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Doppelspiel
Ein neues skandinavisches Krimi-Highlight von zwei Bestsellerautoren
von Arne Dahl; Jonas Moström
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Erscheinungstermin 30.03.2026 | Archivierungsdatum 31.05.2026
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Zum Inhalt
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Der renommierte Krimiautor Tom Borg kämpft mit einer schweren Schreibblockade. Nach dem Megaerfolg seiner Nordic-Noir-Trilogie kommt er über ein erstes Kapitel nicht hinaus. Auf der Suche nach Inspiration begibt er sich in einen zwielichtigen Club im Zentrum Stockholms und wird dabei Zeuge eines Mordes, der auf unheimliche Weise an den in seinem begonnenen Kriminalroman erinnert. Er gilt von nun an als Hauptverdächtiger, und schon bald wird Tom in ein tödliches Spiel verwickelt, bei dem Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Es stellt sich die Frage: Wer kontrolliert eigentlich die Geschichte des Buches, an dem Tom arbeitet, und wer ist schuld, wenn dabei immer mehr Menschen ermordet werden ...
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Der renommierte Krimiautor Tom Borg...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757701970 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 432 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Alexandra M, Rezensent*in
Ein sehr rasanter Krimi, in der Tom Borg fälschlicherweise des Mordes bezichtigt wird. Er flüchtet, um seine Unschuld selbst beweisen zu können. Ein klassischer Wrong-Man-Krimi also im Stile Hitchcocks.
Dahl und Moström im Duo – das kann nur gut werden. Beide Schriftsteller beweisen immer wieder aufs Neue, wie gut sie schreiben können und auch in ihrem ersten gemeinsamen Werk schreiben sie einen Pageturner.
Vor allem die Szenen, in denen Borg der Polizei nur wenig voraus ist, diese ihm dicht auf den Fersen ist und vor allem die Tatsache, dass private Zusammenhänge stattfinden, macht dieses Buch zu etwas erfrischend Neuem. Die Dynamik aus Flucht und eigener Spurensuche hält den Spannungsbogen konstant hoch.
Die Handlung spielt in nur wenigen Tagen, dennoch kam es mir beim Lesen vor, als würde ich die Protagonisten länger begleiten. Denn die Flucht und die Verfolgung machen atemlos. Tom verzweifelt immer mehr und bald nähern sich die letzten Zeilen des Buches – die konnten mich dann nicht soo sehr überzeugen. Immerhin bieten sie Raum für einen zweiten Teil, den ich sehr gerne lesen werde.
Fazit: ein Autoren-Duo, das zu überzeugen weiß. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Rezension/Werbung
Doppelspiel - Arne Dahl & Jonas Moström
Erscheinungstermin: 30.03.26
Herausgeber: @bastei_luebbe
Übersetzt von: Kerstin Schöps
Umfang: 432 Seiten
Arne Dahl und Jonas Moström schätze ich als Autoren sehr und als ich erfuhr, dass sie gemeinsam einen Kriminalroman geschrieben haben, war klar, das Buch muss ich lesen.
Der Einstieg in die Geschichte hatte sogar bereits Thriller Vibes, was mich noch mehr angefixt hat.
Durch den einnehmenden tollen Schreibstil hat mich das Autorenduo ohne Umschweife instant in das Buch hineingezogen, was ich unglaublich intensiv fand.
Tom Borg war mir von Anfang an sympathisch und als Figur greifbar. Ich war ganz nah überall dabei, habe mitgefühlt und -gelitten, denn er landet in einer unglaublich schrecklichen Situation, die sich zu einem regelrechten Katz- und Mausspiel für ihn entwickelt.
Olivia leitet in diesem Fall die Ermittlungen und ist mit ihrer besonderen Art und Wesen ein unglaublich toller Charakter. Ich fand sie sogar faszinierend und mehr als gelungen gezeichnet, denn ich wollte ständig mehr über sie erfahren.
