The House Witch 1
Der Koch des Königs | Ein heiße Tasse Kakao in Buchform
von Delemhach Emilie Nikota
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Erscheinungstermin 14.03.2026 | Archivierungsdatum 30.04.2026
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Zum Inhalt
Magie zwischen den Zeilen: The House Witch verzaubert weltweit!
König Norman regiert das Reich von Daxaria. Eigentlich! Da ist nämlich der neue Koch, der bei Hofe mehr und mehr Einfluss gewinnt. Zwischen dampfenden Kesseln, höfischen Intrigen und wachsender Gefahr, die vom Nachbarreich ausgeht, entfaltet sich eine Geschichte voller Magie, Eigenwillen, Abenteuer und Leidenschaft.
Als Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt, ahnt niemand, dass er mehr ist als ein begnadeter Küchenmeister: Er ist eine Haushexe – und geht mit alter, schützender Magie um. Mit feinem Gespür für Menschen und Mahlzeiten bringt Fin Ordnung in die chaotische Schlossküche, und er gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie. Doch während sich die politischen Spannungen im Land zuspitzen und dunkle Mächte das Reich bedrohen, wird Fin auch am Hof in ein Netz aus Intrigen und alten Prophezeiungen gezogen. An seiner Seite stehen: sein vierbeiniger Begleiter, das schwarze Kätzchen Kraken, und die kluge Adelige Annika , mit der Fin bald mehr verbindet als eine Freundschaft … » The House Witch« ist der Auftakt einer spannenden und magisch durchdrungenen Fantasyreihe – voller Tiefe und überraschender Wendungen.
Magie zwischen den Zeilen: The House Witch verzaubert weltweit!
König Norman...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783608966718 |
| PREIS | 26,00 € (EUR) |
| SEITEN | 624 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Delia S, Buchhändler*in
Ich wusste am Anfang nicht genau, was mich erwartet ein Fantasyroman über einen königlichen Koch klang interessant, aber eher ruhig. Doch The House Witch Der Koch des Königs hat mich schnell eines Besseren belehrt.
Finlay Ashowan ist kein typischer Held. Er kämpft nicht mit dem Schwert, sondern mit Kochlöffel und Magie.
Seine Art, mit Wärme, Klugheit und einem Hauch Sturheit die Schlossküche in den Griff zu bekommen, hat mir richtig gut gefallen. Seine Magie ist leise, schützend und dennoch kraftvoll und sie fügt sich ganz selbstverständlich in den Alltag ein.
Gleichzeitig brodelt es politisch gewaltig. Intrigen, Spannungen mit dem Nachbarreich und dunkle Prophezeiungen sorgen dafür, dass die Geschichte immer wieder an Tempo gewinnt. Besonders spannend fand ich, wie sich die Beziehungen zwischen den Figuren entwickeln.
Für mich war das Buch eine gelungene Mischung aus Cozy Fantasy und höfischer Spannung, mit viel Herz, Humor und genau der richtigen Prise Magie. Ich hatte beim Lesen durchgehend Freude und bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
The House Witch 1 von Emilie Nikota (Delemhach) fühlt sich beim Lesen ziemlich anders an als viele typische Fantasyromane. Statt großer Schlachten oder epischer Quests geht es erstmal um Finlay Ashowan, einen Koch am Königshof. Fin ist allerdings nicht nur fürs Essen zuständig – er ist auch eine Haushexe, die mit eher stiller, schützender Magie arbeitet.
Ein großer Teil der Geschichte spielt tatsächlich in der Schlossküche. Fin bringt dort langsam Ordnung ins Chaos, kocht für die königliche Familie und kümmert sich nebenbei um kleine magische Probleme im Schloss. Gerade diese Mischung aus Alltag, Humor und Magie macht den Reiz des Buches aus. Viele Szenen sind ruhig, aber gleichzeitig sehr unterhaltsam, weil Fin ein sympathischer, etwas trockener Charakter ist.
Trotz der gemütlichen Stimmung passiert im Hintergrund aber mehr, als man zuerst denkt. Am Hof gibt es Intrigen und politische Spannungen, und Fin gerät immer wieder mitten hinein – obwohl er eigentlich nur kochen und seine Ruhe haben will. Auch seine Begegnungen mit Annika sorgen für interessante Dynamik, weil sie ihm auf Augenhöhe begegnet und sich nicht so leicht einschüchtern lässt.
Das Buch lebt vor allem von seinen Figuren, dem Humor und dieser warmen Atmosphäre. Man verbringt einfach gern Zeit in dieser Welt – und genau deshalb macht der erste Band auch Lust, weiterzulesen und zu sehen, wohin sich alles noch entwickelt.
Isabelle O, Buchhändler*in
Treffen sich eine Hexe, drei Ritter und eine schwarze Katze in einer Schlossküche...
Dieses Buch hat mich an manchen Stellen an einen Witz erinnert, aber auf eine gute Art! Eine Mischung aus Fantasy und Comedy (und ein klein bisschen Romance). Ich würde dieses Buch nicht unbedingt als spannend bezeichnen, aber unterhaltsam war es auf jeden Fall. Normalerweise mag ich es nicht, wenn sich Geschichten so ziehen und man gar nicht erkennen kann, worauf der Plot hinausläuft. Allerdings mochte ich dieses Buch trotzdem, denn ich war großer Fan des herrlich sarkastischen Fin und den anderen (mehr oder weniger) liebenswerten Charakteren. Teilweise war es mir etwas zu absurd (Kapitel 15) und einige Situationen haben nicht so ganz meinen Humor getroffen (auch Kapitel 15). Trotzdem bereue ich es nicht, The House Witch gelesen zu haben, denn es war so anders als die Fantasybücher, die ich bisher gelesen habe, und dazu auch noch unterhaltsam.
patricia D, Rezensent*in
Geniale Cosy-Fantasyromance - Abenteuer plus Wohlfühlbuch - hoffentlich kommt bald der 2. Band
Ich bin begeistert, denn das ist genau die Mischung an der ich Freude habe.
Eine wunderbar, farbenfroh und kreativ entwickelte Fantasiemittelalterwelt mit Magie, Hexen, Rittern und mutigen Dienstmädchen, mit Liebe und Gefahr und ganz vielen kleinen und größeren Abenteuern.
Zitat der Autorin: In ihrem Werk will sie etwas von der Wärme, dem Spaß und der Liebe zur Fantasy, zur Magie - und ja, auch zum Kochen weitergeben. Das ist ihr eindeutig gelungen.
Fin, der Held, Koch und Hexe ist ein ganz wunderbarer Protagonist, den man einfach lieben muss.
Dann gibt es viele kleine unterhaltsame und wichtige Nebengeschichten und -protagonisten, die das Leben in Daxeria und am Königshof veranschaulichen und lebendig und interessant machen. Ich war so gebannt von der Geschichte, dass ich kaum bemerkte, dass das Buch tatsächlich 690 Seiten laut amazon hat.
Natürlich gibt es auch eine Romanze, die sich langsam, organisch und völlig klischeefrei entwickelt, zu einem Höhepunkt findet, aber am Ende zum Glück nicht fertig erzählt ist.
FAZIT: Eine absolute Empfehlung für eine der besten Hexenfantasygeschichten ever. Verdiente 5 plus Sterne und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.
Das Buch hat mich wegen dem schönen Cover angesprochen.
Ich hatte auch wirklich Spaß beim lesen. Es ist cozy Fantasy, es passiert also gar nicht so viel. Aber ich finde die Welt gut ausgebaut und ich mochte die Interaktionen zwischen den Figuren.
Unser Protagonist ist eine Haushexe. Eine seltene Spezialisierung und es wurde ihm bereits als Kind eingeredet, das er schwach ist. Genauso, wie sein Wunsch Koch zu sein Skepsis auslöst.
Auf der anderen Seite ist da Annika, die sich dem typischen Rollenbild einer Frau unterordnen soll. Aber als Spionin sich den Konvetionen widersetzt und auch kein Interesse an einer politischen Hochzeit hat.
Es ist modern in den Themen, die es anspricht. Befindet sich aber in einer mittelalterlichen Welt.
Ich mochte sehr, wie die feine Gesellschaft scharf auf eine BL Story war. Besonders der Barde war unterhaltsam dabei.
Fin ist ein begnadeter Koch, alles was er zaubert schmeckt jedem, sogar Personen mit empfindlichen Magen oder besonderen Gelüsten sind nach seinem Essen glücklich. Er ist der neue Chefkoch im Königreich Daxaria. Ein Königreich das etwas Besonderes hat, einen Herscher der sein Volk liebt und es beschützen will. Gegen weniger angenehme Könige in der Umgebung. Dafür braucht er jede Hilfe die er bekommen kann. Dazu gehört eben auch das die Menschen nach einem guten Essen bessere Entscheidungen treffen. Außerdem ist Fin eine Haushexe ( was nicht jedem bekannt ist und auch nicht soll ). Seine Magie sorgt für Sicherheit und Zufriedenheit in seinem Zuhause und für alle Menschen die darin wohnen.
Es ist wunderbar zu lesen, wie anscheinend so gering erachtete Elemente wie Zufriedenheit und Frieden soviel Glück hervor rufen. Wie die ungehobelten Ritter lernen das mit wenig anders gesetzen Worten Freundschaften entstehen, Bindungen die weit über Kameradschaft und Truppenzugehörigkeit hinausgehen.
Im Grunde vermittelt die Autorin das gutes Benehmen keine Glücksache ist, sondern lebensnotwendig sein kann. Das Mut nicht aus Kraft besteht sondern aus Verständnis für die Umgebung und ihre Menschen.
All diese Gedanken sind humorvoll umgesetzt, die kleinen Hexereien und Zaubertricks haben nichts mit Machtdemonstrationen zu tun. Sondern mit Kraft die aus dem Inneren kommt, die aus Verzweiflung, Zorn oder Beschützerinstinkt erwächst. Empfindungen die gegen Ungerechtigkeit kämpfen.
Das Buch ist das 1. einer Serie. Es kommt einem beim Lesen nicht so vor. Denn immer wieder wird eine Szene abgeschlossen, es bleibt nichts unvollendet. Obwohl am Ende ganz klar steht, das Leben geht weiter und hat noch viele Überraschungen und Ereignisse parat.
„The House Witch“ ist der erste Teil einer Reihe. Das Cover sticht direkt ins Auge mit der Katze und den "hexentypischen" Sachen in der alten Küche. Das passt perfekt zur Geschichte ✨
Auch der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht, da dieser eine schöne, eher ruhigere Fantasy-Story rund um die Haushexe Finlay verspricht. 🧑🏼🍳
An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen, doch nach den ersten paar Kapiteln liest sich das Buch dann sehr angenehm und flüssig. Die Kapitellänge ist gut gewählt.
Insgesamt ist die Story sehr "cozy", an manchen Stellen vielleicht sogar etwas zu sehr, da sich in meinen Augen zwischendurch die ein oder andere Länge eingeschlichen hat. Gleichzeitig gibt es aber auch immer wieder recht witzige Szenen, bei denen ich zum Teil schmunzeln musste. 🤭
Weniger interessant und fast schon etwas deplatziert fand ich die Kapitel aus der Perspektive der Katze Kraken, aber das waren zum Glück nur sehr wenige Szenen. 🐈⬛
Besonders spannend fand ich die Thematik rund um die verschiedenen Hexenarten sowie Fins Dasein als Haushexe mit magischen Fähigkeiten. Auch die Beziehung zwischen ihm und Annika entwickelt sich im Laufe des Buches, wird aber eigentlich erst gegen Ende richtig interessant.
Das Ende bleibt zwar offen, aber nicht so, dass man unbedingt eine Fortsetzung bräuchte. Insgesamt ist „The House Witch“ eine unterhaltsame, ruhige und gemütliche Geschichte und für Fantasy Liebhaber lesenswert ✨
Buchhändler*in 993839
Das ist mal wieder ein richtig schönes Buch. Es ist wunderschön gestaltet und der Titel ist auch „catchy“.
Von der Handlung her ist es auch überraschend, dass die „House Witch“ ein Mann ist, was total schön ist. Von der Handlung her ist für jeden was dabei. Ich habe viel geschmunzelt, geweint und mitgefiebert. Dieses Buch zähle ich definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Ich werde mir es auf jeden Fall auch noch mal für mein Bücherregal holen und bin wahnsinnig gespannt auf die nächsten Teile.
Magie zwischen den Zeilen – und direkt ins Herz! ✨
The House Witch hat mich total verzaubert! Finlay Ashowan ist nicht nur ein genialer Koch, sondern auch eine Haushexe, die mit alter Magie für Ordnung sorgt. Zwischen höfischen Intrigen, politischen Spannungen und dunklen Mächten entfaltet sich eine Geschichte voller Abenteuer, Humor und ein bisschen Herzklopfen.
Die Mischung aus Magie, spannender Politik, geheimnisvollen Prophezeiungen und einer Prise Romantik macht das Buch zu einem absoluten Must-Read. Und Kraken, das schwarze Kätzchen, ist einfach zu süß, um es nicht zu lieben! 🖤📚
Caroline S, Buchhändler*in
Was für ein märchenhaft schöner Schmöker!
Finlay ist Koch, Hexe und neu angestellt am Königshof. Seine erste Amtshandlung: alle aus der Küche werfen, damit niemand sieht, wie er seine zauberhaften Gerichte kreiert und damit für allgemeines Wohlbefinden sorgt. Das kleine Kätzchen Kraken, das ihm zuläuft, wird sein ständiger Begleiter, noch aufdringlicher ist Lady Annika, eine junge Adlige, die schon bald vermutet, dass hinter der Fassade des jungen Mannes mehr steckt, als der Leser schon weiß. Es kommt, wie es kommen muss, die friedliche Welt wird von Intrigen und einer finsteren Verschwörung gestört und das eingeschworene Dreigestirn kann die Welt retten.
Hat mir so gut gefallen, dass ich mit gleich die nächtsten Teil in Englisch bestellt habe.
Für alle Fans von "Die Braut des Prinzen" oder den Romanen von Christian Handel.
Als Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt, ahnt niemand, dass er in Wahrheit eine Haushexe ist und eine alte, schützende Magie beherrscht, die sich in den kleinen Dingen des Alltags entfaltet. Mit feinem Gespür für Menschen und Mahlzeiten bringt Fin Ordnung in die chaotische Schlossküche und gewinnt nach und nach das Vertrauen der königlichen Familie. Doch während sich die politischen Spannungen im Land zuspitzen und dunkle Mächte das Reich bedrohen, gerät auch Fin am Hof in ein Netz aus Intrigen und alten Prophezeiungen.
The House Witch ist der Auftakt zu einer charmanten Fantasyreihe, die auf ungewöhnliche Weise verzaubert. Statt epischer Schlachten und komplexer Magiesysteme stehen eine Schlossküche, Wohlfühlessen, zwischenmenschliche Beziehungen und eine ganz besondere Form von Magie im Mittelpunkt. Fins Zauber zeigt sich im Essen, in der heimeligen Atmosphäre und im Schutz eines Zuhauses. Zwar wird er in höfische Konflikte und politische Intrigen verwickelt und der drohende Konflikt mit dem Nachbarreich ist allgegenwärtig, doch es sind die scheinbar kleinen Momente, wie das Kochen, die der Geschichte ihren gemütlichen Zauber verleihen.
Fin ist ein ruhiger und empathischer Protagonist, der klug und besonnen handelt und Probleme am liebsten mit gutem Essen löst. Er versucht, seine Magie zu verbergen und seinen Platz am Hof zu finden und tritt dabei oft erfrischend selbstbewusst und kompromisslos auf. Wie er Vertrauen aufbaut, Respekt gewinnt und Freundschaften schließt, verleiht der Geschichte emotionale Tiefe, während der Prinz und das Kätzchen Krake immer wieder für charmante und humorvolle Momente sorgen. Auch die Beziehung zur Adligen Annika entwickelt sich angenehm natürlich und bringt eine romantische Note ein, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die höfische Welt von Daxaria wirkt lebendig und detailreich, ohne LeserInnen mit komplizierten politischen Systemen zu überfordern. Die Spannung entsteht vielmehr aus Intrigen, inneren Konflikten und den wachsenden Bedrohungen von außen. Besonders zu Beginn nimmt sich die Geschichte viel Zeit für Alltagsszenen und Figurenentwicklung, doch gerade die gelungene Mischung aus höfischem Leben, Küchenalltag und unterschwelligen politischen Spannungen prägt die einzigartige, gemütliche Atmosphäre, so dass sich die ruhige, unaufgeregte Erzählweise als größte Stärke des Buches erweist.
The House Witch ist eine warmherzige, humorvolle und unterhaltsame Fantasygeschichte voller kleiner magischer Momente, liebenswerter Figuren und stimmungsvoller Details. Ein ebenso gemütlicher wie spannender Reihenauftakt, der Lust auf ein Wiedersehen mit Fin und seiner heimeligen Magie macht.
Als ich "The House Witch" aufgeschlagen habe, hatte ich nicht erwartet, wie sehr mich dieses Buch einhüllen würde. Es ist eine Geschichte, die sich anfühlt wie ein Abend unter einer warmen Decke mit einer Tasse Tee – ruhig, gemütlich und genau das Richtige, wenn man einfach etwas Herzwärmendes lesen möchte.
Die Geschichte folgt Finlay Ashowan, der als neuer Küchenchef im Schloss des Königs und der Königin von Daxaria anfängt. Finlay ist ein Rätsel: Niemand weiß, woher er kommt oder was genau hinter seiner seltsamen Begabung steckt. Am liebsten würde er einfach nur kochen, seine Küche vor neugierigen Menschen verteidigen und fantastische Gerichte auf den Tisch bringen. Doch hinter all dem steckt mehr, denn Finlay ist ein Haushexer, dessen Magie sich um Heim, Herd und Geborgenheit dreht.
Gerade das macht den Reiz dieser Geschichte aus. Statt epischer Schlachten erwartet einen eine sanfte, cozy Fantasy, voller Humor, Freundschaft und einer langsam wachsenden Wahlfamilie im Schloss. Nach und nach öffnen sich die Figuren füreinander, und Finlay – der eigentlich Mauern um sich herum gebaut hat – beginnt, andere Menschen in sein Leben zu lassen.
Besonders charmant sind die vielen kleinen Momente: skurrile Situationen im Schloss, liebevolle Figuren und immer wieder humorvolle Szenen. Ein persönliches Highlight war eindeutig Kraken, die Katze, deren Perspektive einfach herrlich unterhaltsam ist.
Die Handlung entwickelt sich eher gemächlich, aber genau das passt zur Atmosphäre der Geschichte. Der Fokus liegt stärker auf den Beziehungen zwischen den Figuren als auf großen dramatischen Ereignissen und genau dadurch entsteht dieses wunderbar warme Lesegefühl.
Für mich ist "The House Witch" ein Buch wie eine warme Mahlzeit nach einem langen Tag: leicht, humorvoll und voller Herz. Nicht perfekt, aber unglaublich charmant und definitiv eine Geschichte, zu der ich gerne zurückkehren werde. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Silvia J, Rezensent*in
Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
The House Witch 1 erzählt von einer jungen Hexe, die in ihrem magischen Zuhause Geheimnisse entdeckt. Auf ihrer Reise lernt sie Aufgaben zu meistern, Feinde zu überwinden und ihr eigenes Potenzial zu erkennen. Die Geschichte bleibt angenehm leicht und zugänglich. Die Charaktere wirken sympathisch und klar ersichtlich motiviert. Die Protagonistin entwickelt sich im Verlauf der Geschichte weiter und freundet sich mit vertrauten Gefährten an, die ihr helfen und sie herausfordern. Der Stil ist einfach und verständlich, mit einer warmen, magischen Atmosphäre. Beschreibungen von Haus und Zaubertricks laden zum träumen ein, ohne zu kompliziert zu sein. Mut, Selbstvertrauen und Freundschaft stehen im Mittelpunkt. Gentle Magie und das Wohlfühlgefühl einer heimeligen Witch-Haus-Welt begleiten die Geschichte. Leserinnen und Leser, die leichte, freundliche Fantasy mögen und sich an Zauber, Hausmagie und liebenswerten Figuren erfreuen, wwerden dieses Buch sicherlich mögen oder sogar lieben. The House Witch 1 ist eine zugängliche, charmante Einstiegsgeschichte in eine magische Welt, ideal für entspannte Lesezeit. Empfohlen für alle, die klare Erzählungen mit Herz bevorzugen.
Holt euch das Buch und urteilt selbst darüber. Ihr werdet es sicher nicht bereuen. Volle Kauf und Leseempfehlung bekommt das Buch von mir.
Mit The House Witch gelingt Delemhach ein außergewöhnlicher Auftakt zu einer Fantasyreihe, die sich wohltuend von vielen klassischen Genre-Geschichten abhebt. Statt epischer Schlachten oder heroischer Krieger steht hier ein Protagonist im Mittelpunkt, der auf den ersten Blick überraschend unspektakulär wirkt ein Koch. Doch gerade diese ungewöhnliche Perspektive macht den besonderen Reiz des Romans aus. Zwischen dampfenden Töpfen, königlichen Banketten und höfischen Intrigen entfaltet sich eine Geschichte voller Magie, Wärme und cleverem Humor.
Finlay Ashowan ist ein wunderbar erfrischender Hauptcharakter. Als neuer königlicher Koch am Hof von Daxaria bringt er nicht nur außergewöhnliches Talent in die Küche, sondern auch eine geheimnisvolle Begabung: Er ist eine Haushexe. Seine Magie ist keine spektakuläre Zerstörungskraft, sondern eine alte, schützende und alltägliche Form von Zauberei perfekt geeignet, um Chaos zu ordnen, Menschen zu unterstützen und eine Atmosphäre der Geborgenheit zu schaffen. Genau diese Art von Magie macht den Roman so charmant: Sie wirkt bodenständig, kreativ und überraschend vielseitig.
Besonders gelungen ist, wie der Autor die Welt des Hofes darstellt. Intrigen, politische Spannungen und drohende Konflikte mit einem Nachbarreich sorgen für eine unterschwellige Spannung, die sich nach und nach steigert. Gleichzeitig bleibt die Geschichte angenehm leichtfüßig, weil sie immer wieder humorvolle Momente und liebevolle Details bietet. Die Szenen in der Schlossküche gehören zu den Highlights des Buches sie sind lebendig, oft amüsant und vermitteln ein starkes Gefühl von Gemeinschaft.
Auch die Nebenfiguren sind mit viel Sorgfalt gestaltet. Die königliche Familie wirkt menschlich und nahbar, während verschiedene Hofbewohner unterschiedliche Facetten der politischen und sozialen Struktur des Reiches zeigen. Besonders hervorzuheben ist Annika, deren Intelligenz und Charakterstärke sie zu einer faszinierenden Figur machen. Die Beziehung zwischen ihr und Fin entwickelt sich angenehm natürlich und bringt eine schöne emotionale Tiefe in die Handlung.
Ein weiteres kleines Highlight ist das schwarze Kätzchen Kraken. Tierische Begleiter sind in Fantasygeschichten nichts Neues, doch Kraken sorgt mit seiner eigenwilligen Persönlichkeit immer wieder für charmante und humorvolle Momente.
Stilistisch überzeugt das Buch durch einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil. Die Mischung aus Humor, Wärme und Spannung funktioniert hervorragend. Man merkt schnell, dass hier viel Liebe in den Aufbau der Welt und der Figuren geflossen ist. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Charaktere und ihre Beziehungen, ohne dabei jemals langweilig zu werden.
Rezensent*in 1830382
„Der Koch des Königs“ ist der 1. Band der Fantasyreihe The House Witch von Delemhach Emilie Nikota, übersetzt von Violeta Topalova und Sabine Reinhardus. Fin Ashowan startet seine neue Stelle als königlicher Koch in Daxaria. Er begeistert den ganzen Hof mit seinen wunderbaren Speisen. Dabei versucht Fin zu verbergen, dass er eigentlich eine Haushexe ist, wodurch er zauberhaft kochen und sein Heim beschützen kann… Und auch sonst geschehen lauter Dinge am Hof des Königs - der Kater Kraken zieht ein, der kleine Prinz Eric ist am Lernen, die Ritter treiben Unfug und Fin trifft auf Lady Annika Jenoure. Zudem halten Spionage und das Bevorstehen eines Kriegs den König beschäftigt.
Ein heimeliger, cozy Fantasyreihenauftakt. Die Geschichte spielt zu historischen Zeiten und beinhaltet lauter facettenreiche Charaktere, eine zarte Liebesgeschichte und viel Liebe zum Essen. Sie wird in eher ruhiger und gemächlicher Weise erzählt und die Atmosphäre ist geheimnisvoll magisch.
Sintje M, Rezensent*in
The House Witch (Band 1) – Zwischen Kochlöffel-Magie und höfischem Chaos
Wenn ein Buch es schafft, dass ich an mehreren Stellen herzhaft lachen muss, hat es eigentlich schon gewonnen. „The House Witch“ von G.M. Nair ist genau so ein Werk: Ein sprühender Mix aus trockenem Wortwitz, magischen Situationen und einer Wärme, die man beim Lesen förmlich spüren kann. Ein absoluter Wohlfühl-Auftakt!
Im Zentrum steht Finlay Ashowan, der neue Koch am Hofe von Daxaria. Fin ist ein Charakter zum Verlieben – ein wenig eigenbrötlerisch, mit einem Hang zum Alleinsein, aber gesegnet mit einem riesigen Gerechtigkeitssinn und einem noch größeren Herzen. Sein „kleines“ Problem: Er ist eine Haushexe.
Der Versuch, seine Magie zu verbergen, während er die Schlossküche auf Vordermann bringt, scheitert glorreich. Das sorgt nicht nur für Probleme mit der Hierarchie, sondern auch für herrlich komische Momente. Fliegende Pfannen und magisch perfektionierte Mahlzeiten inklusive!
Herzstücke: Loyalität, Freundschaft und Annika
Was das Buch für mich so besonders macht, ist das Miteinander am Hof. Unabhängig vom Stand – vom König über die Hausdame bis zur Küchenhilfe – begegnen sich die Charaktere früher oder später mit einem bemerkenswerten Respekt.
Ein wesentlicher Teil der Geschichte ist dabei die Annäherung zwischen Fin und der klugen Adligen Annika. Ihre Verbindung ist weit mehr als eine einfache Freundschaft; sie thematisiert wunderbar den Konflikt zwischen tiefen Gefühlen und dem damals üblichen Standesdünkel. Es ist eine leise, aber präsente Romantik, die perfekt in das turbulente Hofleben passt.
Trotz der Leichtigkeit der Worte und des flüssigen Schreibstils bietet der Roman überraschend viel Tiefgang. Themen wie:
• Zusammenhalt und Loyalität: Das absolute Rückgrat der Story.
• Gesellschaftliche Aspekte: Ein natürlicher Umgang mit dem Thema „Schwulsein“.
• Düstere Untertöne: Spionage, drohende Kriege und schmerzhafte Familiengeheimnisse aus der Vergangenheit.
