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Buchcover für Der Sommer, der uns blieb

Der Sommer, der uns blieb

Drei Freunde, eine alte Schuld – und ein Sommer, der alles verändert

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Erscheinungstermin 14.04.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Drei Freunde, eine alte Schuld – und ein Sommer, der alles verändert.

In einer idyllischen Kleinstadt, umgeben von glitzernden Seen und endlosen Feldern, erleben Britta, Pia und Martin eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume. Doch ein verhängnisvoller Sommer reißt die enge Freundschaft der drei auseinander.

Zwei Jahrzehnte später ist die verlorene Zeit zwischen ihnen zu einem fremden Land geworden. Inmitten von Schmerz und Vergebung müssen Britta, Pia und Martin entscheiden, ob ihre Freundschaft stark genug ist, um die Schatten der Vergangenheit zu überwinden. Doch ein gut gehütetes Geheimnis droht die zarte Bande, die sie miteinander verbindet, endgültig zu zerreißen.

Ein bewegender Roman darüber, was es heißt, wirklich zu leben, zu lieben und loszulassen.

Greta Herrlichers literarisches Debüt im VANI Verlag über Freundschaft, Liebe und den Mut, zu sich selbst zu finden. »Der Sommer, der uns blieb« ist zugleich zart und kraftvoll – ein hinreißender Coming-of-Age-Roman über das Erwachsenwerden, das Schweigen der Erwachsenen und die laut schlagenden Herzen einer Jugend zwischen Aufbruch und Abschied.

Drei Freunde, eine alte Schuld – und ein Sommer, der alles verändert.

In einer idyllischen Kleinstadt, umgeben von glitzernden Seen und endlosen Feldern, erleben Britta, Pia und Martin eine Jugend...


Eine Anmerkung des Verlags

ROMAN, Hardcover, mit Schutzumschlag, Farbschnitt und Page Overlay, 320 Seiten

ROMAN, Hardcover, mit Schutzumschlag, Farbschnitt und Page Overlay, 320 Seiten


Vorab-Besprechungen

»Ein leises, kluges Buch mit Sogwirkung. Greta Herrlicher gibt der Sprache ihrer Figuren Raum und berührt genau dort, wo es weh tut und gleichzeitig heilt.«

– Vanessa Göcking, SPIEGEL-Platz-1-Bestsellerautorin

»Ein leises, kluges Buch mit Sogwirkung. Greta Herrlicher gibt der Sprache ihrer Figuren Raum und berührt genau dort, wo es weh tut und gleichzeitig heilt.«

– Vanessa Göcking...


Marketing-Plan

Unser Verlag steht für ein bewusst kleines, sorgfältig kuratiertes Programm, das wir mit Leidenschaft und Überzeugung gestalten. Qualität ist für uns wichtiger als Quantität. Deshalb geben wir Ihnen die Garantie: Jeder Titel in unserem Programm ist ein Bestsellerkandidat.

Mit einer bundesweiten Marketingkampagne machen wir diesen außergewöhnlichen Titel mit umfangreicher Buchausstattung (Farbschnitt, bedrucktem Einband, Page Overlay) zum Sommer-Hit des Jahres 2026.

Große Marketing-Kampagne

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  • Reichweitenstarke Online-Marketing-Kampagne mit 5 Millionen Kontakten (Google Ads, Facebook, Instagram, TikTok)
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  • 10 x »Der Sommer, der uns blieb« plus 2 Exemplare gratis
  • 1 x Aufsteller A4
  • 20 x Leseproben
  • 20 x Postkarten
  • 20 x Lesezeichen

Bestellung unter msr@rungeva.de (BAG über VN 11271 | MSR) – ISBN Aktionsangebot: 978-3-69169-300-3

Unser Verlag steht für ein bewusst kleines, sorgfältig kuratiertes Programm, das wir mit Leidenschaft und Überzeugung gestalten. Qualität ist für uns wichtiger als Quantität. Deshalb geben wir Ihnen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783691690002
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Ein berührender Coming-of-Age-Roman, der durch die wechselnden Perspektiven der drei Freunde Tiefe und Nähe schafft. Zart, ehrlich und atmosphärisch erzählt „Der Sommer unseres Lebens“ von Freundschaft, Schuld und dem Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen – leise, klug und lange nachhallend.

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"der Sommer unseres Lebens" erzählt von den drei Jugendfreunden, Britta, Pia und Max, die sich zufällig nach zwanzig Jahren in der Heimat wiedersehen. Die Freundschaft der drei endete nach ihrem Schulabschluss im Sommer vor zwei Jahrzehnten abnrupt und für Breitta und Max bis heute unverständlich. Pia verschwand damals ohne ein Wort aus ihrem Leben. Nun kehrt sie von Krankheiut und nehmen Tod gekennzeichnet zurück und will ihr Geheimniss den Freunden offenbaren. Es ist eine teilweise zu rührende Geschichte, die Zufälle nicht immer glaubwürdig. Wer eine wärmende Geschichte sucht, ist hier genau richtig.

