Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #TrügerischeHeimat #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
In seinem Zimmer hängt ein Bild von Adolf Hitler – die inszenierte Stärke und scheinbare Ordnung des Dritten Reiches faszinieren Leo Neuman bereits als Jugendlichen. Seine Kindheit ist von Alkohol, Gewalt und emotionaler Kälte geprägt, früh sehnt er sich nach Geborgenheit, Orientierung und einer klaren Identität. Als junger Mann steigt Leo tief in die rechtsextreme Szene ein, wird Mitglied der NPD und der später verbotenen "Nationalistischen Front".
Doch als bei Brandanschlägen auch Frauen und Kinder Opfer der entfesselten Gewalt werden, regt sich das Gewissen des überzeugten Neonazis. Der Ausstieg wird für ihn zur Chance auf einen Neuanfang.
In seinem Buch gewährt er seltene Einblicke in die verborgenen Strukturen des Rechtsextremismus, schildert den gefährlichen und schmerzhaften Weg aus der Szene – und erzählt, wie er im christlichen Glauben schließlich Sinn und Halt für sein Leben findet.
Ein aufrüttelndes Zeitzeugnis – und ein wichtiges Buch in einer Gesellschaft, in der extremistisches Gedankengut erneut erschreckend an Einfluss gewinnt.
In seinem Zimmer hängt ein Bild von Adolf Hitler – die inszenierte Stärke und scheinbare Ordnung des Dritten Reiches faszinieren Leo Neuman bereits als Jugendlichen. Seine Kindheit ist von Alkohol...
In seinem Zimmer hängt ein Bild von Adolf Hitler – die inszenierte Stärke und scheinbare Ordnung des Dritten Reiches faszinieren Leo Neuman bereits als Jugendlichen. Seine Kindheit ist von Alkohol, Gewalt und emotionaler Kälte geprägt, früh sehnt er sich nach Geborgenheit, Orientierung und einer klaren Identität. Als junger Mann steigt Leo tief in die rechtsextreme Szene ein, wird Mitglied der NPD und der später verbotenen "Nationalistischen Front".
Doch als bei Brandanschlägen auch Frauen und Kinder Opfer der entfesselten Gewalt werden, regt sich das Gewissen des überzeugten Neonazis. Der Ausstieg wird für ihn zur Chance auf einen Neuanfang.
In seinem Buch gewährt er seltene Einblicke in die verborgenen Strukturen des Rechtsextremismus, schildert den gefährlichen und schmerzhaften Weg aus der Szene – und erzählt, wie er im christlichen Glauben schließlich Sinn und Halt für sein Leben findet.
Ein aufrüttelndes Zeitzeugnis – und ein wichtiges Buch in einer Gesellschaft, in der extremistisches Gedankengut erneut erschreckend an Einfluss gewinnt.
Ein ehrliches und wichtiges Buch
Leo Neuman hat wirklich kein leichtes Buch geschrieben, aber ein sehr wichtiges. Die autobiografische Geschichte zeigt schonungslos, wie jemand Schritt für Schritt in die rechtsextreme Szene hineingeraten kann. Sehr oft aus einem Gefühl von Orientierungslosigkeit, Wut und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Besonders eindrücklich fand ich, wie offen der Autor über seine Vergangenheit spricht: über seine Zeit bei der Nationaldemokratische Partei Deutschlands und in der später verbotenen Nationalistische Front sowie über die Ideologie und Strukturen hinter der Szene. Gleichzeitig beschreibt er sehr ehrlich, wie Zweifel entstehen und wie schwer und gefährlich ein Ausstieg sein kann. Mich hat beim Lesen vor allem bewegt, dass hier nicht beschönigt wird. Das Buch zeigt, welche Folgen Hass und Radikalisierung haben können, aber auch, dass Veränderung möglich ist. Für mich ein aufrüttelndes und nachdenklich machendes Zeitzeugnis, das lange nachwirken wird.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
Renate S, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Leo Neuman lässt uns mit ihm durch seine dysfunktionale Kindheit gehen, wir erleben die Suche nach Zugehörigkeit, Alkoholprobleme, dann die zunehme Abhängigkeit von der rechtsextremen Szene, Gewalt, tiefgehende Einblicke in deren Gedankenwelt und den schwierigen Ausstieg bis er endgültig zu Gott und dadurch Heimat findet Ein hervorragendes Buch
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
lielo 9, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Ein prügelnder Vater und eine Mutter, die sich nicht wehren kann. So lässt sich mit einem Satz die Kindheit und Jugend Leos beschreiben. In seinem Elternhaus spielt Alkohol eine große Rolle. Eisige Kälte herrscht in seinem Zuhause. Ist es ein Wunder, dass er sich nach Geborgenheit und ein wenig Anerkennung sehnt? Die findet er bei einer Clique, die dem nationalsozialistischen Gedankengut nacheifert.
