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Buchcover für Liebe

Liebe

Roman

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Erscheinungstermin 12.03.2026 | Archivierungsdatum 31.10.2026


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Zum Inhalt

»Liebe hat keine Zeit.«

Thomas Hettche taucht ein in das größte aller Gefühle. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Sein neuer Roman nähert sich ihrem Wesen, ihrem Wunder und ihrem Abgrund.

Max stellt künstliche Augen her. Er ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiß von der stillen Sprache der Blicke. An den Blitzschlag der Liebe aber glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen.

Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Und immer sind da die Erinnerungen, die Träume, die Schatten. Das stürzt Max in Verzweiflung, denn er weiß, er hat seine große Liebe gefunden. Und er ahnt, dass sie ihn auf eine unheimliche Probe stellen wird.

»Liebe hat keine Zeit.«

Thomas Hettche taucht ein in das größte aller Gefühle. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Sein neuer Roman nähert sich...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462002041
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 176

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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„Was ist Liebe?“ Diese Frage stellt sich Max, zweimal geschieden, mit knapp über 60 Jahren. Völlig unerwartet begegnet er ihr auf einer Feier. Wie der Blitz trifft es ihn und Anna geht es nicht anders, doch sie ist verheiratet.

Es folgen heimliche Treffen, gestohlene Wochenenden, unzählige Kurznachrichten. Bis es zu einem Eklat kommt ...

Thomas Hettche beschreibt diese Liebe absolut, gefühlvoll, zärtlich, stürmisch und erotisch. Trotzdem hat mich die Geschichte zwischendurch ein paar Mal verloren. Die Rückblenden auf frühere Ehen und die Gedankengänge zum Thema Liebe konnten mich nicht wirklich packen. Gleichzeitig verleihen sie der Geschichte aber auch die nötige Tiefe.

Alles in allem ist das Buch eine Hommage an die Liebe. „Liebe kennt keine Zeit“. Dieser Satz zieht sich durch den Roman. Ich habe Thomas Hettche geglaubt, was er geschrieben hat. Liebe passiert, man sucht sie sich nicht aus, weder den Zeitpunkt, noch den Menschen. Plötzlich knallt sie ins Leben, und dann gibt es kein Entkommen, egal wie alt man ist.

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Kurzmeinung: Vielleicht ein wenig zu kurz. Andererseits ist komprimiert ja auch mal ganz schön.

Eine Liebesgeschichte im reiferen Alter

In seinem neuen Roman widmet sich Thomas Hettche dem Thema der Liebe im reiferen Alter. Sein Protagonist Max, ist über sechzig Jahre alt als er endlich auf Anna trifft. Max ist nach zwei langjährigen Beziehungen wieder allein, zufrieden allein, er hält es nicht mehr für möglich, die Liebe neu zu finden. Sucht sie auch nicht. Und wer nicht sucht, der findet. Anna jedoch ist verheiratet. Beide werden sozusagen vom Blitz getroffen. Was tun? Die Liebe leben mit allen Konsequenzen, sie sich versagen?

Der Kommentar und das Leseerlebnis.
Ich muss vorausschicken, dass ich Thomas Hettche als Autor sehr schätze. Sein schönstes Buch meines Erachtens, ist „Pfaueninsel“. In „Liebe“ stellt Hettche nicht so sehr die magere Handlung in den Vordergrund, er denkt vielmehr grundsätzlich über das Phänomen der Liebe nach. Und doch ist „Liebe“ kein philosophisches Buch; dafür ist es zu kurz. „Liebe“ erzählt von Sex, vom Begehren und von der Sehnsucht. Und von Hölderlin. Denn was Hettche über die Liebe zu sagen hat, macht er an dem Dichter Hölderlin fest. Kernpunkt ist ein bestimmtes Gedicht von ihm oder Teile aus diesem Gedicht „Eigentliche Liebe findet nur unter Lebendigen statt, die an Macht sich gleich und also durchaus füreinander Lebendige, von keiner Seite gegeneinander Tote sind.“

