Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf
von Mareike Fallwickl; Eva Reisinger
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Erscheinungstermin 02.09.2025 | Archivierungsdatum 30.11.2025
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Zum Inhalt
The art of not giving a fuck
Was für eine Genugtuung, zu lesen, wie lustvoll die Frauenfiguren von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger aus ihren Rollen ausbrechen, wie sie sich nehmen, was ihnen zusteht – ohne Rücksicht auf Verluste
Wütend, unberechenbar und ungezähmt – die Frauenfiguren von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger haben genug. Sie lassen sich nichts mehr gefallen, verhalten sich anders, als die Gesellschaft es von ihnen erwartet, sie leben anders, lieben anders, hassen anders. Sie wollen nicht funktionieren müssen, sie sind skrupellos und dabei bestechend originell. Während Anna hochschwanger fremdgeht, fotografiert Simone heimlich den schlaffen Penis ihres Mannes. Gabi rührt ihren One-Night-Stands morgens Salz in den Kaffee und die Chefin gewöhnt sich ihr Dauerlächeln mit einer Botoxbehandlung ab.
Wenn Mareike Fallwickl und Eva Reisinger gemeinsam ein Buch schreiben, entsteht ein literarisches Feuerwerk. Bitterböse, kompromisslos und dabei unfassbar lustig lesen sich die Geschichten, in denen Frauen aus ihrer Sozialisierung ausbrechen – ein Befreiungsschlag, eine Offenbarung, die Sensation des Bücherherbstes!
Mit Beiträgen von: Jovana Reisinger * und Sophia Süßmilch * illustriert von Andrea Z. Scharf *
1. Auflage mit Farbschnitt nach dem Gemälde »Weapon Choice« (Porträt Mareike Fallwickl) von Sophia Süßmilch
The art of not giving a fuck
Was für eine Genugtuung, zu lesen, wie lustvoll die Frauenfiguren von Mareike Fallwickl und...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783701183555 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 216 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Dieses Buch zu lesen hat so viel Spaß gemacht und ich habe es regelrecht verschlungen.
Es besteht aus mehreren einzelnen Texten die aber irgendwie immer miteinander verbunden sind. Wenn die erste Frau zum Beispiel alle Desserts im Restaurant zweimal bestellt und alle anwesenden Frauen dazu einlädt, dann erzählen sich andere zwei Kapitel weiter davon.
Ich hab es geliebt, dass es so viele wichtige Themen angesprochen hat und man spürt definitiv den Feminismus in dem Buch (ich liebs).
Mein Favorit war einseitig „Was machst du schon wieder für ein Theater“
Definitiv eine Empfehlung!
Schon der Titel schreit: „Hier wird nicht gekuschelt!“ – und genau das hält „Das Pen!smuseum“ auch ein.
Mareike Fallwickl und Eva Reisinger, unterstützt von feministischen Mitstreiterinnen wie Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustratorin Andrea Z. Scharf, liefern ein Buch, das gleichermaßen provoziert, unterhält und entlarvt.
Die Geschichten sind so divers in Form und Ton wie die Frauenfiguren, die darin auftreten: mal innerer Monolog, mal Chatprotokoll, mal fast schon ein liturgisches Gebet. Was sie verbindet, ist die kompromisslose Weigerung, sich den Erwartungen patriarchaler Rollenbilder zu beugen. Anna, Simone, Gabi & Co. sind wütend, klug und furchtbar lustig – und sie nehmen sich das Recht, ihre Wut kreativ und mitunter ziemlich unkonventionell zu kanalisieren. Salzkörner im Espresso sind da nur der milde Einstieg.
Thematisch ist das Buch ebenso breit aufgestellt wie pointiert: Von Alltagssexismus und Care-Arbeit über Bodyshaming bis hin zu gesellschaftlich brisanten Themen wie Abtreibungsrecht, sexualisierte Gewalt und der Rezeption weiblicher Kunst. Selbst virale Debatten wie „Mann oder Bär“ finden ihren Weg ins literarische Geschehen – immer mit einer Mischung aus Schärfe, Humor und radikaler Ehrlichkeit.
Was „Das Pen!smuseum“ besonders macht, ist die Balance zwischen knallharter Gesellschaftsanalyse und der Freude an weiblicher Solidarität. Trotz der teils düsteren Themen strahlt das Buch eine fast ansteckende Wärme aus – als säße man mit einer Gruppe entschlossener Freundinnen am Küchentisch, die im einen Moment Rachepläne schmieden und im nächsten herzlich lachen.
Die Sprache ist pointiert, bissig und manchmal so direkt, dass man unwillkürlich auflacht – und dann kurz innehält, weil die Pointe eigentlich ein Schlag in die Magengrube ist. Die Illustrationen von Andrea Z. Scharf und die visuelle Gestaltung in hautfarbenem Rosa setzen einen subversiven, fast ironischen Rahmen.
„Das Pen!smuseum“ ist ein literarischer Befreiungsschlag, der keine Lust auf leise Kompromisse hat. Es ist gleichzeitig eine anarchische Satire und eine ernste Bestandsaufnahme der Geschlechterungleichheit. Wer scharfe Feder, schwarzhumorige Erzählungen und feministische Wucht mag, wird hier nicht nur bestens unterhalten, sondern auch ermutigt, selbst aktiv zu werden – ob mit Salzkörnern, Solidarität oder einem beherzten „Nein“.
„Das Pen!smuseum“ ist wie ein feministischer Schlag ins Gesicht – schmerzhaft, befreiend und verdammt unterhaltsam.
Susan B, Buchhändler*in
Dieses Buch ist ein wunderbares Stück feministischer Literatur – klug, eindringlich und dennoch niemals belehrend. Über mehrere kurze Texte hinweg entfaltet sich ein vielschichtiges Geflecht, das in seiner Gesamtheit ein stimmiges, starkes Bild ergibt.
Die Autorin legt den Fingerzeig auf die Doppelmoral unserer Gesellschaft, die Frauen und Männer nach unterschiedlichen Maßstäben bewertet. Zugleich fängt sie mit feiner Beobachtungsgabe die Ängste, Sorgen und Unsicherheiten ein, die viele Frauen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen durchleben. Besonders eindrucksvoll sind die Passagen, in denen sichtbar wird, was geschieht, wenn jemand diese Konventionen hinter sich lässt: ein befreiender, zugleich tief berührender Moment. Am Ende blieb ich nicht nur zufrieden mit der Lektüre, sondern auch gestärkt und versöhnt mit mir selbst zurück.
Rezensent*in 1513301
Ich muss zugeben, ich hatte ein paar Vorurteile gegenüber „Das Pen!smuseum“ von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger. Das liegt einerseits an der ganzen Geschichte rund um Gertraud Klemm. Andererseits hat mich auch der Titel nicht unbedingt angesprochen. Pen!sse sind gefühlt eh alle überall, ob es dann auch noch ein literarisches Museum für braucht…?
