Tode, die wir sterben

Ein Fall für Svea Karhuu und Jon Nordh

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Erscheinungstermin 15.08.2024 | Archivierungsdatum 06.04.2025

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Zum Inhalt

Der Mord an einem dreizehnjährigen Jungen in Malmö sorgt landesweit für Schlagzeilen und setzt die Polizei maximal unter Druck. Ein neues Ermittlerduo soll den Mord aufklären – und weitere verhindern …

Bei einem Drive-by-Shooting im Brennpunktviertel Hermodsdal wird ein Teenager erschossen. Polizeiführung und Presse legen sich schnell fest: ein weiterer tragischer Tiefpunkt in den landesweit eskalierenden Drogenbandenkriegen. Der undankbare Fall wird an den frischverwitweten Kommissar Jon Nordh und die strafversetzte nordschwedische Ermittlerin Svea Karhuu delegiert.

Schnell geraten die beiden zwischen die Fronten der brutal geführten Revierkämpfe um schnelles Geld, Macht, Ehre – und Vergeltung. Als der beste Freund des toten Jungen untertaucht, sieht es nach einem Verrat aus. Doch nach einem weiteren Mord überschlagen sich die Ereignisse und das ungleiche Ermittlerpaar muss innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Team zusammenwachsen. Nordh und Karhuu kämpfen dabei nicht nur gegen einen unerbittlichen Gegner, sondern auch mit der Bürde der jeweils eigenen Vergangenheit.

Der Mord an einem dreizehnjährigen Jungen in Malmö sorgt landesweit für Schlagzeilen und setzt die Polizei maximal unter Druck. Ein neues Ermittlerduo soll den Mord aufklären – und weitere verhindern...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462004595
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 400

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Bei einem Drive-by-Shooting wird ein dreizehnjähriger Junge getötet, unschuldiges Opfer der Bandekriege des Viertels. Kommissar Jon Nordh und die aus Stockholm strafversetzte Svea Karhuu sollen den Fall lösen.
Wegen des Unfalltodes seiner Frau und seines ehemaligen Partners war Jon Nordh eine Weile nicht im Dienst, jetzt soll er zurückkehren, um den Fall es toten Jungen aufzuklären. Zwar gibt es eine Soko zur Gang-Gewalt in der Stadt, doch Chefin Nora Mellander setzt auf einen neues Team mit frischen Ideen. Denn als neue Partnerin bekommt Jon Svea Karhuu, die als verdeckte Ermittlerin in Stockholm arbeitete, bis sie in Notwehr einen Kollegen getötet hatte. In Malmö soll sie mit einem schnellen Ermittlungserfolg ihren guten Ruf wiederherstellen.
Das ungleiche Paar hat anfangs mit der Zusammenarbeit so einige Probleme. Doch der Fall schein recht klar: Opfer des Shootings sollte vermutlich eines der beiden Gangmitglieder sein, die in der Pizzeria saßen, an der der Junge auf seinem E-Scooter gerade vorbeifuhr. Die beiden jungen Männer wurden von einem russischen Rentner, der auch gerade auf seine Bestellung wartete, zu Boden gerissen und so vor einem Treffer bewahrt.
Einzig eine Laser-Zielvorrichtung und die Munition scheinen nicht ganz zu den Gang-Rivalitäten zu passen. Und dann brennt noch in derselben Nacht das Haus des Russen ab und er kommt in den Flammen um. Zufall? Svea Karhuu kann nicht recht daran glauben. Auf der Videoüberwachung finden sie noch einen weiteren Zeugen: ein Mopedfahrer war in der Nähe des Tatortes, scheint aber jetzt wie vom Erdboden verschluckt. Svea nutzt ihr südländisches Aussehen, mit dem sie im Viertel undercover ermitteln kann …
Als wenige Tage später in einem Park ein iranischer Journalist im Exil erschossen wird, verschiebt sich der Fokus von Chefin Mellander und der Öffentlichkeit. Alle glauben jetzt an einen Serientäter ein, der wahllos ausländische Mitbürger erschießt und Nordh und Karhuu sollen von dem Fall abgezogen werden. Doch gerade jetzt beginnen sie, sich gegenseitig zu vertrauen und folgen einer Spur, die so gar nichts mit der öffentlich propagierten zu tun hat.
Juhu! Voosen und Danielsson sind zurück! Nachdem der letzte Band mit Nyström und Forss leider nur noch ein nicht mehr ganz so gelungener Abklatsch der ersten Teile war, kommt das Autorenpaar jetzt mit einem ganz neuen Ermittlerteam und in alter Qualität zurück. Ihnen ist ein hervorragender Krimi gelungen, der wirklich heraussticht aus der Flut an mittelmäßigen und durchschaubaren Krimi-Versuchen. Nordh und Karhuu sind Menschen mit Ecken und Kanten, die tatsächlich denken und fühlen, von Voosen und Danielsson so beschrieben, dass wir die Figuren bestens kennenlernen, dass sie Tiefe haben. Der Fall entwickelt sich von der Gangkriminalität zu einem noch größeren Kaliber – aber dazu verrate ich lieber nichts. Nur so viel: Das ist ein Krimi der Königsklasse, intelligente Hochspannung von Anfang bis Ende. Unbedingt lesen!

