Mathilde und Marie
Roman | Eine Liebeserklärung an den Zauber des Lesens und eine Rückbesinnung auf das, was wir im Leben wirklich brauchen
von Torsten Woywod
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Erscheinungstermin 15.01.2026 | Archivierungsdatum 11.02.2026
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Zum Inhalt
Warmherzig und entschleunigend – ein Roman, der einfach nur guttut
»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.
Eine Begegnung, die alles verändern wird
Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.
Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben
Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.
Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird
Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann …
Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.
Warmherzig und entschleunigend – ein Roman, der einfach nur guttut
»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783423285124 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 336 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Dagmar K, Buchhändler*in
Für viele mag der Gedanke, nur eine Stunde am Tag Internetzugang zu haben, wie ein Albtraum klingen. Doch für die Bewohner des charmanten Bücherdorfs Redu in den belgischen Ardennen ist dies die Realität. Sie haben gelernt, diese gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen, indem sie in Büchern versinken, die Schönheit der Natur genießen oder anregende Gespräche mit Nachbarn und Freunden führen.
In seinem Debütroman entführt Woywod den Leser in das Leben einer Dorfgemeinschaft voller liebenswerter, teils etwas skurrilen Figuren, die schnell einen Platz im Herzen des Lesers erobern. Dieser Wohlfühlroman bietet nicht nur eine herrliche Entspannung, sondern ist gleichzeitig eine Hommage an die Kraft der Literatur.
Wenn Sie auch einige Stunden ohne einen Blick auf Ihr Handy genießen möchten oder können, greifen Sie zu, ich kann diesen Roman nur empfehlen.
Ich habe das Buch sehr sehr gerne gelesen! Es hat so eine ruhige, positive Atmosphäre und der Schreibstil ist sehr bildhaft und fließend. Ich wusste bisher nicht, dass es so ein Bücherdorf wirklich gibt, echt interessant 🙂
Gerne empfehle ich dieses Buch aktiv in unserer Buchhandlung!
Jan S, Buchhändler*in
Ein wunderschönes, entschleunigendes Buch über die Liebe zum geschriebenen Wort. Eine Geschichte über das Ankommen im Leben, die einen in der kalten Jahreszeit warm ums Herz werden lässt. Ich freue mich schon auf die Lesung im Januar
Eine Idylle in den belgischen Ardennen. Marie flieht aus Paris und dem Getöse der Großstadt und landet zufällig in Redu und den dortigen Buchhandlungen. Ihre „Retterin“ Jonina verschwindet plötzlich und lässt Marie mit ihrer Buchhandlung zurück. Die alte Nachbarin Mathilde taut nach und nach auf und wird eine mütterliche Freundin. Es fließen Tränen der Rührung, es ist vielleicht etwas viel Idylle- aber das braucht es heute vor dem rauben Alltag!
Barbara K, Buchhändler*in
Marie ist Mitte zwanzig und Single. Im Wortsinn, denn sie hat auch keine Familie mehr. Um ihr Appartement und ihr Studium in Paris finanzieren zu können, benötigt sie zwei Jobs. Das zehrt an ihr, weshalb sie in einer Kurzschlussreaktion Paris den Rücken kehrt und in den Zug steigt. Hauptsache weg, Hauptsache irgendwo hin, wo sie ihre Ruhe hat. Ohne Plan und konkretes Ziel ist sie offen für das Angebot, das ihr eine Reisebekanntschaft im Zug macht: Redu, ein Bücherdorf in den Ardennen, das es tatsächlich gibt.
In Redu ist vieles anders. Die Kirchturmuhr geht falsch, Internet gibt es täglich nur eine Stunde, obendrein ist der Ort überaltert. Eine junge Frau wie Marie fällt auf. Auffallend ist aber auch der Umgang der Dorfbewohner:innen miteinander. Begriffe wie Achtsamkeit, Wertschätzung oder Fürsorge und Nachbarschaftshilfe sind keine Worthülsen, sondern Fundament ihres Zusammenlebens. Umso erstaunlicher ist daher, dass Mathilde sich dem vehement entzieht. Zuflucht bietet ihr der nahegelegene Wald, der sie zu jeder Jahreszeit lockt. Dort lernen sich die beiden Frauen kennen. Obwohl Mathilde fast dreimal so alt wie Marie ist, tragen beide eine vergleichbare Erfahrung in ihrem mentalen Gepäck. Zwischen ihnen entsteht eine Verbundenheit, die auch den anderen Dorfbewohner:innen nicht verborgen bleibt.
Wer Sinnsprüche und cosy Bücher über Bücher liebt, wird die Atmosphäre von 'Mathilde und Marie' lieben. Der Roman beinhaltet eine Menge davon: Gedanken und Gespräche über Sinnfragen, die mühelos zitiert werden können. Das Bücherdorf an sich, der wertschätzende Umgang mit Büchern, auch antiquarischen, die Fragen nach Rentabilität und Auskommen im Buchhandel. Die Natur als Ressource, die Zubereitung von Nahrungsmitteln und die Entfremdung vieler Menschen vom einen wie vom andern. Die Übernahme von Verantwortung für Menschen, Tiere, Dinge und der wertschätzende Umgang mit ihnen. Das sind Themen, die viele Menschen - auch außerhalb der Buchbranche - bewegen und sich im Roman finden.
Unter dem Aspekt eines modernen Märchens für gestresste Zeitgenoss:innen teile ich sie uneingeschränkt. Denn ein Roman ist keine "eierlegende Wollmilchsau". 'Mathilde und Marie' will zur Ruhe kommen lassen, berühren und Gedankenanstöße vermitteln. Das gelingt dem Roman ausgezeichnet. Für individuelle Veränderungen bis hin zu kollektiven Lösungen sind die Lesenden zuständig, wenn sie bereit sind, sich wie 'Mathilde und Marie' auf Neues einzulassen. Denn nur dann sind sie so nachhaltig wie im Buch.
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