Wenn unsere Welt kippt
Eine große Coming-of-Age-Saga der Autorin von "Über mir der Himmel"
von Jandy Nelson
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Erscheinungstermin 24.09.2025 | Archivierungsdatum 23.11.2025
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Zum Inhalt
Drei Geschwister. Ein geheimnisvolles Mädchen. Eine schicksalhafte Begegnung.
Willkommen in Paradise Springs – einer Kleinstadt voller Hitze, Staub und Magie inmitten des Wine Country Kaliforniens und Heimat der Fall-Familie. Die 12-jährige Dizzy Fall ist eine grandiose Kuchenbäckerin, sieht Geister und wäre am liebsten eine Romanheldin. Der 17-jährige Miles Fall ist zugleich hochbegabt und Sportskanone, Hundefanatiker und unfassbar schön. Aber auch verloren und auf der Suche nach dem Jungen seiner Träume. Wynton Fall brilliert als 19-jähriger Geigenvirtuose und fährt sein Leben dabei konsequent gegen die Wand.
Als Cassidy, ein geheimnisvolles Mädchen mit regenbogenfarbigem Haar in Paradise Springs auftaucht, wirbelt sie die Welt der drei Geschwister durcheinander. Doch bevor Dizzy, Miles und Wynton herausfinden, wer Cassidy wirklich ist, passiert die Katastrophe. Nur Cassidy kann die Fall-Familie wieder zusammenführen …
Ein kaleidoskopisch erzählter Coming-of-Age-Roman voller Rivalitäten, Geheimnisse, Roadtrips, Leidenschaft, Verrat und Liebe. Eine moderne Familiensaga, die mitten ins Herz trifft und sofort nach Erscheinen auf die New-York-Times-Bestsellerliste sprang.
Drei Geschwister. Ein geheimnisvolles Mädchen. Eine schicksalhafte Begegnung.
Willkommen in Paradise Springs – einer Kleinstadt voller Hitze, Staub und Magie inmitten des Wine Country Kaliforniens und...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783737344159 |
| PREIS | 21,90 € (EUR) |
| SEITEN | 640 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Franziska W, Buchhändler*in
Ich hatte keine Vorstellung was in diesem Buch passieren würde, aber mein Gott, hat es mir die Schuhe ausgezogen. In jeder Zeile schwingen Emotionen mit die man so in einem Jugendbuch nicht erwartet. Miles ist verschlossen, Dizzy ein offenes Buch das aber nicht jedem alle Seiten zeigt und Wynton ist anders als er am Anfang scheint. Alle werden aufgerüttelt durch die Begegnung mit Cassidy. Aber sie finden nicht nur eine Freundin sondern dazu auch noch jeder sich selbst. Ich finde dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche, sondern für jeden. Es steckt so voller Trauer, Trauerbewältigung, Verlust, Akzeptanz und den Schwierigkeiten ein Teenager zu seien. Jeder sieht sich in einem (oder auch ein bisschen in allen) Charakter und ist direkt daran erinnert wie es ist ein Teenager zu seien. Ein absolutes Highlight. Allerdings muss ich sagen, hat die expliziete Sprache etwas überrascht.
Eva-Maria B, Buchhändler*in
Endlich ist ein neues Jugendbuch von Jandy Nelson erschienen; denn nach „Ich gebe dir die Sonne“ gehört sie absolut zu meinen liebsten Jugendbuchautorinnen.
In „Wenn unsere Welt kippt“ begleiten wir die drei Geschwister Fall aus dem kleinen kalifornischen Städtchen Paradise Springs, das von einem ihrer Vorfahren, der dort Wein anbaute, gegründet wurde. Alle drei Geschwister sind außergewöhnlich begabt: Die 12jährige Dizzy ist eine leidenschaftliche Kuchenbäckerin und auch noch in der Lage, Geister zu sehen; der 17jährige Miles glänzt in der Schule, beim Sport, mit seinem Aussehen und seiner tierfreundlichen Ader; der 19jährige Wynton hat zwar wenig Bodenhaftung und Halt im Leben, ist aber ein wahnsinnig begabter Geiger. Zusammengehalten werden die drei Geschwister, die sich untereinander nur zum Teil verstehen, von ihrer Mutter Bernadette, die ein exklusives, mit einem Michelin-Stern gekröntes Restaurant führt. Der Vater hat die Familie zwölf Jahre zuvor verlassen und ward nicht mehr gesehen.
