlose Weite nördlich des Polarkreises wird hier zur Hauptfigur. Die Entdeckung der augenlosen Leiche mitten in dieser Idylle sitzt wie ein Schlag, plötzlich ist alles, was vertraut schien, verdächtig. Jakob Weber und Noora Yun Sande sind Ermittler, denen man gern folgt, weil sie nicht nur Spuren lesen, sondern auch die leisen Brüche in den Seelen der Menschen wahrnehmen. Die Szene in der exklusiven Privatklinik, deren Leiter jede Kooperation verweigert, hat mich besonders beklemmt, diese aalglatte Fassade, hinter der Macht und Schweigen wohnen, ist so real, dass man den Widerstand förmlich spürt. Und dann dieses gesichtslose Phantom. Die Vorstellung, einem Wesen zu begegnen, dem die Identität genommen wurde, ist verstörend und bleibt lange nach dem Lesen im Kopf. Wenn eine weitere Leiche auftaucht, wächst die Beklemmung zur Panik, die Halbinsel wird zur Falle, in der Misstrauen und Angst sich wie Nebel ausbreiten. Für mich ist dieser Nordic Noir kein blosser Krimi, sondern ein atmosphärisches Erlebnis, das die Einsamkeit des Nordens mit menschlicher Abgründigkeit verknüpft ein Buch, das Gänsehaut macht und noch lange nach dem letzten Satz nachhallt.

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Hoffentlich erscheint bald Band 3

Veronika Paulsen, eine junge Frau, die im ersten Buch schon eine Rolle gespielt hat, wird tod aufgefunden. Zeitgleich entdecken drei Frauen eine männlichen Leiche im Wasser, die dort scheinbar schon länger treibt.
Wie sich später herausstellt kannten sich die Beiden. Und es bleibt nicht bei diesen beiden Mordopfern.

Die Ermittlungen führen zu einer Klinik, in der sich reiche Männer behandeln lassen können. Die Therapie ist sehr besonders. Der Leiter dieser Klinik gibt Jakob und Noora Rätsel auf.

Der Mord an Veronika Paulsen scheint nichts mit den anderen Morden zu tun haben. Er steht aber wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Iselin-Hanssen-Fall, der nach wie vor ungeklärt ist.

Dieser zweite Band ist genauso gut wie der erste. Es gibt viele Wendungen und die Spannung wird durchgängig gehalten. Am Ende bleibt ein loser Faden, der mich mit Spannung auf das nächste Buch warten lässt.

Meine Empfehlung ist es, zuerst Band 1 zu lesen, da dieses Buch an vielen Stellen an die das Vorherige anknüpft. Vorallem was den Inselin-Hansen-Fall betrifft, der nach vor auf einen Ermittlungserfolg warten lässt.

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Ein kleiner ruhiger Ferienort am Polarkreis, die Saison ist vorbei und Tuva gönnt sich mit ihren Freundinnen einen gemütlichen Saunanachmittag mit Eisbaden. Ein privater Hafen, nackt baden ist also kein Problem für das Trio. Als eine von ihnen ins Wasser springt und nicht wieder auftaucht, beginnt der Albtraum, denn Britt hat sich in etwas verfangen und Tuva und Katja haben Mühe, sie aus dem eiskalten Wasser zu ziehen. Kaum oben, gibt es ein seltsames Geräusch und aus den Tiefen taucht eine Leiche auf, eine ohne Augen. Das Schlimmste für Tuva ist, sie kennt den Toten. Doch dabei bleibt es nicht, zeitgleich wird eine weitere Tote gefunden und das Team steht vor der Frage: Mord oder Selbstmord? Als kurz darauf noch eine augenlose Leiche gefunden wird, müssen Jakob und seine Kollegin Noora handeln, und zwar schnell. Das Team von Jakob Weber erwartet hier ein Fall, so dunkel und düster, dass selbst die erfahrenen Ermittler an ihre Grenzen kommen.

