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Solange ein Streichholz brennt
Roman | Der neue Roman des SPIEGEL-Bestsellerautors. »Der Mann kann schreiben!« Olli Schulz
von Christian Huber
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Erscheinungstermin 26.03.2026 | Archivierungsdatum 22.04.2026
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Zum Inhalt
Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich.
Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Er besitzt so gut wie nichts. Einen alten Rucksack. Geschnitzte Holzmäuse. Einen Brief, den er nicht öffnen will. Mit seinem Hund Fox kämpft er sich durch die Tage und Nächte.
Hat jemand eine Chance auf die Liebe, der keine Chance im Leben hat?
Die junge, einst aufstrebende Fernsehjournalistin Alina steckt fest. Im Job und in der Angst zu scheitern. Ihre letzte Chance auf eine TV-Karriere scheint eine Reportage über das Leben auf der Straße zu sein.
Alina findet Bohm.
»Der Wind fegte über den Markt. Die Plane des Pavillons nebenan, an dem jemand Kerzen verkaufte, blähte sich auf, dass das Gestänge der Konstruktion schwankte. Unterdessen war eine junge Frau herangetreten. Braune Locken, ein teuer aussehender Mantel. Augenringe, die durch ihr Make-up schimmerten. Sie beugte sich vor, griff sich eine von Bohms Holzmäusen und legte sie wieder zurück. Dabei streifte ihr Blick den von Bohm für den Bruchteil einer Sekunde.«
Plötzlich ist da etwas zwischen ihnen. Etwas, das nicht sein kann. Und ein Geheimnis, das ans Licht drängt.
Christian Hubers mitreißende Liebesgeschichte über soziale Grenzen hinweg. Ein bewegender Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Flucht. Und über die Kraft eines einzigen Moments, der so viel erzählen kann wie ein ganzes Leben.
Mit Playlist als Soundtrack zum Buch!
Bereits gelesen, bereits begeistert:
»Das ist anders. Vor allem ist es anders gut! Ich war direkt gefangen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen!« CHRISTOPH KRAMER
»Man lacht, weint, fühlt und liebt mit. Lesen Sie diese außergewöhnliche Love-Story!« LEON WINDSCHEID
»Ein Buch, als würde man einem anderen Leben zuhören. Einem, das sonst kaum zu Wort kommt. Große Empfehlung.« LAURA LARSSON
»Keine typische Großstadt-Romanze, sondern eine echte Geschichte, die einen einsaugt.« TAHSIM DURGUN
»Ein Porträt zweier Welten voller Abgründe, Selbstzweifel und Liebe. Zwei Menschen, die sich und uns ganz nahestehen.« JOY DENALANE
Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich.
Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Er besitzt so gut wie nichts. Einen alten...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783423285407 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 516281
Dieses Buch von Ch. Huber hatte ich innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.
Die Geschichte von Bohm und seinem Leben auf der Straße hat mich sehr getroffen. Wer spricht tatsächlich mit Menschen, die obdachlos sind?
Die Schicksale, die hinter dieser meistens nich selbst gewählten Lebensweise stecken, möchte man eher nicht kennen.
Der Roman hat auch eine sehr versöhnliche Seite für den Leser. Man erfährt vom Schicksal Bohms und der weiteren Protagonistin, der Journalstin Alina, die ist eine starke und feinfühlige Frau ist.
Ein Roman, der aufrüttelt und zugleich gut unterhält.
Britta R, Buchhändler*in
Wie leicht kann ein Leben entgleiten?
Alina ist Fernsehjournalistin und soll einen Beitrag über Obdachlosigkeit drehen. Bohm lebt auf der Straße und obwohl er das eigentlich nicht möchte zwingen ihn die Umstände dazu in Alinas Reportage mit zu machen. Beide haben sich selbst irgendwo verloren müssen alles hinterfragen.
Ein wundervoller ruhiger Gesellschaftsroman der feinfühlig Lebensrealitäten schildert und am Ende den Absturz nachvollziehbar macht.
Absolut lesenswert!
Buchhändler*in 991827
Jetzt schon eins meiner Jahres-Highlights! Ich habe Alina und Bohm (und natürlich Fox!) sofort ins Herz geschlossen und ich hätte sie am liebsten noch ein bisschen länger auf ihrem Weg begleitet. Ein unglaublich emotionales Buch, das noch lange nachhallt.
