Mühlensommer

Roman

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Erscheinungstermin 11.04.2024 | Archivierungsdatum 01.09.2024

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Zum Inhalt

In »Mühlensommer« erzählt Martina Bogdahn warmherzig und humorvoll von einer Frau und ihrem Leben zwischen zwei Welten: von einer Jugend auf dem Land, einer Flucht in die Stadt und einer folgenreichen Rückkehr. Von Müttern und Töchtern und davon, dass man manchmal zurückblicken muss, um sich selbst zu finden.

Ein drückend heißer Sommertag. Mit ihren beiden Töchtern macht sich Maria auf den Weg in ein langes Wochenende fern von Stadt, Stress und Schule. Doch dann ruft Marias Mutter an: Der Vater hatte einen Unfall und liegt im Krankenhaus. Die Mutter ist bei ihm, und auf dem Bauernhof der Familie müssen Schweine, Kühe und Hühner versorgt werden – aber auch die demente Großmutter. 

Maria fährt sofort zum Hof. Doch da erwartet sie nicht nur die seit Stunden schon Äpfel schälende Oma, sondern auch die Erinnerung an ein fast vergessenes Leben zwischen Schulbus und Schweinestall, Dreimeterbrett und Kirchenbank, an den Duft von frischem Holzofenbrot und an endlose Hopfenernten, starre Traditionen und lauter kleine Freiheiten.

Als am Tag darauf die Mutter aus dem Krankenhaus heimkehrt und plötzlich auch Marias Bruder Thomas auf dem Hof steht, ist die Familie versammelt. Sie eint die stille Sorge um den Vater. Bis Thomas das Schweigen bricht und endlich zur Sprache kommt, was sie alle lang verdrängt haben …

In »Mühlensommer« erzählt Martina Bogdahn warmherzig und humorvoll von einer Frau und ihrem Leben zwischen zwei Welten: von einer Jugend auf dem Land, einer Flucht in die Stadt und einer...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462004786
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 336

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Mit Begeisterung hab ich das Buch gelesen — fühlte mich in meine Kindheit auf einem Bauernhof zurückversetzt - wie es war in den 70/80 er Jahren — mit den Gefühlen und Gedanken eines Teenagers die sich sehr meinen ähnelten. An manchen Stellen musste ich schallend lachen, so köstliche Episoden wurden beschrieben. Hab den Roman an einem Tag verschlungen.

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Total schön

Die Schriftsteller Martina Bagdahn
erzählt in ihrem Roman, Mühlensommer, humorvoll vom Werdegang einer Familie.

Die Autorin ist auf dem Land aufgewachsen und weiß wovon sie schreibt. Das gelingt ihr so richtig authentisch.
Ich bin von dieser Schreibweise begeistert.
Ihre Protagonistin Marie kommt mit ihren Töchtern auf den Mühlenhof, weil die Mutter Hilfe braucht und der Vater im Krankenhaus liegt.
So erfährt man von der Apfel schälenden dementen Großmutter und den Kindheitserinnerung Maries und ihres Bruders Tom. Ich konnte mich gut in die Geschichte und die Atmosphäre einfügen. Es gab besondere Geschehnisse im heutigen Teil und dann wieder auch in Maries Kindheit. Tom und Marie waren eine Einheit und dann gab es ein Detail, in dem sich die Beiden etwas entzweiten.
Doch die Familie hält zusammen.
Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Es war für mich ein Wohlfüllroman, den ich gerade brauchte.

