Gruß aus der Küche

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Erscheinungstermin 21.02.2024 | Archivierungsdatum 20.03.2024

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Zum Inhalt

Irma, 40, hat aus dem Gasthaus »Zum Hirschen« die beliebte vegetarische »Aubergine« gemacht. Die kreative Inhaberin beschäftigt eine bunte Truppe: eine 17-jährige Schulverweigerin als Mädchen für alles; eine tratschfreudige Hilfsköchin; einen Ex-Weltenbummler als Kellner und Manager. Und den 80-jährigen »Gemüsemann«, der beim Gemüseschnippeln hilft und angeblich fast taub ist. Und wie in jeder engen Gemeinschaft herrschen nicht nur positive Vibes, sondern gibt es einige Turbulenzen.

Irma, 40, hat aus dem Gasthaus »Zum Hirschen« die beliebte vegetarische »Aubergine« gemacht. Die kreative Inhaberin beschäftigt eine bunte Truppe: eine 17-jährige Schulverweigerin als Mädchen für...


Marketing-Plan

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  • Autorin auf der Leipziger Buchmesse
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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257072778
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 304

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Mit "Gruss aus der Küche" hat Ingrid Noll mal wieder einen sehr unterhaltsamen Roman geschrieben. Ihre Figuren sind jeweils einzigartig, verquer und unheimlich sympathisch. Diese Geschichte spielt hauptsächlich ein einem vegetarischen Restaurant und die Figuren sind die Inhaberin und die Mitarbeiter in der Küche und dem Service. Die kurzen Kapitel, die jeweils aus der Sicht einer anderen Figur erzählt sind, und die kurzweiligen Anektoten machen das Lesen zu einem grossen Vergnügen.

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Die Aubergine

Ingrid Noll war eine bekannte Kriminalautorin. Jetzt schreibt sie auch Romane, das gefällt mir.

„Gruß aus der Küche“ ist ein uriger Roman. Die Autorin lässt alle Personen ihre Ansichten einbringen. Jeder hat seinen eigenen Ton, bei manchen hört es sich etwas eigen an.
Irma hat ein vegetarisches Restaurant eröffnet. Sie hat Angestellte von der Straße.
Besonders nett ist der Alte, der sich gerne in der Küche aufhält, er schnippelt Gemüse, damit er richtig lange unter Menschen bleiben kann.
Es wird vermutet, das er arm und taub ist. Die anderen machen sich oft lustig über ihn, nur Irma nicht.
Die Figur ist von der Autorin toll gestaltet.
Oft musste ich beim Lesen etwas grinsen.
Die Atmosphäre in dem Lokal ist einfach gut. Da gibt es dann noch Eifersüchteleien und Liebesgeschichten.
Der Roman liest sich gut und macht Spaß.

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Die Aubergine mit Hirschgeweih
Wenn es genug ist, ist es genug. Wer kann der Wirtin ihr „Missgeschick“ verübeln?
Gewohnt geliebt bissig und satirisch berichtet Ingrid Noll von ihren Helden verschiedenster Couleur, die sie höchstselbst zu Worten kommen lässt. Jeder hat seine eigene Wortwahl, seine Meinung über eigene Genialität, enthüllt unerwartete Eigenschaften. Der titelgebende Gruß aus der Küche spielt übrigens eine besondere Rolle. Turbulent geht es zu, Unerwartetes geschieht, Liebe gibt es und viel Schönes! Egal, ob Irma, die Auberginen-Köchin, Josch, der umtriebige Charmeur und Kellner, Nicole, ein wenig schlicht, aber eine gute Teamplayerin, Lucy in the Sky oder der Gemüsemann - alle sind so lebendig und gekonnt beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Tolle Truppe.
Die Autorin leistet sich den Luxus, weder zu gendern noch politisch korrekt zu sein. Sehr sympathisch, genau meins.
Lesegenuss vom Feinsten, empfehle ich gern weiter.

