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Starminster - Stadt in den Wolken
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
von Megan Hopkins
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Erscheinungstermin 26.02.2026 | Archivierungsdatum 29.05.2026
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Zum Inhalt
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule...
Eine Anmerkung des Verlags
Bei allen digitalen Leseexemplaren gilt eine Sperrfrist für Rezensionen. Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (26.02.2026).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783407790330 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 248 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Florian R, Journalist*in
Man könnte es Kindsmisshandlung nennen, was "Mutter" Astrid antut, die aus irgendeinem Grund n einem Schuppen eingesperrt ist, weil es draußen zu gefährlich sei. Worin die Gefahr besteht, bleibt offen. Ebenso, warum der Schuppen nun ausgerechnet ein Rhabarberschuppen ist, der beim Wachsen offenbar laute, knackende Geräusche macht. Wer das nicht glaubt, kann im Garten ja mal welchen pflanzen und die Ohren spitzen... Schon bald wird, der Titel lässt es erahnen, das Mädchen ihr Gefängnis verlassen, um fortan in Überlondon zu leben, einer normalen Menschen nicht zugängliche und magisch unsichtbar gemachte Welt, in der man nicht in Häusern, sondern in Blüten lebt. Dort soll Astrid darauf vorbereitet werden, dass ihre Verwandlung zu einem geflügelten Wesen unmittelbar bevorsteht... Mehr zu verraten, würde den Spaß an der Auftaktfolge der Dilogie mindern. Hübsch ausgedachte Fantasy, nicht zu aufregend, um Elfjährige nicht zu überfordern aber auch nicht so kitschig und süßlich, wie das aktuelle Trend-Genre "Romantasy", von dessen Flut man sich nur wünschen kann, dass sie bald wieder abebbt. High Fantasy ohne "Enemy to Lovers" und Co. ist nämlich auch sehr schön.
Anja N, Buchhändler*in
Starminster - Stadt in den Wolken
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
von Megan Hopkins
Astrid ist elf Jahre und hat den Rhabarberschuppen noch nie verlassen. Ihre Mutter will sie beschützen und sperrt sie deshalb hier ein. Doch wir wem oder was beschützen? Als ihr erster ernsthafter Fluchtversuch scheitert wird sie unerwartet befreit und nach Oberlondon gebracht zum Volk der Librae.
Was es damit auf sich hat und warum ihre Mutter sie all die Zeit belogen hat, erfahren wir in diesem wunderschön gestaltetem Band 1 der Dilogie (Band 2 erscheint schon im Mai 2026).
Schöne nicht zu überzeichnete Fantasygeschichte - Echte Lesefreude!
Rezensent*in 643413
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule Starminster hoch oben in London Overhead bringt, beginnt ein neues Leben – sie soll selbst fliegen lernen. Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden– und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat.(Klappentext)
Ein schöner altersgerechter Fantasy-Roman der doch auch ein paar Fragen aufwirft. Astrid z. B. wird von ihrer Mutter versteckt und warum? Um dies zu erfahren, muss man den Roman lesen. Man taucht nach wenigen Seiten in eine andere fantastische und magische Welt voller geheimnisvoller Wesen ein. Der Schreibstil ist gut zu lesen und man wird sehr schnell in den Bann gezogen. Die verschiedenen Charaktere, egal ob sympathisch oder nicht, sind gut vorstellbar. Die Handlungsorte entstehen sehr bildgewaltig im Kopfkino und die Handlung ist nachvollziehbar, wenn auch an manchen Stellen vorhersehbar. Aber dies hat der entstehenden Leseatmosphäre nicht geschadet. Die eigene Fantasie wird angeregt. Ein schöner Fantasy-Roman und ich freue mich schon auf die nächste Folge, denn ich bin gespannt, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet.
Jan S, Buchhändler*in
Eine schöne Einführung in eine fantastische Parallelwelt über den Dächern Londons. Originell, schnell erzählt, wenn auch ein wenig vorhersehbar, die Kinderköpfe auf jeden Fall zum Träumen anregen wird.
Pauline S, Buchhändler*in
diese Geschichte hat durchaus besonders und für mich auch befremdlich gestartet, denn es ist definitiv nicht ›normal‹, dass eine Mutter ihre junge Tochter in einem Schuppen einsperrt und sie von der sonstigen Außenwelt fernhält. zu Beginn war ich demnach etwas skeptisch, wie sich dieses Buch weiter entwickeln würde, doch insgesamt fand ich es durchaus spannend und wollte wissen, was es mit Astrid Geschichte auf sich hat und ob sie am Ende wirklich flügge würde oder nicht. diese düstere Richtung, die der Spannungsbogen eingeschlagen hat, hatte ich ebenfalls nicht vorausgesehen. manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass die Geschichte noch etwas mehr Seiten verdient hätte, da manche Situationen etwas zu spärlich ausgeschmückt bzw. beschrieben worden waren. im Großen und Ganzen allerdings hat mir diese Reihenauftakt gefallen.
Alexandra S, Rezensent*in
Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht.
Die Charakter kommen authentisch rüber.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich bin gut und schnell in die Geschichte rein gekommen. Die Geschichte ist unterhaltsam mit immer mal wieder spannenden Szenen, manches ist vorhersehbar, aber das hat mich jetzt nicht gestört.
Der Anfang ist schon irgendwie etwas traurig, eingesperrt in einem Schuppen und die Sehnsucht mal den Himmel und die Sterne zu sehen. Astrid war mir schnell sympathisch und ihre ganzen Gefühle und Ängste habe ich gut wahrgenommen, sowie ihr Gefühlschaos als es ums bleiben oder gehen geht. Mir hat die Entwicklung von ihr gut gefallen, ebenso die Freundschaft mit Pent.
Die Idee mit den Librae und dem Überlondon fand ich interessant. Am Ende vom Buch gibt es auch eine Übersicht zu den Librae inclusive Beschreibung der Vogelart.
Es ist alles anschaulich und gut beschrieben und erklärt.
Die Charakter sind alle unterschiedlicher Art, sympathisch und weniger sympathisch.
Insgesamt eine unterhaltsame und spannende Geschichte um Librae, Freundschaft und Geheimnissen. Mich konnte die Geschichte schnell fesseln und mitnehmen, es hat mir Spaß gemacht Astrid zu begleiten und mit ihr gemeinsam alles zu entdecken.
Ich empfehle die Geschichte sehr gerne weiter, für alle ab 10 Jahren die gerne magische Geschichten lesen.
Carolin D, Rezensent*in
Astrid hat ihr Leben lang bisher in einem Schuppen verbracht. Sie hat keine Ahnung, wie die Sterne aussehen. Home Schooling. Kein Kontakt zu irgendwem abgesehen von ihrer Mutter, die ihr die Mahlzeiten bringt und Aufgaben gibt. Bis eines Tages plötzlich eine Frau vor ihr steht und sie mit nach Starminster mitnimmt. Astrids Leben steht Kopf!
Der Schreibstil ist angepasst an die Zielgruppe. Ich würde sagen so ab 8 Jahren ist es gut möglich, dieses Buch zu lesen und die verschiedenen Sachverhalte zu verstehen. Ich fand Astrids Wandlung als Charakter sehr erstaunlich und gerade, dass sie das Konzept Freundschaft so schnell verstanden hat. Einfach toll. Die neue Welt, in die sie hineingeworfen wurde, war dann ja nicht nur unsere ganz normale, sondern noch eine weitere zusätzliche. Alles gar nicht so einfach, sich da zurecht zu finden. In der Realität wäre es ihr mit Sicherheit auch etwas schwerer gefallen. Doch da will ich mal nicht so streng sein. Mir haben sämtliche fantastische Elemente in diesem Buch sehr gut gefallen.
