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Solange ein Streichholz brennt
Ungekürzte Lesung mit Robert Stadlober und Maria Wördemann (1 mp3-CD)
von Christian Huber
Gesprochen von Robert Stadlober; Maria Wördemann
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Erscheinungstermin 16.04.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er mit Mitte dreißig aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Mit seinem Hund Fox schlägt er sich gerade so durch.
Alina, eine ehemals aufstrebende Journalistin, scheint in ihrer Laufbahn an einem toten Punkt angekommen zu sein. Ihre letzte Chance auf eine Karriere ist der Auftrag für eine Dokumentation über Obdachlosigkeit, die sie für ihren TV-Sender drehen soll.
Zufällig trifft sie auf Bohm, der sich widerstrebend auf das Projekt einlässt. Zu seinem Schrecken erkennt er, dass er dabei ist, sich in die zielstrebige Frau zu verlieben. Eine Liebe, die niemals eine Chance haben wird?
Nun … das Leben geht seine eigenen Wege.
Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er mit Mitte dreißig aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Mit seinem Hund Fox schlägt er sich gerade so durch.
Alina, eine...
Vorab-Besprechungen
Der Titel erscheint am 26.03.26 digital im Download und Streaming.
Hörbuch-CD erscheint am 16.04.26.
Der Titel erscheint am 26.03.26 digital im Download und Streaming.
Hörbuch-CD erscheint am 16.04.26.
Marketing-Plan
Große Lesetour des Autors
Große Lesetour des Autors
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hörbuch, Ungekürzt |
| ISBN | 9783742437570 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| DAUER | 9 Stunden, 15 Minuten |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 1533633
In seinem Roman Solange ein Streichholz brennt beschreibt der Autor Christian Huber - und für mich war das einer der erfreulichsten Punkte an diesem Roman - eine nicht leicht vorhersehbare Geschichte. Dabei nimmt der Autor die Perspektive eines Obdachlosen und die einer Fernsehredakteurin ein und erzählt abwechselnd aus deren Sicht. Sprachlich angenehm und besonders auch in der Hörbuchfassung erfreulich zu hören, die sehr gelungen gelesen wird von Robert Stadlober und Maria Wördemann.
Azra G, Buchhändler*in
Das Hörbuch "Solange ein Streichholz brennt" ist ruhig erzählt, aber sehr berührend. Es geht um Menschen, die mit schwierigen Situationen in ihrem Leben umgehen müssen – zum Beispiel mit Verlust, Erinnerungen oder großen Veränderungen. Dabei stehen oft kleine Momente im Mittelpunkt, die zeigen, wie zerbrechlich, aber auch wie wertvoll das Leben ist.
Das Hörbuch ist einfach und angenehm zu hören, manchmal auch ein bisschen poetisch. Die Figuren wirken echt, und man kann ihre Gefühle gut verstehen.
Insgesamt ist es ein ruhiges, nachdenkliches Buch, das einen auch nach dem Hören noch beschäftigt.
Anja N, Buchhändler*in
Solange ein Streichholz brennt
von Christian Huber
Gesprochen von Robert Stadlober; Maria Wördemann
Zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein können.
Herr Bohm lebt seit 5 Jahren auf den Straßen und unter den Brücken von Köln. Mit dem ihm zugelaufenen Hund Fox bildet er ein unfreiwilliges Rudel.
Alina, Fernsehjournalistin, bekommt nun endlich ihre Chance eine eigene Reportage machen zu dürfen. Sie soll anhand eines Obdachlosen berichten, wie schnell ein Leben entgleiten kann.
Wie die beiden aufeinandertreffen und mehr unfreiwillig miteinander arbeiten und wie sich ihre Leben dadurch verändern, all das wird sehr fein und stimmig in wechselnden Perspektiven erzählt. Beide Protagonisten sind starke Figuren, die Atmosphäre des Buches ist sehr besonders und den Blick auf den „Rand unserer Gesellschaft“ zu richten löst viele Gedanken aus.
Ein Buch, das den Blick schärft und für Verständnis sorgt!
Das Sprecherduo hat mich sehr überzeugt!
Buchhändler*in 1119309
Eine rührende Geschichte über Glück und Elend.
