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Buchcover für Wenn der Sturm ruht

Wenn der Sturm ruht

Ein Fall für Gianna Pitti

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Buch 3 von Ermittlungen am Gardasee

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Erscheinungstermin 07.05.2026 | Archivierungsdatum 30.11.2026


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Zum Inhalt

Tod am Gardasee – die Spur führt in die legendäre Villa Feltrinelli 

Im brandneuen Band der erfolgreichen Gardasee-Krimireihe steht die Familie Pitti vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel, das in die pompöse Villa Feltrinelli und tief in die dunkle Vergangenheit Italiens führt.

In der Redaktion der soeben neu aufgestellten Seezeitung Messaggero del Garda wird die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden. Erschossen. Es stellt sich heraus: Der Unbekannte war Gast im besten Haus am Westufer in Gargnano: der Villa Feltrinelli. Er recherchierte rund um den mysteriösen Tod des ehemaligen Besitzers und legendären Verlegers Giangiacomo Feltrinelli vor über fünfzig Jahren.

Die Fährten führen vom Nobelpreisträger Boris Pasternak zum kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro und in die Zeit des Links- und Rechtsterrorismus im Italien während des Kalten Krieges. Gianna Pitti und ihr Onkel Francesco verschaffen sich inkognito Zutritt zur Villa.

Indes gerät Herausgeberin Elvira Sondrini selbst in Verdacht, etwas mit dem Mord zu tun zu haben. Was verheimlicht sie den anderen?

Tod am Gardasee – die Spur führt in die legendäre Villa Feltrinelli 

Im brandneuen Band der erfolgreichen Gardasee-Krimireihe steht die Familie Pitti vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel, das in die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462008852
PREIS 13,00 € (EUR)
SEITEN 288

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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5 stars

Wieder führt uns Koppelstätter an den Gardasee.
Hochdramatisch der Start: Eine Leiche in den Räumen des Messaggero Nuovo und ein russisches Exemplar von Doktor Schiwago am Tatort.
Auf das Interessanteste mit dem Mord verknüpft: Leben und Tod des Verlegers Feltrinelli. Er war eine schillernde Figur, Kommunist, mit Verbindungen zu allen linken Befreiungsbewegungen, der lange am Gardasee lebte.
Wird sich sein mysteriöser Tod ebenfalls aufklären?
Unbedingte Leseempfehlung nicht nur für Gardaseetouristen mit Interesse an der Geschichte ihres Urlaubsziels!

5 stars
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4 stars

Was mich besonders fasziniert hat, ist die Verbindung zwischen dem aktuellen Mordfall und der historischen Figur Giangiacomo Feltrinelli. Der Roman wagt sich in jene dunklen Jahrzehnte Italiens vor, in denen Links und Rechtsterrorismus das Land zerrissen. Die Spuren zu Pasternak und Castro wirken zunächst fast überhöht, doch gerade diese Überdehnung macht den Reiz aus. Die Geschichte zeigt, wie weit politische Ideale, persönliche Obsessionen und gefährliche Allianzen reichen können und wie lange ihre Schatten bleiben. Gianna Pitti und ihr Onkel Francesco sind für mich das emotionale Zentrum des Romans. Ihr inkognito Eindringen in die Villa Feltrinelli ist nicht nur ein klassischer Krimimoment, sondern auch ein symbolischer Schritt. Sie betreten einen Ort, der wie ein Denkmal für Italiens widersprüchliche Vergangenheit steht, prunkvoll, geheimnisvoll, voller Risse unter der Oberfläche. Gleichzeitig gelingt es dem Roman, die Spannung im Hier und Jetzt zu halten. Die Verdächtigungen gegen Elvira Sondrini verleihen der Handlung eine persönliche Note. Ihre Undurchsichtigkeit, ihr Schweigen, ihre Andeutungen. All das lässt spüren, dass Wahrheit in diesem Buch nie eindeutig ist. Jeder trägt ein Stück Vergangenheit mit sich herum, und niemand ist frei von Motiven. Für mich ein vielschichtiges Geflecht aus Geschichte, Macht und Erinnerung. Der Roman zeigt, wie politische Ideologien in private Leben hineinwirken, wie alte Wunden wieder aufbrechen und wie schwer es ist, die Wahrheit zu finden, wenn sie über Jahrzehnte verschüttet wurde.

4 stars
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3 stars
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3 stars
3 stars

Der Messaggero del Garda hat wieder zum alten Glanz gefunden und feiert diesen Erfolg mit einer Party. Aber am nächsten Morgen gibt es nicht nur Kopfschmerzen unter den Gästen, sondern auch eine Leiche in der Redaktion. Der unbekannte Mann wurde erschossen. Erste Ermittlungen ergeben, dass er mit seiner Tochter in der Villa Feltrinelli abgestiegen war, dem besten Haus am See. Auch seine Tochter ist verschwunden.