Ein kleiner Wermutstropfen waren für mich die doch sehr häufigen Saufgelage, die es in dieser Intensität nicht unbedingt gebraucht hätte. Dennoch überzeugt das Gesamtpaket – unterstützt durch ein wirklich passendes und ansprechendes Cover.
„The House Witch“ ist eine charmante Fantasy-Perle, die beweist, dass Magie am besten schmeckt, wenn sie mit einer Prise Humor und viel Herz serviert wird. Ein Koch, den man einfach gernhaben muss, ein süßes Kätzchen namens Kraken und eine Geschichte, die trotz aller Leichtigkeit nie den Ernst verliert. Ich kann es kaum erwarten, mit Band 2 wieder in Fins Küche zurückzukehren!
Rezensent*in 658031
The House witch ist ein ganz besonderer Fantasy Roman. Es ist ein eher ruhiges Buch und wer jetzt eindrucksvolle Schlachten und große Helden erwartet ist hier nicht ganz richtig. Wer aber gerne ein witziges Buch voller Magie liest der wird hier viel Freude haben.
Protagonist ist der Koch Fin der in der Küche des Königs anfängt und eigentlich nicht möchte, daß jemand erfährt das er eine Haushexe ist. Doch wie es so oft ist, klappt nichts so wie geplant...
Der Roman bewegt sich tatsächlich fast komplett im Umfeld des Schlosses. Dabei gibt es neben vielen magischen Momenten auch so manche Intriege und Missgunst geht um. Dadurch entwickelt sich eine spannende Geschichte. Aber das was mir an diesem Buch so richtig gut gefallen hat, ist der Witz des Romans. Es gibt so viele witzige Szenen, ich denke da gerne an eine Partie Pflicht oder Wahrheit, für die alleine sich eine Verfilmung schon lohnen würde.
Außerdem mag ich Fin sehr, auf der einen Seite vielleicht etwas egoistisch aber für die Menschen die ihm an Herzen liegen ist er immer da.
Eine großartige Geschichte voller Magie.
In diesem Auftakt der Reihe dreht sich alles um Finlay Ashowan, einen begnadeten Koch, der eine Stelle als Chefkoch am Hof des Königreichs Daxaria annimmt. Schnell bringt er Ordnung in die chaotische Schlossküche und gewinnt mit seiner direkten Art sowohl Freunde als auch den Respekt der königlichen Familie. Was jedoch kaum jemand weiß: Fin ist eine sogenannte Haushexe. Seine Magie sorgt dafür, dass sein Zuhause und die Menschen darin geschützt und versorgt werden. Zwischen höfischen Intrigen, politischen Spannungen und neuen Freundschaften muss Fin lernen, seine Fähigkeiten klug einzusetzen.
Fin ist ein Protagonist, der mit seiner direkten, manchmal etwas ruppigen Art sofort auffällt, gleichzeitig aber ein großes Herz hat. Lady Annika ist klug, aufmerksam und besitzt ein gutes Gespür für Menschen und Situationen. Zwischen ihr und Fin entwickelt sich im Laufe der Geschichte eine besondere Dynamik, die durch Standesunterschiede, gegenseitigen Respekt und langsam wachsende Gefühle geprägt ist. Auch der kleine Kater Kraken bringt viel Charme und Humor in die Handlung.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht. Die Autorin setzt dabei eher auf eine leichte und zugängliche Erzählweise. Die Magie wirkt bewusst „sanft“ und weniger spektakulär, wodurch eine warme, fast schon gemütliche Atmosphäre entsteht. Beschreibungen von Küche, Schlossleben und kleinen Zaubertricks verleihen der Geschichte einen besonderen Wohlfühlfaktor.
Besonders gefallen hat mir, dass Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen. Die Handlung bleibt dabei übersichtlich und leicht verständlich, ohne zu kompliziert zu werden. Gleichzeitig gibt es immer wieder humorvolle Szenen, die das Lesen sehr unterhaltsam machen. Der erste Band macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.
Fazit:
The House Witch ist ein charmant erzählter Fantasyauftakt mit viel Humor, liebenswerten Figuren und einer gemütlichen, magischen Atmosphäre. Wer leichte Fantasy mit Wohlfühlcharakter, Hausmagie und sympathischen Charakteren sucht, wird mit diesem Buch definitiv schöne Lesestunden verbringen. 4,5 von 5 Sternen
Rezensent*in 2018791
Die Geschichte dreht sich um Fin, den neuen Schlosskoch, der gleichzeitig eine männliche Haushexe ist – ein Geheimnis, das er unbedingt zu verbergen versucht. Während er sich in Lady Annika verliebt, wird schnell klar, dass zwischen ihnen ein deutlicher Standesunterschied besteht. Dennoch entwickeln sich im Laufe der Handlung ungewöhnliche und zugleich wundervolle Freundschaften zwischen den Figuren. Besonders schön fand ich die Szenen, in denen gezeigt wird, wie die Charaktere füreinander einstehen und sich gegenseitig unterstützen. Auch Humor hat hier nicht gefehlt, ich saß oft schmunzelnd vor dem Buch.
Am Anfang musste ich mich erst ein wenig an den Schreibstil gewöhnen. Nachdem ich jedoch in die Geschichte hineingefunden hatte, ließ sie sich immer flüssiger lesen und die Handlung wurde zunehmend spannender.
Leider hat mich das Ende nicht ganz zufriedengestellt. Für ein richtiges Happy End wirkte es etwas zu kurz, gleichzeitig fehlte aber auch ein klarer Cliffhanger. Dadurch blieb bei mir am Schluss ein leicht unvollständiges Gefühl zurück, was ich etwas schade fand.
Trotzdem ist es insgesamt eine schöne Geschichte mit interessanten Figuren und einer besonderen Dynamik zwischen ihnen. Ich lese auf jeden Fall die weiteren Teile!
Eine Küchenhexe räumt auf
Ich fand diese Geschichte nicht nur maximal cosy, sondern auch absolut hinreißend durch die herrlichen Figuren. Dass die männliche Künchenhexe und sein tierische Begleiter überzeugen, war ja nicht weiter verwunderlich, aber Hut ab vor der Charakterentwicklung der Ritter und den findigen Verstand von Lady Annika. Und ich mags wie aufgeschlossen hier mit Sexualität, gesellschftlichen Konventionen und generell Beziehungen aller Art umgegangen wurde
Ich dachte erst das Königshaus-Setting könnte abgedroschen sein. Aber die königliche Familie war so sympathisch und nahbar, dass mir das richtig gut gefallen hat. Ich hätte da gerne sogar tiefere Einblicke bekommen und hoffe da auf den Folgeband. Fins Geschichte ist mir schon auch zu Herzen gegangen, gleichzeitig hätte ich mir hier zum Beispiel eine Konfrontation gewünscht.
Sogar Konfrontationen generell, denn das Ende wirkte super unfertig auf mich. Die Handlung reißt geradezu einfach ab. Ich weiß, dass es vermutlich noch mindestens einen weiteren Band geben wird, aber ich hätte mir trotzdem einen Abschluss oder zumindest Cliffhanger gewünscht, der sich wenigstens halbwegs nach einem solchen anfühlt.
Das Buch hat sich aber toll weglesen lassen und ich mochte die Atmosphäre und dezente Magie der Geschichte.
Buchhändler*in 404907
Mein neuer Liebling! The House Witch ist eine warmherzige und humorvolle Hexen-Fantasy voller Überraschungen und Wendungen, einfallsreich und sehr bildhaft sowie absolut unterhaltsam geschrieben.
Fin findet in seinem neuen Job als königlicher Koch eine Küche voller Dreck und Chaos vor, zudem noch die streitbare Hausdame Ruby. Keiner weiß, daß er eine Hexe ist und das soll auch so bleiben. Also muß erst mal das ganze Pack samt arroganter Ritter verschwinden, bevor er sich mithilfe seiner Magie in seiner Küche einrichten kann. So kocht er sich in die Herzen fast aller bis hin zu König und Königin, er spürt die Befindlichkeiten der Menschen und sorgt dafür, daß sich alle in „seinem“ Haus wohl fühlen, wie es eine Haushexe eben macht, allerdings lassen seine Umgangsformen ein wenig zu wünschen übrig, er ist ein wenig ungefiltert. Sein kleiner Kater Kraken, die geheimnisvolle Adelige Annika und der siebenjährige Prinz Erik entwickeln sich zu seinen mehr oder weniger geheimen Freunden und Verbündeten in einer Welt voller Hofintrigen, Klatschweibern und politischem Druck vom aggressiven Nachbarreich. Doch auch sein handverlesenes Küchenpersonal ist nicht ohne, ganz im Gegenteil! So manch einer lernt, was Respekt und Freundschaft ausmachen.
Überhaupt…die Charaktere sind wirklich die Kirschen auf der Sahnetorte, so unglaublich, schräg und individuell, die bekommt man so schnell nicht aus dem Kopf!
Bitte unbedingt lesen, es lohnt sich absolut!
Ich bin sehr gespannt, wie das Ganze weitergeht!
Rezensent*in 1381266
The House Witch von Delemhach hat mich sehr positiv überrascht. Was zunächst wie eine leichte Fantasygeschichte wirkt, entwickelt schnell eine ganz eigene, charmante Atmosphäre. Die Handlung beginnt in der Schlossküche von Daxaria, wo Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt. Schon bald wird deutlich, dass er mehr ist als nur ein talentierter Koch. Fin ist ein Haushexer, dessen Magie eng mit dem Ort verbunden ist, den er sein Zuhause nennt.
Dieser Ansatz macht den besonderen Reiz der Geschichte aus. Die Magie zeigt sich nicht in großen spektakulären Momenten, sondern in kleinen, alltäglichen Details. Messer schneiden von selbst, Besen kehren den Boden, und die Küche wird zu einem Ort voller stiller, lebendiger Magie. Dadurch entsteht eine warme, beinahe gemütliche Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht.
Fin selbst ist eine sehr eigenwillige Hauptfigur. Er wirkt zunächst grimmig und zurückhaltend, besitzt aber einen starken moralischen Kompass und ein großes Herz für die Menschen um ihn herum. Besonders seine Entwicklung im Umgang mit den anderen Figuren macht viel Freude beim Lesen. Nach und nach entsteht aus dem Schloss und seinen Bewohnern eine Art Wahlfamilie, die dem Roman viel emotionale Wärme verleiht.
Auch die Nebenfiguren tragen viel zur Lebendigkeit der Geschichte bei. Das Küchenpersonal, die Ritter und Höflinge sowie die kluge Annika bringen Dynamik und viele unterhaltsame Dialoge in die Handlung. Ein besonderes Highlight ist zudem das schwarze Kätzchen Kraken, das immer wieder für charmante und manchmal herrlich eigenwillige Momente sorgt.
Das Worldbuilding bleibt bewusst zugänglich und konzentriert sich stärker auf das Leben am Hof als auf große epische Konflikte. Dennoch deutet sich im Hintergrund eine politische Spannung an, die der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht und neugierig auf die Fortsetzung macht.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und ist immer wieder von einem verspielten, teils sehr direkten Humor geprägt, der vielen Szenen eine lebendige Leichtigkeit verleiht. Besonders die Beschreibungen der Küche und der Speisen machen die Welt greifbar und verleihen dem Buch eine warme, fast heimelige Atmosphäre.
Insgesamt ist The House Witch eine warmherzige Fantasygeschichte mit viel Charme, sympathischen Figuren und einer ungewöhnlichen Perspektive auf das Leben in einem königlichen Schloss. Wer ruhige, charaktergetriebene Fantasy mit einem starken Wohlfühlfaktor mag, dürfte hier viel Freude haben.
Ich habe mit "The House Witch 1" von Delemhach (das Pseudonym von Emilie Nikota) mal wieder einen Sprung ins Fantasy-Genre gewagt. Die Dosierung war genau richtig für mich!
Auf über 600 Seiten begleiten wir die Haushexe Fin und viele andere mehr oder weniger liebenswerte Charaktere durch sein mit Magie gewürztes Leben. Fin ist Koch im Schloss von Daxaria. Er hat die Fähigkeit, sein Umfeld zu schützen, aber nur die Bereiche, in denen er schon einmal war. Daher ist die Welt, in der wir uns beim Lesen bewegen, recht überschaubar. Das hat aber dem Lesefluss nicht geschadet. Außerdem kocht er mit Hilfe von Magie. Messer, Töpfe und andere Küchengeräte arbeiten alleine, deshalb mag Fin auch keine anderen Menschen in seiner Küche. Als er sich in Lady Annika verliebt, die endlich wieder heiraten soll, wird es schwierig. Der König hat aus politischem Kalkül Bewerber ausgesucht, zwischen denen sie sich entscheiden soll. Und auch Fin ist gezwungen, Entscheidungen zu treffen.
Das Buch lässt sich schnell lesen, die Sprache ist bildhaft und atmosphärisch. Natürlich gibt es viele nette Charaktere, aber auch richtige Fieslinge. Die Küchenbrigade hat mir besonders gut gefallen. Die Magie ist wohldosiert, es gibt keine Schlachten, dafür witzige Dialoge. Diese Dosierung war für meinen Geschmack genau richtig. Fin vermittelt, dass Zusammenhalt mehr bringt als gegenseitiges Herabwürdigen. Interessant fand ich, dass Hexen (auch wenn sie männlich sind) immer als "die Hexe" bezeichnet werden. Das Cover gefällt mir gut mit seinem Blicck auf die Küche und den Kater Kraken, der wie meistens auf der Fensterbank schläft.
Ich bin gespannt, wie es in Band 2 weitergeht. In der Zwischenzeit werde ich versuchen, für mich eine Haushexe zu finden. So ein wenig Magie würde in meinem Haushalt nicht schaden....
Auch wenn Fantasy normalerweise nicht zu meinen Lieblingsgenres zählt bin ich froh, über diesen Roman gestolpert zu sein. Ich kann ihn an Liebhaber von Wohlfühl-Fantasy auf jeden Fall empfehlen. Ich hoffe, dass der nächste Band auch bald in deutscher Sprache erscheint. Sehr gute 4 Sterne für diesen liebenswerten Roman, der mir richtig gut gefallen hat!
Lehrende*r 1247686
Ich hatte so viel Spaß mit dieser Geschichte. Die Mischung aus Magie, Intrigen und diesem ungewöhnlichen Setting rund um eine Schlossküche fühlt sich richtig frisch an. Jetzt bin ich unglaublich gespannt, wie es in der Reihe weitergeht.
Giselas L, Rezensent*in
Hexen sind auch nur Menschen.
Es geht um das Reich Daxaria, welches von dem gerechten König Norman regiert wird. Seine Frau Ainsley konnte ihm bisher nur einen Kronzeugen gebären. Nach etlichen Fehlgeburten kann sie sich endlich an einer fortgeschrittenen Schwangerschaft erfreuen.
Finlay Ashowan verbirgt ein Geheimnis, das nicht lange geheim bleibt. Er ist eine Haushexe und verzaubert das gesamte Königshaus mit seinen kulinarischen Genüssen. Er hat die Begabung, jedem Menschen die passende Nahrung zu servieren, die seiner Gesundheit zuträglich ist. An seinem ersten Arbeitstag hat er erstmal die chaotische Küche in ein kleines aufgeräumtes Küchenparadies verwandelt, in dem sich auch der achtjährige Königssohn Eric wohlfühlt.
Auf mysteriöse Weise wird ihm der süße Kater Krake als Kamerad zur Seite gestellt. Zwischen Fin und dem Kater entsteht eine Freundschaft, die keine Worte braucht, da das intelligente Tier ihn auch so versteht. Der Koch gibt sich anfangs sehr herrisch und unfreundlich. In seiner Küche ist er der alleinige Herrscher. Doch schon bald entwickelt sich eine innige Freundschaft zu den anderen Hausangestellten. Zu der attraktiven Adeligen Annika fühlt er sich auf magische Weise hingezogen. Doch ihr intriganter Bruder hat andere Pläne mit ihr. Er möchte sie mit einem Mann verheiraten, der seinen Zwecken dient. Alles könnte so harmonisch sein, wäre da nur nicht die Bedrohung eines Krieges aus dem Nachbarland.
Fast alle Figuren kommen sehr warmherzig daher und transportieren ein warmes Gefühl im Bauch. Besonders die Königsfamilie fand ich unheimlich nett. Nach anfänglichem Misstrauen merkt der König, wie unheimlich hilfreich Finlay für das Königshaus ist. Seine humorvolle und sensible Frau hat von Anfang an Vertrauen zu der Hexe gefasst. Auch der Königssohn spürt sofort die Warmherzigkeit des Kochs. Der kleine Eric war der Erste im Königshaus, der Fins harte Schale knacken konnte. Dafür gab es dann stets leckeres Rührei zum Frühstück.
Neben viel Humor behandelt die Autorin auch wichtige Themen. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und Gewalt gegenüber Frauen. Ersteres hat der König auf sehr humorvolle Weise gelöst. Zweiteres ist ein Päckchen, das Fin mit sich zu tragen hat, da es in seiner Familie stattgefunden hatte. Alkohol wird auch konsumiert. Die Adelige Annika hat stets ein paar gute Tröpfchen im Gepäck und nimmt es sogar mit trinkfesten Rittern auf. Es passt in die Geschichte, aber sollte natürlich nicht Jugendliche dazu animieren, Alkohol zu trinken. Man bedenke, wie schlecht es den Figuren danach ging. Besonders Fin erliegt sämtlichen Versuchungen. Hexen sind schließlich auch nur Menschen!
Intrigen, Spionage, Magie, Liebe und Hexerei sind eine sehr gute Mischung, die dieses Buch zu etwas Besonderem macht. Ganz zufrieden konnte mich die Geschichte nicht zurücklassen, was der Tatsache geschuldet sein dürfte, dass es sich hier um den Auftakt einer Reihe handelt. Ich hätte da schon noch ein paar Fragen.
Diese Geschichte hat mich verzaubert. Wie sonst kann es möglich sein, dass ich davon träume, Küchenhilfe bei der Haushexe Finlay Ashowan zu sein?
Eine klare Empfehlung. Danke, Delemhach Emilie Nikota.
The House Witch von Emilie Nikota ist eine bezaubernde Cozy-Fantasy, die statt actionreicher Szenen auf die kleinen Wunder des Alltags setzt. Im Herzen der Geschichte steht ein Koch, dessen Alltag, Gewürze und Rezepte den Leser sofort in eine warme, heimelige Welt ziehen. Jede Seite strahlt Gemütlichkeit und Zauber zugleich aus – eine Geschichte, die man am liebsten bei einer Tasse Tee genießen möchte.
Finlay Ashowan arbeitet als neuer königlicher Koch im Palast von Daxaria. Neben seinem Talent für gutes Essen besitzt er jedoch noch eine besondere Gabe: Er ist eine Haushexe. Finlays Magie schützt sein Zuhause und alle dort lebenden Bewohner. Dieses Geheimnis hütet er allerdings sorgfältig. Für alle anderen am Hof ist Finlay lediglich der neue Koch. Ein eher grimmiger, wenig geselliger Mann mit bemerkenswertem Talent am Herd. Kaum jemand macht sich die Mühe, hinter diese raue und verschlossene Art zu blicken. Doch hinter der mürrischen Fassade steckt weit mehr, als der junge Koch nach außen zeigt. An seiner Seite steht das schwarze Kätzchen Kraken, das einfach unglaublich süß und charmant ist.
Der Weltenaufbau wird nur in groben Zügen skizziert. Man erfährt einige grundlegende Informationen über unterschiedliche Arten von Hexen sowie über die politischen Spannungen mit einem benachbarten Königreich. Stattdessen richtet sich der Fokus klar auf das Leben am Hof und die Ereignisse im Palastalltag. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Geschichte fließt ruhig dahin und nimmt sich Zeit für ihre Figuren, ihre Beziehungen und das alltägliche Leben am Hof. Große Action oder dramatische Wendungen stehen nicht im Mittelpunkt. Stattdessen lebt die Geschichte von Atmosphäre, Humor und vielen kleinen, liebevollen Details.
Ein kleiner Kritikpunkt waren für mich allerdings die Trinkgelage und die daraus entstehenden Situationen. Diese Passagen wirkten etwas übertrieben und haben für mich nicht wirklich zur Handlung beigetragen. Sie fühlten sich eher wie unnötige Einschübe an und passten nicht ganz zu der ansonsten sehr charmanten und warmen Stimmung des Buches. Ein weiterer Punkt: Wer auf durchgehende Spannung hofft, wird hier eher nicht fündig. Das Tempo ist ruhig, oft sogar sehr gemächlich. Dafür lädt das Buch umso mehr dazu ein, einfach abzuschalten und in eine gemütliche Fantasywelt einzutauchen. Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte auf jeden Fall ein paar Snacks griffbereit haben. Die vielen Szenen in der Schlossküche und die köstlich beschriebenen Gerichte wecken garantiert Appetit.
Fazit: The House Witch bildet den Beginn einer warmherzigen Cozy-Fantasy-Reihe. Der erste Band entwickelt sich ruhig, strahlt viel Atmosphäre aus und steckt voller charmanten Szenen. Wer Spannung und Action erwartet, wird hier eher weniger fündig. Wer jedoch eine warmherzige Fantasygeschichte mit ungewöhnlichem Protagonisten, Humor und einer gemütlichen Stimmung mag, dürfte viel Freude daran haben. Perfekt für entspannte Leseabende.
Anakin K, Buchhändler*in
Finlay Ashowan ist "nur" eine Haushexe und hält sich selbst für nicht besonders mächtig. Trotzdem schafft er es, als königlicher Koch im Palast des Königs, nicht nur die Bäuche aller mit köstlichem Essen zu füllen, sondern auch noch überall für Aufruhr zu sorgen und sich in sämtliche Probleme des Königreiches verstricken zu lassen. Und natürlich muss er sich zwischen alledem auch noch verlieben. Ein Must-Read für alle Cozy-Fantasy Fans.
The House Witch von Delemhach ist eine richtige Cozy Fantasy, bei der man einfach mal die Seele baumeln lassen kann. Das Buch ist sehr humorvoll und legt den Fokus deutlich stärker auf die gemütliche Atmosphäre als auf große Fantasy-Action.
Wir begleiten Finlay Ashowan, der als Koch am königlichen Hof anfängt – und gleichzeitig eine sogenannte Haushexe ist. Am Hof muss er sich nicht nur mit Intrigen, Geheimnissen und politischen Spannungen auseinandersetzen, sondern auch aufpassen, sein Herz nicht zu verlieren.
Das Cover und auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Unter Cozy Fantasy konnte ich mir anfangs ehrlich gesagt nicht so viel vorstellen, aber trotz der eher gemächlichen Handlung bin ich wirklich schnell durch die Seiten geflogen.
Das Setting spielt sich größtenteils im Schloss ab, häufig in der Küche. Es wird viel darüber erzählt, was am Hof passiert, und tatsächlich wird auch viel gekocht oder über Essen gesprochen. Das passt aber sehr gut zur gemütlichen Atmosphäre der Geschichte.
Finlay ist ein sehr humorvoller Charakter, der sowohl für sich selbst als auch für andere einsteht. Ihm zu folgen hat wirklich Spaß gemacht und ich konnte mich gut mit ihm identifizieren.
Auch die anderen Figuren sind interessant gestaltet und bringen viel Leben und Humor in die Geschichte. Besonders die Interaktionen zwischen den Charakteren haben mir gut gefallen.
Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die sich ganz klar im Slow-Burn-Stil entwickelt und sich eher ruhig im Hintergrund entfaltet.
Magie und Worldbuilding werden zwar erklärt, stehen aber nicht im Vordergrund der Handlung. Die Magie ist nichts besonders Spektakuläres, aber genau diese ruhige und alltägliche Art passt perfekt zur cozy Stimmung des Buches.
Der Schreibstil ist sehr humorvoll und angenehm zu lesen – man fliegt wirklich durch die Seiten. Die Mischung aus Humor, Magie und Alltag funktioniert hier sehr gut.
Das allgemeine Tempo der Geschichte ist eher ruhig und gemächlich. Der Fokus liegt klar auf Alltagsszenen und den Figuren, während große Action eher selten vorkommt.
Trotzdem hat mich das Buch insgesamt sehr gut unterhalten, weshalb ich 4 von 5 Sternen vergebe. 📚✨
N R, Buchhändler*in
The House Witch
Ich gebe zu am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten. Ich war mir nicht sicher, ob es nun cosy oder langweilig ist, aber jetzt habe ich es doch schneller durch gehabt als gedacht. Für mich hat es hier allerdings als Hörbuch besser gepasst. So konnte ich nebenbei noch andere Dinge erledigen. Das Hörbuch wird gelesen von Julian Horeyseck und das hat für mich absolut gepasst.
Man muss ich hier wirklich auf eine ruhige Geschichte einlassen können, selbst wenn es mit ein wenig Action, Intrigen und einem drohenden Krieg durchwirkt ist. All das steht aber nicht im Vordergrund. Mir fehlte der Drang unbedingt weiter zu lesen, aber ich habe mich stückchenweise vorgearbeitet und bereue es dann doch nicht.
Das Buch folgt nicht den üblichen Fantasy-Erzählstrukturen, was ich sehr erfrischend fand. Im Vordergrund stehen Alltagsszenen und Charakterentwicklung. Wir lernen Fin als selbstsicheren Koch kennen, der erstmal alle aus seiner Küche schmeißt, damit niemand dahinter kommt, dass er eine Haushexe ist. Ich mochte seine Magie ganz gerne. In anderen Büchern wäre er vielleicht eher langweilig, aber so wie es hier gemacht war, hat es mir gefallen. Und schwach ist er definitiv nicht. Ich fand es auch interessant wie Magie und besonders seine in dieser Welt wirkt. Es gibt auch noch andere Gründe, warum er lieber erstmal für sich bleibt.
Am Anfang werden ihm Gehilfen aufgebrummt, aber im Laufe der Geschichte entwickelt sich eine schöne Found Family, die füreinander einsteht, daraus. Durch verschiedene Sichten ergibt sich auch ein größeres Bild vom Schloss, seinen Bewohnern und den Ereignissen. Die anderen Länder werden bisher nur durch Abgesandte vertreten.
Ich fand es äußerst amüsant wie die Ritter zu Küchenhilfen „degradiert“ werden und aus Rüpeln doch noch Männer mit Manieren werden können. Aber auch seine anderen Gehilfen wie Hannah oder Peter haben ihre Geschichten und liefern teils echt ne gute Show ab. Ich mag auch Fins Freundschaft mit dem Prinzen sehr.
Besonders cool fand ich auch, dass sein Kater Kraken eigene Kapitel und Aufgaben bekommen hat. Er ist mehr als ein niedlicher kleiner Flauschball.
Mit Fin und Lady Jenoure ergibt sich eine Will they wonˋt they Geschichte, die ich dann doch später auch mit Spannung verfolgt habe. Hier ging es wirklich darum, dass die Charaktere ihr Leben miteinander verbringen wollen, was aber erstmal nicht ohne Schwierigkeiten daherkommt. Es ist aber definitiv keine Romantasy.