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In einem Brennpunktstadtteil der Stadt Malmö wird der 13 jährige Rashid Sultani erschossen. Vermutlich war er ein Opfer der
überhandnehmenden Bandenkriminalität. Oder steckt vielleicht viel mehr dahinter? Das neu zusammengewürfelte Ermittler-
Team Jon North und Svea Karhuu ermittelt im Umfeld verschiedener rivalisierender Gangs, die mit allem, was ihnen an Schusswaffen
in die Hände gerät, immer wilder um sich schießen.

Unklar, was sich Polizeichefin Nora Mellander gedacht hat, als sie Jon North und Svea Karhuu in dem aktuellen Fall gemeinsam
mit den Ermittllungen beauftragt hat. Die beiden sind nicht nur grundverschieden, sie verstehen sich auch nicht.
Svea ehemals verdeckte Ermittlerin, hat seit ihrem letzten Auftrag, Probleme in den Alltag zurückzufinden und Jon ist seit
dem Unfalltod seiner Frau Linda völlig aus der Bahn geworfen. Aber irgendwie müssen sie miteinander klarkommen um effektiv
arbeiten zu können und in diesem schwierigen Milieu zu Ergebnissen zu kommen.

Das Autoren-Ehepaar Voosen und Danielsson hat sich nicht nur zwei ganz unterschiedliche Charaktere für die beiden Protagonisten
einfallen lassen, auch die Beschreibungen von Jon und Svea sind super gut gelungen.
Die Geisteshaltung und Mentalität von Svea ist die einer Kastanie, umgeben von einer schützenden Schale, an der die verbalen
Ausrutscher wie "Türkenfotze" oder "Balkanschlampe" abperlen. Sie ist körperlich fit, geradlinig und tough.
Jon hat durch den aktuellen Fall die Chance wieder in sein altes Leben zurückzufinden. Vor 22 Tagen war sein Leben "wie ein Jenga-Turm in sich zusammengefallen. Was die Katastrophe anging, funktionierte sein innerer Chronograf mit einer perversen Präzision. Aber zur wahren Zeit, zum Rhythmus seines Leids und seiener Schmerzen, den bedeutungsleeren Tagen und traumlosen Nächten, zur Ich-Zeit, die mit keiner Uhr zumessen war, hatte er jeden Kontakt verloren

Für mich ist der Krimi ganz besonders; ist brutal und spannend, intelligent und anspruchsvoll, hochpolitisch und brisant mit einem außergewöhnlichen Ermittlerduo, von dem ich noch gerne mehr lesen würde.

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Akribische Polizeiarbeit führt das Ermittlerduo durch Höhen und Tiefen. Der frisch verwitwete Kommissar tut sich schwer mit der neuen Kollegin und Ihre unkonventionellen Methoden klar zu kommen. Der Fall ist von Anfang an nicht so , wie es scheint. die Spuren führen in andere Richtungen. der Krimi ist spannend bis zum Schluss. Mögliche Fortsetzung wünschenswert..

