Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Starminster - Stadt in den Wolken
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
von Megan Hopkins
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 26.02.2026 | Archivierungsdatum 29.05.2026
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #StarminsterStadtindenWolken #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule...
Eine Anmerkung des Verlags
Bei allen digitalen Leseexemplaren gilt eine Sperrfrist für Rezensionen. Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (26.02.2026).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783407790330 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 248 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Florian R, Journalist*in
Man könnte es Kindsmisshandlung nennen, was "Mutter" Astrid antut, die aus irgendeinem Grund n einem Schuppen eingesperrt ist, weil es draußen zu gefährlich sei. Worin die Gefahr besteht, bleibt offen. Ebenso, warum der Schuppen nun ausgerechnet ein Rhabarberschuppen ist, der beim Wachsen offenbar laute, knackende Geräusche macht. Wer das nicht glaubt, kann im Garten ja mal welchen pflanzen und die Ohren spitzen... Schon bald wird, der Titel lässt es erahnen, das Mädchen ihr Gefängnis verlassen, um fortan in Überlondon zu leben, einer normalen Menschen nicht zugängliche und magisch unsichtbar gemachte Welt, in der man nicht in Häusern, sondern in Blüten lebt. Dort soll Astrid darauf vorbereitet werden, dass ihre Verwandlung zu einem geflügelten Wesen unmittelbar bevorsteht... Mehr zu verraten, würde den Spaß an der Auftaktfolge der Dilogie mindern. Hübsch ausgedachte Fantasy, nicht zu aufregend, um Elfjährige nicht zu überfordern aber auch nicht so kitschig und süßlich, wie das aktuelle Trend-Genre "Romantasy", von dessen Flut man sich nur wünschen kann, dass sie bald wieder abebbt. High Fantasy ohne "Enemy to Lovers" und Co. ist nämlich auch sehr schön.
Anja N, Buchhändler*in
Starminster - Stadt in den Wolken
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
von Megan Hopkins
Astrid ist elf Jahre und hat den Rhabarberschuppen noch nie verlassen. Ihre Mutter will sie beschützen und sperrt sie deshalb hier ein. Doch wir wem oder was beschützen? Als ihr erster ernsthafter Fluchtversuch scheitert wird sie unerwartet befreit und nach Oberlondon gebracht zum Volk der Librae.
Was es damit auf sich hat und warum ihre Mutter sie all die Zeit belogen hat, erfahren wir in diesem wunderschön gestaltetem Band 1 der Dilogie (Band 2 erscheint schon im Mai 2026).
Schöne nicht zu überzeichnete Fantasygeschichte - Echte Lesefreude!
Rezensent*in 643413
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule Starminster hoch oben in London Overhead bringt, beginnt ein neues Leben – sie soll selbst fliegen lernen. Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden– und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat.(Klappentext)
Ein schöner altersgerechter Fantasy-Roman der doch auch ein paar Fragen aufwirft. Astrid z. B. wird von ihrer Mutter versteckt und warum? Um dies zu erfahren, muss man den Roman lesen. Man taucht nach wenigen Seiten in eine andere fantastische und magische Welt voller geheimnisvoller Wesen ein. Der Schreibstil ist gut zu lesen und man wird sehr schnell in den Bann gezogen. Die verschiedenen Charaktere, egal ob sympathisch oder nicht, sind gut vorstellbar. Die Handlungsorte entstehen sehr bildgewaltig im Kopfkino und die Handlung ist nachvollziehbar, wenn auch an manchen Stellen vorhersehbar. Aber dies hat der entstehenden Leseatmosphäre nicht geschadet. Die eigene Fantasie wird angeregt. Ein schöner Fantasy-Roman und ich freue mich schon auf die nächste Folge, denn ich bin gespannt, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet.
Jan S, Buchhändler*in
Eine schöne Einführung in eine fantastische Parallelwelt über den Dächern Londons. Originell, schnell erzählt, wenn auch ein wenig vorhersehbar, die Kinderköpfe auf jeden Fall zum Träumen anregen wird.