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Verzeihen
Der Roman "Der Sommer unseres Lebens" von der Autorin Greta Herrlicher (VANI Verlag/Erscheinungstermin am 14.April 2026) handelt von Freundschaft, Verletzungen und Verzeihen.
Martin und Britta sind Nachbarkinder, als Pia in unmittelbarer Nachbarschaft einzieht. Martin ist ein pummeliger Junge, der von den anderen Jungs gehänselt wird. Sein Adoptivvater stirbt als Martin acht Jahre alt ist. Seine Mutter führt fortan Firma und Familienleben mit harter Hand. Britta ist besonnen und empathisch. Zu ihrem Vater hat sie ein gutes Verhältnis. Ihre Mutter ist streng und verbietet Britta all zu oft gemeinsame Aktivitäten mit ihren Freunden. Von den Dreien ist Pia die dominanteste und wildeste. Ihr Vater verlässt die Familie schon früh und so lebt Pia überwiegend mit ihrer Mutter und ihren Halbgeschwistern zusammen.
Die drei verbindet eine innige Freundschaft, die zerbricht als Pia plötzlich verschwindet. Zwanzig Jahre sind sie sich aus den Weg gegangen und nun treffen sie wieder aufeinander.
Martin wohnt noch immer zuhause, arbeitet nun auch in der Firma und seine Mutter hält noch immer das Zepter in der Hand. Britta beschließt ihre Arbeitstelle zu kündigen und aus Frankfurt zurückzukommen, damit sie sich um ihren dementen Vater kümmern kann. Pia hat in ihrer Heimatstadt eine Fotoausstellung und will den Aufenthalt nutzen, um den beiden endlich die Gründe für ihr Verhalten und ihr plötzliches Verschwinden zu erklären.
Die Kapitel wechseln in loser Reihenfolge zwischen Martin, Britta und Pia und der gemeinsamen Vergangenheit. Als Überschrift zu dem jeweiligen Kapitel wurde eine Lebensweisheit gewählt. Der Roman liest sich flott, was vor allem daran liegt, dass die Kapitel nicht zu lang sind. Außerdem hat die Autorin auf klare Satzstrukturen und Dialoge geachtet. "Der Sommer unseres Lebens" ist ein leichter, fröhlicher und auch ein wenig trauriger Coming-of-Age-Roman.

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Der Sommer, der uns blieb ist ein berührendes, feinfühlig erzähltes Debüt über Freundschaft, Schuld und die Kraft der Erinnerung. Mit großer emotionaler Klarheit und leisen Zwischentönen fängt Greta Herrlicher das Lebensgefühl eines Sommers ein, der nachhallt – zart, schmerzhaft und voller Hoffnung. Ein intensiver Roman über das Erwachsenwerden und den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.

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Der Sommer, der uns blieb ist ein gefühlvoller Roman über Erinnerungen, Freundschaft und die Spuren, die ein Sommer für ein ganzes Leben hinterlassen kann. Die Geschichte lebt von leisen Momenten, unausgesprochenen Gefühlen und der Frage, was bleibt, wenn die Zeit vergeht.

Der Schreibstil ist ruhig, warm und sehr atmosphärisch. Besonders schön ist, wie Emotionen und Vergangenheit miteinander verwoben werden und dabei eine melancholische, aber hoffnungsvolle Stimmung entsteht.

Insgesamt ist Der Sommer, der uns blieb ein berührendes Buch für alle, die nachdenkliche Geschichten über Liebe, Verlust und das Erwachsenwerden mögen.

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Greta Herrlichers Debüt überzeugt mit einer einfühlsamen Sprache und starken Emotionen. Der Roman fängt das Lebensgefühl zwischen Aufbruch und Abschied eindrucksvoll ein und erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte, die berührt und nachdenklich macht.

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Wenn die Vergangenheit anklopft
Diese Geschichte hat mich sehr berührt, auch wenn ich nach dem Klappentext zunächst mit etwas anderem gerechnet hatte.
Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Auch wenn es mir zu Beginn nicht ganz leichtfiel, alle sofort sympathisch zu finden, habe ich im Verlauf der Geschichte immer mehr die besonderen und liebenswerten Seiten der einzelnen Hauptfiguren zu schätzen gelernt.
Ohne zu viel vorwegzunehmen: Als Leser erfährt man nach und nach, was in der Jugend der drei Protagonisten vorgefallen ist und weshalb sie fast 20 Jahre lang keinen Kontakt mehr miteinander hatten. Durch unterschiedliche Schicksalsschläge treffen sie schließlich wieder in ihrer alten Heimat aufeinander und nähern sich langsam erneut an. Gerade diese behutsame Entwicklung hat mir sehr gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Vereinzelt haben mich die Zeitsprünge etwas aus dem Lesefluss gerissen, was jedoch nicht gravierend war.
Am Ende musste ich tatsächlich ein paar Tränchen verdrücken. Dennoch hat mich der Epilog nicht ganz zufrieden zurückgelassen – hier hätte ich mir einen etwas runderen Abschluss gewünscht. Trotzdem kann ich diese Geschichte allen empfehlen, die ein paar entspannte Lesestunden mit viel Empathie und Emotionen suchen.