#TrügerischeHeimat ist eine ungeschönte Biographie. Leo Neumann zeigt deutlich, wie er in die Szene gelangte. Welche Erfahrungen er hier sammeln konnte. Er war ein anerkanntes Mitglied der NPD und der „Nationalsozialistischen Front“. Machte bei vielen Aktionen mit und stand stets hinter seinen Kameraden. Erst als die Einwohner von Pivitsheide sich gegen ein Zentrum der „Nationalsozialistischen Front“ stemmten, fing Leo an nachzudenken.
Welch ein aufrührendes Buch. Der junge Mann wollte eigentlich nur dem brutalen Vater entkommen und für seinen Einsatz in der Gruppe anerkannt werden. Diese war wie eine Familie für ihn und es ist nachvollziehbar, dass er sich hier sehr wohl fühlte. Umso erstaunlich ist für mich, dass er die Aktionen dann doch hinterfragte und einen Ausstieg wagte. Ich habe das Buch gerne gelesen und mit Achtung vor dem Mann beendet. Dass er schaffte, sich aus diesem Milieu zu befreien, ist beachtenswert. #NetGalleyDE
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
MeineKleineBuecherecke M, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Wow, dieses Buch geht unter die Haut – generell aufgrund des Themas, aber umso mehr, weil wir leider in einer Gesellschaft leben, in der extremistisches Gedankengut viel zu viel Raum gewinnt und weiter verbreitet ist, als man glaubt!
Zum Inhalt:
Leo Neumann ist bereits als Jugendlicher von Adolf Hitler und seiner Ideologie fasziniert. Nach einer Kindheit, die geprägt ist von Gewalt, Alkohol und Lieblosigkeit sucht er später in der rechtsextremen Szene nach Identität, Annahme und Sinn.
Leo ist tief in die Neonazi-Welt verstrickt und macht Dinge, die erschreckend sind. Erst als bei Brandanschlägen auch Kinder und Frauen zu Opfern werden, regt sich erstmals das schlechte Gewissen in ihm und er fängt an, sich und vor allem den Rechtsextremismus zu hinterfragen.
Ein Moment, der alles verändert, denn er schafft das scheinbar Unmögliche: Er steigt aus.
Früher überzeugter Neonazi, sucht er nun einen Neuanfang und begegnet dabei Gott.
In diesem Buch berichtet er schonungslos offen und ehrlich über die rechtsradikale Szene und ihre zerstörerische Kraft. Er erzählt, wie er schlussendlich im Glauben an Gott und die Bibel die Liebe, Annahme und den tiefen Wunsch nach Erfüllung und Lebenssinn gefunden hat, nach der er so verzweifelt gesucht hat.
Ein starkes Zeugnis für Gottes Güte und Liebe, das mich tief berührt hat!
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
Kathrin A, Buchhändler*in
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
Als Jugendlicher gerät Autor Leo Neuman mit voller Wucht in die Arme der rechtsextremen Szene in Deutschland, Er bringt alles mit, was es dafür braucht, dort zu landen, denn schon in frühem Alter sieht er sich permanent mit Alkoholmissbrauch, Gewalt und fehlender familiärer Liebe und Zuwendung konfrontiert.
Ein furchtbares Ereignis, bei dem auch Frauen und Kinder zu Opfern der Szene werden, wacht Neuman auf und wendet sich vehement von den Gruppierungen ab. In "Trügerische Heimat" erzählt er vom harten Weg aus dem Extremismus, der ihn zum Glauben an Gott geführt hat,
Eine Geschichte, die einen zeilenweise ungläubig erstaunen lässt und betont, wie gefährlich der Kontakt zur Szene sein kann.
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
Rezensent*in 2042432
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
Dieses Buch ist ein eindrucksvolles und zugleich erschütterndes Zeitzeugnis, das einen tiefen Einblick in die Mechanismen von Radikalisierung gibt. Besonders deutlich wird, wie anfällig gerade junge Menschen für extremistische Ideologien sein können – vor allem dann, wenn sie auf der Suche nach Zugehörigkeit, Orientierung und Identität sind. Die geschilderte Entwicklung wirkt nachvollziehbar und zeigt, wie schleichend und gleichzeitig konsequent dieser Prozess verlaufen kann.
