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Buchcover für Der Zauber der Tinte 1

Der Zauber der Tinte 1

Totales Klassenchaos

Gesprochen von Janina Sachau

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Buch 1 von Der Zauber der Tinte

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Erscheinungstermin 19.03.2026 | Archivierungsdatum 07.04.2026


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Zum Inhalt

Die magischste Tinte aller Zeiten!

Wanda mag Veränderungen überhaupt nicht! Und dann muss ausgerechnet ihre Klasse nach den Sommerferien in ein neues Schulgebäude ziehen, das alt und gruselig ist. Dort findet Wanda ein altes und magisches Tintenfass! Die Dinge, die Wanda mit der Tinte zeichnet, erwachen zum Leben und sorgen für ganz schön viel Spaß und Trubel. Doch was führt der nervige Kunstlehrer Herr Machnacher im Sinn? Hat er es auf die magische Tinte abgesehen? Wanda und ihre Freunde müssen die Magie beschützen und stürzen sich in ein buntes Abenteuer.

Die magischste Tinte aller Zeiten!

Wanda mag Veränderungen überhaupt nicht! Und dann muss ausgerechnet ihre Klasse nach den Sommerferien in ein neues Schulgebäude ziehen, das alt und gruselig ist...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783803290977
PREIS 14,99 € (EUR)
DAUER 3 Stunden, 30 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Am 19.03.2026 erscheint das ungekürzte Hörbuch mit einer Laufzeit von 3 Stunden und 30 Minuten bei USM Audio. Das Buch selbst erschien als Hardcover am 28.03.2025 bei ars Edition GmbH und hat 204 Seiten. Geschrieben wurde das Hörbuch von Lissa Lehmenkühler, eingesprochen wurde es von Janina Sachau Empfohlen für Kinder ab 8 Jahren.

Die Autorin:
Lissa Lehmenkühler, geboren und aufgewachsen im Münsterland, studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim, absolvierte eine Drehbuchausbildung und war Stipendiatin an der Akademie für Kindermedien. Sie schreibt Drehbücher, Theaterstücke und Kinderbücher
und lebt in Berlin.

Die Sprecherin:
Janina Sachau, in Dortmund geboren, Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Danach führten sie Theaterengagements nach Darmstadt, Freiburg, Düsseldorf, Berlin, den Salzburger Festspielen und nach Essen.
Als Sprecherin arbeitet sie für verschiedene Radiosender und Ton- und Synchronstudios und zudem als Schauspielerin für Film und Fernsehen.
2014 und 2015 war sie gemeinsam mit Bastian Pastewka mit dem Livehörspiel “Paul Temple” auf Tour.

Inhalt:
Wanda mag Veränderungen überhaupt nicht! Und dann muss ausgerechnet ihre Klasse nach den Sommerferien in ein neues Schulgebäude ziehen, das alt und gruselig ist. Dort findet Wanda ein altes und magisches Tintenfass! Die Dinge, die Wanda mit der Tinte zeichnet, erwachen zum Leben und sorgen für ganz schön viel Spaß und Trubel. Doch was führt der nervige Kunstlehrer Herr Machnacher im Sinn? Hat er es auf die magische Tinte abgesehen? Wanda und ihre Freunde müssen die Magie beschützen und stürzen sich in ein buntes Abenteuer.

Fazit:
Diese Magieserie ist schon 2025 als Buch erschienen und wird nun bei USM Audio als Hörbuch herausgegeben. Auch der 2. Band der Serie ist schon geplant und soll ebenfalls am 19.03.2026 bei USM Audio erscheinen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und ich fühlte mich sofort mit der Hauptakteurin Wanda verbunden. Sie muss mit ihrer Schule umziehen und wird dann auch noch von einem der Mitschülern ihrer Klasse gemobbt. Doch als sie die magische Tinte findet endet sich alles. Die Figuren, die sie dadurch erschafft sind alle sehr liebenswürdig und auch ihre Art gefällt mir sehr gut, da sie selbst sehr nett ist und immer mal wieder im Seniorenheim aushilft, in dem ihr Vater arbeitet. So lernen wir viele Charaktere kennen, lernen etwas über Mut und Freundschaft. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich habe sie innerhalb kurzer Zeit komplett angehört. Ich mag solche Geschichten für Kinder, und denke hier werden viele Kinder, aber auch Erwachsene Ihre Freude haben. Auch Janina Sachau hat ihrer Sache sehr gut gemacht, sie hat die Charaktere gut betont und es hat Spaß gemacht ihr zuzuhören. Freue mich jetzt schon auf den 2. Band der Geschichte.