Wenn Thomas Hettche Johann Christian Friedrich Hölderlin, einen schwäbischen Dichter aus dem 18. Jahrhundert ins Spiel bringt, macht er mir damit Probleme. Denn Hölderlin und ich – wir können nicht miteinander. Das war schon immer so. Und was die Definition über das Wesen der Liebe angeht, halte ich es mit 1. Korinther 13, Verse 4-7: „Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“ Weltanschaulich sind Thomas Hettche und ich so weit voneinander entfernt wie die Erde vom Mond.

Fazit: Was ist also mein Fazit? Es gibt bessere Romane über die Liebe. Aber auch schlechtere. Ich mag die Thematik, Liebe im Alter. Und ich mag, wie Thomas Hettche mehr macht aus seinem Buch als eine reine Liebesgeschichte. Sagen wir es also so: Ein weiteres Werk aus der Feder eines großen Erzählers. Thematisch interessant, war mir sein Buch einfach zu kurz für seinen Inhalt. Ich würde trotzdem jedes weitere Werk des Autors lesen und genießen.

Kategorie: Anspruchsvolle Literatur
Verlag: Kiepenheuer & Witsch, 2026

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Max ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiss von der stillen Sprache der Blicke. An die Liebe glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen. Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Die Geschichte hat mich vor allem durch seine stille Intensität berührt dieses Gefühl, dass ein Mensch, der längst aufgehört hat, an grosse Gefühle zu glauben, plötzlich von ihnen überrollt wird. Max’ Begegnung mit Anna fühlt sich an wie ein Riss im Alltag. Kein dramatischer Moment, sondern ein leiser Blitzschlag, der sein ganzes Leben neu beleuchtet. Anna ist keine Projektion, sondern ein Mensch mit Geschichte, Bindungen, Schatten. Ihre Ehe macht die Beziehung nicht nur verboten, sondern existenziell. Sie lieben in Zwischenräumen, in Tagen, die ihnen nicht gehören. Die Liebe ist wunderschön, aber fragil. Man spürt in jeder Szene, dass sie unter Zeitdruck steht. Max, sieht plötzlich anders klarer, verletzlicher, menschlicher. Bewegt beim Lesen hat mich beeindruckt, wie Thomas Hettche zärtlich und gleichzeitig schonungslos über das grösste aller Gefühle schreibt. Dieses Buch ist kein Roman über Romantik, sondern über Wahrheit, darüber, wie Liebe uns verändert, uns mutig macht, uns zerreisst und uns dennoch lebendig hält.

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Anna und Max, eine große und unerwartete Liebe. Max, um die 60 lernt die gleichaltrige Anna kennen und verliebt sich geradezu stürmisch. Anna, verheiratet, erwidert diese Liebe und schafft die Freiräume für ihre heimlichen Treffen.
Nach Monaten intensiver Leidenschaft folgt die Trennung und schlussendlich doch ein gemeinsames Leben in Annas Elternhaus.
Ein gelungener Kurzroman über die Liebe und das Begehren in reifen Jahren.

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Dieser Roman von Thomas Hettche über die Liebe ist eine zarte, gefühlvolle Begegnung.
Es geht um die komplette Gefühlsbreite dieser Emotion, die vom Autoren in seiner Geschichte so treffend dargestellt wird.
Ich war sehr berührt.

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Ein berührender Roman, um eine unverhoffte, späte Liebe, die Angst vor einem Neubeginn und der Mut, ihn doch zu wagen. Im reifen Alter weiß man um die Vergänglichkeit des Lebens, scheut sich dennoch vor gravierenden Veränderungen. Und trotzdem weiß Max, dass er Anna auf eine Weise liebt, wie es ihm vorher nicht vergönnt war.
Herzerwärmend und traurig schön!

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