Claudia F, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Solange ein Streichholz rennt ist eine tolle Geschichte über zwei Menschen, deren Leben kaum unterschiedlicher sein könnte: Bohm, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt und nichts über seine Vergangenheit preisgeben will und Alina, eine aufstrebende Journalistin, die ihre Karriere retten will. Ich habe das Buch geliebt und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Ohne Kitsch wird hier eine wunderbare Liebesgeschichte erzählt. Sehr empfehlenswert!
Christel J, Buchhändler*in
Wow, was für eine besondere Geschichte!
Kaum war ich angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr weg legen. Denn ich wollte das Schicksal des Obdachlosen Bohm unbedingt erfahren, Was war ihm geschehen? Was ließ ihn aus einem geordneten Leben abstürzen?
Bohm ist mir schnell sympathisch geworden und somit verwunderte es mich nicht, daß auch die Reporterin Alina neben der Story, die sie über ihn machen soll, Gefallen an ihm findet.
Christian Huber hat hier einen außergewöhnlichen Unterhaltungsroman vorgelegt, durchgängig fesselnd und schlüssig. Auch wenn die Problematik der Obdachlosigkeit hier nur aus Bohm's Sicht aufgezeigt wird, regte sie mich zum generellen Nachdenken an.
Absolute Leseempfehlung für gute Unterhaltung!
Antonia Z, Buchhändler*in
Ehrlich. Schockierend. Berührend.
Dieses Buch hat etwas tief in mir bewegt. Vielleicht war es die Tatsache, dass die Geschichte so realitätsnah ist. Dazu noch die bildgewaltige Sprache und die klare Zeichnung der Charaktere. Durch dieses Buch ist mir wieder klar geworden, dass man nie in die Menschen hineinsehen kann und nicht jeder so ist, wie er vorgibt zu sein. Bohms und Alinas Geschichte hat sich in mein Herz geschlichen und wird dort noch eine ganze Weile zu finden sein.
Ronald V, Buchhändler*in
Großartig in seinen Gegensätzen und fein beobachtend beschrieben. Ich empfehle diesen Romand meinen Freunden und Freundinnen. Spannend wie ein Krimi auf mehreren Ebenen spielend vor dem Hintergrund der Kölner Altstadt und seinen Hinterhöfen, und seinem gut bürgerlichen Umfeld. Für mich so sehr schön zu lesen. Danke dafür.
Buchhändler*in 2014546
Dieser für mich beinah zu kurze Roman, läßt keinen Leser unberührt, zurück.
Wie kann ein Leben entgleiten ? Alina begleitet für eine Reportage den Obdachlosen Bohm.
Beide irgendwo- irgendwie-verlorene Seelen und ja sie fangen an , sich zu " sehen ".
Den Menschen hinter der Fassade oder wie Alina ian einer Stelle sagt, diesmal werde ich
hinsehen. Zuoft läuft man gedankenlos an Obdachlosen oder Menschen mit Bechern in der
Hand oder oder, einfach achtlos vorbei.
Unbedingte Lese Empfehlun !
Rezensent*in 2001989
Bleibt im Gedächtnis
Christian Huber schreibt einfach besondere Geschichten. Schon "Man vergisst nicht, wie man schwimmt" hat mich berührt und auch "Solange ein Streichholz brennt" ist außergewöhnlich - locker & leicht geschrieben, aber inhaltlich ein Schwergewicht.
Mit Bohm, der seit 5 Jahren auf der Straße lebt, und Alina, der Fernsehjournalistin, lässt er zwei Charaktere aus komplett gegensätzlichen Welten aufeinander treffen und macht daraus eine zutiefst berührende (Liebes-)Geschichte.
Christian Huber wirft zudem einen kritischen Blick auf die Medienwelt und greift mit Obdachlosigkeit ein aktuelles Thema auf. Er beschreibt das Leben auf der Straße realistisch, menschlich & ohne zu bewerten - und wie leicht einem Menschen das Leben entgleiten kann.
Ein Buch, das bewegt, nachdenklich macht & im Gedächtnis bleibt. Bitte unbedingt lesen. Empfehlen kann ich beim Lesen auch das Anhören der Playlist.
Ein sehr lesenswerter Roman!
Mir hat diese Geschichte von der ersten- bis zur allerletzten Seite richtig gut gefallen. Der Autor hat einen wundervollen Schreibstil, seine Protagonisten sind alle so herrlich authentisch, man fliegt während des Lesens nur so durch die Seiten und fiebert total mit.
