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Stolz, Vorurteil und Hexerei
Die skandalösen Geheimnisse der Lydia Bennet | In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt
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Erscheinungstermin 12.09.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Bitte nicht vor dem 12.9 besprechen!
Limitierte Erstauflage mit wunderschönem Farbschnitt:
Atemberaubend gestalteter Vor- und Nachsatz
Rundum gestalteter Farbschnitt
Veredeltes Cover
»Unglaublich einfallsreich und absolut süchtig machend.«
Julia Quinn
, Autorin von »Bridgerton«
Miss Lydia ist die jüngste der Bennet-Schwestern, doch was ihr an Reife und Verantwortungsbewusstsein fehlt, macht sie wett durch Lebenslust, Witz – und eine gehörige Portion Magie.
In dieser originellen Neuerzählung von Jane Austens Stolz und Vorurteil ergreift Lydia selbst die Feder, um die wahren Ereignisse und Folgen der klassischen Geschichte aus ihrer ganz persönlichen Sicht zu schildern.
Alles scheint wie immer: Mrs. Bennet leidet unter ihren Nerven, Mr. Bennet leidet unter Mrs. Bennet, und alle fünf Töchter leiden unter einem Vermögen, das ausschließlich an männliche Erben übergehen darf. Doch
Lydia treiben völlig andere Dinge um: Ihre liebste Schwester Kitty ist in Wahrheit eine Katze, Ihr Liebhaber Wickham ist tatsächlich so ruchlos, wie alle behaupten – was sollte man auch anderes erwarten von einem Dämon?
–, und wer glaubt, Mr. Darcy sei beim Thema Tanzetikette ohne jeglichen Humor, der sollte erst einmal sehen, wie er auf Hexerei reagiert. Vor allem jedoch muss Lydia begreifen, dass Versprechen eine eigene Macht besitzen … besonders, wenn man eine Hexe ist. Voller Zauber, Intrigen, Gefahren und grenzenloser Magie vereint diese Adaption all den unverschämten Witz, die Stärke und die Romantik von »Stolz und Vorurteil« – und schenkt der wildesten Bennet-Schwester eine unerwartete Erlösung.
Bitte nicht vor dem 12.9 besprechen!
Limitierte Erstauflage mit wunderschönem Farbschnitt:
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783608966510 |
| PREIS | 26,00 € (EUR) |
| SEITEN | 496 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein Pastiche zu Jane Austens "Stolz und Vorurteil" und ähnlich wie bei "Solz, Vorurteil und Zombies" ist es wieder mit phantastischen Elementen, die der Geschichte eine neue Dimmension geben. Die Orginalgeschichte hat dies wirklich nicht nötig. Aber Melinda Taub hat ihre ganz eigene Story geschrieben und nach anfänglichen fremdeln, war ich schnell fasziniert. Es hilft, das Original zu kennen, um die Neuinterpretation genießen zu können. Vielleicht finden auch Lesende zu Austen zurück. (Da das Originalbuch nach dem "Herrn der Ringe" das meistverkaufte ist, scheint das veilleicht nicht wirklich nötig)
Dieser Band ist aus der Sicht der jüngsten Schwester geschrieben. Ein weiterer Band aus der Sicht von Mary liegt in der Originalspache schon vor.
Die Zeit des frühen 19. Jahrhunderst ist gut getroffen. Auch kleine Details, wie die Goldbachsche Vermutung, passen.
Vorher war mir der Vorname von Mister Darcy nicht aufgefallen. Die Vorsilbe "Fitz" im Vornamen deutet auf eine uneheliche Herkunft hin. Allerdings gibt es keine weiteren Hinweise dazu im Text. Es könnte aber den spöden Charakter erklären. (Oh, eben habe ich mich als Fan geoutet ^^)
Rezensent*in 1381266
Diese Neuerzählung von Stolz und Vorurteil wählt einen ungewöhnlichen Zugang, indem sie Lydia Bennet selbst zur Erzählerin macht und ihre Perspektive um eine magische Ebene erweitert. Das Ergebnis ist ein Roman, der sich bewusst von klassischen Retellings absetzt.
Besonders hervorzuheben ist die Erzählstimme. Lydia wirkt glaubwürdig in ihrer Mischung aus Selbstüberschätzung, Witz und wachsender Einsicht. Der Stil orientiert sich spürbar am historischen Tonfall, bleibt dabei aber zugänglich und lebendig.