Dieser Fall wurde absolut clever angelegt, sodass ich die ganze Zeit spekuliert habe, wer oder was hinter allem steckt.
Das Ende mit seiner präsentierten Auflösung fand ich toll, aber auch teilweise etwas sehr wild. Dennoch passte es total zu der Story, auch wenn ich es mir ein bisschen anders gewünscht hätte, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.
Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung wie alles zusammenhängt und wurde großartig überrascht.
„Doppelspiel“ besticht durch eine konstant hohe Spannung, einem temporeichen Verlauf und einer super umgesetzten coolen Plotidee.
Großes Krimikino! Bitte mehr davon!
5/5 ⭐️
Happy Reading!
Jasmin ♡
❓💬 Kennt Ihr bereits Bücher von Arne Dahl und/oder Jonas Moström?
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar @bastei_luebbe ❤️!
Ich bin ehrlich anfangs war es total spannend aber mittendrin war es so langatmig aber nach einer kleinen Pause, war ich wieder in der Story drinnen und dann hat es mich so gepackt das ich es durchgelesen habe.
Ich hatte von Anfang an eine bestimmte Person im Kopf und ganz klar diese Person war es nicht. Den diese Wendung und dieser Plott war für mich unvorhersehbar, und ich bin tatsächlich sprachlos..den es sind Geheimnisse aus der Vergangenheit, und wirklich viele Geheimnisse und das nicht nur vom Täter 😉
ganz klare Leseempfehlung
Caroline S, Buchhändler*in
Gemetzel in der Kirche, das geht ja schon gut blutig los, aber dann ist doch alles nur Kulisse für die Verfilmung eines Erfolgskrimis. Klappe fällt, Lichter aus, allein nach Hause wandelt der depressive einsame Wolf: Tom Borg, der Autor der Drehbuchvorlage, von seiner Frau geschieden und durch Ideenlosigkeit blockiert, lernt eine rassige rothaarige junge Frau kennen, die ihm ein erotisches Abenteuer schenkt und dabei in einem Nachtclub ermordet wird. Ihm gelingt die Flucht durch einen Hinterausgang, dumm nur, dass die Schusswaffe mitsamt seiner Fingerabdrücke am Tatort verbleibt! Wer soll ihm diese haarsträubende Geschichte von den maskierten Männern am Stripclub-Jacuzzi glauben? Gut nur, dass es mal wieder die genialen Ermittler gibt, die sich persönlich in den Fall verbeißen und das Zeug zum Serienhelden in sich tragen.
Da hat sich Herr Dahl einen guten Co-Autoren gefunden!
Nele R, Rezensent*in
Ein klasse Buch. Die vielen Perspektiven und dabei eine Zeitebene mit einer fortlaufenden Erzählung hat mehr sehr gut gefallen. Vorallem die Verstrickungen der Personen und die Andeutungen machen noch mehr Freude, dass dies bitte kein Einzelband bleibt.
Wieder hat sich ein schwedischer Krimi in mein digitales Bücherregal verirrt. Von Arne Dahl habe ich bereits ein Buch gelesen, welches mir gut gefallen hat, daher war ich neugierig, wie mir dieses Exemplar gefallen wird. Diesmal schrieb er jedoch nicht alleine an diesem Bestseller, sondern zusammen mit Jonas Moström, von dem ich bisher noch gar nichts gelesen habe. Das Buch Doppelspiel, welches im Doppelpack geschrieben wurde. Was kommt als Nächstes? Charaktere mit zwei Seiten? Ja!
