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Buchcover für Fuckgirl

Fuckgirl

Roman

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Erscheinungstermin 05.03.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

FEMALE REVENGE: eine Künstlerin, ein radikaler Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau und hemmungsloser Sex

Lustvoll, hart, anders
Sie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein: erfolgreich, sexuell souverän, unabhängig – und völlig ungerührt davon, ob man sie dafür bewundert oder hasst. Eine Performancekünstlerin Ende dreißig, die nicht bereit ist, sich zu entschuldigen oder sich gar zu schämen. Nicht für ihre Karriere, nicht für ihren Körper, nicht für ihre Lust oder ihre Entscheidung, keine Kinder zu gebären.

The main character? The opposite of a good girl!
FUCKGIRL lebt in einer einseitig offenen, scheinbar glücklichen Ehe, in der sie den Ton angibt. Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, schmiedet sie einen Racheplan. Weibliche Solidarität, da ist sie sich sicher, ist das, was wir brauchen. FUCKGIRL ist der Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau, zur ewigen Wartenden, zur Frau, die sich Liebe verdienen muss. Ein radikal feministischer Roman über Selbstermächtigung, Sex und Wut; ein Roman, der Monogamie und Non-Monogamie kritisch betrachtet, über gesunde und toxische Beziehungen reflektiert, Abhängigkeit und Selbstverrat ins Visier nimmt – und der Frage auf den Grund geht: Was kommt nach der sexuellen Selbstbestimmung?

Eine moralische Konfrontation in Romanform
In roher, unverwechselbarer Sprache schreibt Bianca Jankovska über weibliche Verbundenheit, Rachegelüste, eine notwendige Portion Größenwahn und die Abwendung vom alles umfassenden männlichen Blick. Diese Geschichte ist: intensiv, körperlich, kompromisslos – und in ihrem Mut zur Ambivalenz alles andere als gefällig.

FEMALE REVENGE: eine Künstlerin, ein radikaler Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau und hemmungsloser Sex

Lustvoll, hart, anders
Sie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein: erfolgreich...


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Wir freuen uns über jede Rezension, jeden Leseeindruck und jede persönliche Empfehlung – und das zu jeder Zeit!

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783709982792
PREIS 26,90 € (EUR)
SEITEN 296

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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Ausführliche Bewertung folgt näher zum Release, aber schon mal vorab: ES IST SO TOLL!!! Ich habe jede Sekunde des Buches geliebt. Ich würde es jedem empfehlen UND es immer wieder lesen.

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Eine Provokation, ein Spiegel unserer Zeit?


„Alle Beziehungen innerhalb meiner Familie waren toxisch. Ohne Ausnahme. Wer so aufwächst, kennt nur diese eine, strukturell verdrehte Realität. Es ist, als ob ich zwei Jahrzehnte in einem Haus ohne Eingangstür gelebt hätte, ohne es zu bemerken.
Ich hörte die Kommentare, die gegenseitig übereinander gefallen sind, allerdings verbuchte ich sie als unbedeutenden Tratsch, als Teil unseres Lebens als Frauen – und nicht als das, was sie waren.
[...]
Meine Antennen für Missbrauch waren nicht scharfgestellt, sie waren: ausgeschaltet, abgebrochen. Nicht vorhanden. Romantische Beziehungen waren entweder Mittel zum Zweck oder Mittel zur Ausbeutung, man hat sich gegenseitig ausgehalten und sicherlich zeitweise verachtet. Darüber hat niemand ein kritisches Wort verloren. So hat sich das eingeprägt.“

Die Protagonistin „Fuckgirl“, eine erfolgreiche Performancekünstlerin, macht es also anders: Sie lebt kinderlos in einer einseitig offenen Ehe: Während ihr Mann nur mit ihr alleine glücklich ist, sucht sie sexuelle Abenteuer mit wechselnden Partnern. Als sie bei einem ihrer One-Night-Stands herausfindet, dass dieser seiner Freundin/Mutter seines Kindes betrügt, heckt sie einen Racheplan aus. Denn: „Andere Frauen sind unsere einzige Möglichkeit, die Wahrheit zu erfahren. [...] Aus feministischer Solidarität.“

Ein paar Szenarien waren mir etwas zu explizit dargestellt. Die häufigen, langen englischsprachigen Passagen finde ich (auch wenn ich sie natürlich verstehen kann) nicht so gelungen, sie stören den Lesefluss und sind wohl nicht für jede*n zugänglich.

