Gespräche, die ich nie geführt habe
Roman
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Erscheinungstermin 28.01.2026 | Archivierungsdatum 11.02.2026
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Zum Inhalt
Elfriede Hammerl nimmt uns in einer schlagfertigen Erzählung mit in solch eine Selbstreflexion und wirft ein Schlaglicht auf die Beziehungswelt einer anonym bleibenden Frau, die sich so ihre Gedanken macht über ihr Zusammenleben mit einem ebenso anonym bleibenden Mann, über Selbstverständnis und Fremdwahrnehmung, über Alltägliches und Nicht-ganz-so-Alltägliches.
Ein spritziger und scharfsinniger Wortwechsel, der nicht unbedingt nach einer Siegerin oder einem Sieger verlangt. Am Ende bleibt es jedoch dem Publikum überlassen, SIE oder IHN nach eigenem Gutdünken dazu zu bestimmen (Achtung: auch ein Unentschieden ist nicht ausgeschlossen).
Wie umgehen damit, wenn es in einer Paarbeziehung Dinge zu besprechen gibt, die für eine:n oder beide nicht angenehm anzuhören sind? Von denen man selbst nicht weiß, ob sie relevant genug sind, um...
Eine Anmerkung des Verlags
Sobald das E-Book verfügbar ist, laden wir dieses hier zusätzlich hoch.
Ebenfalls von Elfriede Hammerl bei Kremayr & Scheriau erschienen: „Der Hund hat Recht“, „Das muss gesagt werden“, „Alte Geschichten“ und „Von Liebe und Einsamkeit“.
Bitte beachten Sie die Sperrfrist inklusive 27.01.26.
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Ebenfalls von Elfriede Hammerl bei Kremayr & Scheriau erschienen:...
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783218014915 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 160 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 6 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Gespräche, die ich nie geführt habe ist ein sehr berührendes und ehrliches Buch. Es geht um Gedanken, Gefühle und Worte, die man oft für sich behält. Beim Lesen fühlt man sich verstanden und nicht allein. Viele Texte regen zum Nachdenken an und gehen direkt ins Herz. Der Schreibstil ist einfach und ruhig, aber sehr wirkungsvoll. Man kann das Buch langsam lesen und immer wieder innehalten. Ein schönes Buch für alle, die Gefühle mögen und gern über das Leben nachdenken.
Eine Frau ist in einer unbefriedigenden Partnerschaft. Neben ihren eigenen Gedanken führt sie imaginäre Gespräche. Mal mit ihrem Partner, mal mit einem fiktiven Therapeuten. Mal über Geld und Geiz, mal über die Kinder, mal über die Ex. Und da ertappen wir uns dabei, dass das oft Gespräche sind, vor denen wir uns auch drücken. Herrlich ehrlich.
Buchhändler*in 1710032
Der Schreibstil ist schlicht, nichts wirkt überladen oder künstlich dramatisch. Man liest das Buch zwar schnell durch, aber legt es zwischendurch weg, denkt nach und kommt später wieder zurück. Es ist kein klassischer Roman, sondern Gedanken und Gespräche die nie geführt wurden. Ganz cool gemacht – ein Buch für alle, die viel denken und selten diskutieren.
Puhh, das war mal intensive, aber sehr schöne Literatur!
Wieso? Weil es in jeder Beziehung Gespräche gibt, die man führen müsste. Man weiß das. Der andere weiß das wahrscheinlich auch. Und trotzdem passiert es nicht. Vielleicht weil man nicht weiß, wie man anfangen soll, oder weil man Angst hat vor der Reaktion, oder weil man sich ehrlich gefragt hat, ob es die Aufregung wert ist. Elfriede Hammerl hat genau diesen Zwischenraum zum Gegenstand ihres neuen Buches gemacht und ihn zu einem literarischen Format geformt, das so naheliegend ist, dass man sich fragt, warum es das noch nicht gab. Also ich hab mich das auf alle Fälle gefragt. Im Übrigen hatte ich auch einen kleinen Überwindungsmoment, weil ich gar nicht wissen wollte, welche Gespräch ich denn wohl in meiner Beziehung noch führen müsste. ;)
Hammerl, geboren 1942 in der Steiermark, ist eine der meistgelesenen österreichischen Autorinnen und Journalistinnen ihrer Generation. Jahrzehntelange Kolumnistin beim Nachrichtenmagazin profil, Trägerin des Goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich, Journalistin des Jahres 2016, nur um einiges zu nennen. Sie schreibt seit den 1970ern über Beziehungen, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Wirklichkeiten.
Das Thema bzw. der Rote Faden ist einfach und schlau gewählt: Eine Frau, die im Buch nur als Sie erscheint, lebt in einer Beziehung mit einem Mann, der nur als Er auftritt. Beide sind im fortgeschrittenen Alter: Sie ist geschiedene Alleinerzieherin mit einer Reihe gescheiterter Beziehungen hinter sich, Er ist Witwer, der in Gedanken und Gefühlen noch immer bei seiner verstorbenen Frau ist. Was nicht gesagt wird zwischen ihnen, denkt Sie in inneren Monologen, in imaginierten Dialogen, gelegentlich auch mit einem vorgestellten Therapeuten, der sich ebenfalls zu Wort meldet. Das ergibt ein Buch, das gleichzeitig Roman, Selbstgespräch und essayistisches Kammerspiel ist. Das, was das Buch so intensiv macht ist, dass wir alle diese Situationen, Themen und imaginären Gespräch kennen. Von uns selbst.
Das Buch ist herrlich kurz und sehr konzentriert. Es ist weniger Roman im klassischen Sinn als ein literarisch ausgearbeitetes inneres Protokoll. Wer also epische Erzählungen sucht, wird hier definitiv nicht fündig. Für alle, die es gern kurz und intensiv mögen, ist es perfekt!
Empfehlen würde ich das Buch daher allen, die in einer Paarbeziehung leben oder gelebt haben und das Gefühl kennen, dass das Wesentliche häufig genau das ist, was ungesagt bleibt. Es ist auch ein Buch für alle, die Hammerls Kolumnen kennen und wissen, dass sie eine der wenigen Stimmen ist, die über Beziehungen schreiben kann, ohne zu belehren. Und für alle, die gerne über eine kluge Frau lachen, auch wenn das Lachen manchmal etwas Bitteres hat.
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