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Sunset Flip
von Joey Goebel
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Erscheinungstermin 20.05.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Für Auggie Schnuck sieht die Zukunft so gut aus wie nie zuvor. Als Wrestler hat er fast alles erreicht. Mit Nadine, der Liebe seines Lebens, plant er ein gemeinsames Zuhause. Doch er traut seinem Glück nicht. Je besser es läuft, desto mehr verwandelt sich Auggie, der eigentlich zum Film will, in seine Figur ›The Aug‹. Ein raffiniert erzählter Roman über Träume, die wahr werden und an den Rand von Verstand und Wirklichkeit führen, über Künstlichkeit, Kampf und Zärtlichkeit.
Für Auggie Schnuck sieht die Zukunft so gut aus wie nie zuvor. Als Wrestler hat er fast alles erreicht. Mit Nadine, der Liebe seines Lebens, plant er ein gemeinsames Zuhause. Doch er traut seinem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783257073744 |
| PREIS | 26,00 € (EUR) |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Sandra H, Buchhändler*in
Was für eine schöne Geschichte! Ich habe den Einblick in eine mir vollkommen fremde Welt sehr genossen.
Bibliothekar*in 411402
Spannender Einblick in den seltsamen Sport des Wrestling- und was sich alles drumherum abspielt. Verknüpft wird dazu eine tragische Liebesgeschichte, die märchenhaft beginnt und dann tragisch endet.
Anja B, Bibliothekar*in
Auggie Schnuck ist Wrestling Weltmeister. Aber so recht kann er sich nicht darüber freuen, denn eigentlich sieht er Wrestling nur als Sprungbrett für eine Schauspielkarriere. Doch die will einfach nicht in Gang kommen. Er nimmt immer mehr Steroide und kommt mit seinem Leben nicht mehr klar. Außerdem fällt es ihm immer schwerer zwischen seinem wahren Selbst und seiner Kunstfigur "The Aug" zu unterscheiden. Eine genetische Veranlagung verschärft das Problem. Er rastet immer öfter aus und kann sich später nicht mehr daran erinnern. Und dann steht auch noch die Beziehung zu seiner großen Liebe Nadine auf dem Spiel.
Joey Goebel gibt in diesem Roman einen tiefen Einblick in den Wrestling Zirkus. Alle Kämpfe sind vorher abgesprochen, alles ist nur Show. Daher ist es eigentlich naheliegend, dass Auggie dies nur als Vorstufe zu einer Schauspielkarriere sieht. Aber obwohl er talentiert ist, hat er keine Chance. Denn der Manager hinter den Kulissen bestimmt über sein Schicksal. Und der spielt nicht fair.
Ich konnte mit dem Buch leider nicht so recht warm werden, weil mich Wrestling überhaupt nicht interessiert. Ich habe den Text nur gelesen, weil mir Joey Goebels "Vincent" gut gefallen hatte. Aber hier musste ich häufig die Fachbegriffe googeln, um auch nur annähernd zu verstehen, worum es eigentlich ging.
Allerdings lässt sich der Roman gut lesen, weil er flüssig geschrieben ist und viele dialogische Szenen enthält.
Eva D, Buchhändler*in
Da ich ein großer Fan von Joey Goebel bin, begann ich mit großem Vergnügen seinen neuen Roman zu lesen. Ich musste feststellen, dass ich kein Wrestling-Fan bin und auch das Vokabular hat mich leicht überfordert. Schade, dass es erst auf den letzten 50 Seiten Erklärungen dafür gab. Als ich mich durch die ersten 100 Seiten durchgebissen hatte, hat mich die Geschichte doch gepackt. Ich weiß allerdings nicht, wie ich das Buch an Menschen verkaufen soll, die nicht Wrestling-Fans sind.
