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Buchcover für Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei

Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei

Die Magie des richtigen Gebäcks zur richtigen Zeit

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Erscheinungstermin 27.08.2025 | Archivierungsdatum 26.10.2025


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Zum Inhalt

Emotional und berührend: Dieses Buch fühlt sich an wie eine Umarmung an einem kalten Tag

Als Yeonhwa von ihrer Großmutter das Hwawoldang, eine Konditorei für koreanisches Gebäck erbt, ist sie etwas ratlos. Denn es gibt zwei Bedingungen: Yeonhwa muss das Hwawoldang mindestens für vier Wochen weiterführen – und geöffnet wird nur von 22 Uhr bis um Mitternacht.

Das bleibt allerdings nicht die einzige Kuriosität im Zusammenhang mit der Konditorei, denn Yeonhwa merkt schnell, dass ihre Kunden nicht ganz lebendig sind, und das nicht nur in dem Sinne, dass sie nur einen Kaffee benötigen …

Mit Hilfe von Yeonhwa, ihrem Gebäck und einer magischen schwarzen Katze versuchen die Verstorbenen ihren Liebsten eine Nachricht zu schicken, um so ihren Frieden zu finden. Und auch Yeonhwa stößt dabei auf ein Geheimnis …

Emotional und berührend: Dieses Buch fühlt sich an wie eine Umarmung an einem kalten Tag

Als Yeonhwa von ihrer Großmutter das Hwawoldang, eine Konditorei für koreanisches Gebäck erbt, ist sie etwas...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783651025226
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 272

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Es ist ein aus dem Koreanischen übersetzter Roman, der ziemlich eigenwillige Kurzgeschichten in die Rahmenhandlung integriert. Yeonhwa erbt von ihrer Oma eine kleine Konditorei, die eigentlich viele Schulden hat und sie sollte das Erbe am besten nicht annehmen. Das ist zumindest die Meinung des Notars. Sie tut es dennoch, weil sie ihrer Oma immer schon vertraut hat und diese ihr schrieb, dass sie nach einem Monat alle diese Sorgen los wäre. Ein Wagnis! Dabei kennt Yeonhwa noch nicht mal Omas Rezepte... Doch die lernt sie schnell, denn die liegen unterm Tresen. Die Öffnungszeiten muss sie allerdings einhalten und die sind speziell.
Auch ihre Kundschaft ist speziell und jeder Kunde erzählt eine eigene, kurze Geschichte, warum diese Konditorei für sie oder ihn wichtig ist.

Sehr gut verfasst und trotz der ungewohnten Namen und Bezeichnungen für die unterschiedlichen Backwaren angenehm zu lesen. Es geschehen wirklich kleine Wunder, der Titel bildet den Roten Faden gut ab. Und es ist schwierig nicht zu viel zu verraten. Wer die Titel von Michiko Aoyama mag, wird diesen Titel auch mögen!

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Ungewöhnliche Backwaren
Man stelle sich vor, es gäbe eine besondere Konditorei. Öffnungszeiten von 22.00 bis Mitternacht. Was soll der Sinn sein? Tatsächlich gibt es so ein Geschäft in Lee Onhwas Buch. Enkelin Yeonhwa erbt es zusammen mit großen Schulden. Um diese zu bezahlen, soll sie den Laden für vier Wochen weiterführen. Aber ihre Kunden bezahlen nicht mit Geld für ihre Sonderwünsche. Können das auch gar nicht, denn sie sind tot. Was soll das alles?
Die Autorin hat eine märchenhafte Geschichte über Reue, Schuld und Vergebung geschrieben. Ihre Figuren sind relativ jung, haben emotional ansprechende Erlebnisse gehabt. Die Idee, ein letztes Zeichen an eine geliebte Person hinterlassen zu können, ist sehr tröstlich und gefällt mir gut. 
Die Lebensgeschichten der Besucher sind interessant und stets mit näher erklärten Naschwerken aus der Bäckerei verbunden. Yehonhwas Sorgen allerdings werden langatmig und wiederholend beschrieben. 
Ein Buch, das zum Nachdenken über eigene Verhaltensweisen anregt und gut zu lesen ist.

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Traurig und wunderschön zugleich!

Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt Yeonhwa eine Konditorei für koreanisches Gebäck, welches aber nur von 22 bis Mitternacht geöffnet hat und die Kunden sind alles andere als lebendig.
Yeonhwa hilft mit ihrem Gebäck den Verstorbenen ihren Frieden zu finden und den Hinterbliebenen eine Nachricht zu schicken und kommt dabei selbst auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

Auch wenn ich anfangs meine Probleme mit den koreanischen Namen hatte, habe ich schnell in die Geschichte gefunden und die kleine Konditorei lieben gelernt. 🥰 Habe das Buch innerhalb ein paar Stunden verschlungen und fand besonders die Message hinter der Geschichte mehr als magisch. 🥰

Eine ganz große Leseempfehlung für diejenigen, die sich an einem Nachmittag vom koreanischen Gebäck und Frieden suchenden Seelen verzaubern lassen möchten. ❤️

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Der Geschmack geliebter Erinnerungen

Ich mag ja diesen spirituellen und mythischen Touch, die Bücher dieser Art so an sich haben. Mir gefällt der Gedanke, dass das Leben mach dem Tod nicht einfach endet, dass man nochmal in Kontakt treten und etwas hinterlassen kann. Finde diese Art von Geschichten immer sehr tröstlich.

Passend zur Geschichte hat mir auch der QR Code am Ende gefallen, der dem Lesen noch ausführliches Wissen über die Gebäcke vermittelt. So kleine Add-Ons sind einfach super besonders.

Die Geschichte ist quasi in vier Kurzgeschichten unterteilt, die sich innerhalb der Rahmenhandlung abspielen und sich um Kunden der Bäckerei drehen. Der Ablauf ist dabei immer identisch: ein Gast bestellt ein Gebäck, teilt eine Lebenserinnerung, die mit einem geliebten Menschen und dem eigenen Tod zusammenhängt und dann wird sich überlegt wie man wieder geboren werden will. Das Konzept ist also recht simpel, sodass man schnell in die Handlung einsteigt.

Die einzelnen Lebensgeschichten sind aber schon sehr unterschiedlich und dadurch jede auch ihre Art interessant. Die sich drumherum entwickelnde Rahmenhandlung hat mir ebenfalls gut gefallen hat. Ich hätte mir vllt sogar noch mehr emotionale Tiefe gewünscht, so bleibt alles recht kurz gefasst, auf das wesentliche beschränkt. Liest sich dadurch aber natürlich super kurzweilig und angenehm flüssig weg.

Die Idee hat mir richtig gut gefallen, mochte das Buch sehr

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Auf die Optik und Haptik der Bücher gehe ich normalerweise in meinen Rezensionen nicht wirklich ein. Dies liegt aber nicht daran, dass beides für mich nicht wirklich relevant ist, ganz im Gegenteil, es hat eher den Hintergrund, dass ich vornehmlich E-Books lese und Hörbücher höre, somit die Haptik schon einmal wegfällt. Die Optik ist in dem Zusammenhang dann meistens auch eher nebensächlich, vor allem weil doch die inneren Werte zählen.
Bei diesem Buch möchte ich trotzdem eine Ausnahme machen, da mir das Cover unglaublich gut gefällt. Die Zeichnung erinnert mich sehr stark an die Filme aus dem Hause Ghibli. Ich könnte mir das Cover auch sehr gut als Poster vorstellen und würde es mir sofort in die Wohnung hängen.
Nun aber zu dem wirklich interessanten Punkt, der Inhalt des Buches. Meine Erwartungen waren hoch, immerhin wird das Buch unter anderem mit folgendem Satz beworben: “ Dieses Buch fühlt sich an wie eine Umarmung an einem kalten Tag“. Und um es kurz zu machen, hier hat der Verlag wirklich nicht zu viel versprochen.
Die Geschichte rund um Yeonhwa ist einfach berührend, herzerwärmend und unglaublich fesselnd. Von Anfang an hat mich die Autorin Lee Onhwa mit ihren Worten in einen Bann gezogen, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Wie ich es bereits oft bei japanischer oder koreanischer Literatur hatte, ist die Sprache sowohl poetisch, blumig und verschnörkelt und trotzdem geradlinig und klar. Mir ist bewusst, wie seltsam das klingen mag, aber genauso empfinde ich auch dieses Werk.
Die Autorin schafft es auf wunderbare Art und Weise die Atmosphäre einzufangen und Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Die Mischung aus magischen Komponenten, immerhin sind die Kunden des Hwawoldang Verstorbene und den alltäglichen Sorgen von Yeonhwa, wie sie den Kredit ihrer Großmutter zurückzahlen soll, ist perfekt abgestimmt und ergeben ein absolut stimmiges Ganzes. In jedem der Kapitel lernt man einen Kunden oder eine Kundin von Yeonhwa besser kennen und erfährt auch mehr darüber wie er oder sie aus dem Leben scheiden mussten. Auch wenn dies jetzt vielleicht sehr deprimierend und wenig lebensbejahend klingt, muss ich sagen, dass dies nicht der Fall war. Natürlich sind die Geschichten ergreifend und an manchen Stellen auch traurig. Dennoch schafft die Autorin es die positiven Dinge ins Rampenlicht zu stellen. Dies in Kombination mir ihren appetitanregenden Beschreibungen der Süßspeisen die Yeonhwa auf Wunsch ihrer Kunden herstellt, hat ein wunderbar warmes Gefühl in meinem Inneren entstehen lassen. Ein Hauch Melancholie mit einer großen Portion Herzenswärme.
Ich hatte das Glück in diesem Jahr bereits einige hervorragende Neuerscheinungen aus Japan und Korea lesen zu dürfen. Bei den meisten dachte ich, dass ich mein Lesehighlight für dieses Jahr bereits gefunden habe. Doch dann kam das nächste Highlight daher und so weiter. Lee Onhwas Roman lässt die gleichen Gedanken in meinem Kopf entstehen. Hier passt für mich einfach alles zusammen und ich wüsste nicht, was man besser hätte machen können. Außer vielleicht, wenn es zum Buch auch noch eine Box Süßigkeiten dazu geben würde. Dann könnte man die kleinen Köstlichkeiten, die so wunderbar eindrucksvoll beschrieben werden, nämlich gleich neben dem Lesen verkosten.
Ich kann dieses Buch nur von Herzen weiterempfehlen und hoffe sehr auf weitere Romane der Autorin.