Das Leben der Familie Fall gerät gehörig in Aufruhr und Durcheinander, als Wynton einen schweren Unfall hat und das seltsame Mädchen Cassidy auftaucht, das zu allen drei Geschwistern Fall eine Verbindung aufbaut. Schon bald wird klar, dass die Leben der vier Jugendlichen auf eigenartige Weise verwoben sind. Alte Strukturen brechen auf, und sie lernen sich mit neuen Augen zu sehen.
Die Geschichte wird aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der drei Fall Kinder, ihrer Mutter Bernadette, die eine Sammlung nicht-abgeschickter Briefe pflegt, und von Cassidy und ihrer Mutter erzählt. Die Charaktere sind sehr gut und in die Tiefe ausgearbeitet. Man liebt und leidet mit ihnen. Trotz eines gewissen Umfangs habe ich das Buch in kurzer Zeit verschlungen und es mit Bedauern beendet. Fazit: Sehr empfehlenswert.
Die Kinder der Familie Fall waren nach prominenten Jazztrompetern getauft: die zwölfjährige Dizzy bäckt leidenschaftlich gern, Miles ist siebzehn, liebt Jungs und lebt im Schatten seines hochbegabten Bruders Wynton. Der Älteste ist Geigenvirtuose, stolpert über jede denkbare Peinlichkeit und, da er nach seinem Autounfall im Koma liegt, hat er offenbar alles vergeigt. Die Wege der Geschwister kreuzen die der neunzehnjährigen Cassidy, die nach Wyntons Unfall die Rettungskräfte alarmiert. Cassidy liebt Wörter und lebt mit ihrer Mutter im pastellfarbenen Wohnmobil „Sadie May“. Sie fragt sich, ob man sein muss wie sie, wenn man eine Mutter hat, die in einer Welt des Schweigens und der Pillen versinkt. Die gemeinsame Aufgabe, Wynton aus dem Koma zu begleiten, führt die unterschiedlichen Erzählerstimmen zusammen und lässt sie grübeln, ob über den Falls ein Familienfluch schweben könnte.
Jandy Nelsons jugendliche Figuren vereint ihre Suche nach einer fehlenden Hälfte; Miles fehlt das Vorbild anderer schwuler Jugendlicher, Wynton eine Diagnose als Systemsprenger, Cassidy die zugewandte Mutter und allen Fall-Kindern der verschwundene Vater Theo. Die kaleidoskop-artige Handlung, die insgesamt fünf Generationen umfasst, blickt u. a. zurück auf die spanisch-stämmigen Großeltern Alonso und Maria, die durch Alonsos Homosexualität zur Auswanderung genötigt wurden. In der Region San Francisco fanden sie Zuflucht in einer Gesellschaft, die auf Männer und Frauen keine Rollenzwänge ausübte.