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Zwischen Kampagnenbetreuung in der Werbeagentur, Forderungen ihrer Tennie Töchter und
letzten Besorgungen für das geplante Wochenende mit Freunden, muss Maria in vollen Läden
den Anruf ihrer Mutter erstmal ignorieren. Als die Mutter sie endlich erreicht, sind sie schon
auf dem Weg zu einer Berghütte. Die Mutter bittet sie, sofort zu kommen, der Vater hatte einen
Unfall und liegt im Krankenhaus, genaueres weiß man noch nicht. Und Maria fährt mit ihren
beiden Töchtern nach Hause, in ihre Heimat, dorthin, wo sie aufgewachsen ist.
Und erwartet wird sie von einer dementen Oma und hungrigen Schweinen.
Maria ist auf dem Bauernhof aufgewachsen und mit dem Landleben und seinen Gerüchen vertraut.
Nicht nur der Geruch nach Heu, Gras und Mist, auch der strenge Ammoniak Geruch im Schweinstall
sind ihr noch gut im Gedächtnis.
Während der anstrengenden Arbeit auf dem Hof und der Ungewissheit um den Gesundheitszustand
des Vaters, erinnert sich Maria an ihre Kindheit und das arbeitsreiche Leben auf dem Hof, bei der
sie und ihr Bruder Thomas schon früh eingebunden waren.
Und sie erinnert sich, warum sie damals ihr Elternhaus verlassen hat und keine Straße mit einem
Baum mehr sehen wollte.
Und sie erinnert sich an viele lustige und nicht so lustige Ereignisse, die ihre Kindheit geprägt
haben.
Und sie merkt, wie sie trotz der Anstrengungen der täglichen Verrichtungen zur Ruhe kommt,
und sieht ihre Töchter, die mit paillettenverzierten Fingernägeln die kleinen Ferkel in dem stinkenden
Stall versorgen. Und sie sieht ihre glücklichen Gesichter.

Ein rührender Roman voller Wärme und Humor, der sehr schön zu lesen ist.
Gleichzeitig nachdenklich macht, denn das Thema Familie und Zusammengehörigkeit spielen eine
entscheidende Rolle. Sehr liebe- und humorvoll, ganz ohne Lamoyanz von Martina Bogdahn bearbeitet.

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Also ganz ehrlich: solch Idylle hätte ich bei Kiwi dann doch nicht vermutet. Guuuut gefallen hat mir dies überraschende Werk. Nicht nur über Hopfenanbau und Ernte gelernt, auch die kleinbäuerliche Schweinezucht ist mir neu, zwar drastisch naturgetreu geschildert aber : das hat was! Kindheit und Heute hat die Autorin wunderbar verflochten, die Charaktere lernt man schnell mögen selbst die grantige Großmutter. Ich hatte richtig Spaß die Idylle nach dem Abendessen meiner Frau zu schildern- ihr hat es dann auch Freude gemacht. Nett der Besuch der Tropfsteinhöhle- da freut sich doch das geschundene Kinderherz! Und der Schwächeanfall des Biolehrers nach der kindlichen Schilderung des Besamens der Kuh als naive Schilderung der Entstehung des Lebens- kann man sich nicht selber ausdenken!

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In "Mühlensommer" erzählt Martina Bogdahn vom Leben auf dem Land, genauer gesagt dem Leben auf einem Bauernhof mit Viehhaltung und Hopfenanbau.
Maria, die in der Stadt lebt, erhält einen Hilferuf ihrer Mutter. Der Vater ist bei der Arbeit schwer verunglückt und im Krankenhaus, sie möchte zu ihm aber die Tiere und die demente Oma wollen versorgt werden. Maria macht sich mit ihren beiden Teenie-Töchtern auf den Weg in die alte Heimat. Auf dem Hof angekommen macht sie sich sofort an die Arbeit. Die Abläufe sind ihr auch nach Jahren noch vertraut und sie erinnert sich an ihre Kindheit zurück. Einerseits weiß Maria noch genau warum sie unbedingt in der Stadt leben wollte, andererseits merkt sie mit jedem Tag den sie länger auf dem Hof verbringt, das sie ohne das Landleben nicht glücklich ist.
Abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt, erfährt der Leser einiges aus der Kindheit und Jugend von Maria, dem einerseits arbeits- und entbehrungsreichen Leben auf dem Hof und der andererseits großen Freiheit und abenteuerlichen Zeit die die Dorfkinder früher hatten. Durch die schnörkellose Sprache und die bildhafte Schreibweise kann sich der Leser sehr gut in die jeweilige Zeit reinversetzen und Dorfkinder (wie ich auch) erkennen vieles wieder. Offen und schonungslos spricht die Autorin auch unangenehme Themen an, sowohl aus der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.
Ein warmherziger Familienroman der amüsiert und gleichzeitig nachdenklich stimmt. Absolute Leseempfehlung!