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Mit Der Sommer der uns blieb zeichnet Greta Herrlicher das feinfühlige Porträt eines Sommers, der alles verändert – und dessen Echo Jahre später noch spürbar ist. Es ist ein Roman über Freundschaft, erste große Gefühle und die Momente, die uns prägen, ohne dass wir es sofort begreifen.

Besonders gelungen ist die dichte, fast greifbare Atmosphäre. Man spürt die Wärme der langen Tage, das Flirren unausgesprochener Gedanken und die Zerbrechlichkeit jugendlicher Versprechen. Die Figuren wirken authentisch und nahbar; ihre Hoffnungen, Fehler und inneren Konflikte entwickeln sich glaubwürdig und mit emotionaler Tiefe. Nichts fühlt sich konstruiert an – vielmehr entfaltet sich die Geschichte ruhig und organisch.

Sprachlich überzeugt der Roman mit einer klaren, zugleich poetischen Erzählweise. Große Gefühle werden nicht überdramatisiert, sondern entfalten ihre Wirkung in leisen Momenten zwischen den Zeilen. Gerade diese Zurückhaltung macht die Geschichte so kraftvoll.

Der Sommer der uns blieb ist ein berührender Roman über Erinnerungen, Verlust und die Frage, was von uns bleibt, wenn die Zeit weiterzieht. Ein Buch, das nachklingt – sensibel erzählt und absolut lesenswert.

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In „Der Sommer, der uns blieb“ erzählt die Autorin Greta Herrlicher die Geschichte von drei Freunden und einer alten Schuld. Und dann kommt der Sommer, der alles verändert.

In einer idyllischen Kleinstadt gab es einst eine Freundschaft, die nichts zu trennen vermochte. So dachten es sich Britta, Pia und Martin, als sie eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume erlebten. Doch ein verhängnisvoller Sommer reißt die enge Freundschaft der drei auseinander.

Doch zwanzig Jahre später kreuzen sich die Wege der drei wieder. Soviel steht zwischen den dreien, doch werden sie den Mut haben, die Vergangenheit zu überwinden?

Was zwischen den Freunden steht, will ich an dieser Stelle nicht verraten. Doch die Autorin hat ein Buch geschaffen, das ehrlich, authentisch und sehr gefühlvoll ist. Auch scheut sie sich nicht, schwierige Themen wie Betrug oder Tod zu thematisieren. Aber dennoch hat das Buch eine besondere Leichtigkeit geschaffen, zu der man schon durch dieses besondere Cover Zugang gewinnt.

„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein bewegender Roman, der noch lange in Erinnerung bleibt. Absolute Leseempfehlung!

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„Der Sommer, der uns blieb“ von Greta Herrlicher ist ein berührender Roman über Erinnerungen, Freundschaft, Verlust und die Spuren, die bestimmte Momente unseres Lebens dauerhaft hinterlassen. Die Geschichte entfaltet sich ruhig, aber sehr eindringlich und zieht einen schnell in die emotionalen Verflechtungen der Figuren hinein.

Im Mittelpunkt stehen Britta, Pia und Martin, die eine Jugend voller gemeinsamer Erlebnisse und in enger Freundschaft verbracht haben, bis sich eines Sommers alles ändert. Die Handlung folgt immer wieder einem der drei Charaktere und wechselt zwischen ihren Geschichten, wodurch sich nach und nach ein vollständigeres Bild der Ereignisse ergibt. Zusätzlich springt der Roman zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit – etwa 20 Jahre zuvor. Stück für Stück wird so deutlich, was damals geschehen ist und welche Auswirkungen diese Ereignisse bis heute auf die Beteiligten haben.

Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre des Buches. Greta Herrlicher gelingt es, sowohl die Intensität der gemeinsamen Sommererlebnisse in der Vergangenheit als auch die besondere Stimmung des Wiedersehens in der Gegenwart sehr lebendig einzufangen. Die Figuren wirken authentisch und nahbar, sodass man ihre Gedanken, Hoffnungen und Entscheidungen gut nachvollziehen kann. Ein zentrales Thema des Romans ist auch die Frage, wie gut wir andere Menschen wirklich kennen und wie unterschiedlich Erinnerungen und Wahrnehmungen sein können. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, was im Leben wirklich wichtig ist – und wie sehr Beziehungen, Entscheidungen und Ereignisse unseren weiteren Lebensweg prägen.

Mich hat das Buch von Anfang an abgeholt und bis zum Ende gefesselt. Die Geschichte ist emotional, ohne kitschig zu wirken, und regt auch zum Nachdenken darüber an, wie Erinnerungen, Wahrheiten und Perspektiven unser Bild von anderen Menschen prägen.