Pauline S, Buchhändler*in
diese Geschichte hat durchaus besonders und für mich auch befremdlich gestartet, denn es ist definitiv nicht ›normal‹, dass eine Mutter ihre junge Tochter in einem Schuppen einsperrt und sie von der sonstigen Außenwelt fernhält. zu Beginn war ich demnach etwas skeptisch, wie sich dieses Buch weiter entwickeln würde, doch insgesamt fand ich es durchaus spannend und wollte wissen, was es mit Astrid Geschichte auf sich hat und ob sie am Ende wirklich flügge würde oder nicht. diese düstere Richtung, die der Spannungsbogen eingeschlagen hat, hatte ich ebenfalls nicht vorausgesehen. manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass die Geschichte noch etwas mehr Seiten verdient hätte, da manche Situationen etwas zu spärlich ausgeschmückt bzw. beschrieben worden waren. im Großen und Ganzen allerdings hat mir diese Reihenauftakt gefallen.
Alexandra S, Rezensent*in
Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht.
Die Charakter kommen authentisch rüber.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich bin gut und schnell in die Geschichte rein gekommen. Die Geschichte ist unterhaltsam mit immer mal wieder spannenden Szenen, manches ist vorhersehbar, aber das hat mich jetzt nicht gestört.
Der Anfang ist schon irgendwie etwas traurig, eingesperrt in einem Schuppen und die Sehnsucht mal den Himmel und die Sterne zu sehen. Astrid war mir schnell sympathisch und ihre ganzen Gefühle und Ängste habe ich gut wahrgenommen, sowie ihr Gefühlschaos als es ums bleiben oder gehen geht. Mir hat die Entwicklung von ihr gut gefallen, ebenso die Freundschaft mit Pent.
Die Idee mit den Librae und dem Überlondon fand ich interessant. Am Ende vom Buch gibt es auch eine Übersicht zu den Librae inclusive Beschreibung der Vogelart.
Es ist alles anschaulich und gut beschrieben und erklärt.
Die Charakter sind alle unterschiedlicher Art, sympathisch und weniger sympathisch.
Insgesamt eine unterhaltsame und spannende Geschichte um Librae, Freundschaft und Geheimnissen. Mich konnte die Geschichte schnell fesseln und mitnehmen, es hat mir Spaß gemacht Astrid zu begleiten und mit ihr gemeinsam alles zu entdecken.
Ich empfehle die Geschichte sehr gerne weiter, für alle ab 10 Jahren die gerne magische Geschichten lesen.
Carolin D, Rezensent*in
Astrid hat ihr Leben lang bisher in einem Schuppen verbracht. Sie hat keine Ahnung, wie die Sterne aussehen. Home Schooling. Kein Kontakt zu irgendwem abgesehen von ihrer Mutter, die ihr die Mahlzeiten bringt und Aufgaben gibt. Bis eines Tages plötzlich eine Frau vor ihr steht und sie mit nach Starminster mitnimmt. Astrids Leben steht Kopf!
Der Schreibstil ist angepasst an die Zielgruppe. Ich würde sagen so ab 8 Jahren ist es gut möglich, dieses Buch zu lesen und die verschiedenen Sachverhalte zu verstehen. Ich fand Astrids Wandlung als Charakter sehr erstaunlich und gerade, dass sie das Konzept Freundschaft so schnell verstanden hat. Einfach toll. Die neue Welt, in die sie hineingeworfen wurde, war dann ja nicht nur unsere ganz normale, sondern noch eine weitere zusätzliche. Alles gar nicht so einfach, sich da zurecht zu finden. In der Realität wäre es ihr mit Sicherheit auch etwas schwerer gefallen. Doch da will ich mal nicht so streng sein. Mir haben sämtliche fantastische Elemente in diesem Buch sehr gut gefallen.
Es war insgesamt ein zauberhafter Ausflug mit Astrid zusammen. Ich würde gerne noch mehr Geheimnisse mit Astrid erkunden. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen.