Wie gesagt muss man sich auf eine ruhige Geschichte einlassen, aber ich finde dann hat es sich doch gelohnt. Zwischendurch gibt es auch immer wieder sehr witzige Szenen. Nicht jeder Witz landete bei mir, aber manchmal war einfach die Art wie etwas erzählt wurde sehr amüsant.
Susan S, Buchhändler*in
Hat mir wirklich gut gefallen und der Ersteindruck bestätigt sich: es ist eine Wohlfühlen-Fantasy-Geschichte mit ein bisschen Liebe, ein bisschen Action und natürlich einer Katze, die bei einer Haushexe nicht fehlen darf. Die Charaktere sind liebevoll geschrieben und die Perspektive wechselt ab und zu zwischen ihnen, das meiste wird aber aus der Sicht von Finn erzählt. Das ist besagte Haushexe aus dem Titel und er hat gerade im Schloss als Koch angefangen. Hier muss man sich dann wieder drauf gefasst machen beim Lesen selbst hungrig zu werden. Der Schreibstil ist gut, aber am Anfang etwas holprig, je weiter ich gelesen habe desto besser wurde es aber. Das Buch kann ich alles in allem sehr empfehlen und es wird wohl noch weitere Bände geben.
Rezensent*in 1518830
The House Witch 1 – Der Koch des Königs ist ein Fantasyroman, der sich überraschend anders anfühlt als vieles, was man aus dem Genre kennt. Statt epischer Schlachten oder klassischer Heldengeschichten steht hier ein Mann im Mittelpunkt, dessen größte Stärke nicht das Kämpfen ist, sondern das Kochen – und genau darin liegt der besondere Reiz dieses Buches. Finlay Ashowan tritt eine Stelle als Koch am königlichen Hof an, doch hinter seiner ruhigen, oft etwas eigenwilligen Art verbirgt sich ein Geheimnis: Er ist eine sogenannte Haushexe, deren Magie sich nicht in großen Zaubern zeigt, sondern in kleinen, fast unscheinbaren Dingen – in Ordnung, Wärme und dem Gefühl von Zuhause.
Was zunächst fast leicht und humorvoll beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer vielschichtigeren Geschichte. Während Fin versucht, die chaotische Schlossküche in den Griff zu bekommen und sich seinen Platz am Hof zu erarbeiten, ziehen im Hintergrund politische Spannungen auf. Intrigen, Geheimnisse und alte Prophezeiungen verweben sich mit dem Alltag im Schloss und sorgen dafür, dass aus der gemütlichen Grundstimmung langsam eine spürbare Spannung entsteht.
Besonders gelungen ist dabei die Figurenzeichnung. Fin ist kein klassischer Held, sondern jemand, der eher beobachtet, fühlt und reagiert. Gerade diese leise Art macht ihn interessant, weil sie einen Kontrast zu den oft lauten und dramatischen Entwicklungen bildet. Auch die Nebenfiguren – von der klugen Annika bis hin zum ungewöhnlichen Küchenpersonal – verleihen der Geschichte Tiefe und eine gewisse Lebendigkeit. Beziehungen entwickeln sich dabei eher langsam, aber glaubwürdig, und genau darin liegt eine große Stärke des Romans.
Der Schreibstil ist angenehm zugänglich, stellenweise humorvoll und immer wieder durchzogen von warmen, fast gemütlichen Momenten. Gleichzeitig scheut das Buch nicht davor zurück, auch ernstere Themen anzusprechen, etwa Machtstrukturen, Gewalt oder zwischenmenschliche Abhängigkeiten. Diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe sorgt dafür, dass der Roman mehr ist als nur unterhaltsame Fantasy.
Allerdings ist The House Witch kein Buch für alle, die ein hohes Tempo erwarten. Die Handlung entfaltet sich eher ruhig, nimmt sich Zeit für Figuren und Atmosphäre und setzt weniger auf actionreiche Wendungen. Wer sich darauf einlässt, bekommt dafür eine ungewöhnliche, fast schon „cozy“ Fantasygeschichte mit Herz, Humor und einem ganz eigenen Blick auf Magie.
Am Ende ist dieser Auftakt vor allem eines: ein charmanter, origineller Einstieg in eine Reihe, die zeigt, dass auch die leiseren Geschichten große Wirkung entfalten können – manchmal eben zwischen dampfenden Kochtöpfen und den stillen Fluren eines Schlosses.
Rezensent*in 355454
Im Königreich Daxaria liegt die Macht offiziell bei König Norman – doch hinter den Kulissen gewinnt ausgerechnet der neue königliche Koch zunehmend an Bedeutung. Finlay Ashowan ist nämlich nicht nur ein außergewöhnlich talentierter Koch, sondern auch eine sogenannte Haushexe. Mit seiner besonderen, schützenden Magie bringt er nicht nur Ordnung in die chaotische Schlossküche, sondern schafft auch einen Ort der Wärme und Sicherheit für alle, die dort arbeiten.
Schon bald wird Fin zu einem wichtigen Vertrauten der königlichen Familie. Mit viel Feingefühl kümmert er sich um seine Mitmenschen, setzt sich für seine Gehilfen ein und scheut sich nicht, einzugreifen, wenn jemand ungerecht behandelt wird. Dabei zeigt sich schnell, dass man ihn trotz seiner ruhigen Art nicht unterschätzen sollte. Doch selbst seine Fähigkeiten stoßen an Grenzen, als politische Spannungen und alte Prophezeiungen das Königreich zunehmend ins Wanken bringen. Gemeinsam mit seinen Verbündeten – darunter sein schwarzes Kätzchen Kraken und Annika – gerät er immer tiefer in ein Netz aus Intrigen.
Der Auftakt dieser Reihe überzeugt mit einer originellen Idee rund um Haushexen und einer liebevoll gestalteten Welt. Besonders gelungen sind die detailreichen Beschreibungen, die Daxaria lebendig werden lassen, sowie die vielfältigen, sympathischen Figuren. Fin selbst ist kein typischer Held, sondern eher ein stiller Beschützer, der einfach möchte, dass die Menschen um ihn herum sicher und gut versorgt sind. Gerade diese Mischung aus Fürsorge, Direktheit und leiser Unsicherheit macht ihn besonders nahbar.
Die Geschichte verbindet auf angenehme Weise humorvolle, spannende und berührende Momente und schafft dabei eine gemütliche Atmosphäre. Wer Cozy Fantasy ausprobieren möchte oder einfach eine warme, magische Geschichte für zwischendurch sucht, wird hier definitiv fündig.
Das Cover:
Ist tatsächlich wunderschön. Die Gestaltung wirkt märchenhaft und einladend, das gesamte Konzept passt perfekt zu dieser Cozy Fantasy Geschichte.
Meine Meinung:
Cozy Fantasy mit einem männlichen Haushexer als Koch am königlichen Hof? Immer her damit. Ein bisschen Magie, ein bisschen Romance und viel gutes Essen, dazu eine schwarze Katze als Begleiter, was will man mehr? Cozy Fantasy ist grade eh genau mein Ding, die Mischung aus Gemütlichkeit und Magie ist einfach magisch.
Die Geschichte folgt Finlay Ashowan, genannt Fin, der als neuer königlicher Koch am Hof von Daxaria anfängt. Niemand weiß wer er wirklich ist oder woher er kommt, und das ist Fin gerade recht. Er will einfach nur kochen, seine Küche sauber halten und nervige Leute fernhalten. Aber Fin hat ein Geheimnis: Er ist ein Haushexer, ein Hüter alter schützender Magie.
Als eines Nachts sein Vertrauter, das schwarze Kätzchen Kraken, bei ihm auftaucht, wird klar dass sein Geheimnis nicht lange verborgen bleiben wird. Schon bald steckt Fin mitten in höfischen Intrigen, muss die schwangere Königin beschützen, sich mit unsympathischen Rittern herumschlagen und einen Spion im Schloss aufdecken. Und dann ist da noch Lady Annika Jenoure, die kluge Adelige und Spionin des Königs, die ihm gehörig den Kopf verdreht.
Fin ist ein toller Protagonist. Er ist anfangs ziemlich grumpy und unhöflich, weil er Distanz halten will. Aber unter dieser rauen Schale ist er ein absoluter Softie mit einem großen Herzen. Seine Fähigkeiten als Haushexer sind einzigartig, er schafft Sicherheit, Geborgenheit und kocht unfassbar gutes Essen. Was mir an ihm besonders gut gefallen hat, ist wie er trotz seiner Versuche alle auf Abstand zu halten, nach und nach Freundschaften aufbaut. Die Küchenmitarbeiter Hannah und Peter sind ihm treu ergeben, Prinz Eric liebt es in der Küche zu frühstücken und mit Kraken zu spielen, und selbst die Ritter die als Strafe in der Küche arbeiten müssen, werden zu einem wichtigen Teil seines Lebens.
Annika ist clever, stark und lässt sich von niemandem einschüchtern. Die Chemie zwischen ihr und Fin ist großartig. Ihre Wortgefechte sind witzig und voller Spannung. Die Romance ist eine richtige Slow Burn und das macht sie so befriedigend. Man fiebert mit wie die beiden sich langsam näherkommen, auch wenn beide es nicht zugeben wollen.
Was das Buch besonders macht, ist definitiv die Cozy-Atmosphäre. Das Setting am Hof, die Küche als Herzstück, das Kochen und die Magie die damit verbunden ist, alles fühlt sich warm und gemütlich an. Kraken, die schwarze Katze, ist einfach nur bezaubernd und bringt zusätzlichen Charme in die Geschichte. Die Art wie Fin seine Magie nutzt um Sicherheit und ein Gefühl von Zuhause zu schaffen, ist herzerwärmend.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich leicht. Es gibt viel Humor und die Nebencharaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Allerdings muss ich sagen, dass der Schreibstil nicht für jeden ist. Tatsächlich gibt es Momente, in denen die Dialoge etwas gestelzt wirken, besonders durch den Versuch eine altertümliche Sprache reinzubringen, könnte man manchmak ins Stocken geraten. Mich persönlich hat es nicht so sehr gestört.
Mein Fazit:
Eine charmante Cozy Fantasy mit einem sympathischen Haushexer, wunderbarer Magie und einer süßen Slow Burn Romance. Perfekt für alle die nach etwas Herzerwärmendem mit guten Charakteren und viel Gemütlichkeit suchen. Der Schreibstil ist Geschmackssache, aber wer darüber hinwegsehen kann, bekommt eine wirklich schöne Geschichte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen!
Rezensent*in 596738
In der Schlossküche des Königreiches Daxaria herrscht das pure Chaos - bis der neue Koch Finlay Ashowan seine Stelle antritt. Im Nu hat Fin nicht nur sämtliche Personen aus seiner Küche verbannt, sondern auch schleunigst für Sauberkeit und Ordnung gesorgt. Dass er mit seinen offenen Worten dem einen oder anderen Schlossbewohner auf die Füße tritt, lässt sich dabei wohl nicht vermeiden, dennoch gewinnt Fin schnell Freunde, selbst der Sohn des Königspaares geht bald fröhlich in der Küche ein und aus. Was zunächst niemand ahnt: der neue Koch ist eine Haushexe, seine magischen Kräfte helfen nicht nur, schmackhafte Mahlzeiten zu zaubern, er beschützt auch sein Zuhause und die Menschen, die darin leben. Als Gefährte steht ihm dabei der kleine Kater Kraken zur Seite, der viel schneller als Fin selbst feststellt, dass die Adlige Annika doch perfekt zu seiner Hexe passt.
"The House Witch 1" von Delemhach Emilie Nikota ist der Auftaktband einer wirklich zauberhaften Fantasy-Reihe. Nach wenigen Zeilen war ich bereits tief in der heimeligen Atmosphäre, die Fin in kürzester Zeit in seiner Küche schafft, versunken. Finlay Ashowan ist ein Protagonist, den man einfach lieben muss, trotz seiner manchmal harschen Ausdrucksweise, die ihm nicht nur Freunde einbringt, wird er nach und nach zur guten Seele des Schlosses, die Gemütlichkeit, die er in seinem Umfeld erzeugt, war beinahe mit Händen zu greifen. Auch sämtliche anderen Personen und der flauschige Kater Kraken waren umfassend und ein wenig augenzwinkernd mit ihren jeweiligen (manchmal recht speziellen) Charaktereigenschaften dargestellt, ich hatte von allen ein farbenfrohes Bild vor meinem geistigen Auge.
In liebevollem Schreibstil zeichnete die Autorin nicht nur ihre Figuren, auch den Hintergrund fand ich so warmherzig beschrieben, dass ich mich in die Stimmung regelrecht einhüllen wollte, wie in eine kuschelige Decke. Wahrscheinlich habe ich beim Lesen ständig leise vor mich hin gelächelt, denn diese Geschichte macht einfach Spaß. Eigentlich war ich mir ganz sicher, dass dieser Reihenauftakt eine Fünf-Sterne-Lektüre für mich sein würde, aber im hinteren Buchteil gab es zwei Fäden, die für meinen Geschmack etwas ungeklärt in der Luft hängen geblieben sind. Vielleicht ergibt sich die erhoffte Auflösung um eine geheimnisvolle Figur noch in den Folgebänden, aber auch Krakens Pfade hätten für mich gern noch etwas Raum in der Handlung einnehmen dürfen. Insgesamt hat mich dieses Lesevergnügen dennoch gefesselt und begeistert, so dass ich es unbedingt weiter empfehle und mich schon sehr auf die Fortsetzung freue.
Fazit: Dieses Buch macht einfach glücklich, die gemütliche Atmosphäre und einige wirklich liebenswerte Figuren haben mir wunderbare Lesestunden beschert, für den zauberhaften Reihenauftakt spreche ich eine begeisterte Leseempfehlung aus.
Wenn der Schneebesen zum Zauberstab wird
Wer bei Fantasy sofort an epische Schlachten und weltzerstörende Flüche denkt, wird von Delemhach Emilie Nikota eines Besseren belehrt. In „The House Witch 1 – Der Koch des Königs“ tauchen wir in die dampfenden Töpfe der Schlossküche von Daxaria ein. Finlay Ashowan ist kein strahlender Ritter, sondern ein Meister der Kulinarik mit einem pikanten Geheimnis: Er ist eine Haushexe. Seine Magie fließt nicht in Feuerbälle, sondern in das Wohlbefinden derer, die er bekocht.
Der Schreibstil: Federleicht mit kleinen Stolpersteinen
Die Autorin schreibt herrlich unaufgeregt. Die Sätze fließen dahin wie eine perfekt reduzierte Sauce – man gerät sofort in einen Lesefluss, der einen den Alltag vergessen lässt. Der Humor ist trocken und blitzt immer wieder zwischen den Zeilen auf, besonders wenn der eigenwillige Kater Kraken seine Pfoten im Spiel hat. Ein kleiner Wermutstropfen: Gelegentlich verliert sich die Erzählung in etwas langatmigen Szenen, etwa bei den ausufernden Trinkgelagen der Hofgesellschaft, die das Erzähltempo unnötig ausbremsen. Hier hätte eine Prise weniger Salz der Suppe gutgetan.
Die Geschichte: Zwischen Gemütlichkeit und Hofgeflüster
Die Handlung lebt von der Atmosphäre. Es geht weniger um das große politische Beben (auch wenn dieses im Hintergrund leise grollt), sondern um die leisen Töne: Wie Finlay Ordnung in das Küchenchaos bringt, wie er die schroffe Fassade der Adligen Annika durchbricht und wie kleine Gesten der Freundschaft große Kreise ziehen. Es ist „Cozy Fantasy“ im besten Sinne. Man wünscht sich beim Lesen oft mehr Details über die Welt Daxaria, doch der Fokus bleibt fest im Schloss verankert. Das macht das Buch zu einem intimen Kammerspiel, das beweist, dass wahre Stärke oft im Verborgenen – oder eben in einer perfekt abgeschmeckten Suppe – liegt.
Mein Fazit: Ein charmanter Auftakt für alle, die eine Pause von düsterer Action brauchen und lieber in einer Welt versinken möchten, die nach frischen Kräutern und echter Herzlichkeit duftet.
Rezensent*in 1050239
Cosy Küchenhexe
Die Idee der Geschichte hat mich direkt total angesprochen, insbesondere, da ich cosy Geschichten liebe. Und dazu machen es einerseits das Setting und andererseits die Figuren. Ich hab es sehr geliebt, in Fins Küche einzutauchen, die täglichen Abläufe im königlichen Haushalt, die kleinen Problemchen, die dabei immer wieder auftauchen, die Ritter und Mägde,... Und auch die verschiedenen Personen waren so cool. Fin, der immer für sein Team einsteht, Hannah und Peter, in denen viel mehr steckt, als man erst denkt, der König und die Königin mit ihrem bezaubernden Sohn und all die anderen Figuren. Alleine sie zu begleiten hat sehr viel Spaß gemacht und es gab immer wieder auch so witzige Momente. Und nicht zu vergessen natürlich die süße kleine Katze Kraken, die es faustdick hinter den Ohren hat. Allerdings wird die Geschichte auch hauptsächlich von den Figuren getragen, da ein richtiger roter Faden oft gefehlt hat. Immer wieder werden neue Handlungsstränge eröffnet, die dann ein wenig ins Leere verlaufen und abgesehen von der Liebesgeschichte nebenbei, gab es keine richtige übergeordnete Handlung, die konsequent verfolgt wurde. Insbesondere das Ende hat sich sehr unbefriedigend und mitten drin für mich angefühlt.
Rezensent*in 1898067
Ein wirklich schönen und auch spannendes buch! Ich hab es echt gerne gelesen und mag den Schreibstil auch total
Walli S, Rezensent*in
Ein neuer Koch
Das Königreich Daxaria braucht einen neuen Koch. Da kommt Ein Ashowan gerade recht. Zwar weiß König Norman nicht, wen er sich da einhandelt, aber Fins Kochkünste sprechen tatsächlich für sich. Wie Fn den gesamten Haushalt des Königs bekochen soll, ist kaum vorstellbar. Jedoch akzeptiert Fin zunächst nur wenige Gehilfen. Als seine Küchenhilfe Hannah von den Rittern, die sich in seiner Küche rumtreiben, belästigt wird, unternimmt Fin einiges, um ihr zu helfen. Das führt dazu, dass die Ritter ihr unbotmäßiges Verhalten schließlich als unterste Küchenhilfen büßen müssen. Schnell nimmt Fin Einfluss in die Strukturen des Hofes. Er versucht, sein Haus, seine Küche warm und sicher zu gestalten.
Bei diesem Roman handelt es sich um den ersten Band einer mehrteiligen Reihe. Von einer Haushexe hat man vielleicht noch nicht gehört. Und hier erfährt man, dass es sowohl männliche als auch weibliche Hexen gibt. In seiner Kindheit hatte es Fin einfach und schwer zugleich. Seine Mutter hat sich liebevoll gekümmert. Sein Vater hat ihn allerdings nicht anerkannt und er hat die Familie früh verlassen. Als Hexe war Fin ein Außenseiter. Trotzdem ist er ein begnadeter Koch und seine neue Küche ist der Mittelpunkt seiner kleinen Welt. Er beschützt seine Gehilfen, er freundet sich mit dem siebenjährigen Sohn des Königs an, er hilft dem König und der Königin. Ja, er will, dass es allen gutgeht, dass sie sicher sind.
Wenn man zwar schon Cozy Crime aber noch nicht Cozy Fantasy gelesen hat, dann kann man es mit diesem Roman super ausprobieren. Man fühlt sich beim Lesen so richtig schön hyggelig umarmt. Fin Ashowan ist kein Held im üblichen Sinne. Er will aber das Beste für die Menschen in seinem Kreis und er beschützt sie und das gemeinsame Heim. Dass er dabei manchmal ein wenig direkt agiert, ist ausgesprochen unterhaltsam. Seine vermeintlichen Unzulänglichkeiten schätzt er selbst als gravierender ein als sie möglicherweise sind. Und mit seiner im Ganzen sehr liebenswerten Art gewinnt er sein Umfeld für sich, was sich in besonderen Momenten auch auszahlt. In der manchmal dunkeln Welt freut man sich richtig über Bücher in dieser Art, die ein warmes Gefühl hinterlassen.
Das Cover verdient einen genaueren Blick. Es gibt einige Details zu entdecken, die man im Buch wiederfindet. Gespannt darf man wahrscheinlich auch sein, dieses Buch im Laden in der Hand zu halten und sie sehen, welche Überraschungen das Design noch bereithält.
4,5 Sterne
Jennifer M, Buchhändler*in
Was für ein wahnsinns Buch! Grandios! Es ist so wunderbar cosy - ein richtiges Wohlfühlbuch! Tolle Charaktere, Witz und Humor ist auch richtig gut dosiert. Eine spannende Geschichte, die definitiv Lust auf mehr macht!
Katrin B, Rezensent*in
Rezension
Buchname: The House Witch 1: Der Koch des Königs | In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt
Autor: Delemhach Emilie Nikota
Seiten: 624 (Print)
Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich
Verlag: Klett-Cotta
Sterne: 4
Cover:
Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw weißfarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann eine Küche – mit einem Kessel und ganz vielen verschiedenen Kräutern auf dem Cover erkennen.. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Magie zwischen den Zeilen: The House Witch verzaubert weltweit!
Limitierte Erstauflage mit wunderschönem Farbschnitt:
Gestalteter Vor- und Nachsatz
Rundum gestalteter Farbschnitt
Gold schimmernder Druck auf dem Schutzumschlag
König Norman regiert das Reich von Daxaria. Eigentlich! Da ist nämlich der neue Koch, der bei Hofe mehr und mehr Einfluss gewinnt. Zwischen dampfenden Kesseln, höfischen Intrigen und wachsender Gefahr, die vom Nachbarreich ausgeht, entfaltet sich eine Geschichte voller Magie, Eigenwillen, Abenteuer und Leidenschaft.
Als Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt, ahnt niemand, dass er mehr ist als ein begnadeter Küchenmeister: Er ist eine Haushexe – und geht mit alter, schützender Magie um. Mit feinem Gespür für Menschen und Mahlzeiten bringt Fin Ordnung in die chaotische Schlossküche, und er gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie. Doch während sich die politischen Spannungen im Land zuspitzen und dunkle Mächte das Reich bedrohen, wird Fin auch am Hof in ein Netz aus Intrigen und alten Prophezeiungen gezogen. An seiner Seite stehen: sein vierbeiniger Begleiter, das schwarze Kätzchen Kraken, und die kluge Adelige Annika, mit der Fin bald mehr verbindet als eine Freundschaft … »The House Witch« ist der Auftakt einer spannenden und magisch durchdrungenen Fantasyreihe – voller Tiefe und überraschender Wendungen.
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Annika
Der Hauptprotagonist ist Finlay kurz Fin und Kraken
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen.
Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „The House Witch 1: Der Koch des Königs“ von Delemhach Emilie Nikota recht gut gefallen. Das ist der Auftaktband einer neuen magischen Fantasie Reihe. In diesem Buch lernen wir den Koch Finlay kurz Fin kennen. Ich persönlich habe ich relativ schnell in mein Herz geschlossen. Ich mochte seinen Charaktere super gerne. Er tritt seine Stelle als königlichen Koch an und Mischt das Schloss mal mächtig auf. An seiner Seite ist sein Kater Kraken (den ich persönlich echt cool fande) und die adelige Annika. Welche Intrigen und politischen Spannungen es gibt, müsst ihr schon selber lesen ;) Mir persönlich hat das Buch recht gut gefallen. Ich mochte die ganze Art und Weise von der Autorin total gerne. Für mich war es locker leicht zu lesen und es gab immer genügend Spannung und Wendungen, damit ich nur so das Buch verschlungen habe. Aber es gab auch wieder Passagen, die sich echt gezogen haben, wo ich mich ein bisschen „gequält“ habe. Das muss ich auch dazu sagen.. Einerseits ging es recht flott und auf der anderen Seite hat es sich in die Länge gezogen. Klar es ist erst der erste Teil, aber mir hat ein bisschen mehr Infos über die Welt „Daxaria“ gefehlt. Vielleicht kommt es ja noch. Aber ansonsten fande ich es echt gut und freue mich schon sehr auf die nächsten Teile, weil ich schon wissen möchte, wie es weiter geht. :) Deshalb bekommt „The House Witch“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Toller Auftakt einer neuen Fantasie Reihe, die echt Potential hat.
The House Witch – Band 1
„The House Witch – Der Koch des Königs“ ist der Auftakt einer besonderen Fantasy-Reihe von der Autorin Emilie Nikota, die unter dem Pseudonym Delemhach schreibt. Die Geschichte überzeugt mit einem unterhaltsamen Verlauf.
Im Reich Daxaria regiert das Königspaar Norman und Ainsley und leben dort mit ihrem siebenjährigen Sohn Eric. Als neue Bedienstete im Schloss anreisen, ist unter ihnen auch der neue königliche Koch Finlay Ashowan. Fin überrascht sofort alle, indem er schnell Ordnung in die so chaotische Schlossküche bringt und alle mit seinen leckeren Gerichten überzeugt.
„Die Geschirrstapel hoben sich eilends in die Luft und ließen sich dann klappernd in den Regalen unter dem Sims nieder, wo sie eigentlich hingehörten. Sie taten das aus eigenem Antrieb, nachdem Fin eine Braue gehoben hatte.“ – Seite 18, eBook
Denn Fin ist eine Haushexe – er kann Magie in seinem Zuhause wirken, hat ein feines Gespür für Menschen, gewinnt schnell das Vertrauen der Bewohner und schließt Freundschaften. Eine von ihnen ist die Adelige Annika Lenoure, die etwas Geheimnisvolles umgibt. Auch ein schwarzes Kätzchen namens Kraken weicht nicht von seiner Seite.
Doch schon bald bedroht ein Krieg das Reich und politische Intrigen spitzen sich zu - bis hin zu alten Prophezeiungen. Und mittendrin steckt Fin…
Die Geschichte hat von Anfang an einen schönen und leichten Schreibstil, der zugleich aber auch einnehmend ist. Wir lernen zunächst die Haushexe Finlay „Fin“ Ashowan kennen und erfahren nach und nach mehr über seine Fähigkeiten und die besondere Magie, die er wirken kann. Diese wird besonders zu Anfang sehr gut beschrieben:
„Fin lächelte geheimnisvoll und schnippte dann mit den Fingern.
Erschrocken machte der König einen Schritt zurück, als Geschirr und Becher ihn umschwebten, Messer sich selbstständig an die Zubereitung der Lebensmittel auf dem Tisch machten und der Besen neben ihm aufsprang und anfing, den Boden zu fegen.“ – Seite 82, eBook
Die Handlung hat sowohl leichte und humorvolle Abschnitte, aber zwischendurch wird es auch mal überraschend tiefgründig und bewegend.