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Ein Buch von Ingrid Noll ist ja immer ein bisschen speziell. So auch in diesem Fall! Zuerst will ich aber noch sagen, dass ich das Cover wunderschön finde und auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Das Setting im vegetarischen Restaurant „Aubergine“ war auf ironische Weise sehr lustig und unterhaltsam. Auch die unterschiedlichen POVs der Charaktere fand ich eine nette Abwechslung und haben die Geschichte bei Laune gehalten. Zum Teil wird die Handlung ein wenig abstrus und bis dann mal wirklich etwas passiert ist, hat es schon ein wenig gedauert. Deshalb ist es leider nicht mein neuer Lieblings-Noll aber ich denke, dass alteingesessene Noll-Fan durchaus auf ihre Kosten kommen.

3.5/5

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Köstlich, amüsant, mit einem glücklichen Seufzer im Abgang! Ingrid Nolls "Gruß aus der Küche" ist ein literarisches Soufflé mit allen Zutaten der Liebe: Leidenschaft, Sehnsucht, Harmonie, Eifersucht und Intrige. Sehr "süffig" zu lesen!

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Ich bin kein Krimi-Fan aber Ingrid Noll ist immer unterhaltsam, doch musste ich lange auf eine Leiche warten.
Irma, eine engagierte Köchin verwandelt das Gasthaus "Zum Hirschen" in ein vegetarisches Restaurant "Aubergine", das sich großer Beliebtheit erfreut. Sie beschreibt die Situation und die so unterschiedlichen Charaktere in einer Gastwirtschaft. Da geht es zu wie in einer Familie, einem Biotop mit Erwartungen, Enttäuschungen und komischen Begegnungen, immer mit einem Augenzwinkern trifft Noll einen Nerv. Es treffen Tratschtante und Weltenbummler aufeinander, ein alter Greis, der sich taub stellt, und eine Schulverweigerin, so bleiben Turbulenzen und Missverständnisse nicht aus. Dennoch zeichnet sie die Personen sehr sympathisch. Das Buch ist sehr unterhaltsam, ich musste oft laut lachen.

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Ingrid Noll kann einfach schreiben. Und mit diesem Können wird wahrscheinlich fast jede Geschichte gut.
Mit Humor erzählt Ingrid Noll in ihrem neuen Roman von Irma, die ein vegetarisches Restaurant eröffnet hat. Ihre Angestellten holt sie 'von der Strasse'. Somit entsteht eine bunt zusammengewürfelte Truppe, die im Restaurant arbeitet. Jeder hat seine Geschichte, jede hat seine Meinung. Unterhaltend, bissig, satirisch - Ingrid Noll!

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Ein typischer Noll-Roman? Eher nicht.
Den vorliegenden Text würde ich eher als Zeitgeist-Burleske bezeichnen.
Das Restaurant 'Hirschen' wurde zur 'Aubergine'. Das Geweih an der Fassade lässt sich leider nicht entfernen; ein Kalauer.
Das Restaurant, besonders die Küche, wird von einem Panoptikum von Charakteren bevölkert: die Schulschwänzerin als Aushilfe, die so gerne Goethes 'Gretchen' wäre, die tumbe, aber gute Köchin und Freundin der Inhaberin - die 'nudeldicke Dirn'-, der angeblich weltgewandte Kellner mit seinem lächerlichen man bun, um beim allgegenwärtigen Denglisch zu bleiben, dem im Traum immer seine Mutter erscheint, die politisch inkorrekte Anwandlung der steten Beleidigung des alten 'Gemüsemannes', wohlgemerkt ein Mann mit Doktortitel.
Das Ganze ein Soufflé, das bei näherem Hinsehen in sich zusammen fällt.
Leider nicht besonders originell.
Ich war mal ein Fan...