Und das ist eines der Dinge, die dieses Buch so spannend und mysteriös gemacht haben. Nicht nur Tom Borg, der Kriminalautor, der offenbar in seine eigene Geschichte gezogen wird, sondern auch fast jeder andere Charakter hat zwei Seiten. Am Anfang des Buches ahnt man zum Glück nichts davon, wie vielschichtig und spannend sich die Handlung entwickeln wird. Gut und Böse, Richtig und Falsch, verschwimmen zu einer grauen Suppe. Sind unser Protagonist und die im Buch vorkommende Beamtin wirklich immer auf der richtigen Seite? Was würdet ihr tun, wenn euch ein Mord angehängt wird und in Ermangelung an Beweisen die Flucht ergreifen und Hinweise für eure Unschuld sammeln müsst? Oder möchtet ihr nicht mehr tatenlos zusehen, wie unschuldige Menschen zu Schaden kommen? Ihr wählt vermutlich den Weg, der für euch der Richtige ist. So kann man die Handlungen der Charaktere gut zusammenfassen. Das finde ich unglaublich gut. Somit ist keiner so richtig vorhersehbar, was sehr viel Spannung erzeugt.
Charaktere und Handlung haben wir. Wie sieht es mit dem Rest aus? Überraschungen und interessante Wendungen gibt es ausreichend. Klar, bei dieser Basis kein Wunder. Trotz all dem wirkte die Handlung auf mich nicht wirklich gehetzt. Das Tempo wirkte zu jeder Zeit wohldosiert. Wenn sich Tom z. B. gerade auf der Flucht befand, gewann die Handlung ordentlich an Tempo. Wenn es darum ging, Hinweise zu sammeln, dann wurde alles ganz ruhig und fokussiert. Wie schon zu Beginn angedeutet wird in diesem Buch sehr viel mit zwei Seiten und Doppeldeutigkeit gespielt, was perfekt zum Titel passte. Schach spielt beispielsweise auch eine recht wichtige Rolle. Das Ende hat mich überrascht. Es wurde wirklich gut umgesetzt.
Insgesamt ein ausgezeichneter und lesenswerter Kriminalroman. Fans des Genres werden ihren Spaß beim Lesen haben.
Nach dem Megaerfolg seiner Nordic-Noir-Trilogie leidet der Krimiautor Tom Borg unter einer Schreibblockade. Auf der Suche nach Inspiration besucht er einen zwielichtigen Club im Zentrum Stockholms. Da wird er Zeuge eines Mordes, der auf unheimliche Weise, an den in seinem begonnenen Kriminalroman erinnert. Beim Lesen hat mich besonders seine raffinierte Doppelbödigkeit gepackt. Dieses Gefühl, dass man einem Erzähler folgt, der selbst nicht mehr weiß, ob er schreibt oder erlebt. Für mich macht diesen Roman so eindrücklich, weil die Vermischung von Fiktion und Realität eine permanente Unsicherheit erzeugt. Jede Szene könnte aus Toms unvollendetem Manuskript stammen. Jemand kennt seine Geschichte besser als er selbst. Diese Bedrohung ist psychologisch, nicht nur physisch. Die Frage nach Kontrolle zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Wer schreibt hier eigentlich wen? Und wie viel Macht hat ein Mensch über seine eigene Geschichte? Mich hat besonders berührt, wie verletzlich Tom hinter seiner Fassade des erfolgreichen Autors ist. Seine Unsicherheit, sein Stolpern, seine verzweifelte Suche nach einem Ausweg machen ihn zu einer Figur, die man nicht nur verfolgt, sondern versteht. Es ist ein Krimi, der weniger durch Blut als durch psychologische Spannung wirkt. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung.
Ein außergewöhnlicher Thriller.
Am Anfang hatte ich irgendwie Schwierigkeiten in das Buch hinein zu finden und hatte schon Angst, dass es mir nicht gut gefallen würde.
Nach einer Pause habe ich dann weiter gelesen und was soll ich sagen, ich war dann sofort in der Handlung drin.
Tom hat mir richtig gut gefallen. Und ich habe mit ihm gefühlt. Schreibblockade und dann geschieht vor seinen Augen ein Mord.
Nun möchte er unbedingt mehr erfahren und wird Schachfigur eines wahnsinnigen Spiels.
Sehr clevere und unvorhersehbare Story.