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Manchmal sind es nicht die lauten Geschichten, die einen berühren – sondern die leisen. Lee Onhwas "Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei" ist genau so ein Buch. Die Geschichte spielt in einer Konditorei, die nur nachts öffnet – ein ungewöhnlicher, fast mystischer Ort. Und genau so mystisch sind auch einige der Besucher. Denn in die Mitternachtskonditorei kommen die Seelen Verstorbener, um ihren Liebsten eine Nachricht zu schicken, um so ihren Frieden zu finden. "Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei" ist aber kein Fantasyroman, sondern ein poetischer Zugang zu der Frage, was bleibt, wenn jemand geht.

"Kleine Wunder in der Mitternachtsbäckerei" ist auch kein Roman, der mit lauten Wendungen oder dramatischem Tempo aufwartet. Der Erzählstil ist reduziert, poetisch und voller atmosphärischer Dichte. Es passiert nicht viel, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Man bleibt anfangs dran, ohne genau zu wissen warum.

Die Handlung lässt sich anfangs nur schwer fassen – und genau darin liegt ihr Reiz. Gerade weil das Buch nicht sofort alles offenlegt, bleibt man neugierig. Man versteht lange nicht, worauf die Geschichte hinausläuft. Aber man liest auch nicht unbedingt, um das Ende zu erfahren, sondern um in der Stimmung zu verweilen. Denn die Geschichte ist voller kleine, leiser Momente, die nachwirken. "Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei" ist kein Buch für schnelle Unterhaltung zwischendurch, sondern eines, das Zeit und innere Ruhe verlangt.

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Eine traurig-schöne Geschichte über das Leben, den Tod und den Neuanfang.
Lee Onhwa hat wirklich großes Geschick, auch dem Traurigen etwas Schönes und Glückliches überzustülpen. Die in sich abgeschlossenen Erzählungen, in denen es natürlich immer um den Abschied geht, sind sehr unterschiedlich – so unterschiedlich, wie es die Menschen und ihr Leben eben auch sind.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Ein wundervolles aber auch trauriges Buch, was bei dem Thema nicht anders zu erwarten war. Ich fand es sehr interessant nach einigen Bücher von japanischen Schriftstellen mit ähnlicher Thematik nun ein Buch aus Korea zu lesen und dadurch ein Blicke in die koreanische Kultur zu bekommen.
Der Schreibstil der Autorin halt einen bis zur letzten Seite gefangen und man bekommt trotz der eher traurigen Thematik ein cosy-Gefühl und ist am Ende rund um zufrieden.
Leider ist es kein Buch, dass man jedem Empfehlen kann, aber es gerne würde.