Das Worldbuilding ist klar strukturiert und fügt sich organisch in das bestehende Setting ein. Die Regeln der Magie sind nachvollziehbar und bringen Konsequenzen mit sich, was die Geschichte greifbarer und vielschichtiger macht. Auch die Einbindung bekannter Figuren gelingt überzeugend und erweitert ihre Rollen auf interessante Weise.
In der Umsetzung zeigt sich der Erzählfluss nicht immer ganz rund. Die Struktur mit Rückblicken und Abschweifungen nimmt der Handlung gelegentlich an Tempo und Klarheit, wodurch die Spannung etwas gedämpft wirkt. Der Spannungsbogen bleibt dadurch etwas verhalten.
Insgesamt bietet der Roman eine kreative und respektvolle Neuinterpretation mit eigenem Charakter. Besonders Leserinnen und Leser, die Freude an ungewöhnlichen Perspektiven und spielerischen Erweiterungen klassischer Stoffe haben, werden hier einiges entdecken.
Lehrende*r 1247686
Eine richtig verspielte und kreative Neuinterpretation, die sich gleichzeitig vertraut und komplett neu anfühlt. Lydias Perspektive bringt so viel Chaos, Witz und magischen Twist rein, dass es einfach Spaß macht, durch ihre Welt zu gehen. Für mich nicht immer ganz so emotional tief wie erhofft, aber die Idee und der Vibe waren einfach zu gut.
Mia M, Buchhändler*in
Ich liebe das Original buch, weswegen ich nicht unvoreingenommen an dieses Buch herangetreten bin. Aber ich musste schon sehr lachen und es hat sich zu 1000% gelohnt sich auf dieses Buch einzulassen!
Ich war echt neugierig auf Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub, vor allem wegen des Magie-Twists – und ich wurde auch größtenteils gut unterhalten. Besonders mochte ich, dass Lydia Bennet endlich mehr Tiefe bekommt, weil sie im Original von Jane Austen ja eher anstrengend rüberkommt.
Der Mix aus Gesellschaftsdrama und Hexerei hat mich an vielen Stellen richtig abgeholt und die Geschichte wirkt dadurch lebendiger und spannender. Ich hatte schon Momente, in denen ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Aber ehrlich gesagt hat mir manchmal dieses gewisse „Wow-Gefühl“ gefehlt. Einige Entwicklungen waren vorhersehbar und emotional hat es mich nicht komplett gepackt, wie ich es gehofft hatte.
Trotzdem: Ein schönes, unterhaltsames Retelling mit einer coolen Idee, das sich gut wegliest – auch wenn es mich nicht komplett mitgerissen hat.
⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)
Buchhändler*in 2003608
Als großer Jane Austen Fan bin ich immer sofort dabei, wenn es neue Geschichten aus der Perspektive einer anderen Figur als der Hauptfiguren ihrer Romane zu lesen gibt. Ein kleines bisschen Skepsis ist natürlich immer dabei: wird die Geschichte dem Charakter und Austens Werk gerecht? Hier hätte ich mir keine Sorgen zu machen brauchen. Stolz, Vorurteil und Hexerei ist ein sehr kluger *und* sehr unterhaltsamer Roman. Die Perspektive von Lydia ist hier gleichzeitig sehr frisch und man erkennt doch den Charakter aus Pride and Prejudice wieder. Eigentlich möchte man sie nicht mögen, aber nach und nach offenbart sich eine vulnerable junge Frau, ein bisschen naiv und sehr vergnügungssüchtig, aber ganz und gar nicht unsympathisch und mit dem Herz am rechten Fleck. Meistens.
Die Zugabe des Fantasy Aspekts wirkt hier tatsächlich überhaupt nicht aufgesetzt, im Gegenteil, er fügt sich ziemlich clever und organisch ins Geschehen ein und ergibt teilweise sehr viel Sinn, beispielsweise hinsichtlich der Motivation einiger Figuren! Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen und ich möchte ihn allen Jane Austen Fans empfehlen. Und ja, ich glaube, Miss Austen hätte ihn auch sehr gemocht, gerade weil auch ihre eigene sanfte Kritik an der Situation der Frau in ihrer Gesellschaft hier fortgeführt wird.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1184443
Ich kannte die Autorin Melinda Taub von Ihrem Frühwerk "Romeos Schatten" (absolute Leseempfehlung meinerseits!) und war gespannt auf Ihr neues Buch!
Und ich wurde nicht enttäuscht: Hier vermischt die Autorin eine wunderschöne Literaturhommage an Stolz und Vorurteil mit einer eigenen Geschichte von Lydia Bennet und einer guten Prise Magie!