In dem historisch angehauchten Setting gibt es einiges zu entdecken und immer wieder taucht etwas Magie auf. Zudem erfahren wir die Unterschiede zwischen Magier und Hexen und welche verschiedenen magischen Fähigkeiten Hexen haben können. Fin selbst wirkt immer etwas geheimnisvoll und im Laufe der Handlung erfahren wir auch einiges aus seiner Vergangenheit.
Ab und an wird es auch spannend – es droht ein Angriff aus dem feindlichen Königreich Troivack und einige Intrigen werden immer deutlicher. Alles lässt sich gut verfolgen, nur manchmal schweifte die Story etwas in Nebensächlichkeiten ab. Dieses ist aber immer nur von kurzer Dauer.
Mein Fazit: Ein schöner Auftakt der Cozy-Fantasy Reihe – mit viel Magie, tollem Setting und interessanten Figuren. Der Erzählstil ist schön und locker, gleichzeitig aber auch einnehmend. Von angenehm ruhigen und humorvollen Momenten bis hin zu spannenden Entwicklungen, einigen Geheimnissen und berührenden Ereignissen – der Roman hat einiges zu bieten und lädt zu einer unterhaltsamen und gemütlichen Lesezeit ein.
Inhalt:
Finley Ashowan ist der neue Koch im Schloss von König Norman in Daxaria. Was (noch) niemand ahnt: Fin ist kein normaler Koch, sondern eine Haushexe. Er hat eine alte und schützende Magie in sich. Und er ist ein absolut begnadeter Koch, der herausfindet, was seine Mitmenschen brauchen und ihnen die richtige Mahlzeit serviert. Er bringt Ordnung in die chaotische Schlossküche und gewinnt bald auch das Vertrauen der Königsfamilie. Doch auch er wird durch die politischen Spannungen und Bedrohungen von außerhalb Daxarias in ein Netz aus Intrigen und alten Prophezeiungen gezogen.
Sein Begleiter ist das kleine Kätzchen Kraken und dann ist da noch die Adlige Annika, mit der ihn bald mehr als Freundschaft verbindet.
Meinung:
Was für ein toller Reihenauftakt! Fin ist ein faszinierender Hauptprotagonist. Er hat so viele Facetten und man entdeckt mit jeder Seite mehr und mag ihn mehr. Es ist auch nicht so, dass er sich hinstellt und von sich selbst sagt: ich bin der Held, der alles retten wird. Im Gegenteil. Er ist davon überzeugt, nur eine kleine und nicht sehr mächtige Haushexe zu sein, die nicht wirklich viel kann. Sowieso ist er nicht sehr überzeugt von sich - außer von seinen Kochkünsten, da weiß er, dass er ein begnadeter Koch ist und außerdem ist Kochen seine Lieblingsbeschäftigung.
Er selbst glaubt, dass er nicht gut mit anderen Menschen agieren kann. Doch schon gleich am Anfang zeigt er uns, dass er sehr wohl fähig ist, mit Menschen umzugehen und auch Freundschaften zu schließen. Und es ist so schön zu beobachten, wie sich das Alles weiterentwickelt zu einer absolut fesselnden Geschichte.
Wie ihr lesen könnt, bin ich total begeistert von diesem Buch. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Manchmal hat mich mein Mann fragend angeschaut, weil ich laut losgelacht habe. Dann wieder war ich fast zu Tode betrübt usw. Die Autorin konnte die Emotionen gut rüberbringen.
Es ist ein Reihenauftakt und natürlich merkt man, dass die Story noch nicht zu Ende erzählt ist. Aber ich fand nicht, dass hier ein allzu schlimmer Cliffhanger zu finden ist. Man kann das Buch also gut jetzt schon lesen und muss nicht abwarten bis der nächste Teil erscheint.
Fazit:
Ein absolutes Highlight!
Die Kraft der Haushexe
Eigentlich sind Haushexen ja nicht speziell. Sie können nur beschützen. Und auch nur die Menschen, die zu ihrer Familie und in ihr Haus gehören. Ist jemand in Gefahr so macht die Haushexe unmögliches möglich um zu beschützen und zu bewahren. Sie spürt was den Menschen um sie herum gut tut und schenk Sicherheit und Geborgenheit. Ist eine Haushexe nun mächtig oder nicht? Diese Frage beschäftigt Finlay schon von klein auf. Denn ihm wurde immer eingeredet, dass er nichts taugt und seine Magie nichts wert ist. Kein Wunder dass er seine Magie vor allen geheim hält. Denn wer will schon eine schwache Hexe in seinem Haus. Doch nun, als Koch des Königs könnte sich das Blatt wenden.
Finlay ist ein wunderbarer Charakter. Mal unbeholfen, mal selbstsicher, mal verliebt, mal verzweifelt, mal mutig mach zurückhaltend. Bei Lesen durchlebt man mit ihm alle möglichen Emotionen und fühlt wunderbar mit ihm mit. Er ist nicht der klassische Held, der überall Sympathiepunkte bekommt und genau das mach ihn auch so nahbar. Mit gefällt wie sich die Geschichte und die Beziehung zu den Personen untereinander entwickelt. Nach und nach kommen neue Personen dazu und zu dem Leben an Hofe mit den alltäglichen Aufgaben wie der schwangeren Königin, dem 8 jährigen Kronprinzen, den unausstehlichen Magier kommt irgendwann auch die Bedrohung des Nachbarreichs auf sie zu.
Diese Mischung empfinde ich als sehr gelungen, da es abwechslungsreich, vielfältige Aspekte und tolle Unterhaltung bietet. Es war nie langweilig, Es gab immer wieder etwas zum schmunzeln und mehr als einmal habe ich mir meine persönliche Haushexe für zuhause gewünscht. Der Schreibstil ist angenehmen zu lesen und sehr lebhaft und bildlich.
Ein tolles Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der auf Cozy Romantasy und Geschichten von Sarah Beth Durst mag.
Buchhändler*in 607591
Ein richtig schönes cozy Buch. Mal so erfrischend eine männliche Hexe erleben zu dürfen. Ich hätte den Titel gerne im Herbst gelesen im Nachhinein... Fin mochte ich sehr gerne. Es las sich unglaublich flüssig und obwohl immer was los war, hat es mich nicht qufgeregt. Perfektes Buch für einen schönen Nachmittag. Mir gefällt übrigens das physische Buch auch total vom aussehen. Was ganz besonders
Delemhach Emilie Nikota ist mit ihrem Auftakt zur House Witch-Reihe ein witziges, warmherziges und unterhaltsames Fantasy-Abenteuer mit einer tollen Atmosphäre und liebenswerten Figuren gelungen, die dem Leser des Öfteren ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Der erste Band leitet eine vielversprechende Geschichte ein, die noch lange nicht abgeschlossen ist, sich im zweiten Teil sicher noch weiterentwickeln wird und bei der man noch mit vielen humorvollen, aber auch spannenden Momenten rechnen kann. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Rezensent*in 1645966
„The House Witch " (Band 1) geschrieben von Emilie Nikota Delemhach hat mich überraschend schnell in seinen Bann gezogen. Was zunächst wie eine leichte und fast gemütliche Geschichte über einen königlichen Koch wirkt, entfaltet sich zu einem sehr charmanten Mix aus Magie, Intrigen und leiser Spannung. Besonders Finlay Ashowan als Haushexe ist eine wunderbar ungewöhnliche Hauptfigur und seine ruhige, fürsorgliche Art bildet einen schönen Kontrast zu den politischen Unruhen im Reich von Daxaria.
Mir hat hier sehr gefallen, wie sich die Handlung zwischen dampfender Schlossküche und drohender Gefahr entwickelt, ohne dabei ihren warmen, humorvollen Ton zu verlieren. Die Beziehungen vor allem zu Annika und dem kleinen Kätzchen Kraken, wirken authentisch und geben der Geschichte ganz viel Herz.🥰 Insgesamt ein sehr atmosphärischer Auftakt, der mir persönlich Lust auf mehr macht und vor allem für alle, die Magie lieber subtil und charaktergetrieben erleben eine große Empfehlung.📖
Leise Magie im Alltag
Finlay Ashowan tritt eine Stelle als königlicher Koch an, doch hinter seiner ruhigen Fassade verbirgt sich mehr, als man zunächst ahnt. Als Haushexe nutzt er seine Magie im Verborgenen und bringt nicht nur Ordnung in die Schlossküche, sondern beeinflusst auch die Menschen um sich herum auf subtile Weise. Während er versucht, ein unauffälliges Leben zu führen, gerät er zunehmend in die Dynamiken des Hofes, knüpft Beziehungen und sieht sich schließlich auch mit politischen Spannungen und größeren Entwicklungen konfrontiert, die über die Küche hinausgehen.
Diese Geschichte hebt sich deutlich von klassischer Fantasy ab, denn statt auf große Schlachten oder permanente Spannung setzt sie auf eine ruhige, fast schon gemütliche Erzählweise. Der Fokus liegt auf dem Alltag, zwischenmenschlichen Beziehungen und den kleinen magischen Momenten, was eine besonders warme und einladende Atmosphäre schafft. Die Verbindung von Kochen und Magie wirkt dabei originell und verleiht dem Buch einen ganz eigenen Charme. Viele Figuren wachsen einem schnell ans Herz und besonders die Dynamiken innerhalb des Hofes sorgen für lebendige und oft auch humorvolle Szenen. Der Schreibstil ist dabei leicht zugänglich und angenehm zu lesen, wodurch man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Allerdings ist das Tempo stellenweise auch sehr gemächlich und einige Passagen wirken in die Länge gezogen. Auch der Humor trifft nicht immer den richtigen Ton. Finlay selbst bleibt anfangs etwas distanziert, was den Zugang zu ihm erschwert, er entwickelt aber im Verlauf mehr Tiefe, auch wenn nicht alle Facetten seiner Persönlichkeit vollständig überzeugen. Das Ende fühlt sich zudem eher offen an und lässt ein wenig den Abschluss vermissen. Hier deutet sich klar eine Fortsetzung an.
Ein ruhiger, charmanter Auftakt, der weniger durch seine Handlung als durch die Atmosphäre überzeugt und eine schöne entschleunigte, gefühlvolle Geschichte bietet, auch wenn man dafür kleinere Längen in Kauf nehmen muss.
Rezensent*in 1402366
Fin ist eine Haushexe, doch das darf natürlich niemand wissen, da Hexen einen schlechten Ruf nach sich ziehen. Er ist ein talentierter Koch und bekommt die Anstellung am Königshof von Daxaria. Dort soll er die Speisen für die königliche Familie sowie alle Angestellten zubereiten. Fin verzaubert alle mit seinen köstlichen Gerichten, obwohl er öfters mit seiner schroffen Art aneckt. Für einen gewöhnlichen Koch scheint er immer mehr Einfluss bei der königlichen Familie zu gewinnen und auch seine Macht als Hexe wächst mit der Größe seines Zuhauses.
Im Nachhinein ein wirklich tolles Buch mit spannenden Charakteren, die ich jetzt schon vermisse. Das war der Auftakt einer Trilogie und ich freue mich bereits auf die Fortsetzungen, um wieder in diese cozy Welt einzutauchen. Man braucht ein wenig, um mit der Geschichte warm zu werden, denn es ist ein eher langsames Erzähltempo. Beschrieben wird das ganze aus der dritten Person und von mehreren POVs. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem gut. Ich hab den Humor sehr geliebt.
Die geschaffenen Charaktere sind total vielschichtig, es gibt viele Dialoge und glaubwürdige Charakterentwicklungen. Die Chemie zwischen Fin und Annika ist praktisch greifbar, sodass ich mit ihnen mitgefiebert und gehofft habe, sie könnten ihre verbotene Liebe irgendwie möglich machen. Außerdem bin ich gespannt, was es mit dem Kater Kraken auf sich hat und welche Rolle er noch spielen wird.
Neben den vielen Szenen in der Küche und der Beschreibung der zubereiteten Gerichte, ist viel Alkohol geflossen, was echt witzige Situationen hervorgebracht hat. Es hat skurille Found Family Vibes, obwohl man anfangs mit deutlich mehr Drama gerechnet hat. Die Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf, wo mehr über die anderen Reiche erzählt wird.
Insgesamt kann man sagen, dass das Buch seine Längen hat, die nicht unbedingt hätten sein müssen. Aber sobald man die Charaktere ins Herz schließt, freut man sich über jedes Gespräch, um die Dynamiken besser zu verstehen. Man darf nicht mit der Erwartung von viel Handlung reingehen, sondern sich auf eine cozy charakterbasierte Story einstellen.
Svenja R, Rezensent*in
"The House Witch" ist das perfekte Buch, um ein wenig abzuschalten. Hier wurde mit sehr großem Augenmerk auf Details und viel Humor gearbeitet und ich möchte es aus ganzem Herzen jedem empfehlen. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen kann ich sagen, dass mir viele Nebencharaktere unfassbar gut gefallen haben und -außer bei Leuten, bei denen das wohl beabsichtigt ist- wirklich jeder sympathisch war. Insbesondere Kraken ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Zwischenzeitlich hat es sich minimal gezogen und ich hätte den Hauptcharakter gerne einmal kräftig geschüttelt; und auf das Ende war ich wirklich nicht vorbereitet. Wann kommt der nächste Teil?
Spaß beiseite, meiner Meinung nach ein wirklich gut gelungenes Buch, wenn ich es auch nicht wirklich einer Kategorie zuordnen wollen würde, da neben dem "Cozy-Effekt", doch auch viele dunklere Themen und politische Themen angesprochen werden.
„The House Witch 1“ überzeugt mit einer erfrischend anderen Perspektive auf das Fantasy-Genre. Statt epischer Schlachten steht hier die Magie des Alltags im Mittelpunkt – und genau das macht den Reiz aus. Finlay Ashowan ist ein ungewöhnlicher Held: ein Koch mit verborgenem Talent, dessen Hausmagie nicht nur die Küche, sondern auch die Menschen um ihn herum verändert. Die Geschichte entfaltet sich ruhig, aber fesselnd, mit einer gelungenen Mischung aus Humor, Intrigen und emotionaler Tiefe.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre am Hof, die durch liebevolle Details und lebendige Figuren greifbar wird. Die Beziehungen – vor allem zu Annika und dem charmanten Kätzchen Kraken – verleihen der Handlung zusätzliche Wärme. Gleichzeitig sorgen politische Spannungen und dunkle Andeutungen für unterschwellige Spannung.
Ein magischer Auftakt, der Lust auf mehr macht und zeigt, dass große Geschichten auch leise beginnen können.
Jennifer C, Buchhändler*in
Ein unfassbar toller Auftakt! Es ist cozy, magisch, herzerwärmend und stellenweise unglaublich witzig. Wie Fin sich langsam mit den ganzen verschiedenen Personen anfreundet und immer mehr auftaut, ist so schön mit zu verfolgen! Und dann kommt noch die Nebenhandlung von seinem katzenhaften magischen Gefährten Kraken dazu! Ich habe es so gerne gelesen und freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.
The House Witch war für mich seit langem wieder ein Highlight. Super cozy und humorvoll geschrieben, ein richtiges Wohlfühlbuch!
Hier werden Loyalität, Freundschaft und zweite Chancen groß geschrieben.
Der Protagonist Finlay ist dabei super sympathisch, trotz oder gerade wegen seiner zwischendurch ablehnenden und mürrischen Art. Aber auch die meisten der anderen Charaktere wachsen einem total ans Herz und bekommen durch die Beschreibung sehr viel Tiefe.
Total süß fand ich auch, dass aus der Sicht von Finlays Katze geschrieben wird und man nochmal mehr zur politischen Situation erfährt.
Es passieren zwischendurch unschöne Dinge und kleine Dramen, diese werden aber direkt aufgegriffen und schön gelöst, sodass man als Leser nicht lange "leiden" muss.
Was ich anfangs gewöhnungsbedürftig fand war die Schreibweise, da hier aus der Erzählerperspektive geschrieben wurde. Dennoch gewöhnt man sich da schnell dran. Auch die Rückblicke fand ich sehr hilfreich.
Das Tempo ist im großen und ganzen angenehm, allerdings ist es insgesamt sehr ruhig auch wenn viele kleine Sachen passieren. Ich war erst irritiert, dass das Thema Krieg doch nur sehr wenig im Hintergrund aufgegriffen wird, vermutlich wird es da ab Band 2 konkreter.
Der Spannungsbogen ist dementsprechend auch teilweise flach und gerade das Ende fand ich etwas abrupt.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, ich habe Tränen gelacht und mich sehr unterhalten gefühlt. Die Stimmung war sehr gemütlich und einfach das perfekte Buch für graue Tage. Für mich 4,5 Sterne.
Tanya K, Rezensent*in
In dem Fantasybuch The House Witch 1 von Emilie Nikota geht es um Fin seines Zeichens Haushexe, Kraken Fins Katze und treuer Begleiter, Lady Annika die überall ist und auch viel zu sagen hat und das Königreich Daxaria mit einem sehr gütigem König und seiner Gefolgschaft.
Fin bekommt eine Anstellung vermittelt als Königlicher Koch für das Königreich Daxaria.
Keiner ahnt, dass Fin magische Kräfte hat und diese immer zum Guten nutzt.
Lady Annika ist die beste Freundin von der Königin und mit allem und jedem am Hof vertraut.
Am Anfang zunächst sehr misstrauisch was Fin angeht kommen sich die zwei näher und versuchen alles was in ihrer Macht steht zu tun damit es der königlichen Familie gut geht, da dunkle Zeiten am Hof anstehen.
Kater Kraken wird am Anfang von einer dunklen Gestalt in Fins Küche abgelegt und erweist sich für Fin als Freund und kluger Begleiter.
Mit dabei sind auch viele Ritter die ihre eigene lustige Geschichten erzählen und zu Freunden für Fin werden.
Das Cover ist einzigartig und liebevoll gestaltet.
Der Schreibstil ist flüssig und man fühlt sich gleich zuhause in der Geschichte.
Ich habe diese Geschichte sehr gerne gelesen und freue mich auf den nächsten Band.
Buchhändler*in 853485
Eine wirklich magische Geschichte über Finley Ashowan und seinen Werdegang als Haushexe. Mich hat wirklich jede Figur in ihren Bann gezogen ( egal ob menschlich oder kätzisch). Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich die Personen und ihre Schicksale weiter entwickeln werden. Hoffentlich dauert es nicht so lange, bis die folgenden Bände erscheinen werden, zumal im englischen Original inzwischen auch ein "Spin-Off" erschienen ist
Die Autorin Delemhach Emilie Nikota kann mit dem ersten Band von „The House Witch: Der Koch des Königs“ überzeugen. Dabei hatte ich einen ganz anderen Eindruck von dem Buch nachdem ich den Klappentext gelesen habe, aber ich wurde sehr positiv überrascht, wie anders und eigen diese tolle Geschichte ist.
Zunächst lernen wir den neuen königlichen Koch Finlay Ashowan kennen, der seine wahren Fähigkeiten als Küchenmeister und Haus Hexe vorerst verbergen möchte. Doch sein Können in der Küche mit wenigen Personal machen die Schlossbewohner und vor allem den König neugierig auf seine Fähigkeiten. Neben dem Alltag im Schloss erleben wir wie Fin versucht in dem Schloss zurechtzukommen und dabei nicht zu sehr aufzufallen. Doch sein leckeres Essen macht gerade den König neugierig auf Fin. Er ahnt bereits, dass hinter dem Koch mehr steckt, als die einfache Schlossküche erahnen lässt.
Wir erfahren im Laufe der Handlung einiges über die Herkunft von Finlay und seine Geheimnisse. An seiner Seite ist das kleine schwarze Kätzchen Kraken, aus dessen Sicht wir auch die Geschichte hin und wieder erleben dürfen. Nachdem der König von Finlays Magie erfahren hat, hofft er natürlich darauf, dass Finlay ihm helfen könnte, aber seine Erwartungen scheint Finlay nicht entsprechen zu können. Es ergeben sich nach und nach einige Probleme, die Finlay versucht zu lösen, dabei helfen ihm die neu gewonnenen Freundschaften am Hof. Die schwere Schwangerschaft der Königin und auch die politischen Gefahren im Land sind nicht zu unterschätzen und Finlay sieht sich immer wieder unterschiedlichen Problemen ausgesetzt.
Neben dem flüssigen Schreibstil fällt auch der tolle Humor immer wieder auf. Auch wenn es einige ernste Themen gibt, hat die Autorin auch einige humorvolle Dialoge eingebaut. Mir hat auch die Tiefe der Handlung und der Emotionen gut gefallen.
„The House Witch: Der Koch des Königs“ hat mir insgesamt wirklich gut gefallen und bekommt daher auch eine klare Leseempfehlung von mir.
Lina H, Buchhändler*in
Das detailreich illustrierte Cover vermittelt ein cozy kitchen Gefühl, man kann den Duft des köchelnden Eintopfs förmlich riechen und die kuschelige Wärme des Feuers spüren. Ganz besonders gefällt mir der sehr filigrane bunte Farbschnittt.
Der geheimnisvolle Koch Fin mit seinen magischen Fähigkeiten überzeugt als Hauptfigur. Wunderbar, wie er es nur mit seiner ruhigen Selbstsicherheit schafft, alle anderen Figuren zu verunsichern. Direkt zu Beginn wird klar, dass nicht nur er ein interessantes Geheimnis verbirgt.
Diese Cozy Fantasy zeichnet sich durch die Behaglichkeit und Wärme aus, die in jedem Kapitel aus den Seiten fließen. Es werden Freundschaften geschlossen, Rüpel bekehrt und sorgenvolle Gemüter beruhigt und dabei viel gekocht und gebacken. Die Handlung hält dennoch spannende Entwicklungen bereit, sodass ich bis spät in die Nacht weitergelesen habe. Es ist wunderbar entspannend, in dieses Buch abzutauchen und die kuschelige Atmosphäre in der Schlossküche zu genießen.
Carla D, Rezensent*in
„The House Witch 1: Der Koch des Königs“ von Delemhach Emilie Nikota ist ein gelungener Auftakt einer Cozy-Fantasy-Reihe, die vor allem durch ihre besondere Atmosphäre und ihren ungewöhnlichen Protagonisten besticht.
Im Mittelpunkt steht Finlay Ashowan, ein Haushexer, der als königlicher Koch am Hof von Daxaria arbeitet. Statt epischer Schlachten oder düsterer Bedrohung setzt die Geschichte auf leise Töne: zwischen dampfenden Töpfen, höfischen Spannungen und politischen Intrigen entfaltet sich eine Handlung, die mehr auf Charaktere und Beziehungen als auf Action fokussiert ist.
Besonders hervorzuheben ist der charmante Schreibstil, der eine warme, fast märchenhafte Stimmung erzeugt. Die vielen kleinen Episoden aus dem Schlossalltag verleihen dem Buch einen „Slice-of-Life“-Charakter, der typisch für das Cozy-Fantasy-Genre ist. Leser, die genau das suchen, werden hier auf ihre Kosten kommen.
Die Figuren sind vielfältig und tragen maßgeblich zur Unterhaltung bei – allen voran Fin selbst, dessen Mischung aus Zurückhaltung, Sturheit und Fürsorglichkeit ihn zu einem sympathischen Protagonisten macht. Auch Nebenfiguren wie die Adelige Annika oder das Kätzchen Kraken sorgen für zusätzliche Dynamik.
Kritisch anzumerken ist, dass die Handlung stellenweise etwas an Tempo verliert und der übergeordnete Plot eher im Hintergrund bleibt. Wer eine stark plotgetriebene Fantasy erwartet, könnte dies als Schwäche empfinden.
Insgesamt überzeugt der Roman jedoch durch seinen Charme, seinen Humor und seine ungewöhnliche Perspektive auf Magie und Macht.
Ein empfehlenswerter Auftakt für alle, die entspannte Fantasy mit Herz und Humor mögen.
Buchhändler*in 516281
Dieser Auftakt einer neuen Reihe hat mir gut gefallen, die Geschichte ist warmherzig und erzeugt gute Laune. Die erdachten Figuren sind witzig und schräg.
Fiu, die Haus hexe ist Koch und startet seinen neuen Job in der Schlossküche. Mit Hilfe von Magie kann er sich in die Herzen vieler Menschen kochen.
An seiner Seite der Kater Kraken und die geheimnisvolle Adlige Annike, ebenso der siebenjährige Prinz Erik.
Es ist eine besondere und wirklich tolle Geschichte, die sich die Autorin Delemhach Emilie Nikota hat einfallen lassen.
Unbedingt lesenswert!
Rezensent*in 1796100
„The House Witch – Der Koch des Königs“ hat mich total überrascht. Statt großer Action bekommt man hier eine ruhige, atmosphärische Geschichte, die genau davon lebt – und das unglaublich gut.
Im Mittelpunkt steht Fin, der als königlicher Koch im Schloss arbeitet und dabei ein Geheimnis verbirgt: Er ist eine Hexe. Während er versucht, nicht aufzufallen, gerät er immer mehr in die Abläufe am Hof und beeinflusst das Leben der Menschen um ihn herum mehr, als er selbst erwartet.
Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Alltagsmagie, Humor und zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Szenen in der Küche sind richtig lebendig beschrieben und machen sofort Lust aufs Essen. Gleichzeitig entwickelt sich die Geschichte ruhig, aber stetig weiter und man wächst mit den Figuren mit.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und gleichzeitig sehr bildhaft. Man fühlt sich schnell mitten im Geschehen und möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich glaubwürdig.
Für mich ein echtes Wohlfühlbuch im Bereich Cozy Fantasy – und ich finde es richtig schön, dass es noch weitere Bände geben wird.
⭐⭐⭐⭐⭐
Ein wirklich zauberhaftes Buch über eine männliche Haushexe. Ihr wisst nicht was das ist? keine Angst, ihr ´werdet gut eingeführt in die Welt der Hexen.
Finlay tritt seine neue Stelle als Koch bei Hofe an. Was niemand weiß und auch niemand wissen soll - er ist eine Haushexe (ich weiß nicht was ich mir mehr gewünscht habe, selbst eine solche zu sein oder eine im Haus zu haben) Er hat viel Fingerspitzengefühl für Menschen und das, was sie gerne essen. neben herrlichen Kochinspirationen, höfischen Intrigen und Kriegsgefahr kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz.
Mit prächtigem Farbschnitt
können wir bitte über dieses Buch reden? omg wie schön es einfach ist, Print ist bestellt.
Ich muss sagen ich habe es verschlungen und binnen ein paar Stunden gelesen.