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Von der ersten Seite an fesselte mich Lee Onhwas eindringliche Sprache, die poetisch und zugleich klar wirkt. Die Autorin fängt die Atmosphäre meisterhaft ein und lässt durch die gelungene Verbindung magischer Elemente – die Kundschaft des Hwawoldang besteht aus Verstorbenen – mit den alltäglichen Sorgen der Protagonistin Yeonhwa ein stimmiges Gesamtbild entstehen. Jedes Kapitel offenbart das Schicksal einer neuen Figur und vermittelt trotz mancher trauriger Momente eine warme, lebensbejahende Grundstimmung. Besonders hervorzuheben sind die detailreichen, appetitanregenden Beschreibungen der Süßspeisen, die Yeonhwa für ihre Gäste zubereitet. Dieser Roman vereint Melancholie und Herzenswärme in perfekter Balance.

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Hier gibt es Gebäck mit besonderer Bedeutung
Zuallererst möchte ich bei diesem Buch die wunderschöne Gestaltung des Covers loben mit den vielen Details und der Theke, welche sich einmal rund um das Buch zieht. An der Seite finden sich zudem Pflaumenblüten, die sich in einer der Episoden wiederfinden.
In diesem koreanischen Episodenroman bauen die einzelnen Kapitel aufeinander auf, um am Ende ein bewegendes Gesamtbild zu ergeben. Zunächst erbt die junge Frau Yeonwha die Konditorei ihrer Großmutter mit der aussergewöhnlichen Auflage, das Geschäft einen Monat lang von 22 Uhr abends bis Mitternacht zu öffnen. Widerstrebend geht sie darauf ein. Gleich zu Beginn erhält sie auf verschiedene Art Unterstützung von einem jungen Mann sowie einer schwarzen Katze. Dennoch bleiben zunächst viele Fragen offen. Wie sich leicht vermuten lässt kommen nachts ganz besondere Kunden in die Konditorei, ein jeder Kunde erhält seine eigene, bewegende Episode, bis am Schluss Yeonwha selbst sowie ihre Oma zum Thema werden.
Hier wird das Thema Tod und die Art, mit sich und seinem Schicksal Frieden zu finden, wunderbar anschaulich und emotional beschrieben, ohne wirklich bedrückend zu sein. Die Verstorbenen, welche als Kunden in die kleine Konditorei kommen, wünschen sich eine ganz bestimmte Leckerei, welche sie mit ihren zurückgelassenen Liebsten verbindet. Was hinter diesen Leckereien steckt wird hier durch einen besonderen, magischen Kniff unterhaltsam gezeigt.
Ein wunderschönes Buch, um in dessen Erzählungen zu versinken. Nirgends gibt es Angst vor dem Tod zu entdecken, vielmehr wird zwar emotional, dennoch respektvoll und erstaunlich positiv mit dem Thema umgegangen. Ein wenig Magie und Mythologie hat die Autorin ebenso eingewoben. In manchen Wohlfühlbüchern aus Fernost ist der Stil etwas distanziert, davon ist hier überhaupt nichts zu spüren. Am Ende des Romans findet sich zudem ein Link zu einem Video, in welchem die koreanischen Köstlichkeiten vorgestellt werden.
Ein sehr schön gestaltetes und emotional bewegendes Buch mit einem gekonnt eingewobenen roten Faden, der sich durch die Episoden schlängelt.

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Mich haben das Cover und der Klappentext sofort angesprochen und die Geschichte hat mich nicht enttäuscht. Besonders die Erzählungen über die Besucher und das Gebäck haben mir gefallen. Die Geschichte baut nach und nach ein stimmiges Gesamtbild auf, das am Ende schön zusammenläuft. Der Schreibstil ist unaufgeregt und angenehm, was das Buch zu einer perfekten Wahl für entspannte Lesestunden macht.

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Was dür eine wundervolle Geschichte.
Auf der einen Seite hat das Buch genau das geboten, was ich mir erhofft hatte, konnte mich zeitgleich aber sehr überraschen.
Eine Mitternachtsbäckerei, die Verstorbenen bei ihrer letzten Aufgabe hilft und dadurch ihre Geschichte erzählt - einfühlsam, emotional undsehr einnehmend.

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Ein warmes, tiefgründiges Leseerlebnis voller kleiner Wunder!