Was machen Lydia (und Kitty) Bennet wirklich, während sich ihre Schwestern den beiden reichen Junggesellen annähern? Warum brennt sie mit dem Schwerenöter Wickham durch? Das alles und noch sehr viel mehr berichtet „uns“ Lydia in einem Rückblick, der höchst subjektiv von ihr selbst verfasst wird.
Lydia charakterisiert sich dabei selbst immer wieder von Ihrer schlechtesten Seite, und sie ist auch kein durchgehend sympathischer Charakter - und genau das macht es spannend. Lydia ist einerseits flatterhaft und jung, andererseits wächst sie im Laufe der Geschichte unglaublich und erlebt viele lebensverändernde Situationen an denen sie wächst.
Der Erzählstil von Melinda Taub passt perfekt auf das Setting von Lydias Erzählung. Die Geschichte baut sich langsam auf, wir erfahren viel von Lydia, ihren Gedanken und Emotionen. Die Spannung in der Erzählung baut sich langsam auf und steht meistens nicht im Vordergrund, erst bei 2/3 des Buches zieht diese etwas an. Insgesamt ist es aber eine Slow-Paced-Story, auf die man sich einlassen muss und die man genießen muss!
coole Fantasy Adaption rund um Lydia Bennett
Ich liebe Stolz und Vorurteil in jeglichen Varianten und auch an dieser magisch angehauchten Adaption rund um die jüngste Bennett-Tochter bin ich nicht vorbeigekommen. Finde diese Fantasy-Komponente passt richtig gut zur Ursprungs-Geschichte und dem altenglischen Vibe.
Lydia ist eigentlich nicht unbedingt meine Lieblingsfigur. Aber vielleicht ist sie gerade deshalb für dieses Buch perfekt gewählt. sie bekommt nicht nur eine neue Facette, sondern auch eine tiefere Persönlichkeit. Und auch die Beziehung zu ihren Schwestern und zu Wicked wird hier nochmal ganz anders beleuchtet, wodurch Lydia für mein Empfinden weniger einfältig daherkommt als im Original. I
Ich finds generell ziemlich cool, dass hier die ursprünglichen Ereignisse des Originals aufgegriffen werden, aber einen anderen Gesichtspunkt bekommen. Diese Adaption nutzt hier geschickt die Lücken in der Erzählung von Austen aus um sie mit alternativen Inhalten zu füllen. So hat man den Wiedererkennungseffekt und gleichzeitig weiß man nie, was als nächstes kommt. Von der Erzählt her hat mich das total abgeholt und ich fands richtig gelungen.
Alles rund um Lydias Magie, den Hexenzirkel und den Dämonenpakt fand ich auch ziemlich cool angelegt. Es hätte trashig wirken können, aber ich fands atmosphärisch und unterhaltsam auf die Geschichte abgestimmt. Insgesamt eine ziemlich runde Sache.
Dieses Cover ist ja schon so gestaltet, dass man da kaum die Finger von lassen kann. Deswegen musste ich es auch unbedingt haben und wurde nicht enttäuscht.
Hier erfahren wir aus erster Hand, also von Lydia Bennet höchstselbst, wie das damals wirklich mit ihr war. Hier kommt dann eine gehörige Portion Magie ins Spiel, die nicht immer so wirkt, wie beabsichtigt. Aber Lydia lernt ziemlich schnell. Schließlich ist sie nicht auf den Kopf gefallen, dummerweise auch nicht auf den Mund, denn manchmal gehen dann doch etwas die Pferde mit ihr durch.
Dieser Roman ist so gut geschrieben, dass man wirklich darin versinken kann. Natürlich erscheinen viele Figuren aus der Vorlage, aber es erscheinen auch neue, die dem Ganzen noch etwas mehr Spannung und auch Humor verleihen. Die magischen Elemente geben der Story noch einen besonderen Kick. Die Veränderung von Lydia im Laufe der Geschichte ist interessant zu verfolgen, weiß sie doch manchmal sehr genau, wann sie einen Fehler gemacht hat. Meist kam die Einsicht wohl etwas spät.
Alles in allem ein Roman, der es schafft, den Leser/die Leserin in seinen Bann zu ziehen. In die Zeit einzutauchen und mittels Lydia diese zu erkunden, war schon klasse.
Rezensent*in 1788401
Ihr habt Lust auf etwas Neues? Seid die immer gleichen Ideen und Handlungen und Welten leid ? Wollt ein Buch mit neuer Idee, überzeugenden Protas, liebt Magie und wollt ein Buch lesen, welches direkt begeistert und richtig gut weggefetzt werden kann?? Dann schnappt euch dieses tolle und optisch wunderschöne Buch, ihr werdet es lieben!