So schnell kann es gehen und man verliert den Halt im Leben aber zum Glück gibt es oft Menschen die einem wieder
auf die Beine helfen.
Maria Wördemann liest sehr flüssig und unterhaltsam.
"Solange ein Streichholz brennt" von Christian Huber ist etwas Besonderes. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört, gesprochen von Robert Stadlober und Maria Wördemann.
Bohm lebt seit 5 Jahren auf der Straße. Er spricht mit niemandem darüber, warum das so ist. Als eines Tages sein Hund Fox verletzt wird und er Geld für die Behandlung braucht, lässt er sich auf das Angebot von Alina ein. Sie hat noch einmal eine Chance in ihrem Beruf als Journalistin bekommen und soll eine Dokumentation über Obdachlose drehen. Im Verlauf des Drehs kommen sich die beiden näher, aber haben sie überhaupt eine Chance?
Wir hören den Roman aus zwei Perspektiven, von Bohm und Alina. Besonders Bohm war mir sehr sympathisch. Er ist nicht sehr gesprächig, man merkt aber, dass er ein gutes Herz hat. Erst am Ende des Romans erfahren wir, wie es zu seiner Obdachlosigkeit gekommen ist. Alina versucht ihren Job zu retten und steht mächtig unter Druck, Druck vom Chef, Druck von ihren Eltern. Der Einblick in die Medienbranche ist etwas überzeichnet, zeigt aber sehr gut, wie sich ein einziger Fehlclick auf ein ganzes Leben auswirken kann. Auch das Streichholz aus dem Titel hat eine besondere Bedeutung im Roman.
Christian Huber beschreibt in sehr gut les- und hörbarer Sprache das Leben von Alina und Bohm. Er zeigt auf, dass Obdachlosigkeit nicht aus Faulheit entsteht, sondern dass viele Schicksale hinter den Menschen stehen, an denen wir vorbeilaufen. Eine Schleife, die sich für die Betroffenen oft nur durch Alkohol aushalten lässt. Die verschiedenen Charaktere sind ebenfalls gut gezeichnet. Die beiden Sprechenden vermitteln einen guten Eindruck der Protagonist*innen und verleihen dem Roman Lebendigkeit. Es macht Spaß, ihnen zuzuhören!
An manchen Stellen wirkt die Handlung für mich aber doch zu überspitzt , an anderen Stellen nicht mehr realistisch. Das ist mir besonders ab dem letzten Drittel des Romans aufgefallen. Dafür muss ich einen Punkt abziehen.
Ich empfehle "Solange ein Streichholz brennt" gerne weiter, da es sich dem Thema Obdachlosigkeit in einer ganz besonderen Art und Weise widmet!
Rezensent*in 2015895
Das Hörbuch Solange ein Streichholz brennt hat mich von Anfang an gefesselt. Die Geschichte rund um Alina, die verzweifelt nach ihrem beruflichen Durchbruch sucht, und Bohm, einen obdachlosen Mann, den sie für ihre Doku gewinnen will, ist emotional und vielschichtig erzählt.
Besonders gelungen ist die Perspektive aus beiden Sichtweisen, die einen tief in die Gedanken und Lebensrealitäten der Figuren eintauchen lässt. Gleichzeitig setzt sich das Buch kritisch mit Vorurteilen gegenüber Obdachlosen auseinander und zeigt eindrücklich, wie weit die Medienindustrie für verwertbare Geschichten gehen kann.
Auch die Sprecherinnen und Sprecher überzeugen mit sehr angenehmen und passenden Stimmen, die das Hörerlebnis zusätzlich intensivieren.
Insgesamt ein einfühlsames und bewegendes Hörbuch über gesellschaftliche Abgründe – und die Hoffnung auf einen Neuanfang.
Stefanie N, Buchhändler*in
Eine Geschichte, die unseren Blick öffnet und hinschauen lässt, wo wir lieber wegschauen würden.
Aufwühlend und berührend und mit einer Möglichkeit von Glück.
Ganz tolle Sprecher!