In einem Puzzle aus Textarten (Cassidys Geschichten, Miles Hilferufe an eine Mailadresse, Bernadettes nicht abgeschickte Briefe, Rückblicke auf die Vorfahren von Bäckern und Weinbauern, ein sprechender Hund) scheint bis zur Hälfte des Romans der Weg das Ziel zu sein. Die Figuren wirken so schlagfertig wie verhaltensoriginell und bieten unzählige Möglichkeiten, die Splitter dieses Kaleidoskops zusammenfallen zu lassen. Wenn man sich erst darauf eingelassen hat, den Familienstammbaum mitzudenken und zu grübeln, welche Talente und schrulligen Charaktereigenschaften im Fall-Clan vererbt wurden, zieht in der zweiten Hälfte des Romans die Spannung überraschend an …
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1690820
Jandy Nelson hat mich von der ersten Seite mit ihrer Geschichte gepackt. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt sie uns die Geschichte der Familie Fall, vor allem aber die der Kinder der Familie Fall: Dizzy, Miles und Wynton und hat damit ein kleines Meisterwerk geschaffen, das weit über klassische Jugendbuchthemen hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen drei Geschwister, die alle auf ihre eigene Weise mit Verlust, Identität und inneren Wunden ringen – und plötzlich mit Cassidy konfrontiert werden, einem Mädchen, das ihre Welt auf ungeahnte Weise in Bewegung bringt.
Was das Buch besonders macht, ist die Tiefe, mit der jede Figur gezeichnet ist. Nelson gelingt es, emotionale Brüche, familiäre Spannungen und persönliche Sehnsüchte so feinfühlig darzustellen, dass man sich unweigerlich in den Charakteren wiederfindet. Die wechselnden Perspektiven fügen sich zu einem dichten Geflecht aus Erinnerungen, inneren Kämpfen und leisen Hoffnungen.
Sprachlich ist der Roman ein kleines Kunstwerk – voller ungewöhnlicher Bilder, ohne jemals überladen zu wirken. Auch strukturell fordert das Buch Aufmerksamkeit, belohnt dafür aber mit einer Geschichte, die berührt und lange nachwirkt.
Fazit:
Ein klug erzählter, emotional kraftvoller Roman über das Erwachsenwerden, über familiäre Verbindungen und darüber, wie man seinen Platz in einer Welt findet, die oft aus den Fugen geraten scheint. Unbedingt lesenswert – für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.
Wenn unsere Welt kippt von Jandy Nelson hat mich wirklich bewegt. Die Geschichte von Dizzy, Miles und Wynton, die alle mit ihren eigenen Verletzungen und Geheimnissen zu kämpfen haben, entfaltet sich intensiv und vielschichtig. Besonders spannend fand ich, wie Cassidy ins Spiel kommt und plötzlich alles durcheinanderwirbelt.
Der Schreibstil ist sehr poetisch und voller Emotionen, was mir gut gefallen hat, auch wenn es manchmal etwas fordernd war. Gerade die Perspektivwechsel und Zeitsprünge haben es mir nicht immer leicht gemacht, der Handlung zu folgen. Trotzdem hatte das Buch eine ganz besondere Atmosphäre, die mich nach und nach komplett reingezogen hat.
Unterm Strich war es für mich ein starkes, gefühlvolles Leseerlebnis, das noch lange nachhallt, auch wenn nicht jede Stelle für mich einfach zugänglich war.
★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Mit wenn unsere Welt kippt entführt Jandy Nelson ihre Leser in das kleine Städtchen Paradise Spring, wo Realität und Magie auf berührende Weise ineinanderfließen. Im Zentrum steht eine Familie, deren drei Kinder unterschiedlicher kaum sein könnten: die zwölfjährige Dizzy, die leidenschaftliche und talentierte Kuchenbäckerin, die oben drauf noch Geister sieht; der " vollkommener" Miles, 17 Jahre alt, sportlich, klug und attraktiv; sowie Wynton, der älteste Bruder, ein begnadeter Geiger.
Das Familienleben gerät ins Wanken, als Unerwartetes passiert und wie ein Zufall gleichzeitig ein geheimnisvolles Mädchen mit regenbogenfarbenen Haaren auftaucht und eine tiefe Verbindung zu allen drei Geschwistern aufbaut. Von diesem Moment an entfaltet sich eine vielschichtige Erzählung, die aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird – nicht nur die Geschwister, sondern auch die Mütter lassen den Leser hautnah am Geschehen teilhaben.