Es war insgesamt ein zauberhafter Ausflug mit Astrid zusammen. Ich würde gerne noch mehr Geheimnisse mit Astrid erkunden. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen.
Buchhändler*in 1109131
Nach Lesen des Klappentextes hatte ich nicht vermutet, dass mich diese Geschichte besonders ansprechen würde. "Da erscheint eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln und bringt sie nach Starminster, einer schwebenden Schule über London" - klingt schon reichlich merkwürdig!
Und doch hat mich dieser Fantasyroman irgendwie gepackt. Die angenehme Erzählstimme von Megan Hopkins hat mich gleich mitgenommen (auch über die etwas bedrückende Anfangssituation hinweg) und ich bin mit Astrid nach "Überlondon" in das Reich der Librae aufgebrochen. Schöne Ideen stecken in dieser Geschichte, gute und böse Charaktere, fantasievolle Blütenarchitektur, viel Freundschaft und auch jede Menge Gefühle. Insgesamt ein gelungener Reihenauftakt, nicht zu umfangreich, der vor allem Mädchen ab ca. 10/11 Jahren ansprechen wird - vor allem vielleicht auch wegen der Aufmachung mit Farbschnitt, nicht unbedingt wegen des Klappentextes :-)
"Starminster - Stadt in den Wolken" von Megan Hopkins, aus dem Englischen von Petra Knese, Band 1 erschienen im Februar 2026 im Beltz & Gelberg Verlag, Altersempfehlung ab 11 Jahren
Astrid wächst in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen auf. Ihre Mutter hat sie dort versteckt, aus Angst, die große weite Welt könnte zu gefährlich sein für Astrid.
Eines Tages kommt eine geflügelte Frau und nimmt Astrid mit nach Überlondon, einem Ort über London.
An der Schule Starminster soll Astrid bleiben, da ihr auch irgendwann Flügel wachsen werden. Ist das der Grund, warum ihre Mama sie eingesperrt hat?
Mit Spannung habe ich dieses Buch gelesen und mit Begeisterung beendet. Die Stadt in den Wolken bietet ein besonderes Abenteuer.
Ich konnte die kühle Höhenluft beim Lesen fast spüren und die mechanischen Wunderwerke, die Starminster in der Schwebe halten, vor meinem inneren Auge sehen.
„Starminster“ ist eine Geschichte über soziale Unterschiede, den Mut, über den eigenen Tellerrand (oder Wolkenrand) hinauszublicken, und die Suche nach der eigenen Identität. Megan Hopkins hat hier einen Grundstein für eine Serie gelegt, die das Potenzial hat, ein echter Klassiker im Regal für phantastische Literatur zu werden.
Wer Geschichten mit Fantasy und interessanten Figuren mag, der wird sich in Starminster sofort zu Hause fühlen. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es in Band 2 weitergeht.
Mein Tipp: Für sehr sensible Kinder empfiehlt es sich, das Buch gemeinsam zu lesen oder zumindest darüber zu sprechen, da der Kontrast zwischen der anfänglichen Gefangenschaft und der späteren Freiheit sehr intensiv ist.
Christina P, Rezensent*in
Fantastisches Abenteuer über Freundschaft und das Anderssein
Astrid führt ein Leben, welches bei den Lesenden sofort alle Alarmglocken im Kopf schrillen lässt: Eingesperrt in einem Schuppen hat sie noch nie den Himmel oder die Sterne in echt gesehen. Von ihrer Mutter wird sie stets vertröstet, die Welt da draussen sei zu gefährlich. Nur bei ihrer Mutter sei sie sicher. Das sieht die fremde Frau anders, die plötzlich bei Astrid in der Tür steht, ihre Flügel ausbreitet und Astrid verspricht, bald ebenso fliegen zu können wie sie. Dafür müsse sie nur mit nach Oberlondon kommen und zur Starminster-Schule gehen.
Das Buch hat richtig Spaß gemacht. Es gibt ein London über dem London, welches nur für die Menschen mit Flügeln, sogenannte Librae, sichtbar ist. Dort ist auf den ersten Blick alles irgendwie anders, doch bei genauerem Hinsehen gibt es auch hier einige Probleme und viel zu verbessern. Astrids Zwiespalt, ihre Mutter gegen die neugewonnene Freiheit einzutauschen, wird einfühlsam beschrieben. Zudem möchte man gemeinsam mit Astrid herausfinden, warum ihre Mutter sie überhaupt versteckt hielt, da muss doch mehr dahinter stecken. Ihre Abenteuer mit den anderen Kindern, unter denen sie schnell Freunde findet, entwickeln sich derart, dass man beim Lesen staunend Neues entdeckt, sich über unfaires Verhalten aufregt und mit Astrid mitfiebert, als es darum geht, dass mehrere Kinder spurlos verschwinden. Die natürlich gerettet werden müssen.
Mit ihren 11 Jahren ist Astrid bereits erstaunlich selbstständig, mutig und einfallsreich, was dem Roman positiv zugute kommt. Starminster ist ein erfrischendes Urban Fantasy Abenteuer über Freundschaft, Ausgrenzung, Zusammenhalt und den Traum vom Fliegen in und über London.
Tanya K, Rezensent*in
Starminster - Stadt in den Wolken
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
von Megan Hopkins
Altersempfehlung ab 11 Jahre
Astrid wächst ohne Kontakt zur Außenwelt in einem Rhabarberschuppen auf.
Ihr einziger Kontakt ist Ihre Mutter die sie zwar mit allem was sie braucht versorgt aber dennoch nicht verrät warum Astrid nicht ins Freie darf.
Astrids Sehnsucht nach Freiheit und nach dem Sternenhimmel ist so groß, dass sie eines Nachts versucht sich mit einem Löffel durch die Erde zu graben.
Dabei wird sie von einer Librae entdeckt, die sie nach Überlondon in eine verborgene Welt bringt.
Dort lernt Astrid Pent kennen und schon bald sind die beiden beste Freundinnen, zusammen erleben sie ein großes Abenteuer, bringen sich dabei nicht nur einmal in Gefahr. Was es mit den Librae auf sich hat lest selber.
Ein toller Fantasyroman.
Er beschreibt Armut und Reichtum eindeutig.
Die Protagonisten sind klar und deutlich beschrieben.
Sehr flüssiger Schreibstil.
Das Cover ist einzigartig, es beschreibt beide Welten und dazwischen Astrid.
Buchhändler*in 772537
Astrid ist elf Jahre alt und träumt davon, eines Tages die Sterne zu sehen. Seit ihrer Geburt lebt sie in einem Rhabarberschuppen, liebevoll betreut von ihrer Mutter, die sie auf diese Weise vor der Welt schützen möchte – bis Astrid von der geheimnisvollen, geflügelten Mrs Wairi nach Überlondon entführt wird. Denn Astrid gehört zu den Librae, Mischwesen zwischen Mensch und Vogel, und wird eines Tages selbst fliegen können. Hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach ihrer Mutter und der Aufregung, eine neue Welt zu entdecken, gerät sie in ein gefährliches Abenteuer.
Für mich hatte diese fantasievolle, magische Geschichte von Beginn an bedrückende Untertöne, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Nach Astrids gefängnisartigem Zuhause zeigen die Zwei-Klassen-Gesellschaft von Überlondon und die Ungerechtigkeiten, die sie und ihre Mitschüler erfahren, deutlich, dass sie zwar in einer aufregenden, jedoch keineswegs idealen Welt gelandet ist. Zudem empfand ich das Erzähltempo als unausgeglichen: Der Einstieg ist lebendig und nachvollziehbar, später jedoch geht vieles sehr schnell oder bleibt nur oberflächlich angerissen.
Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass junge Leserinnen und Leser am ersten Band der Reihe viel Freude haben werden. Das empfohlene Lesealter liegt bei elf Jahren.
Fazit: Gute Idee, starke Bilder, aber erzählerisch nicht ganz rund.
Michaela M, Buchhändler*in
Ein schönes, anziehendes Cover plus herrlicher Farbschnitt - groß aufgetragen für ein Kinderbuch! Und zu recht, denn die Geschichte ist emotional packend, spannend und vom Worldbuilding her komplex und detailliert.
Sehr gut gefällt mir der Anfang, als beschrieben wird, wie das Mädchen zwar mit viel Mutterliebe, doch abgeschieden von anderen Menschen, der Schule und der Natur ferngehalten, aufwächst. Unglaublich! Sofort fragt man sich, wie man selber damit klarkäme, was dann alles an Alltäglichem fehlen würde, und warum zum Teufel die Mutter auf so eine abwegige Idee kommt? Die Sympathie ist sofort bei der zweifelnden Hauptfigur, der man weiter durch das Buch mit viel Daumen drücken folgt.
Die Faszination der anderen Welt, in der sie dann landet, ist sicher auch in der Faszination für das Fliegen begründet, doch kommt dazu noch die Nähe und Durchlässigkeit zu unserer realen Welt. Es macht Spaß, sich vorzustellen, wie beides nebeneinander existiert…. Und dann noch Schauplatz London, das macht on top Lust auf die große weite Welt und auf geschichtsträchtige Städte.
Dann zieht ein übliches und immer wieder gern gelesenes Narrativ: neue Schule, Freunde finden, mit manchen klarkommen und mit manchen über Kreuz liegen, sympathische Lehrer und solche, die einem das Leben schwermachen, einen fremden und aufregenden Alltag kennenlernen….und all das mit einem ungelösten Rätsel im Hinterkopf. Natürlich kommt das Thema Freundschaft und Vertrauen nicht zu kurz. Das liest sich angenehm, bevor der Plot dann zum Schlussspurt ansetzt und es dramatisch wird.
Ich mag es auch sehr, dass Themen aufgegriffen werden, die gesellschaftspolitisch wichtig sind: Zivilcourage, sich wehren gegen Ungerechtigkeiten und für andere eintreten. Außerdem wird erzählt, dass strenge Regeln und Gesetze manches persönliches Schicksal auf dramatische Weise beeinflussen und dadurch diskutabel werden.
Ein empfehlenswerter Schmöker, leicht zu genießen! Freue mich auf den nächsten Teil, damit die Story rund wird und ich die Beweggründe der Mutter verstehen kann.
Rezensent*in 1488781
Vogelflügel
Die elfjährige Astrid wird schon ihr ganzes Leben lang von ihrer Mutter in einem Gartenschuppen eingesperrt. Selbst ein kurzes Entkommen ist ihr nicht möglich. Eines Tages wird sie jedoch von einer geflügelten Frau gefunden, die Astrid nach Überlondon bringt. Eine Stadt für Librae, Menschen mit Vogelflügeln. Astrid soll dort unterrichtet werden. Währenddessen verschwinden in London weitere Kinder.
Starminster - Stadt in den Wolken von Megan Hopkins ist der erste Teil einer Fantasy-Reihe für Kinder ab ca. 11 Jahren. Mir hat die Idee der geflügelten Menschen, die in einer geheimnisvollen, für normale Menschen unsichtbaren Stadt über London leben, gut gefallen. Die Geschichte selbst ist auch spannend. Irgendwie habe ich mich mit Astrids Situation unwohl gefühlt. Zuerst hält ihre Mutter sie gefangen, in Überlondon ist sie, bis auf ihre neue Freundin Pent, ziemlich auf sich alleine gestellt. Auch der Antagonist der Geschichte ist leicht zu identifizieren. Insgesamt haben mir harmonische Szenen tatsächlich gefehlt. Trotzdem denke ich, dass die Altersangabe betreffend Schreibstil und Inhalt passend ist.
Fazit: Trotz interessanten Konzept ein eher durchschnittliches Kinderbuch.
Meike S, Rezensent*in
Die Welt der Flügel
Die junge Astrid wurde ihr Leben lang eingesperrt in einem Schuppen im Garten. Ihre Mutter wollte sie vor der Welt beschützen. Doch eines Tages steht eine mysteriöse geflügelte Frau in der Tür und eröffnet ihr eine neue Welt: Starminster- die Stadt in den Wolken. Astrid begleitet sie und dort beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Denn sie ist nicht so unscheinbar wie gedacht, sie gehört zu den Menschen,denen eines Tages Flügel wachsen. Doch der Weg dahin ist nicht leicht. Es gibt Geheimnisse die selbst ihre Mutter ihr verschwiegen hat.
Eine wundersame Welt über den Wolken bestimmt diese Geschichte. Doch es fehlt etwas das Besondere, das Fesselnde. Ein ordentlicher Auftakt, aber es konnte mich nicht so recht begeistern. Schade
Von Beginn an hat mich die Geschichte in Ihren Bann gezogen.
Der Schreibstil ist flüssig, detailliert, bildhaft und sehr angenehm zu lesen.
Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet.
Ich konnte ihre Handlungen allesamt nachvollziehen und hatte tolle Lesestunden mit dieser magischen Geschichte.
Gerne vergebe ich 5 Sterne verbunden mit einer klaren Leseempfehlung.
Zwischen Sternensehnsucht und Himmelsgeheimnissen
Mit Stadt in den Wolken eröffnet Megan Hopkins die Starminster Reihe und eine magische Welt über den Dächern Londons, in der Träume vom Fliegen Wirklichkeit werden. Im Mittelpunkt steht die elfjährige Astrid, die ihr gesamtes Leben abgeschottet in einem Rhabarberschuppen verbringen musste. Als sie erfährt, dass sie zu den geflügelten Librae gehört und nach Überlondon an die Flugschule Starminster darf, beginnt für sie ein völlig neues Kapitel voller Wunder, Freundschaften und Gefahren.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt durch die tolle Atmosphäre direkt und man ist zudem emotional auch nah an der Hauptfigur. Astrids Sehnsucht nach Freiheit und Sternen ist jederzeit spürbar und macht sie zu einer starken Identifikationsfigur für junge Leser. Gut gelungen ist zudem die lebendige Gestaltung der Schauplätze. Ob schwindelerregende Himmelsbrücken, prächtige Hallen oder der enge Schuppen ihrer Kindheit, die Bilder entstehen mühelos vor dem inneren Auge. Thematisch verbindet der Roman dabei klassische Fantasy-Elemente mit Fragen nach Zugehörigkeit, Vertrauen und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen. Freundschaft, Anderssein und Selbstbestimmung spielen eine zentrale Rolle. Die Spannung entsteht vor allem durch das Rätsel um verschwundene Kinder, das Astrid zunehmend in ein gefährliches Abenteuer hineinzieht. Manche Reaktionen, insbesondere die der Erwachsenen, erscheinen jedoch nicht immer ganz nachvollziehbar, und einzelne Entwicklungen gehen sehr rasch voran. Für die Zielgruppe dürfte dies jedoch weniger ins Gewicht fallen, da Tempo und klare Konfliktlinien für anhaltende Spannung sorgen. Sprachlich präsentiert sich das Buch flüssig und gut lesbar, mit vielen bildhaften Momenten, die zum Träumen einladen. Der erste Band schließt die wichtigsten Fragen zufriedenstellend ab und verzichtet auf einen übermäßigen Cliffhanger, weckt jedoch spürbar Neugier auf die Fortsetzung.