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In „Dunkel wie die Nacht“ stellt sich im Fall einer in einem Seil verhedderten Wasserleiche in einem privaten Hafenbecken bald ein Zusammenhang zum ungelösten Fall der verschwundenen 19-jährigen Iselin Hanssen im ersten Band heraus. Aparterweise besteht zwischen dem Toten, der Person, die die Leiche findet und dem Besitzer des Geländes eine Verbindung. Der Ermittler Jakob Weber, frisch verwitwet und sichtlich depressiv, ist privat mit der Fürsorge für seinen jüngeren Halbbruder Ola André belastet und muss sich in der Beziehung zur Journalistin Sigrid Malmsten bald zwischen Beruf und privatem Glück entscheiden. Kriminalpolizei und Presse sollten besser nicht am selben Fall arbeiten, um nicht in den Verdacht der Voreingenommenheit zu geraten. Jakobs junge Kollegin Noora Yun Sande mag zwar nach ihrer Verletzung im vorigen Band vom Polizeipsychologen für psychisch dienstfähig erklärt werden, körperlich ist sie weit davon entfernt und versucht das mit allen Mitteln zu verbergen. Mit wechselndem Focus auf Jakob und Noora erzählt Orjan N. Karlsson von einer Tat der unappetitlichen Sorte, die nicht die einzige bleiben wird. Das Team um Jakob Weber muss sich offensichtlich noch zusammenraufen; Dezernatsleiter und Polizeichefin wirken wenig souverän. Positiv stechen jedoch die frisch eingestellte Kriminaltechnikerin Theresa hervor und Jakobs Beziehung zum pensionierten Kollegen Rolf. Mit diesen beiden Figuren trifft Technik auf Talent (Theresa) und Erfahrung (Rolf), denn moderne kriminalistische Methoden haben erst Erfolg, als jemand die Ergebnisse einordnen kann. In weiteren Handlungsfäden erhalten wir Einblick in Denkweise, Motiv und Gelegenheit des möglichen Täters.

Fazit
Im zweiten Band um Jakob Weber und Noora Yun Sande steht das Privatleben der Ermittler wieder im Mittelpunkt, nun ergänzt durch die Folgen von Nooras schwerer Verletzung im Dienst und Jakobs drohendem Burnout. Wer genug hat von traumatisierten, suchtgefährdeten Ermittlerfiguren im Kriminalroman, wird an dem Buch wenig Freude haben. Für die folgenden Bände deutet sich eine Fortsetzung des Themas „einflussreiche, wohlhabende Männer“ an, die sich einbilden, außerhalb des Rechtssystems tun und lassen zu dürfen, was sie wollen.
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Serieninfo: Band 2 von 5
Der Band hat ein halboffenes Ende, so dass es sinnvoll sein kann, abzuwarten, bis alle Bände ins Deutsche übersetzt sind.

4 stars
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Die Polizei von Bodö wird zu einem mysteriösen Tote gerufen, den drei Fraue in der Nähe von Kjerringhöj im Wasser gefunden haben. Eine der Frauen, Tuva scheint den Toten zu kennen, denn es scheint ihr Liebhaber gewesen zu sein. Die beiden Polizisten Jakob und Noora nehmen sich des Falls an, obwohl Noora noch nicht ganz fit ist, nach einer schweren Verletzung, möchte sie an dem Fall beteiligt werden. Die beiden sind die ersten am Tatort und die Leiche gibt ihnen einige Rätsel auf, denn ihr fehlen die Augen und ein Hautstück. Die Ermittlungen gestalten sich erstmal als sehr schwierig. Ein Anhaltspunkt kann eine Einrichtung für schwergestörte Menschen geben. Außerdem glaubt Jakob an eine Verbindung zu einem nicht gelösten Fall. Viel zu tun für die Polizei von Bodö, denn der Mörder wartet schon auf sein nächstes Opfer.
Der Thriller „Dunkel wie die Nacht“ von Orjan N. Karlsson spielt im Norden von Norwegen auf einer Insel in einem sehr entlegenen Gebiet. Das Cover zeigt ein idyllisches Bild eines Fjords, der wohl den Schauplatz dieses Thrillers darstellt. Die Hauptpersonen, die sehr unterschiedlich sind, ermitteln mit einem gesamten Team in diesem doch sehr mysteriösen Fall. Immer wieder holt der Autor den Leser ab und zieht ihn mit in den Fall. So sind die Kapitel mit den Namen der handelnden Personen beschrieben und das ist schon sehr spannend, da man immer wieder dieser Person über die Schulter schauen kann und dann auch ihre Gefühle mitbekommt. Die sind sehr unterschiedlich bei den Polzisten, sei es romantische Gefühle oder auch persönliche und psychische Belastungen. Außerdem sieht sich das Team einem Fall gegenüber der spannender und mysteriöser nicht sein kann. Schon allein die fehlenden Augen und Hautpartikel sorgen für spannende Momente, denn der Mörder ist auch absatzweise zu lesen mit seinen Gedanken. Aber wer ist es? Das hat der spannende und überraschende Schluss dann zu bieten.
Ich finde diesen Thriller sehr spannend und auch die gesamte Story nachvollziehbar. Man lernt viel über die Denkweise dieses Teams und die Schönheit der Natur kennen. Ich kann den Thriller gut empfehlen.

