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Statt aus dem Fenster zu schauen
| Umwerfend schöner Roman über Aufbruch, Freiheit und das Glück, sich selbst zu finden
von Anna Katharina Scheidemantel
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Erscheinungstermin 30.03.2026 | Archivierungsdatum 05.04.2026
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #StattausdemFensterzuschauen #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Sophie steckt fest - im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für einen Spottbetrag ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Doch die Renovierungsarbeiten stellen sich als schwieriger heraus als auf YouTube dargestellt. Und was macht man mit den langen Stunden der Stille zwischen den Tagen? Dort, wo nur weite Felder und flirrendes Licht sind, beginnt Sophie endlich, die Erwartungen anderer abzustreifen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich? Und warum?
Sophie steckt fest - im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783759600554 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 883591
Die ehrgeizige Sophie, die ihre Schulzeit und ihr Studium bisher mit links absolviert hat, hängt gerade in einem unsagbar langweiligen Praktikum fest und stellt sich die Frage ob sie diese Arbeit tatsächlich ihr Leben lang machen möchte. Im Internet entdeckt sie zufällig ein Haus für einen Spottpreis in der Provinz im Osten Deutschlands, welches sie spontan kauft.
Ohne mit jemandem darüber zu sprechen, packt Sophie einen Rucksack mit dem Nötigsten und steigt mit ihrem Fahrrad in München in den Zug um zu ihrem Haus zu gelangen.
Vor Ort stellt sich heraus das das Haus ziemlich alt und renovierungsbedürftig ist, wirklich sehr einsam liegt und es so gut wie keine Infrastruktur gibt.
Aber Sophie ist entschlossen das Haus auch ohne Strom, Telefon und Internet bewohnbar zu machen und als Selbstversorgerin auf dem Land zu leben.
Hier in der Einsamkeit zwischen weiten Feldern und Wiesen, nur gelegentlichem Kontakt zu Menschen einer anderen Mentalität und fast keiner Verbindung zu ihrem früheren Leben, hat Sophie Zeit über ihre aktuelle Situation und ihr zukünftiges Leben nachzudenken. Was möchte sie eigentlich mit ihrem Leben anfangen und muss sie wirklich die Erwartungen anderer erfüllen?
"Statt aus dem Fenster zu schauen" von Anna Katharina Scheidemantel ist ein Roman über Freiheit, Neuanfang und Selbstfindung.
Bildhaft und in schönem Sprachstil erzählt die Autorin die Geschichte von Sophie. Eigentlich passiert nichts und gleichzeitig unheimlich viel!
Absolute Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch welches ich nicht aus der Hand legen konnte.
Für alle, die etwas Besonderes suchen!!!
Humor ist, wenn man trotzdem lacht ...
... und ich habe gelacht.
Sophie kauft mit einem schnellen Klick im Internet ein Haus im ehemaligen Osten Deutschlands um 3500 Euro. Ohne es gesehen zu haben. Ohne zu wissen, wo es genau steht. Und dann verlässt sie einfach ihren Praktikumsplatz und ihre WG, schnappt sich ihr Fahrrad und einen Rucksack voll Kleidung und reist mit dem Zug quer durchs Land, um vor einer halb verfallenen Hütte zu landen, die sie nun ihr Eigentum nennt. Was nun? Wie soll das funktionieren? Und wie bekommt sie das Haus überhaupt bewohnbar?
Und Sophie bleibt. Eine wirklich unterhaltsame Betrachtung der Menschheit und was aus uns geworden ist. Sophie möchte aus dem Hamsterrad ausbrechen und irgendetwas bewirken und ihr Leben verändern. Und ja - es verändert auch den Leser. Das Buch bringt zum Nachdenken und dennoch ist es mit seinem trockenen Humor unterhaltsam, kurzweilig und abwechslungsreich. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Rezensent*in 407335
Ich kann nicht im. Worte fassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat.