Ein fantasievoller Reihenauftakt voller Magie, Gefühl und Abenteuer. Trotz kleiner Schwächen im Plot überzeugt die Geschichte durch ihre starke Heldin, die atmosphärische Weltgestaltung und ihre warmherzige Botschaft.
Claudia F, Lehrende*r
Astrid wird von ihrer Mutter in einem Schuppen eingesperrt -- und doch sehr liebevoll behandelt. Und dennoch will Astrid nichts mehr, als den Sternenhimmel mit dem Perseidenschauer zu sehen. Nach einem gescheiterten Ausbruchsversuch bekommt sie Hilfe von Mirs Wairir, die sie nach Überlondon bringt, wo geflügelte Menschen leben. Denn Astrid ist eine von ihnen, und ihr Flügge-Werden steht kurz bevor. Doch ihre Ankunft bringt nicht nur Astrids kleine Welt durcheinander.
Astrid weiß, was sie will und nabelt sich recht schnell von ihrer Mutter und ihrem Leben im Schuppen ab. Ihre anfänglichen Proteste gegen ihre Entführung verfliegen schnell. Sie entdeckt eine neue, geheimnisvolle Welt. Und sie findet vor allem zum ersten Mal in ihrem Leben eine Freundin, Pent. Die führt sie und die Leserin in die Welt von Überlondon ein. Die Erwachsenen sind wie immer in Kinderbüchern eine Mischung aus Tyrannen und begriffsstutzigen "Großen", die Astrid mit ihrer Cleverness und erstaunlicher weltgewandtheit behandelt. Wir entdecken sogar ihre rebellische Art. Der Bösewicht ist bis zur Konfrontation mit der Heldin eindimensional, weil die Motivation nicht früh genug angedeutet wird.
Die Handlung ist flott und manchmal etwas zu temporeich, was auch dem elliptischen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Leider lässt der sich nur holprig vom englischen Original ins Deutsche übertragen. Ein wenig mehr Beschreibung hätte gut getan.
Insgesamt aber ist das eine unterhaltsame Geschichte, die mit einem Cliffhanger endet. Besonders schön fand ich die Beschreibung der im Buch erwähnten Vögel.
Wunsch zu fliegen ...
... den haben wir alle irgendwie und in diesem Kinderbuch wird das thematisiert.
Die Idee hat mir gut gefallen, aber zu viele Ungerechtigkeiten und Fragen blieben für mich offen. Warum machen die Erwachsenen nichts? Warum werden Kinder so behandelt?
Da es der erste Band einer Dilogie ist bin ich gespannt ob einige Fragen im letzten Band beantwortet werden.
Katharina W, Rezensent*in
Astrid lebt schon ihr ganzes Leben in einem Rhabarberschuppen, den sie nie verlassen darf. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als die Sterne betrachten zu können. Als Mrs. Wairi, eine Frau mit Flügeln ihr eröffnet, dass sie ebenfalls eine Librae ist und ihr anbietet, sie mitzunehmen, willigt sie ein und macht sich auf in ihr erstes Abenteuer.
Gut gefallen hat mir, dass man lange nicht weiß, warum Astrid in dem Rhabarberschuppen wohnt und mit ihr immer wieder rätselt. Ihre Ankunft in Überlondon war sehr spannend und es fiel mir anfangs etwas schwer, mir das vorzustellen. Hier hat mir die Karte hinten im Buch sehr bei der Vorstellung wo was liegt geholfen. Anfangs war es etwas verwirrend, weil man, genau wie Astrid, mit vielen neuen Namen erschlagen wurde, aber durch einen Mangel an dazugehörigen Gesichtern bei der nächsten Situation nicht unbedingt noch wusste, wer das nun war. Nicht hilfreich war hier auch, dass die meisten Figuren durch die Seitenanzahl auch nicht sonderlich viel Tiefe bekamen. Nach einer Weile, die eher so dahinplätschert, kristallisierten sich aber die relevanten Figuren heraus, die man dann auch besser zuordnen kann. Schade fand ich, dass es, gerade als es spannend wurde, dann vor allem noch um Astrid ging und die anderen nicht mehr so vorkamen.
Man merkt, dass es vor allem ein Kinder- und Jugendbuch ist, da es eher flacher ist, aber dennoch wird man gut unterhalten, hat etwas Spannung und es bleibt interessant, was die Truppe im nächsten Band erleben wird.
konnte mich nicht ganz überzeugen
Der Anfang ist doch ziemlich düster finde ich wie Astrid aufwächst mit dem dunklen Schuppen, eingeschlossen und abgeschottet. Manche mögen es behütet nennen, aber am Ende versucht sie ja zu entkommen und ich hatte auch eher das Gefühl, es sei wie ein Gefängnis. Sie wird dann von einer Frau mit Flügeln besucht und mitgenommen nach Überlondon, an eine Schule für Wesen, die Fliegen lernen sollen. Auch an der Schule geht es eher hat zu, nicht zuletzt wegen der entführten Kinder und was mit ihnen geschieht. Wer sensible Kinder hat, sollten das Buch also eher nicht lesen.
Ansonsten ist das Buch vom Thema her Interessant. London ist immer ein toller Ort für solche Geschichten finde ich. Und die Idee eine unsichtbare Stadt über London zu haben für Menschen, denen Flügel wachsen gefällt mir. Der Schreibstil ist gut zu lesen und auch schön bildlich. Grundsätzlich ist die Geschichte spannend und interessant, die Schule mit der Ausbildung, die Frage was mit den Kindern ist und nach der Geschichte von Astrid. Leider hat mich die Geschichte trotzdem hier und da verloren und das gewisse Etwas, das mich packt hat gefehlt. Da meine Tochter schon mit dem Start Probleme hatte, konnte sie das Buch leider nicht lesen, so dass ich nicht weiss, ob das nur die Meinung einer Erwachsenen Person ist oder ob Kinder das auch so sehen.
Ralf H, Rezensent*in
Astrid ist 11 Jahre und in einem Rhabarberschuppen eingesperrt. Doch dann kommt jemand und befreit Astrid. Und obwohl sie ihre Mutter liebt, freut sie sich sehr über das Kennenlernen von Überlondon.
Meinung:
Ein Kinderroman.
Astrid lernt in Überlondon neue Freunde kennen, aber sie lernt auch, dass die noch nicht flugfähigen Schüler auf nacktem Boden sitzen müssen. Als sich dagegen Widerstand entwickelt, bekommt das Aufbegehren plötzlich völlig ungeahnte Ausmaße. Gleichzeitig ist Astrid für ihre Mutter spurlos verschwunden und diese startet eine Suche nach ihr.
Die Geschichte ist bildhaft und spannend erzählt. In meinem Kopfkino sind jedenfalls alle möglichen Prüfungen und Herausforderungen auf Astrid eingeprasselt. Aber sie wehrt sich mit ihren Instinkten und mit Ausdauer. Dabei bedeuten die Freundschaften ihr viel. Auch die Hilfe durch Mrs. Wairi, die sie damals nach Überlondon gebracht hat, ist wieder hilfreich, auch wenn sie teilweise ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrer Mutter hat.
Eine sehr schön erzählte, herausfordernde Geschichte, bei der auch alte Geheimnisse aufgedeckt werden und Astrid einen bedeutenden Betrag dazu leistet.
Fazit:
Der Einstieg war etwas holperig. Für die spannende Geschichte fast zu wenige Seiten. Das gibt aufregende Träume: vier Sterne.
Die Geschichte um die kleine Astrid überraschte mich mit ihrem Verlauf und löste durch die Beschreibungen einen Faszination in mir aus.. Erfahre unten im Text mehr dazu.
