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Eine andere Geschichte
von Charles Lewinsky
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Erscheinungstermin 25.03.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Los Angeles, 1959. Der betagte Filmproduzent Curtis Melnitz wird jede Nacht von Albträumen heimgesucht. Er braucht unbedingt Schlaftabletten – aber die bekommt er nur, wenn er regelmäßig zur Psychoanalyse geht. Auf der Couch des Psychiaters erzählt er wider Willen seine Geschichte, sein Leben zwischen Hollywood und Berlin, zwischen der noch schwarz-weißen, stummen Traumfabrik und der umso grelleren, schreienden deutschen Wirklichkeit des frühen 20. Jahrhunderts. Jede Sitzung ein Kapitel. Ein Leben wie ein Roman.
Los Angeles, 1959. Der betagte Filmproduzent Curtis Melnitz wird jede Nacht von Albträumen heimgesucht. Er braucht unbedingt Schlaftabletten – aber die bekommt er nur, wenn er regelmäßig zur...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783257073782 |
| PREIS | 26,00 € (EUR) |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Anja B, Bibliothekar*in
Der alternde Filmproduzent Curtis Melnitz ist etwas ungehalten, als sein Hausarzt ihn zu dem Psychiater Dr. Cowan schickt, statt ihm einfach weiter Schlaftabletten zu verschreiben. Notgedrungen lässt sich Melnitz auf eine Gesprächstherapie ein, denn der Psychiater verordnet immer nur so viele Pillen, dass sie bis zu seinem nächsten Besuch reichen. Allmählich findet Melnitz tatsächlich Gefallen an der Sache, er macht Witze und erzählt kleine Lügen. Er gerät ins Plaudern, schweift immer wieder ab und kommt mit den Worten "das ist eine andere Geschichte" auf seine Lebensbeichte zurück, Er bewegt sich sprachlich gern in Filmtermini: Aufblende, Abblende, Saallicht an. Denn Dr. Cowan, so spürt er, ist sein letztes Publikum. Dabei ist eine Ironie, dass Cowan nicht ins Kino geht und mit vielen berühmten Namen nichts anfangen kann. Melnitz erkennt, dass es hilft, alte Erinnerungen hochkommen zu lassen und sie wie Eiterbeulen aufzustechen. Doch den wahren Grund für seine Alpträume, die ihn am Schlafen hindern, will er nicht nennen.
Der Roman ist wie ein Zwiegespräch zwischen Melnitz und Dr. Cowan geschrieben, wobei man aber nur Melnitz sprechen hört. Die Antworten des anderen muss man sich erschließen, Dennoch liest das Buch sich sehr flüssig. Der Leser hat gleichsam das Gefühl, Melnitz heimlich zu belauschen. Man verfolgt gespannt seine Lebensgeschichte, die geprägt ist von Antisemitismus und seiner großen Liebe zum Film. Privat hat er nichts vorzuweisen. Seine beiden Ehen scheiterten und Kinder hatte er nicht. Auch eine große Karriere als Filmproduzent bleibt aus. Was bleibt sind "Eiterbeulenmomente".
Norbert W, Buchhändler*in
Curtis Melnitz, ein ehemaliger Filmproduzent in hohem Alter begibt sich mehr oder weniger freiwillig auf die Couch eines Psychiaters.
Weniger freiwillig, da sein Hausarzt ihm die von ihm lange eingenommen Schlaftabletten nicht mehr verschreiben will, mehr freiwillig, weil er im Laufe der Sitzungen immer mehr Gefallen an den Gesprächen findet.
Die Geschichte erzählt die Perspektive Curtis Melnitz', seine ganz persönliche Geschichte in Deutschland und den USA, die Geschichte der Juden während der Nazi-Diktatur und ganz nebenbei auch die großen und kleinen Geschichten seiner Weggefährtinnen und Weggefährten.
"...aber das ist eine andere Geschichte." ist immer wieder das Ende einer seiner liebenswürdigen Eskapaden im Erzählstrang.
Curtis Melnitz ist ein durchaus humorvoller Mensch, der sich selbst mit viel Ironie begegnet und mich beim Lesen häufig zum Schmunzeln, manchmal auch zum Lachen gebracht hat.
Lewinsky ist mit "Eine andere Geschichte" ein wunderbares Portrait sowohl von Curtis Melnitz, als auch der Zeitgeschichte gelungen.
Gabriele B, Buchhändler*in
Ich bin Lewinski-Fan. Der lockere Erzählton ist super lesbar und unterhaltsam. Beiläufig plaudernd gibt der Erzähler einen wunderbaren Abriss der dt Filmgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts.
Simone S, Buchhändler*in
Trifft nicht ganz meinen Geschmack, aber dass Lewinsky gut schreibt, steht für mich ausser Frage. Solide Literatur.
Annette S, Bibliothekar*in
6 Sterne
Was an Charles Lewinsky so fasziniert, ist die Wandelbarkeit der Sujets, in denen er sich bewegt.
Diesmal ein Monolog für zwei - etwas, das eigentlich unmöglich ist.
Ein Filmmogul Hollywoods mit jüdisch-deutscher Geschichte geht in hohem Alter zum Psychiater um endlich mal wieder eine Nacht ohne Albträume schlafen zu können.
Wir Leser hören immer nur, was der Patient sagt, können die Kommentare des Psychiaters aber durch die Antworten erschließen.
Zum Teil mit bitterbösen Humor erfahren wir die Geschichte des alten Mannes, die trotz aller Dramatik nie bitter ist.
Sowohl ein Stück Deutscher, wie auch Film-Geschichte. Absolut lesenswert!
Ronald V, Buchhändler*in
Entweder man mag Charles Lewinsky Humor, oder man mag ihn nicht. Ich liebe seinen Humor. Und dazu ist es eine fantastisch recherchierte Geschichte die mir das Leipzig der deutschen Kaiserzeit ebenso bildhaft beschreibt, wie auch die Zeit des Entstehens der amerikanischen Filmindustrie. Alles beschrieben von jmd. der nicht schlafen kann und sich erinnert. Sehr zu empfehlen.
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