5 stars
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Toller Norwegen-Krimi mit starken Figuren und spannenden Fall
Mit „Dunkel wie die Nacht“ legt Ørjan N. Karlsson einen packenden zweiten Fall für seinen Ermittler Jakob Weber und dessen Kollegin Noora Yun Sande vor. Schauplatz ist die karge, raue Natur Nordnorwegens, die eine perfekt unheilvolle und düstere Kulisse für diesen vielschichtigen Kriminalroman bildet.
Die vermeintliche Idylle der abgelegenen Ferieninsel Kjerringøy nördlich des Polarkreises bekommt tiefe Risse, als ein eiskaltes Bad nach dem Saunagang in einem privaten Hafenbecken mit dem schockierenden Fund einer grausam zugerichteten Wasserleiche endet – und bei der es sich ausgerechnet um den vermissten Ex-Freund einer der Finderinnen handelt. Die Spuren führen zu einer exklusiven Privatklinik, deren Chef sich jedoch als wenig kooperativ erweist. Als kurz darauf eine zweite Leiche auftaucht, wird unmissverständlich klar: Hier zieht ein Täter im Hintergrund kalkuliert seine Kreise. Besonders spannend ist dabei der geschickte Brückenschlag zum ungelösten Fall der verschwundenen Iselin Hanssen aus dem ersten Band, was der Gesamthandlung eine packende übergeordnete Dynamik verleiht.
Neben dem fesselnd aufgebauten Kriminalfall steht vor allem das Privatleben und die psychologische Verfassung des Ermittlerteams im Fokus.
Jakob Weber ist frisch verwitwet und von tiefer Melancholie sowie einem drohenden Burnout gezeichnet, kämpft nicht nur an beruflicher Front, sondern muss sich auch privat um seinen jüngeren Halbbruder Ola André kümmern. Seine verletzliche, unperfekte Seite macht ihn als Charakter ungemein nahbar und liebenswert. Derweil versucht seine junge Kollegin Noora Yun Sande mit allen Mitteln zu verbergen, dass sie nach ihrer schweren Verletzung im Dienst körperlich noch längst nicht wieder voll einsatzfähig ist. Diese persönlichen Krisen verleihen den Figuren eine immense Tiefe, ohne jedoch die eigentliche Kriminalhandlung zu erdrücken. Ergänzt wird das ungleiche Team durch die frisch eingestellte Kriminaltechnikerin Theresa und den pensionierten Kollegen Rolf – eine hervorragende Kombination aus moderner Technik, frischem Talent und tief verwurzelter kriminalistischer Erfahrung. Demgegenüber steht eine unvollkommene Polizeiführung, die das Team zwingt, sich weiter zusammenzuraufen, während im Hintergrund ein fesselnder Handlungsstrang tiefen Einblick in die Denkweise und Motive des Täters gewährt.
Karlsson erzählt die Geschichte aus verschiedenen, sorgfältig gewählten Perspektiven, was die Dynamik im Laufe der Handlung rasant anziehen lässt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und trotz der komplexen Verstrickungen immer übersichtlich. Auch wenn man ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes problemlos in die Geschichte hineinfindet, entfaltet das Buch gerade durch die fortlaufenden Handlungsfäden rund um einflussreiche, wohlhabende Kreise seine volle Faszination. Die Story gipfelt in unerwarteten Twists und einem geschickt gesetzten, halboffenen Ende, das die Neugier auf die Fortsetzungen perfekt anheizt.
Ein grandioser, tiefgründiger Skandinavien-Krimi, der mit atmosphärischer Dichte, psychologischem Geschick und einem großartigen Ermittlerteam auf ganzer Linie überzeugt. Trotz kleinerer offener Fragen am Ende eine absolut solide und packende Fortsetzung, die Lust auf mehr macht.
Ein Muss für jeden Thriller- und Krimi-Fan – verdiente 5 von 5 Sternen und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

5 stars
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