Es hat mich direkt abgeholt, verweilen lassen und zum Schluss, liebevoll und mit kleinem Tritt in den Po wider in die reale Welt befördert!
Was ein Buch
Christina M, Buchhändler*in
Was will ich in meinem Leben? Will ich das selbst oder erwarten dies andere von mir? Die Ich- Erzählerin steigt aus und erwirbt ein baufälliges Haus zu einem Preis von 3400 Euro, bricht ihr langweiliges Praktikum ab, packt ihren Rucksack, nimmt ihr Rad und zieht um – von Bayern nach Ostdeutschland ins Hinterland! Was findet sie vor? Ein baufälliges Haus, das nur zur Hälfte noch steht, in das es hineinregnet, ohne Strom und warmes Wasser, ohne WLAN und funktionierende Küche! Und dann beginnt die Selbstfindung! Sehr glaubwürdig erzählt mit vielen Höhen und Tiefen, viel Natur und …. Lest einfach selbst! Ein ruhiger lesenswerter Roman mit viel Stoff zum Nachdenken!
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1378524
Hat mir total gut gefallen – ein warmes, ruhiges Buch mit tollem Schreibstil. Und die Hühner habe ich besonders geliebt 🐔💛
Statt aus dem Fenster zu schauen ist ein einfühlsamer Roman über Aufbruch, Selbstfindung und den Mut zur Veränderung. Die Protagonistin Sophie löst sich vom Alltags-Hamsterrad, kauft spontan ein altes Haus in der Provinz und entdeckt in der Stille und Abgeschiedenheit neue Lebensfragen und Selbstbestimmung. Die Geschichte wird als schön, inspirierend und nachdenklich beschrieben – besonders geeignet für Leser*innen, die Geschichten über persönlichen Wandel und Lebensglück mögen.
Rezensent*in 1121393
Sophie, die Protagonistin aus "Statt aus dem Fenster zu schauen" , fühlt sich festgefahren in Studium, Praktikum und ihrem WG-Zimmer.
Aus Langeweile stöbert sie online auf verschiedenen Plattformen und ersteigert aus einer plötzlichen Laune heraus ein verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Das Haus stellt sich als Ruine heraus, aber Sophie stellt sich dem Chaos des Renovierens, den Tücken des Gärtnerns und verändert dadurch ihr Leben. Und löst sich von den Gedanken, die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen.
Anna Katharina Scheidemantel lädt mit ihrem Roman zum Nachdenken ein. Wie will man heute leben, was braucht es, um zufrieden zu sein.
Inhalt (spoilerfrei): „Statt aus dem Fenster zu schauen“ erzählt die Geschichte von Sophie, die sich in einer klassischen Quarter-Life-Crisis befindet. Ihr Alltag wirkt wie ein Hamsterrad aus Studium, Praktikum und Leistungsdruck, und sie spürt, dass sie nicht glücklich ist und so nicht weitermachen möchte. Getrieben von dem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung, folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für ca. 3.000 Euro ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Dort kommt sie nicht nur der Natur, sondern auch sich selbst näher und lernt neue Fähigkeiten an sich kennen, als sie im Alleingang versucht, das Haus zu renovieren.
Erzählstil: Der Roman ist stark von Sophies Gedanken getragen, es gibt nur wenig wörtliche Rede, was sehr stimmig ist, da sie die meiste Zeit allein mit sich selbst verbringt. Die Sprache ist oft ironisch, manchmal sehr direkt und zugleich wunderschön durchdacht, rund, metaphorisch und poetisch. Viele Sätze wirken perfekt formuliert, ohne jemals gekünstelt zu sein. Die Autorin schafft es, komplexe innere Prozesse klar zu benennen und ihnen gleichzeitig emotionale Tiefe zu verleihen. Ich wurde sofort in das Buch hineingerissen und konnte es kaum aus der Hand legen, die Sogwirkung war enorm.