Auch Olivia hat mir als Charakter super gefallen. Eine Frau mit Ecken und Kanten und ihren ganz eigenen Geheimnissen.
Das Ende hatte es dann in meinen Augen in sich.
Mich hat dieser Thriller trotz Einstiegsproblemen begeistert.
Klare Leseempfehlung und 4 Sterne.
Lehrende*r 1247686
Ein echtes Highlight von diesem Autoren-Duo. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, voller Wendungen und mit genau der düsteren Atmosphäre, die man sich von skandinavischen Krimis erhofft. Für mich definitiv ein fesselnder Thriller, der bis zum Ende packt.
Sandra R, Rezensent*in
Wow, der Krimi „Doppelspiel“ ist ein echter Pageturner. Bei Autorenduos bin ich immer etwas skeptisch, ob das tatsächlich funktionieren kann und eine stimmige Geschichte ergibt, und das mit zwei so erfolgreichen Autoren, deren beider Krimis ich sehr schätze. Hier geht die Rechnung auf mit einem temporeichen Plot und einigen überraschenden Wendungen.
Im Mittelpunkt eines Handlungsstranges steht der erfolgreiche schwedische Krimi-Autor Tom Borg, der nach dem Finale seiner erfolgreichen Nordic-Noir-Trilogie seit einiger Zeit unter einer Schreibblockade leidet und von seinem Verlag unter Druck gesetzt wird. Um so überraschter ist er, als er sich nach einer Einladung in einen Nachtclub plötzlich in einer Szene wiederfindet, die auf unheimliche Weise dem Eröffnungskapitel seines neuen Manuskripts gleicht. Tom kann es kaum glauben, als er, der sonst der Schöpfer von Kriminalgeschichten ist, plötzlich als Tatverdächtiger in einem brutalen Mord gilt und sich auf der Flucht vor der Polizei befindet. Einzig positiver Effekt ist, dass ihn die realen Geschehnisse trotz ihrer Brisanz zu neuen Ideen für seinen Roman verhelfen.
In einem zweiten Handlungsstrang kommt die Polizistin Olivia ins Spiel, die mit ihren eigenen Dämonen kämpft, und in diesen Ermittlungen schon aus persönlicher Überzeugung nicht nachlassen wird, bis sie den Täter gestellt hat.
Die Autoren spielen mit der Vorstellungskraft der Leser und führen diese immer wieder in die Irre. Einige Szenen sind für meinen Geschmack grenzwertig brutal, passen aber zu der Geschichte. Es gibt neben rasanten Verfolgungsjagden auch einige unterhaltsam anmutende Momente, insgesamt ist der Spannungsbogen recht hoch.
Das lässt darüber hinweg sehen, dass die Glaubwürdigkeit an einigen Stellen zu wünschen übrig lässt. Dies gilt für einige Zufälle in den Begegnungen ebenso wie für eine Verfolgungsjagd mit dramatischem Ende und auch die Auflösung zu den Motiven auf den letzten Seiten, die für mich etwas zu weit hergeholt wirkt. Dennoch freue ich mich, dass die letzten Zeilen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit von Arne Dahl und Jonas Moström hoffen lassen.
Meinung: Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt und ich wurde nicht enttäuscht.
Tom Borg, selbst Krimiautor mit Schreibblockade, wird Zeuge eines Mordes, der auf erschreckende Weise seinem eigenen Roman gleicht. Genau diese faszinierende Vermischung von Fiktion und Realität hat mich von der ersten Seite an gepackt. Es entsteht eine unterschwellige Unsicherheit, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass nichts wirklich greifbar ist und man sich auf nichts verlassen kann.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Gleichzeitig gelingt es den Autoren, eine dichte, fast beklemmende Atmosphäre aufzubauen, die perfekt zur Handlung passt.
Auch die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und wirken durchweg lebendig. Besonders Tom hat mich überzeugt: Hinter seiner Fassade als erfolgreicher Autor verbergen sich Unsicherheit, Angst und Überforderung. Gerade diese Verletzlichkeit macht ihn unglaublich authentisch und nahbar. Man fiebert automatisch mit ihm mit und möchte unbedingt wissen, wie er sich aus dieser Situation befreien kann.