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Schnörkellos und authentisch erzählt Martina Bogdahn vom Leben auf dem Land. Die Protagonistin Maria erhält einen Anruf von ihrer Mutter, dass der Vater einen Unfall hatte und schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Sie eilt mit ihren beiden Teenagertöchtern aus der Großstadt zu Hilfe, da der Bauernhof und die demente Großmutter versorgt werden müssen. Sowohl amüsante als auch nachdenkliche Passagen über ihre Kindheit/Jugend auf dem Dorf wechseln sich mit bisher unausgesprochenen Generationenkonflikten ab.
In einem Rutsch durchgelesen, ein wunderbar einfühlsamer Roman-absolute Empfehlung!!

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Ja, genau so kann man es sich vorstellen: Kindheit und Jugend auf dem Land mit viel Idylle, viel Arbeit und dann viel Sehnsucht nach Stadt und anderem. Ein warmherziger Roman über eine Familie, deren Konflikte und Auseinandersetzungen - wie wird Hof und Land vererbt? Wer kümmert sich um "die Alten"? Ernste Themen, netter Humor - ein feiner Roman für alle, die auch gerne wissen wollen, wie eine schweinefreundliche Geburt im Stall aussieht.

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Maria ist auf dem Land groß geworden. Mit allen Entbehrungen und Härten, die auf einem Bauernhof üblich sind. Sie ist sehr gut in der Schule, macht Abitur und geht zum Studium in die Stadt. Tatsächlich kehrt sie dem Landleben den Rücken zu. Dann erleidet der Vater einen Unfall und sie kehrt zurück zum Hof, wo ihre Mutter und demente Oma auf sie warten. Als dann noch der Bruder mit Familie anreist, ist es Zeit für eine Aussprache und lang verdrängte Erinnerungen kommen hoch.
Eine sehr schöne Familiengeschichte, die ich gern empfehlen werde.

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Maria lebt in der Stadt und kehrt nur sehr selten in ihre Heimat zurück. Jetzt gibt es aber einen Notfall und sie muss überraschend nach Hause zurückkehren, um bei der heimischen Schweinezucht mitanzupacken . In Rückblenden erfährt der/die Lesér/in wie es war auf diesem Einsiedlerhof aufzuwachsen. Leseempfehlung für Familiengeschichten mit Tiefgang!

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Anfangs verläuft die Geschichte etwas ruhig, nimmt aber bald Fahrt auf. Liest sich angenehm, der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Dramatisch und emotional, die Stimmung der damaligen Zeit gut eingefangen. 👍

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Maria, die auf dem Land aufgewachsen ist, kehrt durch
den Unfall ihres Vaters auf den Hof und zur Mühle zurück.
Die komplette Familie trifft sich dort.
Alte, nie ausgesprochene, verschüttete Familiengeheimnisse
kommen zu Tage.
Es ist eine Zerrissenheit zu spüren,
vom Leben auf dem Land, im Vergleich zu dem in der Stadt,
der Unterschied zwischen Enge und Freiheit,
zwischen Geborgenheit und dem Neuen.

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Was für ein Buch!!! Ich war mit Maria auf dem Mühlenhof und habe den Zauber ihrer Kindheit in mich aufgesogen. Es sind die zartsinnig beschriebenen Stimmungen, die amüsanten Episoden und die Tiefe, die "Mühlensommer" zu etwas Besonderem erheben. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Wunderschön, einfach wunderschön!

