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Buchcover für Trügerische Heimat

Trügerische Heimat

Mein Ausstieg aus der rechtsextremen Szene

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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 08.04.2026

SCM Verlagsgruppe GmbH | adeo Verlag


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Zum Inhalt

In seinem Zimmer hängt ein Bild von Adolf Hitler – die inszenierte Stärke und scheinbare Ordnung des Dritten Reiches faszinieren Leo Neuman bereits als Jugendlichen. Seine Kindheit ist von Alkohol, Gewalt und emotionaler Kälte geprägt, früh sehnt er sich nach Geborgenheit, Orientierung und einer klaren Identität. Als junger Mann steigt Leo tief in die rechtsextreme Szene ein, wird Mitglied der NPD und der später verbotenen "Nationalistischen Front". Doch als bei Brandanschlägen auch Frauen und Kinder Opfer der entfesselten Gewalt werden, regt sich das Gewissen des überzeugten Neonazis. Der Ausstieg wird für ihn zur Chance auf einen Neuanfang. In seinem Buch gewährt er seltene Einblicke in die verborgenen Strukturen des Rechtsextremismus, schildert den gefährlichen und schmerzhaften Weg aus der Szene – und erzählt, wie er im christlichen Glauben schließlich Sinn und Halt für sein Leben findet. Ein aufrüttelndes Zeitzeugnis – und ein wichtiges Buch in einer Gesellschaft, in der extremistisches Gedankengut erneut erschreckend an Einfluss gewinnt.

BITTE BEACHTEN: Die SCM Verlagsgruppe ist eine christliche Verlagsgruppe. Dieser Titel enthält christliche Inhalte. 

In seinem Zimmer hängt ein Bild von Adolf Hitler – die inszenierte Stärke und scheinbare Ordnung des Dritten Reiches faszinieren Leo Neuman bereits als Jugendlichen. Seine Kindheit ist von Alkohol...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783863348915
PREIS 17,99 € (EUR)
SEITEN 192

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein ehrliches und wichtiges Buch
Leo Neuman hat wirklich kein leichtes Buch geschrieben, aber ein sehr wichtiges. Die autobiografische Geschichte zeigt schonungslos, wie jemand Schritt für Schritt in die rechtsextreme Szene hineingeraten kann. Sehr oft aus einem Gefühl von Orientierungslosigkeit, Wut und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Besonders eindrücklich fand ich, wie offen der Autor über seine Vergangenheit spricht: über seine Zeit bei der Nationaldemokratische Partei Deutschlands und in der später verbotenen Nationalistische Front sowie über die Ideologie und Strukturen hinter der Szene. Gleichzeitig beschreibt er sehr ehrlich, wie Zweifel entstehen und wie schwer und gefährlich ein Ausstieg sein kann. Mich hat beim Lesen vor allem bewegt, dass hier nicht beschönigt wird. Das Buch zeigt, welche Folgen Hass und Radikalisierung haben können, aber auch, dass Veränderung möglich ist. Für mich ein aufrüttelndes und nachdenklich machendes Zeitzeugnis, das lange nachwirken wird.

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Leo Neuman lässt uns mit ihm durch seine dysfunktionale Kindheit gehen, wir erleben die Suche nach Zugehörigkeit, Alkoholprobleme, dann die zunehme Abhängigkeit von der rechtsextremen Szene, Gewalt, tiefgehende Einblicke in deren Gedankenwelt und den schwierigen Ausstieg bis er endgültig zu Gott und dadurch Heimat findet Ein hervorragendes Buch

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Ein prügelnder Vater und eine Mutter, die sich nicht wehren kann. So lässt sich mit einem Satz die Kindheit und Jugend Leos beschreiben. In seinem Elternhaus spielt Alkohol eine große Rolle. Eisige Kälte herrscht in seinem Zuhause. Ist es ein Wunder, dass er sich nach Geborgenheit und ein wenig Anerkennung sehnt? Die findet er bei einer Clique, die dem nationalsozialistischen Gedankengut nacheifert.

#TrügerischeHeimat ist eine ungeschönte Biographie. Leo Neumann zeigt deutlich, wie er in die Szene gelangte. Welche Erfahrungen er hier sammeln konnte. Er war ein anerkanntes Mitglied der NPD und der „Nationalsozialistischen Front“. Machte bei vielen Aktionen mit und stand stets hinter seinen Kameraden. Erst als die Einwohner von Pivitsheide sich gegen ein Zentrum der „Nationalsozialistischen Front“ stemmten, fing Leo an nachzudenken.

Welch ein aufrührendes Buch. Der junge Mann wollte eigentlich nur dem brutalen Vater entkommen und für seinen Einsatz in der Gruppe anerkannt werden. Diese war wie eine Familie für ihn und es ist nachvollziehbar, dass er sich hier sehr wohl fühlte. Umso erstaunlich ist für mich, dass er die Aktionen dann doch hinterfragte und einen Ausstieg wagte. Ich habe das Buch gerne gelesen und mit Achtung vor dem Mann beendet. Dass er schaffte, sich aus diesem Milieu zu befreien, ist beachtenswert. #NetGalleyDE

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