Aber Mareike Fallwickl und Eva Reisinger haben das Buch herausgegeben, was eigentlich dafür spricht, dass hier nicht wirklich ein phallisches Denkmal gesetzt werden wird. Also habe ich es gelesen und habe es nicht bereut.
Kleiner Spoiler, der eigentlich keiner ist: eine Ausstellungen rund um Pen!se spielt eine Rolle. Und zwar über die verschiedenen Geschichten hinweg. Was mich zum zweiten Punkt führt: ich dachte, „Das Pen!smuseum“ sei eine Sammlung an Kurzgeschichten, die zwar alle einen feministischen Touch haben und vielleicht über Pen!se reden, aber ansonsten nichts miteinander zu tun zu haben. Das ist aber nicht so. Ich habe mich super gefreut, als ich gemerkt habe, dass die Geschichten zwar definitiv auch für sich stehen können, aber sich nach und nach zu etwas Größerem zusammentun.
Trotzdem haben die einzelnen Geschichten etwas Eigenes und sprechen (oft) sehr unterschiedliche Bereiche aus dem Leben einer Frau* an. Von (ungewollten) Schwangerschaften, über das Alter bis hin zu Mutterschaft und Dating ist alles dabei. Und ganz zentral dabei ist die Solidarität, die die Frauen* untereinander leben und schützen.
Ich hab “Das Pen!smuseum” gerne gelesen, habe oft gelacht, manchmal den Kopf geschüttelt oder mich solidarisch aufgeregt. Es ist ein Buch, dass sich sehr schnell liest und wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich nicht, ob ich es irgendwann noch einmal lesen werde: es hat mich gut unterhalten aber keinen unglaublich bleibenden Eindruck hinterlassen. Das dürfen Bücher ja aber auch und es kann sein, dass das bei der nächsten Person ganz anders ist.
Rezensent*in 1518830
Selten hat mich ein Buch so begeistert wie Penismuseum. Schon nach wenigen Seiten wusste ich: Das will – und werde – ich nicht nur einmal lesen. Eva Reisinger und Mareike Fallwickl gehören ohnehin zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihre feministische Stimme, ihr scharfer Humor und ihre klare Haltung ziehen mich immer wieder in den Bann. Dass ein gemeinsames Projekt der beiden ein Volltreffer wird, war fast klar – und doch haben sie mich komplett aus den Socken gehauen.
Wie beginnt man eine Rezension über ein Buch, das den Titel "Das Pen!smuseum" trägt? Wie macht man anderen verständlich, dass diese Sammlung von Texten eben nicht auf den einfachen Humor über Geschlechtsteile abzielt, sondern aufzeigt, was in Frauen vorgeht? Nun, vielleicht ist der Einstieg mit diesen Fragen genau der richtige.
"Das Pen!smuseum" von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger erzählt Geschichten von Frauen in verschiedenen Lebenslagen und -situationen. Immer mit dem Blick auf das, was die Gesellschaft sich wünscht, was sie in Stein gemeißelt hat über Weiblichkeit, über das Frau-Sein und generell über den Platz von weiblich gelesenen Personen. Und jeder Text war für mich eine kleine Achterbahnfahrt auf einer großen Achterbahn. In einem Moment fühlte ich noch mit einer Frau, die in ihrer Ehe feststeckt und im nächsten betrachte ich gemeinsam mit ihr Fotos vom schlaffen Gemächt ihres Ehemannes.
Die Frauen in diesem Buch nehmen Raum ein, zeigen ihre wildesten und tiefgründigsten Fantasien und bleiben dabei so herrlich rational und logisch, dass ich vollkommen überzeugt war, dass Kastration ein probates Mittel gegen einen übergriffigen Mann sei.
Die Essays sind kurzweilig und voller lehrreicher Momente. Die Kraft sprudelt nicht wie aus einem Vulkan, aber sie hat so viel Wumms, dass sie mich immer wieder überraschend getroffen hat.
Ich habe laut gelacht, geflucht und viel zu oft "Oh Mann, das ist unser Alltag" gedacht, wo ich am liebsten "So witzig, wie sie damals gelebt haben" gedacht hätte.
Ein Kunstwerk und eine Hommage an die Kraft der Wut. Klare Empfehlung!
Was für ein Meisterwerk!
Mit Pen!smuseum ist es den Autor:innen gelungen die nackte Wahrheit in ein vielleichtvetwas skurriles aber dennoch echtes Meisterwerk zu verpacken.
Mit ihren Kurzgeschichten zeigen Sie sowohl alltägliche Situationen aber auch sehr übertriebene Handlungen (die Ich nebenbei bemerkt, sehr gefeiert habe).
Mein Favoriten waren:
Die Girls to be Girls Geschichten,
Was machst du schon wieder für ein Theater
Und Rücken an der wand.
Die Kurzgeschichten behandeln zum einen sehr Intensive und emotionale Themen aber auch sehr befreiende und humorvolle.
Ich fand es Großartig!
Bibliothekar*in 989071
"Das Pen!smuseum" hat mich umgehauen!
Die Frauenfiguren in diesem Buch sind so unerschrocken, wild und ehrlich, dass man sich ihrer Wut und Rebellion kaum entziehen kann. Es ist herrlich zu lesen, wie sie aus gesellschaftlichen Erwartungen ausbrechen und einfach machen, worauf sie Lust haben – ohne Kompromisse.
Dabei sind die Geschichten bitterböse, aber auch überraschend witzig und pointiert. Das Buch fühlt sich an wie ein Befreiungsschlag, der mit viel Mut und Humor zeigt, wie befreiend es sein kann, einfach „nicht mehr zu funktionieren“. Für mich eine absolut kraftvolle und erfrischende Lektüre, die noch lange nachhallt!
Carmen V, Rezensent*in
“Das Pen!smuseum” von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger ist eine Sammlung feministischer Kurzgeschichten, in denen es vorrangig um weibliche Selbstermächtigung, aber auch um Rache und Umkehrung der Verhältnisse geht. Alle Erzählungen hängen miteinander zusammen, letztlich sind sie durch das namensgebende Penismuseum miteinander verbunden.
Ohne hier einzelne Geschichten vorwegzunehmen, sind viele politisch unkorrekt, erinnern aber daran, dass Frauen von Männern oft Schlimmeres angetan wird und für die Täter meist ohne Folgen bleibt.
Neben blutigem Revenche Porn gibt es aber auch wundervolle Geschichten über Freund*innenschaft, Zusammenhalt und Hilfsnetzwerken, die sich im Kopf festsetzen und sowohl Dia- als auch Monologe, die auf den ersten Blick übertrieben wirken mögen, jedoch wohl jede weiblich gelesene Person so oder so ähnlich schon mal erlebt hat und auf schmerzhafte Weise nachfühlen kann.
Dieses Buch ist allumfassende Patriarchatskritik in a nutshell, dabei jedoch witzig und selbstironisch. Die Autor*innen schaffen es, den Finger in die Wunde zu legen, bis der Schmerz kaum noch aushaltbar ist, die Lesenden aber trotzdem mit einem positiven, bestärkenden Grundgefühl aus der Lektüre zu entlassen.