Auch wenn die Handlung sicherlich abseits der „gängigen“ Lebensrealitäten sein dürften, finden sich viele Wahrheiten in dem Buch: „Da bemerkte ich, dass es letztlich egal war, was ich tat als Frau in der Welt. Es würde immer falsch sein, für irgendwen.“

„... fiel es mir plötzlich auf. Dass ich selbst kein Stückchen besser war als die anderen. Ich hatte bloß Glück gehabt, nicht mehr. Und trotzdem, während ich dasaß, mit meinen Schwestern und ihren mittelmäßigen, langweiligen, unattraktiven Männern, während ich spürte, wie sich die vertraute Mischung aus Mitleid und Überheblichkeit in mir regte, wusste ich: Es war lächerlich, Frauen vorzuwerfen, dass sie blieben. Als hätte man ihnen nicht von klein auf beigebracht, dass genau das von ihnen erwartet wurde. Als wäre es eine individuelle Schwäche, ein Zeichen mangelnden Selbstbewusstseins und keine logische Folge einer Welt, die Frauen nichts zutraut. Was gewann ich, wenn ich Frauen wie meine Mutter und meine Schwestern mal mehr, mal weniger offensichtlich dafür beschämte, dass sie bei den falschen Männern blieben? Nichts, außer dass sie sich noch schlechter fühlten. Dass sie sich noch weniger trauten, zu gehen. So, wie ich mich damals nicht getraut hatte. Weil ich mich so geschämt habe, als Frau versagt zu haben.“

Die Entwicklung der Protagonistin zum Ende hin gefiel mir gut, gerade ihre Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. „Und so stehe ich da, auf dieser Party, mit dem Journalisten, inmitten dieser verschwommenen Szenerie aus Körpern und Rollen, und sehe auf das Leben, das ich gewählt habe. Oder das mich gewählt hat. Es erscheint mir wie eine Kette aus Szenen, jeder Akt zu meinen Bedingungen inszeniert, jede Geste bewusst kalkuliert, um ein Bedürfnis zu befriedigen, das nie wirklich nur meins gewesen war. Jetzt, in diesem Moment, fragte ich mich, was ich suchte, und ob ich es in diesem Modell, das ich mir gebaut hatte, jemals finden würde.“

„Ich wiederum könnte zum ersten Mal seit meiner Jugend richtig alleine sein. Männer dezentrieren, meinen Körper rückerobern. Lernen, wer ich ohne Mann als Back-up war. Wie ich mich selbst gut behandle.“

„Fuckgirl“ von Bianca Jankovska ist ein provokanter Roman, der während des Lesens bei vielen sicherlich gemischte Gefühle hervorrufen dürfte und aufgrund der teils sehr derben Ausdrucksweise bzw. der Handlung eher nichts für die breite Masse ist. Dennoch kann ich „Fuckgirl“ allen Leser*innen empfehlen, die einen provokanten, bewusst nicht gefälligen Roman über weibliche Solidarität, Selbstbestimmung und Rache lesen möchten.

Vielen Dank an den Haymon Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar

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"Fuckgirl" von Bianca Jankovska ist ein sehr provokanter Roman, der wahrscheinlich nicht gerade "massentauglich" ist. Die Autorin hat bewusst eine sehr derbe und explizite Sprache benutzt, die zwar sehr gut zur Handlung passt, aber nicht jedermanns Sache ist.

Fuckgirl ist die Protagonistin dieses Romans. Ihren Namen erfährt man nicht - genau wie andere Namen. Die Charaktere, denen sie innerhalb dieses Buches begegnen, heißen "Mann", "Daddy", "Journalist" etc. Ich fand das spannend, denn dadurch bleibt der ganze Roman unpersönlich. Es wurde mir als Leserin fast unmöglich gemacht, eine Bindung zu den Personen aufzubauen.

Im Grunde genommen ist dieses Buch feministisch, provokant und eine Art Spiegel unserer Gesellschaft, denn Fuckgirl benimmt sich eher wie man es von Männern kennt. Sie reduziert die Männer auf ihre Geschlechtsteile, auf ihre Handlungen und nimmt sich heraus, sie zu behandeln, wie sie es will und wie es ihr nützt/gefällt. Sie lebt in einer einseitigen offenen Ehe und lebt ihren Sexdrang mit anderen Männern aus, was für ihren Ehemann völlig okay ist, solange sie sich an vorher abgesprochene Regeln hält.