Hier entführt uns die Autorin in The House Witch in eine magische und gemütliche Welt voller kleiner Zauber und Wunder, die es sich lohnt, zu genießen. Dies ist keine Geschichte für die Fans epischer, spannender Fantasy, sondern für die Genießer der cozy Fantasy, wo ganz viel Atmosphäre zwischen den Zeilen steckt und man sich einfach einkuscheln und träumen möchte. Ich mochte das Buch sehr und fand es bis auf einige Längen im Mittelteil sehr lesenswert
Ganz klare Leseempfehlung
Dieser Auftakt hat mich von der ersten Seite an absolut verzaubert und ist die Definition von "Comfort Reading". Wer nach einer Geschichte sucht, die sich wie eine warme Decke an einem regnerischen Tag anfühlt, ist hier genau richtig. Die Mischung aus magischem Talent und der Arbeit in der königlichen Küche ist unglaublich charmant umgesetzt. Es macht einfach Spaß, den Alltag im Schloss zu verfolgen, in dem kleine magische Kniffe und das Kochen Hand in Hand gehen, um die Stimmung der Menschen um sich herum zu verbessern.
Besonders hervorzuheben ist der Humor, der sehr trocken und schlagfertig rüberkommt und mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Die Dynamik zwischen den verschiedenen Charakteren am Hof ist lebendig und herzlich, ohne dass die Handlung jemals zu schwerfällig wird. Die kleinen Intrigen im Hintergrund geben dem Ganzen die nötige Würze, während der Fokus angenehm auf den zwischenmenschlichen Momenten und dem köstlich beschriebenen Essen bleibt.
Ein kleiner Punktabzug erfolgt lediglich für das Erzähltempo, das sich im Mittelteil sehr viel Zeit lässt und fast schon etwas zu entschleunigt wirkt. Wer Action und rasante Plottwists erwartet, könnte hier etwas ungeduldig werden, aber für Fans von "Low Stakes Fantasy" und gemütlicher Atmosphäre ist das Buch ein absoluter Volltreffer. Ein wunderbar leichter, witziger und magischer Reihenstart, der Lust auf mehr macht. 4 von 5 Sternen!
Simone S, Buchhändler*in
Sehr herzerwärmende kleine Geschichte.
Das mehr als 500 Seiten gebraucht werden um diese Geschichte zu erzählen, erstaunt mich, dafür ist es doch ein wenig banal und vorhersehbar, aber süsses Setting.
„The House Witch – Der Koch des Königs“ von Delemhach Emilie Nikota ist definitiv ein Eyecatcher. Ein wunderschönes Cover mit einem ebenso wunderschönen Buchschnitt. Bei solch einer optischen Augenweide hätte ich vor einiger Zeit ohne zu zögern zugegriffen, vor allem weil auch der Klappentext genau meinem Geschmack entsprach. Allerdings bin ich hier sehr zurückhaltend geworden und war ein wenig am Überlegen, ob ich bei diesem Buch wirklich zugreifen möchte. Zu oft hatte ich Bücher in der Hand, die zwar wunderschön anzusehen waren, aber ansonsten mehr nicht zu bieten hatten.
Nicht so bei diesem Buch. Schon nach den ersten Kapiteln kam mir ganz banal in den Sinn: Ich lieb’s. Mehr konnte und wollte ich für den Anfang auch nicht sagen und ich war froh, dass ich über meine anfängliche Skepsis hinwegging. Ich genoss den Schreibstil, den mittelalterlichen Flair, mochte im Nu den Protagonisten Fin und hatte recht bald etwas zum Schmunzeln, Grinsen oder gar Lachen. Eine männliche Hexe, die einfach nur in Ruhe kochen möchte, dabei schlagfertig alle Beteiligten verbal aus dem Weg räumt und sich um Rang und Namen wenig schert. Ich habe mich selten bei einem Buch von Anfang an so gut unterhalten gefühlt und amüsiert.
Obwohl der Klappentext im Grunde das Wesentliche beschreibt, was einen in diesem Buch erwartet, wird dieser, meiner Ansicht nach, dem Inhalt nicht ganz gerecht. Ich dachte, ich bekäme ein kurzweiliges, spaßiges Cosy Fantasy zu lesen und würde damit ein paar nette Feel-Good-Stunden verbringen. Ja, das könnte man sicherlich so sagen. Aber, es war weit mehr. Die Autorin verstand es mit einer Leichtigkeit der Geschichte viel Tiefe zu geben; belehrte ohne erhobenem Zeigefinger. Es ging um Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Akzeptanz, respektvollen Umgang, Freundschaft, Treue und natürlich auch Liebe. Aber es war weder kitschig, noch gefühlsduselig. Es war humorvoll verpackt und doch absolut ernst zu nehmen. Ich genoss jede einzelne Seite und liebte es, wie die Charaktere sich weiterentwickelten.
Tja, die Charaktere. Ja, es gab einen Protagonisten: Finlay Ashowan, oder kurz Fin. Aber ehrlich gesagt möchte ich nicht einen einzigen Charakter aus diesem Buch missen. Egal, ob gut oder böse oder irgendetwas dazwischen. Die Mischung passte für diese unterhaltsame und spannende Geschichte. Und Spannung unterschiedlichster Art gab es reichlich. Sei es, wie Fin zu seinem Küchenteam kam und schließlich mit diesem Umging, auf welche Weise er auf den Hofstaat traf und wie es ihm dabei erging, wie sich die ganzen Verwicklungen entwickelten und wer welche Rolle spielte. Hier bewies die Autorin nicht nur, dass sie wortgewandt humorvoll war, sondern insgesamt in Bezug auf den Plot sehr einfallsreich. Das Leben bei diesem Hof war definitiv nicht langweilig und die Bedrohung seitens eines Nachbarlands nur eine Angelegenheit von mehreren.
Apropos Charaktere. Wenn man es genau betrachtet, bekam man es hier mit recht vielen Nebencharakteren zu tun, wovon etliche eine nicht unwesentliche Rolle einnahmen. Trotzdem verstand es die Autorin, alle peu à peu einzuführen, ohne dass man sich zahlenmäßig erschlagen fühlte und den Überblick verlor, wie es mir bei manch anderen Büchern schon passierte. Wohldosiert kam immer wieder jemand hinzu, manchmal auch ein paar mehr, und alle hatten eindeutige Eigenarten und Eigenschaften. So hatte ich überhaupt keine Probleme, mir diese zu merken und genoss den Schlagabtausch, den sich einige von ihnen passend lieferten, umso mehr. Was mich nun zu den vielen Dialogen führt, mit denen ich wahrlich meinen Spaß hatte. Mehr als einmal ging ich den einen oder anderen Abschnitt wieder zurück, weil ich mich bei den Dialogen köstlich amüsierte. Ich wünschte, ich könnte mir alles merken.
Was die Geschichte angeht, passiert irgendwie ziemlich viel. Wie es im Leben so ist, gibt es nie immer nur eine Sache, die um einen herum geschieht. So war es auch hier. Zwar führte ein roter Faden mit der Zeit immer mehr in Richtung Bedrohung eines Nachbarstaates, drumherum passierte jedoch einiges. Aber auch hier fand ich die ganzen Ereignisse passend, denn so entwickelte sich zwischen den Charakteren eine glaubhafte Beziehung, die dazu führte, Verständnis für ihr Verhalten und ihre Reaktionen zu haben. Egal, wie sehr man sich manchmal wünschte, dass sie doch irgendwie anders oder unkomplizierter reagieren würden. Man verstand, warum sie so reagierten, wie sie reagierten. Und letztendlich hatte doch alles in irgendeiner Form miteinander zu tun.
Ja, The Witch House ist eine Feel-Good-Story, bei der man das Gefühl hat, dass alles auf irgendeine Weise gut enden wird, sich am Ende alle freudig in den Armen liegen werden und alle Charaktere auf ihre eigene Art perfekt sind. Trotzdem ist es keine banale Story. Wie bereits erwähnt mangelte es nicht an Spannung und ich war bis zum Ende gespannt, wohin mich die Reise führen würde. Denn bei all den Ereignissen gab es immer wieder Überraschungen und Wendungen – langweilig wurde mir mit all den Cosy Vibes somit nie. Und bei ungefähr der Hälfte des Buches fragte ich mich, was um alles in der Welt noch alles passieren könnte, um die Spannung und Abwechslung weiter aufrecht zu erhalten. Und es passierte einiges, teilweise Kleinigkeiten, die zum großen Ganzen gehörten und wunderbar zur Entwicklung der Charaktere passten.
Auch vom Ende wurde ich nicht Enttäuscht. Im Groben konnte ich das Eine oder Andere sicherlich erwarten und das Ziel war zum Teil zu erahnen. Wobei der Weg dahin alles andere als geradlinig war. Und auch wenn in diesem Buch an einigen Stellen das Rad nicht neu erfunden wurde, störte es mich nicht, denn die Art und Weise wie alles verpackt wurde, passte und sorgte für mich unverkennbar für einige sehr unterhaltsame Lesestunden.
Genau betrachtet, fällt mir gerade nichts ein, was mir bei diesem Buch weniger gut gefällt. Außer, dass ich noch nicht herausfinden konnte, wann die Fortsetzung erscheint, weil ich es kaum erwarten kann zu erfahren, wie es mit Fin und seinen Freunden weitergeht. Deswegen gibt es von mir nur ein kurzes Fazit zum Reihenauftakt: Ich lieb's.
Buchhändler*in 721523
Ich habe dieses Buch so gerne und begierig gelesen wie ich es schon lange nicht mehr hatte! Es hat von Anfang bis Ende Spaß gemacht und alle Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen.
Man erahnt relativ schnell, dass es eben nicht nur um das höfische Geschehen in einer Küche geht, sondern sich da ein politischer Plot entwickelt, in den unsere Hexe verwickelt wird. Mir hat die facettenreiche Gestaltung von Finlay wunderbar gefallen und die bilderreiche Beschreibung werden es jedem Leser sehr leicht machen, sich schnell in die Handlung und den Palast hineinzufühlen.
Weshalb dieses Buch im englischsprachigen Raum keine viel größeren Wellen geschlagen hat, bleibt mir rein Rätsel, zumal es meiner Meinung nach auch das Publikum bedient, das z.B. Sophie im Schloss des Zauberers/Das wandelnde Schloss gelesen und geliebt hat.
Ich kann den zweiten Teil kaum erwarten!
Rezensent*in 487931
Cozy Fantasy im Leben einer männlichen Haushexe
Meine Meinung:
Ich war hin- und weg vom Cover und habe auch viele gute Berichte zur englischen Ausgabe gehört, wodurch meine Neugierde geweckt wurde.
Inhaltlich geht es um den neu eingestellten Koch Finlay Ashowan, der fortan im Schloss als Königlicher Koch arbeitet und alle Anwesenden mit leckeren neuen Gerichten begeistert. Die Handlung ist nicht komplex, denn obwohl es einen Plot zu den politischen Machtspielen in anderen Königreichen kommt, liegt der Fokus eher auf Fins Kochkunst, seine Beziehung und Umgang mit den anderen Schlossbewohnern, die Entdeckung und Entwicklung seiner magischen Kräfte, die politische Bedrohung aus dem Nachbarreich und das Liebeschaos namens Lady Annika Jenoure. Es gibt auch einige abzweigende Handlungsstränge, die vielversprechend klangen, aber nach einigen Kapiteln nicht weiter aufgegriffen wurden (Krakens Abenteuer).
Der Schreibstil ist für mich gelungen, auch wenn ich Zeit gebraucht habe, um reinzukommen (aber nicht wegen dem Schreibstil sondern der langsamen Voranschreitung der Geschichte). Nach einer Leseeingewöhnungsphase konnte mich der Schreibstil mitnehmen und mochte die Erzählerform, in der die Perspektive nicht nur auf Koch Finlay gerichtet ist, sondern auch mal zum König Norman, der Königin Ainsley, Annika Jenoure, Hannah und weiteren Nebencharakteren wie z. B. den Kater Kraken wechselt.
Ich lese normalerweise kein Cozy Fantasy mit wenig Spannung, Action oder Intrigen. Und genau das macht den Charme des Buches aus. Die ausgelassene Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch und ich hab es zu schätzen gelernt und fühlte mich pudelwohl in Fins Küche, mit seiner Küchenmagie und der natürlichen und manchmal humorvollen Interaktionen mit den anderen Charakteren wie Annika, Hannah, den drei Rittern Sirs Taylor, Lewis und Andrews, dem König, Kraken, Eric, etc. Es wurde bei mir herzlich gelacht und Freude versprüht.
Das Worldbuilding ist auch gut gelungen und ich fühle mich mittendrin im Geschehen, nicht zuletzt auch wegen der bildlichen Beschreibungen. Gelegentliche Ausreißer gab es schon, die mich ein wenig aus der Story ausgerissen habeb wie Bulgogi, Kimchi und dass gerne Fin bei Hof höhergestellte Personen einfach Duzt. Zu Letzterem gibt es einen Hinweis als Anmerkung am Anfang, weshalb es nicht zu stark ins Gewicht fällt. Ansonsten werden im Buch unterschiedliche Arten von Wesen mit magischen Kräften unterschieden. Hexen sind Geschöpfe der Göttin und es gibt reine Elementhexen und sogenannte "mutierte Hexen" wie Fin einer ist als sogenannte Haushexe. Dann sind da noch Magier/Zauberer, die von Natur aus keine magischen Kräfte besitzen und mithilfe eines Magierkristalls und jahrelanges Studium ihre Kräften kommen. Die Informationen sind durchaus spannend und deshalb kommt es gerne mal zu Auseinandersetzungen zwischen unserer Hexe Fin und Magier Lee.
Und ganz besonders liebe ich die Charaktere, denn auch wenn sie Maken haben, haben sie auch Werte wofür sie einstehen. Fin ist ein gutes Beispiel eines Mannes mit dem Herz am richtigen Fleck, aber dessen scharfe und spitzbubige Zunge und sein räudiges Temperament ihn schon öfters in Bredouille gebracht haben. Seine Beziehungen zu den ganzen Bewohnern des Schlosses könnten nicht unterschiedlicher sein, ob nun Witzeleien und Albernheiten mit (Prinz) Eric, wortwitzige Gefechte mit Berater Howard, Sticheleien mit Magier Lee, Beschützerinstinkte gegenüber Hannah und Flirts mit Lady Jenoure: Hier wird man fündig und die Auswahl an Figuren musste ich einfach lieben. Allen voran Fins Entwicklung am Ende empfand ich sehr positiv und wie ihm alle beigestanden sind.
Mein Fazit:
Alles in allem eine empfehlenswerte Geschichte, wer einen Ausklang braucht von komplexen Geschichten und es langsam angehen will. Delemhach (Emilie Nikota) entführte mich in dieses wohlige Zuhause, bei dem Lachen, gutes Essen und authentische Charaktere auf der Speisekarte hausen. "Vermaledeiter Magiersohn" wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. XD
Meine Bewertung: 4 Kochsterne 🌟🌟🌟🌟
Saliha B, Buchhändler*in
Ich LIEBE dieses Buch und freue mich auch schon riesig auf die nächsten Bände der Reihe. Fin ist eine absolute Icon. sassy und starker Charakter. Die Geschichte ist Herzwärmend genau wie das gekochte das Fin herbeizaubert. Man kommt langsam aber auch irgendwie schnell in die Story rein. Definitive Empfehlung!
Claudia E, Rezensent*in
Nachdem ich bei Sarah Beth Durst auf den Geschmak gekommen bin, war es naheliegend, auch bei vorablesen mal cosy Fantasy auszuprobieren. Und ja, das Cover und der Klappentest von "The house witch" waren einfach zu ansprechend. Da konnte ich gar nicht anders, als zuzuschlagen.
Es geht im Prinzip um den neuen Koch Finlay Ashowan, der mit seinem Amtsantritt den Haushalt von König Norman gehörig aufmischt. Und zwar anfangs ganz leise und unauffällig. Und ganz langsam. Auf das Tempo von diesen Cosy-Geschichten muss man sich natürlich einlassen. Also es hat fast keine Action und die Spannung entsteht auch mehr durch Dialoge und unterschwellige Handlung denn durch Abenteuer und Suspense.
Im Vergleich zu den Durst-Büchern fehlte mir noch ein bisserl was für den letzten Stern. Aber ich denke, für den ersten Band war das schon ganz ordentlich und machte mir Lust auf die Fortsetzung.
Susann K, Buchhändler*in
Ein mürrischer, introvertierter Hexer namens Fin arbeitet als Koch an einem mittelalterlichen Königshof. Er räumt in der Küche auf (degradiert unhöfliche Ritter zu Helfern), kocht exzellent und verliebt sich plötzlich in die Spionin Annika. Währenddessen droht ein Krieg mit dem Nachbarland Troivack.
Fokus auf Freundschaft, Respekt gegenüber Frauen, Homosexualität und Fairness.
Klassische „Cozy Fantasy“ mit viel Essen, Alkohol und einer Prise Magie
Kritikpunkte
Die Geschichte plätschert ohne viel Action dahin. Viele Handlungsstränge werden angerissen, aber nicht konsequent zu Ende geführt.
Personen handeln oft widersprüchlich (z. B. plötzliche Vertrauenssprünge des Königs; die Liebesgeschichte wirkt überstürzt).
Es fehlt an erzählerischer Tiefe und Erfahrung in der Umsetzung; das Buch endet mit vielen offenen Fragen
Verkaufsempfehlung:
Ein „Wohlfühlbuch“ für Leser, die Atmosphäre über Logik setzen. Trotz der Schwächen erzeugt es genug Neugier, um auch den Nachfolgeband in Betracht zu ziehen.
Buchhändler*in 1125225
Ein absolutes Jahreshightlight. Die Figuren sind toll und es macht mit jeder Seite mehr Spaß Ihre Geschichte zu erfahren. Ich wünsche ich könnte gleich den nächsten Teil weiterlesen.
Ralf H, Rezensent*in
An dem Königshof Norman beginnt der neue Koch Finlay in der Küche und als erstes reduziert er drastisch das Personal, nachdem er sich das Treiben in der Küche kurz angeschaut hat. Fortan arbeitet Finlay praktisch alleine in der Küche mit wenigen Helfern, die außerhalb der Küche Rohstoffe für die Speisen vorbereiten, z.B. Gemüse zu putzen und kleinzuschneiden. Auch diese Helfer sind speziell, denn eigentlich sind es Ritter, die für ein Vergehen büßen müssen, doch jedes ursprüngliche Aufbegehren, weiß Finlay sofort im Keim zu ersticken.
Meinung:
Ein Fantasy-Roman mit einer Liebesbeziehung.
Finlay hat eine besondere Begabung, er ist eine Haushexe. Doch genau dieses Geheimnis versucht er mit allen Mitteln geheim zu halten. Mit seinen Speisen erobert er aber alle vom Hof des Königs Norman, so dass keiner viele Fragen stellt. Und den wenigen Fragen weicht Finlay geschickt aus, wenn da nicht die Adlige Annica wäre.
Da es im Umfeld des Königreiches brodelt, rechnen viele mit einem Krieg. Und so wird auch Finlay in Intrigen hineingezogen, die noch durch alte Prophezeiungen befeuert werden. Da Annica immer mal wieder bei Finlay in der Küche erscheint kommen sich die beiden ungewollt näher, doch eine Beziehung zwischen einer Adligen und einem einfachen Koch geht ja gar nicht.
Die Geschichte ist spannend erzählt und durch herausfordernde Überfälle und Intrigen haben alle beteiligten alle Hände voll zu tun, so dass die Spannung auch bis zur letzten Seite sehr hoch bleibt. Als Leser leide ich mit Finlay mit, aber auch mit Annica, die ebenfalls durch ihren cleveren Einsatz versucht die Kriegsgefahr zu bannen.
Fazit:
Sehr emotionales Spektakel rund um die Küche und mehr: fünf Sterne.
Eine Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Flüssiger Schreibstil mit viel Wortwitz.
Leider gibt es zu viele Handlungsstränge, die sich verlieren und nicht gelöst werden. Der zudem notorisch übermäßige Alkoholkonsum als Lösung für alles ist in meinen Augen völlig unnötig.
Rezensent*in 2045031
Housewitch war für mich eine absolute 5 von 5.. Ich bin ehrlich gesagt mit gar nicht so hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, wurde aber schon von den ersten Seiten an komplett überzeugt.
Die Erzählweise ist zunächst etwas ungewohnt, passt aber einfach perfekt zu diesem Buch und trägt enorm zur besonderen Atmosphäre bei. Was ich besonders geliebt habe: Es geht nicht immer nur um konkrete Handlung oder große Ereignisse, sondern es gibt so viele kleine, ruhige Szenen, die einfach nur glücklich machen.
Für mich fühlt sich dieses Buch an wie eine warme Tasse Tee an einem kalten Wintertag – gemütlich, tröstend und einfach schön. Es hat mich mehrfach zum Lachen gebracht, ist humorvoll, liebevoll und gleichzeitig auch stellenweise überraschend tiefgründig.
Ich habe jede Seite genossen und bin wirklich rundum zufrieden. Die Vorfreude auf die Fortsetzungen ist jetzt schon riesig!
~ 𝑹𝒆𝒛𝒆𝒏𝒔𝒊𝒐𝒏 ~
*𝑊𝑒𝑟𝑏𝑢𝑛𝑔*𝑅𝑒𝑧𝑖𝑒𝑥𝑒𝑚𝑝𝑙𝑎𝑟*
Q.: Mögt ihr cozy Fantasy?
𝑻𝒊𝒕𝒆𝒍: The House Witch - Der Koch des Königs
𝑨𝒖𝒕𝒐𝒓/𝒊𝒏: Delemhach
𝑽𝒆𝒓𝒍𝒂𝒈: Klett-Cotta Verlag
𝑺𝒆𝒊𝒕𝒆𝒏: 624 im Print
𝑬𝒓𝒔𝒄𝒉𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈𝒔𝒕𝒆𝒓𝒎𝒊𝒏: 14. März 2026
𝑩𝒂𝒏𝒅: 1 von ?
𝑻𝒓𝒐𝒑𝒆𝒔: Cozy Fantasy, Found-Family
𝑺𝒑𝒊𝒄𝒆: 0/5
𝑩𝒆𝒘𝒆𝒓𝒕𝒖𝒏𝒈: 4/5⭐️
Eigentlich hebe ich mir so Bücher ja lieber für den Herbst auf, aber hier konnte ich so lange nicht mehr warten.
Finlay ist mehr als nur ein begnadeter Küchenmeister, er ist eine Haushexe und geht mit alter, schützender Magie um. Mit feinem Gespür für Menschen und Mahlzeiten bringt Fin Ordnung in die chaotische Schlossküche und gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie.
An seiner Seite stehen: sein vierbeiniger Begleiter, das schwarze Kätzchen Kraken und die kluge Adelige Annika, mit der Fin bald mehr verbindet als eine Freundschaft.
Mir hat die Geschichte ganz wunderbar gefallen. Der Schreibstil war super angenehm und flüssig zu lesen, es war detailreich und sehr humorvoll.
Die Charaktere waren zahlreich vorhanden. Neben Finlay und Annika hatten wir noch die königliche Familie samt kleinen Prinz, einige Diener und Küchenhilfen umd den einen oder anderen Ritter. Trotz der vielen Charaktere habe ich den Überblick behalten, da sie toll in die Geschichte eingebunden werden und jeder für sich einzigartig und authentisch gezeichnet wurde.
Das Worldbuilding ist nicht wirklich erwähnenswert, da es ausschließlich im Schloss spielt, das hat mich aber überhaupt nicht gestört, es konnte mich trotzdem absolut abholen und fesseln.
Wenn ihr also noch eine gemütliche Geschichte für verregnete Apriltage sucht kann ich euch diese wärmstens empfehlen. Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die Fortsetzung.
Ein Buch so vielseitig wie die Elemente. Als Hexe hatte Fin es nicht immer leicht. Als er am Hof den Königs die Stelle des Kochs bekleidet, stolpert er zusehends in viele Abenteuerliche Momente, mit Alkohol. Rittern, schönen Frauen und cleveren Katzen.
Hier passier sehr viel und man wird wirklich gut unterhalten. Manchmal haben mich einige Passagen sprachlich oder inhaltlich etwas befremdet. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde Band zwei sicherlich lesen. Das Ende ist ganz toll gewählt und macht genauso hungrig auf mehr wie Fins leckere Speisen.
Mel B, Buchhändler*in
Ich hatte sehr viel Spaß an diesem Buch! Es hat sich ein bisschen angefühlt wie die junge Version des Zauberers aus dem Film die Hexe und der Zauberer.
Die Nebencharaktere waren ebenfalls sehr vielfältig und hatte eine gewisse Tiefe sodass sie authentisch wirkten. Allen in allem ist dieses Buch ein 5 Sterne read fur mich.
Gemütlicher Einstieg in eine märchenhafte Cosy Fantasy
Der junge Koch Finlay Ashowan tritt seine neue Stelle am Hof von Daxaria an. Was keiner erfahren soll, er ist eine Haushexe! Seine Zauberkräfte bündeln sich in allem, was Heim und Herd betrifft. Zunächst bringt er die Schlossküche in Ordnung, dann liefert er sich eine heftige Diskussion mit der Hausdame Ruby, die im deutlich mehr Helfer anträgt als Fin beschäftigen möchte. Je weniger Menschen der Koch um sich hat, um so sicherer fühlt er sich. Doch die geheimnisvolle Adelige Lady Annika und der siebenjährige Prinz Eric scheinen eine Vorliebe für Finlays Gesellschaft zu entwickeln. Und dann stellt ihn auch noch der Hofmagier auf die Probe.
Was ist Cosy Fantasy? Als solche wurde „The House Witch 1: Der Koch des Königs“ in meiner Lieblingsbuchhandlung beworben. Prompt wurde ich neugierig und gab dem Buch eine Chance. Ich habe es nicht bereut.
Finlay ist eine Haushexe. Genau genommen ist er der einzige seiner Art seit 100 Jahren. Viele der anderen Hexen schauen auf ihn herab, da er eine hybride oder „unreine“ Hexe ist, wie fanatische Puristen sagen. Zu diesen gehört auch sein eigener Vater, den er seit 20 Jahren nicht mehr getroffen hat. Die Menschen misstrauen allen Hexen, die erst seit 50 Jahren nicht mehr verfolgt werden. Das erklärt, warum Fin so eigenbrötlerisch ist und häufig unhöflich bis schroff erscheint. Erst im Schloss lernt er Freundschaft, Loyalität und Zuneigung abseits der Mutterliebe kennen. Das beginnt mit seinem tierischen Sidekick, dem kleinen Kater Kraken und setzt sich mit dem blitzgescheiten Prinzen Eric fort. Später beschützt er das Küchenmädchen Hannah vor den derben Späßen übergriffiger Ritter und gewinnt eine loyale Freundin. Dass er sich auch noch verliebt, damit hätte Fin selbst nicht gerechnet. Doch natürlich stehen dieser Verbindung große Hindernisse im Weg. Während dieser Entwicklungen im Schloss mehren sich im Land unheilvolle Zeichen. Das aggressive benachbarte Königreich Troivack rüstet zum Krieg gegen Daxaria. Annikas widerlicher Bruder Lord Piereva und Fins machtgieriger Vater Aidan Helmer, der dort als Militärchef agiert, sind daran maßgeblich beteiligt.