Buchhändler*in 1109131
Nach Lesen des Klappentextes hatte ich nicht vermutet, dass mich diese Geschichte besonders ansprechen würde. "Da erscheint eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln und bringt sie nach Starminster, einer schwebenden Schule über London" - klingt schon reichlich merkwürdig!
Und doch hat mich dieser Fantasyroman irgendwie gepackt. Die angenehme Erzählstimme von Megan Hopkins hat mich gleich mitgenommen (auch über die etwas bedrückende Anfangssituation hinweg) und ich bin mit Astrid nach "Überlondon" in das Reich der Librae aufgebrochen. Schöne Ideen stecken in dieser Geschichte, gute und böse Charaktere, fantasievolle Blütenarchitektur, viel Freundschaft und auch jede Menge Gefühle. Insgesamt ein gelungener Reihenauftakt, nicht zu umfangreich, der vor allem Mädchen ab ca. 10/11 Jahren ansprechen wird - vor allem vielleicht auch wegen der Aufmachung mit Farbschnitt, nicht unbedingt wegen des Klappentextes :-)
"Starminster - Stadt in den Wolken" von Megan Hopkins, aus dem Englischen von Petra Knese, Band 1 erschienen im Februar 2026 im Beltz & Gelberg Verlag, Altersempfehlung ab 11 Jahren
Astrid wächst in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen auf. Ihre Mutter hat sie dort versteckt, aus Angst, die große weite Welt könnte zu gefährlich sein für Astrid.
Eines Tages kommt eine geflügelte Frau und nimmt Astrid mit nach Überlondon, einem Ort über London.
An der Schule Starminster soll Astrid bleiben, da ihr auch irgendwann Flügel wachsen werden. Ist das der Grund, warum ihre Mama sie eingesperrt hat?
Mit Spannung habe ich dieses Buch gelesen und mit Begeisterung beendet. Die Stadt in den Wolken bietet ein besonderes Abenteuer.
Ich konnte die kühle Höhenluft beim Lesen fast spüren und die mechanischen Wunderwerke, die Starminster in der Schwebe halten, vor meinem inneren Auge sehen.
„Starminster“ ist eine Geschichte über soziale Unterschiede, den Mut, über den eigenen Tellerrand (oder Wolkenrand) hinauszublicken, und die Suche nach der eigenen Identität. Megan Hopkins hat hier einen Grundstein für eine Serie gelegt, die das Potenzial hat, ein echter Klassiker im Regal für phantastische Literatur zu werden.
Wer Geschichten mit Fantasy und interessanten Figuren mag, der wird sich in Starminster sofort zu Hause fühlen. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es in Band 2 weitergeht.
Mein Tipp: Für sehr sensible Kinder empfiehlt es sich, das Buch gemeinsam zu lesen oder zumindest darüber zu sprechen, da der Kontrast zwischen der anfänglichen Gefangenschaft und der späteren Freiheit sehr intensiv ist.
Christina P, Rezensent*in
Fantastisches Abenteuer über Freundschaft und das Anderssein
Astrid führt ein Leben, welches bei den Lesenden sofort alle Alarmglocken im Kopf schrillen lässt: Eingesperrt in einem Schuppen hat sie noch nie den Himmel oder die Sterne in echt gesehen. Von ihrer Mutter wird sie stets vertröstet, die Welt da draussen sei zu gefährlich. Nur bei ihrer Mutter sei sie sicher. Das sieht die fremde Frau anders, die plötzlich bei Astrid in der Tür steht, ihre Flügel ausbreitet und Astrid verspricht, bald ebenso fliegen zu können wie sie. Dafür müsse sie nur mit nach Oberlondon kommen und zur Starminster-Schule gehen.