Joey Goebel wagt sich mit „Sunset Flip“ an ein literarisch eher selten behandeltes Thema: den Kampfsport Wrestling. Doch was zunächst nach Nischenstoff klingt, entpuppt sich schnell als klug erzählte Geschichte über Identität, Erfolg – und eine große Liebe, die zunehmend unter Druck gerät.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, der als Wrestler auf der Erfolgsleiter weit nach oben geklettert ist. Karriere, Beziehung, Zukunft – alles scheint sich trotz seines Wunsches, eigentlich Schauspieler werden zu wollen, in die richtige Richtung zu entwickeln. An seiner Seite: Nadine, mit der ihn lange Zeit eine enge, fast unerschütterliche Partnerschaft verbindet. Gerade dieser Erfolg bringt Auggie jedoch ins Wanken. Zunehmend verschwimmen die Grenzen zwischen ihm und seiner Kampffigur „The Aug“ – mit Folgen auch für die Beziehung. Was als stabile Liebe erscheint, wird auf eine harte Probe gestellt.
Besonders überzeugend ist der respektvolle Blick auf das Wrestling. Goebel vermeidet jede ironische Distanz und nimmt das Milieu ernst – mit all seiner Disziplin, Körperlichkeit und psychischen Belastung. Dadurch gewinnt der Roman an Glaubwürdigkeit und Tiefe. „Sunset Flip“ ist kein Sportroman im engeren Sinne, sondern nutzt die Welt des Wrestlings als Resonanzraum für größere Fragen: Wie viel Inszenierung verträgt ein Leben? Und was passiert mit der Liebe, wenn sich ein Mensch in seiner Rolle verliert?
Seine Stärke entfaltet der Text vor allem in den leisen, ambivalenten Momenten. Goebel interessiert sich für das Abgründige im Alltäglichen, für die Mechanismen, mit denen Menschen sich selbst Rollen erschaffen, um Erwartungen, Nähe und Unsicherheit zu bewältigen. Gerade die Beziehung zwischen Auggie und Nadine verleiht dem Roman emotionale Tiefe: Sie macht sichtbar, wie eng Erfolg, Selbstbild und die Fähigkeit zur Nähe miteinander verknüpft sind.
Nicht ganz ohne Hürden ist die Lektüre dennoch. Wer mit Wrestling wenig vertraut ist, muss sich zunächst in Begriffe und Rituale einfinden. Zudem liegt der Fokus stark auf Auggies innerer Verfassung, wodurch die Handlung bisweilen hinter die Zustandsbeschreibung zurücktritt.
Unterm Strich ist „Sunset Flip“ ein eigenwilliger, origineller Roman, der den Mut hat, ein ungewöhnliches Milieu ernst zu nehmen – und zugleich ein großer Liebesroman. Gerade daraus entsteht seine besondere Qualität: eine Geschichte über Erfolg, Nähe und Selbstverlust.
Maria H, Rezensent*in
Da ich mich mit dem Sport des Wrestlings garnicht auskenne, war dies Buch für mich etwas schwer zu verstehen. Das Buch hat mir dennoch einen spannenden Einblick in die Welt des Wrestling gegeben. Zur Handlung gehörte aber auch eine Liebesgeschichte, die erst sehr schön beginnt, aber dann doch nicht so gut endet. Vielleicht sollte ich das Buch noch einmal lesen, um die Thematik besser zu verstehen.
Buchhändler*in 485264
Ein tiefgründiger Wrestling-Roman, der nicht nur auf die Hintergründe des "Fake-Sports" blickt, sondern auch die psychologische Entwicklung des Protagonisten begleitet und zudem eine berührende Liebesgeschichte erzählt. Wrestling ist so gar nicht meine Welt, aber Sunset Flip hat mich gepackt und begeistert. Die persönliche Erlebbarkeit von Auggies Schicksal liegt zu einem guten Teil an der Erzählweise: Zwischen den Dialogen klingen die Beschreibungen des Geschehens wie dramaturgische Anweisungen. Die Geschichte erzählt sich im Gespräch.
Wer mehr über Wrestling und Hintergründe zu diesem Sport erfahren möchte, ist mit diesem Buch genau richtig unterwegs. Die Spannung in der Arena bei den Kämpfen, konnte ich gut nachfühlen. Die Geschichte um Auggie ist bewegend erzählt. Für Fans von Wrestling und einer Geschichte mit einem starken Protagonisten nur zu empfehlen.