Nach und nach werden die zahlreichen Protagonisten vorgestellt, die dank des gemächlichen Erzähltempos den Leser nicht überfordern. Die Charaktere haben mich schnell begeistert. Der sympathische Fin, der sich seiner Fähigkeiten nicht voll bewusst ist und trotz einer liebevollen Mutter keine schöne Kindheit hatte. Die geheimnisvolle, mutige Annika, die sich als Frau in einer männerdominierten Welt durchsetzen will und eine fähige Spionin ist. Das Küchenmädchen Hannah, eine meiner Lieblingsfiguren, die mit Fins Hilfe ihr Selbstbewusstsein entdeckt und sehr loyal ist. Das sympathische Königspaar, Norman und Ainsley, mit ihrem liebenswürdigen Sohn. Auch die Nebencharaktere sind individuell gezeichnet, bspw. die drei bzw. vier ungehobelten Ritter, die eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen.
Das Worldbuilding überzeugt, wir finden uns in einer mittelalterlichen Zeit wieder, die magische Elemente aufweist. Besonders gefallen hat mir die märchenhafte Atmosphäre und die gemütliche Entwicklung der Erzählung. Für manchen Leser kommt vermutlich die Spannung zu kurz, aber die Autorin stellt im Einstiegsband ihre Charaktere und die Schauplätze vor. Damit füllt sie locker die 624 Seiten des ersten Bandes, ohne dass bei mir Langeweile aufkam. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass nun die Weichen für den Fortgang der Geschichte gestellt sind. Lediglich mehr Raum für Kätzchen Krakens eigene Geschichte hat mir gefehlt. Insgesamt hat mich diese warme, märchenhafte Cosy Fantasy aber bestens unterhalten. Im englischen Original existieren bereits drei weitere Bände, was mich auf eine baldige Fortsetzung der Reihe hoffen lässt.
4,5 von 5 Sternen
Wer ein interessantes Magiesystem, ein bisschen Liebe, viel Feminismus und die gewisse Prise an Witz in seinen Fantasy-Geschichten sucht, der ist bei the House Witch genau richtig. Auch wenn ich es nicht zwingend als Cosy-Fantasy bezeichnen würde, ist es doch eher auf der ruhigeren Seite. Der Schreibstil von Nikota ist zudem auch ein sehr bildlicher und ruhiger, wobei sie es schafft, gleichzeitig immer mal wieder etwas zum Lachen einzubauen. Zwischendurch ist mir der Plot ein bisschen zu wenig vorangeschritten, aber davon abgesehen ist es wirklich ein schöner Reihenauftakt, der einen gespannt auf die nächsten Teile zurücklässt.
Bibliothekar*in 1405584
Ein gelungener Einstieg in eine Reihe mit Potential. Sympathische Charaktere, auch wenn die Hauptfigur manchmal etwas nervt mit seinem mangelnden Selbstbewusstsein. Die Handlung ist spannend und durch Magie und eine Portion Romantik auch schön zu lesen. Für Mittelalter-Fantasy-Fans eine empfehlenswerte Lektüre mit vielen liebevollen Details.
Zuallererst möchte ich an dieser Stelle das wirklich schöne Buchcover erwähnen, das mir zusammen mit dem passenden Titel sofort ins Auge gefallen ist. Der Klappentext hatte mich ebenfalls auf Anhieb neugierig gemacht.
Voller Begeisterung habe ich mit dem Lesen angefangen, weil ich von der Grundidee und dem Setting wirklich begeistert war. Auch die ruhige und angenehme Atmosphäre fand ich sehr schön.
Mit Fin kam dann auch gleich frischer Wind in das Königshaus und ich muss sagen, dass er mir auf Anhieb sympathisch war. Ich mochte seine ruhige Art und dass er sich nicht einschüchtern ließ. Er wusste sich zu wehren, aber auch an Hilfsbereitschaft mangelte es ihm nicht.
Es gab ebenfalls andere Charaktere, die mir sehr gut gefallen haben. Allerdings muss ich sagen, dass hier so viele verschiedene Figuren in die Geschichte geworfen wurden, dass ich manchmal den Überblick verlor.
Die Handlung an sich fand ich auch richtig gut und teilweise sogar lustig, jedoch wurden einige Szenen zu sehr in die Länge gezogen und störten den Lesefluss dann leider doch etwas. Auch wurden zu viele Ereignisse und Situationen in die Geschichte aufgenommen, wodurch es sich wie ein Tohuwabohu / Chaos angefühlt hatte und ich an manchen Stellen den Faden verlor.
Es gab vieles, was mir sehr gut gefallen hat: Zum Beispiel die Mischung aus Magie und Alltag bei Hofe, sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber auch einiges, was mich wiederum gestört hat: Zu viele Personen und Ereignisse, die den roten Faden vermissen ließen und die langatmigen Ausschweifungen, die meinen Lesefluss erschwerten.
Fazit: Eine wirklich großartige Grundidee mit einem tollen Setting, sympathischen Figuren und auch ein paar richtig schönen Szenen. Trotz der angenehmen Atmosphäre war es streckenweise zu langatmig und durch die vielen verschiedenen Ansätze zu verwirrend. Dennoch würde ich dem Buch 3,5 bis ganz ganz knappe 4 Sterne geben.
Paula J, Rezensent*in
~Rezensionsexemplar ~
Werte Lords, werte Ladies, werter Koch es erwartet Sie eine cozy Fantasy-Sitcom
Wenn mich jemand fragt, wie ich The House Witch in einem Satz beschreiben würde, würde ich antworten: Ein Buch, wie eine Sitcom mit mittelalterlichem Setting und einer guten Portion Magie.
Das Buch setzt vorallem auf Humor und bringt eigentlich in jedem Kapitel einen Moment, in dem man zumindest schmunzeln muss. Jedoch ist er eher auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet. So gibt es z.B. Lord Dick Fuks, eine Runde Wahrheit oder Schneid und eine freche Katze, die die Schuhe des Königs als Katzenklo missbraucht. Dadurch nimmt sich das Buch stellenweise selbst nicht wirklich ernst und erhält den Sitcom-Charakter, bei dem ich im Kopf immer die typischen Lacher aus dem Off gehört habe. Dazu trugen auch die Nebencharaktere bei, die ich sehr unterhaltsam fand.
Mit der Hexenthematik wird ein Klassiker der Fantasyliteratur verwendet, der aber einen neuen Twist erhält, der mir gut gefallen hat. So werden auch Männer als Hexen bezeichnet, da die dahinter stehende starke Macht weiblichen Ursprungs ist. Neben den Hexen gibt es auch noch die, von Hexen verpöhnten, Magier, die ihre Kräfte nicht durch Geburt sondern durch eine Ausbildung erhalten haben. Auch die Art der magischen Kräfte folgt einem System, das ich so noch nicht gelesen habe. Neben reinen Kräften basierend auf den vier Elementen, gibt es auch Mischformen, die sich als eine Art Spezialisierung zeigen, wie bei unserem Protagonisten Fin. Er ist eine Haushexe und seine Fähigkeiten umfassen die Fürsorge und den Schutz seines Heims und seiner Bewohner.
Die Geschichte wird aus vielen unterschiedlichen POVs erzählt, die zum Teil nur einmalig auftreten. Diese fand ich stellenweise nur schwer zu unterscheiden und brauchte einige Sätze, um sie zu identifizieren, da der Erzählton in allen sehr ähnlich war. Bei der Perspektive der Katze Kraken frage ich mich zudem immer noch, wozu sie da war. Vielleicht erschließt sich das auch erst in den folgenden Büchern der Reihe. Trotz der vielen POVs wird die Handlung hauptsächlich aus der Sicht von Fin erzählt. Er ist ein vielschichtiger Charakter, dessen unterschiedliche Seiten sich auch im Laufe des Buches zeigen. Dennoch fand ich ihn als Charakter nicht gut ausgearbeitet und wenig greifbar. Seine Reaktionen wirkten oft zu impulsiv und inkonsistent, als würde er nur so handeln, damit sich die Handlung in eine Richtung entwickelt. Sein Charakter hatte dadurch zwar viele Facetten, die aber nicht schlüssig kombiniert wurden.
Diese Inkonsistenz trifft in meinen augen leider auch etwas auf die Handlung zu. Wie bei einer Sitcom fühlt sich jedes Kapitel wie eine neue Episode an. Es gibt zwar einen ganz leichten roten Faden, aber es werden immer wieder neue Thematiken eingebracht zwischen denen hin- und her gesprungen wird: das Leben als Haushexe, die Schwangerschaft der Königin, ein bevorstehender Krieg, die Beziehung zwischen Fin und Annika. Dadurch gab es kein wirkliches Ziel des Buches, auf das man beim Lesen hinfiebert und auf das man gespannt ist.
Insgesamt war The House Witch ein sehr unterhaltsames Fantasybuch. Es ist kein großes neues Epos, sondern eher leichte Unterhaltung für zwischendurch. Wer die Shrek-Filme oder die Mittelalterszenen in (T)Raumschiff Surprise mochte, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
Lina B, Rezensent*in
The House Witch ist für mich ein echtes Cozy-Fantasy-Wohlfühlbuch gewesen, perfekt zum Abschalten und einfach mal in eine andere Welt eintauchen. Die Geschichte hat so eine angenehme, ruhige Atmosphäre, die sich komplett durch das Buch zieht und genau das macht für mich auch den größten Reiz aus. 😊
Besonders gefallen hat mir die Idee rund um Fin. Eine Hexe, die nur in ihrem eigenen Zuhause zaubern kann, fand ich super originell. Dazu kommt, dass er Koch ist, was einfach richtig gut zur ganzen Stimmung passt. Fin ist ein unglaublich sympathischer Charakter, der weiß, was er will, zumindest meistens. Sobald es um das Thema Liebe geht, wird es dann doch etwas komplizierter, was ihn aber nur noch menschlicher macht.
Generell sind fast alle Figuren von Anfang an total liebenswert, wenn auch ein wenig skurril. Gerade diese Mischung macht sie aber so besonders und sorgt dafür, dass man sie schnell ins Herz schließt. Auch die schwarze Katze Kraken hat mir richtig gut gefallen und ich bin sehr gespannt, welche Rolle sie in den nächsten Teilen noch spielen wird.😄
Das Setting rund um das Schloss hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Es erinnert ein wenig ans Mittelalter, wirkt aber gleichzeitig magisch und verzaubert, sodass man sich beim Lesen komplett darin verlieren kann. Genau das ist mir auch passiert.😅
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war allerdings das Erzähltempo. Die Handlung entwickelt sich eher langsam, was zwar zur Cozy-Stimmung passt, mich aber stellenweise etwas rausgebracht hat. Ich bin dann manchmal abgeschweift und musste einzelne Passagen nochmal lesen, um wieder reinzukommen.
Auch Fins Charakterentwicklung ging mir persönlich etwas zu schleppend voran. Er braucht recht lange, um aus seinen gewohnten Mustern auszubrechen, was zwar nachvollziehbar ist, sich aber zwischendurch etwas gezogen hat.😅
Die leichte Romance im Buch hat mir dafür wieder richtig gut gefallen. Sie fügt sich schön in die Geschichte ein, ohne zu dominant zu sein, und rundet das Ganze perfekt ab.
Was mir am Ende aber am meisten in Erinnerung bleibt, ist einfach dieses Gefühl beim Lesen. Dieses Buch ist wie eine kleine Auszeit vom Alltag. Ein bisschen Magie, ein bisschen Romantik und ganz viel Wohlfühlatmosphäre.😊
✨📖 Rezension | The House Witch 1 ✨📖
Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Fantasyroman über einen königlichen Koch so sehr abholt – aber The House Witch hat mich komplett verzaubert. 🫶
Finlay Ashowan ist kein gewöhnlicher Koch. Zwischen dampfenden Töpfen, scharfzüngigen Küchenmitarbeitern und höfischen Intrigen entfaltet sich eine Geschichte, die gleichzeitig cozy und spannend ist. Seine ruhige, kluge Art und die leise Magie, mit der er das Schloss (und seine Bewohner) beeinflusst, machen ihn zu einem unglaublich besonderen Protagonisten.
Was ich besonders geliebt habe:
🍲 Die Mischung aus „cozy vibes“ und politischer Spannung
🐾 Kraken – dieses kleine Kätzchen hat mein Herz gestohlen
👑 Die Dynamik am Hof – voller Intrigen, aber nie überladen
💫 Die unterschwellige Magie, die sich ganz natürlich in die Geschichte einfügt
Und dann ist da noch Annika… die Entwicklung zwischen ihr und Fin ist einfach wunderschön langsam und glaubwürdig geschrieben. Kein erzwungenes Drama, sondern echte Emotionen. 🥹
Der Schreibstil ist angenehm leicht, oft humorvoll und gleichzeitig tiefgründig genug, um die ernsteren Themen nicht zu verlieren. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man sich einfach wohlfühlt – selbst wenn die Gefahr im Hintergrund wächst.
⭐️ Fazit: Ein absoluter Wohlfühl-Fantasyroman mit Herz, Humor und genau der richtigen Portion Spannung. Perfekt für alle, die Magie im Alltag lieben und Geschichten mit Seele suchen.
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)
Habt ihr es schon gelesen oder steht es noch auf eurer Liste? 👀
Ein zauberhaftes Buch, das für Fans von Cozy Fantasy perfekt ist.
Die Entwicklung von Fins Leben vom grumpy Einsiedler zu einem geliebten Freund im Schloss war wirklich schön, auch wenn ich ein paar mal doch frustriert über verschiedenen Missverständnisse war. Aber es ist ja alles geklärt - fürs erste.
Was mich tatsächlich irritierte, waren einige sehr abrupte Sprünge, bei denen mir irgendwas fehlte. Von einem Absatz zum anderen eine komplett andere Szene, Stimmung... da war ich mir an einigen Stellen tatsächlich nicht sicher, ob da in meinem Rezensions-Exemplar nicht vielleicht wirklich etwas fehlte. Nicht dramatisch, man kam schnell wieder rein, aber immer erstmal ein Stolpern.
Maria H, Rezensent*in
Dies ist ein Fantasyroman, der sehr gute Unterhaltung bietet. Eher ruhig und schön und mit viel Fantasy. Owohl es über 600 Seiten waren, habe ich dies Buch in kurzer Zeit gelesen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist auch sehr schön. Ich empfehle dies Buch gerne weiter.
Ich bin völlig verzaubert von The House Witch! Dieses Buch hat sich für mich wie eine warme Umarmung angefühlt,gemütlich, magisch und gleichzeitig voller Spannung und Herz.
Finlay Ashowan ist eine der sympathischsten Figuren, die ich seit Langem gelesen habe. Ein königlicher Koch, der nebenbei eine Haushexe ist? Allein diese Idee ist schon genial, aber wie sie umgesetzt wurde, ist einfach großartig. Fin ist ruhig, klug und unglaublich feinfühlig, und ich habe es geliebt, wie er mit kleinen Gesten und seiner Magie das Leben am Hof verändert.
Besonders begeistert hat mich das Setting: die Schlossküche! Statt klassischer Schlachten steht hier das Kochen im Mittelpunkt, dampfende Töpfe, liebevoll zubereitete Speisen und eine Magie, die sich ganz natürlich in den Alltag einfügt. Das Ganze hat so eine besondere, fast schon „cozy“ Atmosphäre, die ich beim Lesen richtig gespürt habe.
Aber unterschätzt dieses Buch nicht: Hinter der warmen Fassade verbirgt sich eine spannende Geschichte voller Intrigen, politischer Spannungen und dunkler Geheimnisse. Die Mischung aus Wohlfühl-Fantasy und ernsthaften Konflikten ist hier perfekt gelungen. Ich war gleichermaßen entspannt und gefesselt.
Auch die Nebencharaktere sind wunderbar ausgearbeitet, allen voran Annika, die stark, klug und einfach erfrischend ist. Und natürlich Kraken, das kleine schwarze Kätzchen, das sofort mein Herz erobert hat.
Die Entwicklung der Beziehungen, die leise aufkeimende Romantik und die unterschwellige Bedrohung im Hintergrund greifen so harmonisch ineinander, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Und als es zu Ende war, wollte ich am liebsten direkt weiterlesen.
Für mich ein absolutes Highlight und ein perfekter Auftakt für die Reihe. Wer gemütliche Fantasy mit Tiefe, Charme und einer Prise Spannung liebt, wird dieses Buch genauso verschlingen wie ich.
Katja Y, Rezensent*in
Die Erzählweise dieses Romans hat mich sehr an die Märchen meiner Kindheit erinnert. Die Sprache war einfach zu verstehen, es gab keine komplizierten "Zeitsprünge" oder schwer zu verstehenden Handlungen. Die Motivationen waren gerade heraus, für mich manchmal vielleicht zu gerade heraus oder zu unschuldig. Der Fokus scheint eher auf Atmosphäre, Alltag und liebenswerten Figuren als auf Tiefe, komplexer Handlung oder psychologischer Entwicklung zu liegen. Da ich zum Zeitpunkt des Lesens nicht wusste, dass es noch weitere Teile gibt, war ich über das abrupte Ende sehr überrascht. Sehr zu empfehlen für jüngere Leser*innen!
Buchhändler*in 1272394
Ich LIEBE alles an diesem Buch! ALLES! Von Kraken bis Fin, von Annika bis Hannah. Ich liebe alles. Ich sitze da in meinem Lesesessel und plötzlich lache ich aus vollem Hals. Ich bin gerührt, wenn Eric mit dem Kater spielt. Ich schwärme für einen rothaarigen Koch. Ich schmelze dahin, wenn goldbraune Bratkartoffeln mit Filet serviert werden. Dieses Buch ist zum Einkuscheln, Lachen und Wohlfühlen. Selten gibt es so gelungene Fantasybücher, in denen die Romanze eine nicht allzu große Rolle spielt und deshalb um so süßer schmeckt. In denen man einfach nur versinken möchte. Ich bin eine Zeit lang Teil dieses großen Schlosses und halte mich in der muckelig warmen Küche der Haushexe auf. Zudem habe ich den Aspekt, dass die Haushexe ein Mann ist, einfach nur gefeiert! Hier wird jeder auf seine Weise respektiert.
Danke! Und bitte bitte bitte mehr von solchen Büchern!!!
Carolin D, Rezensent*in
Fin ist auf Empfehlung der neue Koch des Königs. Zunächst beseitigt er das Chaos und reduziert die Anzahl seiner Helfer, denn er ist eine Haushexe und hat gar keinen Bedarf an so viel Unterstützung. Jedoch würde keinerlei Unterstützung auch auffallen. Jetzt muss er sich zunächst in seinem neuen Leben bei Hofe einfinden.
Der Schreibstil ist mega. Aus humorous romantic Fantasy sind humorous und fantasy gerade im ersten Teil des Buches definitiv führend. Ich weiß nicht, wie oft mein Freund mich schräg angeschaut hat, weil ich plötzlich laut losgelacht habe. Ab und an war es schon mal schwierig, direkt weiterzulesen, weil das Buch zu doll gewackelt hat. Die Dialoge sind mega, manchmal reichen schon die Gedanken und auch so sind einige wirklich unterhaltsame kleine Twists in der Geschichte versteckt.
Die Charaktere entwickeln sich deutlich weiter. Das stellt sich auch in der weiteren Entdeckung oder Entwicklung von Fins magischen Fähigkeiten dar. Dazu ist das Miteinander in diesem Buch weniger steif als es am Hof zu erwarten wäre. Mylady und mylord hier und ein dummer Spruch dort.
Spannung taucht hier und dort auch auf, da es nie ganz ruhig in einem Königreich zugehen kann (weil es nunmal nicht das einzige auf der Welt ist) und dazu kommt auch noch der Romantic Teil. Ich fand es sehr erfrischend, dass sich das verlieben, Gerüchte am Hof durchaus realistisch anfühlen. Es war nicht auf Seite 10 klar, wer dann auf Seite 200 mit wem ins Bett springt, sondern es hat sich alles langsam entwickelt.
Trotz meiner ganzen Begeisterung kann ich am Ende nicht mit 5 Sternen bewerten, sondern muss auf 4,5 Sterne reduzieren. Der ein oder andere Logikbruch findet sich. So hat Fin etwas im Ofen und wird dann für ein Fest abgeholt. Vom vorbereiteten Abendessen ist danach nicht mehr die Rede, die Küche steht zu Ende des Buches weiterhin. Dies kommt leider immer mal wieder vor. Dennoch freue ich mich sehr auf die deutsche Übersetzung aller weiteren Teile. Ich möchte noch so viel mehr Zeit mit Fin und seinen Freunden verbringen!
Es war cozy und vor allem sehr wholesome. Die Charaktere haben mir gut gefallen und diese Geschichte lebt auf jeden Fall komplett von ihnen. Auf den 680 Seiten passiert nicht sonderlich viel, es ist sehr character-driven und manchmal hab ich etwas einen spannenden Plot vermisst. Insgesamt war es aber ein schönes Buch zum Abschalten und Genießen und ich mochte Fin als Charakter sehr.
Rezensent*in 1861135
Überraschend anders
Inhalt:
Finlay Ashowan beginnt als Koch am Königshof von Daxaria. Als Hexe versteht es sich Fin außerordentlich auf die Menschen insbesondere durch seine Mahlzeiten einzuwirken. Doch obwohl Fin versucht sich aus Intrigen, Politik und den Konflikten am Hof herauszuhalten, es gelingt ihm nicht. An seiner Seite stehen sein Kater Kraken, die Viscountess Annika sowie einige weitere Personen, die ihm nach und nach ans Herz wachsen. Doch die Bedrohung durch ein anders Königreich und seine eigene Vergangenheit bringen Unruhe in die Heimeligkeit seiner Küche.
Meinung:
The House Witch ist anders, als ich es zunächst erwartetet hatte. Zu Beginn musste ich mich ein wenig auf den Schreibstil einlassen, der doch etwas ungewöhnlich ist, da es zwar aus der Erzählerperspektive geschrieben ist, es sich jedoch um einen allwissenden Erzähler handelt. Dies habe ich noch nicht so häufig in Büchern, insbesondere bei Fantasybüchern gelesen. Nach einigen Kapiteln war diese Art der Erzählperspektive jedoch durchaus sehr toll zu lesen.
Insgesamt hat mir das Worldbuilding und auch die gesamte Storyline sehr gut gefallen. Sowohl die Hauptcharaktere insbesondere Ein, als auch die Nebencharaktere werden sehr toll beschrieben. Auch die jeweiligen Charakterentwicklungen, sowohl der Haupt- als auch der Nebencharaktere wie Hannah oder auch Kraken, sind hier sehr gut gelungen. Durch das gesamte Buch hinweg erkennt man die Entwicklung der einzelnen Figuren.
An einigen Stellen haben mir jedoch die Details gefehlt. Hier hätte ich mir mehr Erläuterungen und ein tieferes Auseinandersetzen mit den Geschehnissen oder auch den Emotionen gewünscht. Teilweise wurden Dinge nur angedeutet. Ob man diese Andeutungen richtig verstanden hat, wurde entweder erst im Laufe des Buches aufgeklärt oder stellenweise auch gar nicht. Das hat mir ab und an etwas Freude beim Lesen genommen. Weiterhin kam mir das Ende etwas zu plötzlich. Da noch viele ungeklärte Fragen und auch Konflikte offen geblieben sind, scheint es hier in jedem Fall noch einen weiteren Teil zu geben. Nach dem Ende des Buches kam es mir allerdings wie bei Serien und dem typisch amerikanischen Midseason-Final vor. Zu viele offene, ungeklärte Punkte, die mich das Buch als ein Teil einer Reihe halbwegs zufrieden abschließen lassen konnte.
Nichtsdestotrotz ist The House Witch ein wirklich schönes Fantasybuch, das durch seine ungewöhnliche Erzählweise, seinesgleichen sucht.
Bibliothekar*in 518160
Finley Ashowan tritt im Schloss des Königreichs Daxaria seine neue Stelle als Koch an. Neben vielen extravaganten Rezepten bringt er auch ein Geheimnis mit. Er ist eine Haushexe.
Wer Action und epische Schlachten sucht, ist hier falsch. Wer aber ein gut konzipiertes Kammerspiel schätzt, ist genau richtig. Hautnah begleitet man Finlay, den faszinierenden Hauptcharakter, in der Schlossküche. Mit seiner ungehobelten Art eckt er schnell an. Hinter der harten Schale verbirgt sich jedoch ein sehr verletzlicher, mitfühlender Kern. Seinen Schutzbefohlenen eilt er stets zu Hilfe. Obwohl impulsiv und kämpferisch, wendet er Vieles einfühlsam zum Guten. Alle, die hinter seine Fassade blicken, akzeptieren sein Wesen und stehen ihm hilfreich zur Seite. Das psychologische Drama entfaltet sich zwischen den unterschiedlichen Bewohnern des Schlosses. Die intensiven Dialoge zwischen Koch, König, Königin, Adligen, Rittern, Hausangestellten, Magiern und Hexen sind immer tiefgründig und teilweise humorvoll. Aktuelle Themen werden angesprochen. Die intime Atmosphäre, die durch den begrenzten Schauplatz und Fins Kräfte, die nur in seinem „zu Hause“ wirken, entsteht, verstärkt dies. Das Schloss als Handlungsort ist eine perfekte Wahl. Überschaubar, aber groß genug, um Fins Magie genügend Spielraum zu lassen. Als Haushexe ist der Ausgangspunkt seiner Kraft die Küche. Mit seinen Kochkünsten wirkt er Wunder, auch ohne Magie, nach dem Motto: „Liebe geht durch den Magen“. Seine Speisen fördern die Gesundheit, machen krank und beeinflussen Gefühle. Fin kocht Rezepte aus aller Welt, besonders aufgefallen ist mir eines aus Korea. Insgesamt spielt die Geschichte in einer fiktiven Welt, in der verschiedene Königreiche im Wettstreit miteinander stehen. Diese Welt ist frei von Technik und ähnelt dem späten Mittelalter. Es existiert erlernte oder angeborene Magie, die mit den Elementen Erde, Wasser, Luft oder Feuer verbunden ist. Standesunterschiede, Streben nach Macht, Geheimnisse und Intrigen prägen das Geschehen. Die Konflikte, die aufgezeigt werden, bleiben bis zum Ende des Buches ungelöst. Geheimnisvolle Andeutungen lassen den Leser rätseln, was als Nächstes im Leben von Finlay passieren wird. Deshalb bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Außerdem möchte ich unbedingt mehr über den jungen Kronprinzen Eric und den liebenswerten Kater Kraken erfahren.
Cosy Fantasy vom Feinsten für alle Freunde von ruhigen Geschichten und psychologischem Drama im Stile eines Kammerspiels. Das Setting fühlt sich nach Mittelalter an und enthält viel Magie, schmackhafte Gerichte, aber auch hochaktuelle Fragestellungen. Die spannungsgeladene, überraschende und geheimnisvolle sowie familiäre Atmosphäre macht den Reiz der Geschichte aus.