Meine Meinung zum Cover:
Das Cover war der Grund weshalb ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich sah mir einen Newsletter von Netgalley an und da strahlte es mir entgegen. In diesem Fall war es Liebe auf den ersten Blick. Die vielen Details und die wundervoll gezeichneten Motive zogen meinen Blick an. Ich hatte das Gefühl als würde Astrid wirklich auf dieser Brücke stehen und die beiden Städte betrachten, als gebe es beides in der echten Welt. Wer auch immer diese Illustrationen gezeichnet hat – sie sind wunderschön, detailreich und aussagekräftig.
Meine Meinung zum Inhalt:
Cover und Klappentext hatten meine Neugier so stark geweckt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Bereits in den ersten Seiten bemerkte ich, dass die Autorin Meghan Hopkins einen wortgewandten und bildhaften Schreibstil hat. Ich konnte mir das Zuhause von Astrid direkt vorstellen.
Die Sehnsucht des jungen Mädchens endlich die Welt außerhalb ihres Schuppens kennenzulernen war von Anfang an stark zu spüren. Trotz der Umstände wuchs sie zu einem bodenständigen und wissbegierigen Menschen heran. Das Auftauchen der mysteriösen Frau veränderte alles. Ich konnte Astrids Gefühlschaos bezüglich ihrer Mutter und dem Fliegen nachvollziehen. Gleichzeitig löste Überlondon durch die Beschreibungen der Autorin eine Faszination auf uns beide aus.
Überlondon war durch die kristallenen Blumen und die Art, wie dort gelebt wurde, etwas Besonderes. Am liebsten hätte ich mir alles selbst genau angesehen, deshalb hatte ich großes Verständnis für Astrids Entdeckerdrang. Was mir nicht gefiel war das vorhandene Klassendenken in der Stadt bezüglich den noch flügellosen und den bereits geflügelten Bewohnern. Ersichtlich war dies auch durch die teilweise maroden Brücken die Astrid vorfand.
Die Geschichte selbst schritt zügig voran. In der magischen Schule lernte Astrid einiges über die Stadt und das „Drumherum“ – grob zusammengefasst. Aus Spoilergründen gehe ich näher darauf ein. Sie fand Freunde, was für sie etwas vollkommen Neues war. Rasch nahmen die Geschehnisse ihren Lauf. Eine Person verhielt sich in meinen Augen verdächtig. Irgendetwas stimmte nicht, zumal die Strafen unerwartet drakonisch waren. Dann entdeckte Astrid auf unangenehme Weise dass Kinder verschwanden.
Allerdings war es ihr kaum möglich in dieser Hinsicht was zu tun, weil sie ihre Aufgaben erledigen musste und das doch etwas für die Erwachsenen war. Mehrere gute Wendungen sorgten für ein starkes Maß an Spannung. Schließlich kamen Astrid und ihre Freundin auf die richtige Spur und der finale Showdown wurde eingeläutet.
In diesem sollte sich mein Verdacht bestätigten, wobei ich nicht mit dem Motiv gerechnet hatte. Die letzten Szenen waren spannungsreich, aufregend und intensiv. Das Ende war vielversprechend, stimmig und der Autorin gelungen. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.
Mein Fazit:
Der erste Band der Starminster-Trilogie zeichnete sich durch den bildhaften Erzählstil und die aufregenden Wendungen aus. Astrid war ein sympathisches junges Mädchen, das sich durch ihre Wissbegier überraschend schnell zurech fand. Die Handlung selbst schritt zügig voran und es geschah viel in kurzer Zeit. Überlondon faszinierte mich durch die Beschreibungen so sehr, dass ich es am liebsten besuchen würde. Rasch nahmen die Ereignisse Fahrt auf und mündeten in ein starkes Finale mit enormer Spannung. Am Ende löste die Autorin die roten Fäden stimmig auf und schuf damit einen gelungenen Abschluss für diesen Band.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Rezensent*in 979446
Im Buch geht es um Astrid, die ihr Leben im Schuppen auf der Farm ihrer Mutter verbracht hat. Als sie einen Ausbruchsversuch startet, wird jemand aus Starminster, einer Stadt im Himmel, auf sie aufmerksam und rettet sie. In Starminster stellt sich heraus, dass Astrid eine Libra ist. Das bedeutet, dass sie in ihrer Pubertät Flügel bekommt. Sie muss sich jetzt an ihr neues Leben über den Wolken gewöhnen. Außerdem gibt es einige mysteriöse Vermisstenfälle, die scheinbar etwas mit den Librae zu tun haben.
Das Buch klang sehr zauberhaft und das Setting ist wirklich schön beschrieben. Leider ist das Ganze eher unausgereift. Die Geschichte ist leider insgesamt eher durchschnittlich. Die negativen und positiven Aspekte sind tatsächlich recht ausgeglichen.
Mir hat gefallen, wie Astrid zwar ein ängstliches Kind war, sie aber letztendlich ihre Furcht überwindet. Sie hat nicht plötzlich keine Angst mehr, sondern entscheidet sich aktiv trotz ihrer Bedenken, was ich schön finde.
Das Setting war sehr hübsch, aber es wirkte nicht super gut durchdacht. Von der Art und Weise, wie es geschrieben war, haben Unterrichtsstunden zum Beispiel nur ungefähr fünf Minuten gedauert. Der Fakt, dass wir auch im ganzen Buch vollkommen ignorieren, dass Astrids Mutter sie in den Schuppen eingesperrt hat, hat mich auch verwirrt.
Die Geschichte war nicht unterirdisch, aber sie war auch nicht besonders herausragend.
Ich würde das Buch für Kinder und Erwachsene empfehlen, die das Thema hochspannend finden, den anderen würde ich eher andere Bücher empfehlen.
Mir hat die Geschichte rund um Astrid, die Librae und Überlondon sehr gefallen!
Zeitweise hatte ich meine Probleme damit, dass einige schwerere Themen im Buch so leicht verpackt wurden, aber das mag auch einfach mein Eindruck gewesen sein. Da es für eine junge Zielgruppe geschrieben ist, passt es vermutlich vom Schreibstil her,ich hätte mir nur vorstellen können, dass man Themen wie Astrids Isolationsleben und die daraus resultierenden Konsequenzen oder das Vorhaben unseres Bösewichts noch besser hätten beleuchtet werden können, v.a. wenn es für ein etwas älteres Zielpublikum geschrieben worden wäre.
Alles in allem aber eine schöne Geschichte. Ich habe für Band 2 auch schon die ein oder andere Vermutung, was Enthüllungen angehen könnte.
Also ich habe es mit meinem Kind zusammen gelesen und wir sind absolut begeistert.
Ein fantasievoller Reihenauftakt voller Magie, Gefühl und Abenteuer. Trotz kleiner Schwächen im Plot überzeugt die Geschichte durch ihre starke Heldin, die atmosphärische Weltgestaltung und ihre warmherzige Botschaft.
Ganz klare Leseempfehlung und sie meint sie braucht den nächsten Teil
Lina H, Buchhändler*in
Das wunderschöne Coverbild mit der Londoner Skyline und darüber einem Sternenhimmel lädt zum Träumen ein. Der hochwertige Farbschnitt führt das Motiv an den Seiten fort. Die junge Protagonistin steht zentral auf einer dünnen Brücke und breitet die Arme wie zum Flug aus. Genau darum geht es im Roman: Menschen, die fliegen können und in einer unsichtbaren Stadt über London leben.
Leider stolperte ich gleich zu Beginn über die Illustration des Vorsatzblattes, die überhaupt nicht der Beschreibung im Text entspricht. Die falsche Darstellung betrifft ebenfalls den oberen Teil der Coverillustration. Natürlich besitze ich genügend Fantasie, um mir Überlondon auch selbst vorzustellen, doch der grobe Schnitzer ärgert mich.