Bibliothekar*in 1845943
Einfach grandios! Ich habe es genossen und gelacht. Die beiden Autorinnen haben einfach wundervolle Charaktere geschaffen.
Das Buch ist eine Sammlung feministischer Kurzgeschichten, in denen es um alteingesessene Rollenbilder geht und darum, aus diesen auszubrechen und/oder die Rollen sogar einmal umzudrehen. Es geht um Rache und um Selbstbestimmung. Die Szenen sind teilweise super überdreht, lustig und selbstironisch, aber auch emotional und wütend.
Alle Geschichten sind auf irgendeine Weise miteinander verbunden. Für mich war es von Anfang bis Ende ein großartiges Leseerlebnis, es macht Frauen stark und gibt ihnen Mut.
Wer Lust auf ein empowerndes, freches Buch hat, das patriarchale Strukturen durchbricht, wird hier zu 100 % fündig.
Von mir eine klare Leseempfehlung!
Babsi Z, Rezensent*in
Das Buch war wirklich fantastisch! Ich bin traurig, dass es schon zu Ende ist!
So herrlich feministisch. So herrlich österreichisch.
Die Autorinnen haben sich wir wirklich durch keine gesellschaftlich geschaffene Tabus aufzwängen lassen, im Gegenteil sie haben diese mit voller Absicht, so oft wie möglich und so viele wie möglich gebrochen. So viele Aspekte von Ungerechtigkeit gegen Frauen wurden aufgegriffen und viele auf wirklich witzige Art. Ich habe nicht nur einmal gelacht.
Die Autorinnen haben da etwas ganz besonderes geschaffen und ich freue mich, noch viel mehr von den beiden zu lesen.
Absolute Empfehlung! Und super geeignet zum gemeinsam lesen und gemeinsam aufregen!
Jenny T, Rezensent*in
MEINUNG:
Ich habe bereits einige Romane von Mareike Fallwickl gelesen und mag die meisten Bücher von ihr sehr. Von Eva Reisinger habe ich noch nicht gelesen, aber auch eine Autorin die ich auf dem Schirm habe. Das Peni!smuseum ist nun das erste gemeinsame Projekt dieser beiden österreichischen Autorinnen. Allein die Aufmachung dieses Buches aus dem Leykam Verlag ist ein Kauf wert! Die Farben, der Buchschnitt und das an den Ecken der Seiten enthaltene Daumenkino sind ein absoluter Hingucker.
Es ist kein richtiger Roman, sondern eine Anthologie aus Kurgeschichten und Chats, die lose miteinander verbunden sind, da immer wieder die gleichen ProtagonistInnen auftauchen. Mir haben vor allem die Chats zwischen Maria und Anna gefallen. Anna, die schwanger ihren Mann betrügt, weil der nicht mehr mit ihr schlafen möchte. Außerdem mochte ich die ernsten Geschichten über den Alltag einer Mutter mit drei Kindern und wie Maria mit Hilfe von Anna Frauen hilft, dass diese abtreiben können. Auch Gisèle Pelicot bekommt hier ihren Platz, ihren Tribut. Es sind die Geschichten von Frauen, real oder fiktiv, die so wichtig sind Ich mochte generell diese schonungslose Radikalität und Kompromisslosigkeit, mit der die beiden Autorinnen ihre Charaktere bedenken, sodass viele Szene auch ziemlich absurd erscheinen und dennoch braucht es vermutlich genau diesen Akt der Befreiung. Allerdings können es Frauen sowieso nie Recht machen. Es gibt auch ein paar schöne Illustrationen von Andrea Z. Scharf und Gastgeschichten, wie z.B. von Jovana Reisinger.
FAZIT:
Das Peni!smuseum ist starke, empowernde, feministische Anthologie, die Spaß macht, die ernst ist und die mitnimmt. Eine ideale Lektüre für alle, die sich für solche Themen interessieren und für alle, die sich damit dringend beschäftigen sollten. Ich wünsche dem Buch viele LeserInnen!
Nadine D, Buchhändler*in
Wirklich genial was diese Autorinnenduo schreibt. Mir hat zu Bewährtem, gut gefallen, dass die Geschichten miteinander verwoben sind. Absolute Kaufempfehlung für Frauen allen Alters und natürlich interessierte Männer.
Buchhändler*in 1829268
Was ein unfassbar wilder Ritt! Mareike Fallwickl und Eva Reisinger haben das wichtigste feministische Buch des Herbstes geschrieben. Sowohl thematisch also auch herstellerisch einfach nur grandios. Gestern im Laden war eine junge Mutter, die es gemeinsam mit ihrem Mann lesen wird. Sein Gesichtsausdruck war unbezahlbar. Ich hoffe sehr, auf ihr feedback ;)
OH MEINE GÖTTINNEN was für ein umwerfendes Buch! Es war von Anfang an klar, dass die Kombination aus Mareike Fallwickl und Eva Reisinger nur gut werden kann. Zwei Feministinnen-Icons der Buchbranche? Immer her damit! Und trotzdem hat mich der pointierte Witz und die Unverhandelbarkeit der Charaktere völlig vom Hocker gehauen.
Liebs, liebs, liebs und werde es jedem einzelnen Menschen in die Hand drücken!
Helga R, Buchhändler*in
Frauen, die anders handeln als es für gewöhnlich in Romanen passiert. Frauen, die selbstbestimmt den (vermeintlichen) Gesellschaftsnormen entfliehen. Autorinnen, die mal wieder mit einer Erzählung überraschen, die direkt und ungeschönt neue Leseerfahrungen garantieren. Abwechslungsreiche Kurzgeschichten von Fallwickl, Reisinger u.a. mit Illustrationen von Andrea Scharf bieten spannende garantiert unterhaltsame Lesestunden.
Für "Das Pen!smuseum" haben verschiedene österreichische Autorinnen Geschichten geschrieben, rund um die Dinge, die Frauen im Patriarchat leider viel zu oft erleben. All die Dinge, die teilweise seit Jahren im feministischen Diskurs besprochen werden, finden hier eine passende Geschichte - eine Geschichte, in der die Frauen sich dieses Thema aneignen, sich nicht mehr unterdrücken und beherrschen lassen und auch mal die Rollen umdrehen. Es gibt harmlosere Geschichten, in denen die Frau am Hochzeitstag im Restaurant mehr als nur einen Salat bestellt und dann den (Ex-)Mann in die Wüste schickt. Es gibt aber auch Geschichten, die schwieriger zu verdauen sind, z.B. wenn eine junge Frau sich entscheidet, eine Gemälde in Ehren von Gisèle Pelicot zu malen - aus dem Blut von Männern. Aber auch diese Geschichte ist nicht wegen der Taten der Frau so heftig, sondern wegen der realen Ereignisse rund um Pelicot.