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Super!!!
Ingrid Noll hat wieder ein tolles Buch geschrieben - die Idee - einfach genial - und die Umsetzung und Schilderungen so unterschiedlich und vielfältig wie ihre Protagonisten in diesem Roman. Eine Inszenierung, die mich gefesselt hat. Mir hat dieses Buch sehr sehr sehr gefallen. Die Story, wie gesagt ist echt einmalig - unterschiedliche Menschen kommen hier zusammen und obwohl diese so verschieden sind - ist die Gemeinschaft in ihren Wesen so real, menschlich, herzlich, sowie nachvollziehbar, greifbar - und ich mag da gar nicht all zu viel verraten - wer Ingrid Noll mag - wird eine MEGA Freude damit haben. Und wer sich auf ein "Genussbuch" der anderen Art einlassen will - ebenfalls!!!

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Das neue Buch von Ingrid Noll spielt in einem kleinen Lokal namens "Aubergine", die Angestellten sind ein bunt gemischter Haufen verschiedener Charaktere. Sehr amüsant und extrem unterhaltsame Lektüre.

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Mit "Gruß aus der Küche" kommt in Kürze ein neuer Roman von Ingrid Noll heraus.
Ort des Geschehens ist das vegetarische Restaurant "Aubergine", in dem die Chefin Irma ihre Gäste mit leckeren Gemüsevariationen bekocht. Ihr zur Seite steht eine bunt zusammengewürfelte Truppe, bestehend aus einer Schulabbrecherin, einem verkappten Lehrer mit weltmännischen Ambitionen, der besten Freundin der Chefin, sowie einem 80-jährigen Rentner, der sich ausgerechnet die Inhaberin Irma als Objekt seines Werbens ausgesucht hat. Da diese dem gebrechlich wirkenden Mann, mit Gemüse schnippeln, einen neuen Lebenssinn gegeben hat und ihn auch sonst gegen alle Anfeindungen des restlichen Teams verteidigt, fühlt er sich zu ihr hingezogen. Doch er ist nicht der einzige, der gegen eine Liebelei in der Küche nichts einzuwenden hat. Auch der schmissige Keller und Manager Josh verdreht den Frauen nur zu gerne den Kopf, vor allem Lucy, die ohne Schulabschluss dasteht und für Hilfsarbeiten in der "Aubergine" engagiert ist. Wäre da nicht auch Irma, die Chefin selbst, die ein Auge auf Josh geworfen hat, stände dem Techtelmechtel der beiden nichts im Wege.
Aus den Perspektiven der einzelnen Personen erzählt die Autorin feinsinnig und mit viel Gespür für die unterschiedlichen Altersgruppen ihre Geschichte.
Mir hat insgesamt etwas der Spannungsbogen gefehlt und ich konnte mich nicht so recht für das Erzählte erwärmen. Schade, denn die Idee und Figurenkonstellation waren gut gewählt.

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Mit "Gruß aus der Küche" hat Ingrid Noll das Terrain des Krimis verlassen und einen Roman geschrieben, der in einem vegetarischen Restaurant spielt und aus kapitelweise wechselnden Perspektiven erzählt wird. So kommen nicht nur Irma, die Inhaberin, sondern auch ihre rechte Hand Josh, die Praktikantin Lucy und der "Gemüsemann" Vinzent zu Wort. Die Erzählweise hat ihren besonderen Reiz, da sie die Geschehnisse und die Eigenheiten der Charaktere aus verschiedenen Blickwickeln erlebbar macht. Dennoch sprang bei diesem Roman der Funke bei mir nicht über. Das lag zum einen daran, dass mir Irmas Handeln bezüglich Vinzent nicht einleuchtete und ich die Begründung, sie wolle ihn nicht verletzen, nicht nachvollziehen kann. Ich hätte in derselben Situation Vinzents Ansinnen als höchst unangebracht empfunden und klar reagiert. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich hier nicht näher darauf eingehen. Zum zweiten empfand ich die Sprechweise von Lucy als nicht authentisch. Ihre Sprache glich eher einem künstlichen Mischmasch der Jugendsprachen von 1990 bis heute als dem Slang heutiger Teenager. Die Geschichte selbst braucht recht lange, bis sie etwas Fahrt aufnimmt, enthält einige Redundanzen (Joshs Überlegungen zu seiner Situation, die Bedeutung vegetarischer Ernährung für Irma etc.) und konnte mich nicht ganz überzeugen. Das gilt auch für den Schluss.  Insgesamt ein unterhaltsamer Roman, aber nicht ganz das, was ich mir von Ingrid Noll erhofft hatte.