„The House Witch“ ist ein absolut gelungener Reihenauftakt ✨
Finley Ashowan, der neue Koch in der Schlossküche des Königreichs Daxaria, ist alles andere als ein typischer Protagonist. Mit seiner rauen Art eckt er oft an – aber genau das macht ihn so interessant und besonders.
Ich war von Anfang an gefesselt von dieser Welt. Der Plot ist wirklich außergewöhnlich und hebt sich angenehm von vielen anderen Fantasy-Geschichten ab.
Dazu kommen tolle, vielschichtige Charaktere und ein wunderschöner Schreibstil, der einen komplett eintauchen lässt. Die Welt von Daxaria fühlt sich lebendig und detailreich an – man möchte eigentlich gar nicht mehr weg.
Für mich ein richtig starker Start in eine Reihe 💫
Lynn-Marie R, Rezensent*in
Tolles Buch sehr zu empfehlen auch wenn es viele Seiten hat fliegt man nur so durch die Seiten. Cozy Fantasy im Leben einer männlichen Haushexe
Wiebke V, Buchhändler*in
"The House Witch" hat nicht nur ein wunderschönes Cover und einen tollen Farbschnitt, sondern auch die Geschicht hat mir sehr gut gefallen. Mir war Finlay sofort sympatisch, aber wenn ich ehrlich bin finde ich besonders den kater Kraken toll. Der Abschnitt aus seiner Sicht ist einfach nur klasse und ich habe zwischendurch laut gelacht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Lea Michelle M, Buchhändler*in
Dieses Buch war einfach nur süß.
Ich fand die Erzählstruktur am Anfang ein bisschen verwirrend, weil zwischen den POVs gesprungen wurde und ich mich daran erst einmal gewöhnen musste. Danach ging es aber ganz leicht zu lesen.
Fin, unser Hauptcharakter, hat einen unfassbar tollen, trockenen Humor, den ich sehr liebe. Ich habe mit diesem Buch so viel gelacht.
Obwohl dieses Buch sehr cozy war, merkt man, dass in den nächsten Bänden noch mehr passieren wird.
Lehrende*r 1710760
Eine Haushexe erobert die Herzen der Menschen am Königshof
The House Witch hat mich direkt ab der ersten Seite abgeholt. Man startet ohne lange Umwege mitten in der Geschichte und lernt zunächst Finlay kennen – den neuen Koch am königlichen Hof. Finlay ist aber alles andere als gewöhnlich.
Er ist herrlich eigen in seiner Art, nimmt es mit Etikette nicht allzu genau und spricht sogar mit Adeligen erstaunlich frei und ungezwungen. Gerade das macht ihn unglaublich sympathisch. Er bringt frischen Wind in das Schloss und sorgt nicht nur in der Küche für Veränderungen.
Einige Figuren sind mir sofort ans Herz gewachsen – besonders der Prinz, den ich wirklich sehr mochte ❤️
Der Schreibstil ist angenehm, bildlich und sehr atmosphärisch. Man kann sich komplett in die Geschichte fallen lassen, weil nicht nur die Umgebung wunderbar beschrieben wird, sondern sogar Gerüche, Stimmungen und Gefühle greifbar werden. Das macht das Lesen unglaublich lebendig.
Immer wieder sorgen spannende Szenen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Neben Magie und höfischen Intrigen entwickelt sich außerdem eine verbotene Beziehung, die Spannung hineinbringt.
Für mich ein wirklich gelungener Auftakt mit viel Atmosphäre, tollen Figuren und einer Geschichte, die Lust auf mehr macht.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
Magische Kochkunst
Das Reich Daxaria wird von König Normann regiert. Doch da ist der neue Koch, der bei Hofe immer mehr Einfluss gewinnt.
Als Finlay Ashowan königlicher Koch wird, ahnt niemand, dass er nicht nur ein Koch ist, nein er ist eine Haushexe mit alter und schützender Magie. Er hat feines Gespür für >Menschen, bringt Ordnung in die Schlossküche und gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie. Doch die Spannungen im Land spitzen sich zu und das Reich wird von dunklen Mächten bedroht. Fin wird ein Netz aus Intrigen gezogen. Sein Vierbeiniger Begleiter ist das schwarze Kätzchen Kranken, die Adelige Annika mit der Finn bald mehr verbindet als Freundschaft…
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. Auch bin ich gut in die Geschichte reingekommen und konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. In den Koch Fin, der eine Haushexe war, was natürlich niemand mitbekommen sollte. Deshalb bestand er auch darauf nur fünf Küchenhilfen zu beschäftigen, was schon etwas sonderbar anmutete. Denn in Nullkommanix war seine Küche in Ordnung und die Gerichte immer zur Zufriedenheit derer, die sie aßen. Doch irgendwann kam der König hinter sein Geheimnis, denn er fragte Fin aus und dieser mochte ihn nicht anlügen. Doch dem König war es egal, solange er seine Kräfte friedlich einsetzte. Auch die junge adelige Witwe wurde auf ihn aufmerksam und beobachtete ihn lange, zu lange, um nur etwas herauszufinden. Und Fin musste auch seine Küchenhelferin gegen drei Ritter verteidigen, die glaubten, sie wäre Allgemeingut. Dafür bekamen sie dann eine Strafe. Doch Daxaria wurde bedroht von seinen Nachbarn auf der einen Seite, und Fin musste überlegen, was er tun sollte, denn die Frau, die er liebte, war in Gefahr, verheiratet zu werden um Hilfe in diesem Konflikt zu erhalten. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.
Iris D, Buchhändler*in
Ein wunderschöne Fantasy Geschichte zum eintauchen in eine Welt voller Magie. Hexen können männlich sein, und nein, es sind dann keine Hexer!
Das lernen die LeserInnen direkt zu Beginn der Geschichte von Finley Ashowan, der seinen neuen Job als Koch des Königs antritt. Dass er eine Hexe ist, versucht er erstmal zu verbergen. Doch kommen immer mehr Bewohner, Adelige wie einfache Bedienstete und Ritter hinter Fins Geheimnis. Natürlich bekommt er auch einen Kater an die Seite, der ihm doch hin und wieder hilft. Uns selbstverständlich gibt es eine schöne Viscountess, in die Fin sich verliebt.
Es tut gut, mal keine Fantasy mit viel blutigen Kämpfen oder mit ausschweifenden Liebesszenen zu lesen. Dieses Buch ist spannend durch die magischen Verwicklungen und einem drohenden Konflikt mit einem anderen Königreich. Delemhach löst Streitigkeiten so, wie man sie auch ganz gerne im Alltag lösen würde: Männer - hier Ritter - die eine Frau und Mitarbeiterin oder auch andere Männer belästigen, werden zu einfachen Arbeiten abkommandiert, damit sie über ihr schlechtes Benehmen nachdenken können. Es baut sich Vertrauen zwischen den Edelleuten, Edelrängen und dem Koch auf, es bildet sich eine Wahl-Familie aus den Rittern und den Bediensteten und Homosexualität ist sowieso völlig normal.
Schönes Worldbuilding, eine Fantasy zum Träumen - Cosy Fantasy!
Mürrische Haushexe verzaubert jeden
König Norman von Daxaria herrscht gut über sein Königreich. Doch seit der neue Koch eingestellt wurde, wird sein Hof von dem Koch umgekrempelt.
Finlay Ashowan ist nicht nur ein hervorragender Koch, er ist eine Haushexe.
Kaum ist Finlay im Schloss ankommen, muss er erst einmal das Chaos in seiner neuen Küche beseitigen. Dabei legt er sich nicht nur mit der Hausdame an, sondern auch mit ein paar Ritter. Kaum ist etwas Ruhe in seinem neuen zu Hause eingekehrt, tritt eine vermummte Gestalt in seine Küche und hinterlässt ein Kätzchen. Auf den ersten Blick weiß Fin, dass ist sein Vertrauter.
Aber nicht nur das Kätzchen wird ein Freund von Fin, auch seine Gehilfen, der Prinz und Lady Annika freunden sich immer mehr mit der mürrischen Hexe an. Und bald verbindet Fin und Lady Annika nicht nur eine Freundschaft.
Je mehr Fin in seine neue Umgebung integriert wird, desto stärker werden seine Kräfte. Das bleibt auch dem König nicht verborgen und bittet Fin beim bevorstehenden Krieg um Hilfe.
Ich hatte am Anfang etwas Probleme mit dem Erzählstil. Denn ich lese nicht oft in der Perspektive des auktorialen Erzählers. Aber kaum sind die ersten 30 Seiten verflogen, ist die Geschichte richtig spannend geworden und ich habe mich an den Stil gewöhnt.
Ich finde alle Personen in dem Buch sehr authentisch. Die Charaktere sind mehr als man auf den ersten Blick sieht.
Ich finde es toll wie man die Entwicklung von Fin mit erleben kann. Am Anfang stößt er mit seiner direkten Art jeden vor dem Kopf und er macht sich keine Freunde. Aber er beschützt andere und zeigt so viel Courage, dass man Fin nur gern haben kann.
Den Humor finde ich einfach nur klasse. Ich habe so oft loslachen müssen. Wie die Charaktere miteinander umgehen oder welche Sprüche sie raus hauen.
Es ist kein typisch aktiongeladenes Buch, wo man von einer Szene in die nächste hetzt. Es ist entspannt, aber es passiert dennoch oft etwas, dass keine Sekunde Langweile auftritt. Im Gegenteil es ist so unterhaltsam gewesen und spannend auf eine eigene Weise.
Ich habe die Geschichte sehr gemocht und finde es schade, dass der 2. Band noch nicht erschienen ist. Ich finde diese Buch ist das beste Buch was ich seit langem gelesen habe, darum hat das Buch 5 Sterne verdient.
Der Auftakt zu einer Fantasyreihe, bei der der Held weder Abenteurer noch Ritter in strahlender Rüstung ist, sondern... der Koch.
Ein in einigen Augen viel zu Junger und viel zu arroganzer Koch. Anfangs könnte man noch meinen "...und warum ist der so ein Ekel?", doch das wird im laufe der Geschichte immer klarer.
Spritzig humorvolle Erzählweise, bei der auch Ernsthaftigkeit und Dramatik nicht fehlen. Das Buch fesselt nicht durch Hochspannung, sondern durch teils alltägliche Situationen, die man zu hundert Prozent nachvollziehen kann.
Nicole H, Rezensent*in
Die deutsche Ausgabe von The House Witch 1 hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Selten habe ich ein Buch gelesen, das eine so wunderbar entspannte und warme Atmosphäre verbreitet. Es ist, als würde man sich mit einer Tasse Tee in eine gemütliche Küche setzen und einfach für ein paar Stunden den Alltag vergessen.
Besonders begeistert hat mich der humorvolle Schreibstil. Immer wieder musste ich beim Lesen schmunzeln oder sogar laut lachen, weil die Dialoge und Situationen so charmant und liebevoll gestaltet sind. Der Witz wirkt dabei nie aufgesetzt, sondern entsteht ganz natürlich aus den Figuren heraus.
Was dieses Buch für mich aber wirklich besonders macht, ist das durchgehend harmonische Gefühl, das es vermittelt. Es gibt kaum Momente, in denen man sich unwohl oder angespannt fühlt – stattdessen begleitet einen eine konstante, angenehme Ruhe. Ich habe mich beim Lesen einfach rundum wohl und geborgen gefühlt.
Ich freue mich jetzt schon darauf, dass auch Band 2 auf Deutsch erscheint.
Anna-Lena P, Buchhändler*in
Ein absolut fantastisches Buch, das trotz der entspannten Erzählweise immer wieder kleine Spannungsmomente einbringt. Darüber hinaus ist auch die Liebesgeschichte wunderbar mit eingebunden und dominiert nicht das gesamte Buch. Es ist einfach eine schöne, warme Geschichte, die man jedem in die Hand drücken kann, um sich wohlzufühlen. Der einzige Makel, den dieses Werk vorweisen kann, ist die Tatsache, dass die Autorin manchmal Wörter gebraucht, die nicht zur Zeit der Geschichte passen.
Buchhändler*in 1158833
zuvor noch nie etwas von der Autorin gehört aber ich bin froh das es dieses buch mit tolle´m world building und fantastischem design gibt
Das war mal wieder eine richtig tolle cozy Fantasy Geschichte.
Super schöner Schreibstil, tolles magisches Setting mit sehr viel leckerem Essen, tollen Charakteren und einem tollen Found-Family-Trope.
Auch eine süße Liebesgeschichte durfte nicht fehlen, die auch komplett ohne spice sehr gut funktioniert.
Kurz und knapp, mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Auf jeden Fall eine große Empfehlung und 5 Sterne von mir.
House Witch von Emilie Nikota ist pure Cozy Fantasy. Finlay, die Haushexe, zaubert in der königlichen Küche von Daxaria nicht mit Feuerbällen, sondern mit schwebendem Geschirr und perfektem Essen. Seine Magie schafft Zuhause, bringt Chaos in Ordnung und gewinnt das Vertrauen der Hofleute, während Intrigen im Hintergrund lauern.
Fin überzeugt als schlagfertiger Protagonist mit großem Herzen. Die Dynamik mit Lady Annika, Prinz Eric, Magier Lee und Kater Kraken sorgt für Lacher und echte Tiefe. Dialoge sind humorvoll, die Atmosphäre warm und einladend wie eine Decke. Worldbuilding bleibt solide, aber oberflächlich, mit kleinen Brüchen durch moderne Anklänge.
Tempo ist gemächlich, der Mittelteil zieht sich, einige Fäden verlieren sich. Perfekt zum Runterkommen, nicht für Action-Fans. Für mich ein Wohlfühl-Highlight mit Herz und Humor.
Yasmine B, Buchhändler*in
The House Witch 1 – Der Koch des Königs erzählt die Geschichte von Finlay Ashowen, einem jungen, talentierten Koch am Hof von Daxaria, der mit seiner direkten Art oft aneckt. Am liebsten würde er einfach in Ruhe kochen und niemanden um sich haben – doch das gestaltet sich schwierig, denn ständig tauchen Menschen in seiner Küche auf. Außerdem hütet Fin ein Geheimnis: Er ist eine Haushexe und hat in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht, weshalb er seine magischen Fähigkeiten unbedingt verbergen will. Doch Kollegen, die königliche Familie und vor allem die charmante Adlige Annika machen ihm das Leben zunehmend kompliziert.
Die Geschichte überzeugt vor allem durch ihre gemütliche, fast schon „cozy“ Atmosphäre. Ein Großteil spielt in Fins Küche, wo sich nach und nach verschiedenste Begegnungen ergeben, die ihn nicht nur in persönliche, sondern auch in politische Verwicklungen ziehen. Dabei entwickelt sich Fin spürbar weiter, was sehr interessant zu verfolgen ist. Der lockere Umgangston – selbst gegenüber dem Königspaar – unterstreicht den entspannten Charakter der Geschichte, auch wenn das anfangs ungewohnt wirkt. Die Romanze entwickelt sich angenehm langsam und fügt sich gut ins Gesamtbild ein. Gleichzeitig sorgen humorvolle Szenen und lebendige Charaktere immer wieder für unterhaltsame Momente.
Insgesamt ist The House Witch eine wunderbar leichte, magische Geschichte mit viel Charme, Humor und einer sanften Entwicklung – perfekt für alle, die gemütliche Lesestunden mit einem Hauch Fantasy suchen.
J. D, Rezensent*in
Ich war sofort in das Cover verliebt und neugierig, worum es wohl in diesem Buch gehen wird. Fantasy für Einsteiger, zum Wohlfühlen und die Handlung spielt viel in der Küche.
Finlay Ashowan beginnt als Koch in der Hofküche von Daxaria. Was niemand wissen darf: Fin(lay) ist eine Haushexe und somit zu seiner Zeit einzigartig. Was aber nicht gut angesehen wird, die anderen Hexen meiden ihn, auch sein Vater. Denn eine Haushexe ist eben keine reine Hexe.
Finlay ist misstrauisch anderen gegenüber, weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat, aber so langsam öffnet er sich für andere. Da ist zum einen ein Kater, aber auch der junge Prinz und das Küchenmädchen Hannah.
Aber außerhalb der Küche läuft nicht alles so gut im Königreich, denn Troivack, das Nachbarreich, ist Daxaria nicht wohl gesinnt.
Ein schöner Schmöker, der sich viel Zeit nimmt für das Worldbuilding und die Einführung von Personen. Mir hat das Buch gute Lesestunden beschert.
Eine wunderbare und atmosphärische Slow-Burn-Romantasy am Küchenfeuer
Die Haushexe Fin beginnt eine Stelle als königlicher Koch am Hof – und muss dabei seine wahre Natur geheim halten, da er in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Fin ist ein wunderbar eigenwilliger Charakter: Er nimmt es mit der Etikette nicht allzu genau und begegnet selbst dem Adel erstaunlich offen und ungezwungen, was immer wieder für charmante und humorvolle Momente sorgt.
Der Schreibstil ist angenehm, bildhaft und sehr atmosphärisch. Nicht nur die Umgebung wird lebendig beschrieben, sondern auch Gerüche, Stimmungen und Gefühle werden greifbar. Dadurch lässt man sich mühelos in die Geschichte hineinziehen. Spannende Szenen sorgen zusätzlich dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Neben Magie und höfischen Intrigen entwickelt sich eine verbotene Beziehung, die der Handlung zusätzliche Tiefe und Spannung verleiht. Für mich ein rundum gelungener Auftakt mit viel Atmosphäre, starken Figuren und einer Geschichte, die definitiv Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Vanessa T, Rezensent*in
🍳🐈⬛ The House Witch 1
Handlung
Finlay Ashowan tritt seine Stelle als königlicher Koch im Schloss von Daxaria an – und niemand ahnt, dass er mehr ist als ein begnadeter Küchenmeister. Er ist eine Haushexe, Hüter alter, schützender Magie, die ihm beim Kochen hilfreich zur Seite steht. Mit feinem Gespür für Menschen und Mahlzeiten bringt Fin Ordnung in die chaotische Schlossküche und gewinnt schnell das Vertrauen der königlichen Familie. Zwischen dampfenden Kesseln, höfischen Intrigen und einer wachsenden Bedrohung aus dem Nachbarreich entfaltet sich eine Geschichte voller Magie, Eigenwillen und gemütlichem Chaos. An seiner Seite: sein schwarzes Kätzchen Kraken und die kluge Adelige Annika, mit der Fin bald mehr verbindet als nur eine Freundschaft.
Protagonisten
Finlay Ashowan (Fin): Kein strahlender Held, sondern ein zurückhaltender, vorsichtiger Charakter, der gelernt hat, seine wahre Natur zu verbergen. Er beschützt seine Küchenhilfen, greift ein, wo Unrecht geschieht, und will mit seiner direkten, manchmal eigensinnigen Art einfach nur für alle ein warmes, sicheres Heim schaffen.
Kraken: Fins schwarzer Kater, der nicht nur für Humor sorgt, sondern der Geschichte eine charmante, fast verspielte Note verleiht.
Annika Jenoure: Eine kluge, faszinierende Adelige, deren Blicke mehr Fragen stellen als alle Worte.
König Norman & Familie: Eine eigenwillige, aber liebenswerte königliche Familie, die sich langsam an Fin annähert und sein Geheimnis eines Tages doch durchschaut.
Fazit
"The House Witch" ist eine herzerwärmende Cozy Fantasy, die sich anfühlt wie eine heiße Tasse Kakao an einem regnerischen Nachmittag. Statt auf epische Action setzt die Geschichte auf Atmosphäre, Figurenentwicklung und kulinarische Gemütlichkeit. Die Schlossküche wird zum Zentrum des Geschehens, und die lebendigen Beschreibungen der Gerichte lassen einem beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Allerdings schreitet die Handlung sehr gemächlich voran – wer eine straffe, actiongeladene Fantasy sucht, wird hier eher enttäuscht. Mir persönlich war die episodenhafte Erzählweise manchmal einen Tick zu ruhig und die übergreifende Spannung etwas zu dünn gesät. Wer aber eine entspannte, charmante Fantasygeschichte mit viel Herz sucht und mit gemächlichem Tempo gut klarkommt, wird hier blendend unterhalten.
Bewertung: 4/5⭐
Kategorie: Zwischendurch-Lektüre (Cozy Fantasy)
Emoji-Ästhetik: 🍲🐈⬛🏰❤️🔥🍃✨
Spice-Level: 🌶️ (1/5 – leichte romantische Anklänge, aber sehr dezent und kuschelig)
Alexandra D, Rezensent*in
Fantasy zum Wohlfühlen
Finlay Ashowan ist ein Eigenbrötler, der sich nichts gefallen lässt. Und er ist der neue Koch am Hof von König Norman. Seine Küche ist sein Revier und nur er hat hier das Sagen. Seltsam ist, dass er zum Kochen kaum Personal braucht und es trotzdem schafft, für den ganzen Hof genug Mahlzeiten zuzubereiten. Doch Finlay hat ein Geheimnis: er ist eine Haushexe und möchte dies unbedingt verheimlichen. Als Haushexe verfügt er über viel Gefühl, weiß wenn jemand in Gefahr ist, schützt und verteidigt diejenigen, die er mag und kocht einfach göttlich. Nach und nach bekommt er immer mehr Freunde: ein kleines, schwarzes Kätzchen namens Kraken, den kleinen Königsohn Eric und auch seine Gehilfen. Als er jedoch die hübsche Adlige Annika kennenlernt, wird sein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt.
„The Houswitch 1“ ist ein gelungener Auftakt für eine spannende Reise in die Welt der Phantasie mit einem ungewöhnlichen Helden, dem Koch Finlay Ashowan. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie es mit dem sympathischen Finlay, der geheimnisvollen Katze Kraken und der klugen Adligen Annika weitergeht.
Unbedingt lesen!
Melanie K, Buchhändler*in
Eine drollige, aber enorm lesenswerte Mischung aus Cozy und High Fantasy mit einem Schuss Romantik.
Finlay ist der neue Koch am Hof des Königs - und ausserdem ist er ruppig, eigenbrötlerisch und ja, eine männliche Haushexe. Eigentlich will er seine Ruhe haben, aber eine hartnäckige Baroness, unzählige andere Bedienstete und ein Komplott auf das Leben des Königs halten ihn recht auf Trab.
Ich habe dieses Buch sehr gemocht, auch wenn das Erzähltempo schon recht gemütlich ist. Der humorvolle Schreibstil, die sympathischen Nebenfiguren und die Vermischung unterschiedlicher Genre gleichen das für mich aber definitiv aus.
Am besten mit einem Heissgetränk auf dem Sofa geniessen!
Vorab: Ich habe dieses Buch abgebrochen – nicht, weil es schlecht war, sondern weil es für mich persönlich einfach zu cozy war.
Die Charaktere sind unglaublich liebevoll und detailliert ausgearbeitet. Besonders Fin ist mir sehr ans Herz gewachsen, und gerade die Einblicke in seine Kindheit waren emotional und wirklich berührend. Auch das Setting ist wunderschön beschrieben – man fühlt sich sofort wohl und kann komplett darin versinken.
Allerdings hat mir persönlich etwas die Spannung bzw. die „Action“ gefehlt. Es ist eines dieser Bücher, die man jederzeit zur Seite legen kann, ohne dieses dringende Bedürfnis zu haben, sofort weiterlesen zu müssen. Für viele ist genau das ein Pluspunkt – für mich hat es aber dazu geführt, dass mich die Geschichte nicht vollständig packen konnte.
Nichtsdestotrotz ist The House Witch ein sehr schönes, atmosphärisches Buch mit einem angenehmen Schreibstil und viel Herz. Für Fans von ruhiger, cozy Fantasy definitiv eine Empfehlung – nur leider nicht ganz mein persönlicher Geschmack.
Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
In The House Witch von Delemhach geht es um die Haushexe Fin. Er beginnt die Stelle als königlichen Koch im Reich Daxaria und muss dabei verbergen, dass er eine Hexe ist. Er stellt so einiges um Schloss auf den Kopf, gerät anfangs mit jeglichen Kollegen aneinander und findet aber im laufe der Zeit wahre Freundschaften.
Der Schreibstil hat etwas Märchenhaftes und hat mir unglaublich gut gefallen. Zwar gibt es hier und da längere, verschachtelte Sätze, bei denen ich kurz ins Stocken gekommen bin, aber daran gewöhnt man sich schnell.
Das Worldbuilding ist atmosphärisch und sehr greifbar. Vor allem das Schlossleben mit seinen Abläufen und Hierarchien wird lebendig dargestellt, sodass man sich schnell mittendrin fühlt. Auch die politischen Strukturen werden verständlich beschrieben.
Das Magiesystem find ich sehr spannend, da die Hexenkräfte auf den Elementen beruhen.
Was mir richtig gut gefallen hat, ist das wir hier mal einen männlichen Protagonisten haben. Fin ist ziemlich stur, setzt gerne seinen Willen durch und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auf der anderen Seite hat er aber auch seine eigenen Traumata zu bewältigen, die ihn geprägt haben. Dadurch konnte ich mich richtig gut in Fin hineinversetzen und mitfühlen.
Ein echtes Highlight waren für mich auch die Kapitel aus der Sicht von Kraken, seinem Kater. Diese Perspektiven waren so unterhaltsam geschrieben, dass ich mich jedes Mal darauf gefreut habe.
Auch die Nebencharaktere bekommen durch verschiedene Perspektiven genug Raum, sodass man zu vielen von ihnen eine Verbindung aufbauen kann.
Ich fand The House Witch einfach unglaublich toll, weil es diesen absoluten cozy vibe hat und mich ständig zum Lachen gebracht hat. Es ist einfach mal was komplett anderes im Gegenzug zu den Fantasy Büchern die ich sonst lese und daher total erfrischend! Es gibt hier keine wirkliche Action, aber das fand ich absolut nicht schlimm, weil es nie langweilig wird. 😍
Alles in allem hat mir The House Witch unglaublich gut gefallen. Ich hab alles an diesem Buch geliebt und es ist definitiv ein Highlight für mich! Ich brauche das Buch jetzt noch unbedingt als Print Copy als Trophäe im Regal 🤭
Das Buch bekommt von mir daher verdiente 5 ⭐️
Buchhändler*in 622933
Das Buch hat mich besonders mit seiner ungewöhnlichen Hauptfigur abgeholt: Finlay Ashowan
Ich mochte Ihne von Anfang an sehr mit seiner direkten, eigenwilligen Art und besonders gefallen hat mir, dass er nicht wegschaut, wenn etwas falsch läuft. Auch die vielen anderen Figuren machen das Buch lebendig und lesenswert. Vom König über den MAgier bishin zu den Rittern... es gab viel für mich zu entdecken, auch wenn die große Anzahl an Charakteren manchmal etwas viel sein kann. Die Handlung selbst entwickelt sich eher gemächlich. Das hat zwar seinen Reiz, weil man tief in die Welt eintauchen kann, aber zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ein weing auf der Stelle tritt. Insgesamt war es aber eine wundervolle Cosy Fantasygeschichte, die ich sehr empfehlen kann.