Ich wollte eigentlich nur kurz reinlesen und fand mich plötzlich auf Seite 70 wieder. Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei von Lee Onhwa hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist einfach grandios: feinfühlig, atmosphärisch und mit genau der richtigen Portion Leichtigkeit, um auch schwere Themen tragbar zu machen.

Das Buch hat alles, was eine gute Geschichte für mich braucht: Tiefgründigkeit, Humor, Spannung, und diese leisen Zwischentöne, die einen noch lange nach dem Lesen begleiten. Es ist stellenweise traurig, ja, aber nie hoffnungslos. Vielmehr erinnert es daran, wie wertvoll das Leben sein kann und wie wichtig es ist, den kleinen Dingen im Leben Aufmerksamkeit zu schenken. Das Buch hat mir meine Augen so oft mit Tränen gefüllt, dass ich schon gar nicht mehr mitzählen konnte, und doch war das Buch gleichzeitig unglaublich lustig. Ein wirkliches Jahreshighlight für mich, zumal das normalerweise auch nicht mein Genre ist.

Ein Buch, das berührt, inspiriert und lange nachklingt. Absolut empfehlenswert! Jetzt zum Herbst umso passender! Worauf wartet ihr? Lasst euch dieses Meisterstück nicht entgehen!

#NetgalleyDE #KleineWunderInDerMitternachtskonditorei

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Ich lese sehr gerne immer mal wieder eines dieser japanischen oder koreanischen Romane über Buchhandlungen, Cafes oder kleine Bäckereien, die im Moment trenden, als Palate cleanser zwischendurch. Auch bei Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei handelt es sich um ein berührendes und tröstliches Buch über Verlust, Trauer, Liebe und das Leben. Ist das hier eine Geschichte wie man sie noch niemals zuvor gelesen hat? Nein. Aber habe ich das Buch an einem Wochenende ausgelesen? Ja. Wenn du nach deinem nächsten Cosy Read suchst, dann lass das dein Zeichen sein.

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Eine kleine, feine Geschichte zum Thema Tod, der Umgang damit und die Lehren daraus. Ein bisschen magisch und kulturell spannend. Ohne größere Höhen, aber einfühlsam erzählt. Für die Leser/innen, die für alle Wege ins Jenseits offen sind und berührende Geschichten mögen.

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Manche Geschichten entfalten ihre Wirkung leise – und hinterlassen genau deshalb einen bleibenden Eindruck. "Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei" von Lee Onhwa ist ein solches Buch: einfühlsam erzählt, voller Wärme und trotz des Themas Tod überraschend leicht. Ein Roman, der Trost spendet und Hoffnung schenkt.

Im Zentrum steht Yeonhwa, die das Hwawoldang ihrer Großmutter übernimmt – eine Konditorei, die nur zwischen 22 Uhr und Mitternacht geöffnet ist. Bald erkennt sie, dass dieser Ort weit mehr ist als ein Geschäft: Er bildet eine Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Die Gäste, die hier erscheinen, sind Verstorbene. Sie zeigen Yeonhwa in eindringlichen Bildern ihre Lebensgeschichte – Momente von Glück, verpasste Chancen, unerfüllte Wünsche. Dabei offenbart sich stets ein Gericht, das für sie von besonderer Bedeutung ist.

Diese Köstlichkeiten sind nicht nur kulinarische Erinnerungen, sondern tragen spirituelle Energie in sich. Wenn Yeonhwa sie backt und sorgfältig verpackt, gelangen sie zu den Hinterbliebenen – als Geschenk, als Botschaft, als Zeichen, dass die Verbindung nicht abgerissen ist. Für die Lebenden bedeutet das Trost, für die Toten eröffnet es den Weg zur Wiedergeburt. Eine Vorstellung, die nicht schwer, sondern zutiefst tröstlich wirkt.

Der Roman erzählt vier solcher Schicksale, jedes einzigartig und berührend. Alle Figuren, die das Hwawoldang betreten, finden am Ende Frieden mit ihrem Schicksal. Sie verabschieden sich nicht im Schmerz, sondern in Dankbarkeit und mit dem Gefühl, das Wichtigste noch gesagt zu haben. So sind es nicht dramatische Wendungen, sondern stille, tiefe Momente, die die Geschichte prägen.