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Das Gasthaus "Zum Hirschen" wurde kurzerhand in "Aubergine" umbenannt, da die neue Wirtin und Köchin Irma Vegetarierin ist. Somit gibt es nur fleischlose Gericht, aber die die Kochkunst der Köchin ist legendär. So unkonvintionell ist das Team des Gasthauses, da gibt es noch den alten "Gemüsemann", eine schwatzhafte Hilfsköchin, eine 17-jährige Schulverweigerin und natürlich einen Kellner, welcher den Überblick behält.
In diesem kleinen Kosmos ist die Geschichte von Ingrid Noll angesiedelt. Mal humorvoll, mal ernst werden Episoden aus der Küche erzählt, wobei stets die Menschen im Mittelpunkt stehen, mit all ihren Sorgen und kleinen Befindlichkeiten.
Unterhaltsam und humorvoll geschrieben

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Mir hat dieses neue, etwas andere Buch von Ingrid Noll richtig gut gefallen. Sie verbindet viele aktuelle Themen in diesem Setting eines alternativen, vegetarischen Restaurants, in dem die Köchin Irma, gerne als Aubergine in ihrem gleichnamigen Lokal gekleidet, einige gestrandete Menschen als Personal beschäftigt.
Die übersichtlichen Kapitel lassen die einzelnen Mitarbeiter zu Wort kommen, denn jede/r hat eine eigene Ansicht und Verbindung zu Irma. Besonders rührend ist der betagte Gemüsemann, der seine freie Zeit gerne in Gesellschaft in der Küche verbringt und die anderen ganz genau beobachtet und beurteilt, und besonders die lockere Sprache kritisiert. Natürlich kommt es zu Differenzen und Streichen untereinander, doch Irma versucht jedem gerecht zu werden. Außerdem träumt sie noch von ihrem persönlichen Glück. Eine unterhaltsame Lektüre mit Tiefgang, die ich gerne empfehlen werde.

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Zunächst war ich doch sehr überrascht wie Ingrid Noll ihre Protagonisti:innen die Sprachen nutzen lässt. Über englischen Redewendungen, die man nicht ganz so ernst nehmen darf, musst eich doch jedes Mal schmunzeln.
Dennoch ist "Gruß aus der Küche" ein klassisches Ingrid Noll Werk.
Wenngleich es mich im Vergleich zu ihren anderen Werken etwas entäuscht zurückgelassen hat.

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Ein typischer Ingrid Noll Roman.

Ein veganes Restaurant und 4 unterschiedlichste Charaktere die doch allzu menschlich und reell wirken.
Im Vordergrund steht die gutherzige Irma die viel Leidenschaft für ihre vegetarische Kochkünste hat und ein noch größeres Herz für ihre Mitmenschen. So kommt es, dass sie einen bunten Haufen an Mitarbeitern hat. Den alten, schwerhörigen Vinzent der ihr dem Schnippeln in der Küche hilft. Ihre alte Schulfreundin die nicht die hellste ist aber (fast) immer eine gute Schulfreundin. Die junge Lucy die Schulabbrecherin, die das Mädchen für alles ist und Josh der als Weltenbummler kein ausgebildeter Kellner ist aber im Restaurant einen Job sowie eine Unterkunft gefunden hat.

Wie im wahren Leben gibt es auch hier unerfüllte Liebe, Intrigen, Verrat, Lust und viele Wendungen.

Ingrid Noll hat auch wieder in ihrem neuen Roman geschafft die unterschiedlichsten Arten von Menschen in einer Geschichte zu vereinen und zu einem ganzen und stimmigen Geschehen zu vereinen. Die böse menschliche Natur wird auch hier wieder genutzt um Situationen zu inszenieren die aus dem tatsächlichen Leben stammen könnten. Abgerundet wird dies durch den durscheinenden schwarzen Humor.