Buchhändler*in 520729
Auggie Schnuck hat Schauspiel gelernt, ist aber Wrestler geworden. Ein hartes Business, bei dem alles "Fake" ist, die Fans es aber lieben. Mit Ehrgeiz treibt er seine Karriere voran, um bald den Absprung ins Filmbusiness zu schaffen, seiner Frau und geplanter Tochter ein komfortables Leben bieten zu können. Er nimmt dafür Steroide, um körperlich mithalten zu können und nimmt Verletzungen und langfristige Schädigungen seines Körpers in Kauf. Auggie erschafft immer neue Charaktere für die Bühne, die durch ihre emotionale Zerrissenheit auffallen und beim Publikum gut ankommen. Der Dollar rollt, der Plan scheint aufzugehen. Doch Auggie verändert sich. Immer öfter hat er Aussetzer, ist jähzornig, spricht so wie seine Wrestling-Rolle, scheint zwischen der Rolle und der Realität nicht unterscheiden zu können. Seine Frau, sein Chef, seine Kollegen machen sich Sorgen, doch er will nichts davon hören...
Die Kapitel wechseln ab zwischen der voranschreitenden Zeit heute und Kapiteln, die immer weiter in der Zeit zurückgehen. So erfahren wir, wie sich das Drama um Auggie (in den 80er und 90er Jahren) und seine Psyche (bis zur Unterbringung in einer Irrenanstalt) weiter zuspitzt. Wir erfahren wie sich die Karriere vorab entwickelt hatte, wie er zum Wrestling kam, seine Frau kennenlernte, wie die Kindheit ihn geprägt hatte.
Ich hatte Probleme, mir die Kampfszenen vorzustellen. Die Dialoge waren teilweise so lebhaft und realistisch, dass ich kaum folgen konnte. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen: Das Buch hat mich gefesselt, ich musste dran bleiben und erfahren, was aus Auggie wird und habe dabei einen Einblick in ein knallhartes Business erhalten, das mir bislang total fremd war. Joey Goebel schafft es, seine Faszination für diese Mischung aus Show und Sport zu vermitteln.
es geht den Bach runter
Wrestling ist ja so ne Scheinwelt für sich- ich schau mir das auch super gerne an und bin jedes mal geflasht, wie Geschichten und Sport dort aufeinander prallen und eine mitreißende Welt erschaffen, in der man allzu schnell vergisst, dass nichts davon real ist.. Finds total faszinierend und dieser Roman gibt einen kleinen Blick hinter die Kulissen dieses Sports.
Auggie ist so ein bisschen ein tragischer Held, eine traurige Gestalt im Champion-Gürtel. Wirkt er am Anfang noch äußerst bodenständig und sympathisch, so driftet er immer mehr zum Antagonisten seiner eigenen Geschichte ab.
Auggie und Nadine sind in ihrer ganzen Banalität durchaus schillernde Gestalten. Ihr Lebensstil ist eigentlich eher bescheiden und geprägt von bodenständigen Träumen. Man wünscht sich durchaus Erfolg für sie, merkt aber schnell, dass diese Geschichte nur in Chaos und Zerstörung enden kann. Auggies Entgleiten ist erschreckend, die Grenzen zwischen seiner Realperson und seinem Alter Ego verschwimmen zunehmend. Erzählerisch ist das toll gemacht.
Für mich das einzige Manko an diesem Buch: Die zeitlich sprunghafte Erzählweise hat mich hier immer so ein bisschen rausgerissen, ich glaube chronologisch erzählt hätte mir die Geschichte noch einen Ticken besser gefallen. Ich musste manche Stellen doppelt lesen um sie in den richtigen Kontext zu setzen, wenn ich den Zeitsprung mal wieder überlesen hatte.
Was ich sehr gelungen fand, das war der Abschluss der Geschichte, der einen schönen Bogen schlägt. Das hat mich auch mit Auggie nochmal so ein bisschen versöhnt. Fands gut.