Die Geschichte ist spannend, ihre Heldin und deren Freunde sind sympathisch und die Grundidee der flugfähigen Menschen fasziniert. Doch bleiben entscheidende Situationen und Informationen oft nur angerissen, werden nicht auserzählt und so bleiben Motivationen und Erkenntnisse der Figuren oft unschlüssig. Der Text und auch die Illustration wirken unfertig. Das ist besonders in Anbetracht der kreativen Grundidee, die voller Potenzial steckt, sehr schade.
Bibliothekar*in 518160
Astrid darf in Überlondon, der Stadt in den Wolken, nach jahrelanger Gefangenschaft endlich eine Schule für besondere Kinder besuchen. Sie findet Freunde, geht verräterischen Spuren nach und erlebt Abenteuerliches.
Es hat mich sehr gefreut, die Stadt in den Wolken kennenzulernen. Unentdeckt schwebt sie über den Köpfen der Einwohner Londons. Überlondon ist eine sehr alte Stadt mit fantasievollen Gebäuden, die verschiedenen Blüten nachempfunden sind. Die Welten überschneiden sich teilweise, mit Übergängen in historischen Kathedralen und modernen Wolkenkratzern. Die strikte Trennung beider Welten, gepaart mit der Vielzahl an Regeln und der starken Hierarchie in Überlondon, führt zu Kontroversen unterschiedlicher Art. Einige Gruppen fühlen sich als etwas Besseres oder den anderen überlegen. So sind Konflikte zwischen Arm und Reich, Librae aus Überlondon und normalen Menschen, Librae mit Fähigkeiten und ohne allgegenwärtig.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Einzelgängerin, die schwierige Entscheidungen treffen und ihr Leben gestalten muss. In ihrer neuen Umgebung lernt sie Freundschaft, Familienleben und Freiheit kennen. Sie möchte dazugehören, muss aber lernen, im sozialen Gefüge zurechtzukommen. Selbstbewusst nimmt sie die ihr gestellten Aufgaben in die Hand und entscheidet sich, zu helfen, aber auch gegen den Strom zu schwimmen. In der Schule liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung der besonderen Fähigkeiten der Jugendlichen. Auch Naturwissenschaften, insbesondere Physik, sowie Technik, Kunst, Architektur, Historisches und der Sternenhimmel werden thematisiert.
Der Einstieg in die Geschichte war intensiv. Astrids Situation ist sogar noch schlimmer als die von Harry Potter. Obwohl sie von ihrer Mutter betreut wird, ist sie eine Gefangene. Die Autorin hat sich eine wirklich grausame Ausgangssituation ausgedacht. Im Anschluss hat mich die Welt der Librae gefesselt. Spannend, geheimnisvoll sowie mit einer guten Portion Kritik und Anregungen zum Nachdenken entwickelt sich die Erzählung. Ich bin neugierig, wie es im zweiten Band weitergehen wird.
Dieser außergewöhnliche Urban-Fantasy-Roman für Jungen und Mädchen ab 12 Jahren spielt in einem fantastisch veränderten London. Während ihres spannenden Abenteuers setzt sich Einzelgängerin Astrid selbstbewusst durch. Sie muss schwierige Entscheidungen treffen, unerwartete Geheimnisse entschlüsseln, sich mit wissenschaftlichen Fragen beschäftigen, Hierarchien hinterfragen, Freundschaften aufbauen und Familienzusammenhalt verstehen.
Rezensent*in 1780407
Starminster hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich gleichzeitig teils das Gefühl hatte, dass es etwas zu viel wollte. So werden durchaus Komplexe Themen zu Moral aufgegriffen, die dann aber teils recht schnell einfach aufgelöst werden, oder den Lesenden ein wenig hängen lassen, und ich kann aktuell gar nicht einschätzen, ob ich das Buch für Kinder an der Stelle so geeignet fände. Hängt vermutlich stark vom Kind ab.
Ich habe aber eindeutig gemerkt, dass sich bei der Geschichte viel Mühe gegeben wird, es werden auch viele Themen aufgegriffen (wie Gleichberechtigung und Ungleichbehandlung, Ausschluss, Diskriminierung von Minderheiten, und selbst solche Themen wie dass Städte nicht immer für alle Personen gleich zugänglich gemacht sind), was ich persönlich einerseits richtig cool fand, andererseits hatte ich in einem so kurzen Buch aber auch teils das Gefühl, dass das dem ganzen gar nicht gerecht werden kann.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, sie war zwar recht simpel und schnell zu durchschauen aber nicht so geschrieben, als würde man davon ausgehen, dass die Lesenden gar nicht begreifen, die Figuren waren großteils liebenswürdig (auch wenn ich mir hier manchmal etwas mehr Differenziertheit gewünscht hätte, statt nur so nebenbei) und das einzige, was mir tatsächlich grundsätzlich nicht gefallen hat war der Umgang von Astrids Kindheit in Gefangenschaft. Also das Buch benennt es zwar durchaus als solches, aber scheint es nicht so zu behandeln? Das Kind hat Jahre in einem Schuppen eingesperrt gelebt, und jetzt soll ich mir sagen lassen, dass das keine bleibenden Schäden hinterlassen hat? Da hätte es mir wirklich so 100 Seiten mehr an Aufarbeitung geben müssen, und fand ich für die Kürze dieses Buches ein wirklich sehr schweres Thema. Besonders die "Auflösung" und "Begründung" dazu am Ende ist einfach ... nein. Ich verstehe, dass Astrid das Kind ihrer Mutter ist, aber als pädagogische Fachkraft: das ist Kindeswohlgefährdung auf höchstem Niveau, und irgendwer muss sie da bitte rausholen. (Okay, ist ja mit dem Buch auch passiert, aber halt mehr als das, finde ich.)
Was aber nichts daran ändert, dass das Buch mir großteils sehr gefallen hat, und ich auch gespannt bin, was da noch kommen wird, und vielleicht habe ich ja sogar Glück, und wir kriegen noch ein bisschen mehr was zu den Problemen, die Astrid hat? Ich glaube zwar nicht zwingend dran, aber bei so vielen ernsten Themen im Buch hätte ich trotzdem irgendwie die Hoffnung, dass auch das noch etwas mehr aufgegriffen wird, als das bisher der Fall war.
Alles in allem durchaus unterhaltsam, und eine spannende Welt mit guten Ideen, eventuell aber nicht ganz ab 11 geeignet, und ein wenig mehr Auseinandersetzung und differenzierte Auseinandersetzung mit ernsten Themen, wenn man sie denn schon einbringt, wäre wünschenswert gewesen.
An sich war das Buch spannend und super zu lesen, allerdings fand ich die Auflösung mit der Mutter (warum sie ihre Tochter ihr Leben lang eingesperrt hatte) sehr enttäuschend.
Bibliothekar*in 1912186
Unzählige Kinder, die im Sternkreiszeichen Waage geboren wurden, werden sich nach dem Lesen von „Starminster – Stadt in den Wolken“ fragen, ob ihnen ab dem zehnten Lebensjahr irgendwann Flügel wachsen. Außerdem werden viele die St. Pauls-Kathedrale in London mit ganz anderen Augen sehen. So ergeht es auch Astrid, mit der Megan Hopkins ihre Leser:innen auf die Reise in die Hauptstadt Großbritanniens schickt.