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Kurzweilig, unterhaltsam und äußerst amüsant, so lässt sich Martina Bogdahns Debut zusammenfassen. Ein Unglücksfall lässt Maria auf den Bauernhof zurückkehren, auf dem sie groß geworden ist und den ihre Eltern immer noch bewirtschaften. Die Erinnerungen an ihre Kindheit und ihre aktuelle Situation zu Hof und Familie bilden das Gerüst der Geschichte und die ist wirklich richtig gut. Dieser Mühlensommer hat richtig Spaß gemacht.

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Leider hat mich das Buch enttäuscht, mir ist es zu oberflächlich. Das ist Nichts, was ich nicht schon mal gelesen habe.

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Maria hat ihr Leben in 2 verschiedenen Welten - die Jugend hat sie auf einem ländlichen Hof verbracht und ist dann ausgebrochen in die Stadt. Doch ist das immer noch das, was sie will? Martina Bogdahn hat eine einfühlsame Familengeschichte mit Witz, Selbstfindung und Wahrheit geschrieben. Ein Lesehighlight im Frühjahr 2024.

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Gebannt von ihrem Schreibstil hat mich die Geschichte gleich gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Kindheitserinnerungen, wunderbare, echte und tragische, sind verwoben mit den Ereignissen in der Gegenwart.
Wie man aus der Perspektive der Maria erlebt, dass die Zukunft des Familienhofs auf dem Spiel steht, wie sie dazu steht und dann auch noch die Perspektiven der anderen Familienmitglieder verstehen lernt, ist ganz großes Kino.

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Ein unterhaltsames Buch, dass aber nicht flach ist. Es geht um Themen wie Mütter - Töchter, Familie - Generationen, Landleben- Städter. Es ist keine heile Welt, die warmherzig und humorvoll beschrieben wird, aber ohne Polemik. Ich fühlte mich sehr an meine Zeit, als Kind, auf dem Lande erinnert. Verbunden mit körperlicher Arbeit, aber auch dem Zusammenhalt der Familie. Die Beschreibung der Hausschlachtung der Sau Emma ist vielleicht nicht für jeden geeignet 😉

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Ein gutes und leicht lesbares Buch, wenn man starke Nerven hat und kein Kind vom Land ist. Bogdahn schreibt sehr intensiv über ihre Kindheit auf dem Hof, inklusive Geburtshilfe im Schweinestall und Schlachtvorgänge. Ihre Kindheitspassagen erscheinen dabei viel farbiger und lebensechter, während die Darstellung der Jetztzeit mitunter blass und distanziert erzählt wird.

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Maria ist - wegen eines Notfalls - aus der Stadt zurück auf dem Hof der Eltern. Während die Familie auf Nachricht vom verunglückten Vater wartet, ruft die alte Mühle mit Hopfenanbau und Schweinezucht überall Erinnerungen an die Kindheit in der Landwirtschaft wach. Präzise und einfühlsam erzählt Bogdahn vom Großwerden zwischen Schweinestall und Kinderzimmer und den stillen Konflikten einer Familie.

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Familie kann man sich nicht aussuchen...
Mühlensommer von Martina Bogdahn
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller und zugleich romantischer Roman, der von der Suche nach dem Platz im Leben bestimmt wird.
Das Buch erzählt die Geschichte von Maria, ihrem Bruder und ihren Eltern und fängt durch den Wechsel der Zeitschienen Gegenwart und Vergangenheit wundervoll ein.
Ich lerne Maria kennen. Sie ist ledige Mutter von zwei Kindern und ihr Leben ist gut durchorganisiert. Ein Anruf ihrer Mutter ändert alles: denn ihr Vater hatte einen Unfall und niemand weiß ob er dies überleben wird. Kurz entschlossen macht sie sich auf den Weg in ihr altes Zuhause auf den kleinen Bauernhof im Niemandsland...
Mit viel Feingefühl hat die Autorin Marias Welt in den Mittelpunkt gestellt. Mal kann ich an Marias Kindheitserinnerungen teilhaben und mal die Gegenwart genießen.Gekonnt wechseln sich die beiden Zeitschienen ab und der Leser taucht in beide Welten ein.