Hängen der Mord und das Verschwinden mit seiner Recherche zusammen? Der Journalist untersuchte den Tod des ehemaligen Besitzers der Villa: dem Verleger Giangiacomo Feltrinelli. Auch wenn dieser Tod schon über fünfzig Jahre her ist, gibt es immer noch Geheimnisse, die nicht gelöst sind.

Gleichzeitig gibt es eine Spur zu Boris Pasternak und seinem Roman Doktor Schiwago. Während Gianna Pitti versucht, die Tochter des Toten zu finden, findet sich die Herausgerberin des Messaggero del Garda, Elvira Sondrin im Zentrum der Ermittlungen.

Seit dem letzten Fall hat sich vieles getan: Gianna lebt jetzt gemeinsam mit ihrem Onkel und ihrem Vater in der Villa des Onkels. Für alle drei ist es eine noch ungewohnte Situation, die immer wieder zu Spannungen führt. Besonders, wenn Onkel und Nichte sich wieder einmal in die Arbeit der Polizei einmischen, was nicht immer ungefährlich ist. Aber gerade Francesco hat viele Beziehungen in der Gegend und erfährt deshalb Dinge, die der Polizei nicht gleich gesagt werden.

Lenz Koppelstätter beschreibt den Gardasee und die Menschen in seiner Umgebung als eine scheinbar heile Welt. Aber wenn man genauer hinsieht, gibt es auch dunkle Seiten. Die haben nicht nur mit dem Mord zu tun, sondern auch mit Ereignissen in der Vergangenheit und auch der Gegenwart. Es ist eine Seite, die man den Touristen nicht zeigt.

Deshalb sollte man sich vom ruhigen Stil des Krimis nicht täuschen lassen. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf. Manchmal legt Lenz Koppelstätter für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Wert auf die Menschen, die in den Fall verwickelt sind und lenkt dadurch von den Ermittlungen ab, trotzdem hat mir der neue Fall für Gianna Pitti gut gefallen.

3 stars
3 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Zum Inhalt:
In der Redaktion des Messaggero del Garda wird eine Leiche aufgefunden, der erschossen wurde. Es stellt sich heraus, dass dieser Gast in der Bekannten Villa Feltrinelli in Gargnano war und den mysteriösen Tod des ehemaligen Besitzers der Villa und Verleger vor fünfzig Jahren untersuchte. Gianna und ihr Onkel Francesco verschaffen sich Zutritt zur Villa um ebenfalls etwas herauszufinden und die Spuren sind vielfältig.
Meine Meinung:
Ich mag Bücher, die an meinem geliebten Lago spielen, kennt man dann doch viele der Schauplätze, aber ich mag auch Gianna als Protagonistin. Die Story war diesmal sehr vielschichtig, den es werden viele Themen verknüpft, bei denen man im Vorfeld nicht unbedingt einen Zusammenhang hergestellt hätte. Die legendäre Villa kennen wohl die meisten nicht wirklich von innen, da ja doch eher eine Luxusunterkunft, aber vielleicht hat man hier ja auch einen kleinen Einblick bekommen. Insgesamt fand ich die Geschichte interessant und gut lesbar.
Fazit:
Vielschichtige Story

4 stars
4 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

im dritten Band von Lenz Koppelstätters Gardasee-Krimiserie, "Wenn der Sturm ruht" führt der Plot tief in die italienische Vergangenheit - in die "bleierne Zeit" und in den Faschismus, die noch immer vorhandenen rechtsextremistischen Netzwerke. Ganz schön viel für eine Zeit, in der Polizeireporterin Gianna Pitti, ihr Vater Arnaldo und ihre einstige Chefredakteurin Elvira eigentlich schon gut ausgelastet mit dem nuovo Messagero sind - multimedial, angepasst an die Medienbedürfnisse des 21. Jahrhunderts. Aber wenn nach der Eröffnungsparty der neuen Redaktionsräume ein Toter an Arnaldos Schreibtisch gefunden wird, müssen die drei mal wieder ermitteln - und auch der Marchese, Giannas Onkel und Arnaldos so ganz anderer älterer Bruder, ist wieder mit dabei.

Mit dem nunmehr dritten Buch ist Koppelstätter endgültig bei seinen Protagonisten "angekommen", bei ihren Leidenschaften und Zweifeln, Ambitionen und Gefühlsturbulenzen. Der Mord führt in eine komplexe Vergangenheit, die auch die Familiengeschichte der Pittis berührt. Und bei den Ermittlungen ist ausgerechnet eine russische Ausgabe von Doktor Schiwago, die in Elviras Schreibtisch gefunden wird, ein wichtiger Hinweisgeber.

