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Buchcover für Wo der Wind die Namen trägt

Wo der Wind die Namen trägt

Roman - Der neue große Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anja Jonuleit

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Erscheinungstermin 25.03.2026 | Archivierungsdatum 20.05.2026


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Zum Inhalt

»Sie hatte beschlossen, nicht mehr an das Früher zu denken: die Orte, die Menschen in ihrer Heimat und schon gar nicht an das, was damals geschehen war in jenem Sommer 1946, als sie acht Jahre alt war und alles seinen Anfang nahm.«

2023. Die 85-jährige Inge Sundermann folgt widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik dieser idyllischen Landschaft im Schatten von Bergen-Belsen niederzuschreiben.

1946. Die 8-jährige Inge findet auf dem Weg zum Geigenunterricht im Wald die Leiche einer jungen Frau. Ein tragischer Prozess um Lügen, Vertuschung und menschenverachtende Verbrechen nimmt seinen Lauf, der Inge viele Jahrzehnte später noch einmal mit voller Wucht heimsucht.

Die idyllische Lüneburger Heide wird zum Schauplatz für Kriegsverbrechen, deren Täter noch Jahrzehnte später unentdeckt in ihren Familien leben. Auf zwei Zeitebenen erzählt der neue Roman von Anja Jonuleit von den entsetzlichen Ereignissen in der Lüneburger Heide und deren Vertuschung, von alten Nazi-Seilschaften – und von zwei Frauen (1946 und 2023), die nicht bereit sind, die Vergangenheit ruhen zu lassen.

Ein aufrüttelnder, tief unter die Haut gehender Roman, genährt von der Wirklichkeit. Mit einem Nachwort der Autorin über die zugrundeliegenden Fakten.

»Sie hatte beschlossen, nicht mehr an das Früher zu denken: die Orte, die Menschen in ihrer Heimat und schon gar nicht an das, was damals geschehen war in jenem Sommer 1946, als sie acht Jahre alt...

Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783570106068
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 384

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Vertuschte Familiengeheimnisse

Viele von Ihnen haben wahrscheinlich schon mal ein Buch der Autorin Anja Jonuleit gelesen. Seit 2007 ihr erster Roman („Das Wasser so kalt“, nur noch als e-book) erschienen ist, gibt es regelmäßig Nachschub von ihr. Ich habe 2010 meinen ersten Roman – „Herbstvergessene“ – von ihr gelesen und war begeistert. Anja Jonuleit schafft es, spannende Geschichten zu erzählen, die fast schon wie Krimis erscheinen. Und dabei nimmt sie uns immer mit in die jüngere Geschichte, die sie akribisch recherchiert hat.

Und so ist es auch in ihrem neuen Roman „Wo der Wind die Namen trägt“. Zum Inhalt muss ich Ihnen dieses Mal gar nicht so viel erzählen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen ist es die Zeit von 1945 kurz vor dem Ende des Krieges. Da wird zum einen die Geschichte der 8jährigen Inge erzählt. Sie lebt mit ihrer Mutter, einer Kinderärztin, als Flüchtling aus Hamburg auf einem Bauernhof im weiteren Umkreis von Bergen-Belsen. Und die nimmt ihre Umgebung als Kind natürlich ganz anders wahr, als es die Erwachsenen tun. Auf diesem Bauernhof lebt auch Helga, die als Reporterin die Geschichten der normalen Menschen während des 3. Reichs für eine Chronik aufschreiben soll. Sie kommt einer ungeheuerlich Geschichte auf die Spur. Hat damit auch die von Inge gefundene Leiche einer jungen Frau etwas zu tun?

Und dann spielt die Geschichte 2023. Inge ist inzwischen eine international bekannte  Opernsängerin. Sie möchte eigentlich nicht zu dem Klassentreffen in der Lüneburger Heide reisen, aber ihre Enkelin überredet die dazu. Inge möchte nicht an die Vergangenheit erinnert werden. Aber als sie die Tagebüchern der inzwischen verstorbenen Helga von einem Schuldfreund erhält, erklärt sich auch für sie einiges aus der Vergangenheit, was sie allerdings lieber nicht gewusst hätte!

Während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, was ich eigentlich über das Leben meiner Familie vor dem Ende des Krieges 1945 weiß. Was haben sie in dieser Zeit gemacht? Waren sie Mitläufer oder Täter? Es ist für mich unvorstellbar, dass diese so lieb erscheinenden Menschen vielleicht einfach nach dem Krieg ihr Leben neu erfunden haben. Da erscheinen in diesem Roman sehr sympathische Menschen. Doch später stellte sich heraus, dass ihre Geschichte eine ganz andere ist.

