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Schöne Gier
von Gabi Jacobi
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Erscheinungstermin 29.04.2026 | Archivierungsdatum N/A
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG | Aufbau Digital
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Zum Inhalt
Sylter Schuld.
Der Handwerker Manfred Claußen wird in seinem Haus in Tinnum erschossen aufgefunden. Ein Raubüberfall scheint zunächst naheliegend, doch Hauptkommissarin Neele Eriksson glaubt nicht an einen Zufall. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Amar stößt sie bald auf Hinweise, dass Claußen kurz vor seinem Tod etwas entdeckt hatte, das besser verborgen geblieben wäre.
Die Spur führt zu dem angesehenen Sylter Juwelier Friedrich de Haag, dessen makellose Fassade zunehmend Risse bekommt. Als de Haag plötzlich verschwindet und wenig später tot aufgefunden wird, nimmt der Fall eine neue Wendung. Neele Eriksson setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen, und erkennt bald: Auf Sylt ist Gier die tödlichste Waffe ...
Der fünfte Fall führt Hauptkommissarin Neele Eriksson hinter die gepflegten Fassaden der Insel und zu einem Verbrechen, dessen Ursprung tief in der Vergangenheit liegt.
Sylter Schuld.
Der Handwerker Manfred Claußen wird in seinem Haus in Tinnum erschossen aufgefunden. Ein Raubüberfall scheint zunächst naheliegend, doch Hauptkommissarin Neele Eriksson glaubt nicht an...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841235497 |
| PREIS | 8,99 € (EUR) |
| SEITEN | 279 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Journalist*in 1353557
Neele Eriksson ermittelt auf Sylt in ihrem fünften Fall. Obwohl es zunächst gar nicht so spektakuär ausschaut, entwickelt sich die Geschichte flüssig hin zu einer Auseinandersetzung mit RAubkunst aus dem 2. Weltkrieg und der Geschichte derer, die damals wie heute Gier vor Gemeinschaft stellen. Gute Auflösung und runde Story.
Buchhändler*in 551975
Entlarvend, was Neele Eriksson und ihr Kollege Amar auf Sylt dieses Mal herausfinden: Nur so weit verraten, Geschichte verfolgt einen meist lange, egal wie man versucht sie zu vertuschen.
In Gabi Jacobis neuesten Krimi der Reihe um die Flensburger Kommissarin Neele Eriksson und ihrem Kollegen Amar mit dem Titel „Schöne Gier“ verschlägt es das Ermittlerteam erneut nach Sylt, wo Neele ihre familiären Wurzeln hat. Zunächst haben Sie es mit der Ermordung von Manni Claußen, einem Soloselbstständigen, der u.a. Entrümpelungen und Tatortreinigungen durchführt, zu tun. Wenige Zeit später wird dann auch noch der bekannte Sylter Juwelier Friedrich de Haag ermordet. Gerade für diesen war Manni Claußen zuletzt tätig, um die Eigentumswohnung des verstorbenen Vaters von de Haag auszuräumen. In einer spannenden und sehr flüssig erzählten Geschichte kommen die Ermittlungen zunächst nicht so richtig voran. Erst als man weiter in der Vergangenheit der Familie de Haag gräbt, Friedrich de Haag hatte bei der Heirat seinen Familiennamen Jenssen aufgegeben und den wohl interessanter klingenden Namen de Haag seiner Ehefrau angenommen, stößt man auf einen spektakulären Fall von NS-Raubkunst! Die weiteren Ermittlungen bringen das Team voran und führen letztlich auch zum erfolgreichen Abschluss des Falls. Im Zuge des Falls gibt es eine zögerlich beginnende neue Beziehung zwischen Neele und einem Professor aus Kiel, der in dem Fall beratend zur Seite stand. Sehr gelungen! Fünf Sterne von mir! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieser Reihe!
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Für mich ist dieser Band ein atmosphärisch dichter Inselkrimi, der zeigt, wie eng Schönheit und Abgrund beieinanderliegen.
Der Handwerker Manfred Claussen wird in seinem Haus in Tinnum erschossen aufgefunden. Ein Raubüberfall scheint zunächst naheliegend, doch Hauptkommissarin Neele Eriksson glaubt nicht an einen Zufall. Der fünfte Fall führt Hauptkommissarin Neele Eriksson hinter die gepflegten Fassaden der Insel und zu einem Verbrechen, dessen Ursprung tief in der Vergangenheit liegt. Die Spur führt zu dem angesehenen Sylter Juwelier Friedrich de Haag, dessen makellose Fassade zunehmend Risse bekommt. Der Fall nimmt eine neue Wendung als auch Friedrich de Haag, tot aufgefunden wird. Dieser Fall hat für mich eine besondere Sogwirkung, weil er zeigt, wie trügerisch die glänzende Oberfläche eines Ortes wie Sylt sein kann. Was auf den ersten Blick nach einem simplen Raubüberfall aussieht, entpuppt sich schnell als etwas viel Düstereres. Neele Eriksson ist für mich der emotionale Kern des Romans. Sie vertraut ihrem Instinkt, auch wenn die Faktenlage zunächst dagegen spricht. Dieses leise, aber beharrliche Misstrauen gegenüber der „offiziellen“ Erklärung macht sie zu einer Ermittlerin, die man gern begleitet. Zusammen mit Amar bildet sie ein Team, das nicht durch grosse Gesten überzeugt, sondern durch Hartnäckigkeit und Menschlichkeit. Besonders spannend fand ich die Figur des Juweliers de Haag. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Gier, sondern um alte Schuld, um Geheimnisse, die lange unter der Oberfläche geschwelt haben. Für mich ist dieser Band ein atmosphärisch dichter Inselkrimi, der zeigt, wie eng Schönheit und Abgrund beieinanderliegen.
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