Wertung
5/5 Punkte

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Der Zauber der Tinte - allein dieser Titel machte mich neugierig auf die Geschichte, die in diesem Buch steckt. Ich erwartete eigentlich mit der Zaubertinte geschriebene Worte, doch der Klappentext belehrte mich eines Besseren: gezeichnete Tintenwesen! Was mich schließlich überzeugte, das Hörbuch auszuprobieren, war der Name des Kunstlehrers: Herr Machnacher! Das versprach Wortwitz, und dafür bin ich immer zu haben! Diesen habe ich leider nicht so bekommen wie erhofft, aber Der Zauber der Tinte hat mich trotzdem von sich überzeugen können.

Die Sprecherin Janina Sachau fing mich sofort ein. Sie verleiht jeder Figur in Der Zauber der Tinte 1 sehr liebevoll eine eigene Stimme und schafft es, auch die verschiedenen Tintenmonsterchen eindeutig identifizierbar zu machen. Die Tonqualität ist gut, das Tempo ist sehr angenehm und passend für das Alter der Zielgruppe (ich habe die Geschwindigkeit für mich wieder auf etwa 1,25-1,5 eingestellt), die Stimmen passen zu den Charakteren.

Richtig gut gefielen mir die Handlung und die vielen Details, die ganz selbstverständlich eingewoben wurden. Sehr altersgemäß geht es um einen Schulalltag mit Smartboard und Mobbing, um alleinerziehende Eltern und solche, die nur Bestnoten von ihren Kindern akzeptieren, um den Verlust von Freundschaften und geliebten Haustieren, um den Kontakt zwischen Alt und Jung, um Neuanfänge und die Akzeptanz, dass manches nicht zu reparieren ist.

Ab und zu werden schwierige Wörter verwendet, die sich jedoch immer aus dem Zusammenhang erklären. Dadurch ist die Sprache nicht zu kompliziert, aber auch nicht langweilig und unterfordernd für das Alter der Zielgruppe - 8 Jahre. Die Kinder gehen ganz selbstverständlich mit Smartphones um und reagieren überrascht, wenn sie mit "Steinzeit"-Dingen wie Tastenhandys oder grünen Schultafeln konfrontiert werden. Sie gruseln sich vor dem alten Schulgebäude, in das die Klasse nach einem Wasserschaden kurzfristig umziehen muss - kein einzigartiges Szenario, obwohl es bei uns damals Container waren. Die beschriebenen Szenarios sind insgesamt sehr alltagsnah, trotz des klitzekleinen Details, dass Wanda plötzlich magische Tintenwesen zeichnen uns zum Leben erwecken kann.

Ein paar Beispiele für solche alltäglichen Situationen, die nicht zu sehr spoilern: Ein Kind hat eine Sondererlaubnis, im Unterricht Kaugummi zu kauen, weil es sich dadurch besser konzentrieren kann. Das wird von niemandem kritisiert, außer dem einen Kind, das andere mobbt. Ein Kind will plötzlich nichts mehr mit der bisherigen besten Freundin zu tun haben und kommt nach den Sommerferien mit einer neuen BFF zur Schule. Das führt zu großer Verunsicherung und Trauer bei der ehemaligen Freundin. Ein Kind leidet unsichtbar unter extremem Leistungsdruck durch die hohen Erwartungen der Eltern und kompensiert das durch auffälliges Verhalten im negativen Sinn.

Eine Lehrerin ist extrem motiviert, was die Kinder eher abschreckt, und der Hausmeister darf einfach Mensch sein, was die Kinder viel cooler finden. Die Kinder reagieren positiv überrascht, als sie im gruseligen Keller des neuen Gebäudes feststellen, dass alle Schüler*innen, schon immer, auf den Tischen herumgekritzelt haben, nur damals in Sütterlin. Es gibt Rivalität zwischen den verschiedenen Klassen.

Auch außerhalb der Schule, bei Wanda zuhause, gibt es ganz alltägliche Momente. Das unaufgeräumte Kinderzimmer als Dauerstreitpunkt, der überarbeitete Vater, der seine Tochter mit zur Arbeit im Seniorenheim nimmt, die Freundschaft des Kindes zu schrulligen alten Menschen oder der Nervenkitzel, auf ein Flachdach zu klettern und mit einem Freund die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Diese Elemente werden es den jungen Lesenden - oder im Fall des Hörbuchs: den Hörenden - leicht machen, sich mit den Charakteren von Der Zauber der Tinte zu identifizieren. Selbst mir mit meinen fast 30 Jahren gelang das problemlos. Daher: Hut ab für die Autorin!