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Das vegetarische Restaurant Aubergine beherbergt so manchen Mitarbeiter mit eigenem Charakter: Die Chefin ist eifersüchtig auf ihr Reich bedacht, die beste Freundin und Hilfsköchin etwas naiv, der Kellner flirtet gerne, der alte „Gemüsemann“ spielt sein eigenes Spiel und die junge Aushilfskraft wirbelt alle durcheinander.

Dieses Mal erwähnt schon das Vorwort, dass es hier einen „vegetarischen Krimi“ geben wird – einen Krimi ohne Mord. Aber ist es dann ein Krimi? Ich empfand die Geschichte nicht als solchen, mochte sie aber dennoch/gerade deswegen sehr. Sie begleitet die unterschiedlichen Charaktere bei ihrer Arbeit im Restaurant. Da sie viel Zeit miteinander verbringen, kommt es unweigerlich zu Konflikten – und auch zum ein oder anderen Mordgedanken. Aber ist das nicht normal bei Zwischenmenschlichen Beziehungen. Und an Beziehungen mangelt es hier nicht. Die einen sind beste Freundinnen und doch sehr unterschiedlich. Der Hahn im Korb ist zwar nicht der einzige Mann in der Geschichte, wird aber von allen angehimmelt und nutzt das auch immer mal wieder aus. Einer Affäre ist der Kellner jedenfalls nicht abgeneigt. Der Teenager in der Runde ist eine Schulabbrecherin, die anecken will und doch Anerkennung braucht und sich selbst dabei erst noch finden muss. Der alte Gemüseschneider sucht einfach nur nach Gesellschaft und übertreibt es mit seinen Ambitionen etwas.
Obwohl nicht so viel passiert, werden hier doch einige Charakterstudien gezeigt, die auf Themen eingehen, die in den unterschiedlichen Lebensabschnitten wichtig sind. Man bekommt vom Teenager bis ins hohe Alter mit, wie sich die Sicht auf die Dinge verlagert und welche Probleme altersabhängig auftauchen. Sehr gut gemacht ist die abwechselnde Sichtweise der Personen, bei der der jeweilige Sprachgebrauch angepasst wurde. So hatte man wirklich das Gefühl, die Geschichte von den unterschiedlichen Personen erzählt zu bekommen.

Fazit: Bisher habe ich die Romane der Autorin geliebt – dann kam ihr letztes Buch, das in meinen Augen etwas geschwächelt hat. Was bin ich froh, dass ich hier wieder absolute Begeisterung zeigen kann und das Buch weiterempfehlen kann.

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Wieder ein so tolles Buch von Ingrid Noll! Ihr locker leichter Schreibstil begeistert mich immer wieder aufs neue.

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Ich lese alle Bücher von Ingrid Noll, und mag ihre Verwendung von altertümlichen Begriffen und Redewendungen.
In "Gruß aus Der Küche" lässt sie verschiedene Altersklassen zu Wort kommen in ihren jeweiligen Sprachstilen. Wirkt etwas übertrieben, vor allem bei der 17jährigen.
Die Gesamtstory war diesmal nicht so spannend, es gab ein versöhnliches Ende und gut.

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Frau Noll hat es mal wieder geschafft! Alle Personen kommen zu Wort und sie verbindet wunderschön die 3 Generationen und Sichtweisen miteinander. Ich habe zwar auf den „Mord“gewartet , aber auch da wurde ich nicht enttäuscht … Sehr erfrischend!

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Ingrid Noll-KrimiMeisterin mit spitzer Zunge. Bissig wie immer zieht sie ihre Figuren auf und lässt sie im rechten Moment aufeinander los.
Amüsant wie immer. Doch leider hat mir hier das unterschwellige kriminalistische etwas gefehlt. Ihre Morde waren immer so unterhaltsam.

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Schauplatz dieser Geschichte ist die vegetarische Restaurantküche von Irma, einer Köchin mit viel Herz. Es geht nicht immer harmonisch zu und her, denn ihre vier Mitarbeitenden könnten unterschiedlicher nicht sein. In den Kapiteln beleuchten die Protagonisten abwechselnd ihr Sicht der Dinge. Es ist eine unterhaltsame, feinfühlige, lustige und manchmal freche Geschichte.