Für mich ein sehr gelungener Roman, der berührt, nachdenklich macht und noch lange im Herzen bleibt.

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Ein emotionaler Roman über Freundschaft, Geheimnisse und einen Sommer, der alles verändert. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und die Geschichte berührt.

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Freundschaft

Der Roman, Der Sommer, der uns blieb, von der Schriftstellerin Greta Herrlicher ist in einem wunderbaren Ton geschrieben.
Er besticht durch die wechselnden Perspektiven.
In der Schulzeit sind Britta, Pia und Martin befreundet. Britta ist die Schüchterne und wohlbehütete. Pia ist die Wilde, die auf Geschwister aufpassen soll, die Mutter ist Alleinerziehende.
Martin hat mit acht Jahren den Vater verlioen, seine Mutter bestimmt sein Leben.
In der Jugend gibt e ein paar Eifersüchteleien.
Dann verschwindet Pia und für die anderen geht es auch getrennt weiter.
Nach zwanzig Jahren erscheint Pia wieder, sie ist todkrank und hat eine Überraschung parat.
Auch Britta kommt wieder, weil ihr Vater dement wird und nicht mehr alleine Leben kann.
Martin ist nie weg gewesen, er leitet gemeinsam mit der Mutter eine Firma.
Die Autorin hat den Dreien besondere Charakter verpasst.
Dann lässt sie das Ganze, zwar traurig, aber mit Hoffnung enden.

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Leichtfüßige Schwere

Britta, Pia und Martin erleben in ihrer Jugend einen unvergleichlichen Sommer – bis eines Tages Pia spurlos verschwindet. Ab da ist nichts mehr, wie es war und alle drei gehen ihrer eigenen Wege. Zwanzig Jahre danach treffen die ehemaligen Freunde in ihrer kleinen Heimatstadt wieder aufeinander – können sie nahtlos anknüpfen an alte Zeiten oder besteht ein tiefer Riss zwischen den Erwachsenen?

Greta Herrlicher legt ein wunderbares Romandebut vor, das auf leichtfüßige Art sehr schwere Themen behandelt: Die offen stehende Welt, welche durch das Schicksal rasch ganz anders aussehen kann, die unbeschwerten Jugendtage, welche sich zum mühlsteinartigen Alltag wandeln. Trotz der teils bedrückenden Bilder gelingt es der Autorin, eine beschwingte und hoffnungsvolle Stimmung zu erzeugen, eine authentische und glaubhafte Geschichte zu erzählen, wie sie das wahre Leben tatsächlich spielen könnte. Eine bildhafte Sprache sorgt für Lebendigkeit, die überschaubare Zahl an Personen für klare Einblicke. Krankheiten, Generationenkonflikte, ja selbst die beginnende Corona-Pandemie tun dem fesselnden Lesevergnügen keinen Abbruch, das Begleiten der drei Hauptfiguren ist spannend bis zur letzten Seite.

Der Sommer, der uns blieb (einst veröffentlicht unter „Der Sommer unseres Lebens“!) ist ein ruhiger Roman, welcher die Schwere unterschiedlicher Themenfelder auf locker-leichte Weise dem Leser näherbringt. Empfehlung!


Titel Der Sommer, der uns blieb (ident mit Der Sommer unseres Lebens)
Autor Greta Herrlicher
ASIN B0GCYT6S1V
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Geb. Buch (320 Seiten, ET 14. April 2026) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 1. Jänner 2026
Verlag VANI

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Eine ruhige Geschichte, bei der ich einen langen Atem brauchte. Da mich die Gestaltung des Buches so sehr begeistert hat, habe ich es nicht aus der Hand gelegt. Allerdings muss ich zugeben, dass der Funke bei mir erst nach 100 Seiten übergesprungen ist. Anfangs fand ich es sehr langgezogen. Aber am Ende war es eine gute Geschichte, die ich auch mit gutem Gewissen empfehlen kann.

4 stars
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Britta, Pia und Martin treffen sich nach 20 Jahren ohne Kontakt wieder. Früher waren sie unzertrennlich, dann kam der Bruch.
Lässt sich an diese Freundschaft anknüpfen?

Eine interessante Frage und auch weitere schwere Themen werden in diesem Buch behandelt. Schuld, Verrat, Demenz und so einiges anderes wird hier thematisiert.

Allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, dieses Buch erinnert mich vom Schreibstil sehr an belanglose Sommerromane. Schnell gelesen, viel Gefühl, schnell vergessen. Das ist schade, denn diese Geschichte hat sehr viel Potential, den Lesenden auch längerfristig und tiefergehend zu berühren. Aber die Umsetzung macht dieses Buch für mich eher belanglos. Es ist sehr oberflächlich, setzt sich wenig mit den Gefühlen der Protagonisten auseinander, es kratzt wirklich nur an der Oberfläche. Das kann als Leichtigkeit stilistisch gewollt sein, mich überzeugt es in diesem Fall nicht.