Und nicht nur die Geschichten sind interessant, regen Diskussionen an und können unterhalten - sie hängen auch alle zusammen. Die Autorinnen haben diese Kurzgeschichtensammlung als Gemeinschaftsprojekt geschaffen. Die Geschichten sind alleinstehend und können auch wahllos durcheinander oder nur vereinzelt gelesen werden und trotzdem gibt es immer wieder bekannte Charaktere oder es werden Geschehnisse aus anderen Geschichten erwähnt.
Insgesamt ein starkes Buch, auch wenn es hin und wieder schwächere Geschichten gab. Das lässt sich aber nicht vermeiden bei einer Kurzgeschichtensammlung verschiedener Autorinnen, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Sophia H, Rezensent*in
Ich hatte eine extrem gute Zeit beim Lesen. Die schweren Geschichten sind durch den Erzählstil erträglich und durch die absolut hilarious Geschichten zwischendurch aufgelockert. Ja klar, das Buch bildet eine sehr bestimmte Gruppe von Frauen ab, die der Autorinnen, aber das finde ich auch okay
Rezensent*in 1887029
„Das Penismuseum“ hat mich neugierig gemacht, weil schon der Titel und das Cover provozieren. Genau das liefert das Buch dann auch: Texte, die laut, wütend und manchmal absurd sind. Das Cover sieht auch klasse aus. Es spielt bewusst mit der Form eines männlichen Geschlechtsteils (inklusive visueller Verfremdung).
Das Buch versammelt mehrere kürzere, ineinandergreifende Geschichten. Meist stehen Frauen im Zentrum, die aus ihrer Sozialisation ausbrechen – radikal, rachsüchtig, befreiend oder eben auf eine Weise, die sonst gern als „egoistisch“ abgestempelt wird. Die Texte zeigen Alltagsrealitäten und Abgründe zugleich.
Wichtig finde ich, dass das Buch gesellschaftliche Anstöße gibt: Es legt den Finger in Wunden, die sonst tabuisiert werden, und macht sichtbar, wie Machtverhältnisse kippen könnten. Humor ist auch da, aber eher bitter wie schwarzer Kaffee. Man lacht, während es gleichzeitig weh tut – und genau das macht die Stärke der Texte aus.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ein Buch, das wie ein Spiegel funktioniert – mal schräg, mal bitter, mal lustig. Aber immer mit klarer Botschaft: Frauen nehmen sich den Raum, der ihnen zusteht. Und das liest sich gleichzeitig empowernd wie unterhaltsam. Ein Must-Read für alle, die Lust auf feministisches Feuerwerk haben
Das Pen!smuseum von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger
Dieses Buch hat mich komplett begeistert. Ich habe es als unglaublich frech, witzig und gleichzeitig messerscharf erlebt. Beim Lesen war ich ständig zwischen lautem Lachen und wütendem Kopfnicken hin- und hergerissen, weil es so punktgenau gesellschaftliche Absurditäten entlarvt. Was mir besonders gefallen hat: es fühlt sich an wie ein feministischer Befreiungsschlag, der gleichzeitig unterhält und provoziert.
Die Sprache ist energiegeladen, die Szenen sind absurd, aber auf den Punkt, und die Haltung dahinter hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Es war für mich eine dieser Lektüren, bei der man beim Umblättern schon gespannt ist, mit welchem Tabubruch oder Aha-Moment es weitergeht.
Kurz gesagt: mutig, klug, rotzig und absolut lesenswert. Für mich ein Highlight dieses Jahres.
★★★★★ (5 von 5 Sternen)
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1382459
Eine ganz wunderbare, feministisch-zeitgeistige Erzählung, die in kurzen Storys zu einem Ganzen verschmilzt. Unbedingt lesen!
»Pen!smuseum« von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger
Was für ein Leseerlebnis!
Von der ersten Seite an wusste ich, das ist was Großes, und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Jede einzelne Geschichte packt auf ihre ganz eigene Weise – mal erschütternd, mal wütend, mal mit einem Augenzwinkern.
Ich mochte es, dass die einzelnen Geschichten alle irgendwie miteinander miteinander verflochten sind und gemeinsam ein Ganzes ergeben.
Ein starkes, empowerndes und gleichzeitig unglaublich unterhaltsames Buch, das ich jedem Menschen ans Herz legen möchte.
Das Buch musste ich natürlich lesen, als absolute Fanin von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger. Enttäuscht wurde ich nicht, ganz im Gegenteil. Obwohl das Buch fiktive Geschichten enthält, sind sie doch so nah an der realität. wie sie nur sein können. (Teilweise, aber wer weiß?) Es geht dort um mehrere Frauen verschiedenen Alters, die alle eines gemeinsam haben: sie sind frustriert und absolut abgef*ckt von dieser Männerwelt im Allgemeinen und (ihren) Männern im Besonderen. Sie sind kreativ in ihrer "Rache", ob es nun Mord ist oder ein Bild von Gisele Pelicot aus Männerblut, alles ist dabei. Trotz allem sind diese Frauen toll und ich dachte die ganze Zeit, ich will auch solche Freundinnen haben, auch im Altersheim, ich will auch so eine Whatsapp Gruppe (die ich dann tatsächlich gegründet habe) und ich will vor allem mit diesen Autorinnen befreundet sein. Ich liebe sie einfach und das Buch natürlich auch.
Elisabeth T, Rezensent*in
Inhalt:
Zwanzig Momentaufnahmen im Leben von unterschiedlichsten Frauen*, welche aber miteinander verbunden sind. Die Frauen*. Und die Momentaufnahmen.
Da gibt es Simone, die jeden Tag Bilder vom Penis ihres Mannes macht, während er sich von seinem ach so harten Arbeitstag ausruht. Und damit das Penismuseum kreiert.
Oder die Gabi, die ihren One Night Stands eine Prise Salz in ihren Morgenkaffee rieselt, einfach um sie aus dem Konzept zu bringen.
Oder Anna, die in ihrer Schwangerschaft erkennt, dass es für alles einen Kink gibt und sich ihrer Lust völlig hingibt.
Jene Anna, die mit Marie ein geheimes Netzwerk aufgebaut hat, um Frauen* den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu ermöglichen.
Es geht um Frauen*, die in der Öffentlichkeit lustvoll essen und damit Shitstorms auslösen.
Um Frauen*, die sich nehmen was sie wollen.
Um Frauen*, die all die Fesseln des Patriarchats abschütteln.
Um Frauen, die sich selbst ermächtigen!
Leseeindruck:
Beim Lesen fühle ich Wien. Die Sprache, der Tonfall, rau, direkt und ehrlich, passt perfekt zu den Geschichten.
Ich liebe die Radikalität, mit der sich die Frauen* in dem Buch ihren Raum nehmen. Ich liebe die weibliche Lust darin. Und ich liebe den Zorn, der den Frauen* die bitter nötige Energie gibt, ihr Ding durchzuziehen. Ich liebe die Selbstverständlichkeit, mit der sich die Frauen* in diesem Buch Bahn brechen.
