Wolfskälte
Kriminalroman. Fesselndes Spannungsdebüt um eine mysteriöse Mordserie auf einer abgelegenen schottischen Insel
von Laura McCluskey
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Erscheinungstermin 28.11.2025 | Archivierungsdatum 01.02.2026
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Zum Inhalt
Eilean Eadar - eine karge, windgepeitschte Insel, auf der in einer eisigen Nacht vor über hundert Jahren drei Leuchtturmwärter spurlos verschwanden. Als ein junger Mann tot am Fuße des Inselleuchtturms gefunden wird, sollen zwei Polizisten aus Glasgow den rätselhaften Fall untersuchen. Doch kaum auf der Insel angekommen, stoßen die ehrgeizige Georgina und ihr älterer Kollege Richie auf eine Mauer des Schweigens. Was haben die eigenwilligen Bewohner zu verbergen? Als Georgina eines Nachts eine mysteriöse Gestalt hinter einer Wolfsmaske vor ihrem Fenster erblickt, ahnt sie bereits, dass die Insel ein dunkles Geheimnis verbirgt - und einen Mörder, der bereit ist dafür zu töten ...
Eilean Eadar - eine karge, windgepeitschte Insel, auf der in einer eisigen Nacht vor über hundert Jahren drei Leuchtturmwärter spurlos verschwanden. Als ein junger Mann tot am Fuße des...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757701536 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 448 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Nele R, Rezensent*in
Ein super Inselbuch mit einer sehr verworrenen Dorfgemeinschaft. Dieses Buch hat das rauhe Inselleben sehr greifbar gemacht und auch die skeptische Bevölkerung gegenüber der Polizei.
Hat mir gut gefallen.
Die Geschichte ist ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der den Leser auf die abgelegene Insel Eilean Eadar entführt. Ein Ort, der von Wind, Kälte und alten Geheimnissen durchdrungen ist. Die unheimliche Grundspannung wird erzeugt durch die Legende der drei verschwundenen Leuchtturmwärter. Dazu kommt ein Mord an einem jungen Mann. Die beiden Ermittler aus Glasgow, Georgina und Richie, bilden ein spannendes Duo. Sie, ehrgeizig und entschlossen, er, erfahren und vorsichtig. Gemeinsam stossen sie auf eine Mauer des Schweigens, die die Inselbewohner errichten, und genau darin liegt für mich als Leser die Stärke des Romans. Besonders eindrucksvoll ist die Szene mit der Wolfsmaske, die das Motiv von Angst und Verbergen symbolisch verdichtet. Laura McCluskey gelingt es, die karge Landschaft als Spiegel der inneren Zerrissenheit ihrer Figuren zu nutzen. Die Insel wird zur Bühne eines psychologischen Spiels, in dem Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfliessen. Dieses Buch hat mich schon zu Beginn in den Bann gezogen und dies dauerte bis zum Schluss an. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Christina M, Buchhändler*in
Ein spannender Krimi mit sympathischen Ermittlern auf einer schottischen Insel mit einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft und einer sehr atmosphärischen und düsteren Stimmung verhinderten, dass ich das Buch einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legen konnte. Klare Leseempfehlung!
Rezensent*in 780093
All das Unfassbare…
George Lennox erster Eindruck von dieser winzigen, weit vor der Westküste Schottlands gelegenen Insel, ist frostig. Der Wind peitscht den Regen aufs Polizeiboot, das sie und ihr Kollege Richie auf diese unwirtliche Insel bringt. Ein tragischer Todesfall muss untersucht werden, dafür bleiben sie für ein paar Tage hier. Alan Ferguson, ein junger Mann, soll sich vom Leuchtturm der Insel zu Tode gestürzt haben, zumindest lässt sein Auffinden am Fuße des Leuchtturms darauf schließen.
Laura McCluskeys Romandebüt ist eher eine ziemlich makabere Milieustudie der besonderen Art. Sie ist ganz nah an den Inselbewohnern, von denen sie schon einiges preisgibt, wenngleich keiner dieser schweigsamen, geheimnisumwitterten Gestalten zu durchschauen ist. Schroff wie die Felsen ihrer Heimat, dunkel wie die steilen Klippen kommen sie mir vor. 206 Seelen sind es, die hier auf diesem Felshaufen leben.
Gleich bei Georges Ankunft gibt Kathy, die neben anderer Aufgaben auch Postmeisterin ist, ihr die Aufzeichnungen der vor langer Zeit verschollenen Leuchtturmwärter zu lesen. Was verspricht sie sich davon? Der Leuchtturm ist seit 1919 nicht mehr in Betrieb, heute dient er als heimlicher Treffpunkt für Jung und Alt. Kaum vorstellbar, dass das Schicksal dieser drei Männer mit Alans Tod zu tun haben könnte. Oder doch? Noch tappe ich völlig im Dunkeln.
Dass die beiden Ermittler unerwünscht sind, bekommen sie auch hautnah zu spüren. Da ist jemand mit einer Wolfsmaske, dem George hinterherläuft, dieser Wolf jedoch im Nichts zu verschwinden scheint. Und da ist diese Stille, die sich anfühlt, als ob ein Lauscher ganz nah wäre und nur darauf lauert, zuzuschlagen – wie auch immer dies enden wird. Seltsames geschieht, verstandesmäßig nicht erklärbar, dazu dieser Aberglaube und diese unheimliche Mitgift, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Zu diesem Inselvolk passen die Witterungsverhältnisse perfekt. Karg, windgepeitscht, mit Schnee und Eis und die nächtlichen Verfolgungsjagden, hinein in den finsteren Wald, vor dem gewarnt wird, dazu die eiskalte See, die durchnässten Kleider – all dies ist so treffend geschildert, dass man beim Lesen direkt fröstelt.
Es sind so einige Insulaner, die in all ihren Eigenheiten beschrieben sind, zu jedem habe ich ein Bild vor Augen. Die meisten sind ziemlich mürrisch und abweisend, andere dagegen direkt gastfreundlich. Und doch ist so manch Eindruck trügerisch. Auch George, die eigentlich Georgina heißt, jedoch die männliche Form bevorzugt, hat mit sich selbst zu kämpfen. Was genau das ist, wird dem Ende zu aufgelöst, zwischendurch sind es eher kurze Andeutungen. Alles fügt sich – irgendwie. Nicht so, wie man es vermutet hätte, aber doch nachvollziehbar.
„Wolfskälte“ ist ein fesselnder Kriminalroman vor unwirtlicher Kulisse, der ein schier unfassbares Szenario aufzeigt. Die kriminalistischen Elemente sind immer spürbar und je weiter sich die Story entwickelt, desto sichtbarer wird das Unfassbare. Mich hat Laura McCluskey mit ihrem Romandebüt sofort abgeholt und mich zudem gut unterhalten.
Claudia K, Buchhändler*in
Spannend und dramatisch, interessante Figuren, hoffentlich ein verheissungsvoller Auftakt zu Folgebänden mit den Glasgower Ermittler*Innen George Lennox und Richard Stewart.
Nach einem schweren Arbeitsunfall und einer Beförderung wird die ehrgeizige George mit ihrem Partner auf eine winzige Hebrideninsel geschickt, um den Selbstmord eines jungen Mannes zu untersuchen. Das Wetter ist eisig, die Inselbevölkerung nicht viel herzlicher, und die Ermittlungen laufen zäh. Nach und nach beschleicht George und Richi das Gefühl, dass die Dinge ganz anders liegen könnten als sie vermuten, denn die Wahrheit scheint ihnen niemand zu sagen...
Absolut lesenswert!
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