Das Buch hat richtig Spaß gemacht. Es gibt ein London über dem London, welches nur für die Menschen mit Flügeln, sogenannte Librae, sichtbar ist. Dort ist auf den ersten Blick alles irgendwie anders, doch bei genauerem Hinsehen gibt es auch hier einige Probleme und viel zu verbessern. Astrids Zwiespalt, ihre Mutter gegen die neugewonnene Freiheit einzutauschen, wird einfühlsam beschrieben. Zudem möchte man gemeinsam mit Astrid herausfinden, warum ihre Mutter sie überhaupt versteckt hielt, da muss doch mehr dahinter stecken. Ihre Abenteuer mit den anderen Kindern, unter denen sie schnell Freunde findet, entwickeln sich derart, dass man beim Lesen staunend Neues entdeckt, sich über unfaires Verhalten aufregt und mit Astrid mitfiebert, als es darum geht, dass mehrere Kinder spurlos verschwinden. Die natürlich gerettet werden müssen.
Mit ihren 11 Jahren ist Astrid bereits erstaunlich selbstständig, mutig und einfallsreich, was dem Roman positiv zugute kommt. Starminster ist ein erfrischendes Urban Fantasy Abenteuer über Freundschaft, Ausgrenzung, Zusammenhalt und den Traum vom Fliegen in und über London.
Tanya K, Rezensent*in
Starminster - Stadt in den Wolken
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
von Megan Hopkins
Altersempfehlung ab 11 Jahre
Astrid wächst ohne Kontakt zur Außenwelt in einem Rhabarberschuppen auf.
Ihr einziger Kontakt ist Ihre Mutter die sie zwar mit allem was sie braucht versorgt aber dennoch nicht verrät warum Astrid nicht ins Freie darf.
Astrids Sehnsucht nach Freiheit und nach dem Sternenhimmel ist so groß, dass sie eines Nachts versucht sich mit einem Löffel durch die Erde zu graben.
Dabei wird sie von einer Librae entdeckt, die sie nach Überlondon in eine verborgene Welt bringt.
Dort lernt Astrid Pent kennen und schon bald sind die beiden beste Freundinnen, zusammen erleben sie ein großes Abenteuer, bringen sich dabei nicht nur einmal in Gefahr. Was es mit den Librae auf sich hat lest selber.
Ein toller Fantasyroman.
Er beschreibt Armut und Reichtum eindeutig.
Die Protagonisten sind klar und deutlich beschrieben.
Sehr flüssiger Schreibstil.
Das Cover ist einzigartig, es beschreibt beide Welten und dazwischen Astrid.
Buchhändler*in 772537
Astrid ist elf Jahre alt und träumt davon, eines Tages die Sterne zu sehen. Seit ihrer Geburt lebt sie in einem Rhabarberschuppen, liebevoll betreut von ihrer Mutter, die sie auf diese Weise vor der Welt schützen möchte – bis Astrid von der geheimnisvollen, geflügelten Mrs Wairi nach Überlondon entführt wird. Denn Astrid gehört zu den Librae, Mischwesen zwischen Mensch und Vogel, und wird eines Tages selbst fliegen können. Hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach ihrer Mutter und der Aufregung, eine neue Welt zu entdecken, gerät sie in ein gefährliches Abenteuer.
Für mich hatte diese fantasievolle, magische Geschichte von Beginn an bedrückende Untertöne, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Nach Astrids gefängnisartigem Zuhause zeigen die Zwei-Klassen-Gesellschaft von Überlondon und die Ungerechtigkeiten, die sie und ihre Mitschüler erfahren, deutlich, dass sie zwar in einer aufregenden, jedoch keineswegs idealen Welt gelandet ist. Zudem empfand ich das Erzähltempo als unausgeglichen: Der Einstieg ist lebendig und nachvollziehbar, später jedoch geht vieles sehr schnell oder bleibt nur oberflächlich angerissen.
Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass junge Leserinnen und Leser am ersten Band der Reihe viel Freude haben werden. Das empfohlene Lesealter liegt bei elf Jahren.
Fazit: Gute Idee, starke Bilder, aber erzählerisch nicht ganz rund.
Michaela M, Buchhändler*in
Ein schönes, anziehendes Cover plus herrlicher Farbschnitt - groß aufgetragen für ein Kinderbuch! Und zu recht, denn die Geschichte ist emotional packend, spannend und vom Worldbuilding her komplex und detailliert.