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Maria, erfolgreiche Werbegrafikerin und Mutter zweier Teenager, fühlt sich wohl in ihrem Leben in der Stadt. Hier ist sie erfolgreich im Beruf, hat Freunde und genießt die Vorzüge des Stadtlebens. Doch dann während einer Bergtour mit Freunden erhält sie einen Anruf ihrer Mutter. Der Vater hätte im Wald einen Unfall gehabt, läge im Krankenhaus und ihre Hilfe wäre hier auf dem Mühlenhof dringend notwendig. Widerwillig folgt Marie dem Hilferuf. Was Maria dort erwartet ist eine aufgelöste Mutter, eine Äpfel schälende, demente Großmutter und Vieh, das versorgt werden muss. Wie von selbst kommen hier auf dem Birkenhof in ihrer alten Umgebung und nun auch mit den ihr vertrauten Aufgaben alte Erinnerungen aus der Kindheit wieder hoch. Dieser Wechsel im Buch zwischen jetzt und Maries Erinnerungen erfolgt spielerisch leicht und ließ auch mich eintauchen in meine Kindheit. Auch ich bin mit Nutztieren aufgewachsen, habe bei Hausschlachtungen genauso helfen müssen wie bei der Feld- und Wiesenarbeit und konnte von Urlaubsreisen während der Sommerferien nur träumen. Was Martina Bogdahn hier beschreibt ist absolut lebensecht. Gefallen haben mir im Roman auch die kleinen lustigen Begebenheiten, Omas Ritt und der McDonald-Besuch beispielsweise. Sie wirken erheiternd und genau solche Begebenheiten bleiben bei all der Mühsal schlussendlich auch in Erinnerung.
Bei all der notwendigen Arbeit genießt Maria diese Tage, macht regelrecht eine Metamorphose durch. Sie erkennt nicht nur den Wandel in der Landwirtschaft, sondern auch den Wert dieses naturverbundenen Lebens. Ich bin voll auf begeistert von diesem Buch und gebe daher auch 5 Lese-Sterne.

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Eine Kindheit auf dem Land. Ohne zu verklären erzählt die Autorin vom Landleben mit all seinen Herausforderungen. Als Kind voller Begeisterung will die Protagonistin irgendwann nur noch fort aus der Enge und merkt doch, daß man auch stolz auf seine Herkunft sein kann.

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Mit Humor erzählte Familiengeschichte über die Rückkehr an den Ort der Kindheit mit all den schönen und lustigen Erinnerungen, aber auch den traurigen Ereignissen, Unstimmigkeiten und Zerwürfnissen. Dabei wird einem bewusst, wie wichtig die Familie und der Zusammenhalt sind und wie unbedeutend dagegen viele Streitigkeiten. Mir persönlich hätten die detaillierten Schilderungen des bäuerlichen Lebens in der Kindheit (z.B. der Schweine Schlachtung) kürzer ausfallen dürfen, um dafür der Ausarbeitung der Persönlichkeiten in der Gegenwart mehr Raum zu geben. Der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Erinnerung erfolgt fließend und der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, Eine schöne Sommerlektüre, die viele lustige Passagen enthält, aber trotzdem zu Nachdenken anregt und in die eigene Kindheit entführt.

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sooo schön!

eine Kindheit, eine Jugend als Bauernstochter.
und nach langem Ringen ausgebrochen, nein: den Absprung geschafft,,
Jahrhzehnte später wieder auf dem Hof...
und nein, ich spoiler jetzt nicht - lest selbst!