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Sehr beachtlich, was die nun doch etwas betagtere Frau Noll hier zu Papier gebracht hat. Jedoch wirkte die Story eher wenig dynamisch, was nicht weiter schlimm wäre, wenn sie inhaltlich mehr geboten hätte. Auch war ich tatsächlich von dem Versuch genervt, eine junge Frau einzubauen, die sich fast nur in Jugendsprache ausdrückt und das mit 17 Jahren. Wer bitte will das lesen? Das hat mir dann letztlich dann doch nicht so viel Freude bereitet wie erhofft.

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Sie sind eine bunte Truppe, die Mitarbeiter von Irmas vegetarischem Restaurant „Aubergine“. Jeder für sich genommen ist ein Original, doch erst ihre Beziehungen und Erwartungen gegenüber den anderen bringen richtig Schwung in diese schräge Geschichte.
Es gelingt Ingrid Noll sich in jede ihrer Figuren glaubhaft hineinzuversetzen, egal ob 17-jährige Schulverweigerin oder 80-jähriger fast tauber Senior. Und wenn dann jeder ohne Rücksicht auf Verluste versucht seine Interessen durchzubringen, darf man schon das eine oder andere Mal etwas schmunzeln. Fest steht: Ingrid Noll liefert einmal mehr das, was sich ihre Leser von ihr erwarten.

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EIn wunderschöner Ingrid Noll Roman: brilliant und charmant ! Das Team um Irma in der Aubergine macht Lust die inneren mörderischen Gedanken durchaus zu "denken" aber dann dem Leben mit Humor seinen Lauf zu lassen. Die "Dinge" regeln sich von alleine!!!

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Wie in einer richtigen Familie geht es im vegetarischen Restaurant „Aubergine“ mit allen Höhen und Tiefen zur Sache. Irmi ist eine leidenschaftliche Köchin mit dem Herz am rechten Fleck und hat daher ganz unterschiedlichen Mitarbeitern eine neue berufliche Heimat gegeben. Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektiven der jeweiligen Protagonisten kurzweilig erzählt. Da ist der ältere, schwerhörige Witwer, zuständig für das Gemüseschnippeln, die etwas einfach gestrickte und langjährige Freundin Nicole, Lucy, eine 17-jährige Schulabbrecherin und der Weltenbummler und Womanizer Josh im Service. Liebe, Verrat, Eifersucht, Versöhnung, …
alles ist drin. Ein unterhaltsamer und humorvoller Roman!!

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Meine Meinung: (Gisela)

Ingrid Noll serviert dieses mal keinen Mord

Der Name Ingrid Noll ist eigentlich ein Garant für außergewöhnliche Krimis. Der Gruß aus der Küche ist jedoch keinesfalls tödlich. Vielmehr hat hier das Gemüse Aubergine seinen großen Auftritt. Mit der Aubergine auch das Personal des vegetarischen Restaurants *Aubergine*! Irma ist die Inhaberin des Restaurants. Sie ist eine sehr kleine, mollige Frau mit einem riesengroßen Herzen. Ihr bestes Pferd im Stall ist Josch. Der Manager bedient und bringt sich auch ansonsten überall im Lokal ein. Irmas beste Freundin Nicole aus Schultagen bringt sich auch wunderbar in das Lokal ein. Was Männer betrifft ist sie ziemlich naiv. Aber sie mag Männer halt einfach zu gerne. Das Wort Verschwiegenheit hat eine Bedeutung, die Nicole irgendwie nicht geläufig erscheint. Lucy ist ein 17jähriges Mädchen, das für den Moment noch keine Vorstellungen hat, was sie aus ihrem Leben machen möchte. Die großherzige Irma lässt sie schwarz bei sich arbeiten. Das junge Mädchen, mit dem sonnigen Gemüt, passt gut in die Gemeinschaft. Dann gibt es noch den Gemüsemann. Ein alter Mann, der überglücklich ist, Gemüse schnippeln zu dürfen. Der schwerhörig und etwas senil daher kommt.