Abgerundet wird dieses Buch durch ein Personenverzeichnis, in welchem die Lebensläufe der Menschen, die wirklich existiert haben, zu finden sind. Bei manchen Personen hat die Autorin ihre wahren Namen benutzt, bei den anderen erkennt man, wer für welche Person als Vorbild gedient hat.

Und dann gibt es noch ein Literaturverzeichnis der Bücher, die der Autorin bei der Recherche geholfen haben.

Dies ist in Buch, welches einerseits sehr spannend, aber andererseits auch sehr erschütternd ist. Ein Stück deutscher Geschichte, die gerne unter den Teppich gekehrt wird. Mir waren diese Vorfälle im Umkreis von  Bergen-Belsen bis zur Lektüre dieses Romans völlig unbekannt, dabei wohne ich im Umkreis von Hamburg

Dieses Buch ist übrigens der Buchtipp des NDR des Monats April 2026.

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Liebes Team!
Zuerst konnte ich mir nach den ersten Kapiteln wenig vorstellen, wie die Handlung des Buches weitergehen soll. Diese ständigen Zeitsprünge und unterschiedlichen Schriftgrößen waren schon etwas verwirrend. Aber ich hatte von dieser Autorin immer wieder gehört und wollte doch einmal einen Roman kennenlernen. Noch dazu spielt er in der Lüneburger Heide nahe Bergen Belsen, das ich als Jugendliche mit unseren Eltern besucht hatte.
Spätestens ab der Hälfte des Romans war ich fast süchtig nach der Lebensgeschichte von Inge, ihrer Mutter und Helga, die 1946 alten Naziseilschaften auf den Grund fühlte und für Gerechtigkeit und gegen das Vergessen kämpfte.
Ein sehr beeindruckender und wichtiger Roman mit Tiefgang!

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„Wo der Wind die Namen trägt“ von Susanne Jonuleit hat mich sehr berührt. Die Geschichte entfaltet sich ruhig und eindringlich und lebt vor allem von den starken Emotionen und den fein gezeichneten Figuren. Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, ganz nah bei den Menschen in dieser Geschichte zu sein und ihre Gedanken und Entscheidungen mitzuerleben.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die Themen Erinnerung, Verlust und Identität erzählt werden. Die Atmosphäre ist dicht und nachdenklich, gleichzeitig aber auch voller Menschlichkeit und leiser Hoffnung. Für mich ein sehr bewegender Roman, der noch lange nach dem Lesen nachwirkt.

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Ein Buch, das ich an einem Sonntag verschlungen habe. Ich bin in diese Geschichte abgetaucht, fand sie spannend und auch erschütternd. Dazu die Tatsache, das es sich tatsächlich so zugetragen hat, lässt einen sehr über dieses Buch nachdenken. Großartig!

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Wer in Hamburg wohnt liest natürlich einen Roman, der vor der 'Haustür' spielt...
Geschrieben auf zwei Zeitebenen (2023 und 1946).
In der Jetztzeit wird Inge Sundermann (86) zu einem Klassentreffen eingeladen. Dadurch werden Erinnerungen wach, die sie am liebsten verdrängen würde. Doch es ist eine Chronik aufgetaucht aus der Zeit, als Inge noch ein kleines Kind war...
Hatte nicht gewusst, dass sich Adolf Eichmann in der Lüneburger Heide versteckt hielt.
Interessante Geschichte, gewohnt gut geschrieben.

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EinEoman, der mich erschüttert und bewegt hat. Die Frage von Schuld und Sühne, Verdrängung und Vergessen oder der Suche nach Wahrheit wird packend geschildert. Das ist um so eindringlicher, als die Protagonisten wahre Personen oder am solche angelegt sind und die Romanhandlung wahre Geschichte sehr genau wiedergibt.

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Dieses Buch hat mich in gleichem Maße erschüttert wie begeistert. Nach der Lektüre musste ich gleich noch ein paar Dinge nachrecherchieren und habe mich gewundert, wie wenig ich eigentlich über diesen furchtbaren und doch wichtigen Teil der Geschichte weiß. Vielen Dank für dieses Buch, liebe Anja Jonuleit!

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Das neue Buch von Anja Jonuleit ist vielschichtig und gut erzählt! Was ich bei den Romanen im
Er besonderes mag ist, dass es immer was zu lernen gibt. Wahre Ereignisse liegen auch diesem Buch zu Grunde.
Toll!