Die einzelnen Snippets fügen sich wunderbar ineinander, obwohl sie von unterschiedlichen Autorinnen stammen. Und auch die Illustrationen...toll!
Fazit:
Eines meiner Jahreshighlights! Es wird wahrscheinlich unter einigen Weihnachtsbäumen landen...
Judith B, Buchhändler*in
Kompromislos, feministisch, bitterböse und amüsant zugleich. Mareike Fallwickl und ihre Mitautorinnen schaffen es perfekt die Dinge zuzuspitzen auf den Punkt zu bringen und auf den Punkt zu bringen. Wie immer: Vielschichtig, kurzweilig und schmerzhaft gut beobachtet erzählt.
Und die Printausgabe ist dazu einfach wunderschön!
Ein Must-Read für jede Frau. Der humorvolle und überspitzte Schreibstil hat mich voll und ganz gepackt und jedes Mal wenn man denkt „das ist doch übertrieben“ wird einem bewusst, dass das schon teilweise Realität ist, nur halt eben in getauschten Rollen. Wichtige Themen werden wahnsinnig gut aufgearbeitet und jede Frau sollte dieses Buch gelesen haben
Buchhändler*in 1502367
JA! Ich liebe dieses Buch, tolle Texte voller Female Rage und Selbstbestimmung die total Spaß bringen beim Lesen! Noch dazu eine wunderschöne Cover- und Buchgestaltung, sodass ich mir die physische Ausgabe auch zugelegt habe.
Absurd, humorvoll, herrlich scharfzüngig und wunderschön gestaltet. Mareike Fallwickl, Jovana Reisinger und Sophia Süßmilch haben hier wirklich einen tollen Kurzgeschichtenband geschrieben. Da viele der Erzählungen miteinander verbunden sind, wirkt das Buch eher wie ein Roman in Episoden als eine klassische Sammlung einzelner Geschichten, was mir richtig gut gefallen hat.
Oft geht es darum, was passieren würde, wenn wir Frauen die uns vom Patriarchat auferlegten Rollen einfach ablegen und den Spieß umdrehen. Wenn wir uns erlauben, einfach zu leben, wie wir wollen, ohne uns ständig Gedanken zu machen, ob wir attraktiv, mütterlich oder kompetent genug sind.
Besonders hängen geblieben ist mir die Geschichte über den Unterschied, ob man nachts von einem Mann oder von einem Bären gejagt und angegriffen wird. Dieser Vergleich geht einem als Frau wirklich unter die Haut.
Das Buch ist ein Plädoyer für mehr Zusammenhalt unter Frauen und zeigt mit viel Witz und Schärfe, wie absurd vieles ist, was wir uns gefallen lassen, besonders wenn man den Blick einmal umkehrt.
Ein starkes Buch, das sehr provokativ und scharfzüngig ist, aber durch seinen absurden Humor und seine klugen Beobachtungen einen ganz eigenen Charme entfaltet.
Vielen Dank an dem Leykam Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar
Rezensent*in 1519585
Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen - stark, scharfzüngig und empowernd, dass ist die Anthologie "Das Pen!smuseum".
Die einzelnen Geschichten sind alle miteinander verbunden und zeigen unverblümt die Wünsche, Gedanken und Probleme von Frauen in unserer Gesellschaft sowie die teilweise recht kreativen Lösungsansätze.
Der Schreibstil gefällt mir von allen Autorinnen recht gut, keiner sticht positiv oder negativ raus.
Die Frauen in diesem Buch sind wütend, und sie wollen sich nicht mehr so verhalten, wie es von ihnen erwartet wird. Also erzählen die als Kurzgeschichten konzipierten Kapitel, die beiden Autorinnen abwechselnd bestreiten, von möglichen und unmöglichen Auftritten und Ausbrüchen, bei denen ich teilweise schallend gelacht habe. Das Buch ist also trotz der eindeutig feministischen Ausrichtung auch für Männer sehr gut geeignet. Sehr empfehlenswert.
Provokant, witzig und voller Wut – dieses Buch ist kein leises Plädoyer, sondern ein lauter Aufschrei.
In Kurzgeschichten, Chats und „Theaterstücken“ erzählen Frauen von Geschlechterrollen, Macht, Körpern, Lust und Ohnmacht. Mal absurd, mal bitterernst.
Ich mochte, wie unterschiedlich die Texte sind: kreativ, direkt und manchmal erschreckend. Nicht jede Geschichte trifft gleich stark, aber zusammen ergeben sie ein kraftvolles feministisches Statement.
Fazit: Feministische Literatur - laut, mutig, unbequem, an manchen Stellen für meinen Geschmack zu wütend.
⭐️ 4/5
Rezensent*in 1899545
Das Buch ist eine Anthologie von wütenden, kompromisslosen und oft schwarzhumorigen Geschichten, in denen Frauenfiguren radikal aus ihren gesellschaftlich zugewiesenen Rollen ausbrechen und sich nehmen, was ihnen zusteht – ohne Rücksicht auf Verluste. Es ist ein Versuch, Tabus zu brechen und die weibliche Wut (Female Rage) in literarische Taten umzusetzen.
Das Werk spricht zentrale und aktuelle feministische Themen an: den Erwartungsdruck an Frauen, das patriarchale System, das "Dickpic"-Phänomen und die Notwendigkeit des Perspektivwechsels im Alltag. Die Geschichten funktionieren als Katalysator für ein Gefühl der Genugtuung beim Lesen. Sie überspitzen alltägliche Frustrationen zu kompromisslosen Akten der Rebellion, was viele Rezensenten als "befreiend" empfanden. Die Autorinnen ermutigen dazu, die eigene Sozialisierung zu hinterfragen und sich den Erwartungen zu widersetzen.
Zusammenfassend ist "Das Penismuseum" ein unterhaltsames, wütendes und wichtiges Buch, das durch seinen Humor und seine kompromisslose Themensetzung überzeugt, auch wenn die literarische Tiefe mancher Kurzgeschichte hinter der gewollten Provokation etwas zurückstehen mag. Es ist ein Manifest der weiblichen Gegenwehr, das zur Diskussion anregt.
„die Unterwerfung des Gliedes“
„Das Pensmuseum“ von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger erschien im September 2025 im Leykam Verlag. Außerdem haben sich Jovana Reisinger und Sophia Süßmilch an einigen Texten beteiligt. Die Illustrationen kamen von Andrea Z. Scharf. Die Print-Ausgabe hat 216 Seiten.
Die Frauen in diesem Buch sind alle miteinander verbunden. „Geschichten werden kreisförmig erzählt. Kein Anfang und kein Ende, alles fließt.“ Sie wollen aus den Zwängen, aus Erziehungsmustern, aus der Unterdrückung ausbrechen. Zum Beispiel fotografiert Simone deswegen heimlich den schlaffen Penis ihres Mannes, Anna beginnt hochschwanger eine Affäre, Michaela eröffnet ein Penismuseum und macht dann wirklich Großes daraus.