Diese Geschichte kommt sehr humorvoll daher. Besonders die Vegetarier Witze, über die sogar Irma lachen konnte. Garniert mit einer Prise Denglisch. Bis auf ein paar Aushilfen durfte ich alle Personen genau kennenlernen. Eine kleine, zusammen gewürfelte Familie macht den Alltag in der Küche zu etwas besonderen. Die liebenswerten Menschen und ihre köstlichen Dialoge haben mir ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert. Wie in jeder Familie gibt es auch mal ordentlich Streit. Was Irma überhaupt nicht vertragen kann, wenn jemand über den alten Gemüsemann lästert. Er kann es zwar nicht hören, dennoch verteidigt ihn die resolute kleine Frau. Neben der Arbeit im Lokal bekommt die Leserschaft auch Geheimnisse und Intrigen serviert. Hauptsächlich spielt die Geschichte in der Küche und im Gastraum. Eifersucht und Rache sind die besonderen Gewürze in der Handlung.

Fazit:
Dieses Buch hat meinen Geschmack genau getroffen. Der Schreibstil liest sich wie Butter. Das Setting spiegelt das vegetarische Lokal wider. Einst war es *Das Gasthaus zum Hirschen* mit jeder Menge Fleischgerichten. Gerne würde ich dort mal einkehren und von Irmas Kreationen kosten. Die authentischen Protas sind mir alle ans Herz gewachsen. Besonders der alte Gemüsemann konnte mich berühren und letztendlich überraschen. Am Ende habe ich doch tatsächlich ein paar Tränen vergossen.

Danke Ingrid Noll. Ein paar Rezepte im Anhang wären toll gewesen.

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Ingeid Noll‘s „Gruß aus der Küche“ konnte mich nicht überzeugen.
Der Plot wirkte sehr konstruiert, Mir hat die Geschichte bzw Idee zum Buch sehr gefallen, doch die Umsetzung war für meinen Geschmack nicht zufriedenstellend.

Ob der Leichtigkeit des Romans, schreibt Frau Noll mit einer sperrigen Distanz, die mich zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen lässt. Seltsam fremd und mit einer gehörigen Portion Abstand blicke auf das plauderhafte Geschehen und finde keinen Halt im dem Restaurant „Aubergine“.

Dieser aktuelle Roman kann mit den alten Büchern m.E. nicht mithalten und steht im Schatten der alten Werke, bzw Kriminalromane.

Wer in diesem Buch nach einem Zeitvertreib in gewohntem Ingrid Nolls Charme sucht, wird in „Gruß aus der Küche“ eventuell nicht fündig.

Für die Idee der Geschichte vergebe ich trotzallem 2 Sterne.

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Ich lese Ingrid Noll gerne, weil sie einfach einen feinen Humor besitzt. Allerdings war es diesmal für mich etwas unstimmig, Frau Noll mit dem "Jugendsorech", der ja zur Rolle gehörte, in Einklang zu bringen. Für mich nicht das beste Buch von Frau Noll, aber dennoch empfehlenswert.

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Die ersten beiden Bücher von Ingrid Noll gefielen mir gut, nun wollte ich mir mal wieder ein Nollbuch „gönnen“. Ich wurde enttäuscht. Das Buch ist nett geschrieben, aber für „nett“ ist mir meine Lesezeit zu schade. Laut E-Reader gab ich die Lektüre nach 64 % des Textes auf, das Spannungslüftchen reichte nicht, um mich bis zum Ende zu wehen.

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Irma eröffnet ein vegetarisches Restaurant. Ihr Team besteht aus ganz unterschiedlichen Charakteren. Als Aushilfe beschäftigt sie eine Schulverweigerin und ihre schwatzhafte Freundin ist Beiköchin. Der Gemüseschnippler ist ein 80-jähriger Rentner, vermeintlich taub, der sich ausgerechnet Irma als Objekt seines Werbens ausgesucht hat. Und Kellner Josh verdreht den Frauen gern den Kopf und so liegen Freud und Leid sehr eng beieinander in dieser Küche.
Noll lässt alle Beteiligten zu Wort kommen und schafft es, jeden Charakter exzellent darzustellen. Ein wunderbares Buch, unterhaltsam und humorvoll geschrieben.