Auggie Schnuck und seine Frau Nadine freuen sich. Endlich sehen sie die Figur „The Aug“ auch in einem Geschäft. Und Auggie wird sogar von dem Verkäufer erkannt. Die Freude kann aber die Probleme der beiden nicht überdecken. Ja, er ist ein erfolgreicher Wrestler und, wie sagt man? „Ganz oben angekommen“. Aber zu welchem Preis?
#SunsetFlip zeigt den langen Weg eines Jungen, der in armen Verhältnissen aufwuchs, bis zu seinen Erfolgen als vermeintlicher Star. Dabei will er doch nur ein ruhiges Leben für sich und seine große Liebe. Die ständigen Kämpfe zerren an seiner Gesundheit. Dass er zudem ständig von seiner Frau getrennt ist, macht ihm auch zu schaffen. Er hat keine Freude an den Gelagen mit anderen Wrestlern. Viel lieber verbringt er die Abende in seinem Zimmer. Aber er fühlt sich alleine.
Kein „Pageturner“, aber wer bis zum Schluss dranbleibt, wird nicht enttäuscht sein. Ich gebe zu, dass ich zunächst Mühe hatte, dem Geschehen zu folgen. Der Autor mag wohl dieses Hin und Her zwischen Zeit und Ort. Für mich als Leser war das anstrengend. Diese sehr ausführlichen Hintergrundinformationen zum Wrestling konnten mich ebenfalls nicht wirklich mitnehmen. Jedoch der Blick auf die Psyche der beiden Hauptfiguren, also von der Kindheit bis zum Heute, das war für mich ein Grund das Buch bis zum Schluss zu lesen. Und nein, ich habe es nicht bereut. #NetGalleyDE
Vielleicht ist Wrestling nicht so mein Ding. Aber was Goebel wieder als Vollprofi schafft ist uns in diese permanente hilflose Lage mitzunehmen. Ich nehme das Buch mit in den Urlaub und gebe den Wrestlern noch mal eine Chance, denn Goebel ist einer meiner Lieblingsautoren. Ganz lieben Dank für das Leseexemplar.
Selbstinszenierung, Erfolgsdruck und Tragik.
Mit „Sunset Flip“ aus Diogenes Verlag bewegt sich Joey Goebel erneut in den Themen, die viele seiner Romane prägen: Menschen am Rand der Gesellschaft, zerstörerische Sehnsüchte und die Rolle in der Gesellschaft. Diesmal steht die Welt des Wrestlings im Mittelpunkt – eine Branche, in der Show und Realität ständig ineinander übergehen und die Realität vom purem Theater geprägt wird. Hauptfigur ist Auggie Schnuck, der unter seinem Wrestlingnamen „The Aug“ immer erfolgreicher wird. Eigentlich möchte er das Wrestling hinter sich lassen und Schauspieler werden, doch seine Karriere entwickelt sich genau in die entgegengesetzte Richtung. Gemeinsam mit seiner Freundin Nadine versucht er, sich ein normales Leben aufzubauen, während Ruhm, Leistungsdruck und Selbstinszenierung ihn zunehmend vereinnahmen.
Der Roman zeigt eindringlich, wie Auggie immer stärker mit seiner Bühnenfigur verschmilzt. Die körperlichen Folgen des Wrestlings, der Umgang mit Steroiden und die psychische Belastung hinter der grellen Fassade spielen dabei eine große Rolle. Besonders gelungen ist die Darstellung dieser künstlichen Unterhaltungswelt, in der Gewalt zur Ware wird und echte Gefühle kaum noch Platz haben. Nadine fungiert dabei als Gegenpol zu Auggies Selbstzerstörung, auch wenn sie als Figur etwas zu wenig Raum erhält.