„Manchmal heißt es heute im Ort, dass sie Männer diskriminiert. Oder noch besser: lächerlich macht. Aber fragt man die Gitti, passiert das viel zu selten ….“
Jedes Kapitel ist abwechselnd von einer anderen Schriftstellerin geschrieben. Jedes Kapitel könnte auch für sich selber stehen und sollte auch für sich selbst stehen dürfen. Und doch dreht sich die Geschichte im Kreis, denn Namen tauchen auf, die wir bereits kennen und das Buch wird so zu einem großen Ganzen. Die Länge und Komplexität der Sätze geht deswegen von kurzen, prägnanten Sätze bis hin zu verschachtelten Satzkonstruktionen. Auch die Wortwahl variiert von umgangssprachlichen Ausdrücken zu Verwendungen von Synonymen und Fremdwörtern. Die Tonalität des Textes ist teilweise sehr humorvoll, dann wieder sehr radikal und emotional.
„Ab morgen, so hörst du Michaela in ein Mikro sagen, wird die Ausstellung nur noch für Besucherinnen zugänglich sein, für nichtbinäre Personen und trans Menschen.“
„Die cis Männer regt das auf, fügt sie hinzu, die sind nicht an Räume gewöhnt, zu denen sie keinen Zutritt haben, dabei kreieren sie selbst viele Räume, von denen wir ausgeschlossen sind.“
Jedes feministische Thema wird hier angesprochen. Die Frauen in diesem Buch machen die unterschiedlichsten Erfahrungen und leben in jeder sozialen Schicht. Natürlich geht es um den Mann und für wie wichtig und selbstverständlich er sich meistens hält. Aber es geht vor allem um uns Frauen. Das wir nicht darauf angewiesen sind was die Männer denken oder auch andere Frauen denken. Das wir uns zusammen tun können und etwas bewirken können. Das wir aus dem „Meta-Mettwurstigel-Universum“ ausbrechen können. Ein ganzes Kapitel wurde Giesèle Pélicot gewidmet. Vielleicht als Zeichen wie stark wir Frauen für unsere Gerechtigkeit kämpfen müssen und mit was für Bullshit wir heute immer noch umgehen müssen.
„Sie treffen sich - überall.“
Viele Kapitel haben mich traurig gestimmt, andere waren echt schräg. Aber ganz persönlich hat mich das Kapitel über die Frau mit den drei Kindern berührt.
„ich bin allein, ich bin ganz allein aber eben nicht, ich bin nie allein,…“
„und ich will, will, will morgen im Leben meiner Kinder vor allem eins: ein Vater sein.“
Dieses Buch kann man in einem Schwung durch lesen oder es sich gemütlich machen und jeden Tag ein Kapitel lesen. Ich denke, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich es lese. Es macht wütend und regt an rebellischer zu sein.
Ich kann es euch nur empfehlen.
Außerdem habe ich noch ein Penis Daumenkino dazu bekommen. HA HA.
„Es müsste um so viel mehr gehen: Wem gehört der öffentliche Raum? Wer plant ihn? Wer fühlt sich sicher, wer nicht?“
Das Peni!smuseum ist ein feministisches Manifest in literarischer Form. Es ist radikal, lustvoll, absurd und vor allem: unvergesslich. In zwanzig Momentaufnahmen erzählen Mareike Fallwickl, Eva Reisinger und weitere Autorinnen von Frauen, die sich ihr Leben zurückholen. Von Gabi, die ihren One-Night-Stands Salz in den Kaffee streut, bis hin zu Anna, die im Netz anderen Frauen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen verschafft.
Die Erzählungen wirken wie ein Gesamtwerk. Die Protagonistinnen tauchen in verschiedenen Kontexten immer wieder auf, ihre Geschichten sind lose miteinander verknüpft, was dem Buch die Struktur eines Episodenromans verleiht. Besonders die Chatverläufe zwischen Anna und Maria stechen heraus. Es ist ein Dialog über Lust, Wut, Mutterschaft und Selbstermächtigung, der lange nachhallt.
Die Sprache ist direkt, pointiert, rau, ehrlich und messerscharf. Es macht Spaß, mit den Figuren zu lachen, sich mit ihnen zu ärgern und über ihre Entscheidungen zu staunen. Viele Szenen sind bewusst überzeichnet, doch genau dieser absurde Humor öffnet Räume für Reflexion. Denn oft geht es darum, was passieren würde, wenn Frauen sich einfach nehmen, was ihnen zusteht: Lust, Macht, Freiheit und dass ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen.
Fazit:
„Das Peni!smuseum“ ist laut, unbequem, witzig und klug. Ein feministisches Feuerwerk, das Leser:innen provoziert, zum Lachen bringt und mit einem ordentlichen Tritt gegen das Patriarchat wachrüttelt. Für alle, die sich mit feministischer Literatur beschäftigen oder dringend sollten. Ein mutiges, empowerndes Buch, das man nicht mehr vergisst.
Sabrina W, Rezensent*in
Mareike Fallwickl und Eva Reisinger versammeln in „Das Pen!smuseum“ eine Reihe vielschichtiger, intensiver und feministische Kurzgeschichten. Die Texte sind lose miteinander verbunden – kleine Randnotizen, Figuren oder Motive tauchen später wieder auf und verweben die Erzählungen zu einem feinen, roten Faden. Dieses subtile Zusammenspiel hat mir besonders gut gefallen.
Die Geschichten handeln von Frauen, die ausbrechen – aus Konventionen, Erwartungen und der Fremdbestimmung durch andere. Sie beginnen, sich selbst zu spüren, zu fühlen, zu leben.
Da ist die Hochschwangere, die sich nach Sichtbarkeit und Begehren sehnt – und fremdgeht. Oder die Frau, die sich vor Nähe fürchtet und ihren One-Night-Stands Salz in den Kaffee rührt, um sie schnell wieder loszuwerden. Themen wie Wut, Lust, Freiheit, Sichtbarkeit und Liebe durchziehen das Buch wie ein Puls.
Man erkennt sich selbst oder Freundinnen wieder, wird aber auch mit neuen, radikalen Denkweisen konfrontiert. Diese Geschichten machen Mut – zum Fühlen, zum Nein-Sagen, zum Anderssein.
„Das Pen!smuseum“ ist laut, ehrlich und befreiend – ein Buch, das zum Nachdenken anregt und unbedingt gelesen werden sollte.
“Sie treffen sich gerade zum ersten Mal, aber es ist verschworene Freundinnenschaft auf den ersten Blick, wie es sie nur unter den ganz blutrünstigen Männerhasserinnen geben kann.”
Bei feministischen Roman “Das Pen!smuseum” handelt es sich um ein Buch, welches aus mehreren verschiedenen Kurzgeschichten besteht, die trotzdem miteinander verbunden sind.
Durch die vielen Kapitel werden einige Themen angesprochen wie Alltagssexismus, Sexuelle Belästigung, Vergewaltigung.Bodyshaming, Muttersein und mehr.