Die psychologische Spannung ist für mich einer der größten Pluspunkte. Die Bedrohung ist nicht nur physisch, sondern vor allem mental spürbar. Die Frage, wer hier eigentlich die Kontrolle hat und wer wessen Geschichte schreibt, zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.
Die Handlung ist rasant und durchweg spannend genau so, wie man es sich von einem guten Thriller wünscht.
Lediglich das Ende konnte mich nicht ganz so stark überzeugen wie der Rest der Geschichte. Dennoch lässt es Raum für eine mögliche Fortsetzung, die ich definitiv lesen würde.
Eine klare Leseempfehlung!
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Arne Dahls spannende Bücher sind mir bestens bekannt, zuletzt habe ich „Kaltes Fieber“ aus der Eva-Nyman-Reihe gelesen.
Nun hat er sich mit seinem schwedischen Schriftsteller-Kollegen Jonas Moström (dessen Bücher ich bisher noch nicht kenne) zusammengetan und sie haben gemeinsam den Kriminalroman „Doppelspiel“ geschrieben.
Das Buch startet mit einer nervenaufreibenden Szene!
Dann lernt man den Krimiautor Tom Berg kennen, den nach seinem großen Erfolg jetzt eine quälende Schreibblockade ausbremst. Es geistert ihm zwar eine Idee im Kopf herum, wo es im Stockholmer Nachtleben zu einem Mord kommt, aber richtig ausgearbeitet hat er dies noch nicht und kaum etwas zu Papier gebracht.
Aber seine Verlegerin sitzt im Nacken, sie will endlich über sein neues Buchprojekt sprechen und seinen Entwurf dazu lesen.
Toms guter Freund Lennart rät ihm: „Du musst mal raus!“ Geh und lass Dich im Nachtleben treiben…
Gesagt, getan! Tom begibt sich auf Brainstorming und landet in einem Nachtclub. Was ihm dort widerfährt, kann er selbst kaum glauben:
Es kommt ihn vor, als befände er sich in seiner eigenen Buch-Idee, denn vor seinen Augen passiert ein Mord, dann ist er plötzlich mitten im weiteren Geschehen, das ihn zur Flucht drängt…
Die herbeigerufene Polizei ermittelt, vernimmt Tom später auch als Zeugen, bis sich das Blatt für ihn wendet und er zum Hauptverdächtigen avanciert.
Ab hier heißt es für Tom Borg „wie komme ich aus diesem Schlamassel wieder heraus, schaffe ich es meine Unschuld zu beweisen?“
Teilweise weiß man nicht so recht in welcher „Parallelwelt“ man sich befindet, denn Gut und Böse oder Realität und Fiktion verschwimmen hier ineinander. Man bekommt Einblick in Toms Gedankengänge oder man ist dabei als er auf der Flucht durch Stockholm hetzt.
Es gibt einige Mitwirkende, die man erst einmal nicht richtig einordnen kann bzw. nicht auf den ersten Blick erkennt, ob sie Tom zugetan oder gar die Strippenzieher in diesem Verwirrspiel sind.
Ober gibt es gar noch eine höhere Macht, die hier ihre Finger im Spiel hat?
Dem Autoren-Duo ist es gelungen, ihre Leserschaft gut zu unterhalten und haben gemeinsam mal einen etwas anderen Kriminalroman geschrieben. Das Buch liest sich gut und flüssig. Auch wenn die Handlungsstränge sich vermengen kann man dem Geschehen letztendlich folgen und wird mit einem unvorhersehbaren Ende konfrontiert.
Für mich ist die Gesamthandlung irgendwie noch nicht ganz zu Ende erzählt, was mich vermuten lässt, es gibt vielleicht noch eine Fortsetzung?