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Eine erschütternde Geschichte, die sich mit Stillschweigen von Verbrechen im Jahr 1946 in einem kleinen Ort in der Lüneburger Heide beschäftigt.

Im Mittelpunkt steht die 8-jährige Inge, die eben jene Verbrechen beobachtet hat. Die Jagd auf unschuldige Menschen, und deren Ermordung. Und das ist nicht das einzige Trauma. Inge wird diese Erlebnisse bis ins hohe Alter in den hintersten Winkeln ihres Gedächtnisses verstecken.

Auch Helga von Borcke weiß Bescheid. Über die Morde. Über andere Untaten. Über die Täter. Doch im Gegensatz zu Inge verdrängt sie nicht. Als Reporterin will sie die Wahrheit ans Licht bringen. Doch die alten Seilschaften arbeiten dagegen.

Was mich beeindruckt hat, ist der wahre Kern des Buches. Es gab diese Geschehnisse wirklich und die Täter kamen davon. Schweigen wurde Normalität.

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. 1946 und 2023, als Inge mit 85 Jahren samt Enkelin und Urenkel noch einmal in die Lüneburger Heide zurückkehrt und sich erinnert.

Kein leichtes Thema, manchmal möchte man aufschreien. Ein Stück deutsche Geschichte, das aufpeitscht. Wechselnde Perspektiven und stets neue Details, die an die Oberfläche gespült wurden, ließen mich durch die Seiten rauschen.

Wer diese Art von Literatur mag, ist hier genau richtig, auch deshalb, weil Inge und Helga mit all ihren Empfindungen so präsent sind. Ich kenne einige von Anja Jonuleits Büchern und habe sie mit Begeisterung gelesen. Alle erschüttern, gründen auf wahren Ereignissen und sind mega spannend geschrieben. So auch hier. Große Empfehlung!

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Ein großartiges Buch, fesselnd, interessant, spannend. Wir erleben in wechselnden Zeitebenen die Geschichte von Inge, die mit ihrer Mutter und weiteren 300 (!) Kindern im 2. Weltkrieg von Hamburg nach Celle flüchtete. Die gesamte Geschichte beruht in Teilen auf wahren Begebenheiten, einige der Figuren gab es wirklich, so auch die Flucht einer Kinderärztin, die alle Kinder einer Klinik in Hamburg bis nach Celle führte.
Ich mochte die Art, wie die Autorin die beiden Hauptfiguren miteinander verbindet und wie überrascht man von einigen Wendungen ist, ein wirklich gutes Buch, was ich sehr gern empfehle!!

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Ich lese Bücher von Anja Jonuleit immer wieder gerne. Sie bringt wirkliche Ereignisse und Personen einfach ganz wunderbar in ihren Romanen unter und man bekommt ein recht objektives Bild, hier von Adolf Eichmann, der als Herr Otto doch eigentlich ganz nett war.
Ich denke, jeder Mensch ist mehr als nur eine Person. Das wird hier deutlich. Auch die Darstellung von Inges Mutter, die doch irgendwie ein guter Mensch ist, aber dennoch zu ihren Taten steht und diese nicht bereut.
Helga ist großartig und ich habe den Moment in dem sie bricht und für sich beschließt, dass sie nicht weiter versucht Täter zur Rechenschaft zu ziehen, deutlich vor mir gesehen. Sie wirkte innerlich leer.
Ebenfalls ist für mich Inges fälsche Aussage gegen Buhr verständlich. Jemand, der einen Hund auf so schreckliche Art tötet, verdient es nicht anders.

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Dieser Roman, erzählt in zwei Zeitebenen. Das Jahr mach dem zweiten Weltkrieg und das Jahr 2023. Eine aufwühlende Geschichte die zum großen Teil der Wirklichkeit entspricht. Historisch belegt und am Ende des Romans sehr gut beschrieben.
Ein wichtiges Buch das zeigt, das dass Vergangene nicht in Vergessenheit geraten darf. Es ist Teil unserer Geschichte.

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Die idyllische Lüneburger Heide wird zum Schauplatz für Kriegsverbrechen, deren Täter noch Jahrzehnte später unentdeckt in ihren Familien leben. Auf zwei Zeitebenen erzählt der neue Roman von Anja Jonuleit von den entsetzlichen Ereignissen, von deren Vertuschung und von zwei Frauen (1946 und 2023), Helga und Inge, die nicht bereit sind, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Für mich erschreckend zu erkennen, wie nah Verbrechen und Normalität beieinander liegen können. Ein Buch, das betroffen macht.

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