Sehr gut gefällt mir der Anfang, als beschrieben wird, wie das Mädchen zwar mit viel Mutterliebe, doch abgeschieden von anderen Menschen, der Schule und der Natur ferngehalten, aufwächst. Unglaublich! Sofort fragt man sich, wie man selber damit klarkäme, was dann alles an Alltäglichem fehlen würde, und warum zum Teufel die Mutter auf so eine abwegige Idee kommt? Die Sympathie ist sofort bei der zweifelnden Hauptfigur, der man weiter durch das Buch mit viel Daumen drücken folgt.
Die Faszination der anderen Welt, in der sie dann landet, ist sicher auch in der Faszination für das Fliegen begründet, doch kommt dazu noch die Nähe und Durchlässigkeit zu unserer realen Welt. Es macht Spaß, sich vorzustellen, wie beides nebeneinander existiert…. Und dann noch Schauplatz London, das macht on top Lust auf die große weite Welt und auf geschichtsträchtige Städte.
Dann zieht ein übliches und immer wieder gern gelesenes Narrativ: neue Schule, Freunde finden, mit manchen klarkommen und mit manchen über Kreuz liegen, sympathische Lehrer und solche, die einem das Leben schwermachen, einen fremden und aufregenden Alltag kennenlernen….und all das mit einem ungelösten Rätsel im Hinterkopf. Natürlich kommt das Thema Freundschaft und Vertrauen nicht zu kurz. Das liest sich angenehm, bevor der Plot dann zum Schlussspurt ansetzt und es dramatisch wird.
Ich mag es auch sehr, dass Themen aufgegriffen werden, die gesellschaftspolitisch wichtig sind: Zivilcourage, sich wehren gegen Ungerechtigkeiten und für andere eintreten. Außerdem wird erzählt, dass strenge Regeln und Gesetze manches persönliches Schicksal auf dramatische Weise beeinflussen und dadurch diskutabel werden.
Ein empfehlenswerter Schmöker, leicht zu genießen! Freue mich auf den nächsten Teil, damit die Story rund wird und ich die Beweggründe der Mutter verstehen kann.
Rezensent*in 1488781
Vogelflügel
Die elfjährige Astrid wird schon ihr ganzes Leben lang von ihrer Mutter in einem Gartenschuppen eingesperrt. Selbst ein kurzes Entkommen ist ihr nicht möglich. Eines Tages wird sie jedoch von einer geflügelten Frau gefunden, die Astrid nach Überlondon bringt. Eine Stadt für Librae, Menschen mit Vogelflügeln. Astrid soll dort unterrichtet werden. Währenddessen verschwinden in London weitere Kinder.
Starminster - Stadt in den Wolken von Megan Hopkins ist der erste Teil einer Fantasy-Reihe für Kinder ab ca. 11 Jahren. Mir hat die Idee der geflügelten Menschen, die in einer geheimnisvollen, für normale Menschen unsichtbaren Stadt über London leben, gut gefallen. Die Geschichte selbst ist auch spannend. Irgendwie habe ich mich mit Astrids Situation unwohl gefühlt. Zuerst hält ihre Mutter sie gefangen, in Überlondon ist sie, bis auf ihre neue Freundin Pent, ziemlich auf sich alleine gestellt. Auch der Antagonist der Geschichte ist leicht zu identifizieren. Insgesamt haben mir harmonische Szenen tatsächlich gefehlt. Trotzdem denke ich, dass die Altersangabe betreffend Schreibstil und Inhalt passend ist.
Fazit: Trotz interessanten Konzept ein eher durchschnittliches Kinderbuch.
Meike S, Rezensent*in
Die Welt der Flügel
Die junge Astrid wurde ihr Leben lang eingesperrt in einem Schuppen im Garten. Ihre Mutter wollte sie vor der Welt beschützen. Doch eines Tages steht eine mysteriöse geflügelte Frau in der Tür und eröffnet ihr eine neue Welt: Starminster- die Stadt in den Wolken. Astrid begleitet sie und dort beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Denn sie ist nicht so unscheinbar wie gedacht, sie gehört zu den Menschen,denen eines Tages Flügel wachsen. Doch der Weg dahin ist nicht leicht. Es gibt Geheimnisse die selbst ihre Mutter ihr verschwiegen hat.