Neben all diesen normalen, aber nicht unwichtigen Alltagsdingen nehmen Wandas magische Tintenfreunde einen scheinbar kleinen Teil der Geschichte ein, dabei bestimmen und verändern sie so viel. Die besonderen Werkzeuge und die durch Wandas Kreativität geschaffenen Wesen finden sie genau im richtigen Moment, um das einsame Mädchen einzufangen und ihr zu zeigen, dass sie genauso toll und besonders ist wie alle anderen auch. Sie öffnen die Tür für neue Freundschaften, bieten ungeahnte Möglichkeiten für kontrolliertes Chaos (eines der Wesen hat Wanda so geschaffen, dass es alles tip-top sauber hält, ohne das Wanda bestimmen könnte, wann Schluss ist: vom Kinderzimmer über die geputzte Schultafel bis hin zum gemähten Rasen über Nacht) und regen vor allem dazu an, die eigene Kreativität und den eigenen Kopf zu benutzen - in der aktuellen Zeit voller KI eine angenehme Überraschung.

Letzteres wird auch durch den Kunstlehrer Her Machnacher deutlich. Wanda fällt zuerst auf, dass seine Kleidung und sein Bart sie an zwei bekannte Künstler erinnern. Später in der Geschichte gesteht der Lehrer dann selbst, dass er schon länger keine eigenen Ideen mehr hatte und Wandas Zauberfüller benutzen wollte, um auch solche besonderen Bilder zu zeichnen, wie Wanda es geschafft hatte. Obwohl er dasselbe Werkzeug benutzt hatte, wollte es ihm aber nicht gelingen. Die Kinder vollbrachten dann zusammen das Kunststück, den verbitterten und antriebslosen Mann bis zum Überlaufen mit neuer Inspiration zu versorgen, und plötzlich konnte er wieder malen.

Für mich ist daher die wichtigste Botschaft von Der Zauber der Tinte, dass selbst gestaltete Kunst eine wichtige Rolle spielt, nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Sie bietet ein Ventil zum Stressabbau, zeigt ungeahnte Möglichkeiten auf, wenn man nicht mehr weiter weiß, oder kann einfach ein stiller Freund sein, der einen beständig begleitet. Daher ist es wichtig, die eigene Kreativität am Leben zu erhalten und nicht zu einem Herrn Machnacher zu werden, der einfach Dinge nachmacht, wie sein Name schon sagt. Und man kann auch nach längeren Pausen jederzeit wieder damit anfangen, selbst kreativ zu sein. Alles, was man dafür braucht, ist ein bisschen Inspiration.

Fazit
Ich habe das Hörbuch Der Zauber der Tinte an einem Nachmittag komplett durchgehört. Die Geschichte hat mir nach einem etwas schleppenden Anfang sehr gut gefallen und die Botschaften, die hier vermittelt werden, hallen sehr positiv nach. Besonders hervorheben möchte ich noch einmal die Selbstverständlichkeit und Subtilität, mit der verschiedene Umstände von Schulkindern in die Geschichte verwoben wurden, ohne auch nur im Geringsten zu stören oder aufgetragen zu wirken, und den Anstoß, sich beim Denken und Kreativ sein auf das eigene Gehirn zu verlassen - nicht auf andere, nicht auf Maschinen, nicht auf Magie. Nur auf sich selbst.

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Eher zufällig habe ich dieses Hörbuch entdeckt und war sehr neugierig. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Zauber der Tinte ist eine spannende Geschichte, die aber auch einige Themen aufgreift, die Kinder der Zielgruppe betreffen wie der Wechsel in eine andere Klasse, der Tod eines geliebten Haustieres und das Ende einer Freundschaft. Wirklich toll beschrieben ist, wie Wanda sich fühlt und wie sehr sie sich wieder eine so gute Freundin wünscht. Auch wenn sie keine neue Freundin findet, findet sie Zeki und muss feststellen, dass auch neue Freunde das Leben unterhaltsamer machen.
Natürlich spielt auch die Zaubertinte eine große Rolle bei der positiven Entwicklung der Ereignisse. Zusammen mit Zeki muss sie aber herausfinden, warum der neue Lehrer so hinter ihren Tintenzeichnungen her ist.
Sowohl die Schreibweise als auch die Hörbuchstimme halten die Spannung sehr hoch und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und ob sich am Ende doch noch alles zum Guten wendet.
Da die Geschichte für mich in sich geschlossen ist, bin ich gespannt, wie es weitergeht und ob man im nächsten Teil einige Charaktere wiedertrifft.

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