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Wo der Wind die Namen trägt
Roman - Der neue große Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anja Jonuleit
von Anja Jonuleit
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Erscheinungstermin 25.03.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
2023. Die 85-jährige Inge Sundermann folgt widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik dieser idyllischen Landschaft im Schatten von Bergen-Belsen niederzuschreiben. 1946. Die 8-jährige Inge findet auf dem Weg zum Geigenunterricht im Wald die Leiche einer jungen Frau. Ein tragischer Prozess um Lügen, Vertuschung und menschenverachtende Verbrechen nimmt seinen Lauf, der Inge viele Jahrzehnte später noch einmal mit voller Wucht heimsucht. Die idyllische Lüneburger Heide wird zum Schauplatz für Kriegsverbrechen, deren Täter noch Jahrzehnte später unentdeckt in ihren Familien leben. Auf zwei Zeitebenen erzählt der neue Roman von Anja Jonuleit von den entsetzlichen Ereignissen in der Lüneburger Heide und deren Vertuschung, von alten Nazi-Seilschaften – und von zwei Frauen (1946 und 2023), die nicht bereit sind, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Ein aufrüttelnder, tief unter die Haut gehender Roman, genährt von der Wirklichkeit. Mit einem Nachwort der Autorin über die zugrundeliegenden Fakten.
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783570106068 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 384 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Monika F, Buchhändler*in
Vertuschte Familiengeheimnisse
Viele von Ihnen haben wahrscheinlich schon mal ein Buch der Autorin Anja Jonuleit gelesen. Seit 2007 ihr erster Roman („Das Wasser so kalt“, nur noch als e-book) erschienen ist, gibt es regelmäßig Nachschub von ihr. Ich habe 2010 meinen ersten Roman – „Herbstvergessene“ – von ihr gelesen und war begeistert. Anja Jonuleit schafft es, spannende Geschichten zu erzählen, die fast schon wie Krimis erscheinen. Und dabei nimmt sie uns immer mit in die jüngere Geschichte, die sie akribisch recherchiert hat.
Und so ist es auch in ihrem neuen Roman „Wo der Wind die Namen trägt“. Zum Inhalt muss ich Ihnen dieses Mal gar nicht so viel erzählen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen ist es die Zeit von 1945 kurz vor dem Ende des Krieges. Da wird zum einen die Geschichte der 8jährigen Inge erzählt. Sie lebt mit ihrer Mutter, einer Kinderärztin, als Flüchtling aus Hamburg auf einem Bauernhof im weiteren Umkreis von Bergen-Belsen. Und die nimmt ihre Umgebung als Kind natürlich ganz anders wahr, als es die Erwachsenen tun. Auf diesem Bauernhof lebt auch Helga, die als Reporterin die Geschichten der normalen Menschen während des 3. Reichs für eine Chronik aufschreiben soll. Sie kommt einer ungeheuerlich Geschichte auf die Spur. Hat damit auch die von Inge gefundene Leiche einer jungen Frau etwas zu tun?
Und dann spielt die Geschichte 2023. Inge ist inzwischen eine international bekannte Opernsängerin. Sie möchte eigentlich nicht zu dem Klassentreffen in der Lüneburger Heide reisen, aber ihre Enkelin überredet die dazu. Inge möchte nicht an die Vergangenheit erinnert werden. Aber als sie die Tagebüchern der inzwischen verstorbenen Helga von einem Schuldfreund erhält, erklärt sich auch für sie einiges aus der Vergangenheit, was sie allerdings lieber nicht gewusst hätte!
Während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, was ich eigentlich über das Leben meiner Familie vor dem Ende des Krieges 1945 weiß. Was haben sie in dieser Zeit gemacht? Waren sie Mitläufer oder Täter? Es ist für mich unvorstellbar, dass diese so lieb erscheinenden Menschen vielleicht einfach nach dem Krieg ihr Leben neu erfunden haben. Da erscheinen in diesem Roman sehr sympathische Menschen. Doch später stellte sich heraus, dass ihre Geschichte eine ganz andere ist.