Die Idee hinter diesem Buch verbindet auf ganz einfache und unkomplizierte Weise den Charme eines historischen Gesellschaftsromans mit faszinierenden magischen Ebenen und schafft dabei etwas, das euch gleichzeitig sehr vertraut und dennoch vollkommen eigenständig und sogar neu wirkt.
Was mich von der ersten Seite an begeistert hat, ist der verschnörkelte und verspielte Schreibstil, er ist dabei elegant, detailreich und atmosphärisch, ohne jemals schwerfällig oder zu übertrieben zu wirken. Das Buch trögt nicht nur optisch den Geist der klassischer Regencyzeit in sich. Aber dank der leicht scharfzüngigen Dialogen, feinem Humor und gesellschaftlichen Beobachtungen wirkt der Schreibstil bzw. das Buch nie verstaubt und trocken und die magischen Elemente in der Story erzeugen zudem eine ganz eigene Dynamik, die dem Buch seine besondere und unverwechselbare Note geben, die dafür sorgen, dass es unvergesslich bleibt!
Besonders die Dialoge möchte ich unbedingt einmal hervorheben, denn sie sind perfekt gesetzt, emotional aufgeladen und oft voller unausgesprochener Spannung und tragen eine schöne Tiefe in sich.
Wir treten ein, in eine neue Welt die geprägt ist von den damaligen gesellschaftlichen Erwartungen, arrangierten Verbindungen, wunderschönen Bällen und Familienpflichten im Bridgerton-Stil und verbindet diese mit viel Magie in Form von Hexerei und übernatürlichen Konflikten. Statt einer reinen gesellschaftlichen historisch angehauchten Story mit der klassischen Liebesgeschichte bekommen wir etwas Neues, etwas Großes, was beim lesen schnell süchtig macht, was neu und modern wirkt und dennoch den Geist von damals einfängt! plötzlich etwas viel Größeres entsteht.
Was habe ich das historisch angehauchte Setting geliebt, das stark an das frühe 19. Jahrhundert erinnert – mit seinen prächtigen Herrenhäusern, edlen Landgütern, Kutschen, anregenden Teegesellschaften mitsamt seinen strengen gesellschaftlichen Regeln und Verpflichtungen! Gleichzeitig existiert hier nun aber auch Magie, welche wir selbstverständlich und leicht wirkend in die Story verwoben wurde und das Setting unglaublich lebendig macht. Die Autorin schafft es, diese beiden Elemente so harmonisch zu verbinden, dass man nie das Gefühl hat, Fantasy und Historienroman würden miteinander konkurrieren.
Natürlich darf auch eine gute Prise Romance nicht fehlen. Die romantische Entwicklung fühlt sich langsam, intensiv und absolut verdient an. Zwischen den Figuren knistert es von Beginn an – nicht nur durch die offensichtliche Anziehung, sondern lebt vor allem durch die dynamischen Wortgefechte. Wir haben aber auch so einige Missverständnisse, verletzten Stolz und starke unausgesprochene Sehnsüchte, wie es oft für diese Zeit typisch war. Ich fand die Romance unglaublich packend und bewegend, völlig überzeugend und authentisch, denn es geht hier nicht nur um die romantischen Gefühle, sondern auch um tiefes Vertrauen, den Respekt füreinander und darum, hinter Fassaden zu blicken.
Spaß hatte ich mit dem Magiesystem, denn es wirkt durchdacht, wurde gut in die Gesellschaft eingebunden und besitzt klare Regeln, wodurch die Magie nie beliebig erscheint. Besonders spannend ist, wie Macht, Herkunft und magische Begabung miteinander gemischt sind und welchen Einfluss das auf gesellschaftliche Stellung und die persönliche Freiheit hat. Dadurch wird Magie nicht nur zu einem Fantasy-Element, sondern zu einem zentralen Bestandteil der Konflikte und somit auch für die Handlung der Geschichte!
Die Autorin hat es geschafft, starke Protas zu schaffen, die trotz der modernen Art des Buches, nicht aus der vorgegeben Zeit fallen oder deplatziert erscheinen. Siehsben Tiefe, tragen innere Konflikte mit sich herum und müssen sich ihren Ängsten stellen. Wünsche werden offenbart und bringen verletzliche Seiten mit sich. Diese Protas wirken lebendig, nah und absolut echt! Wir haben viele Emotionen und die eine oder andere Träne wird beim lesen Rollen, ich verspreche es euch!