Familiengeschichte/n mit liebevollem Hintergrund, humorvoll und menschilch

DANKE für das Buch

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Eine Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens. Liegt das Glück im Stadtleben oder in der dörflichen Umgebung und dem Levmben auf dem Bauernhof mit seinen Einschränkungen und Pflichten, das die Protagonistin eigentlich hinter sich lassen wollte? Realistische Schilderung einer nicht so einfachen Kindheit.

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Maria wächst zusammen mit ihrem Bruder auf einem einsamen Hof auf. Typisches Landleben in einer Mehrgenerationenfamilie. Als Kind ist sie glücklich, als Teenager unzufrieden und geht sobald es möglich ist und kommt sehr lange nicht zurück. Jetzt hatte ihr Vater einen schweren Unfall und ihre Mutter braucht Hilfe auf dem Hof. Also kehrt Maria mit ihren zwei Töchtern zurück und fällt sofort wieder in den bekannten Trott. Es ist nicht alles wie früher, sie ist verändert, ihr Bruder ist nicht mehr derselbe und die Oma hat Demenz.
Ich habe selber auf dem Land meine Kindheit verbracht und habe ähnliche Erinnerungen wie Maria. Wir sind früh in die Stadt gezogen und ich hatte lange Heimweh nach dem Dorf. Genau diese Gefühle wurden bei dem Buch wach. Der Geruch nach Erde, Heu, Äpfeln und Kartoffelfeuer kam zurück. Der Regen ist anders, all das beschreibt die Autorin nicht nur mit Worten, sie lässt Eindrücke entstehen die auch Menschen die schon immer in der Stadt leben nach empfinden können. Das Buch weckt eine Sehnsucht nach dem anderen Leben egal wo man gerade ist. Es wird verständlich warum manchmal das Gefühl da ist, das man sein Leben komplett umkrempeln muss und das im Nachhinein nicht immer alles schlecht war und man nie zu alt ist für diese Erkenntnis.

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Man weiß nie so genau, wo es hingeht im Leben, aber doch immer, wo man herkommt.

Das Cover zeigt ein sommerliches Weizenfeld, bereit zum Abernten. Als Hingucker und farblicher Akzent flattert mittig ein Pfauenauge einen Zweig entlang – alles sehr wonnig warm und friedlich gestaltet. In zwei Zeitsträngen erzählt die Autorin von ihrem erfolgreichen Stadtleben im Jetzt und von ihrer schönen, aber auch arbeitsamen Kindheit und Jugend auf einem Einödhof in Mittelfranken. Besonders die Einflechtungen über die demente Großmutter sind humorvoll beschrieben in all ihrer Tragik. Der Ritt von Oma auf der Sau oder der anscheinend abgeschnittene Wurstfinger gefallen besonders. Die detaillierten, sehr realistischen Beschreibungen z.B. der Hausschlachtung, Hopfenernte oder der Besamung der Kühe sind nachvollziehbar. Durch den positiven Schreibstil erscheint das Landleben trotz aller Mühsal mit Vieh und Land lebenswert, trotz den mittlerweile kargen Erträgen. Die einzelnen Familienmitglieder sind in ihren diversen Charaktereigenschaften liebevoll und treffend, speziell in dieser fränkischen Landschaft, dargestellt. Ein Lesevergnügen voll schöner humorvoller Erinnerungen mit neuer Heimatbindung!

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Martina Bogdan erzählt eine Geschichte von einer Frau die ihre Jugend auf dem Land verbracht hat und heute in der Stadt lebt.
Sie erzählt sehr einfühlsam und humorvoll. Es ist auch eine Geschichte von Müttern und Töchtern und wie man sich selbst findet.
Die Szene wo Emma, das Schwein, geschlachtet wird, ist sehr eindrucksvoll und wird immer in meinen Kopf bleiben.

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