Vieles wird sehr überspitzt dargestellt, aber trotzdem realistisch. Ich konnte die Wut beim Lesen spüren, genau das habe ich mir auch von diesem Buch gewünscht.
Für mich ein Meisterwerk, was sich auf jeden Fall lohnt!
“Lebensgeschichten treffen aufeinander in all ihrer Fülle und lösen sich auf im Lachgesang über den Schwanz.”
Buchhändler*in 1737014
Humor, Feminismus und die erschreckend ehrliche Alltagsrealität von Frauen und weiblich gelesenen Personen
Das Buch lädt uns mit viel Humor und charmant sarkastischer Übertreibung in eine Welt ein, die ich mir nur als unsere Realität wünsche. Das Penismuseum dreht sich um Penisse in einem Museum, Frauen, die so sind, wie sie sind und Frauen, die sich ihre Freiheit und ihre Räume wiederholen. Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß und war auch positiv überrascht, wie fließend aktuelle Themen und gesellschaftliche Probleme eingebaut wurden, ohne dass es seinen skurrilen Charme verloren hat. Mir hat es auch besonders gut gefallen, wie alle weiblichen/weiblich gelesenen Personen in diesem Buch miteinander verbunden sind. Obwohl alle Kapitel separat für sich standen, gab es diesen roten Faden, der das Leseerlebnis gleich viel aufregender und spannender gemacht hat.
Kleiner Wunsch wären Trigger Warnings gewesen.
Rezensent*in 1286111
Ein literarisches Manifest über weibliche Wut, Lust, Ohnmacht und Macht, pointiert, bitterböse und verdammt befreiend. Hinter dem provokanten Titel stehen zwei der wichtigsten feministischen Stimmen der Gegenwart: Mareike Fallwickl, Autorin von "Die Wut, die bleibt" und "Und alle so still", sowie Eva Reisinger, Journalistin und Autorin von u.a. "Männer töten". Beide sind bekannt dafür, patriarchale Strukturen messerscharf zu sezieren. Ergänzt wird das Buch von den Gastautorinnen Jovana Reisinger und Sophia Süßmilch. Die Illustrationen von Andrea Z. Scharf fangen den Witz, die Körperlichkeit und das Groteske der Texte zusätzlich perfekt ein.
Worum geht’s genau?
„Das Pen!smuseum“ ist kein klassischer Roman, sondern ein Kaleidoskop aus miteinander verwobenen Kurzgeschichten, in denen Frauen sich nehmen, was ihnen zusteht – Körper, Raum, Sprache, Macht. Es geht um Frauen, die nicht länger „funktionieren“ wollen: von Anna, die hochschwanger fremdgeht, über Simone, die den Penis ihres Mannes fotografiert, bis hin zu Gabi, die One-Night-Stands morgens Salz in den Kaffee rührt. Es geht um Sex, Mutterschaft, Gewalt, Selbstermächtigung und um das ungezähmte, ehrliche Leben jenseits der gesellschaftlichen Erwartungen. Die Geschichten sind mal schmerzhaft, mal komisch, oft beides zugleich, und sie fügen sich zu einem vielstimmigen feministischen Chor.
Meine Meinung
Ich war ehrlich gesagt skeptisch, weil Kurzgeschichten selten mein Ding sind. Aber wow, dieses Buch hat mich einfach umgehauen. Schon nach den ersten Seiten war mir klar: Hier reiht sich nicht Story an Story, sondern jede Geschichte, bzw. die Protagonist:innen der Geschichte sind mit mind. einer anderen verknüpft und manche Geschichten bestehen aus mehreren Teilen. Dadurch entsteht ein erzählerisches Ganzes, das trotz vieler Perspektiven unglaublich stimmig ist.
Meine Lieblingsgeschichten? Davon gibt es einige. Ganz weit vorne mit dabei sind „Girls will be Girls“, „Was machst du schon wieder für ein Theater“, „Dein Gesicht, Gisèle“ und „Die Zeit ist reif“. Jede davon ist ein Schlag ins Gesicht patriarchaler Doppelmoral und gleichzeitig ein Lächeln in Richtung weiblicher Solidarität. Und ich habe das Buch (passenderweise) in einer Männerdomäne gelesen: der Fitnessstudio-Sauna. Zwischen (möchtegern) Bodybuildern und Motorzeitschriften, auf deren Covern Frauen als Dekoobjekte posieren (natürlich ohne Bezug zum Inhalt) war für mich das Lesen dieses Buch ein feministischer Minirebellionsakt, der definitiv nicht zuletzt wegen meines lauten Lachens zwischendurch & des auffallenden Covers, Blicke & hoffentlich auch Gedanken beim ein oder anderen testosterongeladenen Muskelpaket provoziert hat.
Was mich besonders beeindruckt hat, war, wie wenig man die unterschiedlichen Autorinnenschaften merkt. Alles greift so organisch ineinander, dass man fast vergisst, dass hier mehrere Autorinnen schreiben. Der Ton ist rau, ehrlich, sarkastisch und zugleich tief bewegend. Die Autorinnen schreiben über Frauen, die nicht mehr nett sind. Die sich nehmen, was ihnen zusteht. Die ihre Wut, ihre Lust, ihre Müdigkeit aussprechen. „Je stärker in Frauenrechte eingegriffen wird, desto stärker müssen wir uns organisieren. Uns umeinander kümmern. Uns formieren. Uns selbst helfen.“ (S. 26) Dieser Aufruf zu Zusammenhalt und Widerstand zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Manche Passagen sind derart ehrlich, dass sie wehtun. Etwa, wenn eine Figur sagt: „Ich will einfach nur schlafen, meine Ruhe und some basic human rights. Kann nicht die ganze Zeit für Veränderungen kämpfen.“ (S. 86) Oder wenn über Gewalt, Vergewaltigung, Depression und gesellschaftliche Erwartungshaltungen gesprochen wird. Und zwischendurch: Witz, Ironie, Selbstermächtigung. Eine Frau, die in der U-Bahn aufsteht, um einem glotzenden Mann den Blick zu versperren. Eine andere, die überlegt, ob sie den Mann, der sie vergewaltigt hat, „legal umbringen“ könnte und das mit einer so schwarzen Komik, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt.
Fazit
Ein literarisches Feuerwerk aus Wut, Witz und weiblicher Selbstermächtigung. Für alle, die feministische Literatur lieben, die aneckt, provoziert und solidarisch ist. Nichts für Zartbesaitete, aber Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, was Gegenwartsliteratur leisten kann. Danke an netgalley.de und den leykam-Verlag für das digitale Rezensionsexemplar.