Besonders eindrucksvoll ist, wie Lee Onhwa Kulinarik und Spiritualität miteinander verwebt. Koreanische Süßspeisen und Backwaren werden detailliert beschrieben und zugleich symbolisch aufgeladen – als Träger von Erinnerung, als Schlüssel für Trost und Neubeginn. „Das Hwawoldang bildete eine Brücke zwischen den Lebenden und den Toten, und ich war dankbar für all die neuen Verbindungen, die ich an diesem Ort hatte knüpfen können“ – dieser Satz fasst die Essenz des Romans in wenigen Worten zusammen.

Trotz der Schwere des Themas bleibt die Erzählung leicht und hoffnungsvoll. Die klare, atmosphärisch dichte Sprache verleiht der Geschichte Zartheit, ohne an Kraft zu verlieren. Am Ende fügt sich alles harmonisch zusammen: Yeonhwas eigene Entwicklung, die Schicksale der Gäste und die Magie des Hwawoldang ergeben ein stimmiges, tröstliches Gesamtbild.


Fazit:

"Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei" ist ein kleines Juwel am Bücherhimmel – sanft, poetisch und voller Hoffnung. Der Roman zeigt, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern dass Verbindung, Trost und sogar Neubeginn möglich sind. Ein leises, aber tief bewegendes Buch, das noch lange nachklingt.

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Eine süsse Geschichte mit viel Gefühl und Tiefe.

Ich habe es binnen ein paar Stunden gelesen und absolut geliebt. Für mich ist es ein Wohlfühlbuch vom feinsten. .

Ganz klare Leseempfehlung

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Dieses Buch hat mich überrascht, ich habe mit einem anderen Setting gerechnet und wurde dann positiv eines besseren belehrt.
In vier Kurzgeschichten lernen wir Menschen und deren Leben kennen. Sie alle konnten sich von geliebten Personen nicht mehr verabschieden und können dies nun mithilfe dieser besonderen Bäckerei und einer Katze nachholen.
Der Schreibstil ist ruhig und regt zum Nachdenken an.
Leben, Tod und Trauer stehen hier jedoch im Vordergrund, weshalb ich zwischen den Kapiteln Pause bräuchte, da es mich emotional auf einer Ebene abgeholt und getroffen hat.
Die Unterteilung in den Kapiteln mit der kleinen Teekanne fand ich sehr süß.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der keine Berührungsängste mit dem Tod hat.

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"Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei" von Lee Onhwa ist wie eine warme Umarmung in einer stillen Nacht – zart, tröstend und voller Magie. In dieser berührende Geschichte begleiten wir Yeonhwa, die von ihrer Großmutter eine Konditorei erbt – mit ungewöhnlichen Bedingungen: Geöffnet wird nur von 22 Uhr bis Mitternacht, und die Kundschaft ist … nicht mehr von dieser Welt.

Was zunächst skurril klingt, entfaltet sich zu einer ergreifenden Geschichte über Abschied, Liebe und die kleinen Gesten, die das Leben (und das, was danach kommt) ausmachen. Die Idee, dass Verstorbene bei Yeonhwa einkehren, um durch Gebäck und Botschaften Frieden zu finden, ist herzerwärmend und melancholisch zugleich.

Der Schreibstil ist sanft und poetisch, die Atmosphäre voller leiser Magie. Zwischen den berührenden Begegnungen der Geister und den kulinarischen Beschreibungen koreanischer Spezialitäten entsteht ein wohliges Gefühl, das einen nicht mehr loslässt. Besonders schön: Auch Yeonhwa selbst macht eine emotionale Reise und entdeckt Geheimnisse, die ihr Leben verändern.

„Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei“ ist ein zutiefst berührender Roman über Hoffnung, Loslassen und die Kraft kleiner Wunder.