Luise T, Rezensent*in
Optisch ein Highlight und innerlich gemütlich.
Okay, ich liebe die Gestaltung, das gebe ich ganz offen zu, und auch der Schreibstil hat mich schnell und flüssig durch die Handlung rund um Küchenhexer Fin getragen.
Fin ist wunderbar vielschichtig und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Insgesamt haben mir die Charaktere gut gefallen, es war genau die richtige Mischung. Die Handlung würde ich rückblickend eher ruhiger beschreiben, keine Wahnsinnswendungen oder Überraschungen, aber dennoch mit wohldosierten Geschehnissen in wunderbar gemütlicher Atmosphäre und großartiger Kulisse, um mich eingekuschelt durch die Geschichte treiben zu lassen. Dementsprechend habe ich eine angenehme Zeit mit dem Buch verbracht und freue mich auf das nächste Buch von Delemhach.
Wertung: 3,75*/5
Christina P, Rezensent*in
Überzeugende Wohlfühl-Fantasy
Das Königshaus von Daxaria bekommt einen neuen Koch. Was niemand weiß (und zunächst auch niemand wissen soll, wenn es nach ihm geht): Koch Finlay ist eine Haushexe. Dafür fällt er sofort durch diverse Umstrukturierungen in der Hofküche negativ auf. Und eckt bei einigen Leuten gewaltig an. Nicht nur der Hofmagier versucht, ihm auf die Schliche zu kommen. Auch andere Leute zeigen Interesse an ihm, aus verschiedensten Gründen.
Das Buch geht gemütlich los mit Finlays Einzug in die Hofküche. Seine Fähigkeiten sowie Hintergründe sind zunächst unklar. Zwar versucht er, sein Geheimnis auf etwas unwirsche Weise zu verbergen, doch wird beim Lesen schnell klar, dass er einen großen Gerechtigkeitssinn hat und sich für andere einsetzt.
Mit der Zeit kristallisieren sich neue Freundschaften heraus, sowohl Fin als auch die Leute in seiner Umgebung machen einige Charakterentwicklungen durch.
Pep bekommt die cozy Fantasy durch verschiedene Zwistigkeiten, magische Hintergründe zu Hexen und Magiern, politische Intrigen sowie eine sich anbahnende Romanze. Nicht zu vergessen Kater Kraken, der ebenfalls seine Sichtweise beizutragen hat. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, da nicht nur Fin so manches Mal der Schalk im Nacken sitzt. Ebenso wurden ein paar Gesellschaftsthemen gekonnt in die Handlung eingewoben.
So gemütlich, wie das Cover gestaltet ist, habe ich mich auch beim Lesen des Romans gefühlt. Cozy bedeutet hier keineswegs Langeweile, denn die Autorin hat es geschafft, dass immer etwas geschieht oder besprochen wird, was die Handlung voranbringt. Das Buch ist definitiv eine Reise nach Daxaria wert!
Heimelige Hexenvibes im MittelalterSchloss
-Rezensionsexemplar-
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Genre: Ein Feelgood Atmosphären FantasyBuch mit einer eigenbrödlerischen Haushexe mit Katze, ungehobelten Rittern, herzerwärmenden Schlossbewohnern, einem Romance Plot & einem heraufziehenden Krieg.
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Setting: Fin ist eine Haushexe & fängt im Schloss als Koch an. Er verheimlicht seine Fähigkeiten, aber mit Mut & Kochlöffel erobert er die Bewohner im Nu. Dabei braucht es genau ein Zuhause, denn soviele Konflikte wollen gelöst werden & ob der feindliche General mit einem Kriegsplan aufgehalten werden kann?
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Schnapp dir einen Kaffee & Ab in das etwas andere FantasyBuch
Cozy Fantasy mit einem sensationellen Hauptcharakter. Auch wenn er immer mehr Konkurrenz von verschiedenen Nebencharakteren hinnehmen muss, je länger man liest.
Das Konzept einer Haushexe gefällt mir ausgesprochen gut, denn so bringt dieses Buch ein wenig frischen Wind in die Ausprägungen der Magie. Auch das Verhältnis von Fin und Annika hat mir sehr gut gefallen. Hier geht es - wie im Großteil des Buchs - eher gemächlich zu und Entwicklungen erfolgen in einem realistischen Tempo. Ein Wohlfühl-Fantasy-Roman.
Selina Z, Buchhändler*in
The House of Witch 1 von Delembach Emelie Nikota ist ein gelungener Auftakt, der sofort Lust auf mehr macht. Schon ab den ersten Seiten zieht einen die geheimnisvolle und magische Atmosphäre in den Bann. Die Welt wirkt detailreich und spannend aufgebaut, sodass man neugierig immer weiterliest, um mehr über die Hintergründe und Figuren zu erfahren.
Besonders gefallen haben mir die interessanten Charaktere, die authentisch wirken und sich im Laufe der Handlung gut entwickeln. Die Mischung aus Magie, Spannung und emotionalen Momenten sorgt dafür, dass die Geschichte abwechslungsreich bleibt und keine Langeweile aufkommt. Auch der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und macht es leicht, komplett in die Handlung einzutauchen.
Die Autorin schafft es außerdem, viele Geheimnisse und offene Fragen aufzubauen, die neugierig auf die Fortsetzung machen. Genau das macht den ersten Band besonders stark und spannend.
Buchhändler*in 1339637
Ganz großartiges Buch, einfach richtig gemütlich und atmosphärisch.
Richtig tolle Charaktere, die mir irgendwie ein bisschen ans Herz gewachsen sind. Außerdem musste ich sehr oft lachen beim lesen und hat mich wirklich sehr gut unterhalten.
Ich habe das Buch total gerne gelesen. Es hat wirklich Spaß gemacht, doch jetzt heißt es wohl auf Band 2 warten...
Kann ich nur allen ans Herz legen die gerne Cozy Fantasy lesen, irgendwann werde ich es bestimmt auch nochmal lesen.
Charlotte S, Buchhändler*in
Wunderbare cozy Fantasy zum wohlfühlen.
Ein bisschen Fantasy, ein bisschen Romance und gaanz viel Essen.
Ich kann es sehr empfehlen
Einfach mal Kurz und knapp,
Sehr unterhaltsam, witzig, gute Charaktere.
Danke das ich es Rezensionsexemplar lesen durfte
Angelika S, Rezensent*in
Guter Auftaktband
Das Cover gefällt mir sehr gut, und süß dass Kater Kraken auch einen Platz darauf bekommen hat. Farbschnitte sind mir eigentlich recht egal, da es mir auf den Inhalt ankommt, aber dieser hier gefällt mir sehr gut, passt prima dazu.
Finlay Ashowan tritt seine neue Stelle als königlicher Koch an, und anfangs ahnt niemand, dass er eine Haushexe ist. Mit seinen Kochkünsten und seinem Gespür für seine Mitmenschen gewinnt er das Vertrauen vom König und seiner Familie. Er sorgt für Ordnung in der Schlossküche, und dafür dass die Ritter sich gegenüber seinen Mitarbeitern in der Küche anständig benehmen.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, auch dass es auch zwei Sichtweisen geschrieben ist fand ich ganz gelungen, auch dass die Romanze zwischen Fin und Annika eher im Hintergrund bleibt und erst gegen Ende mehr im Vordergrund steht, fand ich nicht schlecht. Kater Kraken finde ich ganz witzig, da würde ich mir wünschen, dass er in den nächsten Bänden eine größere Rolle in der Story spielt. Auch die restlichen Charaktere fand ich gut ausgearbeitet. Allzuviel passiert zwar im ersten Band nicht, aber ich vermute mal, dass die ganzen losen Bänden in den nächsten Bänden noch zusammengefügt werden.
Ich hoffe, dass die weiteren Bände zeitnah rauskommen, sonst werde ich wohl auf das Original ausweichen zum weiterlesen.
Rezensent*in 1984436
Dieses Buch ist wie eine Schüssel Hühnersuppe für die Seele – nur dass die Suppe magisch ist und dich vielleicht dazu bringt, Wahrheiten auszusprechen, die du lieber verschwiegen hättest. Wer Legends & Lattes geliebt hat, wird hier sein neues Zuhause finden. Es ist witzig, es ist cozy, und es macht verdammt hungrig.
Bewertung: 5/5 Kochlöffeln 🥄 (und ein Leckerli für Kraken)
Hab es wirklich genossen obwohl alles so langsam anging. 💗
Lehrende*r 1689484
Wie eine warme Tasse Kakao – cozy, magisch und einfach zum Wohlfühlen ☕✨
Dieses Buch ist wirklich genau das, was es verspricht: cozy Fantasy pur. Man wird sofort in diese warme, lebendige Welt gezogen – mit Schlossküche, höfischen Intrigen und ganz viel Herz.
Fin ist ein absoluter Lieblingscharakter 🥹 Seine ruhige, kluge Art und wie er mit seiner Magie arbeitet, macht ihn so besonders. Kein typischer Held, sondern jemand, der mit Empathie, Essen und leiser Stärke überzeugt.
Die Mischung aus Alltag im Schloss, Magie und langsam aufbauender Spannung funktioniert richtig gut. Es passiert nicht ständig Action – aber genau das macht den Charme aus. Man genießt die kleinen Momente genauso wie die größeren Entwicklungen.
Und dann noch Kraken, die Katze 😭🖤 allein dafür lohnt es sich schon.
Fazit: Cozy Fantasy zum Verlieben – warm, magisch und einfach ein absolutes Wohlfühlbuch ☕🖤✨
Buchhändler*in 2069165
Wenn man Fantasy, Abenteuer und ein liebevolles, chaotisches Königreich, in dem Intriegen vorherrschen, mag, dann ist The House Witch genau richtig. Mit Humor, Spannung und liebevollen Charakteren überzeugt das Buch voller magischer Abenteuer.
Buchhändler*in 1548387
Was soll man groß zu „The House Witch“ sagen, außer einfach nur was für ein großartiges Buch.
So sehr habe ich schon eine Weile nicht mehr gelacht, während ich ein Buch gelesen habe.
Die Magie fand ich total interessant, aber auch Fins Einstellung seinen Mitarbeitenden gegenüber gefiel mir sehr gut.
Und die Art und Weise, wie er Verbindungen zu seinen Mitmenschen aufbaut, von den Magiern mal abgesehen, gehörte zu einem der besten Punkte der Geschichte.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Spaß an Geschichten mit grummeligen magischen Köchen mit weichem Kern haben.
Aber Vorsicht: bei den leckeren Beschreibungen sollte man das Buch nicht hungrig lesen.
Ein unglaublich tolles Buch :), ich liebe es. Eine perfekte Geschichte für alle die eine Cozy-Fantasy zur Unterhaltung mit ganz viel Herz suchen.
Es geht um einen Koch, der die Küche einer Burg übernimmt. Er ist grummelig und viel zu direkt, aber genau das macht ihn so super. Ach und er ist eine Hexe.
Ich habe praktisch nur gegrinst beim Lesen.
Fazit: Zum Entspannend und Lieben.
Zuerst hat mich das Cover hier angesprochen. Ich mag solche wimmeligen Bilder auf denen es bereits soviel zu sehen gibt, alles was mit Küche, Lebensmittel und Katzen zu tun hat sowieso. Schön finde ich zusätzlich den farblich angepassten Farbschnitt. Ich begebe mich also zu König Norman ins Reich von Daxaria. Hier spielt der Koch Finlay Ashowan eigentlich die Hauptrolle als königlicher Koch. Zunächst versucht er Ordnung in die chaotisch geführte Schlossküche zu bringen. Ausserdem hat es es auch noch mit eigenwilligen Persönlichkeiten, Krieg, Intrigen, Machtverhältnissen, Liebschaften etc. zu tun. Da kommt Kraken, sein schwarzer vierbeiniger Helfer ins Spiel. Fin ist eine Haushexe mit Magie und es wäre doch gelacht wenn er nicht alles zu seiner Zufriedenheit lösen würde.
Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, ich hatte mich aber nach einigen Seiten bereits eingewöhnt. Es ist ein Cosy Fantasy und spielt sich hauptsächlich in der Schlossküche ab. Spannung ist wenig gegeben, aber das Buch lebt von seinen Charakteren, der für mich sehr bild - bzw. lebhaft dargestellt sind. Ich habe mich in der Geschichte wohl gefühlt, konnte lachen, mitfühlen und wer hätte nicht gerne selbst ein klein wenig Magie zur Hilfe?
Ein Buch, was ich immer wieder mal gerne zwischendurch zur Hand genommen habe und es nun an unsere Mädchen weiter gebe, die es bestimmt lieben werden. Die Fortsetzung werde ich in keinem Falle verpassen.
Rezensent*in 1230067
Die Magie eines Zuhauses und einer leckeren Mahlzeit
Finlay nimmt die Stelle als königlicher Koch an. Was aber niemand wissen darf ist, dass er eine Haushexe ist. Hexen werden zwar nicht mehr gejagt, doch wirklich freundlich ist man zu ihnen nicht. Fin erhofft sich ein ruhiges Leben bei Hofe, doch politische Spannungen, Intrigen und Konflikte machen ihm einen Strich durch die Rechnung.
In der Geschichte kommen viele Personen vor, die alle unterschiedlich sind und ihre Eigenarten haben. Am meisten mochte ich Fin und Annika, aber auch die Gruppe, die sich um Fin bildet, schließt man ins Herz. Fin ist ein lieber Kerl. Auf den ersten Blick kann er unfreundlich erscheinen, er muss aber eigentlich nur erst auftauen, dann ist er sympathisch. Annika ist eine selbstbewusste und starke Frau. Mit ihrer Familie und ihrer Aufgabe hat sie es nicht immer leicht, sie macht aber das beste daraus.
Die Handlung mochte ich gerne. Sie ist cozy und man bekommt einiges von dem Leben bei Hofe und den Intrigen mit. Die Geschichte ist anfangs vom Tempo und den Geschehnissen eher ruhig, je weiter die Handlung aber voranschreitet, desto mehr spannende Momente gibt es. Manchmal war mir die Geschichte aber zu langsam.
Der Schreibstil ist gut. Ich habe mich nicht an diesem gestört und habe es spannend gefunden, dass die Story aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird, ein oder zwei weniger hätten es aber auch getan. Auch der Humor ist im Ganzen nicht schlecht, ich habe aber nicht alles lustig gefunden, was lustig sein sollte.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man gerne cozy Fantasy mag und sich nicht an vielen Personen und Perspektiven stört. Die Geschichte ist eher ruhiger, trotzdem lesenswert und interessant. Die Magie wurde gut eingebaut und Fin als Haushexe mochte ich gerne.
Rezensent*in 594136
Mit Finlay Ashowan hat die Autorin einen wunderbaren Protagonisten geschaffen. Er tritt seine neue Stelle als Hofkoch von König Norman an, doch niemand ahnt, dass in Wahrheit eine Hexe mit großen Kräften in ihm steckt. Für alle am Hof ist er einfach nur der eigenwillige Küchenmeister, der alle mit seinen wundervollen Gerichten verzaubert und kompromisslos für Gerechtigkeit eintritt.
Es ist faszinierend zu lesen, wie Finlay seine Fähigkeiten nutzt, um den Königshof und die Stadt vor verschiedenen Gefahren zu retten, während gleichzeitig die Kriegsgefahr zum Nachbarland wie ein Damoklesschwert über allem schwebt. Besonders berührt hat mich Finlays Entwicklung. Da er als Hexe von Kindheit an ein Außenseiter war, ist es wunderschön mitzuerleben, wie er am Hof echte Freunde gewinnt und sogar das Herz einer Adligen erobert, die gesellschaftlich weit über ihm steht. Ein absolut warmherziger, spannender und gelungener Auftakt, den ich jedem Fantasy Fan nur wärmstens empfehlen kann.
The House Witch ist genau die Art von Fantasy, die man liest, wenn man Magie, Wärme und eine ordentliche Portion Wohlfühlatmosphäre sucht. Im Mittelpunkt steht Finlay Ashowan, der als neuer königlicher Koch an den Hof von Daxaria kommt und dort ziemlich schnell mehr bewegt als nur Suppentöpfe und Gewürzregale. Denn Fin ist nicht nur ein begnadeter Koch, sondern auch eine Haushexe, die mit alter, schützender Magie arbeitet. Zwischen Schlossküche, höfischen Intrigen, politischen Spannungen und seinem schwarzen Kätzchen Kraken entfaltet sich eine Geschichte, die Cozy Fantasy mit klassischen Hofelementen verbindet.
Besonders schön ist die Grundidee: Ein Fantasyroman, in dem nicht der klassische Krieger, Prinz oder Auserwählte im Mittelpunkt steht, sondern ein Koch. Genau dadurch bekommt die Geschichte ihren eigenen Charme. Die Küche wird hier zu einem Ort der Magie, der Begegnungen und kleiner Machtverschiebungen. Fin bringt mit seiner direkten Art frischen Wind an den Hof, gewinnt nach und nach Vertrauen und mischt die festgefahrenen Strukturen ordentlich auf.
Dabei lebt das Buch vor allem von seiner gemütlichen Atmosphäre. Man merkt, dass hier Fantasy nicht nur groß, düster und episch sein will, sondern auch warm, humorvoll und nahbar. Gleichzeitig bleibt es nicht komplett harmlos, denn Intrigen, alte Prophezeiungen und die Gefahr durch ein Nachbarreich sorgen dafür, dass die Geschichte mehr zu bieten hat als reine Wohlfühlmomente. Die deutsche Ausgabe umfasst 624 Seiten und ist bei Klett-Cotta erschienen.
Nicht alles wirkt dabei zwingend straff erzählt. Wer eine rasante Fantasyhandlung erwartet, könnte stellenweise etwas Geduld brauchen. The House Witch nimmt sich Zeit für Figuren, Alltag, Küche und Hofleben. Genau das kann man lieben oder eben als etwas ausschweifend empfinden.
Für mich war The House Witch ein charmanter Auftakt: magisch, warmherzig, kulinarisch und mit einer Hauptfigur, die angenehm aus dem üblichen Fantasy-Schema fällt. Ein Buch wie eine heiße Tasse Kakao, nur mit mehr Intrigen, Magie und einem ziemlich coolen Kater.
Ein Buch wie eine warme Mahlzeit an kalten Tagen. Voller Magie, Gefühl, Spannung & einem Echo, dass nur eine Herzens Geschichte hinterlassen kann
Dieses Buch ist für mich ein sehr gelungenes Beispiel für cozy Fantasy mit Tiefe – aber auch eines, das man bewusst in Ruhe lesen sollte, wenn man wirklich eintauchen möchte.
Das Setting ist durch und durch stimmungsvoll und angenehm warm. Die Geschichte spielt viel in der Schlossküche und im Alltag des Hofes, wodurch eine sehr gemütliche, aber trotzdem lebendige Atmosphäre entsteht. Genau dieses „cozy setting“ macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.
Ich bin außerdem sehr froh, dass das Buch endlich auf Deutsch verfügbar ist. Die Übersetzung wirkt hochwertig und stimmig, und auch das Hörbuch ist hervorragend eingesprochen – beides trägt stark dazu bei, dass man gut in die Welt hineinkommt.
Der Plot selbst ist überraschend komplex für eine cozy Fantasy. Es passiert viel, und obwohl die Grundstimmung eher leicht wirkt, steckt doch deutlich mehr Handlung und politische Spannung dahinter, als man vielleicht zunächst erwartet. Dadurch ist es kein „leicht nebenbei lesbares“ Buch – zumindest nicht, wenn man wirklich folgen und alles mitnehmen möchte. Die Welt ist detailreich, und die Figuren entfalten sich erst nach und nach, wenn man sich die Zeit nimmt, sie kennenzulernen.
Gerade deshalb ist es wichtig, sich bewusst auf das Buch einzulassen. Wer etwas sehr Leichtes oder schnell Durchgehendes sucht, könnte hier an manchen Stellen überfordert oder ausgebremst werden. Wer sich aber darauf einlässt, wird dafür mit einer sehr immersiven Erfahrung belohnt.
Besonders positiv sind für mich die Charaktere. Sie wirken alle sehr nahbar und authentisch, ohne sich auf typische Fantasy-Stereotype zu verlassen. Durch die ruhige Erzählweise bekommen sie viel Raum zur Entwicklung und fühlen sich dadurch schnell lebendig und greifbar an. Auch die Beziehungen untereinander sind angenehm natürlich und glaubwürdig aufgebaut.
The House Witch ist das perfekte Buch zum eintauchen in eine komplett andere Welt, in der Fantasie und Romantik so schön harmonieren wie noch nie. Die Zeit verging wie im Fluge und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
In der Küche zu sein mit liebenswürdigen Protagonisten, in der man mit Köstlichkeiten eingedeckt ist, lässt Ort und Zeit vergessen und den Moment genießen.
Fin ist super angenehm, bewahrt Contenance, aber man spürt, dass er so vielschichtiger ist als er auf den ersten Blick erscheint. Kraken war genauso liebenswürdig und es war ein Vergnügen, ihre Persönlichkeit entfalten zu sehen.
Ein klasse Auftakt! Kann es kaum abwarten Band #2 zu lesen.
Herzlichen Dank an NetGalley für das tolle Rezensionsexemplar!
Bianca S, Rezensent*in
The House Witch war für mich ein echtes Wohlfühlbuch. Wer cosy Fantasy liebt, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Die Geschichte strahlt von der ersten bis zur letzten Seite eine besondere Wärme aus und schafft es, dass man sich beim Lesen einfach wohlfühlt.
Ein kleiner Tipp vorweg: Dieses Buch sollte man besser nicht hungrig lesen! Die vielen Beschreibungen von Essen und Küche sind so liebevoll geschrieben, dass einem regelmäßig das Wasser im Mund zusammenläuft.
Besonders beeindruckt hat mich die Liebe zum Detail. Die Welt, die Charaktere und selbst die kleinsten Szenen wirken durchdacht und lebendig. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Herzblut in der Geschichte steckt.
Obwohl das Buch mit seiner Seitenzahl kein Leichtgewicht ist, kam bei mir zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Die Mischung aus Humor, Charme, Magie und den liebenswerten Figuren hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.
Das Ende hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen – nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil man deutlich merkt, dass die Geschichte eigentlich noch weitergeht. Es gibt keinen großen Cliffhanger, aber viele Handlungsfäden fühlen sich noch nicht vollständig abgeschlossen an. Deshalb hoffe ich sehr, dass auch die weiteren Bände ins Deutsche übersetzt werden.
Für mich war The House Witch eine wundervolle, gemütliche Fantasy-Geschichte mit ganz viel Herz, die Lust auf mehr macht.
Cozy Fantasy mit einem männlichen Protagonisten
Eine Tasse Tee, ein gemütlicher Platz zum Lesen und ein gutes Buch. Welches? Na das hier!
Denn “The House Witch” erzählt die Geschichte von Finlay Ashowan, einem talentierten Koch, der eine Stelle am königlichen Hof von Daxaria annimmt. Was jedoch niemand weiß - Fin ist eine sogenannte Haushexe. Er verfügt über eine besondere, schützende Magie. Während er die Schlossküche und das Leben am Hof verändert, gerät er zunehmend in politische Intrigen, alte Prophezeiungen und die Bedrohung durch dunkle Mächte. Unterstützung erhält er dabei von seinem Kater Kraken und der Adligen Annika.
Das Buch verbindet definitiv einiges an Cozy Fantasy mit Romantik, Humor und einer Prise Hofintrigen.
Besonders gefallen hat mir der ungewöhnliche Protagonist. Vor allem, da hier ein Mann die Hauptfigur ist. Das ist im Fantasybereich fast schon gar nicht zu lesen. Mir fällt zumindest spontan kein weiteres Buch ein. Doch Finlay ist weder Held noch Krieger, sondern jemand, der lieber kocht als kämpft und mit seiner warmherzigen Art schnell die Herzen seiner Mitmenschen erobert. Aber natürlich ist auch Kater Kraken eine Figur, die ich sehr mochte. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als Finlay ;)
Auch die Beschreibungen der Orte mochte ich sehr. Man spürt förmlich die Wärme der Schlossküche, riecht die beschriebenen Gerichte und fühlt sich schnell in Daxaria zuhause. Aber natürlich wird nicht vergessen, dass es kein Urlaub ist. Dafür sorgen die politischen Spannungen und Geheimnisse.
Ja, das Erzähltempo ist stellenweise recht ruhig, aber wie gesagt - wir sind im Bereich Cosy Fantasy. Hier geht es allgemein etwas ruhiger zu. Die Geschichte lebt deutlich mehr von ihren Figuren und ihrer Atmosphäre als von Spannung oder überraschenden Wendungen.
Ich hatte jedenfalls viel Freude beim Lesen und bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.
ISBN: 978-3608966718
Autor: Delemhach Emilie Nikota
Verlag: Hobbit Presse
ET: 14.03.26
Umfang: 624 Seiten
Ute G, Rezensent*in
Tolle Fantasy mit viel Herz, richtig schön cosy
The House Witch - Der Koch des Königs ist der erste Teil einer von Emilia Nikota Delemhach geschriebenen Fantasy, die laut Hobbit Presse wie ein heißer Kakao in Buchform sein soll.
Und ja, es ist tatsächlich cosy innerhalb der fantastisch-magischen Ereignisse, die Finlay Ashowan als königlicher Koch da so bei König Norman in dessen Reich von Daxaria erlebt.
Aber genauso gut bekommen wir die geballte Realität charmant versteckt mit einigen Geschehnissen serviert, die auf Themen hinweisen, die manche belasten könnten. Hier sind sie jedoch so verpackt, dass es aus meiner Sicht sehr gut passt und man hat da in jedem Wort der zuckersüßen Geschichte die Liebe zum Detail und den Figuren quasi herauslesen können.
Ich verzeihe hier sogar den mehr als miesen Cliffhanger, denn bis dieser sich innerhalb der Zeilen zeigt, bin ich einfach nur gut unterhalten worden und liebe die Balance zwischen Romance, Magischem und Gesellschaftsthemen. Außerdem lockert ein tierischer Sidekick das Ganze noch zusätzlich auf und nimmt an manchen Punkten einfach die Schwere des Moments.
Himmel, ich weiß gar nicht, was für Worte ich zu dieser zuckersüßen Geschichte eigentlich schreiben soll, da mir alles irgendwie zu banal und nichtssagend erscheint. Aber genau das ist der Auftakt der Geschichte nunmal überhaupt nicht.
Nein, ich habe hier gezittert, gebangt und gelacht. Hatte Herzchen in den Augen und auch das ein oder andere Tränchen vergossen, was bei mir eigentlich nicht sehr oft vorkommt. Also das Tränchen vergießen. Der Rest dafür umso öfter.
Joah, aber hier hat es mich dann doch schlussendlich komplett abgeholt und ich kann nur sagen, dass ich es total liebe und bin nun gespannt, was uns die Autorin dann im nächsten Band für einen interessanten Mix mit überraschenden Plottwists serviert, auf den wir hoffentlich nicht mehr allzu lange warten müssen.
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