Trotz der interessanten Grundidee bleibt „Sunset Flip“ jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Goebel macht seine Kritik an Medienkultur und Inszenierung oft sehr direkt deutlich. Vieles wird ausgesprochen, statt sich natürlich aus Handlung und Figuren zu entwickeln. Manche Passagen wirken unnötig wiederholend. Vor allem Auggies innere Konflikte drehen sich mehrfach um dieselben Gedanken, ohne dass sich seine Figur entscheidend weiterentwickelt. Auch die Begriffe und Vorgänge aus der Welt des Wrestlings nehmen zu großen Raum ein. Für die Fans von Wrestlings sicherlich sehr interessant und leicht verständlich, doch für Leser, die mit diesem Sport nichts anzufangen wissen, schwierig.
Hinzu kommt, dass der Roman emotional eine gewisse Distanz wahrt. Auggie ist bewusst als schwierige, egoistische und destruktive Figur angelegt, was zwar zur Geschichte passt, aber das Mitfühlen erschwert. Gerade in den ruhigeren Momenten fehlt manchmal die emotionale Tiefe, die nötig wäre, um seine Krise wirklich greifbar zu machen. Nebenfiguren bleiben eher funktional und bekommen zu wenig eigene Konturen.
Dennoch besitzt „Sunset Flip“ die typische Handschrift von Joey Goebel. Der trockene Humor, die melancholische Stimmung und der Blick auf kaputte Existenzen funktionieren weiterhin gut. Fans seiner früheren Bücher werden viele vertraute Motive erkennen: Menschen, die an ihren Rollen zerbrechen und verzweifelt versuchen, ihrem Leben Bedeutung zu geben. Die Wrestling-Thematik sorgt zwar für ein ungewöhnliches Setting, doch inhaltlich wiederholt der Roman manches, was Goebel in anderen Werken bereits stärker und präziser erzählt hat. Dadurch bleibt „Sunset Flip“ ein interessanter, aber nicht vollständig überzeugender Roman über Selbstinszenierung, Erfolgsdruck und Identitätsverlust.
Rezensent*in 2042371
Obwohl ich nie aktiv Wrestling-Fan war oder Wrestling geguckt habe, habe ich eine Vorliebe für Geschichten über Wrestler*innen. Als Joey-Goebel-Fan war diese Lektüre also gesetzt.
Anfangs fand ich die verschiedenen Zeitebenen pro Kapitel schwierig und störend, aber dann bin ich schnell in die Geschichte eingetaucht. Trotz gewisser Erwartbarkeit blieb der Plot spannend. Alles im allem nicht Goebels bester Roman, aber ich gebe immerhin 3,5 von 5 Sterne.
Zum Inhalt:
Eigentlich läuft es für Auggie, denn er ist als Wrestler sehr erfolgreich und mit seiner Liebe des Lebens Nadine plant er das gemeinsame Zuhause und die Zukunft. Doch er träumt auch davon beim Film erfolgreich zu sein. Je besser es für ihn läuft, umso mehr verwandelt er sich in seine Figur The Aug und das tut weder ihm noch seiner Beziehung gut.
Meine Meinung:
Ich habe mich noch nie mit dem Thema Wrestling beschäftigt und das fand ich schon sehr interessant mal ein wenig hinter die Kulissen dieses Spektakels zu schauen. Aber das Buch ist schon viel mehr als das. Es zeigt die Zerrissenheit des Auggie, seine Verwandlung, sein immer mehr abdriften, dass auch in seine Beziehung hineinspielt. Dennoch muss ich sagen, dass ich anfangs enorm schwer getan habe überhaupt in die Story reinzukommen, weil es eben auch sehr um das Wrestling Ging. Insgesamt gesehen hat mir das Buch aber recht gut gefallen.
Fazit:
Interessant
Eine ganz fremde Sportwelt eröffnet sich – niemals hätte ich gedacht, dass Wrestling den perfekten Hintergrund für eine zauberhafte Liebesgeschichte und psychisches Abdriften liefern könnte. Danke an den Diogenes-Verlag für das Rezensionsexemplar als E-Book und das tolle Zoom-Meeting mit dem Autor. Meine vollständige Buchbesprechung lesen Sie gern auf meinem Blog (link siehe unten).
Ganz besonders freue ich mich auf heute Abend und die von Benedict Wells moderierte Lesung von Joey Goebel in Hamburg im Centralkomitee.
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