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Yeonhwa erbt von Ihrer Grossmutter das Hwawoldang, eine Konditorei für koreanisches Gebäck. Es gibt dazu zwei Bedingungen. Das Hwawoldang muss von Yeonhwa für vier Wochen weitergeführt werden, Die Öffnungszeit ist von 22 Uhr bis Mitternacht. Bald merkt sie, dass ihre Kunden nicht so lebendig sind und das nicht nur im Sinne, dass sie nur einen Kaffee benötigen. Mit der Hilfe von Yeonhwa und ihrem Gebäck und der magischen schwarzen Katze, versuchen die Verstorbenen eine Nachricht an die Liebsten zu senden. Damit sie ihren Frieden finden. Auch Yeonhwa stösst auf ein Geheimnis. Emotional und berührend ist das Lesen dieses Buches. Gefallen hat mir das Cover zu diesem Buch sehr. Für mich hat der Verlag nicht zu viel versprochen. Es ist ein wunderbares und ein magisches Leseerlebnis. Mich hat Die Geschichte schnell gefesselt und in den Bann gezogen. Lee Onhwa versteht es auf wunderbare Art und Weise die Atmosphäre einzufangen und dem Leser weiter zu vermitteln. Diese Geschichte beinhaltet ein Hauch Melancholie mit einer grossen Portion Herzenswärme. Für dieses grossartige Buch gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Als ihre Großmutter stirbt, erbt Yeonhwa von ihr die kleine Konditorie, die schon lange in Familienbesitz ist. Allerdings sind die Anweisungen ihrer Großmutter etwas verwirrend: Yeonhwa soll den Laden nur von 22 Uhr bis Mitternacht öffnen und muss ihn mindestens 4 Wochen führen, bevor sie beschließen darf ihn doch nicht weiterzuführen. Schnell merkt Yeonhwa, dass hier nicht nur Normalsterbliche ihren Kuchen kaufen, sondern von Verstorbenen aufgesucht wird, die ihren Liebsten eine letzte Nachricht hinterlassen wollen.

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Yeonhwa erlebt die letzten Tage oder Stunden der Verstorbenen und lernt so, welches Gebäck sie den Hinterlassenen als Nachricht überbringen sollte. Jedes Kapitel folgt einer anderen Person und bringt eine neue kleine Lektion fürs Leben mit sich. Es ist definitiv ein Buch, das man sehr gut Kapitel für Kapitel lesen kann, um zwischendurch Zeit zum Nachdenken zu haben.

Hin und wieder gab es Formulierungen und Aussagen von Charakteren, bei denen ich nicht sicher bin, ob es an der Übersetzung liegt oder ob das einfach der gewählte Stil war. Die Protagonistin macht teilweise komische Bemerkungen und Bewertungen über andere Menschen, die sich für mich hin und wieder abwertend lasen, aber mir nicht klar war, ob dies auch so gemeint war. Unabhängig davon hat es mich leider ein bisschen genervt, wie stark Yeonhwa den Schamanen Sawol teilweise unter Druck gesetzt hat, ihr von seinem Leben zu erzählen, obwohl es ihm deutlich unangenehm ist und dann sogar in einer Panikattacke endet.

Trotzdem haben mir die Beschreibungen des Gebäcks und der Erklärungen von spirituellen Aspekten sehr gut gefallen und haben mir eine andere Kultur näher gebracht. Es wurde sehr schön mit dem Thema Tod umgegangen und das ist etwas, das es meiner Meinung nach mehr geben sollte!

Vielen Dank an Fischer Scherz und NetGalley für das Leseexamplar im Austausch gegen eine Rezension!

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Ein Erbe mit seltsamen Bedingungen, eine Konditorei mit seltsamen Kunden.
Eine Konditorei für die Toten und mittendrin die Enkelin der Vorbesitzerin, die ahnungslos von Kunde zu Kunde stolpert ohne das große Drumherum zu verstehen. Wir folgen Yeonhwa dabei wie sie unterschiedlichsten Kunden ihre letzten Gebäckwünsche erfüllt und in die letzten Monate der Toten eintaucht. Während sie mit den Toten langsam immer besser zurecht kommt, stellen sich ihr in der Welt der Lebenden nur immer mehr offene und frustrierende Fragen. Die Auflösung dieser Fragen hätte ich nicht erwartet, doch finden nicht nur die Toten hier ihren Frieden.
EIn tolles Buch, man fiebert mit jeder Lebensgeschichte mit und vergisst teils sogar, dass eben jene gleich sterben müssen.

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Herzergreifende Cozy fiction für die allmählich kälter und dunkler werdende Jahreszeit ❤️ traurig und wunderschön zugleich

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Ein Buch zum Träumen. Man reist in diesem Buch in die Vergangenheit verschiedener Menschen, aber auf einer ganz wundervollen Art. Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und wollte wissen, was an Wundern noch so in der Mitternachtskonditorei passiert. Dabei würde ich diese nicht als kleine, sondern eher große Wunder bezeichnen. Eine schöne Lektüre, um ein paar Stunden in die wundervolle Welt von Yeonhwa zu tauchen und Lebensweisheiten aus dem Buch mitzunehmen.

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