Ich habe Bohm kennengelernt, einen 36- jährigen Mann, der seit fünf Jahren in Köln auf der Straße, mit seinem Hund Fox lebt. Niemand weiß, wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, denn darüber schweigt er. Außer einem alten Rucksack und seinen selbstgeschnitzten Holzmäusen besitzt er nichts. Mit sich führt er schon seit längerer Zeit einen ungeöffneten Brief, den er von einer Sozialarbeiterin bekommen hat. Doch Bohm will ihn einfach nicht öffnen.
Dann eines Tages lernt er Alina kennen, eine aufstrebende Fernsehjournalistin, die jedoch um ihren Job bangt. Ihre letzte Chance wäre wahrscheinlich, eine Reportage über das Leben der Menschen auf der Straße zu schreiben, das könnte vielleicht ihre Rettung sein. Doch als sie Bohm dafür aussucht, ist dieser nicht willig dazu, aber ihm bleibt wohl keine andere Wahl, denn sein Hund muss unbedingt in einer Tierklinik behandelt werden.
Doch ob Bohm sich wirklich dann dazu bereiterklärt und ob er sich auf soetwas einlassen kann, all das muss man unbedingt selbst gelesen haben, dazu möchte ich hier an dieser Stelle nicht mehr verraten, um niemandem etwas vorwegzunehmen.
Aber ich kann sagen, diese Geschichte ist absolut lesenswert und daher möchte ich sie unbedingt weiterempfehlen!
Rezensent*in 1914825
In „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber hat mir sehr gut gefallen. Ein beeindruckendes Werk.
Eine sehr sensible Geschichte, einfühlsam und authentisch.
Es geht es um Bohm, einen Obdachlosen, und Alina, eine Journalistin.
Alina soll eine Reportage über Obdachlosigkeit machen und lernt dabei Bohm kennen. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Welten kommen, entwickelt sich zwischen ihnen eine besondere Verbindung.
Kurz gesagt:
Eine emotionale Geschichte über Liebe, Unterschiede im Leben und zweite Chancen.
Sehr toll geschrieben... Es wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
Andrea T, Buchhändler*in
Diese aussergewöhnliche Geschichte lässt ein warmes Gefühl zurück, das lange nachhallt. Von der ersten Seite an hat mich das Buch gefesselt. Christian Huber ist ein wunderbarere Beobachter und Erzähler von zwischenmenschlichen Feinheiten.
Zum Nachdenken!
In vier Kapiteln geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte zwischen zwei sehr konträren, ungleichen Charakteren, zwischen dem Obdachlosen Daniel Bohm, 35 und der zuletzt wenig erfolgreichen Fernsehjournalistin Alina Alev. Anfangs platziert in typisch kölsches, traditionelles Milieu am Karnevalsdienstag mit Nubbel-Verbrennung werden beide Einzelgänger in ihrem kontrastierenden Außenseiter-Milieu vorgestellt: hier bildhaft vorgestellte Obdachlosigkeit mit Kälte, Nässe, ohne Schlafsack – dort Karriere bei RTI immer nahe am Abgrund. Spannungsaufbauende Details wie Bohms Geheimnis um einen ungeöffneten Brief, wie die Flohmarkt-Szene um die „Million-Dollar-Maus“ und den kleinen Hund Fox zeichnen ihn menschlich, nicht verroht, eher mit schmerzhafter Vergangenheit. Die anfangs spielerische Allianz Alinas bei dem neuen TV-Projekt mit Jakob und seiner Geste „Peng, peng, peng!“ unterliegt ebenso einem dramatischen Spannungsbogen mit gewaltsamem Konfliktpotential. In dieses atmosphärische Setting in Köln mit krasser sozialer Schere zwischen der harten Realität deutscher Obdachlosigkeit und unethischer, scheinheiliger Medienwelt tritt mehrfach das Motiv des brennenden Streichholzes auf als Symbol für glimmende Hoffnung, für kurze Momente des Lichts in ansonsten dunkler, schmerzhafter Umgebung. Für beide gegensätzlichen Hauptfiguren entwickeln sich neue, berührende Lebenswege nach sensiblem Abtasten moralischer Grenzen. Wie sich beide langsam aufeinander zu bewegen, ist einfühlsam beschrieben.
Ein sehr emotionaler Roman über Menschenwürde, zweite Chancen im Leben und darüber, dass das Leben manchmal unerwartete Wege nehmen kann. 5*