4 stars
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„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das schon äußerlich begeistert: mit liebevollem Blümchen-Buchschnitt, Lesebändchen und zwei zauberhaften Lesezeichen.

Inhaltlich erzählt der Roman die bewegende Freundschaft von Martin, Britta und Pia. Durch Rückblenden in ihre Kindheit und Szenen aus der Gegenwart entsteht ein intensives Bild ihrer Verbindung. Besonders berührend sind die aktuellen Lebenssituationen: Pia ist sterbenskrank, Britta unerwartet schwanger, und Martin kämpft mit einem schwierigen Verhältnis zu seiner Mutter.

Die kurzen Kapitel – jeweils aus der Perspektive einer der drei Figuren – geben tiefe Einblicke in ihr Seelenleben und machen das Buch sehr angenehm zu lesen. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht.

Zwar ist der Plot stellenweise recht klischeehaft und kommt einem bekannt vor, doch die Protagonisten sind so nahbar und sympathisch gezeichnet, dass das kaum stört.

Eine angenehme, emotionale Lektüre, die sich wunderbar zwischendurch lesen lässt – absolut empfehlenswert!

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Britta, Pia und Martin wachsen zusammen in einem kleinen Dorf auf und haben dort eine tolle Jugend und glauben daran, dass ihre Freundschaft niemals endet. Dann passiert etwas und Pia verschwindet ohne Verabschiedung, Britta und Martin sind bestürzt. Britta ist für die Ausbildung als Krankenschwester in die Großstadt weggezogen, nur Martin hat weiterhin bei seiner Mutter gewohnt und tut dies noch heute. Nach dem Tod seines Vaters, ist er, wie es von ihm erwartet wurde, in die elterliche Firma eingestiegen. Nun kehrt Britta ins Heimatdorf zurück, weil ihr Vater Unterstützung braucht und auch Pia kommt als Künstlerin mit einer Ausstellung in die Heimat zurück. Sie ist sehr krank und möchte unbedingt erklären, warum sie damals so plötzlich verschwunden ist und sie hofft, dass sie die damalige Freundschaft wiederbeleben kann. Es ist nicht einfach und es dauert bis alle ehrlich miteinander sind.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es werden eine ganze Reihe schwieriger Themen angeschnitten, aber mich hat sehr berührt wie liebevoll alle drei mit Brittas Vater umgehen, der unter Demenz leidet. Das Buch ist spannend und es ist toll zu sehen, wie die drei Freunde eine erneute Annäherung

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Ein Sommer, der Spuren hinterlässt
Freunde, Geheimnisse und die Frage, ob die Vergangenheit überwindbar ist.

Britta, Pia und Martin wachsen in einer kleinen Stadt zusammen auf und sind lange unzertrennlich. Sie kennen sich gut, verbringen viel Zeit miteinander und fühlen sich in ihrer kleinen Welt sicher. Doch in diesem einen Sommer gerät etwas ins Wanken, auch wenn es zunächst kaum greifbar ist.
Viele Jahre später kreuzen sich ihre Wege wieder. Aus der früheren Nähe ist Abstand geworden, und vieles aus der Vergangenheit wurde nie wirklich ausgesprochen. Man spürt schnell, dass zwischen ihnen mehr steht als nur die verstrichene Zeit.
Mit der Zeit wird deutlich, wie sehr dieser Sommer Spuren hinterlassen hat. Alte Erinnerungen kommen zurück, manches wirkt noch immer nah, anderes fremd. Es sind vor allem die kleinen Dinge, die hängen bleiben und immer wieder auftauchen.
Die Geschichte wird ruhig erzählt und lässt sich gut lesen. Die Stimmung ist oft nachdenklich, ohne schwer zu wirken. Beim Lesen entsteht nach und nach ein klares Bild von den Figuren und dem, was zwischen ihnen steht, auch wenn nicht alles direkt ausgesprochen wird.
Britta, Pia und Martin wirken als Erwachsene greifbar und glaubwürdig. Jeder von ihnen geht anders mit dem um, was damals passiert ist. In kleinen Reaktionen und Gesprächen zeigt sich, wie viel unausgesprochen geblieben ist und wie schwer es fällt, daran etwas zu ändern.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich alte Fehler und verletzte Gefühle nach so langer Zeit noch klären lassen. Es geht um verpasste Chancen, um Schuld und darum, ob man den Mut findet, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.
Die Geschichte lebt von ihrer leisen Art und den vielen Zwischentönen. Nicht alles wird bis ins Detail aufgelöst, was gut zur Stimmung passt. Am Ende bleibt ein nachdenkliches Gefühl zurück und die Frage, wie viel Zeit manchmal vergeht, bis Dinge ausgesprochen werden.
Insgesamt ein ruhiger, gefühlvoller Roman, der ohne große Dramatik auskommt und gerade dadurch wirkt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die Geschichten über Freundschaft, Erinnerungen und zweite Chancen mögen.