Frauen schlagen zurück
Der feministische Kampf ist noch lange nicht vorbei. Das weiß jede Frau. Und nach Lesen dieses Buches müsste es auch jeder Mann wissen - theoretisch. Denn die Autorinnen legen hier in ihren Kurzgeschichten den Finger in jede einzelne Wunde - egal ob toxische Männlichkeit, Mansplaining, Mental Load, häusliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe. Alles wird schonungslos berichtet und seziert. Und auch wenn man selbst in einer gleichberechtigten Beziehung lebt - wie ich - wird man unweigerlich wütend. Wütend auf das System, wütend auf die Männer, wütend auf das Patriarchat. Und wird somit zum nachdenken angeregt, was in unserer Welt alles noch falsch läuft.
Besonders gefallen hat mir, dass die einzelnen Geschichten miteinander verwoben wurden. Entweder weil bestimmte Charaktere wieder auftauchen oder Themen wieder aufgegriffen werden. Und das Buch hat definitiv Lust auf einen Besuch in einem Penismuseum, wie hier beschrieben. Das wäre sicherlich sehr interessant.
Kleine Kritik. Einzelne Abschnitte sind schon echt heftig beschrieben, wo bspw. auch Übergriffe gegenüber Männern (als Rache) thematisiert werden oder Beschreibungen schon sehr plastisch (und eklig) sind. Daher ist das Buch evtl. nichts für zarte Gemüter.
Und manchmal wird auch in der österreichischen Mundart geschrieben; das war ein bißchen anstrengend zu lesen. Aber da sist wirklich ein subjektives Empfinden.
Mein Fazit: Frauen schlagen hier literarisch zurück. Hoffentlich wird diese Streitschrift erhört.
Buchhändler*in 1373422
Es ist wild, provokant und zugleich tiefsinnig mit Figuren, die ausbrechen und endlich das nehmen, was sie wollen und, was ihnen zusteht. Die Mischung aus schwarzem Humor, feministischer Klarheit und literarischer Kraft macht das Buch zu einem echten Erlebnis.
Rezensent*in 1463827
Ein „Female Rage & Revenge“-Fest!
Ich war bei Ankündigung der Buchveröffentlichung sehr enttäuscht von den beiden Autorinnen, weil sie ursprünglich eine transfeindliche Person mit einem Textbeitrag integrieren wollten. Noch immer habe ich meine Schwierigkeiten mit der Begründung, die Position dieser Autorin sei nicht bekannt gewesen. Aber nichtsdestotrotz wurde ihr Beitrag ab Auflage 1 herausgestrichen und das finde ich die einzig richtige Konsequenz.
Froh bin ich über die Entscheidung auch aus dem egoistischen Grund, dass dieser Roman einfach so dermaßen eine Tour de Force ist, dass ich gnadenlos gut unterhalten wurde. Das Autorinnenduo ist ein absolutes Geschenk für mich, beide kenne und schätze ich schon von ihren eigenen Werken. Und zwar ganz genau für das, was dieses Buch mir auch wieder geschenkt hat: weibliche Wut, ein bisschen Rache und ganz viel Frauensolidarität (die Figuren sind allesamt Frauen, andere Geschlechter außer cis Männer werden in aktivistische Taten aber natürlich ebenso integriert).
Ich finde es bemerkenswert, wie gut die beiden Autorinnen hier wirklich zusammen geschrieben haben, ohne dass zwischen den sehr kurzen Kapiteln ein Cut im Ton wahrnehmbar wäre. Unterstützt wird das sicherlich durch die kluge Entscheidung, personell zwar innerhalb einer abgegrenzten Personengruppe zu arbeiten, die Handlung aber nicht streng stringent zu schreiben. Die Kapitel sind enorm kurz, entsprechend snackt sich das gesamte Buch wirklich easy weg. Einzig die beiden Gastbeiträge empfand ich sprachlich als wahrnehmbar abweichend und müsste ich etwas kritisieren, dann wäre es das.
Dass der Lesesog so extrem ist, begrenzt aber nicht die Ernsthaftigkeit des Inhalts. Thematisch wird die schiere Masse an Diskriminierung und Gewalt angegangen, die zur Lebensrealität von weiblich gelesenen Personen gehört: restriktive 6ualität und allgemein reglementierte Verhaltensweisen, 6ualisierte sowie häusliche Gewalt oder die kräftezehrende Lebensrealität einer Dreifach-Mutter in Kontrast zum Dreifach-Vater.
Was mich besonders freut und was ich von beiden Autorinnen schon gewohnt bin: Der gesamte Text basiert auf viel, extrem viel, weiblicher Solidarität. Nicht nur bei gemeinsamen Taten, auch weniger extrem etwa beim gemeinsamen, ungehinderten Essen ohne Besteck, beim Raumnehmen mit ihren Körper oder in klarer Kommunikation mit Männern, die „Komplimente“ über die Abwertung anderer Frauen verteilen. Freundinnen, die die frischgebackene Mutter in ihrer 6positivität bestärken. Alte wie junge Frauen, die solidarische Banden bilden und vielleicht das ein oder andere Ding drehen. Banden, um Frauen aus Polen bei Abtreibungen zu helfen … die Liste geht endlos weiter.
So gelingt es auch, dass die Schwere mancher Kapitel wohltuend aufgefangen wird. Alle Kapitel haben einen humorvollen Grundton, der sich aber auch unterscheidet und mal mehr mal weniger deutlich hervortritt. Manche funktionieren über die Umkehrung der aktuellen Verhältnisse, die sicherlich nicht tatsächlich gefordert wird, wohl aber die Ungerechtigkeit und Überheblichkeit dieser männerdominierten Welt offenlegt. Ob Victim Blaming nach Übergriffen oder das ständige Unterbrechen eines Mannes in Gesprächen - ich mag dieses Stilmittel literarisch sehr.
Viele andere Stellen haben mich eifrig zum Nicken gebracht. Zum Beispiel wenn cis Männer ihre hegemoniale Männlichkeit reflektieren und dafür am liebsten mit tosendem Applaus belohnt werden wollen. Oder bei dem Anspruch, 6arbeitende aus ihrer „Lage“ „befreien“ zu müssen. Ich war auch beklemmt, etwa bei einem Text, der immer wieder den Fall Gisèle Pelicots erwähnt.
Großartig - anders kann ich das Buch nicht bewerten und ich lege es allen ans Herz, die manchmal oder oft wütend sind über patriarchale Strukturen. Für mich funktioniert dieses Subgenre dahingehend nämlich hervorragend.
PS: Die Buchgestaltung toppt alles! Tolle Illustrationen innen wie außen und allen Ernstes auch noch ein Daumenkino auf den Seiten?!
Rezensent*in 1524735
Ist es eine Roman oder eine Sammlung von Erzählungen? Beides! Die Geschichten - hauptsächlich von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger verfasst - stehen für sich allein, und nehmen aufeinander Bezug. Beim Lesen gewinnt die Leser:in den Eindruck, dass genau in der Reihenfolge, in der die Geschichten im Buch abgedruckt sind, geschrieben wurde. Die Erzählungen sind zum Teil sehr überspitzt formuliert und damit sehr unterhaltsam.
Ein Buch, das zum lauten Auflachen anregt! Empfehlung!
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