Gleichzeitig macht das Buch klar, wie wichtig gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind. Es wird deutlich, dass Ausgrenzung, Perspektivlosigkeit und fehlende soziale Unterstützung eine große Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur individuell, sondern auch politisch dafür gesorgt wird, dass sich Menschen als Teil der Gesellschaft fühlen und nicht in solche Strukturen abrutschen.
Der Ausstieg aus der Szene wird eindringlich geschildert und zeigt, wie schwierig und zugleich notwendig dieser Schritt ist. Kritisch sehen kann man jedoch die starke Betonung des religiösen Aspekts. Die Darstellung, dass der Glaube letztlich als rettender Faktor fungiert und Schlimmeres verhindert habe, wirkt stellenweise etwas vereinfachend und wirft Fragen auf – etwa, warum dieser „Rettungsmechanismus“ nicht allen zuteilwird.
Dennoch bleibt das Buch eine wichtige, aufrüttelnde Lektüre, die zum Nachdenken anregt und gesellschaftliche Verantwortung in den Fokus rückt.
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
Buchhändler*in 520890
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Leo Neuman thrillernd: Heimkehr mit Geheimnissen – spannend und twistig. Als Hörbuch Gänsehaut pur, Atmosphäre top. Bleibt im Kopf!
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rico G, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Ein ehrliches und wichtiges Buch
Leo Neuman hat wirklich kein leichtes Buch geschrieben, aber ein sehr wichtiges. Die autobiografische Geschichte zeigt schonungslos, wie jemand Schritt für Schritt in die rechtsextreme Szene hineingeraten kann. Sehr oft aus einem Gefühl von Orientierungslosigkeit, Wut und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Besonders eindrücklich fand ich, wie offen der Autor über seine Vergangenheit spricht: über seine Zeit bei der Nationaldemokratische Partei Deutschlands und in der später verbotenen Nationalistische Front sowie über die Ideologie und Strukturen hinter der Szene. Gleichzeitig beschreibt er sehr ehrlich, wie Zweifel entstehen und wie schwer und gefährlich ein Ausstieg sein kann. Mich hat beim Lesen vor allem bewegt, dass hier nicht beschönigt wird. Das Buch zeigt, welche Folgen Hass und Radikalisierung haben können, aber auch, dass Veränderung möglich ist. Für mich ein aufrüttelndes und nachdenklich machendes Zeitzeugnis, das lange nachwirken wird.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
Renate S, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Leo Neuman lässt uns mit ihm durch seine dysfunktionale Kindheit gehen, wir erleben die Suche nach Zugehörigkeit, Alkoholprobleme, dann die zunehme Abhängigkeit von der rechtsextremen Szene, Gewalt, tiefgehende Einblicke in deren Gedankenwelt und den schwierigen Ausstieg bis er endgültig zu Gott und dadurch Heimat findet Ein hervorragendes Buch
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
lielo 9, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Ein prügelnder Vater und eine Mutter, die sich nicht wehren kann. So lässt sich mit einem Satz die Kindheit und Jugend Leos beschreiben. In seinem Elternhaus spielt Alkohol eine große Rolle. Eisige Kälte herrscht in seinem Zuhause. Ist es ein Wunder, dass er sich nach Geborgenheit und ein wenig Anerkennung sehnt? Die findet er bei einer Clique, die dem nationalsozialistischen Gedankengut nacheifert.
#TrügerischeHeimat ist eine ungeschönte Biographie. Leo Neumann zeigt deutlich, wie er in die Szene gelangte. Welche Erfahrungen er hier sammeln konnte. Er war ein anerkanntes Mitglied der NPD und der „Nationalsozialistischen Front“. Machte bei vielen Aktionen mit und stand stets hinter seinen Kameraden. Erst als die Einwohner von Pivitsheide sich gegen ein Zentrum der „Nationalsozialistischen Front“ stemmten, fing Leo an nachzudenken.
Welch ein aufrührendes Buch. Der junge Mann wollte eigentlich nur dem brutalen Vater entkommen und für seinen Einsatz in der Gruppe anerkannt werden. Diese war wie eine Familie für ihn und es ist nachvollziehbar, dass er sich hier sehr wohl fühlte. Umso erstaunlich ist für mich, dass er die Aktionen dann doch hinterfragte und einen Ausstieg wagte. Ich habe das Buch gerne gelesen und mit Achtung vor dem Mann beendet. Dass er schaffte, sich aus diesem Milieu zu befreien, ist beachtenswert. #NetGalleyDE
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
MeineKleineBuecherecke M, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Wow, dieses Buch geht unter die Haut – generell aufgrund des Themas, aber umso mehr, weil wir leider in einer Gesellschaft leben, in der extremistisches Gedankengut viel zu viel Raum gewinnt und weiter verbreitet ist, als man glaubt!