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Was hält eine Freundschaft aus?

In der Geschichte geht es um Britta, Pia und Martin. Die drei haben zusammen einen unvergesslichen Sommer erlebt, bis eines Tages Pia spurlos verschwunden ist. Ab diesem Zeitpunkt ust dann nichts mehr, wie es vorher war und schließlich gehen alle drei getrennt voneinander ihre eigenen Wege. Nach 20 Jahren treffen die drei schließlich wieder aufeinander und es stellt sich die Frage, ob sie nach dieser gemeinsamen Vergangenheit wieder befreundet sein können oder ob die Freundschaft endgültig Geschichte ist.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Geschichte zeigt, dass auch in der Jugend nicht immer alles schön und wunderbar ist und das Leben aus vielen Herausforderungen besteht. Für mich war es eine Geschichte, wie aus dem echten Leben. Deshalb vergebe ich für diese Geschichte auch sehr gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

4 stars
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„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein einfühlsamer und atmosphärisch dichter Roman, der noch lange nach dem Lesen nachhallt. Greta Herrlicher gelingt es, eine Geschichte über Freundschaft, Schuld und das Erwachsenwerden zu erzählen, die gleichermaßen berührt und nachdenklich macht.

Besonders hervorzuheben sind die lebendig gezeichneten Charaktere: Die drei Freunde wirken authentisch, mit all ihren Stärken, Schwächen und unausgesprochenen Konflikten. Die Dynamik zwischen ihnen ist spürbar und entwickelt sich auf eine Weise, die glaubwürdig und emotional packend ist.

Die sommerliche Kulisse bildet dabei einen starken Kontrast zu den inneren Spannungen der Figuren und verstärkt die melancholische Grundstimmung des Romans. Der Schreibstil ist ruhig, aber eindringlich, genau die richtige Balance, um die Geschichte wirken zu lassen, ohne sie zu überladen.

Ein bewegender Roman über die Spuren, die Entscheidungen hinterlassen, und die Frage, ob man der Vergangenheit wirklich entkommen kann. Für Leser:innen, die tiefgründige und emotionale Geschichten lieben, eine klare Empfehlung.

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das Leben schaukeln

„Wahrscheinlich hat die Vergangenheit auch ihren Sinn.“ – Rund um diese Aussage dreht sich der Debütroman, der mich als Leserin mit auf eine Reise von Pia, Martin und Britta zwischen Vergangenheit und Gegenwart genommen hat. Die optische Aufmachung finde ich sehr gelungen, vor allem das Symbol der Schaukel kommt am Cover und auch inhaltlich immer wieder vor. Man erfährt als Leser*in aus der Sichtweise der drei Jugendlichen, die in der Gegenwart 20 Jahre älter sind, immer häppchenweise Informationen, was damals passiert ist und wie es zu einer Entfremdung und dem kompletten Kontaktverlust gekommen ist. Aktuell versuchen sie dies mühevoll wieder zu kitten, und in kleinen Schritten ihre Freundschaft mit dem wackeligen Fundament wieder aufzubauen. Dies alles muss schnell gelingen, denn Pia ist an Krebs erkrankt und ihr bleibt nicht mehr viel Zeit.
Ich finde den Umgang mit Pias Krankheit und auch die Beschreibung der Demenzerkrankung von Brittas Vater, vor allem aus Brittas Sicht und auch im Hinblick auf ihre Hingabe und ihre Lebenssituation, die sich von einem Moment auf den anderen komplett ändert, stark. Britta hat sich seit ihrer Jugendzeit am meisten verändert. Auch bei Pia und Martin finde ich es spannend mitzuverfolgen, wie sie sich im Laufe der Zeit und anhand von Schicksalsschlägen mit dem Leben arrangiert und charakterlich verändert haben. Das Thema Tod und Verlustangst hängt immer über der Geschichte der Freundesgruppe, damals wie auch heute wieder, nur der Umgang damit hat sich verändert. Man kann die emotionalen Spannungen beim Lesen sehr gut nachvollziehen und aktiv spüren, obwohl die Erzählweise unaufgeregt und meistens leise ist. Schön finde ich auch, dass am Ende die Kraft der Freundschaft und die auch noch nach Jahren der Entfremdung wieder neu entfachte tiefe Verbundenheit siegt.

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Pia, Britta und Martin sind beste Freunde aus Jugendzeiten. Aber damals ist etwas geschehen was die Drei auseinander gebracht hat.
Martin ist nie fortgegangen und lebt mit seiner herrischen Mutter zusammen. Britta kommt zurück, um sich um ihren dementen Vater zu kümmern und Pia hat eine Ausstellung mit ihren Fotografien.
Nach 20 Jahren sehen sich die drei, mehr oder wenig zufällig, wieder in ihrem Heimatort.

In kurzen Rückblenden bekommen wir Einblick in die Geschehnisse von damals.