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Die bisherigen Krimis des Autorenduos Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen habe ich alle mit Begeisterung verschlungen, so dass es mich sehr gefreut hat zu lesen, dass mit ‚Tode, die wir sterben‘ eine neue Reihe eingeläutet wird, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Schauplatz ist diesmal Malmö, das durch seine Gangkriminalität unrühmliche Bekanntheit erlangt hat.
Bei einem Drive-By-Shooting auf Mitglieder einer Drogenbande gerät der 13-jährige Rashid als unschuldiges Opfer in die Schussbahn und wird getötet. Parallel zur SOKO Gang-Kriminalität werden der Kommissar der Mordkommission Jon Nordh und die verdeckte Ermittlerin Svea Karhuu mit dem Fall betreut. Die beiden bilden ein ungleiches Paar, beide haben Traumata aus der Vergangenheit noch nicht verarbeitet und müssen während dieser ersten gemeinsamen Ermittlung erst zueinander finden.
Die Geschichte ist temporeich, es gibt weitere Morde, die die Polizei unter Druck setzen. Die Theorie des Konflikts im Bandenmilieu weicht schnell dem Verdacht eines Serienmörders mit fremdenfeindlichem Hintergrund, doch Jon Nordh und Svea Karhuu finden Spuren und Hinweise, die nicht recht in dieses Bild passen.
Der Krimi ist komplex und wendungsreich, kursiv abgedruckte Kapitel beleuchten in Rückblenden die Geschichte zweier Jungen aus dem Umfeld der Drogenbanden und tragen für ein tiefees Verständnis der Ereignisse und des Milieus bei. Die beiden Hauptfiguren waren mir nicht auf Anhieb sympathisch, im Verlauf lernt man ihren Hintergrund besser kennen und mir gefällt es, dass sie einerseits starke Persönlichkeiten sind, andererseits aber auch Schwächen zeigen dürfen.
Aus meiner Sicht ist dies ein Krimi vom Feinsten mit aktuellem Bezug, temporeich erzählt mit vielen Facetten und einer komplexen Geschichte, von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf weitere Bände aus dieser Serie.

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Ich liebe ja die Krimi-Reihe um Stina Forss und Ingrid Nyström. Dadurch war ich sofort neugierig, als ich dieses neue Buch von dem Autoren-Duo Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson gesehen habe.

"Tode, die wir sterben" hat mich vollends überzeugt. Ein Kriminalfall zu einem Thema, das man in dieser Form selten in Krimis antrifft. Ermittler mit Ecken und Kanten, ohne dass es überzogen wirkt. Eine Auflösung, die völlig schlüssig und spannend ist.

Ich freue mich sehr auf weitere Bände dieser Reihe!

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Die bisherigen Krimis des Autorenduos mit den Kommissarinnen Nyström und Forss habe ich alle mit großer Freude und Spannung gelesen und auch um deren Ende getrauert.
„Tode, die wir sterben“, der erste Fall für Svea Karhuu und Jon Nordh hat mich jedoch auch sofort in den Bann gezogen.
Ein 13-jähriger Junge wird in einem Vorort von Malmö aus einem fahrenden Auto erschossen, die Ursache ist unklar. Der frischverwitwete Kommissar Jon Nordh und die strafversetzte nordschwedische Polizistin Svea Karhuu, ein sehr ungleiches Ermittlerduo, werden aus nicht ersichtlichen Gründen zusammengewürfelt und ermitteln gemeinsam.
Beide haben auf ihre Weise mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und raufen sich nach und nach zusammen. Die Handlung ist hart und temporeich, das Ende rasant und stimmig mit einer leider sehr aktuellen Thematik als Hintergrund. Ich freue mich sehr auf weitere Fälle.

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Wie es sich für einen richtigen Scandi-Krimi gehört -
düster, politisch, spezielle Ermittler mit komplizierten eigenen Problemen und eine verwickelte Geschichte, die sich wundersamer Weise auflöst. Empfehlenswert.

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Der Roman spielt in Malmö, Schweden und folgt dem Ermittlerteam um die Hauptfiguren Svea Karhuu und Jon Nordh. Die Geschichte beginnt mit einer Schießerei, die zunächst nach einem typischen Bandenverbrechen aussieht, sich aber schnell als vielschichtiger herausstellt. Karhuu und Nordh ermitteln und fügen Stück für Stück das Puzzle zusammen.
Bereits die Reihe um Nyström und Forss des Autors begeistert mich. So war ich auch sehr neugierig auf seine neuen Ermittler.
Voosen zeichnet die Ermittlungen mit großer Detailgenauigkeit aus und schafft es, den Leser in die Gedankenwelt des Ermittlers eintauchen zu lassen. Zudem haben beide Ermittler ihre Probleme, die es anfangs nicht einfach macht, miteinander auszukommen. Besonders beeindruckend ist die Charakterentwicklung. Die Protagonisten sind keine stereotypischen Personen, sondern tiefgründige Persönlichkeiten mit eigenen Konflikten und Herausforderungen. Vor allem Nordh, der vor kurzem seine Frau verloren hat und sich dem Fall auch aus eigennützigen Gründen annimmt, konnte hier überzeugen. Voosen zeigt hier ein feines Gespür für menschliche Schwächen und Stärken, was die Erzählung authentisch und emotional berührend macht.
Malmö als Schauplatz ist neu, aber sehr überzeugend. Die teilweise recht düstere Stimmung und der Umkreis in der Bandenkriminalität tragen sehr zur lebendigen Kulisse, die das Kopfkino anschaltet, bei.
Fazit: ein sehr mitreißender und tiefgründiger Krimi und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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