Zum Inhalt:
Leo Neumann ist bereits als Jugendlicher von Adolf Hitler und seiner Ideologie fasziniert. Nach einer Kindheit, die geprägt ist von Gewalt, Alkohol und Lieblosigkeit sucht er später in der rechtsextremen Szene nach Identität, Annahme und Sinn.
Leo ist tief in die Neonazi-Welt verstrickt und macht Dinge, die erschreckend sind. Erst als bei Brandanschlägen auch Kinder und Frauen zu Opfern werden, regt sich erstmals das schlechte Gewissen in ihm und er fängt an, sich und vor allem den Rechtsextremismus zu hinterfragen.
Ein Moment, der alles verändert, denn er schafft das scheinbar Unmögliche: Er steigt aus.
Früher überzeugter Neonazi, sucht er nun einen Neuanfang und begegnet dabei Gott.
In diesem Buch berichtet er schonungslos offen und ehrlich über die rechtsradikale Szene und ihre zerstörerische Kraft. Er erzählt, wie er schlussendlich im Glauben an Gott und die Bibel die Liebe, Annahme und den tiefen Wunsch nach Erfüllung und Lebenssinn gefunden hat, nach der er so verzweifelt gesucht hat.
Ein starkes Zeugnis für Gottes Güte und Liebe, das mich tief berührt hat!
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
Kathrin A, Buchhändler*in
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
Als Jugendlicher gerät Autor Leo Neuman mit voller Wucht in die Arme der rechtsextremen Szene in Deutschland, Er bringt alles mit, was es dafür braucht, dort zu landen, denn schon in frühem Alter sieht er sich permanent mit Alkoholmissbrauch, Gewalt und fehlender familiärer Liebe und Zuwendung konfrontiert.
Ein furchtbares Ereignis, bei dem auch Frauen und Kinder zu Opfern der Szene werden, wacht Neuman auf und wendet sich vehement von den Gruppierungen ab. In "Trügerische Heimat" erzählt er vom harten Weg aus dem Extremismus, der ihn zum Glauben an Gott geführt hat,
Eine Geschichte, die einen zeilenweise ungläubig erstaunen lässt und betont, wie gefährlich der Kontakt zur Szene sein kann.
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
Rezensent*in 2042432
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
Dieses Buch ist ein eindrucksvolles und zugleich erschütterndes Zeitzeugnis, das einen tiefen Einblick in die Mechanismen von Radikalisierung gibt. Besonders deutlich wird, wie anfällig gerade junge Menschen für extremistische Ideologien sein können – vor allem dann, wenn sie auf der Suche nach Zugehörigkeit, Orientierung und Identität sind. Die geschilderte Entwicklung wirkt nachvollziehbar und zeigt, wie schleichend und gleichzeitig konsequent dieser Prozess verlaufen kann.
Gleichzeitig macht das Buch klar, wie wichtig gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind. Es wird deutlich, dass Ausgrenzung, Perspektivlosigkeit und fehlende soziale Unterstützung eine große Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur individuell, sondern auch politisch dafür gesorgt wird, dass sich Menschen als Teil der Gesellschaft fühlen und nicht in solche Strukturen abrutschen.
Der Ausstieg aus der Szene wird eindringlich geschildert und zeigt, wie schwierig und zugleich notwendig dieser Schritt ist. Kritisch sehen kann man jedoch die starke Betonung des religiösen Aspekts. Die Darstellung, dass der Glaube letztlich als rettender Faktor fungiert und Schlimmeres verhindert habe, wirkt stellenweise etwas vereinfachend und wirft Fragen auf – etwa, warum dieser „Rettungsmechanismus“ nicht allen zuteilwird.
Dennoch bleibt das Buch eine wichtige, aufrüttelnde Lektüre, die zum Nachdenken anregt und gesellschaftliche Verantwortung in den Fokus rückt.
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
Buchhändler*in 520890
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Leo Neuman thrillernd: Heimkehr mit Geheimnissen – spannend und twistig. Als Hörbuch Gänsehaut pur, Atmosphäre top. Bleibt im Kopf!