Insgesamt ein angenehm zu lesendes Buch in leichter Sprache. Mir hat es jedoch an Tiefe gefehlt, obwohl die Geschichte Potential gehabt hätte.

Besonders beeindruckt bin ich von der Gestaltung. Dss Buch hat einen wunderschön bedruckten Buchdeckel und einen tollen Farbschnitt. Auch das transparente Zwischenblatt hat mich begeistert. Für diese liebevolle Aufmachung gibt es einen Punkt extra.

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Drei FreundeInnen, die sich nach zwanzig Jahren wieder finden. Der eine emanzipiert sich von der eiskalten Mutter, die andere begleitet Ihren dementen Vater und die Hauptfigur ist todkrank. Ein Buch, wie gemacht um in den Wirren der Jetztzeit eine liebenswerte Geschichte mitzuerleben!

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Ein Buch über das hier und jetzt - und gleichzeitig die Vergangenheit. Das Leben, dass weitergeht und gleichzeitig stehen bleibt, auf die ein oder andere Art. Erwartungen, die man selbst für das eigene Leben hatte - diese aber in der jetzt in der Realität anders sind. Doch heißt anders gleichzeitig schlecht(er)?
Die Leser:innen begleiten die Protagonistin durch ihre Tage. Fühlen ihre Fragen, die großen und die kleinen - und man fragt sich - wo geht die Reise hin?

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>>Jeder sucht etwas...
Das Glück, einen Ausweg, sich selbst, die große Liebe, die Erfüllung, die Freiheit oder eine Antwort.<<
Mit „Der Sommer, der uns blieb“ hat Greta Herrlicher einen Roman geschrieben, der uns zum einen in eine idyllische Kleinstadt führt und zum anderen aus verschiedenen Perspektiven am Leben der ehemaligen Jugendfreunde Britta, Pia und Martin teilhaben lässt. Während Martin bei seiner Mutter wohnt und im Familienunternehmen stark eingebunden ist, möchte Britta sich um ihren dementen Vater kümmern und stellt schnell fest, dass er sie doch mehr braucht als gedacht. Und dann ist da noch die so lebenshungrige Pia, die so wild und frei scheint und doch so unglaublich viel auf dem Herzen trägt und sehr krank ist.
Die Wege der drei führten damals auseinander, man spürt schnell sobald die drei sich wieder treffen, dass etwas zwischen ihnen steht. Und während sie eigentlich alle ganz unterschiedliche Wege gehen, führt das Leben sie wieder zusammen und unausgesprochenes bekommt die Chance gesagt zu werden... Und das hat Greta Herrlicher für mein Empfinden wirklich sehr schön gemacht und gezeigt, dass letztlich jeder sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hat und wie wichtig tiefe Freundschaft und Nächstenliebe ist. Gleichzeitig gibt es immer wieder Rückblenden in die Jugendzeit der drei und auch das hat mir sehr gefallen! Hier bekommen wir nämlich ganz viel Sommer, Badesee usw. mit einer großen Portion nostalgischer Details, die mich oft zum schmunzeln gebracht haben, weil ich es selbst noch aus meiner Jugend kenne.
Mein Fazit: Ein wirklich leicht zu lesender Roman, perfekt für die Sommermonate mit einer gewissen Tiefe die mich als Leser nicht zu sehr gefordert hat beim lesen, aber dennoch ganz viel gibt und zeigt, besonders eben das Leben mit all seinen Ecken und Kanten und den kleinen feinen Momenten, die das Leben so wertvoll machen.

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Mit Der Sommer, der uns blieb erzählt Greta Herrlicher eine berührende und zugleich nachdenkliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Spuren, die besondere Begegnungen in unserem Leben hinterlassen. Der Roman lebt von seiner emotionalen Intensität und einer Atmosphäre, die gleichermaßen leicht und melancholisch wirkt.

Im Mittelpunkt steht ein Sommer, der alles verändert – eine Zeit voller intensiver Gefühle, großer Hoffnungen und leiser Abschiede. Die Handlung entfaltet sich ruhig, aber eindringlich, und zieht den Leser mit ihrer Authentizität schnell in den Bann. Besonders die Art und Weise, wie Erinnerungen und Gegenwart miteinander verwoben werden, verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe.

Die Figuren sind feinfühlig gezeichnet und wirken durch ihre Unvollkommenheit umso echter. Greta Herrlicher gelingt es, ihre inneren Konflikte und Sehnsüchte glaubhaft darzustellen, sodass man sich leicht mit ihnen identifizieren kann. Die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen klar im Fokus und werden mit viel Gespür für Zwischentöne erzählt.

Sprachlich überzeugt der Roman durch einen ruhigen, poetischen Stil, der die sommerliche Stimmung perfekt einfängt. Beschreibungen von Orten und Momenten wirken lebendig, ohne jemals überladen zu sein. Gleichzeitig schafft die Autorin Raum für Reflexion und lässt den Leser immer wieder innehalten.