Wer etwas Neues sucht, vielleicht sogar Bridgerton liebt und sich einfach verzaubern lassen möchte, wer echte Protas mit Tiefe erleben und ein schönes gut durchdachtes Magiesystem zu schätzen weiß, wird diese Geschichte lieben!
Rezensent*in 1391153
Als absoluter Jane Austen Nerd musste natürlich auch diese Adaption direkt in meinen virtuellen Bookshelf wandern. Obwohl ich bereits ähnliche Neuinterpretationen kenne, konnte mich dieses doch sehr gut abholen und unterhalten. Eine wirklich kurzweilige Geschichte mit den besten Elementen des beliebten Klassikers gepaart mit absolut zeitgemäßen und genreübergreifenden Szenarien. Sehr empfehlenswerte Literatur für Liebhaber des Klasssikers, die auch bereit sind, sich komplett neu in die Geschichte zu verlieben.
"Stolz, Vorurteil und Hexerei" ist eine Neuerzählung von "Stolz und Vorurteil", wobei die Autorin Melinda Taub ihre ganz eigene Geschichte zaubert.
Wir begleiten Lydia, als jüngste der Bennet-Schwestern, auf ihren Weg zum Erwachsen werden mit einigen Problemen und Hindernissen. Dabei hilft ihr ihre Magie immer wieder aus der Patsche, auch wenn ihre Magie manchmal selbst Probleme erschafft. Besonders auffällig ist der tolle humorvolle und fantasievolle Schreibstil, der in der bekannten Welt von Jane Austen ordentlich alles durcheinanderbringt. Die Probleme einer jungen Dame im 19. Jahrhundert werden immer noch sehr anschaulich beschrieben, doch mit der Magie scheint alles irgendwie gleich leichter und doch vieles deutlich möglicher zu werden. Ich fand es sehr unterhaltsam wie Lydia mit ihrer Magie umgeht und diese noch erlernen muss.
Den Part der Hexerei fand ich insgesamt gut in die Handlung integriert und durch den Fantasy Anteil wirkt diese Geschichte auch gleich sehr viel moderner. Ich konnte von der Autorin gut unterhalten werden und bin sehr positiv überrascht von diesem Retelling.
Wichtig ist vielleicht noch, dass Vorkenntnisse zum Buch den Lese Spaß deutlich erhöhen, aber nicht unbedingt zwingend erscheinen. Ein zweiter Band scheint aus der Sicht von Mary geschrieben worden zu sein, der bereits in englischer Sprache zu lesen ist
Dieser zutiefst vergnügliche und spannende Roman bietet seiner geschätzten Leserschaft eine gar vorzügliche und kurzweilige Unterhaltung. Ob nach anstrengenden Bällen oder vor dem prasselnden Kaminfeuer; greifen Sie zu dieser Lektüre und Sie werden es nicht bereuen!
Pardon, jetzt wäre ich fast noch in der Zeit von Jane Austen stecken geblieben, da ich das Buch gerade erst zu Ende gelesen habe. Also; für Fans von Jane Austen und allen, die Magie und Hexerei ebenfalls (und sei es nur) ein wenig lieben, kann ich die Geschichte um Lydia Bennet, die sich hier als Hexe entpuppt, auf jeden Fall empfehlen.
Lydia ist als siebte Tochter einer siebten Tochter natürlich eine Hexe; so steht es geschrieben und so ist es schon immer gewesen. Als sie bereits als Kind ihre Hauskatze Kitty in eine Gefährtin verwandelt und selbst die Familie Kitty als ihr Familienmitglied anerkennt, bemerkt Tante Philips ihr großes Talent und nimmt sie in die Hexenlehre.
Leider erkennt auch eine dunkle Macht, dass da eine große Hexe heranwächst und schon früh taucht „Womenherart“ auf, der Lydia beim Leben von Kitty ein Versprechen sagen lässt, das ihr später noch ziemliche Probleme bereiten wird, denn sie verspricht ihm eine „Gunst“, ohne das sie die Bedeutung des Wortes kennt…
Natürlich ist auch Lydia neben ihrer Hexerei eingebunden in die Gesellschaft, die Jane Austen so eindrücklich beschrieben hat. Es geht hauptsächlich darum, einen vermögenden Mann zu finden und dazu putzt man sich heraus, schnappt sich eine Anstandsdame und fährt zu einer Reihe von Bällen, trinkt Punsch und tanzt mit mehr oder weniger reichen Männern.
Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Geschichte um Lydia geschildert. Manchmal berichtet sie selber im Briefstil, manchmal schreibt jemand anderes seinen Blick auf die Geschehnisse um Lydia und der Perspektivwechsel ergibt ein abgerundetes Bild.
Zu der Haupthandlung um Lydia gesellen sich noch einige sehr interessante Nebenschauplätze, die diesen Roman so komplex machen. Es geht um Sklavenhandel, Geheimbünde und das Leben von „unehrenhaften“ Frauen. Alles, was ebenfalls zu dieser Zeit passt, die durch die bekannten Romane eben nur vordergründig einen gewissen Glamour verstrahlt.
Mir hat diese überaus unterhaltsame Geschichte unglaublich gut gefallen. Sie ist sehr gut geschrieben, enthält einen tollen Mix aus Humor, Spannung, Liebe, sowie Intrigen und dazu die (zugegeben große Prise) Magie.
Bei der wunderschönen Aufmachung des Buches ist es zudem ein Blickfang für das Bücher-Regal; direkt neben Jane Austen hat es einen würdigen Platz verdient.
Dieses Buch erfindet die klassische Geschichte von "Stolz und Vorurteil" neu. Wem das historische Werk zu altbacken ist, der wird dieses Buch lieben. Die Autorin schreibt über ein bereits bekannte Welt, erzählt aber eine vollkommen neue Geschichte, ohne dabei die originale Story von Jane Austen zu ändern. Es werden lediglich ein paar neue Details hinzugefügt und dann eben weitererzählt unabhängig von Elizabeth und ihrem Mr. Darcy. Denn die Geschichte handelt um Lydia, die ihre eigene Geschichte als Hexe erzählt. Die Story beginnt in Lydias Mädchenjahren und endet mit ihr als Erwachsene Frau. Man folgt also der Protagonistin einer langen Zeitspanne. Dabei passiert so einiges in Lydias Leben. Es gibt recht viel Handlung und mehrere kleine Storys die zusammen die ganze Handlung des Buches formen.
Das Grundgerüst der Story ist gut aufgestellt. Die Handlung ist gewagt und spannend. Einzig der mittlere Teil war mir persönlich etwas zu lang. Da hatte ich während des Lesens ein kurzes Tief. Hier hätte man auch Dinge streichen können und die Handlung schneller voranschreiten können.
Die Charaktere sind von ihrer Art und ihren Handlungen her genauso schrullig wie im Originalbuch. Dabei ist es total unterhaltsam wie Melinda Taub versucht zu erklären, warum sich die Personen so zu verhalten und das es immer ganz anders war als wir dachten. Auch, weil sie aus der vierten Schwester Mary eine eigentlich verwandelte Katze in Menschenform macht. Dabei kommt es oftmals zu sehr witzigen Situationen im Verlauf der Handlung. Auch neu eingeführte Protagonisten sind gut geschrieben und besitzen eine gewisse Tiefe. Bei ihnen muss man oft zweimal überleben bis man sie einschätzen kann, weil sie oftmals so gar nicht in die zuerst eingeordnete Schublade passen. Dabei handeln sie oft anders als gedacht ohne das es unglaubwürdig wirkt. Die Gründe warum eine Person dann so handelt werden hierbei gut aufgeklärt.
Die Geschichte wird aus Lydias Sicht als eine Art Rückblende geschrieben. Sie verfasst dazu Briefe an den/die Leser*in des Buches, welche ihre Geschichte erzählen. Am Ende befindet man sich sozusagen aus der Rückblende aus der Vergangenheit wieder in der Gegenwart. Die Art der Erzählung gibt dem Buch nochmal etwas besonders. Ein nettes Detail, weil die Protagonistin sozusagen direkt mit einem spricht.
Das Cover ist richtig schick und gibt der Story den richtigen Rahmen. Passt gut ins Regal zu den anderen historischen Büchern und steht elegant neben der Ausgabe von Stolz und Vorurteil.
Fazit:
Für Jane Austen Fans und alle die das Setting sowie Fantasy lieben ist dieses Buch ein Muss. Es ist unterhaltsam, war aber war im mittleren Teil etwas langatmig. Aber dranbleiben lohnt sich auf jeden Fall.
Rezensent*in 658031
Was für ein großartiges Buch.
Was für eine Idee, einfach eine der Töchter aus Stolz und Vorurteil zu einer Hexe zu machen und so die Geschichte ganz neu zu interpretieren. Ehrlich gesagt habe ich zwar schon viel von dem Roman gehört, ihn aber noch nicht gelesen, daher bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch gerangegangen und es hat mich wirklich sehr gut unterhalten.