Nelson gelingt es meisterhaft, jede Figur lebendig und authentisch zu zeichnen. Ihre Charaktere sind keine bloßen Erzählfiguren, sondern wirken so echt, dass man mit ihnen lachen, hoffen und leiden kann. Die Mischung aus Familiengeschichte, Coming-of-Age und einem Hauch von magischen Realismus schafft eine Atmosphäre, die gleichermaßen poetisch wie spannend ist.
Dieser Roman ist ein bewegendes, klug komponiertes Werk, das zeigt, wie unterschiedlich Talente, Geheimnisse und Bindungen sein können – und wie sie am Ende doch alle Fäden des Lebens zusammenweben. Eine liebevolle, tiefgründige und außergewöhnlich schöne Geschichte, die lange nachhallt.
Dieses Buch ist so vielfältig wie fesselnd. Man sollte sich darauf einlassen, ein Mosaik zusammenzu bauen, denn so erscheinen die vielen kleinen Facetten und Abschnitte. Sorgfältig lesen, sacken lassen, sammeln, sortieren.... Und es entsteht ein Wimmelbild, das den Lesenden über Stunden beschäftigt. Grandios!
Rezensent*in 1780445
Ich war zunächst skeptisch bei über 600 Seiten, aber es hat sich nicht zu lang angefühlt und war genau richtig.
Der Aufbau dieses Buches ist besonders, viele Perspektiven und Kapitel mit Emails, Briefen und Geschichten. Die Charaktere sind komplex, vielschichtig, aufgeweckt und ehrlich. Die Figuren haben sich sehr jung gelesen, was zu den jüngeren Protagonisten gepasst hat aber meiner Meinung nach für die älteren Protagonisten nicht zeitgemäß war. Dort hätte ich mir einen Unterschied gewünscht.
Kleine magische Elemente wie z.B. mit Hunden in Gedanken zu sprechen, haben die Geschichte versüßt.
Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen und war gespannt herauszufinden wie es weiter geht. Manche Sachen habe ich kommen sehen und andere haben mich überraschen können. Eine sehr schöne und berührende Geschichte.
Vielen Dank an „Fischer Sauerländer“ für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über NetGalley. Diese Rezension ist meine freie Meinung in eigenen Worten.
Ein atmosphärischer Coming-of-Age-Roman mit viel Gefühl und einem Hauch Magie. Die Fall-Geschwister sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet, ihre Geschichten berühren und verweben sich zu einem spannenden Familienporträt. Ein gelungenes Buch über Liebe, Verlust und das Erwachsenwerden – intensiv, ohne kitschig zu sein.
Als ich das Buch begann, war ich neugierig: Coming-of-Age, Familiensaga, Magie zwischen den Zeilen — all das klingt nach einem sehr großen Versprechen. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Schon nach den ersten Kapiteln wusste ich, dass ich eine lange Reise antrete.
Ich habe gelacht und geweint (manchmal, weil jemand Kuchen backt und sich das so pur anfühlt), ich habe still mitgefiebert, ich habe gezögert, ob ich weiterlesen soll, weil meine Gefühle überzulaufen drohten, aber ich habe immer weitergelesen. Weil man weiterlesen MUSS bei Figuren, die nicht perfekt sind, aber so echt und liebenswert, dass man sie wie alte Freunde behandeln will.
Dizzy, Miles, Wynton Fall - drei Geschwister, alle mit ihren Eigenheiten und Verwundungen. Dizzy, 12, will Kuchen backen, sieht Geister und träumt von Romanheldentum. Miles: 17, sportlich, hochbegabt, mit einem Herzen voller Sehnsucht. Wynton, 19, viel Talent, spielt Geige, schläft mit Trompete, steht aber innerlich auf wackeligem Boden. Und dann kommt Cassidy dazu, geheimnisvoll, mit regenbogenfarbenem Haar. Sie wirbelt alles auf, stellt Fragen, hat sofort einen zentralen Platz im Leben der Geschwister. Jede einzelnde Figur trägt ihre Last, ihre Hoffnungen, und sie sind alle zerbrechlich und stark zugleich.