Der Roman hat einen eher ungewöhnlichen Titel, der im Verlauf der Geschichte aber immer wieder eine Rolle spielen wird. Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Obdachlose Bohm, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt und dem gerade ein Hund zugelaufen ist, dem er den Namen Fox gegeben hat und die Journalistin Alina. Sie bekommt die Chance, einen wichtigen Schritt auf der Karriereleiter zu machen, indem sie eine Dokumentation über Obdachlosigkeit dreht. So stößt sie auf Bohm, der sich schließlich widerstrebend darauf einlässt, mit ihr zusammenzuarbeiten, weil er dringend an Geld kommen muss. Nach und nach lernen sich beide aber besser kennen und das Interesse aneinander bleibt nicht mehr rein beruflich.
Dem Autor ist es gut gelungen, aus Bohms Perspektive zu vermitteln, was es bedeutet, obdachlos zu sein. Und auch viele Klischees und Vorurteile, mit denen Bohm zu kämpfen hat, werden aufgegriffen. Alina ist trotz ihrer Karriereambitionen sympathisch, verkauft sich nicht und achtet nicht nur auf Oberflächlichkeiten. Nach und nach erfährt man dann mehr darüber, wie es überhaupt dazu kam, dass Bohm auf der Straße lebt. Dadurch ist die Geschichte recht fesselnd und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Robert Stadlober als Hörbuch empfand ich als passend gewählt. Man konnte ihm auch gut folgen.
Rezensent*in 2042432
Der Roman greift mit dem Thema Obdachlosigkeit ein wichtiges und oft unterschätztes gesellschaftliches Problem auf. Besonders gelungen ist dabei, dass mit Vorurteilen aufgeräumt wird – die Geschichte zeigt eindrücklich, dass Obdachlosigkeit nicht einfach „selbst verschuldet“ ist, sondern viele komplexe Hintergründe haben kann.
Die Figuren wirken dabei greifbar und authentisch, vor allem Bohm bleibt im Gedächtnis. Seine Lebensrealität auf der Straße wird sensibel und ohne Klischees dargestellt. Auch die Dynamik zwischen ihm und Alina entwickelt sich nachvollziehbar und bringt eine emotionale Tiefe in die Geschichte.
Das Hörbuch verstärkt die Wirkung der Geschichte noch einmal deutlich. Die Sprecher sind sehr gut gewählt und schaffen es, die Emotionen und die Atmosphäre des Buches intensiv zu transportieren. Gerade die unterschiedlichen Perspektiven kommen durch die Stimmen besonders gut zur Geltung.
Die Stimmung – zwischen Hoffnung, Verzweiflung und leiser Zuneigung – wird hörbar und macht das Zuhören zu einer sehr eindringlichen Erfahrung. Man fühlt mit den Figuren, leidet mit ihnen und wird noch stärker in ihre Welt hineingezogen.
In Kombination mit der ohnehin bewegenden Geschichte entsteht so ein Hörbuch, das nicht nur unterhält, sondern auch nachhaltig beeindruckt. Absolut empfehlenswert.
Heike R, Rezensent*in
Dieses Hörbuch hat mich sofort gefesselt. Die Sprecher sind sehr gut gewählt und haben die Figuren für mich sofort sehr nahbar gemacht. Mir gefällt es auch ganz besonders gut, dass es zwei verschiedene sind.
Das Buch erzählt die Geschichte von Bohm und Alina, von einem Obdachlosen und einer Medientussi. Aber ist es wirklich so einfach?
Dieses Buch ist still und leise, ohne Drama, ohne Übertreibungen und gerade das macht es so aufwühlend.
Schubladen werden aufgebrochen und Klischees abgebaut.
Eine zarte Liebesgeschichte, aber das ist gar nicht das wichtigste. Ein Buch über das Menschsein, über Träume und über Mut. Es zeigt, wie wichtig es ist, hinter die Fassaden zu schauen.
Und es zeigt, wie wichtig die Instanzen der Obdachlosenhilfe sind, das Hilfsumfeld von Bohm hat mich besonders berührt.
Es ist fesselnd geschrieben und der Perspektivenwechsel macht es sehr authentisch.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und sympathisch, ihre Entwicklung ist nachvollziehbar und interessant zu erleben.
Das Ende finde ich großartig!