Von der eigenen Mutter ihr Leben lang in einem fensterlosen Schuppen von der Außenwelt isoliert, drängt es Astrid ein erstes und einziges Mal den Sternenhimmel zu sehen. Doch bevor Sie sich selbst aus eigener Kraft diesen Wunsch erfüllen kann, wird sie von einer ihr unbekannten geflügelten Frau nach Überlondon entführt, einer Stadt im Himmel über London jenseits ihrer Vorstellungskraft. Dort leben Librae, geflügelte Menschen, zu denen auch Astrid gehören soll. Schnell fühlt sie sich zu Hause, findet die ersten Freunde ihres Lebens und besucht erstmalig mit anderen Kindern eine Schule – Starminster. Doch plötzlich verschwinden auf geheimnisvolle Weise Kinder und Astrid kommen Zweifel, ob ihre Mutter vielleicht mehr über die Welt der Librae weiß, als gedacht.
Die Geschichte reißt vor allem die weibliche Leserschaft mit, könnte an der ein oder anderen Stelle noch etwas mehr in die Tiefe gehen. Inhaltlich werden Dinge thematisiert, die sicherlich für viele Kinder schwierig zu verarbeiten sind. Hier sind vor allem der Freiheitsentzug durch die eigene Mutter und medizinische Experimente an Kindern zu nennen. Das sprachliche Niveau ist überzeugend. Besonders gelungen ist das kleine Vogel-Glossar am Ende des Buches, das mit Sicherheit die eine oder den anderen dazu bringen wird, über ihre mögliche Flügelgestalt nachzudenken…
Selbst für ein Kinderbuch (und dies hier ist ja trotzdem ab 11 Jahren empfohlen) war es mir zu platt und einfach. Ja, vielleicht für Kindern in dem Alter, die nicht so gerne und viel oder komplex lesen, ganz okay, deswegen fand ich's auch nicht schlecht, aber mir ging der Plot zu schnell voran, es wurde kaum richtig eingeführt und alles blieb etwas eindimensional. Konnte mich nicht überzeugen.
Ein fantasievoller Auftakt voller Magie, Geheimnisse und Abenteuer, der mit seiner originellen Idee einer Himmelsstadt sofort begeistert. Spannend, atmosphärisch und mit liebenswerten Figuren erzählt – perfekt für alle, die in eine neue, geheimnisvolle Welt eintauchen wollen.
Rezensent*in 1859822
Obwohl es als Kinderbuch deklariert war und die Charaktere wirklich super jung sind, hörte sich die Story so gut an, dass ich es einfach lesen musste und ich muss echt sagen, ich war sehr positiv überrascht. Es war wirklich zu keinem Zeitpunkt langweilig, es war toll geschrieben und man hatte wirklich gar nicht das Gefühl, dass es für einen erwachsenen vielleicht zu anspruchslos sein könnte.
Da das Buch nur so kurz war, hab ich es echt an einem Tag komplett durchgelesen und ich hab absolut nichts worüber ich meckern könnte. Die Story war auch wirklich Mega interessant und sowas hab ich zuvor auch noch nie gelesen, deswegen werde ich die anderen Teile der Reihe auch definitiv noch lesen Manchmal muss man glaub ich öfters Büchern eine Chance geben von denen man eigentlich denkt zu alt für diese zu sein, nur weil man nicht mehr zur Hauptzielgruppe gehört
Worum geht’s?
Für die elfjährige Astrid gibt es nichts faszinierenderes, als die Sterne. Da sie ihr Leben jedoch im Rhabarberschuppen ihrer Mutter verbringt, gut versteckt vor der Welt, bleiben die Sterne bloß ein leerer Traum – bis sie eines Tages befreit wird und feststellen muss, dass die Welt außerhalb des Schuppens und darüber hinaus noch viel fremder ist, als sie jemals vermutet hätte.
Meine Meinung:
Auch wenn diese Geschichte sicherlich den ein oder anderen Aspekt behandelt hat, der meiner Meinung nach noch nicht so ganz in ein Kinderbuch passt, fand ich das Buch insgesamt wirklich ansprechend und als Reihenauftakt gut gelungen.
Protagonistin Astrid musste man dabei einfach gern haben, insbesondere weil sie wirklich keine schöne Kindheit hatte und dabei trotzdem freundlich und empathisch geblieben ist. Als Heldin der Geschichte hat mir an ihr außerdem gefallen, dass sie entsprechend ihrer Fähigkeiten handeln musste und nicht im Angesichts großer Gefahr plötzlich übermenschliche Fähigkeiten entwickelt hat.
Der Handlungsbogen an sich war in meinen Augen ebenfalls recht gut gemacht, für meinen Geschmack hätte es zwar durchaus ein wenig mehr Tempo geben dürfen, der Aufbau an sich hat aber genügend Raum gelassen, um Worldbuilding, entstehende Freundschaften, Charakterentwicklung und zentrale Konflikte in die Handlung einzubauen, ohne dabei beim Lesen zu überfordernd zu wirken.
Auch das Setting in Überlondon und Starminster fand ich wirklich faszinierend, wobei insbesondere in Hinblick auf die beiden Fortsetzungen sicherlich noch ein bisschen Raum gelassen wurde, der hoffentlich mit Informationen gefüllt wird. Ich persönlich hatte durchaus noch einige Fragen zum Worldbuilding, die aber eben auch das Potenzial für Anknüpfungspunkte im nächsten Band haben und somit zumindest jetzt noch nicht negativ im Gesamtbild wirken.
Dieser Reihenauftakt macht daher meiner Meinung nach wirklich Lust auf Band zwei der Reihe, was mich jetzt schon neugierig macht und Potenzial für ein wirklich gelungenes Leseabenteuer bietet. Insbesondere bei jüngeren Leseratten wäre ein bisschen mehr Einordnung und Begleitung hinsichtlich Themen wie Entführung oder Ausgrenzung allerdings wünschenswert, das sollte man in meinen Augen vor dem Lesen daher durchaus beachten.
Fazit:
Mich hat dieses Buch trotz des ein oder anderen kritischen Punkt sehr positiv überrascht, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf die Fortsetzung im nächsten Band bin. Setting und Geschichte laden dabei zu einem spannenden Leseabenteuer ein, das sich definitiv lohnt.
Dafür verteile ich viereinhalb Bücherstapel.
Kira A, Rezensent*in
Mit »Starminster« habe ich mich zwischenzeitlich schwergetan. Als ich das Buch über den NetGalley Newsletter gesehen habe, wollte ich es sofort lesen. Ich habe eine magische Geschichte im Ghibli-Stil erwartet, perfekt für die noch kalten Tage. Ich fand die Welt sehr interessant, der Schreibstil war bildhaft und anfangs war ich einfach nur verzaubert von Überlondon.
Dann kamen die Momente, in denen ich über vieles gerne mehr erfahren hätte und sich Fragezeichen aufgetan haben. Ich hatte den Eindruck, dass es so viele Ideen und Konzepte gab, die teilweise nur angeschnitten wurden.
Astrid hat ihr ganzes Leben nur in einem Schuppen verbracht und hätte für mich ganz anders auf alles reagieren müssen, was außerhalb ist. Vielleicht liegt es aber auch an der Zielgruppe, dass da nicht weiter in die Tiefe gegangen wurde. Für mich ist es aber der größte Knackpunkt.
Auch habe ich mich gefragt, ob manche Stellen nicht etwas zu heftig für Kinder sein können. Allen voran die Tatsache, dass Astrid von ihrer eigenen Mutter in einem Schuppen eingesperrt und ihrer Freiheit beraubt war.
Empfehlen würde ich Starminster daher leider nur eingeschränkt. Tatsächlich bin ich trotzdem neugierig auf Band 2, in dem hoffentlich ein paar meiner Fragezeichen beantwortet werden.
3/5⭐️
Petra M, Rezensent*in
Die elfjährige Astrid hat ihr ganzes bisheriges Leben im Rhabarberschuppen verbracht, wo sie ihre Mutter versteckt gehalten hat. Eines Tages bekommt sie Besuch von einer Frau mit Flügeln, die ihr eröffnet, dass sie eine Librae ist, und sie mit in eine Stadt in den Wolken über London nehmen möchte.