Insgesamt vergebe ich hier vier von fünf möglichen Punkten und spreche meine Lese-Empfehlung aus.
Fazit: Mal ein etwas anders aufgemachter, lesenswerter Kriminalroman, wo am Ende noch Luft für eine Fortsetzung ist?!
Tanja S, Rezensent*in
Sehr spannender Thriller mit unerwarteten Wendungen und einem ungewöhnlichen Plot. Man versinkt beim Lesen in die Story und fiebert beim Aufklären des Falls mit.
Ich hab „Doppelspiel“ von Arne Dahl eher spontan gelesen – und fand’s echt spannend, aber auf eine etwas andere Art, als ich erwartet hatte.
Die Story um Tom Borg, der plötzlich selbst in so eine Art „Geschichte“ gerät, die seinem eigenen Schreiben ähnelt, ist richtig cool gemacht. Dieses ganze Spiel zwischen Realität und dem, was er schreibt (oder vielleicht nur denkt), hat mich total neugierig gehalten.
Was ich mochte: Man ist die ganze Zeit so ein bisschen unsicher, was eigentlich abgeht – und genau das macht’s interessant. Es fühlt sich eher wie ein Buch übers Schreiben und über Gedanken an als wie ein typischer Spannungsroman.
Was ich nicht so mochte: Manchmal war’s mir einfach zu verwirrend und ich musste kurz überlegen, was jetzt eigentlich passiert ist.
Aber insgesamt: originell, anders und definitiv nicht langweilig.Kein einfaches Buch, aber eins, das im Kopf bleibt
Susanne K, Rezensent*in
Die Geschichte hat mich direkt gepackt, ich war von Anfang an total drin und wollte unbedingt wissen, worauf alles hinausläuft. Während des Lesens hatte ich auch einige eigene Theorien.
Besonders gut gefallen hat mir Tom Borg als Protagonist. Die Idee, dass er selbst versucht, ein Verbrechen aufzuklären, während er gleichzeitig als Täter gilt, fand ich richtig spannend und mal etwas anderes. Das hat dem Ganzen eine besondere Dynamik gegeben.
Auch Olivia, die ermittelnde Polizistin, mochte ich sehr. Ihre Perspektive hat die Geschichte richtig gut ergänzt, da die Ermittlungen parallel zu Toms eigener Flucht und Aufklärung verlaufen. Dadurch entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen beiden Handlungssträngen.
Der Schreibstil war durchweg fesselnd und die düstere Atmosphäre hat perfekt gepasst. Die Handlung geht teilweise Schlag auf Schlag, ohne dass für mich Längen entstanden sind.
Das Ende konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Es bleibt einiges offen und war für mich stellenweise schwer nachvollziehbar. Ich frage mich ehrlich, ob da noch ein zweiter Teil geplant ist. 🤔
Insgesamt ein spannenderKrimi mit starker Idee und tollem Schreibstil – auch wenn mich das Ende nicht komplett abgeholt hat.
Rezensent*in 1898067
Das Buch hat mich auf den ersten Metern nicht so abgeholt, doch dann kam die Wendung und es wurde echt spannend!
Spannung pur zwischen Realität und Fiktion
Der Schriftsteller Tom Borg steckt mitten in einer Schaffenskrise. Er kommt einfach nicht über das erste Kapitel seines neuen Buches hinaus. Bei einer Lesung lernt er Nina kennen. Sie erinnert ihn an eine Protagonoisten aus seinem letzten Buch und er verabredet sich. Vielleicht kann er ja so seine Schreibblockade überwinden? Doch es wird kein normales Date. Plötzlich steckt er mitten in einem Alptraum, mitten in seinem eigenen neuen Buch. Direkt vor seinen Augen geschieht ein Mord und er soll der Mörder sein … Die Jagd auf ihn beginnt und er jagt den wirklichen Mörder. Was und vor allem wer steckt dahinter? Kann Tom schneller sein als die Polizei und so seine Unschuld beweisen?