Abgerundet wird dieses Buch durch ein Personenverzeichnis, in welchem die Lebensläufe der Menschen, die wirklich existiert haben, zu finden sind. Bei manchen Personen hat die Autorin ihre wahren Namen benutzt, bei den anderen erkennt man, wer für welche Person als Vorbild gedient hat.
Und dann gibt es noch ein Literaturverzeichnis der Bücher, die der Autorin bei der Recherche geholfen haben.
Dies ist in Buch, welches einerseits sehr spannend, aber andererseits auch sehr erschütternd ist. Ein Stück deutscher Geschichte, die gerne unter den Teppich gekehrt wird. Mir waren diese Vorfälle im Umkreis von Bergen-Belsen bis zur Lektüre dieses Romans völlig unbekannt, dabei wohne ich im Umkreis von Hamburg
Dieses Buch ist übrigens der Buchtipp des NDR des Monats April 2026.
Regina J, Buchhändler*in
Liebes Team!
Zuerst konnte ich mir nach den ersten Kapiteln wenig vorstellen, wie die Handlung des Buches weitergehen soll. Diese ständigen Zeitsprünge und unterschiedlichen Schriftgrößen waren schon etwas verwirrend. Aber ich hatte von dieser Autorin immer wieder gehört und wollte doch einmal einen Roman kennenlernen. Noch dazu spielt er in der Lüneburger Heide nahe Bergen Belsen, das ich als Jugendliche mit unseren Eltern besucht hatte.
Spätestens ab der Hälfte des Romans war ich fast süchtig nach der Lebensgeschichte von Inge, ihrer Mutter und Helga, die 1946 alten Naziseilschaften auf den Grund fühlte und für Gerechtigkeit und gegen das Vergessen kämpfte.
Ein sehr beeindruckender und wichtiger Roman mit Tiefgang!
Jutta H, Buchhändler*in
„Wo der Wind die Namen trägt“ von Susanne Jonuleit hat mich sehr berührt. Die Geschichte entfaltet sich ruhig und eindringlich und lebt vor allem von den starken Emotionen und den fein gezeichneten Figuren. Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, ganz nah bei den Menschen in dieser Geschichte zu sein und ihre Gedanken und Entscheidungen mitzuerleben.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die Themen Erinnerung, Verlust und Identität erzählt werden. Die Atmosphäre ist dicht und nachdenklich, gleichzeitig aber auch voller Menschlichkeit und leiser Hoffnung. Für mich ein sehr bewegender Roman, der noch lange nach dem Lesen nachwirkt.
Sandra B, Buchhändler*in
Ein Buch, das ich an einem Sonntag verschlungen habe. Ich bin in diese Geschichte abgetaucht, fand sie spannend und auch erschütternd. Dazu die Tatsache, das es sich tatsächlich so zugetragen hat, lässt einen sehr über dieses Buch nachdenken. Großartig!
S R, Buchhändler*in
Wer in Hamburg wohnt liest natürlich einen Roman, der vor der 'Haustür' spielt...
Geschrieben auf zwei Zeitebenen (2023 und 1946).
In der Jetztzeit wird Inge Sundermann (86) zu einem Klassentreffen eingeladen. Dadurch werden Erinnerungen wach, die sie am liebsten verdrängen würde. Doch es ist eine Chronik aufgetaucht aus der Zeit, als Inge noch ein kleines Kind war...
Hatte nicht gewusst, dass sich Adolf Eichmann in der Lüneburger Heide versteckt hielt.
Interessante Geschichte, gewohnt gut geschrieben.
Kirsten O, Buchhändler*in
EinEoman, der mich erschüttert und bewegt hat. Die Frage von Schuld und Sühne, Verdrängung und Vergessen oder der Suche nach Wahrheit wird packend geschildert. Das ist um so eindringlicher, als die Protagonisten wahre Personen oder am solche angelegt sind und die Romanhandlung wahre Geschichte sehr genau wiedergibt.
Katja P, Buchhändler*in
Dieses Buch hat mich in gleichem Maße erschüttert wie begeistert. Nach der Lektüre musste ich gleich noch ein paar Dinge nachrecherchieren und habe mich gewundert, wie wenig ich eigentlich über diesen furchtbaren und doch wichtigen Teil der Geschichte weiß. Vielen Dank für dieses Buch, liebe Anja Jonuleit!
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