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Gruß aus der Küche
von Ingrid Noll

Köstlich, lecker, würzig - echt Ingrid Noll.
5 Charaktere wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein bunter Haufen und ihr Zentrum das Veggi Lokal von Irma, die Aubergine. Von 17 Jahren bis zum Greisenalter ist alles vertreten und genauso abwechslungsreich sind auch die einzelnen Kapitel - jedes aus Sicht einer der Protagonisten.
Die für mich stärksten sind Irma und Josch, Lucy finde ich die Schwächste im Bunde.
Alles in Allem sehr gute Unterhaltung mit etwas weniger Krimifaktor als früher, ich konnte es sehr genießen und hab Appetit auf mehr bekommen. Ein Grund, mal wieder eine ältere Noll aus dem Regal zu holen.

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Die Altmeisterin der bitterbösen, gehobenen Krimiunterhaltung hat wieder zugeschlagen. In ihrem neuesten Roman lässt Ingrid Noll eine Riege äußerst skurriler Charaktere im vegetarischen Restaurant „Aubergine“ ihr Unwesen treiben. Da ist Irma, die beleibte 40jährige Küchenchefin mit dem kreativen Kleidungsstil, ihr Kellner/Liebhaber(?)/Lebensmensch, eine 17jährige altkluge Schulverweigerin und ein Philosophieprofessor im Greisenalter. Bei so vielen starken Persönlichkeiten bleiben zwischenmenschliche Spannungen und amouröse Verwicklungen natürlich nicht aus…
Gewohnt witzig und bissig, aber mit viel Sympathie und Verständnis für ihre Figuren, unterhält die Grand Dame der deutschen Spannungsliteratur ihre LeserInnen auf hohem sprachlichem Niveau und mit einem augenzwinkernden Erzählton. Wie keine zweite versteht die Autorin es, uns humorig in die Abgründe der (weiblichen) Seele blicken zu lassen. Eine locker leichte Geschichte, die doch mehr Roman als Krimi ist. Ich habe mich großartig amüsiert!

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GRUß AUS DER KÜCHE
Ingrid Noll

Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.
Heinrich Heine (S. 62)

Die etwas runde, 40-jährige Irma hat aus dem Restaurant „Zum Hirschen“ ein vegetarisches Restaurant gemacht. Die „Aubergine“ läuft gut. Alle sind zufrieden. Das etwas illustre Aubergine-Team ist gut eingespielt und arbeitet Hand in Hand.
Da haben wir den großen Kellner Josh, in den Irma seit Jahren verliebt ist. Einst hatten sie eine kleine Bettbeziehung, aber Josh hat es auf die 17-jährige Kellnerin Lucy abgesehen.
Vinzent, bereits über 80 Jahre alt, ist der „Gemüsemann“ und hilft in der Küche - er verfolgt ganz andere Ziele und hat ein Auge auf die Chefin und talentierte Irma geworfen.

Wie wir es von Ingrid Noll gewohnt sind, beschreibt die Autorin ihre Charaktere detailliert und mit viel Charme. Jeder dieser Protagonisten intrigiert und manipuliert die anderen, um an sein Ziel zu kommen.

Auch in ihrem neuen Roman hat die Autorin mich wieder zum Schmunzeln gebracht. Ingrid Noll ist eine Meisterin der Inszenierung.
Lediglich die kleinen Respektlosigkeiten gegen den älteren Vinzent waren mir zu viel.
Dennoch eine lockere, stimmige Geschichte, genau das richtige Buch für einen kühlen Abend mit einer Parmigiana und einem Glas Rotwein in der Hand.

Fazit:
Gute Unterhaltung à la Ingrid Noll.
4/ 5

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