Der Roman ist der Start in eine Reihe für Kinder ab 11 Jahren. Ich finde die Idee recht originell, dass es Menschen gibt, denen Flügel wachsen, und zwar Flügel die denen der verschiedenen Vogelarten gleichen, so dass sie als Adler, Buchfink, Schwan und so weiter bezeichnet werden, und die Eigenschaften dieser Vögel haben sollen. Im Anhang gibt es eine Auflistung der Vogelarten, deren Flügel man in diesem Buch trifft. Die Flügel lassen sich einziehen, so dass manche der Librae in London arbeiten, alle wohnen aber im sogenannten Überlondon, wo sie frei fliegen können, und durch ein magisches Netz unsichtbar bleiben.
Kinder haben zunächst keine Flügel, sie kommen erst mit der Pubertät zum Vorschein. In Überlondon gehen die Librae-Kinder in die Starminster-Schule, wo sie auch Fliegen lernen, zuerst theoretisch, nachdem sie flügge geworden sind, also ihre Flügel bekommen haben, auch praktisch.
Astrid hat zunächst noch keine Flügel, sie findet schnell eine Freundin, und lernt auch einige der anderen Kinder näher kennen. Als jemand, der nicht in Überlondon aufgewachsen ist, ist für sie alles neu, so dass sie es zusammen mit den Leser:innen erkunden kann. Schnell fragt man sich auch, warum Astrids Mutter sie verborgen hielt, und ob sie wusste, dass sie eine Librae ist.
Natürlich wäre ein reines in die Schule gehen und auf die Flügel warten, etwas langweilig gewesen, und so stellt sich Astrid manche darüber hinausgehende Frage, denn nicht alles scheint richtig in Überlondon zu sein. Und tatsächlich gibt es etwas nicht ungefährliches zu entdecken, und die Geschichte nimmt einen spannenden, aber auch ziemlich grausamen Verlauf. Für sensible Kinder könnte das etwas zu heftig sein.
Astrid mag man schnell, sie ist ein aufgewecktes Kind, das sich auch einzubringen weiß. Ihre Freundschaft zu Penelope, genannt Pent, und auch zu anderen Kindern wirkt authentisch und ist schön mit mitzuerleben. Dass sie die Dinge nicht hinnimmt, sondern hinterfragt, spricht auch für sie. Auch andere Charaktere sind gut gezeichnet, manche wirken eher überzogen, wie der Rektor der Schule, Ferguson Finifugal.
Auch das Worldbuilding gefällt mir gut, man hat schnell ein Bild von Überlondon vor Augen, und wer hätte nicht gerne Flügel und könnte fliegen? Dass das Fliegenkönnen nicht vom Himmel fällt, sondern man es erst richtig lernen muss, gefällt mir für ein Kinderbuch auch gut. Durch die verschiedenen Flügelarten lernt man zusätzlich verschiedene Vogelarten kennen, das regt auch zum Weiterrecherchieren ein.
Die Geschichte an sich empfand ich manchmal etwas aufgesetzt. Was spannend sein sollte, war für mich nicht immer ganz logisch, ich hätte mir in dem Zusammenhang auch etwas weniger Grausames gewünscht, gerade für einen ersten Band, in dem man erst einmal die Welt erkunden möchte. So hat mich die Geschichte vor allem gegen Ende wieder etwas verloren.
Der erste Band der Kinderbuchreihe führt eine interessante Welt innerhalb unserer Welt ein, die Protagonistin und einige andere Charaktere haben mir gut gefallen, nur die Geschichte hätte ich mir gerade in einem ersten Band etwas weniger heftig gewünscht, ich hätte gerne erst einmal die Welt zusammen mit der Protagonistin erkundet, ohne dass es gleich allzu gefährlich wird. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wo nötig aufrunde.
Buchhändler*in 1672729
Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und habe am Anfang etwas gebraucht bis ich in die Geschichte rein gekommen bin. Unsere Hauptprotagonistin ist glaubwürdig und sympatisch. Im weiteren Verlauf der Geschichte hatte ich das Gefühl das die Handlungsgeschwindigkeit an manchen Stellen langsam von statten geht, im nächsten Kapitel aber wieder total rasant ist. Da hätte ich mir einfach ein bisschen mehr Abwechslung gewünscht. Dennoch ist das Buch wirklich gut gelungen.
Rezensent*in 354300
Die ersten Kapitel.. haben mich verwirrt und fühlten sich komisch an: warum ist eine elfjährige in einem Schuppen eingesperrt in dem Rhabarbar wächst und niemand kommt sie besuchen außer ihre Mutter?
Und dann wird sie auch noch entführt! Astrid findet das einerseits ganz schlimm und will bei ihrer Mutter bleiben, andererseits zieht es sie weg, damit sie endlich die Sterne sehen kann.
Ja.. Und später kommt noch Kinderarbeit generell und 12 Stunden Schichten dazu und kein Erwachsener unternimmt etwas dagegen...
Das alles hinterlässt sehr gemischte Gefühle bei mir und ehrlich gesagt hätte ich das Buch, wäre es kein Rezensionsexemplar, abgebrochen. Aber ich muss auch sagen, nachdem man dann in Überlondon ist, hat es mich doch neugierig gemacht und es hat sich wirklich gelohnt weiter zu lesen! Was auch daran liegt, das es mehr wörtliche Rede gibt und sich insgesamt mehr Dynamik entwickelt.
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Der Schreibstil ist sehr einfach, mit recht kurzen Sätzen geschrieben und manchmal sogar sehr kurzen Sätzen. Vom Gefühl her würde ich sagen, das diese kurzen Sätze eher für noch jüngere Leser als 11-jährige gedacht sind, aber da kann ich mich auch täuschen.
Warum ich auch anfangs ein Problem mit dem Schreibstil hatte ist, das zum einen generell oft Mama geschrieben wird, aber noch mehr, weil uns an sich ein Erzähler durch die Geschichte führt und dann aber in ich-Form gefragt wird "geht es mama gut?", "wird mama böse auf mich sein?" - und das ohne, das es als Gedanke gekennzeichnet ist, sondern einfach als normaler Erzählertext. Später in Überlondon ist es weniger geworden, aber dennoch komisch..
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Überlondon selber ist unglaublich schön beschrieben (und das Cover trifft das auch toll) und genau das was ich mir vorgestellt habe! Ich meine: Man ist direkt über London, aber niemand von unten kann einen sehen und niemand kann nach Überlondon gelangen, der nicht eingeladen ist und man trifft dort auch nur geflügelte bzw. Menschen, die es bald sein werden.
Auch die Beschreibung der Gebäude, Wege, wie alles verbunden ist, das es Gärten im Himmel gibt.. Man kann nur staunen und Träumen und ich fand es fantastisch!
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Die Charaktere fand ich auch sehr schön beschrieben. Dies fiel nicht so ausführlich aus wie in anderen Büchern, war aber auch nicht nötig, um ein gutes Gefühl für sie zu bekommen. Ich finde so schön, wie sich Astrid entwickelt hat. Wie sie trotz Ängsten, Unsicherheiten und nicht wissen (mit ihren 11 Jahre nie etwas in echt auf der Welt erlebt, was außerhalb des Schuppens war) einfach ihren Weg geht, Stärke zeigt, aber ebenso Verletzlichkeit, für andere einsteht und ihre Freundschaften pflegt.
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Werde ich weiterlesen? Inzwischen auf jeden Fall ja, denn ich bin sehr optimistisch, das sich die Punkte, mit denen ich so meine Schwierigkeiten hatte, nicht mehr so ergeben werden.
Wertung: 3,5 ☆
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