Denn der Tote an Arnaldos Arbeitsplatz, so stellt sich heraus, war ein Hamburger Investigativjournalist. Er wollte dem Leben - und Tod - des Verlegers Giangiacomo Feltrinelli nachgehen. In dessen Villa war der Marchese als Junge oft zu Gast, denn sein Vater war mit Giangiacomo befreundet. Heute ist die einstige Familienvilla ein Luxus-Boutiquehotel. Giangiacomo hätte das wohl gegraust, denn der Spross einer schwerreichen Unternehmerfamilie war ein bekennender Linker. Um seinen Tod ranken sich Gerüchte: Hatte er Linksterroristen nicht nur finanziell unterstützt, sondern selbst einen Anschlag geplant und war bei einer vorzeitigen Explosion ums Leben gekommen? Er hatte jahrelang im Untergrund gelebt, zu seinen Freunden zählte Fidel Castro.

Oder war alles ganz anders? Das Team vom Messagero versucht zu entschlüsseln, ob in Doktor Schiwago Hinweise versteckt sind. Dabei geraten sie selbst in Gefahr. Eine rechtsextreme Gruppe, so scheint es, hat kein Interesse an Fragen zum Tod des Verlegers, und noch weniger an hartnäckigen Journalisten.

Wie auch in seinen Südtirol-Krimis bringt Koppelstätter viel Lokalkolorit ein und gewährt Einblicke in das Denken und die mitunter turbulente Gefühlslage seiner Protagonisten, Der Marchese, als kultivierter Lebemann üblicherweise mehr an gutem Essen und exzellenten Weinen interessiert, spielt hier eine aktivere Rolle als in den vorangegangenen beiden Bänden, und auch die Kontraste der ungleichen Brüder werden einmal mehr ausgespielt. Nicht alle Fragen werden am Ende gelöst sein - doch dafür werden schon neue aufgeworfen, die auf einen Folgeband hoffen lassen.

4 stars
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Am Morgen nach der fulminaten Feier zur Eröffnung des neuen Medienhauses in der Villa Rilke erwachen die Brüder Arnaldo und Francesco Pitti-Sanbaldi mit einem veritablen Kater. Doch der ist nichts gegen die Nachricht, die sie von Elvira Sondrini, der Herausgeberin der des Nuovo Messagero erhalten, den man gestern so reichlich begossen hat.

In der Redaktion der Zeitung, genauer gesagt, in Arnaldos Büro, findet man einen zunächst unbekannten Toten, einen Zimmerschlüssel, sowie eine russische Ausgabe von Boris Pasternaks „Doktor Schiwago“. Wenig später stellt sich heraus, dass der Tote, ein bekannter deutscher Journalist, gemeinsam mit seiner Tochter Gast im besten Haus am Westufer des See, in der zum Hotel umgebauten ehemaligen Villa des Verlegers Giangiacomo Feltrinelli in Gargnano, einen Aufenthalt gebucht, um Licht in die mysteriösen Umstände von Feltrinelles Tod zu bringen, der vor fünfzig Jahren, bei einem versuchten Sprengstoffanschlag getötet worden ist. Giangiacomo Feltrinelli hat als einziger gewagt, Boris Pasternaks Historienroman zu verlegen und ist bekanntlich den Kommunisten nahe gestanden. Ist die in der Redaktion gefundene russische Ausgabe von Doktor Schiwago der Schlüssel zur Auflösung des Mordes an Andreas Häberler?
Und was hat Elvira mit dem Toten zu tun?

Wird Polizeireporterin Gianna Pitti, deren Familie irgendwie in diesen Kriminalfall verwickelt scheint, diese komplexe Geschichte auflösen können?

Meine Meinung:

Wie schon die vorherigen Fälle für die Journalistin unterscheidet sich diese Reihe von den lieb gewonnenen Krimis rund um Commissario Grauner. Zum einen hängt es wohl mit der Region rund um den Gardasee zusammen, in dem sowohl die Menschen als auch die Vergangenheit eine ganz andere, eigenartige Dynamik entwickelt haben, als das Alto Adige, das Südtirol Grauners. und zum anderen, weil hier nicht die Polizeiarbeit, sondern die Recherche der Journalistin im Mittelpunkt steht.

Trotz der Unterschiede haben die beiden Reihen die Erzählkunst von Lenz Koppelstätter gemeinsam. Der Autor kramt tief in der Geschichte Italiens, weshalb man hier am Gardasee immer wieder auf Mussolini trifft.