Eine wundersame Welt über den Wolken bestimmt diese Geschichte. Doch es fehlt etwas das Besondere, das Fesselnde. Ein ordentlicher Auftakt, aber es konnte mich nicht so recht begeistern. Schade
Von Beginn an hat mich die Geschichte in Ihren Bann gezogen.
Der Schreibstil ist flüssig, detailliert, bildhaft und sehr angenehm zu lesen.
Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet.
Ich konnte ihre Handlungen allesamt nachvollziehen und hatte tolle Lesestunden mit dieser magischen Geschichte.
Gerne vergebe ich 5 Sterne verbunden mit einer klaren Leseempfehlung.
Zwischen Sternensehnsucht und Himmelsgeheimnissen
Mit Stadt in den Wolken eröffnet Megan Hopkins die Starminster Reihe und eine magische Welt über den Dächern Londons, in der Träume vom Fliegen Wirklichkeit werden. Im Mittelpunkt steht die elfjährige Astrid, die ihr gesamtes Leben abgeschottet in einem Rhabarberschuppen verbringen musste. Als sie erfährt, dass sie zu den geflügelten Librae gehört und nach Überlondon an die Flugschule Starminster darf, beginnt für sie ein völlig neues Kapitel voller Wunder, Freundschaften und Gefahren.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt durch die tolle Atmosphäre direkt und man ist zudem emotional auch nah an der Hauptfigur. Astrids Sehnsucht nach Freiheit und Sternen ist jederzeit spürbar und macht sie zu einer starken Identifikationsfigur für junge Leser. Gut gelungen ist zudem die lebendige Gestaltung der Schauplätze. Ob schwindelerregende Himmelsbrücken, prächtige Hallen oder der enge Schuppen ihrer Kindheit, die Bilder entstehen mühelos vor dem inneren Auge. Thematisch verbindet der Roman dabei klassische Fantasy-Elemente mit Fragen nach Zugehörigkeit, Vertrauen und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen. Freundschaft, Anderssein und Selbstbestimmung spielen eine zentrale Rolle. Die Spannung entsteht vor allem durch das Rätsel um verschwundene Kinder, das Astrid zunehmend in ein gefährliches Abenteuer hineinzieht. Manche Reaktionen, insbesondere die der Erwachsenen, erscheinen jedoch nicht immer ganz nachvollziehbar, und einzelne Entwicklungen gehen sehr rasch voran. Für die Zielgruppe dürfte dies jedoch weniger ins Gewicht fallen, da Tempo und klare Konfliktlinien für anhaltende Spannung sorgen. Sprachlich präsentiert sich das Buch flüssig und gut lesbar, mit vielen bildhaften Momenten, die zum Träumen einladen. Der erste Band schließt die wichtigsten Fragen zufriedenstellend ab und verzichtet auf einen übermäßigen Cliffhanger, weckt jedoch spürbar Neugier auf die Fortsetzung.
Ein fantasievoller Reihenauftakt voller Magie, Gefühl und Abenteuer. Trotz kleiner Schwächen im Plot überzeugt die Geschichte durch ihre starke Heldin, die atmosphärische Weltgestaltung und ihre warmherzige Botschaft.
Claudia F, Lehrende*r
Astrid wird von ihrer Mutter in einem Schuppen eingesperrt -- und doch sehr liebevoll behandelt. Und dennoch will Astrid nichts mehr, als den Sternenhimmel mit dem Perseidenschauer zu sehen. Nach einem gescheiterten Ausbruchsversuch bekommt sie Hilfe von Mirs Wairir, die sie nach Überlondon bringt, wo geflügelte Menschen leben. Denn Astrid ist eine von ihnen, und ihr Flügge-Werden steht kurz bevor. Doch ihre Ankunft bringt nicht nur Astrids kleine Welt durcheinander.
