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Schottlands Malt-Whiskys
Eine Reise zu den Destillerien
von Marc A. Hoffmann
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Erscheinungstermin 31.01.2025 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Erlebe Schottland wie nie zuvor! Tauche ein in die faszinierende Welt der aktiven Whisky-Brennereien und entdecke die Vielfalt der exquisiten Single-Malt-Whiskys. Dieser Bildband zieht dich mit...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783952614303 |
| PREIS | 38,00 € (EUR) |
| SEITEN | 192 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Maria H, Rezensent*in
In diesem schönen Bildband taucht der Leser in die interessante Welt der Whisky-Brennereien Schottlands ein und entdeckt die Vielfalt der Single-Malt-Whiskys. Die Fotos sind wirklich sehr schön und gewähren einen guten Einblick in die Herstellung von Whisky. Die Geschichten im Buch sind sehr interessant und man spürt die Begeisterung des Autors für das Land und seine Bewohner. Dies Buch ist ein schönes Geschenk für jeden Whiskyliebhaber und ich empfehle es gerne weiter.
Dirk B, Rezensent*in
Ein Buch, das den Torfrauch und die handwerkliche Kunst der Destillateure spürbar macht.
Es gibt Momente in der Literatur über Genussmittel, die mehr über das Produkt aussagen als jede technische Tabelle über Phenolgehalte oder Fassarten. In Marc A. Hoffmanns Reisebericht durch die schottische Whisky-Landschaft ist es eine Szene im Wald, die mir im Gedächtnis geblieben ist. Der Autor wird von einem Mitarbeiter einer Destillerie vom Hof gejagt, weil man dort schlicht keine Lust auf Journalisten oder neugierige Kunden hat. Anstatt frustriert aufzugeben, beschreibt Hoffmann, wie er sich legal und beharrlich durch das Unterholz schlägt, um aus der Ferne doch noch ein Foto der Brennblasen zu machen. Diese kleine Episode steht stellvertretend für den gesamten Charakter dieses Buches. Es ist die Arbeit eines Überzeugungstäters, der sich nicht mit den glatten Hochglanzbroschüren der Marketingabteilungen zufriedengibt.
Bevor die eigentliche Reise zu den Destillerien beginnt, nimmt sich der Autor die Zeit, das Fundament des Handwerks zu legen. In den einleitenden Kapiteln wird das Herstellungsverfahren auf eine Weise erklärt, die weit über das übliche Basiswissen hinausgeht. Man begreift die physikalischen und biologischen Details von der Gerste bis zum fertigen Destillat, ohne dass der Text in einen trockenen Vorlesungsstil verfällt. Diese technischen Grundlagen sind für das spätere Verständnis der einzelnen Brennereien essenziell, da sie verdeutlichen, wie schon kleinste Nuancen in der Produktion den späteren Charakter im Glas bestimmen können.
Die Struktur des Hauptteils folgt einer konsequenten geografischen Logik. Anstatt sich durch eine alphabetische Liste zu arbeiten, führt uns Hoffmann nach Whisky-Regionen durch das Land. Unterstützt wird dieser rote Faden durch detaillierte Landkarten, die eine sofortige Orientierung ermöglichen. Man wandert gedanklich von den sanften Lowlands bis zu den rauchigen Schwergewichten auf der Insel Islay. Diese regionale Sortierung unterstreicht den Charakter des Buches als echter Reisebegleiter und hilft dabei, die klimatischen und kulturellen Unterschiede der schottischen Landschaften besser zu verstehen.
Hoffmann führt uns zu den bekannten Größen der Branche, aber seine eigentliche Stärke liegt in der Entdeckung der Leisen und Unzugänglichen. Er listet Destillerien auf, die man in keinem normalen Einzelhandelsregal findet, weil sie ihr Destillat ausschließlich für große Blends produzieren oder nur an einen exklusiven Club von Mitgliedern verkaufen. Durch diese Auswahl entsteht beim Lesen ein völlig neues Bild der schottischen Whisky-Welt. Es entzaubert das Getränk nicht, sondern rückt es mir im Glas ein Stück näher. Man begreift plötzlich die Dimension der Handarbeit und die strategische Bedeutung jedes einzelnen Standorts, weit abseits der touristischen Besucherzentren.
Besonders wohltuend empfinde ich die Zurückhaltung des Autors bei den vielen neuen Projekten, die derzeit überall in Schottland aus dem Boden schießen. In einer Branche, die jeden Spatenstich als künftige Sensation feiert, bewahrt sich Hoffmann einen abwartenden und dokumentarischen Blick. Er nimmt diese Baustellen mit in sein Panorama auf und bietet damit eine wertvolle Orientierungshilfe, ohne in den üblichen Hype zu verfallen. Durch die Angabe der jeweiligen Internetadressen bleibt das Buch zudem ein Werkzeug für die eigene weitere Recherche.
Am Ende ist es genau diese spürbare Präsenz des Autors als Kurator, die den Unterschied macht. Hoffmann tritt nicht als belehrender Professor auf, sondern als erfahrener Gefährte, der die Fakten mit einer persönlichen Leidenschaft filtert. Man spürt in jedem Text und in den vielen eigenen Fotografien, dass hier jemand schreibt, der den schottischen Regen und die Hitze der Stillhouses selbst erlebt hat. Es ist ein ehrliches und bodenständiges Buch über ein Handwerk, das von seiner Beständigkeit lebt. Wer nach einem Wegbegleiter sucht, der die ungeschönte Vielfalt der schottischen Brennereien schätzt, wird hier fündig.
Moidlvom B, Rezensent*in
Mit seinem Werk „Schottlands Malt-Whiskys: Eine Reise zu den Destillerien“ ist Marc A. Hoffmann ein beeindruckender Spagat zwischen einem fundierten Fachbuch und einem atmosphärischen Reisebericht gelungen. Er nimmt die Leser mit auf eine Reise durch die nebligen Moore, die schroffen Küsten und die malerischen Täler Schottlands, um dem Geheimnis des „Lebenswassers“ auf den Grund zu gehen. Dabei beschränkt sich der Autor keineswegs nur auf technische Details der Destillation, sondern verwebt die harten Fakten geschickt mit der reichen Geschichte und der Seele der verschiedenen Regionen.
Das Buch besticht durch eine klare Struktur, die es sowohl Einsteigern als auch Kennern ermöglicht, tief in die Welt des Whiskys einzutauchen. Hoffmann versteht es, die Besonderheiten der einzelnen Destillerien – von den Giganten in der Speyside bis zu den rauchigen Legenden auf Islay – präzise herauszuarbeiten. Besonders hervorzuheben sind die bildhaften Beschreibungen und die Liebe zum Detail, die deutlich machen, dass hier ein echter Kenner am Werk war. Die Texte werden durch Hintergrundinformationen zu den Menschen hinter den Brennblasen und zur geografischen Bedeutung der Standorte ergänzt, was dem Buch eine angenehme Tiefe verleiht.
Insgesamt ist dieses Werk weit mehr als ein simpler Katalog; es ist eine Hommage an das schottische Handwerk und eine Einladung, die Koffer zu packen. Wer sich für die Nuancen von Torf, Malz und Eichenholz interessiert und gleichzeitig etwas über die kulturelle Identität Schottlands erfahren möchte, findet in diesem Buch einen unverzichtbaren Begleiter. Es inspiriert dazu, den nächsten Dram mit einer völlig neuen Wertschätzung zu genießen und vielleicht sogar selbst die Reise in den Norden anzutreten.
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