Lydia die jüngsten der Schwestern ist in dieser Version eine Hexe und erzählt uns ihre Geschichte. Das ist so witzig und unterhaltsam das ich das Buch in kurzer Zeit gelesen habe.
Da wird eine Katze zur Schwester und der Rest der Familie bekommt davon nichts mit.
Die Geschichte wird uns aus Sicht von Lydia erzählt und erzählt einerseits von ihrer Leben zu dem Zeitpunkt an dem sie ihre Geschichte erzählt und andererseits in Rückblicken aus ihrem Leben.
Ich war begeistert.
Bibliothekar*in 2098901
Eine der besten Geschichten die ich in letzter Zeit gelesen habe - wird auf jeden Fall weiterempfohlen.
Claudia K, Buchhändler*in
Nicht nur für Austen-Liebende!
Lydia Bennett meldet sich zu Wort- nicht, um die Geschichten um Jane und ihre Liebe zu Bingley neu zu erzählen, und schon gar nicht, um wieder von Elizabeth und ihrem Darcy zu sprechen. Nein, Lydia ist eine Hexe, und ihre Geschichte ist eine überaus erstaunliche und lesenswerte Angelegenheit, denn von ihrer Familie unbemerkt entwickelt sie ihre Kräfte, schafft sich mit der Katze Kitty eine Gefährtin und gerät bereits im Alter von sieben Jahren an einen Dämon, der ihrer beiden Leben bedroht.
Als junge Frau schließlich droht sie diese Gefahr einzuholen und die Dinge überschlagen sich. Ihre beste Freundin stellt sich als mächtige Hexe eines Zirkels in Brighton heraus, der Mann, zu dem Lydia sich hingezogen fühlt, als Dämon und Darcys Schwester Georgiana als so verwickelt in stümperhafte Schutzzauber, dass sie darunter zu ersticken droht... Während Lydia, die sich als liderlich und selnstsüchtig bezeichnet, schlicht zu überleben versucht, bemerken die geneigten Lesenden jedoch weitere Charakterzüge an ihr, die deutlich liebenswerter sind, denn Lydia kann niemandem lange böse sein und sie mag auch zunächst einmal eigentlich jeden Menschen- und diese Eigenarten, sowie ihre Sturköpfigkeit, stellen sich schließlich als ihre Rettung heraus!
Bezaubernd, unterhaltsam und nicht nur für Stolz-und -Vorurteil- Kenner*Innen eine wunderschöne Lektüre!
Insa B, Buchhändler*in
Eine reizvolle Mischung - die Jane Austen Ladys und die ganze romantisierte Zeit mit ein wenig Hexerei zu pimpen.
Es ist irgendwie amüsant, dass Lydia Bennet mit den Leserinnen spricht. Manchmal fand ich es etwas störend, dass sie sich ein wenig zum Opfer macht, aber ich mag es, dass sie eine starke, moderne Frau ist, die sich von niemandem etwas vorschreiben lässt.
Das Buch ist schön schlicht gestaltet. Insgesamt finde ich das Buch sehr ansprechend. Jemand der gerne Jane Austen liest und offen für ein wenig Zynismus ist, wir über ein paar Längen hinwegsehen.
Bibliothekar*in 915157
Die Inhaltsangabe klang vielversprechend, ich brauchte allerdings etliche Seiten, bis mich der Roman fesseln konnte. Anfangs störte mich die ständige Ansprache einer Leserin des Berichts, die nicht näher benannt wurde. Ebenso die Zeitsprünge, die Spannung aufbauen sollten, aber eher für Verwirrung sorgten. Als die Handlung etwas linearer wurde, kam auch die Spannung. Die Autorin hat viele kreative Ideen gekonnt mit der historischen Vorlage verwoben, die lange sehr nervige Lydia wächst einem dann doch ans Herz und selbst ein gewisser Dämon wird einem sympathisch. Nach dem etwas holprigen Anfang wurde es eine fesselnde Geschichte, die ich ungerne verpasst hätte.
Ulrike B, Buchhändler*in
Ein großer Lesespaß für alle, die nicht genug von Jane Austens zeitloser Geschichte bekommen können. Lydia Bennetts Sicht auf die Ereignisse rund um Darcy, Bingley und ihre Schwestern Jane und Lizzy ist herrlich originell.
Andrea H, Lehrende*r
Werte Damen und Herren!