Astrid weiß, was sie will und nabelt sich recht schnell von ihrer Mutter und ihrem Leben im Schuppen ab. Ihre anfänglichen Proteste gegen ihre Entführung verfliegen schnell. Sie entdeckt eine neue, geheimnisvolle Welt. Und sie findet vor allem zum ersten Mal in ihrem Leben eine Freundin, Pent. Die führt sie und die Leserin in die Welt von Überlondon ein. Die Erwachsenen sind wie immer in Kinderbüchern eine Mischung aus Tyrannen und begriffsstutzigen "Großen", die Astrid mit ihrer Cleverness und erstaunlicher weltgewandtheit behandelt. Wir entdecken sogar ihre rebellische Art. Der Bösewicht ist bis zur Konfrontation mit der Heldin eindimensional, weil die Motivation nicht früh genug angedeutet wird.
Die Handlung ist flott und manchmal etwas zu temporeich, was auch dem elliptischen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Leider lässt der sich nur holprig vom englischen Original ins Deutsche übertragen. Ein wenig mehr Beschreibung hätte gut getan.
Insgesamt aber ist das eine unterhaltsame Geschichte, die mit einem Cliffhanger endet. Besonders schön fand ich die Beschreibung der im Buch erwähnten Vögel.
Wunsch zu fliegen ...
... den haben wir alle irgendwie und in diesem Kinderbuch wird das thematisiert.
Die Idee hat mir gut gefallen, aber zu viele Ungerechtigkeiten und Fragen blieben für mich offen. Warum machen die Erwachsenen nichts? Warum werden Kinder so behandelt?
Da es der erste Band einer Dilogie ist bin ich gespannt ob einige Fragen im letzten Band beantwortet werden.
Katharina W, Rezensent*in
Astrid lebt schon ihr ganzes Leben in einem Rhabarberschuppen, den sie nie verlassen darf. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als die Sterne betrachten zu können. Als Mrs. Wairi, eine Frau mit Flügeln ihr eröffnet, dass sie ebenfalls eine Librae ist und ihr anbietet, sie mitzunehmen, willigt sie ein und macht sich auf in ihr erstes Abenteuer.
Gut gefallen hat mir, dass man lange nicht weiß, warum Astrid in dem Rhabarberschuppen wohnt und mit ihr immer wieder rätselt. Ihre Ankunft in Überlondon war sehr spannend und es fiel mir anfangs etwas schwer, mir das vorzustellen. Hier hat mir die Karte hinten im Buch sehr bei der Vorstellung wo was liegt geholfen. Anfangs war es etwas verwirrend, weil man, genau wie Astrid, mit vielen neuen Namen erschlagen wurde, aber durch einen Mangel an dazugehörigen Gesichtern bei der nächsten Situation nicht unbedingt noch wusste, wer das nun war. Nicht hilfreich war hier auch, dass die meisten Figuren durch die Seitenanzahl auch nicht sonderlich viel Tiefe bekamen. Nach einer Weile, die eher so dahinplätschert, kristallisierten sich aber die relevanten Figuren heraus, die man dann auch besser zuordnen kann. Schade fand ich, dass es, gerade als es spannend wurde, dann vor allem noch um Astrid ging und die anderen nicht mehr so vorkamen.
Man merkt, dass es vor allem ein Kinder- und Jugendbuch ist, da es eher flacher ist, aber dennoch wird man gut unterhalten, hat etwas Spannung und es bleibt interessant, was die Truppe im nächsten Band erleben wird.
Ein sehr spannendes Buch, das mal was ganz anderes war als das was ich sonst so lese. Die Handlung sowie auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Klare Empfehlung
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule Starminster hoch oben in Überlondon bringt, beginnt ein neues Leben – sie soll selbst fliegen lernen. Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden– und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
ANDREA WiLK; A.D. WiLK
Liebesromane, Ratgeber, Spiritualität & Religion