Der Sommer, der uns blieb ist weniger eine klassische Liebesgeschichte als vielmehr ein sensibles Porträt eines Lebensabschnitts, der prägt und nachhallt. Gerade diese Mischung aus Wärme und Wehmut macht den besonderen Reiz des Buches aus.

Insgesamt ist der Roman eine einfühlsame, atmosphärische Lektüre, die noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt – ideal für alle, die ruhige, emotionale Geschichten mit Tiefgang schätzen.

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Die Zeit heilt keine Wunden
Lese diese Story als eBook und habe mir das wunderschöne gedruckte Buch bestellt.
Es ist das erste Buch der Autorin das ich hier lese – habe es anhand des Klappentextes ausgesucht und erst an zweiter Stelle kam das wunderschöne Hardcover mit Farbschnitt zum Tragen. Werde es definitiv auch verschenken.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen – war gleich bei Pia, Britta und Martin mittendrin.
Auch diese zeitlichen Rückschritte haben mich nicht gestört, da sie jeweils einer Person zugeordnet waren und nicht völlig überladen oder in die Länge gezogen wurden.
Somit bleibt man doch in der Gegenwart…
Die Story kommt leichtfüßig daher, wie eine frische Brise, lässt uns dennoch vieles fühlen und verstehen. Es regt an, manche Dinge zu hinterfragen und wenn nur ein Mensch daraus lernt und zum Nachdenken angeregt wird, hat die Autorin hier was besonderes geschaffen.
Pia, Britta und Martin haben mir hier in gleicher Weise sehr gut als Charaktere gefallen. Es ist eine intensive Lebensgeschichte der Freunde welche mich auch zu Tränen gerührt hat.
Sie kommt leise daher und schleicht sich tief ins Herz.
Deshalb ist es absolut richtig gewesen hier nicht mehr „rein zu packen“ oder die Charaktere aufzubauschen, damit es ja was: Spannender wird ?
Erinnerungen und Antworten / Liebe und Freundschaft der besonderen Art, Punkt.

Fazit: Leichte Lesestunden, die das Herz und den Verstand berühren.
Klare Leseempfehlung von mir.
Danke an NetGalley Sowie dem VANI Verlag für dieses Leseexemplar.
Was meine Meinung hier in keiner Weise beeinflusst hat.

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Schicksalssommer

Der Sommer, der uns blieb: Drei Freunde, eine alte Schuld – und ein Sommer, der alles verändert von Greta Herrlicher, erschienen im VANI Verlag GmbHam 14.04.2026.

Ist sie es nun, oder sind es Hirngespinste die Martin verfolgt. Er glaubt seine Jugendfreundin Pia gesehen zu haben, die plötzlich aus dem Leben von Britta und Martin ohne ein Wort verschwunden ist. Auch Britta ist weg gegangen, ins großstädtische Frankfurt. Martin jedoch ist im Elternhaus geblieben. Sein früh verstorbener Adoptivvater hatte ihm alles bedeutet, so aber hat er nicht sein Leben, sondern das Leben, welches seine Mutter für ihn bestimmt hat, gelebt. In dem kleinen Ort im Elternhaus mit seiner Mutter und als Erbe des Familienbetriebes. Pia ist tatsächlich zurückgekommen, um an ihrem alten Heimartort eine Ausstellung ihrer Fotografien zu machen, und um ihren früheren Freunden etwas zu beichten, was sie unbedingt loswerden möchte, bevor ihre Zeit auf dieser Welt abläuft.

Es gibt zwei Zeitlinien, wo wir die Freunde kennen lernen. Im Alter als sie Abitur gemacht haben und ihnen die Welt offenstand und jetzt, wo sie ein vorgegebenes Leben führen, sich um den dementen Vater kümmern und wo das Leben gelebt wurde und nur noch wenig Zeit bleibt.
Die Charaktere wachsen im Laufe der Geschichte. Es sind persönliche Augenblicke, die wir mit ihnen erleben und das Buch hat nicht die Leichtigkeit, die die eingeflochtene coming of age Geschichte erwarten lässt. Das Leben in der Kleinstadt war zu eng für die Heranwachsenden, aber hier sind ihre Wurzeln und es sind einige Dinge, die verschwiegen wurden, die sie mit raus ins Leben genommen haben und wieder mitgebracht haben.

Die Protagonisten waren mir nicht von Anfang an sympathisch, aber je mehr Hintergrundinformationen die Geschichte lieferte, desto erkennbarer wurden die unausweichlichen Dinge, die sie zu den Menschen gemacht haben, die sie nach außen hin sind, aber in ihrem Inneren gibt es viel zu entdecken.

Ich fand die Geschichte nicht so tiefsinnig wie sie hätte werden können, dafür hat sie ihre Leichtigkeit behalten trotz vieler Probleme, die angesprochen werden. Klare Leseempfehlung.

4 stars
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