Ich fand das Buch faszinierend, konnte es aber nicht in einem Rutsch durchlesen, was auch daran lag, dass es zwischendurch immer wieder englische Texte gab. Da mein Englisch nicht besonders gut ist, musste ich mich dabei sehr konzentrieren, um die Inhalte zu verstehen. Das fand ich zum Teil etwas nervig und hätte mir gewünscht, dass vielleicht im Anhang die Übersetzung steht. Vor allem weil ich viele Menschen kenne, die mit der Übersetzung und dem Verständnis Schwierigkeiten gehabt hätten.

Ich war sehr froh, dass sich Fuckgirl während des Romans weiterentwickelt hat, dass sie ihr Handeln immer wieder reflektiert hat. Das hat den Roman für mich interessanter gemacht und mich mit einem guten Gefühl zu Ende lesen lassen.

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Fuckgirl ist darstellende Künstlerin, Ende 30, in einer offenen Ehe lebend. Sie ist hetero und dementsprechend schwierig ist es für sie als Frau einen Mann zum Sex zu finden, der nicht komplett patriarchatsverseucht ist - man kennt's. 💁‍♀️
Als sie nach einem Treffen erfährt, dass der Typ verheiratet ist und ein Kind hat, sagt sie der Mutter Bescheid, inklusive Nachrichtenverläufe und Hilfsangebot.

Zeitgleich erfahren wir aus Fuckgirls Vergangenheit (Beziehung mit Loser), ihrem familiären Background (kurz: aufgewachsen am Land, wo Frauen ihre Männer einfach hinnehmen) und was sie sonst noch erlebt in ihrem Alltag (zB Ehe, Urlaub, Fetisch-Partys).

Wow, was für ein Buch!
Fuckgirl ist ein rasantes Buch, dass aber auch einige nachdenkliche, philosophische Gedanken und sarkastische, laugh out loud Stellen hat. Es gibt keine Namen, nur Bezeichnungen der Personen wie zB Andere Frau, Mann, Fuckgirl... Man gewöhnt sich recht schnell daran und ich finde es gibt dem Buch ein gewisses Etwas.
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass den Zeitgeist so sehr trifft!

Fuckgirl hat mir an so vielen Stellen aus der Seele gesprochen. Über die Themen die hier verhandelt werden, habe ich mir auch schon einige Gedanken gemacht - unsere ganze Generation hat das.

Ich glaube ich habe in einem Roman selten so viele Stellen markiert - hit close to home so hard! 😅

Nachdem ich Potentiell furchtbare Tage "nur" ganz ok fand, hat mich Fuckgirl zum Bianca Jankovska Fan gemacht, und ich kann es kaum erwarten weitere Bücher von ihr zu lesen!

... Wenn ich sterbe, dann will ich auf mein Leben zurückblicken und sagen können, dass ich gelebt habe, dass ich mir die fettigen Ravioli mit Spinatkäsefüllung um 20 Uhr gegönnt habe, und nicht den Salat, dass ich ausgeschlafen habe, um mit meinem Partner zu kuscheln, statt ins Gym zu rennen. Dass ich glücklich war...
- Fuckgirl, S. 226

THIS!

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“Lesson Nr. 1: I am allowed to do everything and he is allowed to do nothing”

Fuckgirl ist Ende 30, Performance-Künstlerin und lebt mit ihrem Mann in einseitig geöffneten Ehe. In diesem Fall kann sie mit anderen Männern Sex haben, wenn die gemeinsam ausgemachten Regeln eingehalten werden.
Fuckgirl verhält sich, wie wir es eigentlich eher andersrum gewohnt sind. Sie nutzt Männer für ihre eigene Lust und Bedürfnisse, ohne Rücksicht zu nehmen.
Eine feministische Geste gegen die heutige patriarchale Gesellschaft.

In diesem Roman haben die Figuren keine Namen, was das Leseerlebnis sehr besonders macht.
Es ist eine Kritik an die Monogamie, welche aber im Laufe des Buches auch hinterfragt wird. Die Entwicklung der Protagonistin im Verlauf ist deutlich, es macht einem klar, dass nicht alles schwarz weiß ist.

Leider haben mich die Songtext-Ausschnitte etwas gestört, die hätten meiner Meinung nach nicht sein müssen.
Trotzdem definitiv ein gelungener Roman, der mich gut unterhalten aber auch zum nachdenken angeregt hat.

4 stars
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