Die Familie Fall ist dabei nicht die perfekte Kuschelrunde. Es gibt Kummer, Schweigen, ungelöste Fragen. Die Vergangenheit, vor allem das unerklärliche Verschwinden oder die Abwesenheit des Vaters vor 12 Jahren, hängt wie ein Schatten über allem. Keiner scheint davon unbeeindruckt geblieben zu sein. Und nun taucht Cassidy auf und alles gerät in Bewegung. Nelson schafft es, all diese Zerbröckelung und gleichzeitig Schönheit einzufangen: wenn Dizzy mit ihren Geistern spricht, wenn Miles zwischen Liebe und Pflicht schwankt, wenn Wynton sich fragt, ob sein Talent ihn rettet oder ob es ihn zerreißt. Jede einzelnde Figur war in meinem Herzen, mit jeder durchlebte ich unglaubliche Gefühle.
Das liegt auch an der Sprache Nelsons: Liebevoll. Ironisch. Manchmal wehmütig. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich lächeln musste inmitten trauriger Passagen, weil die Autorin es schafft, Licht in die Dunkelheit zu bringen, ohne die Dunkelheit zu beschönigen. Der Humor ist nicht übertrieben, er wirkt wie eine Art Überlebensstrategie der Figuren. Das macht sie noch menschlicher und geifbarer. Außerdem: jede Perspektive bringt etwas Neues: Handlung, Innenleben, Wünsche, Ängste.
Auf die 640 Seiten muss man sich erstmal einlassen. Aber es lohnt sich so sehr! Obwohl vieles erzählt wird - Vergangenheit, Gegenwart, Wechsel der Erzählperspektiven - verliert das Buch selten an Spannung. Die Geheimnisse entfalten sich nach und nach; manche Wendung trifft, obwohl man ahnt, dass sie kommen könnte.
Dieses Buch zerriss und heilte gleichzeitig mein Herz. Weil ich mich mit den Figuren so verbunden fühlte. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie verwundbar sind. Weil der liebevolle Ton nicht bedeutet, dass alles weichgespült ist, sondern weil Schmerz, Liebe, Verrat, Hoffnung und Magie gleichberechtigt nebeneinander existieren dürfen.
„Wenn unsere Welt kippt“ wird mich noch eine Weile begleiten. Es war ganz zauberhaft, Teil dieser Familie werden zu können!
Für alle, die Familiengeschichten lieben, die verletzlich sind, für Menschen, die sich für Identität, Liebe und die Frage interessieren: Kann jemand, der zerbrochen ist, sich selbst und seine Familie wieder zusammenfügen? Für Jugendliche und für Erwachsene, die fühlen wollen. Für alle, die gern träumen, weinen, lachen und danach hoffen wollen.
Ganz klar: Ich vergebe 5/5 Sternen.
Im Zentrum stehen drei Geschwister, jeder hat seine eigenen. Kämpfe auszutragen. Dazu kommt die geheimnisvolle Cassidy, die die drei Geschwister komplett durcheinander bringt.
Das Buch ist ist sehr expressiv und bildstark. Manchmal ist es mühevoll die ganzen Fragmente zu ordnen und zu verstehen. Dadurch wird aber auch die Zerrissenheit der Charaktere deutlich. Jandy öffnet Räume für Empfindungen und Fantasie weit über gewöhnliche Sprache hinaus.
Die Perspektiven von Wynton, Miles und Dizzy wechseln und es gibt auch Rückblenden, so dass der Kern der Geschichte nur langsam sichtbar wird.
Wer viele Handlungsstränge liebt und Bücher mag, in denen sehr viel gleichzeitig passiert, wird hier auf seine Kosten kommen. Lasst euch auf das Sprachgeflecht ein, man braucht vielleicht was länger, aber es ist wirklich ganz gut gemacht. Ein Buch, das aus gängigen Mustern ausbricht und auf jeden Fall einzigartig ist.
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