Treten Sie ein in die faszinierende Welt von Miss Lydia Bennett! Was erwartet Sie? Nun ja, zum einen können Sie sich an einer starken Protagonistin erfreuen, welche die gesellschaftlichen Zwänge kennt, aber diese äußerst kritisch betrachtet und sich gerne Schlupflöcher sucht. Zum anderen werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, sehr direkt angesprochen und in die Geschichte mit einbezogen, fast gefesselt – so scheint es zumindest.
Lydia schreibt einen sehr langen Brief, der in einen Roman ausartet. In diesem Brief ist sie sehr selbstkritisch und selbstironisch, dennoch scheint ihr gutes Herz durch. Es wird zu Beginn ausschließlich aus ihrer Perspektive geschrieben, was noch keinen klassischen Briefroman vermuten lässt. Dieses Genre wird erst gegen Ende erkennbar.
Die Geschichte läuft auf zwei verschiedenen Zeitlinien ab, die final zusammengeführt werden. Zu Beginn war ich als Leserin etwas kribbelig, da mir die Zusammenführung nicht schnell genug gehen konnte. So wurde aber die Spannung aufrechterhalten! Der Lesefluss ist trotz dieser verschiedenen Geschichten gegeben und der Inhalt immer verständlich. Die Sprache ist leicht verständlich und witzig, daher macht das Lesen Spaß.
Der Schauplatz ist England, wobei vor allem Brighton eine große Rolle spielt. Wer den Ort kennt, kann sich auch hier gut hineinversetzen und vertraute Orte erkennen. Wer noch nicht dort war, bekommt stimmungsvolle Beschreibungen geliefert!
Insgesamt ist Lydias Geschichte wunderbar in die uns bekannte Rahmengeschichte eingebettet und passt inhaltlich und sprachlich super in die Zeit von „Stolz und Vorurteil“. Dennoch hat Melinda Taub ihre ganz eigene Geschichte erschaffen und den Klassiker um ein tolles Element erweitert: Hexerei. Wer eine Hexe ist, warum und wie die Magie funktioniert, wird einleuchtend und nachvollziehbar beschrieben.
Lydia ist eine Hexe, die nach und nach ihre Fähigkeiten erweitert und erkennen muss, dass nicht alles so läuft, wie sie es möchte. Sie kämpft um alles, was ihr wichtig ist und stiftet dabei viel Chaos. Das macht sie auf eine dermaßen charmante Art und Weise, dass man sich automatisch auf ihre Seite stellt. Mal scheint sie oberflächlich, dann wieder engagiert, mal ist sie eine Partymaus, dann eine Kämpferin – sympathisch ist sie immer. Ihr „Ehemann“ Wickham hat viele Facetten, die mit der Zeit aufgedeckt werden. Insgesamt ist er zunächst eine eigenartige Figur, bei der man nicht weiß, ob man ihn mögen soll oder nicht.
Ich habe die Protagonistin und ihr Umfeld sehr gerne und hatte eine unglaubliche Freude beim Lesen. Es gab einige überraschende Wendungen und insgesamt einen gut erkennbaren roten Faden, dem man einwandfrei folgen konnte. Eine klare Leseempfehlung für diesen gelungenen Mix aus Klassiker und Fantasy!
Eine Perspektive, die ich nicht erwartet, aber dringend gebraucht habe! Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe und erfahren habe, dass es aus Lydias Perspektive erzählt wird, musste ich die Geschichte einfach lesen. Der Klappentext verspricht eine phantastische Nacherzählung mit einer Prise Magie und Hexerei.
Ich bin gut in die Geschichte eingestiegen. Der Schreibstil war originell und sehr nahbar. Da ich ein großer Fan vom Klassiker bin, kannte ich natürlich den Teil der Geschichte. Mir hat die Darstellung von Lydia und Kitty sehr gefallen. Ihre Chataktere wurden sehr gut aufgearbeitet und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Generell hat man gemerkt wie viel Arbeit die Autorin in das Buch gesteckt hat. Auch Wickham hat Tiefgang bekommen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht spoilern.
Einen Kritikpunkt habe ich aber trotz der tollen Erzählweise. An einigen Stellen war mir die Geschichte zu zäh, weil ich nicht genau wusste, wo die Geschichte überhaupt hin möchte. Man springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und so wichtig die beiden Erzählstränge auch sind, hat mir das an manchen Stellen das Lesen erschwert.
Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es jedem Jane Austen Liebhaber, der eine Prise Hexerei verträgt nur wärmstens empfehlen! Von mir gibt es vier Sterne.
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