Das Schriftstellerduo Arne Dahl und Jonas Moström hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Arne Dahl kannte ich bereits von anderen Büchern, Jonas Moström war mir bisher unbekannt. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Kapitel kurz und aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. So ist man immer mitten im Geschehen. Die Spannung ist durchgehend vorhanden. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht. An manchen Stellen wirkt die Handlung vielleicht etwas überspitzt, doch das stört den Lesefluss meiner Meinung nach nicht. Gern gebe ich für „Doppelspiel“ eine Leseempfehlung. Man darf gespannt sein, ob es eine Fortsetzung geben wird.
Vielen lieben Dank an NetGalley Deutschland und natürlich an den Verlag Bastei Lübbe, die mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.
Buchhändler*in 516281
Bei dem Autorenduo Arne Dahl und Jonas Moström geht man schon von vornherein von einem gelungenen Thriller aus und genau so kommt es dann auch.
Ein tempogeladener Krimi von einem Krimiautoren, der seine Geschichte schreibt und erlebt.
Was ist am Ende echt, was ist Fiktion?
"Doppelspiel" ist ein spannender, ausgefallener und rasanter Thriller.
Doppelspiel von Arne Dahl und Jonas Moström
Vielen Dank an NetGalley und den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar als eBook.
Mit *Doppelspiel* liefern Arne Dahl und Jonas Moström einen raffiniert konstruierten Thriller, der besonders durch seine spannende Metaebene und das Spiel mit Realität und Fiktion überzeugt. Die Geschichte verbindet klassischen Krimi mit psychologischer Spannung und entwickelt dabei eine ganz eigene Dynamik.
Im Mittelpunkt steht der erfolgreiche Krimiautor Tom Borg, der nach einem großen Erfolg unter einer hartnäckigen Schreibblockade leidet. Auf der Suche nach Inspiration gerät er in einen zwielichtigen Club und wird dort Zeuge eines Mordes. Schnell findet er sich selbst im Zentrum der Ermittlungen wieder und wird zum Hauptverdächtigen. Während er versucht, seine Unschuld zu beweisen, verschwimmen die Grenzen zwischen der Geschichte, die er schreiben will, und der Realität, die ihn einzuholen scheint.
Gerade diese Verbindung aus Autor, Fiktion und realem Verbrechen macht den besonderen Reiz des Romans aus. Immer wieder stellt sich die Frage, ob die Ereignisse Zufall sind oder Teil eines größeren Spiels. Dadurch entsteht eine permanente Unsicherheit, die sich auf den Leser überträgt und die Spannung kontinuierlich antreibt.
Der Thriller ist temporeich erzählt und arbeitet mit kurzen Kapiteln sowie wechselnden Perspektiven. Dadurch bleibt die Handlung ständig in Bewegung und entwickelt einen starken Sog. Besonders die Passagen, in denen Tom auf der Flucht ist und gleichzeitig versucht, die Hintergründe der Ereignisse zu entschlüsseln, sorgen für ein hohes Maß an Spannung.
Auch stilistisch überzeugt das Autorenduo. Der Schreibstil ist klar, direkt und sehr gut auf die Dynamik der Geschichte abgestimmt. Gleichzeitig gelingt es, den Figuren genügend Tiefe zu verleihen, sodass man ihre Entscheidungen und inneren Konflikte nachvollziehen kann.
Die zahlreichen Wendungen und falschen Fährten halten die Geschichte bis zum Schluss unvorhersehbar. Das Finale bietet eine interessante Auflösung, die noch einmal neue Blickwinkel eröffnet, auch wenn nicht jede Entwicklung vollständig ausgereizt wirkt.
Fazit
*Doppelspiel* ist ein spannender, intelligenter Thriller, der mit seiner ungewöhnlichen Idee und vielen Wendungen überzeugt. Wer nordische Krimis mit Tempo, psychologischer Tiefe und einem Hauch von Meta-Spielereien mag, wird hier definitiv gut unterhalten.
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