Figuren: Die Protagonistin Sophie ist für mich eine herrlich ambivalente, sehr authentische Protagonistin. Sie ist unsicher in ihren Entscheidungen, in ihrer Studienwahl, in Bezug auf ihren zukünftigen Job und die Sinnhaftigkeit der Handlungen ihres bisherigen Lebens. Gleichzeitig sehnt sie sich stark nach Freiheit und Ruhe, nach einem Leben ohne WG, ohne Großstadt, ohne Büroalltag. Ich mochte ihren Mut, auszusteigen, das Haus zu kaufen und die Renovierungen selbst anzugehen. Ihre Unabhängigkeit wirkt kraftvoll und realistisch. Besonders berührend fand ich, dass sie keine Angst davor hat, allein zu sein, aber sehr genau benennen kann, wenn sich ein Gefühl von Alleinsein oder Einsamkeit einstellt. Sophie ist intelligent, reflektiert, hinterfragt alles und wirkt dabei wie ein echter, realer Mensch.
Themen: Thematisch ist „Statt aus dem Fenster zu schauen“ für mich klar auch ein Coming-of-Age-Roman, ein Erwachsenwerden im stillen, reflektierten Sinn. Es geht um Leistungsdruck, um den Anspruch, ambitioniert sein zu müssen, etwas zu werden und die Welt verändern wollen zu sollen. Dem stellt das Buch eine ganz andere, nicht normierte Vorstellung von Glück gegenüber. Sophie fragt sich, ob es nicht reicht, sich selbst einen besseren Ort zu schaffen, ein freieres Leben zu führen und persönliches Glück anzustreben. Statt weiterhin jeden Tag aus dem Fenster eines kastigen Büros auf einen kastigen Bildschirm zu schauen, entscheidet sie sich bewusst für die Provinz und für die Auseinandersetzung mit sich selbst. Diese Haltung empfand ich als unglaublich reif, klug und mutig.
Fazit: „Statt aus dem Fenster zu schauen“ ist für mich ein kraftvolles, intelligentes und poetisches Buch, das mich tief berührt hat. Es erzählt leise, aber eindringlich von Mut, Unabhängigkeit und dem Erwachsenwerden jenseits klassischer Erfolgsnarrative. Sophies Weg ist reflektiert, ehrlich und emotional nachvollziehbar. Ein Roman, der lange nachhallt und dazu einlädt, das eigene Leben und die eigenen Maßstäbe zu hinterfragen.
Anna T, Buchhändler*in
Dieses Buch beschäftigt sich mit essentiellen Fragen, die sich jede Person stellen sollte. Warum lebe ich? Wie möchte ich meinem kurzen Verbleib auf der Erde nutzen? Was möchte ich vom Leben und was möchte ich bewirken? Mit viel Humor und Lebensfreude begleiten wir Sophie auf ihrem Weg. Trotz vieler Hürden und Zweifel gibt sie das Leben nicht auf. Eine inspierende Geschichte über das Leben und das Überleben in unserer Gesellschaft.
Rezensent*in 1948104
Ein wirklich tolles Buch über Selbstbestimmung und Erwachsenwerden.
Dieses Buch ist sehr lebendig geschrieben und reißt einen regelrecht mit. Man will gleich selber ein Haus im Nirgendwo kaufen. Dies liegt besonders an der sympathischen Hauptcharakterin und ihren sehr nachvollziehbaren Gedankengänge. Oft habe ich wirklich das Gleiche gedacht wie sie.
Was mir noch gefallen hätte, ist ein Epilog, der der Geschichte noch einen runden Abschluss gibt und eine Möglichkeit für eine Reflexion bietet. Aber trotzdem ist es ein wirklich tolles Buch, was man jedem (ob jung oder alt) empfehlen kann.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Amanda Kissel
Belletristik, Körper, Geist & Gesundheit, Liebesromane