Doch zurück zu diesem Krimi. Lenz Koppelstätter verquickt hier Fakten und Fiktion geschickt miteinander. Fakt ist, dass Feltrinelli (1926-1972), der mit der deutschen Fotografin Inge Schönthal verheiratet war, schon in seiner Jugend gegen den Faschismus gekämpft hat und den Kommunisten nahe stand. Er war mit Fidel Castro und Henry Miller befreundet. Er soll Ende der 1960-er Jahre als Mitglied einer kommunistischen Zelle mehrere Sprengstoffattentate geplant und dann am 14. März 1972 beim Versuch einen Hochspannungsmast bei Segrate zu sprengen, getötet worden sein. Selbst mehr als fünfzig Jahre nach seinem Tod, gibt es Zweifel an dieser Unfalltheorie. Das passt dann natürlich perfekt als Thema für einen Kriminalroman, zumal Feltrinelli sowohl vom italienischen Geheimdienst als auch von der CIA beobachtet worden ist. Es ist die Zeit des Terrors sowohl von linksextremistischer als auch von rechtsextremistischer Gruppen in Italien. Beinahe wäre ich auch ein Opfer geworden, denn ich bin nur wenige Stunden bevor am 2. August 1980 eine Bombe im Hauptbahnhof von Bologna explodiert ist und 85 Tote gefordert hat, von dort abgereist. Es hat Jahre gedauert bis ich wieder nach Italien gefahren bin.

Ich habe gleich, nachdem die russische Ausgabe von Doktor Schiwago auftaucht, geahnt, dass hier eine versteckte Botschaft enthalten sein muss. Pasternak soll ja seinen Roman in zahlreichen Schnipseln aus der Sowjetunion herausgeschmuggelt haben.

Mit hat der Krimi sehr gut gefallen. Allerdings habe ich einen bösen Rechtschreibfehler auf S. 166 (eBook) entdeckt: Fenna Häbeler wird als Halbweise (statt Halbwaise) bezeichnet. Da scheint wohl entweder die KI oder die Rechtschreibprüfung geschielt zu haben. So etwas sollte einem renommierten Verlag wie KiWi eigentlich nicht passieren.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der mich gut unterhalten hat, 5 Sterne.

5 stars
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Ein neuer Fall am Gardasee, die Familie Pitti ermittelt wieder. Ein Mord in den Räumen der Redaktion stellt die gesamte Familie vor große Herausforderungen. Der unbekannte Ermordete recherchierte um den Tod des legendären Verlegers Giangiacomo Feltrinelli vor über fünfzig Jahren. Spannend geschrieben, zeigt die Hintergründe der Geschichte Italiens, die heute noch aktuell scheint.
Gute Charaktere und Beschreibung der Landschaft, die Lust auf einen Urlaub am Gardasee macht.

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Der 3. Band der Gardasee-Krimiserie hat es wieder in sich und beleuchtet die historischen Hintergründe der Feltrinellis. Direkt nach der Einweihungsfeier des Nuovo Messaggero in der neuen alten Villa geht es los mit einer Leiche am Schreibtisch von Giannas Vater und das Wichtigste ist natürlich, dass das Team des Nuovo Messaggero als Erstes online geht mit den News . Der Marchese mischt selbstverständlich gediegen und hartnäckig mit und verschwindet mit Gianna in die Villa Feltrinelli, den Spuren des Opfers folgend. Seine Art der Ermittlung mit einer großen Portion raffinierter adeliger Unverfrorenheit macht einfach Spaß, der Fall ist verzwickt, überraschend und unterhaltsam. Diese Serie gefällt mir von Band zu Band immer besser.

5 stars
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Dr. Schiwago am Gardasee
Aus dem Messaggero del Garda wird der Nuovo Messaggero. Und tatsächlich erhält die Zeitung einen komplett Facelift und zieht in die ehemaligen Räume der Rilke-Villa in Riva ein. Natürlich muss das gefeiert werden. Aber nach dem Fest wird ein deutscher Journalist erschossen in den Verlagsräumen aufgefunden. Genau das richtige für die investigative Journalistin Gianna. Mit der Unterstützung ihres Onkels charismatischen Onkels Francesco entspinnt sich eine wilde Jagd rund um den Gardasee. Der Schlüssel zum Aufklärung des Falles stellt eine russische Ausgabe von Boris Pasternaks Doktor Schiwago dar. Die Handlung ist eine einzige wilde Jagd nach der Wahrheit um den rätselhaften Tod von Giangiacomo Feltrinelli. Lenz Koppelstätter gibt uns einmal mehr Nachhilfe in Sachen Geschichte am Gardasee. Hinzu kommt die unnachahmliche Schönheit der Region und die realistischen Schilderungen der Launen des Wetters. Die Hauptdarsteller sind seit dem ersten Band mit unverkennbaren Charakteren versehen worden und bilden in ihrer Gegensetzlichkeit eine gelungene Gesamtkomposition.

5 stars
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